Konsum - Cambridge Club https://cambridge-club.com Wissen ist Macht Tue, 23 Jan 2024 08:20:33 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://i0.wp.com/cambridge-club.com/wp-content/uploads/2023/04/cropped-logo-anchor-small.png?fit=512%2C512&ssl=1 Konsum - Cambridge Club https://cambridge-club.com 32 32 Das sind die Treiber der kommenden Inflationswelle https://cambridge-club.com/das-sind-die-treiber-der-kommenden-inflationswelle/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=das-sind-die-treiber-der-kommenden-inflationswelle Tue, 23 Jan 2024 08:11:59 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2832 Die nächste Inflationswelle zeichnet sich langsam am Horizont abKaren Ward Chefmarktstratege bei JP Morgan Europa warnte in der Donnerstagsausgabe der Financial Times vor verfrühten Zinssenkungen durch die US-Notenbanken. In Vergangenheit habe es laut ihrer Ansicht öfters zu Problemen geführt, wenn die Zentralbank den Fuß zu früh von der Bremse nahm, nachdem die Inflationsrate augenscheinlich zurück […]

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Die nächste Inflationswelle zeichnet sich langsam am Horizont ab

Karen Ward Chefmarktstratege bei JP Morgan Europa warnte in der Donnerstagsausgabe der Financial Times vor verfrühten Zinssenkungen durch die US-Notenbanken. In Vergangenheit habe es laut ihrer Ansicht öfters zu Problemen geführt, wenn die Zentralbank den Fuß zu früh von der Bremse nahm, nachdem die Inflationsrate augenscheinlich zurück ging.

Frau Ward verwies dabei auf ein sehr interessantes IWF-Papier von September 2023, mit dem Namen100 Inflationsschocks: In dieser Arbeit wurden über 100 Inflationsschocks in 56 Ländern seit den 1970er Jahren ermittelt und dokumentiert, dass nur in 60 Prozent der Fälle die Inflation innerhalb von 5 Jahren zurückgeführt wurde.

In etwa 90 Prozent der ungelösten Episoden, ging die Inflation innerhalb der ersten drei Jahre nach dem ersten Schock zwar deutlich zurück, verharrte danach aber entweder auf einem hohen Niveau oder beschleunigte sich erneut. Diese als inflationäre Dekade der 70er Jahre bekannte Phase, war im weitesten Sinne auf Faktoren zurückführen, die nicht im direkten Einflussbereich von Geld- oder Finanzpolitik lagen, wie die Ölkrisen 1973-79.

Heute könnte man sagen, dass geopolitische Verschiebungen des Dollareinflussgebiets (Vergleiche Finanzfreiheit-Monatsausgabe 2/2024) sowie ein begonnener massiver Umbau der Wirtschaft, vor allem der Energie- und Landwirtschaft (CO2-Freiheit vor 2050) dafür ausschlaggebend, dass die Inflation sich weiter beschleunigen könnte. Der IWF untersuchte die Entwicklungen aber ignorierte dabei den eigentlichen Verursacher für Inflation, wie die Staatsverschuldung, die Monetarisierung von Schulden, bei denen die Zentralbankbilanz als Staubsauger für faule Kreditberge missbraucht wird sowie die generelle Ausweitung der Geldmengen, die zur kurzfristigen Konsumstabilisierung (Pandemie) oder in unproduktive Investitionen (für weniger Energie statt mehr…) fehlgeleitet werden. 

Frau Ward wies daraufhin, dass die US-Wirtschaft die höheren Zinsen offenbar gut vertragen hätte, weil die fiskalischen Stimulationsmaßnahmen (wir laufen in diesem Jahr in Richtung eines US-Haushaltsdefizits von 2-3 Billionen US$) für eine volle Kapazitätsauslastung sorgen würden.

