Strompreise - Cambridge Club https://cambridge-club.com Wissen ist Macht Tue, 11 Jun 2024 10:14:43 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://i0.wp.com/cambridge-club.com/wp-content/uploads/2023/04/cropped-logo-anchor-small.png?fit=512%2C512&ssl=1 Strompreise - Cambridge Club https://cambridge-club.com 32 32 Schöne neue Welt – EU-Preisniveau & Energiepreise https://cambridge-club.com/schoene-neue-welt-eu-preisniveau-energiepreise/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=schoene-neue-welt-eu-preisniveau-energiepreise Sun, 09 Jun 2024 10:53:48 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3349 Schöne Neue Welt: Einkaufstouristen aus Frankreich fahren schon jetzt 700 Kilometer weit mit dem Bus, um bei ihrem Wocheneinkauf zu sparen…!Bestimmt haben Sie es schon festgestellt, dass Sie in einigen innereuropäischen Nachbarländern völlig andere Preise bezahlen müssen. Diese Beobachtungen teilen auch unsere Nachbarn.Einige Franzosen, wie diese im Videolink gezeigte Reisegruppe aus Marseille, fährt zum Einkaufen […]

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Schöne Neue Welt: Einkaufstouristen aus Frankreich fahren schon jetzt 700 Kilometer weit mit dem Bus, um bei ihrem Wocheneinkauf zu sparen…!

Bestimmt haben Sie es schon festgestellt, dass Sie in einigen innereuropäischen Nachbarländern völlig andere Preise bezahlen müssen. Diese Beobachtungen teilen auch unsere Nachbarn.

Einige Franzosen, wie diese im Videolink gezeigte Reisegruppe aus Marseille, fährt zum Einkaufen nach Spanien, weil es dort schon bis zu zweimal billiger ist. Selbst die Strapazen einer 700 Kilometer langen Hin- und Rückfahrt im Reisebus, nehmen sie dankend in Kauf, für ihren preisgünstigen Einkauf.

Nun, Einkaufsreisen sind nicht neu und erfuhren im Nachkriegsdeutschland ebenfalls einen Boom. Auch nach der Wiedervereinigung blieben ausufernde Shopping-Touren nach Polen bis heute angesagt.

Zuallermeist ging es dabei dennoch, wie ich es beurteilen würde, meist um den Erwerb günstigerer Genussmittel, wie Alkohol oder Tabak.

Wenn jemand für eine Packung „Toastbrot“ des mexikanischen Nahrungskonzerns Grupo Bimbo (Börse: Mexiko, Kurs: 71 Pesos)Achtung: Nur als Randnotiz für interessierte Investoren und keine Kaufempfehlung), der allein wegen seines „illustren Namens“ eine Erwähnung wert ist, eine Wegstrecke von 700 Kilometern auf sich nimmt, dann scheinen wir längst mitten in einer Krise angekommen zu sein.

Ja, die Krise, worüber schon die letzte Woche verstorben Ruth-Maria Kubitschek (ein Nachruf in der BILD-Zeitung), in ihrer Rolle als Annette von Söttingen, in einer meiner Lieblingsserie „Monaco Franze“ Monaco Franze Episode 8 „Macht’s nur so weiter!“ (Youtube-Ausschnitt) sinngemäß über die bundesweite inflationäre Krise von Anfang der 80er Jahre sagte, dass sie unterschwellig und alles auf eine Art brüchig im Gefüge sei.

Die Preise innerhalb der Europäischen Union weichen bereits seit jeher voneinander ab, ausgelöst durch länderspezifische Unterschiede, die vor allem regionalen Ursprung haben. Ein Bauer wird seine Kartoffeln in der Regel vor Ort absetzen wollen, statt sie Tausende Kilometer entfernt anzubieten. Für weitere Unterschiede sorgt die Gesetzgebung, die Mehrwertsteuern oder ein immer schwierigeres Umfeld für den Warentransport.

Über die Jahrzehnte sorgten freie Zollhandelszonen von Deutschland, über die USA bis nach China für eine Annäherung der Warenpreise. Schließlich wurde uns durch den Euro und offene Grenzen, ein „freier Markt“ versprochen, von dem wir als Verbraucher stark profitieren würden.

Tatsächlich haben die Unternehmer mit immer mehr Konkurrenz zu kämpfen, die zunächst positiven Effekte einer Preisangleichung innerhalb des Wirtschaftsraums EU/weltweit geriet jedoch zuletzt ins Stocken, ja sie kehrte sich sogar direkt um.

Aus meiner Sicht eine besorgniserregende Entwicklung, denn die Angleichung der Lebens- und Einkommensverhältnisse auf unserem liebenswerten Planeten, sollte eigentlich immer auf „natürliche Weise“ möglich sein und es gehört in eine offene Diskussion, ob sie vielleicht sogar ein erstrebenswertes Ziel sein könnte, obgleich jedem bewusst sein dürfte, dass sich dieses „idealisierte Ziel“ niemals ganz erreichen lässt. Einige Vorteile liegen klar auf der Hand.

