Freiheit - Cambridge Club https://cambridge-club.com Wissen ist Macht Sat, 11 Nov 2023 15:34:26 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://i0.wp.com/cambridge-club.com/wp-content/uploads/2023/04/cropped-logo-anchor-small.png?fit=512%2C512&ssl=1 Freiheit - Cambridge Club https://cambridge-club.com 32 32 Cash im CRASH is King – Bargeld ist der König in einer Abschwung-Phase! https://cambridge-club.com/cash-im-crash-is-king-bargeld-ist-der-koenig-in-einer-abschwung-phase/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=cash-im-crash-is-king-bargeld-ist-der-koenig-in-einer-abschwung-phase Sat, 11 Nov 2023 14:37:28 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2398 In der Welt der Finanzen gibt es einen Namen, der für legendäre Erfolge steht: Warren BuffettWarren Buffetts Berkshire Hathaway hat am Samstag seine Finanzergebnisse vorgelegt und dabei die Wichtigkeit seiner strategischen Liquiditäts-Position in einem schwierigen Investitionsumfeld unter Beweis gestellt.Der Meisterinvestor von Berkshire Hathaway, hat dem Konglomerat zu einer Rekord-Liquiditätsposition von sagenhaften 157,2 Milliarden Dollar verholfen. […]

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In der Welt der Finanzen gibt es einen Namen, der für legendäre Erfolge steht: Warren Buffett

Warren Buffetts Berkshire Hathaway hat am Samstag seine Finanzergebnisse vorgelegt und dabei die Wichtigkeit seiner strategischen Liquiditäts-Position in einem schwierigen Investitionsumfeld unter Beweis gestellt.

Der Meisterinvestor von Berkshire Hathaway, hat dem Konglomerat zu einer Rekord-Liquiditätsposition von sagenhaften 157,2 Milliarden Dollar verholfen. In Zeiten, in denen die Wirtschaft vor einer möglichen Rezession oder Stagflation für 2024 zittert, bleibt Buffetts Devise: "CASH is KING".

Der Geldspeicher von Berkshire Hathaway, vornehmlich in kurzfristigen Staatsanleihen geparkt, hat laut Bloomberg neue Rekordhöhen erklommen. Es ist das Ergebnis von hohen Zinsen und einer Deal-Dürre, die selbst einen Buffett kaum ins Schwitzen bringt. Seine Strategie, auf Aktienrückkäufe zu setzen, wenn sich keine verlockenden Deals anbieten, beweist einmal mehr seinen Scharfsinn – zum Wohl der Aktionäre.

Während andere Unternehmen nervös werden, bleibt Berkshire Hathaway eine Bastion der Stabilität. Seine A-Aktien erreichten im September einen Rekordwert bei über 566.000 US$ pro Aktie, während die erschwinglicheren B-Aktien bei 348 US$ notieren. Anleger setzen auf die vielfältigen Geschäfte des Unternehmens als Absicherung gegen die wirtschaftliche Talfahrt. Und obwohl der Aktienkurs seit seinem Rekord Mitte September etwas nachgegeben haben, ist der Wert dennoch um fast 14% im Jahresverlauf gestiegen.

Buffett, der weise Zauberer aus Omaha, hat es wieder getan: eine überragende operative Einnahme von 10,76 Milliarden Dollar im Rücken, unterstützt durch die Zinserhöhung der Fed, die den Cash-Berg noch lukrativer macht. Die Berkshire-Einheiten, von Geico bis Dairy Queen, gelten als Indikator für die Gesundheit der US-Wirtschaft. Trotz einer möglichen Konjunkturabkühlung, haben höhere Zinsen Berkshire ermöglicht, mehr Ertrag aus dem Cash zu schlagen.

Zwar haben höhere Zinsen einige industrielle Geschäfte von Berkshire etwas Kopfschmerzen bereitet, aber die Bauprodukte brachten trotzdem eine solide Performance. Und während Inflation und steigende Betriebskosten bei BNSF, Buffetts Eisenbahngesellschaft, zu einem Gewinnrückgang führten, bleibt der Ausblick für die Investoren klar wie Bergquellwasser:

Mit Buffett am Ruder und einem Cash-Polster, das sicherer ist als Fort Knox, ist Berkshire Hathaway ein Fels in der Brandung der Finanzmärkte. Wer also jetzt schlau ist, macht es wie die Großinvestoren: Abwarten, Buffett vertrauen und dabei zusehen, wie sich das Geld vermehrt.