Darum vertritt sie die Ansicht, dass die Inflation durch höhere Konsumausgaben angefacht würde, falls die Fed die Zinsen zu früh senkt und betonte dabei:

„Falls die US-Notenbank größere Zinssenkungen über die nächsten Monate vollzieht, wäre das zunächst sehr positiv für Risikoanlagen wie Aktien, doch diese Gewinne wären vielleicht nicht nachhaltig.“

Diese Aussicht könnte sich als zutreffend erweisen, denn die die weltweite Entwicklung war selten so uneinheitlich, man könnte auch sagen „ideologisch – idiotisch“ wie derzeit.

Die WirtschaftsWoche berichtete über das in dieser Woche stattfindende Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos:

„Optimismus und Kooperation sind aus der Mode. Aus Sicht der – immer noch sehr westlich dominierten – Weltelite aus Wirtschaft und Politik ist die Welt ein ziemlich kalter Ort geworden, an dem der Egoismus regiert. Demokratien stehen unter Druck, der Welthandel zerfällt in Blöcke oder wird, wie im Roten Meer, gleich unter Beschuss genommen.

In meiner Januarausgabe von Finanzfreiheit 1/2024 habe ich Ihnen gestern schon die Hintergründe des wachsenden chinesischen Einflussgebiets aufgezeigt, das mit den BRICS+ immer weiter zunimmt. Neben den 10 BRICS+ Mitgliedern (China, Indien, Brasilien, Russland, Saudi Arabien, Ägypten, Südafrika, Iran, Vereinigte Arabische Emirate und Äthiopien), haben 10 Länder den Mitgliedsantrag gestellt (Algerien, Bahrain, Bangladesch, Pakistan, Bolivien, Kuba, Kasachstan, Kuwait, Palästina und Senegal), während weitere 15 Länder ihr Interesse an einer Aufnahme bekunden (Afghanistan, Angola, Komoren, Demokratische Republik Kongo, Gabun, Guinea-Bissau, Mexiko, Nicaragua, Sudan, Syrien, Tunesien, Türkei, Uganda, Uruguay und Simbabwe.)

Die BRICS+ Länder haben gemein, dass sie rund die Hälfte aller weltweit verfügbaren Rohstoffe und mindestens 40% der globalen Rohölförderung kontrollieren, auf die der Westen, vor allem die USA mit ihrem Dollar-Regime, zuvor leicht zugreifen konnte. Mittlerweile haben die BRICS-Länder mehrere Dutzend Export-Restriktionen eingeführt, die verhindern sollen, dass die Rohstoffe außer Landes verbracht werden, ohne sie zunächst vor Ort weiterzuverarbeiten.

Mit Indonesien hat eines der prominentesten aufstrebenden Länder Exportkontrollen für wichtige Rohstoffe eingeführt. Während vor allem über den seit Mitte 2023 eingeführten Exportbann bei Bauxit, einem wichtigen Rohstoff für die Aluminiumproduktion und  Nickel (seit 2020) berichtet wurde, gehen die ab 2024 geplanten Einschränkungen weiter.

Nach dem indonesischen Bergbaugesetz soll ab Juni 2024 auch die Ausfuhr von Kupfererz gestoppt werden, sobald zwei neu gebaute Kupferschmelzen in Betrieb gehen, wobei der Zeitpunkt des Ausfuhrverbots für andere Mineralien wie Eisenerz, Blei oder Zink noch nicht festgelegt wurde.

Der US-Kupferkonzern Freeport hatte vor wenigen Tagen nochmals um eine Verlängerung seiner Exportgenehmigung gebeten, doch alle Rohstoffkonzerne wissen, dass sie die Exportländer stärker begünstigen müssen.

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Wie Indonesiens Präsident Widodo sagte:

„Im Grunde genommen wollen wir keine Rohstoffe mehr verkaufen. Wir wollen etwas Halbfertiges verkaufen."

Letztlich wollen alle bevölkerungsreichen Länder wie Indonesien, Indien, Vietnam oder Nigeria eines Tages einmal so wohlhabend werden, wie es China vorgemacht hat. Steigt das pro Kopf Wirtschaftsaufkommen >3.000 US$, nimmt der Rohstoffverbrauch bis etwa 10.000 US$ zu.