So würde durch einen wahren Freihandel mehr Wohlstand entstehen können als durch Abschirmung und Abschottung.

Die Europäische Kommission schreibt unter Berufung auf Eurostat:

„Das höchste Preisniveau unter den EU-Mitgliedstaaten wurde in Dänemark beobachtet, das 49 % über dem EU-Durchschnitt lag, während das Preisniveau in Bulgarien und Rumänien 41 % unter dem EU-Durchschnitt lag.”

Preisniveau innerhalb der EU sowie Schweiz, Island und Norwegen:

Quelle: Tabelle der Europäische Kommission, mit dem Preisniveau für Nahrungsmittel ohne Tabak und Alkohol).

Demnach stand Deutschland gemessen an den Nahrungsmittelpreisen stets im Mittelfeld und hatte mit den EU-Ländern die den Euro als Zahlungsmittel verwenden (Durchschnitt 105% des EU-Durchschnitts) vergleichbare Preise. Wie Eurostat für das Jahr 2022 errechnete, lag der Index für Deutschland sowie in Frankreich bei jeweils 106% und selbst Spanien lag mit 99% nur unwesentlich darunter.

Es stimmt, dass die Preisunterschiede innerhalb der EU und selbstverständlich noch stärker auf globaler Ebene, früher ebenfalls „normal“ waren.

Meine eingangs geschilderter Beobachtung zum Einkaufstourismus und weitere Anhaltspunkte, die sich erst nach und nach in den aktuellen Zahlen wiederfinden werden und die Volkswirte dann „rätseln lässt“, beginnen sich die Anzeichen zu mehren, dass die Unterschiede wieder deutlicher zunehmen.

Die Gründe für die Inflation sind natürlich auch vielfältig und lassen sich am ehesten durch verzögerte Preissteigerungen in Reaktion einer ausufernden Geldmengenerhöhung, bei gleichzeitig stagnierenden Produktionskapazitäten beschreiben. Zudem sorgen höhere Sozialbeiträge sowie wachsende Lohn- und Energiekosten, für unterschiedliche Entwicklungen. In diesem Vergleich schnitten Deutschland mit 5,9% im Jahr 2023 sowie Frankreich mit 5,7% deutlich schlechter ab als das erwähnte Spanien mit 3,4%.

Sogar Euronews erwähnte im Frühjahr lobend in seinem Artikel, „Spaniens Wirtschaft floriert: Warum das Land stärker wächst als seine EU-Rivalen“, dass die Ratingagenturen ihren Ausblick für Spanien angehoben haben.

Dass die Preise zwischen den ehemals wirtschaftlich „stärksten“ EU-Staaten, wie Deutschland und Frankreich, mittlerweile so stark von Spanien abweichen, die bisher als „wirtschaftlich eher schwächer“ galten, ist nur für jene überraschend, die sich der Bedeutung des Energiemarktes nicht bewusst sind. Einer der wichtigsten Gründe, für diese erheblichen Differenzen, waren demnach die unterschiedlichen Entwicklungen der Strompreise und beim Solarstrom.

Solarstrom funktioniert am besten, wenn die Sonne scheint

Die Energie, die ein Solarmodul erzeugt, hängt direkt von der Sonneneinstrahlung ab, die in Europa sehr unterschiedlich ist. Bei der photovoltaischen Produktion kann in Südspanien ein Potenzial von 1600 kWh/kWp erreicht werden, während es in Deutschland um 900 kwH/kWp nur halb so hoch liegt. Mit anderen Worten: Um die gleiche Strommenge zu erzeugen wie Spanien, muss Deutschland doppelt so viel investieren und besitzt darum auch höhere Strompreise.

Seit dem Allzeithoch von rund 293 Euro pro Megawattstunde (MWh) im März 2022 sind die durchschnittlichen monatlichen Großhandelspreise für Strom in Spanien laut LSEG um über 90 % gesunken und erreichten im vergangenen Monat ein Mehrjahrestief von rund 14 Euro/MWh. Zum Vergleich: In Deutschland lagen die Großhandelspreise für den Strom im April noch immer bei 62 €/MWh und damit zwar ebenfalls auf einem Dreijahrestief, jedoch immer noch mehr als viermal teurer als in Spanien. Viele Nahrungsmittel werden transportiert und haben naturgemäß einen höheren Energiekostenanteil als Dienstleistungen. Damit wirken sich die günstigeren Stromkosten direkt positiv auf das gesamte Preisgefüge aus.

