Generalstreik - Cambridge Club https://cambridge-club.com Wissen ist Macht Wed, 10 Apr 2024 13:32:27 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://i0.wp.com/cambridge-club.com/wp-content/uploads/2023/04/cropped-logo-anchor-small.png?fit=512%2C512&ssl=1 Generalstreik - Cambridge Club https://cambridge-club.com 32 32 Die Wurzel des Übels ist das heutige Geldsystem https://cambridge-club.com/die-wurzel-des-uebels-ist-das-heutige-geldsystem/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=die-wurzel-des-uebels-ist-das-heutige-geldsystem Sun, 07 Jan 2024 15:04:49 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2716 Mit der uferlosen Kreditvergabe an praktisch bankrotte Staaten, wurde die heutige Situation heraufbeschworen. Mit Hilfe des vom Goldstandard losgelösten Systems wurde seit Jahrzehnten ein weltweit gesponnene Abhängigkeitssystem erschaffen, das die westlichen Industriestaaten und deren Konsum vor den Rohstofflieferanten sehr lange begünstigt hatte. Schließlich gelangen despotische Staatsführer durch Exporte schnell zu Wohlstand und konnten dieses Geld […]

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Mit der uferlosen Kreditvergabe an praktisch bankrotte Staaten, wurde die heutige Situation heraufbeschworen. Mit Hilfe des vom Goldstandard losgelösten Systems wurde seit Jahrzehnten ein weltweit gesponnene Abhängigkeitssystem erschaffen, das die westlichen Industriestaaten und deren Konsum vor den Rohstofflieferanten sehr lange begünstigt hatte. Schließlich gelangen despotische Staatsführer durch Exporte schnell zu Wohlstand und konnten dieses Geld außer Landes im Kapitalmarkt investieren und die Früchte der westlichen Konsumprodukte genießen – schauen Sie sich nur einmal den Aktienkurs von Ferrari oder LVMH an…

Ein zunehmendes Anspruchsdenken, Bequemlichkeit und nicht zuletzt die maßlose Zuwanderung in die Sozialsysteme, trug zur Überschuldung bei, die durch einen Rückgang des Produktivitätswachstums und einem durch die politisch verordnete Energie-Diät den Industrie-Ausstoß absenkte.

Die rohstoffreichen Nationen fangen darum nun an selbst ihren Rückstand abzubauen und sich gegenseitig mit Rohstoffen und Waren zu beliefern, sodass der Westen noch tiefer in die Tasche greifen muss.

KOMPAKT-ANALYSEN: Das erwartet Börsenzyklen-Experte Felix Zulauf

In dem Youtube-Interview mit Ed D'Agostino spricht Anlageexperte Felix Zulauf über die Auswirkungen der Geopolitik und des Endes der unipolaren Weltordnung auf die Weltwirtschaft und Anlagemärkte. Zulauf prognostiziert langfristig höhere Inflation und Zinsen, eine Börsenübertreibung mit einem neuen Höchststand bis Ende des ersten Quartals dieses Jahres, gefolgt von einer starken Korrekturphase. Er erwartet eine Rezession, verschlechterte Refinanzierungsmöglichkeiten an den Anleihenmärkten, was zu politische Reaktionen führen könnte, darunter auch mögliche Zinskontrollen, bei der die Leitzinsen wie 2021 länger unter der Inflationsrate gehalten und zu Kaufkrafteinbußen für Sparer führen. Diese Situation führt aber bis zum Ende dieser Dekade zwangsläufig zu sozialen Krisen, Währungsabwertungen und einem Einbruch der Sozialleistungen. Zulauf sieht darum wenig Renditepotenzial für klassische „Buy & Hold“-Investoren und empfiehlt das Erkennen und Ausnutzen von typischerweise 12-18 Monate anhaltenden Auf- und Abwärtszyklen.