Wachstumskurve Chinas, Indiens, Brasiliens, Indonesiens und Nigeria:

Die nächsten großen Wachstumsschübe beim BIP pro Kopf und der damit verbundenen Beschleunigung des eigenen Rohstoffverbrauchs stehen an bei:

  • Indonesien mit 279 Millionen Einwohnern und 5.509 US$ pro Kopf Einkommen.
  • Vietnam mit 101 Millionen Einwohnern und 4.636 US$ pro Kopf Einkommen.
  • Philippinen mit 119 Millionen Einwohnern und 4.166 US$ pro Kopf Einkommen.
  • Indien mit 1,4 Milliarden Einwohnern und 2.650 US$ pro Kopf Einkommen.

Wobei neben Indien Einkommensmarke von 3.000 US$ pro Kopf bereits in diesem oder nächsten Jahr erreichen und bis Ende der Dekade voraussichtlich über 5.000 US$ pro Kopf wachsen wird. Auch die ASEAN Staaten mit fast 700 Millionen Menschen sollten noch ein massives Wachstum erzielen können. Um Ihnen diese Dynamik einmal zu veranschaulichen, möchte ich gerne die Angebots- und Nachfragesituation am Rohölmarkt aufzeigen, die tatsächlich kaum ein Analyst auf dem Schirm hat. Dabei ist für praktisch alle asiatischen Wachstumsländer das gleiche Bild einer rapide rückläufigen Ölproduktion, bei dynamisch wachsender Nachfrage:

Indonesien musste zuletzt netto >1 Mio. Barrel Rohöl pro Tag importieren:

Vietnam exportierte 5 Millionen Tonnen Rohöl, mit einem Wert von 1 Mrd. US$, aber importiert 12 Millionen Tonnen Raffinerieprodukte aus dem Ausland, mit einem Wert von >5 Mrd. US$.

Obwohl Indien erst langsam in seine Beschleunigungsphase kommt, importiert der Staat allein aufgrund seiner immensen Bevölkerungszahl schon heute täglich mehr als 4 Millionen Barrel Rohöl:

In der letzten Woche konnten unsere über 100 Mitglieder des „Mentorenprogramms“ ein knapp zweistündiges Gespräch mit dem Rohstoff-Fondsmanager Urs Marti führen, der dem Cambridge-Club seine Anlagestrategie mit Ausblick 2024 und die folgenden Jahre präsentierte.

Falls Sie Herrn Marti noch nicht kennen, ich hatte ihn mit seinem  Long Term Investment Fund: XXXXXXXXXXX (WKN: XXXXXX), früh vor dem Beginn des neuen Rohstoff Superzyklus im Jahr 2019 entdeckt. Wir waren auch gemeinsam 2019 bei der letzten großen Edelmetallmesse in München vor Ort und „lasen dort die Messe“ des bevorstehenden inflationären Angebotsschocks. Kurz darauf erlebten Sie die stärkste Inflations- und Knappheitswelle seit Jahrzehnten. Der Fonds ist seither +50% gestiegen (>150% vom Pandemietief) und der Fonds wuchs bis 80 Millionen Euro.

Meine ausführliche Vorstellung erhalten Sie in der aktuellen Monatsausgabe Finanzfreiheit Januar 2024, die ich in den nächsten Tagen veröffentliche. In der heutigen Ausgabe werde ich die Hintergründe beleuchten, warum 2024 der beste Zeitpunkt sein wird, um in Rohstoffe zu investieren, bevor über die kommenden Jahre, die nächste Phase des Anstiegs bei den Rohstoffen eintritt.

