Crash - Cambridge Club https://cambridge-club.com Wissen ist Macht Thu, 16 May 2024 12:53:12 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://i0.wp.com/cambridge-club.com/wp-content/uploads/2023/04/cropped-logo-anchor-small.png?fit=512%2C512&ssl=1 Crash - Cambridge Club https://cambridge-club.com 32 32 Falsche Gier – Wann brechen die Aktienmärkte ein? https://cambridge-club.com/falsche-gier-wann-brechen-die-aktienmaerkte-ein/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=falsche-gier-wann-brechen-die-aktienmaerkte-ein Tue, 14 May 2024 08:54:26 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3239 Steht jetzt eine schwierige Phase bei Aktien bevor? Es sieht ganz danach aus!Obgleich sich die Märkte zum Monatswechsel in den Mai schon wieder von ihrer besten Seite zeigen, hat der S&P 500 (2024: +X%) im April die schwächste Renditephase seit September eingeläutet, mit einem Monatsverlust von -4%, wobei insbesondere bisher gehypte KI- und Tech-Aktien extrem […]

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Steht jetzt eine schwierige Phase bei Aktien bevor? Es sieht ganz danach aus!

Obgleich sich die Märkte zum Monatswechsel in den Mai schon wieder von ihrer besten Seite zeigen, hat der S&P 500 (2024: +X%) im April die schwächste Renditephase seit September eingeläutet, mit einem Monatsverlust von -4%, wobei insbesondere bisher gehypte KI- und Tech-Aktien extrem stark an Aufwärtsmomentum einbüßten, obwohl die Quartalszahlen eigentlich durchweg überzeugend wirkten und über den Erwartungen der Analysten lagen. Es scheint aber ein bisschen so zu sein, dass die Kurse den realen Wachstumsraten schon weit vorausgeeilt sind.

Sie brauchen sich nur die Rendite-Kennzahlen der meisten Aktien anzuschauen. Hilfsweise können Sie auch einfach die gesamte Marktkapitalisierung des S&P 500 bei fast 45 Billionen US$ mit den Nettogewinnen bei 1,44 Billionen US$ ins Verhältnis setzen. Daraus errechnet sich eine Gewinnrendite von 3,2% (1,44: 45 = 3,2%).

Selbst das Börsen-Orakel, Warren Buffett, bietet das heutige Bewertungs- und Gewinnniveau keine ausreichend positiven Aussichten mehr, um neue Investments für seine Finanzholding (Berkshire Hathaway) einzugehen. Er verkaufte im 1. Halbjahr >100 Millionen Apple-Aktien und erhöhte seinen Liquiditätsbestand auf fast 200 Milliarden US$. Warren Buffett betrachtet das Liquiditätsniveau als strategische Größe – also als einen Puffer oder Stoßdämpfer – falls der Markt einmal einbrechen sollte und wieder erhebliche Erholungschancen bietet.

Wie sollen wir feststellen, ob die Börsen wirklich einbrechen werden?

Wie Joseph Carson, ein ehemaliger Chefökonom bei Top-Banken wie Deutsche Bank, UBS und Alliance Bernstein – in seinem Viewpoints-Bericht: QE & The Assetization of the US Economy---It Is Bigger Than The Previous Two Asset Bubbles – betonte:

„Es ist schwierig festzustellen, wann die Werte von Vermögenswerten den zugrunde liegenden Fundamentaldaten zuwiderlaufen. Man kann sich jedoch einen Überblick verschaffen, indem man die aktuellen Bewertungen mit denen vergangener Perioden vergleicht.

Seit dem zweiten QE-Programm im Jahr 2020 ist die Marktbewertung von Sachanlagen und Aktien im Verhältnis zum BIP vom 2,5-fachen auf das 3,3-fache gestiegen. Der jüngste Wert stammt aus dem dritten Quartal 2023.

