Bauernproteste - Cambridge Club https://cambridge-club.com Wissen ist Macht Wed, 10 Apr 2024 13:32:27 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://i0.wp.com/cambridge-club.com/wp-content/uploads/2023/04/cropped-logo-anchor-small.png?fit=512%2C512&ssl=1 Bauernproteste - Cambridge Club https://cambridge-club.com 32 32 Die Wurzel des Übels ist das heutige Geldsystem https://cambridge-club.com/die-wurzel-des-uebels-ist-das-heutige-geldsystem/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=die-wurzel-des-uebels-ist-das-heutige-geldsystem Sun, 07 Jan 2024 15:04:49 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2716 Mit der uferlosen Kreditvergabe an praktisch bankrotte Staaten, wurde die heutige Situation heraufbeschworen. Mit Hilfe des vom Goldstandard losgelösten Systems wurde seit Jahrzehnten ein weltweit gesponnene Abhängigkeitssystem erschaffen, das die westlichen Industriestaaten und deren Konsum vor den Rohstofflieferanten sehr lange begünstigt hatte. Schließlich gelangen despotische Staatsführer durch Exporte schnell zu Wohlstand und konnten dieses Geld […]

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Mit der uferlosen Kreditvergabe an praktisch bankrotte Staaten, wurde die heutige Situation heraufbeschworen. Mit Hilfe des vom Goldstandard losgelösten Systems wurde seit Jahrzehnten ein weltweit gesponnene Abhängigkeitssystem erschaffen, das die westlichen Industriestaaten und deren Konsum vor den Rohstofflieferanten sehr lange begünstigt hatte. Schließlich gelangen despotische Staatsführer durch Exporte schnell zu Wohlstand und konnten dieses Geld außer Landes im Kapitalmarkt investieren und die Früchte der westlichen Konsumprodukte genießen – schauen Sie sich nur einmal den Aktienkurs von Ferrari oder LVMH an…

Ein zunehmendes Anspruchsdenken, Bequemlichkeit und nicht zuletzt die maßlose Zuwanderung in die Sozialsysteme, trug zur Überschuldung bei, die durch einen Rückgang des Produktivitätswachstums und einem durch die politisch verordnete Energie-Diät den Industrie-Ausstoß absenkte.

Die rohstoffreichen Nationen fangen darum nun an selbst ihren Rückstand abzubauen und sich gegenseitig mit Rohstoffen und Waren zu beliefern, sodass der Westen noch tiefer in die Tasche greifen muss.

KOMPAKT-ANALYSEN: Das erwartet Börsenzyklen-Experte Felix Zulauf

In dem Youtube-Interview mit Ed D'Agostino spricht Anlageexperte Felix Zulauf über die Auswirkungen der Geopolitik und des Endes der unipolaren Weltordnung auf die Weltwirtschaft und Anlagemärkte. Zulauf prognostiziert langfristig höhere Inflation und Zinsen, eine Börsenübertreibung mit einem neuen Höchststand bis Ende des ersten Quartals dieses Jahres, gefolgt von einer starken Korrekturphase. Er erwartet eine Rezession, verschlechterte Refinanzierungsmöglichkeiten an den Anleihenmärkten, was zu politische Reaktionen führen könnte, darunter auch mögliche Zinskontrollen, bei der die Leitzinsen wie 2021 länger unter der Inflationsrate gehalten und zu Kaufkrafteinbußen für Sparer führen. Diese Situation führt aber bis zum Ende dieser Dekade zwangsläufig zu sozialen Krisen, Währungsabwertungen und einem Einbruch der Sozialleistungen. Zulauf sieht darum wenig Renditepotenzial für klassische „Buy & Hold“-Investoren und empfiehlt das Erkennen und Ausnutzen von typischerweise 12-18 Monate anhaltenden Auf- und Abwärtszyklen.

Meine Meinung:  Die große Krise steht erst noch bevor

Die multiplen Faktoren der aktuellen Wirtschaftskrise und deren Ursachen, lassen sich nicht mit kurzfristigen Maßnahmen in den Griff bekommen, sondern werden immer wieder in unterschiedlicher Intensität an die Oberfläche und damit auf die Tagesordnung gelangen.