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Die Lebensmittelpreise werden weiter explodieren! https://cambridge-club.com/die-lebensmittelpreise-sollen-weiter-explosiv-steigen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=die-lebensmittelpreise-sollen-weiter-explosiv-steigen Thu, 03 Aug 2023 06:14:11 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1805 Derzeit führe ich meine Transaktionen an der Börse sehr behutsam durch und setze meine freie Liquidität nicht überstürzt ein, um einen „Trade“ zu generieren, der zurzeit mehr Risiken als Chancen hätte. Aus Sicht eines Investors in Rohstoffwerten beurteile ich die aktuelle Marktphase weiterhin als äußerst positiv. Zwar besitzt das Umfeld durch höhere Zinsniveaus kurzfristig noch […]

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Derzeit führe ich meine Transaktionen an der Börse sehr behutsam durch und setze meine freie Liquidität nicht überstürzt ein, um einen „Trade“ zu generieren, der zurzeit mehr Risiken als Chancen hätte. Aus Sicht eines Investors in Rohstoffwerten beurteile ich die aktuelle Marktphase weiterhin als äußerst positiv. Zwar besitzt das Umfeld durch höhere Zinsniveaus kurzfristig noch einige Herausforderungen, doch am Ende setzt sich die Unterbewertung und die Finanzkraft der Rohstoffwerte gegenüber den überschuldeten Volkswirtschaften durch.

Um Ihnen ein praktisches Beispiel zu geben, wohin die Reise geht, besuchen Sie einfach die nächste Penny-Filiale. Dort werden nämlich in einer Versuchsaktion, die bis 5. August läuft, neben den aktuellen Preisen die „wahren Preise“ für umweltfreundliche Produkte aufgezeigt, die um bis zu 94% über den aktuellen Preisen liegen.

Die Tagesschau berichtete darüber ebenfalls:

Vom 31.07. bis zum 05.08.2023 erhebt Penny auf mehrere Produkte einen Umweltausgleich und will damit eine Studie unterstützen. Doch wer misst am Ende die "indirekten" Kosten und wie wird das Geld, das nichts anderes als eine Steuer ist verteilt?

Wie das Finanzmagazin Capital in diesem lesenswerten Artikel schreibt: 

„Wer diese Woche bei Penny einkauft, muss feststellen: Auf den Preisschildern von neun Produkten ist der günstigere Preis durchgestrichen, daneben steht ein höherer Preis. Die Würstchen kosten jetzt etwa 6,01 Euro statt 3,19 Euro, der Mozzarella 1,55 Euro statt 89 Cent und der Fruchtjoghurt 1,44 Euro statt 99 Cent. Die Discounter-Kette sagt: Das ist der „wahre“ Preis. Denn was wir momentan normalerweise an der Supermarktkasse bezahlen, entspricht nicht den tatsächlichen Kosten.“

Ökonomen sprechen bei dieser Art der ganzheitlichen Betrachtung von indirekten Kosten, die für die Gesellschaft anfallen, ohne diese direkt bei den Preisen zu sehen.

Ökonomisch betrachtet verursachen die geringen Preise einen Marktfehler, erklärt der Ökonom Tobias Gaugler von der Technischen Hochschule Nürnberg:

„Wir bezahlen einen Preis für Lebensmittel, der weit geringer ist als wir ihn der Umwelt, der Gesellschaft und künftigen Generationen schulden“, sagt er. „Wenn die Effekte sozialer und ökonomischer Natur nicht in den Preis internalisiert sind, entsprechen weder die Preise noch die Nachfragemenge der Realität.“

Was so logisch und nachvollziehbar klingt, erzeugt allerdings mehrere größere Dilemmas.

Würde man die indirekten Kosten tatsächlich direkt auf die Preise aufschlagen, würde natürlich jedes Wirtschaftssubjekt versuchen, seine eigene Interpretation der indirekten Kosten zu maximieren.

Ein Betreiber von Windrädern würde seinen Strom zum Beispiel als umweltschonender darstellen als ein Gaskraftwerk. Dagegen dürften Anwohner, die vom Aufbau und Anblick der Windräder gestört würden oder Vogelschützer, die wahren indirekten Kosten deutlich höher schätzen.