Angesichts des Anstiegs der Aktienkurse im vierten Quartal könnte das Verhältnis von Vermögenswerten zum BIP Ende 2021 nahe an seinen Rekordwert von 3,6 herankommen. Zum Vergleich: Während der Immobilienblase erreichte dieses Verhältnis einen Höchststand von 2,9 und während der Technologieblase 2,4. Laut den Aussagen von Herrn Carson wären die durchschnittlichen Aktienbewertungen inzwischen 24-50% höher als vor dem Platzen der beiden größten Blasen der letzten 25 Jahre. Beide Male führte uns ein vermeintlich urplötzlicher Ausbruch einer Finanzkrise wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

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Versuchen Sie sich vor Todsünden fernzuhalten für ein besseres Leben

Es gab in den letzten Krisenjahren 2000 und 2008 jeweils auch mehr als genügend Warnzeichen einer bevorstehenden Krise oder eines Wetterumschwungs an den Börsen, die ihre Schatten stets voraus geworfen haben. Wenn also große Teile der Anleger vor den Jahren 2000, 2008, 2020 oder auch heute stets ihr gesamtes Kapital in die Marktschwergewichte investierten, kann das allein auf die im christlichen Glauben als Todsünden verankerten Eigenschaften der Ignoranz und Gier erklärt werden.

Quelle: Kunstdirekt.net „Die Sieben Todsünden, Heronymus Bosch, Museo del Prado in Madrid

Blenden wir noch weiter zurück in den Zeitraum 1927 bis 1929, herrschte damals ebenfalls eine sehr sorgenfreie und überoptimistische Stimmung an den US-Aktienmärkten, die weltweit durch eher schwache Entwicklungen kaum noch Widerhall fanden. An der Berliner Börse kam es bereits am Freitag, den 13. Mai 1927 zu einem ersten heftigen Kursgewitter, der als „schwarzer Freitag“ in die Geschichtsschreibung einging und den Höhepunkt einer Hausse darstellte, die davor im Herbst 1922 begann.

Der Auslöser für den ersten Kurseinbruch war die Verschärfung für Wertpapierkredite:

Quelle: The Berlin Stock Exchange in the “Great Disorder” (PDF)

Der Ausbruch der nächsten Finanzkrise ist so sicher wie das Amen in der Kirche

Obwohl es, wie Hugh Hendry bei Bloomberg betonte, sinnvoll sein kann, mit einem Teil seines Kapitals die „Hausse“ auszureizen, sollten taktisch kluge Anleger doch schon an den möglichen nächsten Abschwung denken und sich zumindest so weit im Voraus positionieren, dass fallende Kurse grundsätzlich als ein „Geschenk des Himmels“ wahrgenommen werden und Ihnen der Gedanke daran keine schlaflosen Nächte bereitet.

Für den Abschluss möchte ich noch einmal auf die sehr lesenswerten Analysen von Joseph Carson erinnern, der schrieb:

„Die beiden vorangegangenen Vermögensblasen wurden von den Marktkräften gestoppt oder aufgelöst. Die Technologieblase platzte, als Hunderte von Neugründungen ihr Kapital verbrauchten und nicht rentabel wurden. Die Immobilienblase platzte, als die Menschen ihre Hypotheken zu höheren Zinssätzen refinanzieren mussten und die Spekulanten die von ihnen gekauften Häuser nicht loswerden konnten.“

Das scheint in der aktuellen Vermögensblase ebenfalls zuzutreffen und wie Carson herausstellt:

„Die USA haben in den letzten zwanzig Jahren zwei Vermögensblasen erlebt, und eine dritte, die größer ist als die beiden vorherigen, ist seit einigen Jahren im Gange.“

Joseph Carson beschrieb Ende 2019 den Viewpoint: Profit "Inequality"---- Is It Possible That S&P 500 Companies Make Money & No One Else Does?, bemerkenswerterweise kurz vor dem markanten Markteinbruch, der im Frühjahr 2020 folgte und immense Kaufchancen ermöglichte,  seinen lesenswerten Bericht, der einen Trend aufzeigte, der weiterhin gültig ist, wonach die Gewinne der größten, börsennotierten Konzerne, die sich im S&P 500 versammeln, deutlich stärker gewachsen sind als die Gewinne aller anderen zumeist kleineren US-Unternehmen.  

Die Rekordjagd der US-Unternehmensgewinne:

Laut Carson sei es unmöglich, mit Sicherheit zu sagen, welche Faktoren die Kluft zwischen den ausgewiesenen Gewinnen der S&P 500-Unternehmen und den Gewinnen aller anderen Firmen verursachen. Ich würde sagen, dass der Grund ganz eindeutig auf die mitunter sehr unterschiedliche steuerliche Situation der Weltkonzerne zurückgeführt werden kann, die internationale Konzerne deutlich weniger belastet als kleine und mittelgroße Unternehmen oder einfach alle, die in den USA oder einer anderen Volkswirtschaft tätigen inländischen Unternehmen.

