Altersvorsorge - Cambridge Club https://cambridge-club.com Wissen ist Macht Thu, 30 May 2024 11:05:10 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://i0.wp.com/cambridge-club.com/wp-content/uploads/2023/04/cropped-logo-anchor-small.png?fit=512%2C512&ssl=1 Altersvorsorge - Cambridge Club https://cambridge-club.com 32 32 Sparen Sie sich reich – so starten Sie Ihr eigenes Renten-System https://cambridge-club.com/sparen-sie-sich-reich-so-starten-sie-ihr-eigenes-renten-system/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=sparen-sie-sich-reich-so-starten-sie-ihr-eigenes-renten-system Thu, 30 May 2024 09:32:08 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3315 So sparen Sie sich reich und nutzen die Magie der Märkte für Ihren Wohlstand  Der englische Autor und Philosoph Aldous Leonard Huxley schrieb darüber ein passendes Zitat in seinem Roman „Schöne Neue Welt“: „Ein wirklich leistungsfähiger totalitärer Staat wäre ein Staat, in dem die allmächtige Exekutive politischer Machthaber und ihre Armee von Managern eine Bevölkerung […]

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So sparen Sie sich reich und nutzen die Magie der Märkte für Ihren Wohlstand  

Der englische Autor und Philosoph Aldous Leonard Huxley schrieb darüber ein passendes Zitat in seinem Roman „Schöne Neue Welt“:

„Ein wirklich leistungsfähiger totalitärer Staat wäre ein Staat, in dem die allmächtige Exekutive politischer Machthaber und ihre Armee von Managern eine Bevölkerung von Zwangsarbeiten beherrscht, die zu gar nichts gezwungen zu werden brauchen, weil sie ihre Sklaverei lieben.“

Auf dem besten Wege zum Konsumsklaven?

Mein Beruf bringt es mit sich, dass ich häufig aus meinem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis erfahre ich seit vielen Jahren regelmäßig, wie es um die Finanzen steht.

Um ehrlich zu sein: Es sieht in den meisten Familien leider geradezu katastrophal aus!

Zumeist wenden sich Verwandte oder Freunde vertrauensvoll an mich, verbunden mit der „Hoffnung“, ich könne ihnen einen guten – natürlich immer kostenlosen – Rat geben, wie sie aus ihrer akuten finanziellen Misere oder drohenden Altersarmut entgehen können. Besonders heraus sticht dabei der Fall einer überschuldeten, geschiedenen Mutter, die ihren Sohn mit seiner Familie, also ihren Enkeln, jahrelang finanziell alimentierte, obwohl sie selbst kaum genug Geld zum Leben hatte.

Schließlich erreichte die gute Frau, die sich zeitlebens aufopferte, nun mit 63 Jahren ihr Rentenalter, aber trägt einen Schuldenberg vor sich her, der mit ihrer Rente nicht mehr abtragbar sein wird. Darum hat sie sich kurzerhand entschlossen ihre Tätigkeit – in einem relativ besser bezahlten Ausbildungsberuf im Gesundheitssektor – für weitere mindestens zwei bis fünf Jahre fortsetzen zu wollen, um die Schulden zu tilgen und endlich in ihren wohlverdienten Lebensabend eintreten zu können.

Leider erinnere ich mich genau an ein Gespräch mit der guten Frau, dass ich nun schon vor zwei Jahrzehnten führte und in der ich ihr geraten hatte, einen Teil ihres Einkommens zurückzulegen, um zu sparen, aber nicht zu spekulieren und auch nicht bei den „Beratungskosten“ zu geizen.

Ihre offensichtlich mindestens von leichter Form des Neides angehauchte Antwort war sinngemäß:

„Du hast es leicht, mit Deinen Börsengeschäften“…

Ironisch würde ich heute hinzufügen, dass in unserem Gespräch aus meiner Erinnerung mindestens die Worte „Alleinerziehend, berufliche Belastung, man muss sich ja etwas gönnen, es wird schon alles irgendwie gut gehen, was soll ich denn sonst tun…“, gefallen sind, bevor wir uns dann wieder versöhnlich der Kaffeetafel zuwendeten. Ja, vor zwanzig Jahren, konnte sie das alles noch auf die leichte Schulter nehmen, ihren Lebensstil noch irgendwie halten, den Schein waren und auch zweimal im Jahr in den Urlaub fliegen und heute ihre Enkelkinder „reich beschenken“.