Die Messung dieser Kosten, wird immer komplizierter und würde Heerscharen von Politikern, Ökonomen und Aktivisten einbeziehen, die natürlich auch „indirekt“ Kosten verursachen.

So konstatiert Capital am Ende des Artikels:

„Eine flächendeckende Einführung der Umweltkosten ist laut Experten zwar möglich, würde den Endverbraucher aber enorm belasten. Viele Menschen könnten sich die steigenden Preise schlicht nicht leisten. Schon bei dieser Aktion fragt man sich: Wer kauft überhaupt die teureren Produkte? Penny hat die Mengenkalkulationen für die betroffenen Produkte angepasst und rechnet bei der Aktion mit einem Umsatzrückgang in Höhe eines einstelligen Millionenbetrags.“

Tatsächlich geht es bei der Penny-Aktion noch um viel mehr als einfach nur einen wohlgewollten Versuch. In Wahrheit soll daraus eine Studie mit Handlungsempfehlungen für Politik, Landwirtschaft und Gesellschaft entstehen.

Im Hintergrund arbeiten natürlich längst ganz andere Kräfte. Nachdem die Politik weltweit die Schulden massiv erhöht hat, erfolgt den Ausweg aus der Misere über einen beschleunigten Kaufkraftrückgang. Mit jeder künstlichen Aktion werden die wahren Preise verzerrt und in Richtung gesteuerter – planwirtschaftlicher – Preise geführt.

Würden sich die Energie- und Lebensmittelpreise derart verteuern, wie die Experten es befürworten, bliebe bei den meisten Familien wohl kaum noch ausreichend Geld in der Haushaltskasse. Schon heute könnten sich laut Berechnungen des Magazins Spiegel mehr als jeder Zehnte täglich keine ausgewogene Mahlzeit mehr leisten und nur noch jeden zweiten Tag vernünftig essen.

Die derzeitigen Entwicklungen erinnern mich sehr an eine Passage im Buch von Mark Twain, das ich in meinem Arbeitsurlaub gerade gelesen habe:

Ein Yankee am Hofe des König Artus. 

Darin wird das Zeitreise-Abenteuer des US-Amerikaners Hank Morgan in das mittelalterliche 6. Jahrhundert beschrieben.

Die Handlung des Romans:

Ein typischer Connecticut Yankee des späten 19. Jahrhunderts wird bei einer Schlägerei mit einem Brecheisen auf den Kopf geschlagen und verliert das Bewusstsein.

Als er wieder aufwacht, stellt er fest, dass er in die Zeit des britischen Königs Artus, dem Helden vieler Ritterromane, zurückgereist ist. Nachdem er sich in einem der Kapitel des Romans mit König Artus angefreundet hat, reisen er und der König als arme Männer verkleidet durch Britannien.

Auf ihrer Reise treffen sie auf einen Schmied, der wegen seines unvorstellbaren Reichtums von seinen Mitbürgern geachtet und respektiert wird:

„Dowley war gekleidet wie ein Pfau. Ich hatte keine Schwierigkeiten, ihn zum Reden zu bringen und seine Geschichte zu erzählen; es war ein Vergnügen, unter dem Baum zu sitzen und seinem Geplapper zuzuhören.

Er hatte sein eigenes Glück geschmiedet. Und solche Männer sind gute Geschichtenerzähler; sie sind vertrauenswürdiger als andere und man glaubt ihnen gerne.

Er erzählte, wie er als Waisenkind ins Leben getreten war, ohne Geld und ohne Freunde; wie er schlechter gelebt hatte als die Sklaven irgendeines Herrn;

wie er sechzehn oder achtzehn Stunden am Tag gearbeitet und nur Schwarzbrot gegessen hatte; wie sein Fleiß schließlich die Aufmerksamkeit eines gütigen Schmieds erregte, der ihn mit dem großzügigen Angebot, ihn für neun Jahre als Lehrling zu nehmen, mit Verpflegung und Kleidung zu versorgen und ihm das Handwerk oder "das Geheimnis", wie Dowley es ausdrückte, beizubringen, fast vom Hocker riss.