Denn in Buffetts Reich ist Cash nicht nur König – es regiert das ganze Königreich.

Warren Buffett’s Berkshire Hathaway in Korrekturphase:

Während der Aktienkurs des Konglomerats in die Höhe schoss und ein noch nie dagewesenes Niveau erreichte, verlangsamte sich das Aktienrückkaufprogramm: Im dritten Quartal wurden nur 1,1 Milliarden Dollar für den Rückkauf von Aktien ausgegeben. Dies ist Teil eines konservativeren Rückkaufprogramms in Höhe von rund 7 Mrd. USD in den ersten neun Monaten.

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Benjamin Mudlack & Marc Faber – “Kapitalismus für höheren Lebensstandard!” https://cambridge-club.com/benjamin-mudlack-marc-faber-kapitalismus-fuer-hoeheren-lebensstandard/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=benjamin-mudlack-marc-faber-kapitalismus-fuer-hoeheren-lebensstandard Mon, 06 Nov 2023 17:32:21 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2316 Wir freuen uns, dass wir Ihnen mit Benjamin Mudlack einen besonderen Geheimrat vorstellen dürfen. Herr Mudlack ist vielen von Ihnen schon bekannt, als ein qualifizierter Experte für die Geldtheorie und voraussichtlich vor Ende dieser Dekade kommende Währungsreform. Er ist Vorstandsmitglied der Atlas Initiative, Mitglied der Friedrich August von Hayek Gesellschaft und begleitet aktiv einige andere […]

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Wir freuen uns, dass wir Ihnen mit Benjamin Mudlack einen besonderen Geheimrat vorstellen dürfen. Herr Mudlack ist vielen von Ihnen schon bekannt, als ein qualifizierter Experte für die Geldtheorie und voraussichtlich vor Ende dieser Dekade kommende Währungsreform. Er ist Vorstandsmitglied der Atlas Initiative, Mitglied der Friedrich August von Hayek Gesellschaft und begleitet aktiv einige andere freiheitliche Projekte.

Mit seinem großen Wissen über die wirtschaftlichen Zusammenhänge freue ich mich bereits auf großartige Gespräche im Geheimrat.

Vor wenigen Tagen haben Herr Mudlack und der weltbekannte Börsenexperte Dr. Marc Faber die Möglichkeit genutzt, um eine hochinteressante Diskussion auf den derzeitigen Irrweg von Politik zur Planwirtschaft hinzuweisen, der mittlerweile sogar schon den Weltfrieden gefährdet. Mit einem einzigartigen geschichtshistorischen Repertoire zur Wirtschafts- und Geldpolitik bauen sie für unsere Zuschauer eine Brücke zum aktuellen Zeitgeist und den drohenden Folgen für das freie Bürgertum.

Erst wenn Sie die Zusammenhänge erkennen, dass das derzeitige Geldmonopol verantwortlich für Zwangswirtschaft und fortwährende Konflikte sind, können Sie daraus die Konsequenz als Anleger ableiten und nachvollziehen, weshalb unsere Experten über die kommenden Jahre eher Chancen bei den Edelmetallen, Rohstoffen oder in aufstrebenden Schwellenländern erwarten, als in den überbewerten und überregulierten westlichen Märkten.

Wir haben uns lange Gedanken darüber gemacht, wie wir uns im Cambridge Club politisch äußern sollten, ohne die verhärteten Zwiespalte weiter zu vergrößern, aber sind zur Erkenntnis gekommen, dass die Politik immer größeren Einfluss auf die Renditen Ihrer Anlagen hat und deshalb das kulturhistorisch politische Denken eine wichtige Voraussetzung dafür ist, um künftig an den Börsen Geld zu verdienen.