Ihr selbst verschuldetes Unwissen sich mit Finanzrechnungen, dem eisernen Sparen, der Börse und seiner Möglichkeiten zu beschäftigen oder ihren Kindern und Enkeln dieses Wissen zu vermitteln, machte aus ihr einen willfährigen „Konsumsklaven“.

Konsumsklaven haben stets die Eigenschaft, dass sie sich für die Möglichkeit des Vorziehens von emotional geprägten Konsumneigungen zunächst „verschulden“, um dann festzustellen, dass die Rückzahlung mit Zinseszinsen doppelt so schwer ist. Schließlich muss das Geld dafür dann „doppelt“ verdient werden. Durch die Einkommenssteuern und Mehrwertsteuern sogar „dreifach…“.

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Wer klug investiert muss sein Geld nur einmal verdienen und dennoch nur halb so viel bezahlen

Viele Anleger glauben, dass die beste Anlageform darin besteht, stets die höchsten Renditen zu erwirtschaften, doch das stimmt eigentlich nicht. Eine möglichst kluge Vorgehensweise besteht darin, zunächst mehr Freiräume für dasSparen und Investieren“ zu schaffen, indem wir die Ausgaben kontrollieren und auf sowie manchmal gefühlt unter das nötigste Maß absenken, was sehr viel Disziplin und Willensstärke voraussetzt.

Immer wieder höre ich von Coaching-Programmen, die uns helfen sollen, unsere Potenziale zu nutzen, um 5 Uhr in der früh aufzustehen, unser Netzwerk zu nutzen oder anderen Möglichkeiten zur Steigerung des persönlichen Einkommens. Doch alle diese Programme haben einen Haken: Sie sind niemals individuell, sprechen davon die persönliche „Komfortzone“ zu verlassen und am Ende doch wieder in die Todesspirale zu fallen, die aus Arbeit und Steuern besteht sowie ständiger Konsumlust zur Auffüllung der geistigen Leere um uns herum. Kurzum einem fremdbestimmten Leben. Zu selten wird darauf Wert gelegt, dass bisher kaum jemand durch Arbeit reich wurde, sondern immer durch das Sparen/Investieren. 

Mögliche Einsparpotenziale sind meist sehr schnell zu finden, wenn man nur will

Es hört sich sehr abstrakt an, aber – wie mir ein Geheimrat sagte – funktioniert das nur mit einer gewissen „Leidenschaft“, die zunächst „Leiden“ – „schafft“, bevor man die süßen Früchte ernten kann.