Es war sein erster Aufstieg, sein erstes glänzendes Glück, von dem er noch heute mit Freude spricht und sich immer wieder darüber wundert, dass ein so außergewöhnliches Glück einem gewöhnlichen Menschen zuteilwerden konnte.

Während seiner ganzen Lehrzeit hatte er nie ein neues Kleidungsstück erhalten, aber an dem Tag, an dem seine Lehrzeit endete, schenkte ihm sein Meister ein neues Gewand aus grauem Stoff, in dem er sich unsagbar reich und schön fühlte.

Ich erinnere mich an diesen Tag! - rief der Wagenlenker begeistert aus.

Und ich auch! - rief der Maurer aus.

Ich habe damals nicht geglaubt, dass es deine Kleider sind. Ehrlich gesagt, ich habe es nicht geglaubt!

Niemand hat es geglaubt! - rief Dowley, und seine Augen funkelten. - Ich gab mir alle Mühe, die Nachbarn davon zu überzeugen, dass die Kleider nicht gestohlen waren. Es war ein großer Tag, ein großer Tag! Solche Tage vergisst man nicht.

Ja, sein Herr war ein guter Mann. Sein Geschäft lief so gut, dass er zweimal im Jahr Fleisch und Weißbrot, echtes Weizenbrot, bekam; in Wahrheit lebte er wie ein Lord. Mit der Zeit erbte Dowley sein Unternehmen und heiratete seine Tochter.

Und jetzt sieh nur, wie sich die Dinge verändert haben", sagte er andeutungsweise. - Zweimal im Monat esse ich frisches Fleisch.

Er schwieg für einen Moment, damit seine Zuhörer die volle Bedeutung dieser Worte verstehen konnten. - Und achtmal im Monat Corned Beef.

Es ist wahr", bestätigte der Wagenlenker und hielt den Atem an.

Ich habe es selbst gesehen", bestätigte der Maurer respektvoll.

Und Weißbrot steht jeden Sonntag auf meinem Tisch, das ganze Jahr über - fügte der Schmied feierlich hinzu.

Sagt mir mit gutem Gewissen, Freunde, ist das nicht wahr? Es ist wahr! - rief der Maurer.

Sagen Sie mir doch selbst, welche Möbel ich in meinem Haus habe! - Dowley breitete die Arme weit aus, als wolle er jedem die volle Redefreiheit gewähren. - Sagen Sie, was Sie wollen. Sagen Sie es, als wäre ich nicht da.

Du hast fünf Stühle, und die sind gut verarbeitet, obwohl deine Familie aus drei Personen besteht", sagte der Wagenlenker mit großem Respekt.

Und zum Essen und Trinken hast du sechs hölzerne Becher, sechs hölzerne Teller und zwei Zinnteller", sagte der Maurer feierlich.

Nun, jetzt weißt du, was für ein Mann ich bin, Bruder Jones", sagte der Schmied mit edler und freundlicher Herablassung. Du denkst sicher, dass ein solcher Mann Respekt verlangt und sich nicht unter Fremde mischt, bis er weiß, wer sie sind?

Aber keine Sorge: Du sollst wissen, dass ich bereit bin, jeden als Gleichen und Freund anzunehmen, ganz gleich, wie bescheiden seine Stellung in der Welt ist, solange er ein guter Mensch ist. Und zur Bestätigung meiner Worte, hier ist meine Hand; ich selbst erkläre, dass du und ich gleich sind, vollkommen gleich", und er lächelte alle mit dem selbstzufriedenen Lächeln eines Gottes an, der eine edle und wunderbare Tat vollbracht hat und sich dessen vollkommen bewusst ist.