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Preisexplosion bei Rohstoffen? Kommt der Schulden-Superzyklus? https://cambridge-club.com/preisexplosion-bei-rohstoffen-kommt-der-schulden-superzyklus/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=preisexplosion-bei-rohstoffen-kommt-der-schulden-superzyklus Fri, 27 Oct 2023 08:57:22 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2147 Explosive Rohstoffpreise sind die leichteste Prognose meines LebensDie Aktienmärkte preisen ein höheres Zinsumfeld ein, das führt zu Rückgängen und Bewertungsanpassungen. Dieser Teil der Prognose war und ist soweit zutreffend und wurde von mir rechtzeitig von Mai bis Juli vorhergesehen.Meine grundsätzliche Überlegung bleibt, dass wir noch immer vor einem finalen Ausverkauf stehen könnten, bevor ein scharfer […]

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Explosive Rohstoffpreise sind die leichteste Prognose meines Lebens

Die Aktienmärkte preisen ein höheres Zinsumfeld ein, das führt zu Rückgängen und Bewertungsanpassungen. Dieser Teil der Prognose war und ist soweit zutreffend und wurde von mir rechtzeitig von Mai bis Juli vorhergesehen.

Meine grundsätzliche Überlegung bleibt, dass wir noch immer vor einem finalen Ausverkauf stehen könnten, bevor ein scharfer Rebound ermöglicht wird.

Wie Cambridge Investment-Club Cheftrader Peter Becker und ich es in unserem neuen internen Club-Format – dem Investment-Club-Video – Marktbericht am Montag – besprochen haben, liefert uns der Nahostkonflikt mit einer in Kürze bevorstehenden Bodenoffensive der israelischen Armee im Gaza eine Steilvorlage für eine massive Verunsicherung der Investoren. Denn ich halte es für ein naives Wunschdenken, dass dieser Konflikt ohne Bodenoffensive der Israelis oder einem baldigen Kompromiss enden könnte.

Die Fronten sind verhärtet und der Spielraum für Verhandlungen nahezu ausgeschöpft

Um es auf den Punkt zu bringen: Die Hamas wurde auf dem Umweg über Waffenlieferungen der Ukraine aufgerüstet und besitzt mutmaßlich einige höchst gefährliche Raketen, die auch Panzer der Israelis bedrohen würden. Solche Waffensysteme in einem mit mehr als zwei Millionen Menschen bevölkerten Stadt einzusetzen, wäre für beide Seiten ein „Selbstmordkommando“. Laut Aussagen von Colonel Douglas McGregor, einem hoch dekorierten US-General aus dem 1. Golfkrieg, hätten diese Entwicklungen zu einem Aufschub der Offensive geführt, stünde aber aus seiner Sicht dennoch unmittelbar bevor.

Entwarnungen scheinen diesbezüglich verfrüht zu sein. Auch weiterhin fliehen Einwohner Israels und richten sich auf einen längeren Krieg ein, wie ich aus erster Hand zu berichten weiß.

In diesem explosiven Umfeld haben Wirtschaftsdaten – die sich weiterhin stark abschwächen, vor allem von Seiten der Industrieproduktion – kurzfristig keine Relevanz für die Kursentwicklung. Es kommt nun immer mehr zu einem von Angst geprägten Umfeld, das starke Rückschläge erlaubt.

Darum weise ich darauf hin, dass die Aktien in einem vergleichbar komplizierten Umfeld im Jahr 2001 – sowohl vor als auch nach den Terroranschlägen von 911 – zunächst um gut ein Drittel gesunken waren, bevor sie sich steil um >20% verbesserten, um dann zum Jahreswechsel 2002 erneut einzubrechen, bevor der Ausbruch des 2. Golfkriegs 2003 den endgültigen Boden markierte, dem eine sechsjährige +50% Rally folgte, die besonders für Rohstoffanleger und Gold-Investoren höchst profitabel war. In diesem schweren Umfeld stieg der Goldman Sachs Rohstoffindex (GSCI) zwischen 2002 und 2008 um +410%, Gold +240% und Rohöl +457%.

Entsprechend auf den Rohstoffpreis „gehebelte“ Aktien, konnten sich in dieser Zeit oftmals verfünf- bis verzehnfachen. Insofern fällt es mir leicht eine ähnliche Entwicklung für die kommenden 5-6 Jahre zu prognostizieren. Zumal die meisten unserer Titel nach wie vor extrem günstig bewertet sind.