3 Praxis-Tipps mit denen jeder seine Ausgaben in den Griff bekommt:

  • Am leichtesten spart man, mit der Kontrolle seiner alltäglichen Gewohnheiten und Konsumverhalten, durch Schaffung einer „Ersatzdroge“. Meinetwegen mehr Sport oder Lesen, statt Alkohol, Schokolade und Zigaretten. Unterlassen wir unnötige Extrafahrten mit dem Auto, kaufen am besten nur einmal in der Woche ein und verzichten auf regelmäßige Impulskäufe, wovon es Dutzende gibt – angefangen von Süßigkeiten oder Konditorei-Produkten. Wer häufiger seine Wasserflasche oder Thermoskanne mit Tee oder Kaffee und ein Leberwurstbrot/Leberkäs-Semmel mitnimmt, widersteht der Versuchung irgendwo unterwegs einen Kaffee zu trinken. Genießen Sie lieber eine Parkbank am Waldesrand oder am See… Sie werden bald merken, wie sich die drückende Konsumlust von Geisterhand in eine Konsum-Unlust verwandelt und Sie die Ruhe und das Leben in freier Natur genießen werden. Das garantiere ich, denn ich tätige mittlerweile selbst nur noch höchstens einen Großeinkauf alle 2-3 Wochen und lagere alle Speisen in meinem riesigen Kühl- und Gefrierschrank mit Doppeltür. Dadurch habe ich heute mehr Freizeit, die ich bewusst gestalten kann, statt sie mit sinnlosem „Shopping-Touren“ zu verplempern.
  • Ein weiteres großes Feld für Kosteneinsparungen, ist das Eigenheim. Wer seine für den vermeintlich benötigten Lebensstil notwendigen Quadratmeterzahlen nur etwas einschränkt, der kann viel Geld sparen. Kluge Hausbesitzer planen mit ihrem Bau oder Erwerb einer Immobilie auch gleich eine oder mehrere Wohnungen ein, um gegebenenfalls dem Nachwuchs eine künftige Bleibe zu sichern oder nach einer Phase der Zwischenvermietung irgendwann selbst innerhalb des eigenen Hauses umzuziehen. Eine kleine Einliegerwohnung ist gut für die Brieftasche und zahlt die mittlerweile abstrus hohen Nebenkosten.
  • Auf Augenhöhe mit der Wohnung steht das Auto. Mindestens doppelt so lange fahren, wie es die Werbung oder der sympathische Chefverkäufer/in im Autohaus vorsieht, spart bares Geld. Also lieber 8-12 Jahre fahren oder bis „die Karre auseinanderfliegt“, sofern die Reparaturkosten nicht ausufern. Selbst habe ich zeitlebens auf Neuwagen verzichtet, weil diese in den ersten 4-5 Jahren am meisten an Wert verlieren und ein vier Jahre alter Leasing-Rückläufer ist im Grunde auch noch „praktisch wie neu“. Meine Autos fuhr ich stets, bis es nicht mehr weiter ging und entsorgte die Autos, wie meinen Renault im Alter von 14 Jahren, eine 17 ½ Jahre alten Mercedes C-Klasse und fahre derzeit einen 10 Jahre alten BMW (Diesel). Wer das halbwegs beherzigt, fährt je nach Modell ungefähr mit einem monatlichen Wertverlust um 200-250 €. Vergleichen Sie das mit einem derzeit beworbenen Leasingangebot, für einen Mittelklasse-Wagen, wie BMW (keine Werbung), ab 400-600 € für 36 Monate (3 Jahre). Selbst wenn Sie sich nagelneues Auto kaufen würden, es aber wenigstens 10 Jahre fahren, können Sie den Wertverlust bereits auf rund 300 €/mtl. Senken und „sparen“ effektiv >100 €/mtl.

Der Lohn für die Mühen und 500 € Sparbetrag ist eine Altersvorsorge mit 361.993 €

Sie verstehen, worauf ich hinauswill, es geht darum, sich einige der oben genannten Überlegungen zu machen und bewusst zu konsumieren. Wer das umsetzt, kann leicht 500 € im Monat zusätzlich sparen, statt für Zins & Tilgung auszugeben.

Mit einer durchschnittlichen Rendite um 10% veranlagt, führt eine monatliche Sparrate in 20 Jahren zu einem Vermögensendwert bei 361.993 €. Würden Sie dieses Vermögen zu 5% Dividenden-Rendite oder verzinst investieren, könnten Sie daraus ein monatliches Einkommen von 1.508 € erzielen. Das ist deutlich mehr als Ihnen der Staat nach mehr als 40 Jahren an Rente gewährt, bei wesentlich höheren Beitragssätzen.

Alternative: Anstatt zu „sparen“ könnten Sie diese 500 €/mtl. vorab konsumieren, indem sie einen Kredit aufnehmen, häufiger konsumieren, modisch gekleidet auf der Höhe der Zeit stehen, stets ein neues Smartphone nutzen oder im Möbelhaus nur die besten Einrichtungen erwerben sowie im Autohaus stets neue Leasingangebote nutzen.

Mit einer Kreditrate von 500 € pro Monat und knapp 6% Zinsen könnten Sie tatsächlich über 20 Jahre hinweg 100.000 € zusätzlich ausgeben, würden aber am Ende ein Vermögen von 0 haben und über die gesamte Zeit weitere 40.000 € für Zinsen bezahlen. (Quelle: Zinsen-berechnen.de)

Es gibt nur wenige Menschen, die derart „konsumgeil“ sind, aber am Ende des Tages, liegt darin der größte Unterschied, zwischen einem wohlhabenden „Dividendenjäger“ und einem selbst versklavten Konsumenten.