Meine Meinung:  Die große Krise steht erst noch bevor

Die multiplen Faktoren der aktuellen Wirtschaftskrise und deren Ursachen, lassen sich nicht mit kurzfristigen Maßnahmen in den Griff bekommen, sondern werden immer wieder in unterschiedlicher Intensität an die Oberfläche und damit auf die Tagesordnung gelangen.

Auch wenn jeder in Deutschland lebende Bürger von einem kommenden Kaufkraftverlust des Euros mehr oder weniger stark betroffen sein wird, hoffe und wünsche Ihnen, dass Sie persönlich nicht zu stark von den Krisen betroffen werden. Die beste Vorsorge, die Sie treffen können, ist es sich weiterzubilden. Finanziell haben Sie die besten Überlebenschancen, wenn Sie sich der Studie von Marktzyklen befassen, aber Sie dürfen sich nicht nur auf „Finanzfragen“ beschränken.

Mit Unbehagen zitiere ich aus einer Rede vor dem Carnegie Council des sehr umstrittenen Forschers Yuval Noah Harari, der die endgültige Zerstörung der individuellen Freiheit durch eine Art kollektivistische Zwangsverwaltung durch die Technologie (KI) fordert und von einer „unnützen Masse“ spricht – wobei er wohl eher selbst ein besonders nutzloses Exemplar darzustellen scheint – die mit Drogen und Computerspielen – mutmaßlich sogar noch schlimmerem – ruhig gestellt werden sollte:

„Möglicherweise treten wir in eine neue Ära ein, in der die Massen einfach zu nichts mehr zu gebrauchen sind. Sie werden sich von der Arbeiterklasse in die Klasse der Nutzlosen verwandeln.“

Meine Lösung:  Raus aus der Abhängigkeit – zurück zur Freiheit

Neben einer gewissen Unterordnung im bestehenden System, die auf individueller Ebene erfolgt, empfehle ich aber vor allem Ihre Freiheitsrechte zu wahren, indem Sie Ihre Eigenverantwortung und letztlich Ihre Eigenvorsorge stärken.

Das ist genau das Gegenteil von dem was die Medien Ihnen suggerieren.

So las ich vor wenigen Tagen eine Werbung eines Anlageberaters bei Facebook:

„Damit Sie sich mehr auf das Leben konzentrieren können, während wir uns um Ihre Finanzen und Versicherungen kümmern.“

Was meinen Sie: Hat dieser Finanzmakler eine sehr soziale Ader oder ist es vielmehr ein Manipulationsversuch, sich am ersparten Kapital der mehrheitlichen „finanziellen Analphabeten“ zu bereichern und die Bequemlichkeit des Ratsuchenden auszunutzen?

Tatsächlich machte vor wenigen Jahren eine Aussage der ING-DiBa für Aufsehen:

Mit 51 Prozent gab die Mehrheit der Deutschen an, keine Finanzbildung erhalten zu haben.

Damit ist die Mehrheit der Deutschen anfällig für Manipulation und Übervorteilung, weil sie nicht in der Lage sind selbstständig und eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen.

Mit dem Cambridge Investment-Club kann ich Ihnen versichern, dass ich alle meine Investitionsentscheidungen frei treffen kann.

Eine ähnliche Hilflosigkeit und wachsende Abhängigkeit von Institutionen wie dem Staat oder Konzernen, beobachte ich praktisch in jedem Lebensbereich, der heute von „Dienstleistungen“ übervölkert wurde. Sei es Essens-Lieferdienste, Fahrdienste, Supermärkte, …

So lange alle Dienstleistungen funktionieren, fällt die Abhängigkeit nur schwer auf. Erst wenn sie plötzlich nicht mehr funktionieren, sei es aufgrund von überhöhter Inflation oder Steuern, Energiemangel sowie Lieferkettenunterbrüchen, wächst die Besorgnis.