Nachdem ich Ihnen die leichteste Prognose mitgeteilt habe, möchte ich Ihnen auch die schwerste Prognose geben. Denn ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie die Welt das öffentliche Verschuldungsniveau von fast 100 Billionen US$ verdauen wird. Anno 2002 lag die öffentliche Verschuldung (Staatsschulden) bei 17 Billionen US$. Heute liegen wir auf einem 5-Mal so hohen Niveau. Diese Schuldenausweitung erfolgte ohne, dass sich der Lebensstandard seit dem Jahr 2002 für die breite Mehrheit der Bevölkerung sichtlich verbessern konnte, sondern im Gegenteil in großen Teilen sogar eher verschlechterte.

Eine Welt voller Schulden, bezeichnete ein Report der Vereinten Nationen 2023 die aktuelle Lage:

Bemerkenswert ist dabei die Tatsache, dass der höchste Zuwachs an Staatsausgaben mittlerweile die Zinsen sind und nicht mehr Bildung, Investitionen oder Gesundheit.

Wir alle wissen, dass die Verschuldung nicht einfach so entstanden ist, sondern ein geplantes, menschengemachtes System dahintersteht. Doch statt dieser Entwicklungen mit meinen eigenen Worten zu erklären, möchte ich Sie diese Woche auf ein Buch hinweisen, das gratis im Internet publiziert wurde.

Der Autor: David Rogers Webb, ist ein ehemaliger Investmentbanker und Hedgefond-Manager, der sich einen Namen als Blogger machte, lange bevor das Wort Blogger überhaupt bekannt wurde, für die Aufdeckung hinter Betrugsschemen bei beliebten in Hong Kong notierten „Ramschaktien“.

David Webb, den ich schon seit den frühen 2000er Jahren verfolge, verwaltete Hedge-Fonds in der Zeit der extremen Dot-Com-Blase und -Pleite und erzielte eine Bruttorendite von mehr als +320%, während der S&P 500 und der NASDAQ-Index Verluste verzeichneten.  Zu seinen Kunden gehörten einige der größten internationalen institutionellen Anleger. David Webb kennt dabei alle Tricks wie Wertpapiere in Umlauf kommen und an welchen Stellen manipuliert wird. Das Buch leistet darum einen wichtigen Beitrag zur „Aufdeckung und Aufklärung“ des weltweiten Schuldenbetrugs, wie man ihn bezeichnen könnte und wie der Autor schreibt:

„Dieses System wird nach einem von langer Hand geplanten, intelligenten Plan ausgeführt, dessen Kühnheit und Umfang für den Verstand nur schwer zu erfassen ist.“

Worum geht es in diesem Buch?

„Es geht um die Inbesitznahme von Sicherheiten (aller Sicherheiten), das Endspiel des gegenwärtigen, weltweit synchronen Schuldenakkumulations-Superzyklus.

Eingeschlossen sind alle Finanzanlagen und Bankeinlagen, alle Aktien und Anleihen und damit das gesamte zugrunde liegende Eigentum aller öffentlichen Unternehmen, einschließlich aller Vorräte, Anlagen und Ausrüstungen, Grundstücke, Bodenschätze, Erfindungen und geistiges Eigentum.

Privates persönliches Eigentum und Immobilien, die mit Schulden in beliebiger Höhe finanziert wurden, werden ebenfalls beschlagnahmt, ebenso wie die Vermögenswerte von Unternehmen in Privatbesitz, die mit Schulden finanziert wurden. Wenn dies auch nur teilweise gelingt, wird dies die größte Eroberung und Unterwerfung in der Weltgeschichte sein.“

Sie können das sehr spannende Buch hier kostenlos im HTML Format lesen

Heute halte ich mich mit meinen Interpretationen zurück, weil ich zunächst das Buch mit allen Einzelheiten analysieren muss. Das ist angesichts der Fülle an Informationen sicher keine Arbeit, die ich mal eben in einer Woche durchführen könnte.

Sehr interessant ist aber die Feststellung von Herrn Webb, dass Schulden ein Zwangsmittel sein werden, um die Menschheit gefügig zu machen, weil sie sich sonst vor einem Berg nicht rückzahlbarer und hoch verzinster Geldberge gegenübersteht und sich dem Diktat der CBDCs, den von Zentralbanken ausgegebenen „Kontrollwährungen“ anschließen müssten.