Auch wenn jeder in Deutschland lebende Bürger von einem kommenden Kaufkraftverlust des Euros mehr oder weniger stark betroffen sein wird, hoffe und wünsche Ihnen, dass Sie persönlich nicht zu stark von den Krisen betroffen werden. Die beste Vorsorge, die Sie treffen können, ist es sich weiterzubilden. Finanziell haben Sie die besten Überlebenschancen, wenn Sie sich der Studie von Marktzyklen befassen, aber Sie dürfen sich nicht nur auf „Finanzfragen“ beschränken.

Mit Unbehagen zitiere ich aus einer Rede vor dem Carnegie Council des sehr umstrittenen Forschers Yuval Noah Harari, der die endgültige Zerstörung der individuellen Freiheit durch eine Art kollektivistische Zwangsverwaltung durch die Technologie (KI) fordert und von einer „unnützen Masse“ spricht – wobei er wohl eher selbst ein besonders nutzloses Exemplar darzustellen scheint – die mit Drogen und Computerspielen – mutmaßlich sogar noch schlimmerem – ruhig gestellt werden sollte:

„Möglicherweise treten wir in eine neue Ära ein, in der die Massen einfach zu nichts mehr zu gebrauchen sind. Sie werden sich von der Arbeiterklasse in die Klasse der Nutzlosen verwandeln.“

Meine Lösung:  Raus aus der Abhängigkeit – zurück zur Freiheit

Neben einer gewissen Unterordnung im bestehenden System, die auf individueller Ebene erfolgt, empfehle ich aber vor allem Ihre Freiheitsrechte zu wahren, indem Sie Ihre Eigenverantwortung und letztlich Ihre Eigenvorsorge stärken.

Das ist genau das Gegenteil von dem was die Medien Ihnen suggerieren.

So las ich vor wenigen Tagen eine Werbung eines Anlageberaters bei Facebook:

„Damit Sie sich mehr auf das Leben konzentrieren können, während wir uns um Ihre Finanzen und Versicherungen kümmern.“

Was meinen Sie: Hat dieser Finanzmakler eine sehr soziale Ader oder ist es vielmehr ein Manipulationsversuch, sich am ersparten Kapital der mehrheitlichen „finanziellen Analphabeten“ zu bereichern und die Bequemlichkeit des Ratsuchenden auszunutzen?

Tatsächlich machte vor wenigen Jahren eine Aussage der ING-DiBa für Aufsehen:

Mit 51 Prozent gab die Mehrheit der Deutschen an, keine Finanzbildung erhalten zu haben.

Damit ist die Mehrheit der Deutschen anfällig für Manipulation und Übervorteilung, weil sie nicht in der Lage sind selbstständig und eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen.

Mit dem Cambridge Investment-Club kann ich Ihnen versichern, dass ich alle meine Investitionsentscheidungen frei treffen kann.

Eine ähnliche Hilflosigkeit und wachsende Abhängigkeit von Institutionen wie dem Staat oder Konzernen, beobachte ich praktisch in jedem Lebensbereich, der heute von „Dienstleistungen“ übervölkert wurde. Sei es Essens-Lieferdienste, Fahrdienste, Supermärkte, …

So lange alle Dienstleistungen funktionieren, fällt die Abhängigkeit nur schwer auf. Erst wenn sie plötzlich nicht mehr funktionieren, sei es aufgrund von überhöhter Inflation oder Steuern, Energiemangel sowie Lieferkettenunterbrüchen, wächst die Besorgnis.

Mir ist bewusst, dass eine bewusste Trennung des Individuums und seiner Familie vom Staat oder Großunternehmen nie abgeschlossen sein wird, aber wie es Warren Buffett formulierte, können Sie zumindest durch eine gelebte Finanzfreiheit oder auch Selbstversorgung ein Stück Selbstbestimmung und damit auch Selbstrespekt und Anerkennung zurückgewinnen.