Praxis-Tipp: Wie würde ich mit 100 € im Monat anfangen zu sparen?

Wer schon mindestens 10.000-20.000 € Vermögen angespart hat und weiterhin fleißig jeden Monat ein paar Hundert Euro spart, der darf sich gerne mit den Vorteilen der Einzel-Aktienanlage und starken Value-Aktien und Dividendenwerten befassen, die mein Schwerpunkt im Cambridge Investment-Club bleiben. Nach mehr als 25 Jahren Erfahrungen als Spekulant und Investor, glaube ich zu wissen, wie man bei der weltweiten Vermögensstreuung vorgehen könnte. Sie sollten aber trotzdem stets einen Blick auf den Vermögensaufbau mit standardisierten Finanzprodukten werfen.

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Das langfristige Ziel des Depots, ist eine möglichst risikoarme Rendite von rund 10% pro Jahr zu erwirtschaften und dabei stets die Risiken und Krisengefahren im Blick zu behalten. Im ersten Jahr seit der Auflage ist uns dieses Ziel gelungen und allein das Finanzfreiheits-Depot hat aktuell ca. 20% Rendite erwirtschaftet.

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Wie oft denken Sie heute noch an den Ruhestand und Ihre Rente? https://cambridge-club.com/wie-oft-denken-sie-heute-noch-an-den-ruhestand-und-ihre-rente/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=wie-oft-denken-sie-heute-noch-an-den-ruhestand-und-ihre-rente Sat, 04 May 2024 10:06:43 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3173 Wenn Sie mich vor 20 Jahren nach dem Ruhestand und meinen Aussichten auf die Rente gefragt hätten, wäre ich wohl in Selbstmitleid versunken, voller Sorgen und Ängste.Doch ich kann Sie beruhigen, nach 20 Jahren, die äußerst reich an Lebens- und Investmenterfahrungen waren, bin ich doch ein ganzes Stück weitergekommen und blicke hoffnungsvoller meiner finanziellen Freiheit […]

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Wenn Sie mich vor 20 Jahren nach dem Ruhestand und meinen Aussichten auf die Rente gefragt hätten, wäre ich wohl in Selbstmitleid versunken, voller Sorgen und Ängste.

Doch ich kann Sie beruhigen, nach 20 Jahren, die äußerst reich an Lebens- und Investmenterfahrungen waren, bin ich doch ein ganzes Stück weitergekommen und blicke hoffnungsvoller meiner finanziellen Freiheit entgegen.

In 20 Jahren kann sich viel verbessern – wenn Sie den Mut haben Ihre Vorsorge rechtzeitig und richtig anzugehen

Es gibt umgangssprachlich immer mehrere Wege nach Rom. Mein Rat wäre es immer noch, reich zu heiraten oder zu erben. Doch danach bleibt der zweitbeste Weg eine Karriere, egal ob selbstständig, als Beamter oder Angestellter und die Vermehrung Ihres Sparvermögens über den langfristigen „Zinseszinseffekt“ und die Börse. Schlecht geeignet für eine Wohlstandsvermehrung sind waghalsige Spekulationen oder gar Wetten. Auch wenn ich sagen kann, dass ich immer mal wieder auch erfolgreiche Spekulation durchgeführt habe, mit sechsstelligen Gewinnen, so würde ich mich für meine Altersvorsorge lieber auf ein Einkommen und stabile Renditen und Dividenden verlassen und nicht nur dem Zufall vertrauen.

Obwohl ich Sie häufig darin ermutigte Gold und auf das Industrie-Edelmetall Silber im Doppelpack zu kaufen, bin ich weit davon entfernt ein Gold-Apostel sein zu wollen, wie es häufig unter extrem pessimistischen Börsenexperten der Fall zu sein scheint. Es ist wahr, dass Gold stets und über die letzten 25 Jahre verstärkt eingesetzt werden durfte, zum Zweck der inflationsfreien Vermögenssicherung und als Stoßdämpfer für ein Depot, um unliebsame Rückschläge abzumildern.