Der König nahm die ausgestreckte Hand mit schlecht verborgenem Missfallen an und warf sie prompt weg, wie eine Dame einen glitschigen Fisch wegwirft; das Ganze machte einen ausgezeichneten Eindruck, denn man hielt es für die natürliche Verlegenheit eines Mannes, der vom Glanz der Majestät geblendet ist.“

Mir scheint es schon längst so zu sein, dass die gegenwärtige Politik mit fadenscheinigen Argumenten ebenfalls den Rückschritt in vergangene Jahrhunderte in einer verklärenden nostalgischen Form als eine unausweichliche aber letztlich sehr positive Entwicklung propagiert und mit ihren Forderung auf Energieverzicht den Fortschritt torpediert.

Meine Meinung: Eine erfolgreiche Zukunft und renditeorientierte Anlagestrategie verlangt Realismus statt Träumerei

Sie können die Rückschlüsse aus diesem Marktbericht für sich selbst ziehen.

Ich rufe darum alle Cambridge Club-Mitglieder dazu auf, den Supermarkt-Discounter Penny im August komplett zu boykottieren!

Wenn Sie genug davon haben, dass Ihre Kaufkraft und Entscheidungsfreiheit als Konsument von utopischen planwirtschaftlichen Vorstellungen geprägt wird, dass unser Leben immer weiter einschränken und verteuern wird, sollten Sie ein Zeichen gegen die Einführung von "indirekten Kosten" setzen. Aus meiner Sicht handelt es sich dabei um ein weiteres geplantes Instrument zur Beschränkung der Freiheit, dass wir nicht tolerieren sollten.

Neben der bereits höheren Inflationsrate, die das Resultat eines jahrzehntelangen instabilen schuldenbasierten Papiergeldsystems ist, führt die vermeintliche Klimaschutzpolitik zum gewissen Ausgang, einer weiteren erheblichen Einschränkung der Versorgungssicherheit von Energie und lebensnotwendigen Gütern.

Die jüngste Abstufung der US-Staatsanleihen zeigt, dass die Politik die drohenden Konsum- und Investitions-Ausfallraten und die Schmerzen der höheren Zinsen, nicht so einfach wie in Vergangenheit mit Staatsgeldern ausgeglichen werden kann.

Trotz der zunehmenden Hoffnung auf eine sanfte Landung nach den Zinserhöhungen, bleiben die Aktienbewertungen laut JP Morgan nach wie vor zu hoch und Zinssenkungen in den Industrieländern in naher Zukunft unwahrscheinlich.

Die Strategen von JP Morgan stellen darum fest:

„Wir bleiben jedoch skeptisch, da wir davon ausgehen, dass sich der Inflationsrückgang als unvollständig erweisen wird, so dass restriktive Maßnahmen bestehen bleiben, die die Anfälligkeit des privaten Sektors erhöhen und die globale Expansion beenden dürften.“

Hierzu passend, möchte ich Ihnen diese Grafik zeigen, die mir ein guter Freund schickte, der in der Solarwirtschaft arbeitet und dem sicher niemand vorwerfen würde, dass er die Zahlen zugunsten der konventionellen Energieerzeugung „manipulieren würde“.

Der dargestellte Energieverlust von 85% nach heutigen technischen Möglichkeiten, übersteigt die vertretbaren Umwandlungsverluste um ein Vielfaches und beschränkt die Wasserstoff-Wirtschaft auf ein experimentales Stadium:

Für potenzielle Wasserstoff-Investitionen und die defizitären Unternehmen mit deren Aktien in diesem Sektor selbst führen, sehe ich meine Skepsis bestätigt und bleibe bei vollster Überzeugung, mich von alternativen Energie-Aktien weitgehend und von Wasserstoff-Aktien vollständig fernzuhalten. Stattdessen erwarte ich eine breit angelegte Fortsetzung der Erholung und steile Renditen bei allen meinen Öl- und Gasinvestitionswerten.

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