Eine private Absicherung dürfte darum am Ende als Tages, die letzte Bastion sein, um ein selbstbestimmtes, weitgehend frei von extremen Zwängen geordnetes Leben zu führen.

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Inflation & Energiekosten befeuern die Insolvenzwelle https://cambridge-club.com/inflation-energiekosten-befeuern-die-insolvenzwelle/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=inflation-energiekosten-befeuern-die-insolvenzwelle Sat, 06 Jan 2024 11:37:01 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2705 Wer keine ausreichende Vorsorge betreibt, bei dem wird die Armutsfalle erbittert zuschlagen„Unsere lieben Politiker und Medienmacher“ wünschen sich nur allzu oft, dass wir uns mit kritischen Kommentaren zurückhalten und ihre Lügen anstandslos weiterverbreiten.Selbsternannte Blockwarte versuchen die freien und kritisch hinterfragenden Menschen nicht erst seit dem übertriebenen „Lockdown“ immer weiter in die Enge zu treiben, mit […]

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Wer keine ausreichende Vorsorge betreibt, bei dem wird die Armutsfalle erbittert zuschlagen

„Unsere lieben Politiker und Medienmacher“ wünschen sich nur allzu oft, dass wir uns mit kritischen Kommentaren zurückhalten und ihre Lügen anstandslos weiterverbreiten.

Selbsternannte Blockwarte versuchen die freien und kritisch hinterfragenden Menschen nicht erst seit dem übertriebenen „Lockdown“ immer weiter in die Enge zu treiben, mit ihren pseudowissenschaftlich Faktenbehauptungen und „Agenden“. Die fragwürdigen Verbote und Maßnahmen ziehen mittlerweile in alle Lebensbereiche ein und behindern unsere freie Existenz.

Diese unschöne Entwicklung führt häufig dazu, dass sich Menschen abkapseln oder sich auf ihr „Spezialgebiet“ zurückziehen möchten. Ein Fokus ist sicher wichtig und richtig, um erfolgreich zu bleiben, allerdings sollten wir immer darauf achten, dass wir dabei nicht in eine Art „Scheuklappen-Mentalität“ verfallen.

Obwohl die Beschäftigungszahl in Deutschland angeblich auf einem Rekordhoch angelangt sein soll, beobachte ich, wie viele Unternehmen – vor allem aus dem Mittelstand – reihenweise pleite gehen oder massenhaft Stellen abbauen.

Ein kleiner Ausschnitt von bekannten Betrieben, die zum Jahreswechsel insolvent gingen:

  • DEA Wintershall wird voraussichtlich bis zu 2.000 Stellen abbauen.
  • Die Gerch-Gruppe plante in Ingolstadt auf dem bereits verlassenen Industriegebiet von Rieter und Bäumler 1.800 Wohnungen zu bauen, aber meldete stattdessen Insolvenz an.
  • Bosch entlässt bis 2025 mindestens 1.500 Mitarbeiter.
  • Die Supermarktkette Real ist insolvent, die letzten Märkte schließen 2024 – auch Kaufland schließt zahlreiche Filialen.
  • Nach 100 Jahren meldete der Bielefelder Weltmarktführer für Spezial-Metallteile Umeta Hermann Ulrichskötter Metallwarenfabrik GmbH & Co. KG Insolvenz an.
  • Halko, der Erfinder der „Dosenwurst“, der seit 1896 schon 140 Jahre lang in Deutschland produzierte, ging Anfang Dezember insolvent.
  • Klein-Holland ein bekannter überregional tätiger Gemüseproduzent ist insolvent.
  • Hohe Energiepreise treiben die Bäckerei-Kette „Lila“ in die Insolvenz

Dann sind die nicht insolvent automatisch, aber sie hören vielleicht auf zu verkaufen, sagte Wirtschaftsminister Habeck 2022 über Bäcker.