Er stellte fest, dass die Nachsteuergewinne der S&P 500-Unternehmen zwischen 2015 und 2019 um 50 % gestiegen und die Gewinne aller anderen um etwa 30 % gesunken sind.

Es dürfte erwähnenswert sein, dass in den letzten 30 Jahren nur während des Dot.com-Booms Ende der 1990er Jahre ein ähnliches Gewinnbild auftrat, bei dem die gemeldeten Gewinne des S&P 500 über einen Zeitraum von wenigen Jahren mutmaßlich stärker gestiegen sein sollen, während die geschätzten Gewinne aller anderen Unternehmen einbrachen.

Carson betonte gleich drei für Anleger fatale Konsequenzen:

„Diese offensichtliche „Ungleichheit“ bei den Gewinnen führte zu einer (a) falschen Darstellung der Unternehmensrentabilität, zu (b) rekordhohen KGV-Multiplikatoren und (c) schließlich zu einem Absturz der Aktienkurse.“

Das Gewinn-Phantom schuf eine Blase und eine Vermögens-Illusion:

Bei allem Optimismus, der die steigenden Gewinne und Aktienkurse bei den US-Konzernen erklären könnte, die nicht selten große Weltmarktführer hervorbrachten, stellte Joseph Carson ernüchternd fest, dass es einfach nicht glaubwürdig sei, zu glauben, dass die einzigen Unternehmen, die heutzutage deutlich höhere Gewinne erzielen, nur allein diejenigen sind, welche im S&P 500 enthaltenen sind.

Viele Fragen zur Genauigkeit der ausgewiesenen Gewinne der S&P 500-Unternehmen bleiben ihm zufolge demnach unbeantwortet.

Daraus ergeben sich für mich zwei wichtige Konsequenzen: Erstens, macht es keinen Sinn immer vollumfänglich im Aktienmarkt investiert zu bleiben. Zweitens: Dürfen Sie eigenverantwortlich und bei attraktiven Zinsen, einen Teil Ihres Vermögens in schwankungsärmeren Zinsanlagen parken, bis sich wieder Kaufkurse an den Börsen zeigen.

Ebenso schnell wie Kurse mit der dreifachen Geschwindigkeit fallen können, mit der sie zuvor gestiegen sind, dürften sie sich auch nach einem möglichen Einbruch wieder V-förmig erholen. Daraus folgt, dass Liquiditätsaufbau in starken Phasen wie jetzt ein „Renditebeschleuniger“, in schwachen Marktphasen werden kann. Falsche Gier wäre im aktuellen Umfeld sicher kein guter Ratgeber!

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Gold-Minen stark unterbewertet – Getrieben von Währungscrash- & Gold-Rubel-Phantasie? https://cambridge-club.com/goldminen-stark-unterbewertet-getrieben-von-waehrungscrash-gold-rubel-phantasie/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=goldminen-stark-unterbewertet-getrieben-von-waehrungscrash-gold-rubel-phantasie Sun, 17 Mar 2024 10:12:42 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3034 Bereiten sich Zentralbanker auf den nächsten Währungs-Crash vor?Heimlich still und leise verliert der US$ seinen laut "Experten" unumstößlichen Status als Weltreservewährung.Jedenfalls scheinen sich derzeit mehrere Zentralbanken an der Peripherie – Deutschland hält wie auch 1971 fest zum US-Dollar – auf einen Währungskollaps vor:So bestätigen die Daten der tschechischen Nationalbank, dass ihre Goldreserven im Februar um […]

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Bereiten sich Zentralbanker auf den nächsten Währungs-Crash vor?

Heimlich still und leise verliert der US$ seinen laut "Experten" unumstößlichen Status als Weltreservewährung.