Gleichwohl stimme ich in der Sache selbst dem Börsenmacher Larry Fink zu, der als „Bösewicht“ der globalen Eliten zählt und mit seinem noch berüchtigteren Unternehmen Blackrock gründete, das durch seine Index-ETFs immer mehr Aktien weltweit, gleich einem Starkstrommagneten anzieht und dessen Finanzprodukte vor allem durch extrem niedrige laufende Kosten berühmt wurde und Anklang findet.

Dieser Larry Fink schrieb in seinem jährlichen Brief an Investoren:

„Vergleichen Sie die Investition in Gold mit einer Investition in ein neues Haus, sagen wir mal. Wenn Sie ein Haus kaufen, hat das einen wirtschaftlichen Multiplikatoreffekt, weil Sie das Haus einrichten und reparieren müssen. Vielleicht gründen Sie eine Familie und ziehen Kinder in das Haus ein. All das führt zu wirtschaftlicher Aktivität. Auch wenn jemand sein Geld bei einer Bank anlegt, gibt es einen Multiplikatoreffekt, weil die Bank dieses Geld zur Finanzierung einer Hypothek verwenden kann. Aber Gold? Es liegt einfach in einem Safe. Es kann ein gutes Wertaufbewahrungsmittel sein, aber Gold erzeugt kein Wirtschaftswachstum.

Nun, ich stimme Herrn Fink an dieser Stelle nicht unwidersprochen zu, sondern behaupte, dass wir in der Weltgeschichte durchaus auf äußerst starke Wachstumsphasen zurückblicken konnten, die durchaus auch zusammen mit einem Goldstandard als Währungsabsicherung funktioniert haben.

Zutreffend ist dennoch, dass reines Gold in einem Tresor, für den Halter eine gute Absicherung sein mag, aber volkswirtschaftlich keinen Mehrwert erzeugt, sondern dieser Mehrwert allein durch wirtschaftliche Tätigkeiten im Kapitalismus entsteht, sei es durch den angesprochenen Hausbau oder anderweitigem Einsatz von Kapital, auf dem Weg der Investitionen, in Form von – auch mittels Gold – besicherten oder unbesicherten Kredite, die durch die Rückzahlungswilligkeit, aus Ideen und Schaffenskraft, zu Wohlstandsmehrung beiträgt. Kurzum, jeder Akt von freiem, ungezwungenem Unternehmertum.

Wäre es anders, wären die kollektivistischen, ausbeuterischen Staaten mit ihren Arbeitslagern wirtschaftlich bestimmt viel schneller vorangekommen, als die lange Zeit auf den Grundprinzipien von Freiheit und Individualismus erbaute westliche Welt, mit den USA als Kernland.

Larry Fink beschreibt die Wichtigkeit von erfolgreichen Investitionsentscheidungen:

„Als meine Mutter 2012 starb, ging es mit meinem Vater schnell bergab, und mein Bruder und ich mussten uns um die Rechnungen und Finanzen meiner Eltern kümmern.

Sowohl meine Mutter als auch mein Vater haben 50 Jahre lang gute Jobs gehabt, aber sie waren nie in der höchsten Steuerklasse. Meine Mutter unterrichtete Englisch an der örtlichen staatlichen Hochschule (Cal Northridge), und mein Vater besaß ein Schuhgeschäft.

Ich weiß nicht genau, wie viel sie jedes Jahr verdienten, aber in heutigen Dollars waren es wahrscheinlich nicht mehr als 150.000 Dollar für ein Paar.

Mein Bruder und ich waren überrascht, als wir die Höhe der Altersvorsorge unserer Eltern sahen

Es war um eine Größenordnung größer, als man es bei einem Ehepaar mit ihrem Einkommen erwarten würde. Und als wir ihren Nachlass durchgingen, erfuhren wir auch warum:

Die Investitionen meiner Eltern. Mein Vater war schon immer ein begeisterter Anleger gewesen. Er ermutigte mich, als Teenager meine erste Aktie zu kaufen (das Chemieunternehmen DuPont).

Mein Vater investierte, weil er wusste, dass das Geld, das er in den Anleihen- oder Aktienmarkt investierte, wahrscheinlich schneller wachsen würde als auf der Bank. Und er hatte Recht.