Unisono werden als Begründung für die Insolvenzen immer wieder dieselben Faktoren genannt:  Inflation, Energiekosten oder Zinskosten. Dabei handelt es sich also um „hausgemachte“ Faktoren, die ein Ergebnis der seit zwei Jahrzehnten schleichenden Verschlechterung sind, die mit einer unsoliden Haushaltsführung, der Geldpolitik, dem Investitionsstau (laut Spiegel fehlen Kommunen allein >160 Milliarden Euro) zusammenhängen. Zuletzt wurden speziell die Energiepreise in Deutschland nochmals durch eine künstliche Verknappung (Abschaltung Nord Stream 2, unwirksame Russland-Sanktionen) und einer Erhöhung von Steuern und Abgaben (Maut +80%, CO2-Steuer +50%...

Dabei sollen doch die steigenden Energiekosten nur temporär gewesen sein?

Diese Behauptung wurde lange von Politik und Medienlakaien unwidersprochen publiziert. Es hieß dabei stets: Die Preise für Energie würden fallen, sobald ausreichend in „erneuerbare Energien“ investiert würde. Wie sich schon lange nachweisen lässt, war das ein Irrglaube.

Der Tagesspiegel interviewte hierzu den E.On Chef Leonhard Birnbaum: Er „rechnet damit, dass 2024 höhere Entgelte für Energie auch als höhere Preise an die Kunden weitergegeben werden. „Das sind politisch bedingte Aufschläge, diese werden alle Versorger an die Gas- und Stromkunden weitergeben müssen. Vielleicht nicht sofort, aber wohl in den kommenden Monaten“, sagte Birnbaum der „Rheinischen Post“ mit Blick auf die Erhöhung der Mehrwertsteuer beim Gas und den Wegfall der reduzierten Netzentgelte der Übertragungsnetzbetreiber beim Strom. Er erwarte auch nicht, dass die Preise mittelfristig wieder auf das Niveau vor der vom Ukrainekrieg ausgelösten Krise fallen werden.

Zwar koste die Stromerzeugung durch Wind und Solar vergleichsweise wenig, aber die Absicherung für windstille dunkle Tage durch Speicher oder neue Gaskraftwerke erhöhe dennoch die Kosten der Versorgung insgesamt“

Auch die Neue Zürcher Zeitung bringt es mit ihrem Kommentar von Johannes Bockenheimer vom 4. Januar auf den Punkt:

„Der Ausbau von Wind- und Solarenergie mag zwar schneller vorangekommen sein, als es sich Habeck erhofft hatte. Die Lücke in der Energieversorgung aber, die durch den Ausstieg aus der Kernenergie geschlagen wurde, konnte damit nicht geschlossen werden. Stattdessen importiert die grösste Volkswirtschaft Europas nun so viel Strom wie noch nie in ihrer Geschichte. Die Folge: steigende Energiekosten.

Den Preis dafür zahlen die Verbraucher, vor allem aber die Unternehmen. Im vergangenen Jahr durchlebte die deutsche Wirtschaft eine Flaute, die zu ebenjenen Produktionskürzungen führte. Und auch im laufenden Jahr sieht es düster aus, der Wohlstand könnte erneut schrumpfen. Dass sich der deutsche Wirtschaftsminister diese Wirtschaftskrise nun als klimapolitisches Verdienst anheften möchte, lässt sich am besten mit einem hübschen Begriff aus der jiddischen Sprache auf den Punkt bringen: Habeck mag es an Erfolg mangeln, nicht aber an «Chuzpe».“

Herr Habeck könnte nun auch sagen, dass viele Unternehmen insolvent seien, aber trotzdem weiter produzieren würden, zum Beispiel mit Kurzarbeit und könnten einfach hoffen, dass sich neue Kapitalgeber oder der Staat findet, um die Verluste auszugleichen.

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Deutschland im Dezember um 183.000 gestiegen. Auch die Quote der Arbeitslosen stieg zuletzt wieder an, von unter 5% auf knapp 6%.

Mittlerweile sind 8 von 10 offenen Stellen für qualifizierte Arbeitnehmer ausgeschrieben. Doch 61 Prozent der Arbeitssuchenden suchen nur Helferjobs, weil die Qualifikation nicht ausreicht und die Bereitschaft nicht vorhanden scheint, sich weiterzubilden.

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