Mir ist bewusst, dass eine bewusste Trennung des Individuums und seiner Familie vom Staat oder Großunternehmen nie abgeschlossen sein wird, aber wie es Warren Buffett formulierte, können Sie zumindest durch eine gelebte Finanzfreiheit oder auch Selbstversorgung ein Stück Selbstbestimmung und damit auch Selbstrespekt und Anerkennung zurückgewinnen.

Eine private Absicherung dürfte darum am Ende als Tages, die letzte Bastion sein, um ein selbstbestimmtes, weitgehend frei von extremen Zwängen geordnetes Leben zu führen.

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Inflation & Energiekosten befeuern die Insolvenzwelle https://cambridge-club.com/inflation-energiekosten-befeuern-die-insolvenzwelle/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=inflation-energiekosten-befeuern-die-insolvenzwelle Sat, 06 Jan 2024 11:37:01 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2705 Wer keine ausreichende Vorsorge betreibt, bei dem wird die Armutsfalle erbittert zuschlagen„Unsere lieben Politiker und Medienmacher“ wünschen sich nur allzu oft, dass wir uns mit kritischen Kommentaren zurückhalten und ihre Lügen anstandslos weiterverbreiten.Selbsternannte Blockwarte versuchen die freien und kritisch hinterfragenden Menschen nicht erst seit dem übertriebenen „Lockdown“ immer weiter in die Enge zu treiben, mit […]

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Wer keine ausreichende Vorsorge betreibt, bei dem wird die Armutsfalle erbittert zuschlagen

„Unsere lieben Politiker und Medienmacher“ wünschen sich nur allzu oft, dass wir uns mit kritischen Kommentaren zurückhalten und ihre Lügen anstandslos weiterverbreiten.

Selbsternannte Blockwarte versuchen die freien und kritisch hinterfragenden Menschen nicht erst seit dem übertriebenen „Lockdown“ immer weiter in die Enge zu treiben, mit ihren pseudowissenschaftlich Faktenbehauptungen und „Agenden“. Die fragwürdigen Verbote und Maßnahmen ziehen mittlerweile in alle Lebensbereiche ein und behindern unsere freie Existenz.

Diese unschöne Entwicklung führt häufig dazu, dass sich Menschen abkapseln oder sich auf ihr „Spezialgebiet“ zurückziehen möchten. Ein Fokus ist sicher wichtig und richtig, um erfolgreich zu bleiben, allerdings sollten wir immer darauf achten, dass wir dabei nicht in eine Art „Scheuklappen-Mentalität“ verfallen.

Obwohl die Beschäftigungszahl in Deutschland angeblich auf einem Rekordhoch angelangt sein soll, beobachte ich, wie viele Unternehmen – vor allem aus dem Mittelstand – reihenweise pleite gehen oder massenhaft Stellen abbauen.

Ein kleiner Ausschnitt von bekannten Betrieben, die zum Jahreswechsel insolvent gingen:

  • DEA Wintershall wird voraussichtlich bis zu 2.000 Stellen abbauen.
  • Die Gerch-Gruppe plante in Ingolstadt auf dem bereits verlassenen Industriegebiet von Rieter und Bäumler 1.800 Wohnungen zu bauen, aber meldete stattdessen Insolvenz an.
  • Bosch entlässt bis 2025 mindestens 1.500 Mitarbeiter.
  • Die Supermarktkette Real ist insolvent, die letzten Märkte schließen 2024 – auch Kaufland schließt zahlreiche Filialen.
  • Nach 100 Jahren meldete der Bielefelder Weltmarktführer für Spezial-Metallteile Umeta Hermann Ulrichskötter Metallwarenfabrik GmbH & Co. KG Insolvenz an.
  • Halko, der Erfinder der „Dosenwurst“, der seit 1896 schon 140 Jahre lang in Deutschland produzierte, ging Anfang Dezember insolvent.
  • Klein-Holland ein bekannter überregional tätiger Gemüseproduzent ist insolvent.
  • Hohe Energiepreise treiben die Bäckerei-Kette „Lila“ in die Insolvenz

Dann sind die nicht insolvent automatisch, aber sie hören vielleicht auf zu verkaufen, sagte Wirtschaftsminister Habeck 2022 über Bäcker.