Ich ging zurück und rechnete nach. Wenn meine Eltern 1960 nur 1.000 Dollar hatten und dieses Geld in den S&P 500 investierten, dann waren die 1.000 Dollar im Rentenalter 1990 fast 20.000 Dollar wert.

Das ist mehr als das Doppelte dessen, was sie verdient hätten, wenn sie das Geld einfach auf ein Bankkonto gelegt hätten.

Mein Vater starb ein paar Monate nach meiner Mutter, mit Ende 80. Aber meine beiden Eltern hätten auch über 100 Jahre alt werden und es sich bequem leisten können.

Meine Eltern haben ihre letzten Jahre in Würde und finanzieller Freiheit verbracht. Die meisten Menschen haben diese Chance nicht. Aber sie können es. Die gleiche Art von Märkten, die meinen Eltern damals geholfen hat, kann auch anderen in unserer Zeit helfen. In der Tat glaube ich, dass die wachstums- und wohlstandsfördernde Kraft der Kapitalmärkte auch für den Rest des 21.“

Historische Renditen mit dem US-Chemiekonzern Du Pont:

Obwohl der S&P 500 Index über weite Strecken der letzten 50 Jahre und am Ende mehr als fünfmal besser abschnitt als die Aktien des Chemiekonzerns Du Pont, konnten Anleger dort ihren Investitionsbetrag dennoch mehr als verzehnfachen und streichen bis heute eine attraktive Dividende von jährlich über 1,50 US$ pro Aktie ein. Zwar besitzt Du Pont heute nur noch eine erwartete Dividendenrendite um 2%. Bezogen auf die Durchschnittskurse der Jahre 1968 bis 1982, haben Anleger seit etlichen Jahren starke Dividenden kassiert. Allein den Zeitraum, den ich untersucht habe, von 1997 bis 2024 waren es fast ausnahmslos mehr als 0,30 US$ Dividende pro Quartal. Ein Investor der irgendwann vor 40-50 Jahren investierte, hätte damit praktisch jedes Jahr 20% seines durchschnittlichen Kaufkurses eingefahren, der um 7 US$ gelegen haben könnte.Selbst einige Ausnahmejahre mit äußerst starken Dividenden über mehr als 2 US$ pro Aktie oder 28% Dividendenrendite auf den mittleren Kaufkurs seit Ende der 60er oder 70er Jahre, waren mit diesem Investment möglich. Du Pont war also für Larry Fink‘ Vater eine bekannte, solide Investitionsaktie, die ohne größere Überraschungen die Zeit überstand und bis heute lebenswichtige Industrieprodukte produziert.

Ich nehme an, dass Larry Fink das Beispiel bewusst direkt aus dem Leben gegriffen gewählt hat, weil es sehr schön zeigt, dass man gar kein Genie sein muss, um an der Börse jedes Jahr 20% Rendite zu kassieren. Schließlich ist es eine Rendite, bei der jeder Bankberater nur ungläubig mit dem Kopf schütteln würde, weil er es vermutlich selbst für gar nicht realistisch möglich halten würde, schließlich lernen wir von der Schule an, dass Zinsen und Renditen von 5-10% wirklich das Äußerste sind. Die Magie ist der Zinseszinseffekt und in dessen Genuss kommen Sie nur, wenn Sie solide Aktien halten und außerdem so geduldig sind, wie die Eltern von Herrn Fink, die über 20 Jahre reinvestierten und warteten, bevor sie die Dividenden für ihren Lebensabend verwenden konnten.

Das lernen Sie von den Weisheiten des Larry Fink

„Eine davon ist die Bank, auf die sich die meisten Menschen in der Vergangenheit verlassen haben. Sie legten ihre Ersparnisse an, um Zinsen zu erhalten, oder nahmen Kredite auf, um ein Haus zu kaufen oder ihr Unternehmen zu erweitern. Im Laufe der Zeit entstand jedoch eine zweite Möglichkeit der Finanzierung, insbesondere in den USA, mit dem Wachstum der Kapitalmärkte: Öffentlich gehandelte Aktien, Anleihen und andere Wertpapiere.