Jedenfalls scheinen sich derzeit mehrere Zentralbanken an der Peripherie – Deutschland hält wie auch 1971 fest zum US-Dollar – auf einen Währungskollaps vor:

So bestätigen die Daten der tschechischen Nationalbank, dass ihre Goldreserven im Februar um ~1,5 Tonnen gestiegen sind. Damit kauften die Zentralbanker über 12 Monate in Folge mehr als 22 Tonnen auf. Wobei die tschechischen Goldbestände 183% höher sind als vor 12 Monaten.

Man könnte sagen, die Osteuropäer und Russen sind viel schlauer in solchen Fragen, weil sie bereits das Leid eines Währungskollaps hinter sich haben.

So enthüllt ein TOP-Secret CIA Report über die Goldreserven und Förderung in der Sowjetunion, brisante Details:

Obgleich die heutigen Politiker keinen nennenswerten Sachverstand mehr besitzen, war selbst sowjetischen Ökonomen die besondere Bedeutung des Goldes klar, wenn sie in ihren Studien betonten, dass nur Gold den Rubel auf den internationalen Märkten stabilisieren würde:

„Es ist bekannt, dass nur Gold die Rolle eines internationalen Geldes erfüllen kann ... Den Rubel auf Goldbasis zu stellen bedeutet, dass der Rubel die einzige Währung der Welt mit einem Hartgoldgehalt ist ..."

So bewiesen sie schon im Jahre 1949 eine gewisse Weitsicht, als sie schrieben: "Die Politik der USA zielt auf den Erwerb von Gold ... zu einem möglichst niedrigen Preis ... Die bevorstehende Wirtschaftskrise wird der Billigkeit des Goldes ein Ende setzen. Eine Abwertung des Dollars wird eine unvermeidliche Folge der Krise sein"

Untermauert wird diese Ansicht vom erfolglosen Versuch der Sowjets zwischen 1921 bis 1927 eine Goldbasis zu schaffen. Dieser Plan ging zwar in den Wirren des kommunistischen Terrors unter, aber immerhin wusste man damals offensichtlich mehr über Wirtschaft und Geldwertstabilität als wir es von heutigen Ökonomen gewohnt sind.

Die Diskrepanz zwischen dem gestiegenen Goldpreis und dem Goldminen-Index ist gigantisch:

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Mit diesem Link könnt Ihr Euch direkt in der Cambridge-Club-Community anmelden und mit unseren Clubmitgliedern überspannende Anlagestrategien und Investmentideen diskutieren.

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Manchmal könnte ich eine Ausgabe mit einem Chart machen und alles ist bereits gesagt. Der geeignete Tag wäre heute. Aber ich habe noch weitere Informationen Pro Goldminen-Aktie.

Der GDX (Goldminen-Index) liegt trotz Allzeithoch beim Goldpreis rund 20% unter dem Level vom April 2023. Im April 2023 war das letzte Rekordhoch beim Goldpreis.

Es gilt: Je stärker der Goldpreis steigt, desto höher ist die Nettorendite.

Beim aktuellen Goldpreis von knapp 2.200 US-Dollar liegt die Brutto-Gewinnmarge der meisten Goldminenaktien bei >1.000 US$ pro geförderte Unze oder 45%.

Praktisch alle bedeutenden Goldminen verdienen auf dieser Basis gutes Geld. Insofern ist es nicht nachvollziehbar, dass die Goldminenaktien so weit unter dem Goldpreis notieren.

Die beiden Branchenschwergewichte im Bereich der produzierenden Goldminen werden meines Erachtens den neuen Bullenmarkt der Minen für die ersten Monate deutlich anführen, bevor sich ihre steigenden Bewertungsniveaus, verbunden mit Euphorie auf die Junior-Minenkonzerne und schließlich auf die Entwickler mit Multimillionen Unzen Ressourcen überträgt.

Die nachgewiesenen Goldreserven der Goldproduzenten werden mit steigendem Goldpreis automatisch einen deutlichen Effekt auf deren Aktienpreise haben. Mit dem Anstieg der Goldpreise wächst der Reserven-Wert und die Anzahl der förderbaren Unzen automatisch, weil ein höherer Anteil der vorhandenen Erzmengen jetzt profitabel abgebaut werden kann, die früher unprofitabel waren.

GOLDMINEN-AKTIEN SIND STARK UNTERBEWERTET

Obwohl sich die Margen im Goldminensektor eher verbessern, handeln die Goldminen-Aktien im Verhältnis zum Goldpreis auf dem tiefsten Niveau seit mindestens 50 Jahren.