Unisono werden als Begründung für die Insolvenzen immer wieder dieselben Faktoren genannt:  Inflation, Energiekosten oder Zinskosten. Dabei handelt es sich also um „hausgemachte“ Faktoren, die ein Ergebnis der seit zwei Jahrzehnten schleichenden Verschlechterung sind, die mit einer unsoliden Haushaltsführung, der Geldpolitik, dem Investitionsstau (laut Spiegel fehlen Kommunen allein >160 Milliarden Euro) zusammenhängen. Zuletzt wurden speziell die Energiepreise in Deutschland nochmals durch eine künstliche Verknappung (Abschaltung Nord Stream 2, unwirksame Russland-Sanktionen) und einer Erhöhung von Steuern und Abgaben (Maut +80%, CO2-Steuer +50%...

Dabei sollen doch die steigenden Energiekosten nur temporär gewesen sein?

Diese Behauptung wurde lange von Politik und Medienlakaien unwidersprochen publiziert. Es hieß dabei stets: Die Preise für Energie würden fallen, sobald ausreichend in „erneuerbare Energien“ investiert würde. Wie sich schon lange nachweisen lässt, war das ein Irrglaube.

Der Tagesspiegel interviewte hierzu den E.On Chef Leonhard Birnbaum: Er „rechnet damit, dass 2024 höhere Entgelte für Energie auch als höhere Preise an die Kunden weitergegeben werden. „Das sind politisch bedingte Aufschläge, diese werden alle Versorger an die Gas- und Stromkunden weitergeben müssen. Vielleicht nicht sofort, aber wohl in den kommenden Monaten“, sagte Birnbaum der „Rheinischen Post“ mit Blick auf die Erhöhung der Mehrwertsteuer beim Gas und den Wegfall der reduzierten Netzentgelte der Übertragungsnetzbetreiber beim Strom. Er erwarte auch nicht, dass die Preise mittelfristig wieder auf das Niveau vor der vom Ukrainekrieg ausgelösten Krise fallen werden.

Zwar koste die Stromerzeugung durch Wind und Solar vergleichsweise wenig, aber die Absicherung für windstille dunkle Tage durch Speicher oder neue Gaskraftwerke erhöhe dennoch die Kosten der Versorgung insgesamt“

Auch die Neue Zürcher Zeitung bringt es mit ihrem Kommentar von Johannes Bockenheimer vom 4. Januar auf den Punkt:

„Der Ausbau von Wind- und Solarenergie mag zwar schneller vorangekommen sein, als es sich Habeck erhofft hatte. Die Lücke in der Energieversorgung aber, die durch den Ausstieg aus der Kernenergie geschlagen wurde, konnte damit nicht geschlossen werden. Stattdessen importiert die grösste Volkswirtschaft Europas nun so viel Strom wie noch nie in ihrer Geschichte. Die Folge: steigende Energiekosten.

Den Preis dafür zahlen die Verbraucher, vor allem aber die Unternehmen. Im vergangenen Jahr durchlebte die deutsche Wirtschaft eine Flaute, die zu ebenjenen Produktionskürzungen führte. Und auch im laufenden Jahr sieht es düster aus, der Wohlstand könnte erneut schrumpfen. Dass sich der deutsche Wirtschaftsminister diese Wirtschaftskrise nun als klimapolitisches Verdienst anheften möchte, lässt sich am besten mit einem hübschen Begriff aus der jiddischen Sprache auf den Punkt bringen: Habeck mag es an Erfolg mangeln, nicht aber an «Chuzpe».“

Herr Habeck könnte nun auch sagen, dass viele Unternehmen insolvent seien, aber trotzdem weiter produzieren würden, zum Beispiel mit Kurzarbeit und könnten einfach hoffen, dass sich neue Kapitalgeber oder der Staat findet, um die Verluste auszugleichen.