Auf der Suche nach der Wahrheit, finden Sie schnell extrem kritische Artikel über Larry Fink oder Blackrock und seine passiven ETFs, die automatisch die Aktien eines Index nachbilden, aber auch immer mehr Vermögen – ähnlich wie ein schwarzes Loch – anziehen. Neben berechtigter Kritik löst Blackrock mit seinen Strategien aber zwei ganz entscheidende Probleme an der Börse. So betrachten wir im Rückblick immer nur die Renditen der überlebenden Unternehmen. Der Vorteil der Indizes und den Index abbildenden ETFs liegt darin, dass dort die Pleite gegangenen Verlierer oder gefallenen Werte stets an Einfluss (Gewichtung) verlieren und rechtzeitig aussortiert werden. Nur selten enden diese bei 0 im Totalverlust, wie das sehr häufig bei einigen selbst durch Anleger ausgewählten Aktien in einem Anlegerdepot anzutreffen ist.

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  5. Sie auf der Suche nach extrem aussichtsreichen "Wachstums-Werten" sind, die sich langfristig verzehnfachen können.

Bei der Auswahl der aussichtsreichsten Wertpapiere orientieren sich unsere Analysten stets an den Grundprinzipien der langfristigen Value-Analyse, wie sie von Benjamin Graham erfunden und von Warren Buffett verfeinert wurde sowie den Grundpfeilern der strategischen Aktien- und Wachstums-Analyse wie diese sehr erfolgreich von Peter Lynch umgesetzt wurde.

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Für Chefanalyst Andreas Lambrou war diese Entwicklung keine Überraschung, denn er kennt die Börse seit mehr als 30 Jahren. Unter seiner Regie wird die Auswahl der richtigen Wertpapiere für Sie zum Kinderspiel. Das Musterdepot lässt sich spielend leicht mit nur 10 Minuten Aufwand im Monat nachbilden und ist das ideale Einstiegsprodukt in die Welt der Investments.

Das langfristige Ziel des Depots, ist eine möglichst risikoarme Rendite von rund 10% pro Jahr zu erwirtschaften und dabei stets die Risiken und Krisengefahren im Blick zu behalten. Im ersten Jahr seit der Auflage ist uns dieses Ziel gelungen.

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Krisenvorsorge & Finanzfreiheit – Wie heiß ist das Feuer der weltweiten Krisenherden? https://cambridge-club.com/krisenvorsorge-finanzfreiheit-wie-heiss-ist-das-feuer-weltweiten-krisenherden/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=krisenvorsorge-finanzfreiheit-wie-heiss-ist-das-feuer-weltweiten-krisenherden Sat, 03 Jun 2023 11:57:27 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1270 Unsere zwei Geheimräte Robert Jungnischke und Andreas Lambrou ziehen ein erstes, sehr positives Resümee nach den ersten Monaten. Unsere Empfehlung aus der Erstausgabe mit dem Schwerpunkt Uran hat bereits gesunde 16% im Plus zu verzeichnen. Weiter spielt die aktuelle Weltsituation eine große Rolle- Ob der US-Schuldenstreit, eine zu hinterfragende Rolle, welche die WHO in Zukunft […]

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Unsere zwei Geheimräte Robert Jungnischke und Andreas Lambrou ziehen ein erstes, sehr positives Resümee nach den ersten Monaten. Unsere Empfehlung aus der Erstausgabe mit dem Schwerpunkt Uran hat bereits gesunde 16% im Plus zu verzeichnen.

Weiter spielt die aktuelle Weltsituation eine große Rolle- Ob der US-Schuldenstreit, eine zu hinterfragende Rolle, welche die WHO in Zukunft spielen wird, über die kommende Kupferkrise bis hin zu der schwer kalkulierbaren Situation auf dem Energiemarkt.

Wie steht es aktuell um die Rentensysteme und wie kann man in heutigen Zeiten überhaupt noch vorsorgen für seine wirklich sichere Rente?

Rezession, Inflation & Währungscrash - Wie heiß ist das Feuer gerade auf den weltweiten Krisenherden? Nehmen Sie sich die Zeit und machen Sie sich selbst ein Bild:

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