VORSCHAU: Was erwartet euch im Cambridge Investment Club

Vor 12 Monaten habe ich den neuen Cambridge Investment Club ins Leben gerufen, um die Flexibilität zu nutzen, Aktien außerhalb meiner starken Rohstoff-Werte-Strategie kaufen zu können. Mit dem Waffenproduzenten Smith & Wesson Brands SWBI konnten Investment-Club Mitglieder in diesen 12 Monaten +60% Rendite erzielen.

Damit hat nach WK Kellogg (KLG) die zweite von drei Investment-Club-Aktien nach der Global Value-Strategie in 12 Monaten >50% Rendite erzielt (zuzüglich Dividenden !!!).

Starke Quartalszahlen bei meiner Value-Aktie außerhalb des Rohstoff-Sektors Smith & Wesson Brands SWBI:

https://ir.smith-wesson.com/news-releases/news-release-details/smith-wesson-brands-inc-reports-third-quarter-fiscal-2024

Wir werden die Teilnehmerzahl im Cambridge Investment-Club strikt limitieren, wer Interesse an einer Aufnahme hat, sollte am besten eine Email schreiben an: Redaktion@cambridge-club.com

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Ich erwarte keinen Anleihen-Crash – aber Liquiditätsdruck auf den Aktienmarkt https://cambridge-club.com/ich-erwarte-keinen-anleihen-crash-aber-liquiditaetsdruck-auf-den-aktienmarkt/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=ich-erwarte-keinen-anleihen-crash-aber-liquiditaetsdruck-auf-den-aktienmarkt Fri, 17 Nov 2023 10:03:38 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2444 Weiterhin bleibe ich – was den Ausblick für Gold & Silber sowie Rohöl betrifft – grundsätzlich sehr positiv gestimmt, was den langfristigen Ausblick angeht. Dennoch möchte ich auch eine selbstkritische Haltung vertreten und muss Rücksicht auf die Signale des Marktes und der Sektoren nehmen.Die außergewöhnlich starke Zinserhöhung der US-Notenbank hat zu einer Entwicklung geführt, bei […]

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Weiterhin bleibe ich – was den Ausblick für Gold & Silber sowie Rohöl betrifft – grundsätzlich sehr positiv gestimmt, was den langfristigen Ausblick angeht. Dennoch möchte ich auch eine selbstkritische Haltung vertreten und muss Rücksicht auf die Signale des Marktes und der Sektoren nehmen.

Die außergewöhnlich starke Zinserhöhung der US-Notenbank hat zu einer Entwicklung geführt, bei der sich die Weltwirtschaft deutlicher abschwächte als zunächst erwartet wurde. Wir sind hier noch nicht über dem Berg. Weiterhin erreichen uns schwache Signale – besonders aus China. Allerdings haben die weltweiten Notenbanken schon begonnen ihre Leitzinsen zu senken. Sobald die USA hierzu ebenfalls in der Lage wären, könnte das eine weitere Inflationswelle auslösen, denn der Nachfrage-Belebung durch die Notenbanken stünde weiterhin kein ausreichende Rohstoffversorgung gegenüber.

Die USA stehen vor einer Schuldenwand

In den kommenden 12 Monaten werden allein in den USA Anleihen im Volumen von 8,2 Billionen US$ fällig. Das bedeutet neben der Finanzierung des Haushaltsdefizits schlagen nun im Schnitt rund 700 Milliarden US$ monatlich zu Buche. So sollten laut Crescat Capital 3,5-Mal so viele Anleihen auf den Markt kommen, wie in diesem Jahr.

Die US-Notenbank wird förmlich gezwungen die Inflationsgefahren herunterzuspielen und dafür zu sorgen, dass Anleihen gekauft werden.

Aus meiner Sicht dürften diese platzierten Volumina aber vor allem den Aktienmarkt belasten, weil Großanleger über die kommenden Monate weiter auf Renten umsatteln werden.

Die geschätzten Gesamtabflüsse aus langfristigen Investmentfondsbeliefen sich in der Woche bis Mittwoch, den 1. November, auf 27,97 Mrd. US$. Zudem lag das Niveau der Aktien-Rückkäufe Q2 2023 rund 20% unter dem Vorjahresniveau.