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Deutschland im Dezember um 183.000 gestiegen. Auch die Quote der Arbeitslosen stieg zuletzt wieder an, von unter 5% auf knapp 6%.

Mittlerweile sind 8 von 10 offenen Stellen für qualifizierte Arbeitnehmer ausgeschrieben. Doch 61 Prozent der Arbeitssuchenden suchen nur Helferjobs, weil die Qualifikation nicht ausreicht und die Bereitschaft nicht vorhanden scheint, sich weiterzubilden.

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BASF verkauft DEA: Die Energiewende wird zur Katastrophe für Deutschland https://cambridge-club.com/basf-verkauft-dea-die-energiewende-wird-zur-katastrophe-fuer-deutschland/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=basf-verkauft-dea-die-energiewende-wird-zur-katastrophe-fuer-deutschland Thu, 28 Dec 2023 18:21:57 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2684 BASF verkauft mit DEA Wintershall das Tafelsilber & Deutschland macht sich abhängig.In meiner Laufbahn sind mir immer – leider mehrheitlich – Menschen begegnet, die ihr Wissen so geheim halten wie eine Schatztruhe, anstatt offen auf die Menschen zuzugehen und lernen zu teilen. Das ist auch eine persönliche Einstellung, aber ich habe festgestellt, dass es mir […]

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BASF verkauft mit DEA Wintershall das Tafelsilber & Deutschland macht sich abhängig.

In meiner Laufbahn sind mir immer – leider mehrheitlich – Menschen begegnet, die ihr Wissen so geheim halten wie eine Schatztruhe, anstatt offen auf die Menschen zuzugehen und lernen zu teilen. Das ist auch eine persönliche Einstellung, aber ich habe festgestellt, dass es mir mehr Freude bereitet und Freunde bringt, wenn ich mein spärliches Wissen teile. Am Ende des Tages bringt nur das geteilte Wissen unsere Menschheit und Zivilisation weiter. Wer weiß, wie viele Menschen schon vor der eigentlichen Erfindung das sprichwörtliche Rad erfunden, aber nie realisiert haben?

Seien Sie sich dennoch immer bewusst, dass die Ressourcen der Erde und die Energien – auch im Universum – erschöpflich sind. Es ist niemals garantiert oder vorgesehen, dass jeder Mensch alle seine irdischen Wünsche und Ziele erreicht. Wir müssen auch Bescheidenheit lernen und uns vor unersättlicher Gier bewahren, die unser Denken und Handeln vernebeln.

Vielleicht wäre es ein guter Rat, wenn wir uns als Menschen nur die Ressourcen schaffen würden, die wir auch zur Realisierung unserer persönlichen Ziele benötigen und nicht in maßloser Gier darüber hinaus zusammenraffen, was nur irgendwie möglich ist?

Wir müssen auch Bescheidenheit lernen und uns vor unersättlicher Gier bewahren, die unser Denken und Handeln vernebeln.

Vielleicht wäre es ein guter Rat, wenn wir uns als Menschen nur die Ressourcen schaffen würden, die wir auch zur Realisierung unserer persönlichen Ziele benötigen und nicht in maßloser Gier darüber hinaus zusammenraffen, was nur irgendwie möglich ist?

Meine Betonung liegt hier auch darauf, dass wir daran denken sollten, wie wir „Ressourcen erschaffen“. Das fängt im weitesten Sinne damit an, zuerst ein Stück brachliegendes Land fruchtbar zu machen und zu bestellen, bevor wir es ernten. Wenngleich es vielleicht auf den ersten Blick leichter wäre vorhandene „oberirdische“ Ressourcen zu „nutzen“, dazu zählt auch den vorhandenen Geld-/Kapitalstock „anderer“ zu nutzen. Wobei es eine innere Einstellung des Menschen ist – ich weiß nicht ob es eher Faulheit oder Boshaftigkeit ist – die dazu führt, dass sich der Parasitismus – was altgriechisch mit „bei einem anderen essend“ übersetzt wird derart schnell ausbreitet.