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Verknappung & Steuern: Stimulatoren der Inflation https://cambridge-club.com/verknappung-steuern-stimulatoren-der-inflation/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=verknappung-steuern-stimulatoren-der-inflation Mon, 16 Oct 2023 18:38:57 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2036 Die „freien Marktwirtschaft“ ist eine Theorie und noch nie die Realität gewesen. Allerdings wird es heute immer offensichtlicher. Die Einmischung von Politik (Regulierungs-Orgien, Steuer-Politik, Verbote und Verordnungen sowie im schlimmsten Fall geopolitische Maßnahmen im Sinne von Kriegen) hat direkte Auswirkungen auf die Finanzmärkte.Wie man zuletzt im Fall des Ukraine/Russland Krieges gesehen hat, entsteht bei Kriegen […]

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Die „freien Marktwirtschaft“ ist eine Theorie und noch nie die Realität gewesen. Allerdings wird es heute immer offensichtlicher. Die Einmischung von Politik (Regulierungs-Orgien, Steuer-Politik, Verbote und Verordnungen sowie im schlimmsten Fall geopolitische Maßnahmen im Sinne von Kriegen) hat direkte Auswirkungen auf die Finanzmärkte.

Wie man zuletzt im Fall des Ukraine/Russland Krieges gesehen hat, entsteht bei Kriegen immer eine „künstliche“ Verknappung, die auf politische Entscheidungen zurückzuführen ist. Im jetzigen Fall der Eskalation in Israel sprechen wir von einem geographischen Raum der Energie-Rohstoffe. Die Unsicherheit hat sich bereits am Ölpreis gezeigt, der nach einer vorherigen Korrektur prompt wieder angesprungen ist. Die Unsicherheit betrifft potenziell auch die Lieferwege (See- und Landweg), so dass die Gefahr weiter steigender Preise für Energie-Rohstoffe sogar wahrscheinlich ist.

Der Turbo-Faktor wird im Zentrum Europas – nämlich Deutschland – im Januar 2024 einsetzen. Im Zuge der CO2-Steuer Anhebung steigen die Endverbraucherpreise überproportional an. Gehebelt wird die bevorstehende Preisexplosion durch eine nahezu Verdopplung der Mautgebühr, die alle Transporte von physischen Gütern nochmals teurer macht und darauf der weitere Turbo der 19% „Mehr-WERT-Steuer“ gesetzt wird.

Wer an dieser Stelle nun denkt, dass die Inflation im Jahr 2024 rückläufig sein wird, sollte sich jetzt lieber doch anschnallen. Die Kombination aus Verknappung, erschwerte Lieferketten und Kalkulations-Problematik mit der steigenden Steuerlast wird die Güter-Preise im Jahr 2024 durch die Decke schießen lassen. In der Regel reagieren die Märkte dann mit fluchtartigen Käufen bei Gold. Hier entgegen spricht die wahrscheinlich weiter stark steigende Inflation (in der 2.Welle). In anderen Worten: die Zinspolitik wird an dieser Stelle die nächsten Weichen stellen. Rezession vs. Inflation: wohin wird das Geld fließen?

Nun, auf der einen Seite steigen die Anleihen-Preise und ersetzen dadurch in einem rezessiven Wirtschaftsumfeld die Chancen von Dividenden-Renditen bei Aktien. Auf der anderen Seite nimmt auch die Skepsis gegenüber den Staatsverschuldungen zu. Dies spricht wiederum für Edelmetalle. In dieser Kurzanalyse sieht man wie eng die Geldflüsse in unterschiedliche Asset-Klassen liegen. Denn selbst (oder vor allem) bei in Phasen steigender Inflationsraten können auch die Umsätze der Unternehmen steigen. Schließlich werden die gestiegenen Preise an den Endverbraucher weitergegeben. Ich nenne diese Situation: Inflationäre Asset-Bubble.

Die sinnvollste Investmententscheidung liegt nun darin, dass man a) Investments braucht, die mindestens die Inflation ausgleichen und b) von finanzpolitischen Entscheidungen abgekoppelt ist. Deshalb erschließen sich für mich 2 Möglichkeiten: physisches Gold oder Goldminen und Energie-Rohstoffe. Ich hoffe, dass diese Kurzanalyse für die Cambridge-Club Community hilfreich ist und freue mich auf eine anregende Diskussion in der Cambridge-Club Community auf Discord (kostenlos anmelden)

Der Cambridge Investmentclub findet die aussichtsreichsten Aktien für dieses inflationäre und von Kriegen oder Krisen geprägte Marktumfeld. Der erfahrene Geheimrat und das Cambridge-Club Investment-Team stellt Ihnen in den Wochenausgaben Aktien vor, die in der Regel nur wenige kennen und deren innerer Wert deutlich unterschätzt wird.

Erfahren Sie in der jüngsten Wochenausgabe von einer neuen Value-Perle: Es ist die Aktie eines krisensicheren, global führenden Nahrungsmittelkonzerns - der mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 6 nur ein Drittel so hoch bewertet wird, wie eine Nestle. Dazu kommt eine außergewöhnlich attraktive Dividendenrendite zwischen 6-8% je nach Analystenprognosen und Gewinnentwicklungen ab 2024. Cambridge-Club Chefanalyst Andreas Lambrou ist der Meinung, dass das Kurspotenzial über die kommenden 24 Monate bei bis zu +100% liegen sollte, wobei das Wertaufholpotenzial auf 5-Jahressicht noch höher, bei bis zu 200% liegt.

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