Rückkäufe eigner Aktien sind die größte permanente Käufergruppe geworden. Aktien-Rückkaufprogramme machen bei so hohen Zinsen gar keinen Sinn mehr, schließlich kaufen Unternehmen Aktien mit 4-5% Gewinnrendite zurück, müssen aber schon 6-10% für die Zinsen aufwenden. Es würde also viel mehr Sinn machen Schulden zu tilgen, statt Aktien zurückzukaufen. Das Spiel wird nur noch fortgesetzt, weil die Boni der Manager an den Aktienkursen hängen.

Derzeit ist es also viel leichter die höher verzinsten aber dennoch relativ sicheren Anleihen- oder Mischformen zwischen Eigen- und Fremdkapital zu kaufen. Auf diese Weise können Sie mit jährlich bis zu rund 6-9% Rendite rechnen.

Mein Urteil: Halten Sie für 2024 nach sehr aussichtsreichen Anleihen-Schnäppchen Ausschau

Fallen die Zinsen fallen, steigen die Anleihenkurse, während sie auf günstige Nachkaufkurse an der Börse warten. So halten Sie dennoch den Weg nach oben offen, falls die Zinsen in einer Rezession stark sinken sollten. Eine sehr hohes und vor allem relativ gut abgesichertes Renditepotenzial bieten Ihnen hochprozentige Dividenden-Aktien, wie Enbridge mit derzeit 7% Dividendenrendite oder deren „Preferred-Stocks“, mit bis zu 9% Rendite, die ich heute ausführlicher vorstellen möchte.

Wissens-Akademie: Was sind Preferred-Stocks nach US-Recht?

Preferred Stocks in den USA, die ebenfalls Vorzugsaktien genannt werden, sind hybride Finanzinstrumente, die Merkmale von Eigen- und Fremdkapital aufweisen und in der Kapitalstruktur über Stammaktien, aber unter Anleihen eingestuft werden. Zu den wesentlichen Merkmalen gehören:

  • Dividendenvorzug: Vorzugsaktien haben Vorrang bei der Ausschüttung von Dividenden vor Stammaktien.
  • Liquidationsvorzug: Im Falle der Liquidation haben Inhaber von Vorzugsaktien einen Anspruch auf das Unternehmensvermögen, der über dem der Stammaktien, aber unter dem der Anleiheninhaber liegt.
  • Wandelbarkeit: Vorzugsaktien können unter bestimmten Bedingungen in Stammaktien umgewandelt werden.
  • Kündbarkeit: Sie können vom Unternehmen jederzeit vor Fälligkeit – zum Nominalpreis meist $25 oder $100 – zurückgekauft werden.
  • Nicht stimmrechtlich: Normalerweise gewähren Vorzugsaktien kein Stimmrecht.

Europäische Vorzugsaktien ähneln den US-amerikanischen, können jedoch unterschiedliche Rechte und Privilegien haben, insbesondere in Bezug auf Stimmrechte. In Deutschland beispielsweise haben Vorzugsaktien oft kein Stimmrecht, es sei denn, die Dividende wird ausgesetzt. Der bedeutendste Vorteil von US-Preferred Stocks ist vor allem das Dividendenrecht, das auch bei einer Kürzung der Aktiendividende erhalten bleibt und der Liquidationsvorzug. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass diese Wertpapiere relativ liquide an den Börsen von New York und Toronto handelbar sind. Im Vergleich zu einer Anleihe schwanken die Kurse stärker und können so eine höhere Rendite bis zur Fälligkeit oder Rückzahlung ermöglichen.

Kurzum: Sie erhalten mit Preferred-Stocks nicht nur Höchstzinsen, sondern zusätzlich eine Chance auf Kapitalgewinne, die Sie als eine Art langfristigen Inflationsausgleich betrachten dürfen.