Parasiten sind im heutigen Geldsystem inhärent

Ich möchte heute keine Berufsgruppe beschuldigen, auch wenn Politikern und deren Beamten als ihren Dienern oft nachgesagt wird, dass sie sich gerne an vorhandenen Ressourcen bedienen, ohne selbst einen produktiven Beitrag zu leisten. In der heutigen Zeit im Westen und vor allem in der EU würde ich dieser Behauptung größtenteils zustimmen. Doch ich möchte auch betonen, dass die Politik – per Definition bezeichnet die Politik Strukturen, Prozesse und Inhalte zur Regelung der Angelegenheiten des Gemeinwesens – eine Daseinsberechtigung hätte, wenn sie die Weichen tatsächlich in eine bessere Zukunft stellen würde.

Aus meiner Sicht ist das heute nicht mehr gegeben, denn heute töten sie mit ihrem Verhalten den „Wirt“.

Dafür möchte ich eine Entwicklung aufgreifen, die direkt mit meiner Anlagestrategie und meinem bewusst gewählten Schwerpunkt bei Rohstoff-Aktien des Energiesektors zusammenhängt.

Im Zentrum dreht es sich dabei um die kurz vor Weihnachten beschlossene Übernahme von DEA Wintershall durch einen britischen Ölkonzern.

Obwohl unsere Club-Mitglieder und ich im Investmentclub als Aktionäre von von einem heftigen Kursanstieg von >35% innerhalb weniger Tage profitierten und sehr wahrscheinlich langfristig enorme Renditen einfahren werden – sobald die Fusion voraussichtlich bis Mitte 2024 rechtlich sicher abgewickelt wurde – so muss ich festhalten, dass sich mit der Übernahme leider 125 Jahre Deutsche Geschichte in Luft auflösen sowie möglicherweise über 2.000 Arbeitsplätze in Deutschland wegfallen werden.

Aber trifft das auch auf alle Zeiten in der Vergangenheit zu? Nun, ich möchte behaupten, selbst wenn mir das schwer fällt, dass frühere Politiker durchaus noch realistische Ziele definieren konnten.

Die Frage der Energiesicherheit bleibt der zentrale Schlüsselfaktor

Wie in der Natur, dreht sich unsere Existenz allein um die Energiefrage.

YOUTUBE-INTERVIEW: MIT DER ENERGIEWENDE IN DIE KATASTROPHE

Die Brisanz dieser Entwicklungen, die einer endgültigen Entmündigung der deutschen Energieversorgung gleicht, habe ich in diesem Youtube-Interview mit unserem Geheimrat und Energieexperten Robert Jungnischke diskutiert.

In einem einstündigen Interview konnte ich nicht alle Begleitinformationen unterbringen, die ich unseren Investment-Club-Mitgliedern in der Neujahrsausgabe 52 / 2023 im Detail erläutert hab.

Mit dieser Ausführung hoffe ich, es hilft besser zu verstehen, von welchen Netzwerken und Politikern wir (von links bis rechts) „regiert“ werden. Korruption, Lobbyismus und Skrupellosigkeit, sind viel zu oft Begleiterscheinungen erfolgreicher Politiker.

Zurück zur eigentlichen Frage, der Sicherstellung der Energieunabhängigkeit.

Ein wichtiger Meilenstein war die Gründung der längst vergessenen DEMINEX

Durchaus vielversprechend als Antwort auf die Dominanz der großen angelsächsischen Ölkonzerne schien 1969 die Gründung der deutschen DEMINEX, einer mittlerweile fast in Vergessenheit geratenen deutschen Konzern der Mineralölbranche. Die DEMINEX war ein staatlich bezuschusster, privat organisierter Ölkonzern, der sich zunächst mit der Finanzierung der hochriskanten Exploration betätigte, vor allem der Erschließung der Nordsee-Vorkommen Norwegens und Großbritanniens.