So betont Herr Webb:

„Wen die Götter vernichten wollen, den bringen sie zuerst dazu, sich zu niedrigen Zinssätzen zu verschulden!

Wenn die "Everything Bubble" implodiert, werden wir mit einer deflationären Depression konfrontiert sein, die viele Jahre, ja sogar Jahrzehnte andauern wird. Diese kommende Große Deflation ist ein fester Bestandteil der Großen Übernahme. Die Architekten haben versichert, dass sie allein in der Lage sind, alles zu nehmen, und dass Sie und Ihre Kinder auf der anderen Seite stehen, d.h. alles zu verlieren, versklavt und sogar zerstört zu werden. Die Menschen werden niedergeschlagen und können nicht mehr aufstehen. Das ist gewollt, denn die Bevölkerung wurde systematisch zur Verschuldung ermutigt.“

Dabei weist Herr Webb auf die fast vergessene Entwicklung von vor fast 100 Jahren hin, bei der mehr als 5.000 Privatbanken verschwanden. So verdampften immense Bankeinlagen und gipfelten im so genannten „Bank Holiday, wobei – wie der Autor die Hintergründe sehr bildlich beschreibt – wie das bis dato freie Bankenwesens in den USA von dessen Zentralbank (FED) unterjocht wurde. Von einem Tag an waren alle Überweisungen untersagt und die Entwicklungen der mutmaßlichen Krise führten dazu, dass die Schulden blieben, aber Guthaben dahin schmolzen und Kredite fällig gestellt wurden. Selbst wer zuvor anscheinend wohlhabend war und noch Guthaben bei Banken hatte, konnte ab sofort seine Schulden nicht mehr bedienen und war „Pleite“ und musste seinen Besitz „abgeben“.

David Webb schließt das Buch mit seiner äußerst wichtigen Feststellung ab:

Dieser "Great Reset" ist menschenfeindlich. Er zielt darauf ab, ein System, das dem Feudalismus ähnelt, auf Dauer zu etablieren, in dem die Bevölkerung mit dem leeren Versprechen auf Sicherheit in einem Zustand der Entbehrung und Angst gehalten wird. Wachen Sie auf! Wir haben in einem Schutzsystem gelebt, in dem die "Beschützer" die "Beschützten" terrorisieren. Diejenigen, die uns angeblich vor den "Bösen" schützen, SIND DIE BÖSEN!“

Lesen Sie das Buch von David Webb – aber machen Sie eigene Rückschlüsse

Alle derzeitigen Entwicklungen laufen darauf hinaus, dass sich die Fälligkeit von Schulden eine extreme Finanzkrise und eine große Deflation anschließen würde. Vor allem wer als Privatperson offene Kredite oder Hypotheken bedienen muss, wäre davon extrem betroffen, wenn er keine finanzielle Vorsorge mittels „systemunabhängigen“ Wertanlagen – in erster Linie mit GOLD und SILBER – betreibt. Goldanleger folgen dem Ruf und Bestreben nach Freiheit, Unabhängigkeit und einer stabilen Vermögensanker. Darum würde ich argumentieren, dass „Geld“ – trotz teils sinkender Preise für Dienstleistungen oder leichter erzeugbaren Gütern – in dieser Phase einen massiv sinkenden Wert aufweisen kann. Die exportorientierten, rohstoffreichen Staaten (BRICS) reagieren schon mit dem Entzug ihres Vertrauens in die weltweit dominanten Währungen, namentlich des US-Dollars.

Sie könnten damit auch von der Kehrseite eines deflatorischen Schuldenentzugs profitieren, der meines Erachtens zu einer Inflationswelle bei lebensnotwendigen, importierten, nicht ersetzbaren Gütern führt. Die Abhängigkeit von importiertem Rohöl, Erdgas und allen energieintensiv geförderten Rohstoffen, wird demzufolge zu einer massiven Umverteilung führen, von den Konsumenten zu den Produzenten. Der begonnene Nahostkonflikt dürfte der Auslöser dieser Entwicklung werden.

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