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Cash im CRASH is King – Bargeld ist der König in einer Abschwung-Phase! https://cambridge-club.com/cash-im-crash-is-king-bargeld-ist-der-koenig-in-einer-abschwung-phase/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=cash-im-crash-is-king-bargeld-ist-der-koenig-in-einer-abschwung-phase Sat, 11 Nov 2023 14:37:28 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2398 In der Welt der Finanzen gibt es einen Namen, der für legendäre Erfolge steht: Warren BuffettWarren Buffetts Berkshire Hathaway hat am Samstag seine Finanzergebnisse vorgelegt und dabei die Wichtigkeit seiner strategischen Liquiditäts-Position in einem schwierigen Investitionsumfeld unter Beweis gestellt.Der Meisterinvestor von Berkshire Hathaway, hat dem Konglomerat zu einer Rekord-Liquiditätsposition von sagenhaften 157,2 Milliarden Dollar verholfen. […]

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In der Welt der Finanzen gibt es einen Namen, der für legendäre Erfolge steht: Warren Buffett

Warren Buffetts Berkshire Hathaway hat am Samstag seine Finanzergebnisse vorgelegt und dabei die Wichtigkeit seiner strategischen Liquiditäts-Position in einem schwierigen Investitionsumfeld unter Beweis gestellt.

Der Meisterinvestor von Berkshire Hathaway, hat dem Konglomerat zu einer Rekord-Liquiditätsposition von sagenhaften 157,2 Milliarden Dollar verholfen. In Zeiten, in denen die Wirtschaft vor einer möglichen Rezession oder Stagflation für 2024 zittert, bleibt Buffetts Devise: "CASH is KING".

Der Geldspeicher von Berkshire Hathaway, vornehmlich in kurzfristigen Staatsanleihen geparkt, hat laut Bloomberg neue Rekordhöhen erklommen. Es ist das Ergebnis von hohen Zinsen und einer Deal-Dürre, die selbst einen Buffett kaum ins Schwitzen bringt. Seine Strategie, auf Aktienrückkäufe zu setzen, wenn sich keine verlockenden Deals anbieten, beweist einmal mehr seinen Scharfsinn – zum Wohl der Aktionäre.

Während andere Unternehmen nervös werden, bleibt Berkshire Hathaway eine Bastion der Stabilität. Seine A-Aktien erreichten im September einen Rekordwert bei über 566.000 US$ pro Aktie, während die erschwinglicheren B-Aktien bei 348 US$ notieren. Anleger setzen auf die vielfältigen Geschäfte des Unternehmens als Absicherung gegen die wirtschaftliche Talfahrt. Und obwohl der Aktienkurs seit seinem Rekord Mitte September etwas nachgegeben haben, ist der Wert dennoch um fast 14% im Jahresverlauf gestiegen.

Buffett, der weise Zauberer aus Omaha, hat es wieder getan: eine überragende operative Einnahme von 10,76 Milliarden Dollar im Rücken, unterstützt durch die Zinserhöhung der Fed, die den Cash-Berg noch lukrativer macht. Die Berkshire-Einheiten, von Geico bis Dairy Queen, gelten als Indikator für die Gesundheit der US-Wirtschaft. Trotz einer möglichen Konjunkturabkühlung, haben höhere Zinsen Berkshire ermöglicht, mehr Ertrag aus dem Cash zu schlagen.

Zwar haben höhere Zinsen einige industrielle Geschäfte von Berkshire etwas Kopfschmerzen bereitet, aber die Bauprodukte brachten trotzdem eine solide Performance. Und während Inflation und steigende Betriebskosten bei BNSF, Buffetts Eisenbahngesellschaft, zu einem Gewinnrückgang führten, bleibt der Ausblick für die Investoren klar wie Bergquellwasser:

Mit Buffett am Ruder und einem Cash-Polster, das sicherer ist als Fort Knox, ist Berkshire Hathaway ein Fels in der Brandung der Finanzmärkte. Wer also jetzt schlau ist, macht es wie die Großinvestoren: Abwarten, Buffett vertrauen und dabei zusehen, wie sich das Geld vermehrt.

Denn in Buffetts Reich ist Cash nicht nur König – es regiert das ganze Königreich.

Warren Buffett’s Berkshire Hathaway in Korrekturphase:

Während der Aktienkurs des Konglomerats in die Höhe schoss und ein noch nie dagewesenes Niveau erreichte, verlangsamte sich das Aktienrückkaufprogramm: Im dritten Quartal wurden nur 1,1 Milliarden Dollar für den Rückkauf von Aktien ausgegeben. Dies ist Teil eines konservativeren Rückkaufprogramms in Höhe von rund 7 Mrd. USD in den ersten neun Monaten.

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