1998 hatte es DEMINEX tatsächlich geschafft einen Nettogewinn von mehr als einer halben Milliarde D-Mark zu erwirtschaften und wurde sozusagen mitten in seiner Blütezeit aufgespalten, wobei die BASF-Tochter Wintershall alle regionalen Aktivitäten in Russland, Aserbaidschan und Argentinien übernahm und die DEA (Deutsche Erdöl AG) alle Aktivitäten in Ägypten und Norwegen – überwiegend Länder, die noch heute zu den Kernregionen von Wintershall Dea zählen.

Die Welt am Sonntag kommentierte Jahrzehnte später: „Seither gilt es als historische Besonderheit, dass ausgerechnet das am höchsten industrialisierte Land Europas über keinen eigenen Energiemulti verfügt. Die Niederlande haben Shell, die Briten BP, die Franzosen Total und die Italiener Eni“

Im Rückblick kann diese Maßnahme tatsächlich als eine weise Voraussicht interpretiert werden, bei der Deutschland aktiv tätig war, um eine drohende Energiekrise abzuwenden, die mit der Ölkrise von 1973 bis 1980 bevorstand.

Der Spiegel schrieb am 24.6.1973 den Artikel – Öl: Amerikas Krise schlägt auf Europa durch:

„Angstkäufe amerikanischer Mineralölhändler treiben in Europa die Preise hoch. Benzin-Importe aus Rotterdam wurden binnen Jahresfrist um 250 Prozent teurer, der Heizölpreis verdoppelte sich. Fehlplanungen der US-Energiepolitiker und Umweltschutz-Aktionen führten zu verminderter Treibstoff-Produktion bei erhöhtem Bedarf.“

Was sich spannend lies, lässt sich wie heute auf eine lange Periode an Unterinvestitionen zurückführen, die darauf zurückgeführt werden kann, dass sich die westliche Welt, nach dem 2. Weltkrieg, der sehr günstigen saudischen und wachsenden texanischen Ölversorgung sicher glaubte, die von den USA kontrolliert wurden.

Meine Meinung: Öl- und Gas-Aktien bleiben ein Kerninvestment

Einmal mehr sehen Sie, dass alle Hoffnungen auf eine souveräne Wirtschafts- und Energiepolitik Deutschlands, welche die Energiesicherheit und wirtschaftliche Unabhängigkeit in den Vordergrund stellt, bitter enttäuscht wurden. Mit dem Verkauf des „Tafelsilbers“ von BASF, der DEA-Wintershall, droht ein weiterer Sargnagel in die deutsche Industrie getrieben zu werden. Obgleich die BASF zunächst noch eine Mehrheit besitzen wird, kündigte man doch schon an diese Beteiligung eines Tages veräußern zu wollen. Obwohl die deutsche Industrie und der Verkehr täglich auf mehr als 2 Millionen Barrel Rohöl angewiesen ist, gibt die Industrie seine letzten Quellen aus der Hand. Als Bürger können Sie sich den damit drohenden Preisschocks leider nicht entziehen. Doch als Anleger können Sie sich wenigstens diese Verluste über Dividenden und Kursrenditen zurückholen, indem Sie Investition in globale Ölkonzerne tätigen. Für mich bleibt das eine langfristig erfolgreiche Strategie. Von DAX-Anlagen oder vermeintlichen Schnäppchen-Aktien, wie der BASF-Aktie, halte ich mich darum bewusst fern. Es ist einfacher dort zu investieren, wo die Profite hinfließen, als zu investieren, wo die Renditen und Zukunftspotenziale abgesaugt werden. Welche Öl-Aktien heute noch ein Kauf sind, erfahren Sie wieder im neuen Jahr 2024, mit den gewohnt ausführlichen Analysen im Cambridge Investment-Club.

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