FED - Cambridge Club https://cambridge-club.com Wissen ist Macht Wed, 10 Apr 2024 13:26:09 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://i0.wp.com/cambridge-club.com/wp-content/uploads/2023/04/cropped-logo-anchor-small.png?fit=512%2C512&ssl=1 FED - Cambridge Club https://cambridge-club.com 32 32 Lisa Shalett warnt vor Optimismus bei Aktien und dem US-Dollar https://cambridge-club.com/lisa-shalett-warnt-vor-optimismus-bei-aktien-und-dem-us-dollar/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=lisa-shalett-warnt-vor-optimismus-bei-aktien-und-dem-us-dollar Sun, 24 Mar 2024 10:09:49 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3053 Lisa Shalett Chefstrategin der Vermögensverwaltungssparte von Morgan Stanley warnt vor Optimismus bei Aktien und dem US-DollarAngesichts blühender Spekulationsgeschäfte mit KI- und Technologieaktien im Nasdaq, Rekordinvestitionen beim Bitcoin und Abflüssen aus Gold- & Silber-ETFs haben Privatanleger zurzeit keine Bedenken hinsichtlich der positiven Börsenentwicklungen. Es gilt dabei meine alte Börsenweisheit: Wenn die Börsen steigen, wimmelt es nur […]

The post Lisa Shalett warnt vor Optimismus bei Aktien und dem US-Dollar first appeared on Cambridge Club.

]]>

Lisa Shalett Chefstrategin der Vermögensverwaltungssparte von Morgan Stanley warnt vor Optimismus bei Aktien und dem US-Dollar

Angesichts blühender Spekulationsgeschäfte mit KI- und Technologieaktien im Nasdaq, Rekordinvestitionen beim Bitcoin und Abflüssen aus Gold- & Silber-ETFs haben Privatanleger zurzeit keine Bedenken hinsichtlich der positiven Börsenentwicklungen. Es gilt dabei meine alte Börsenweisheit: Wenn die Börsen steigen, wimmelt es nur so von vermeintlichen Experten.

Deshalb halte ich es für sinnvoller zu analysieren, was die stark vermögenden Investoren tun, denn diese haben meistens die besseren Informationen im Voraus und laufen dem Markt nicht hinterher. Darum passt auch die neueste Analyse, die Lisa Shalett, als Chief Investment Officer von Morgan Stanley Wealth Management anfertigte, um die Aktienbullen in den USA zu warnen:

So führte Lisa Shalett vor wenigen Wochen aus:

„Die strukturellen Kräfte, die den Dollar belasten, drohen auch auf die US-Aktien überzugreifen. Bereiten Sie sich darum auf einen Regimewechsel des US-Dollars vor".

Die Strategen der Investmentbank Morgan Stanley befürchten, dass der US-Dollar eine längere Schwächephase durchlaufen könnte. Damit stehen sie nicht allein, denn auch die Umfragen der Bank of America bestätigen, dass der Dollar laut Meinung der meisten Banker seit einigen Jahren schon überbewertet ist (Bild oben):

Im Laufe der Zeit korrelierte ein stärkerer Dollar mit steigenden Aktienbewertungen (gemessen am KGV des S&P 500 Index wie die folgende Grafik zeigt:

Wert des Dollar-Index und KGV von 1995 bis 2024 (Bild unten):

Sie erhalten kostenfreien Zugang auf den Nachrichten-Kanal "#Flächenbrand Geopolitik", den "#Börsenkanal-Gratis" und profitieren vom "#Aktien-Universum" des Cambridge-Club.

Mit diesem Link könnt Ihr Euch direkt in der Cambridge-Club-Community anmelden und mit unseren Clubmitgliedern überspannende Anlagestrategien und Investmentideen diskutieren.

https://discord.gg/VgzZbcqhX4

Ihr Einladungs-Link in die Cambridge-Club-Community

Neueste Daten bestätigen weitere Rezessionsgefahren Stagflationsrisiken für 2024

Ein anhaltend schwächerer Dollar würde die USA jedoch anfälliger für ein stagflationsähnliches Szenario machen, in dem die US-Wirtschaft ein laues Wachstum und eine hartnäckige Inflation erlebt - das Gegenteil des "Goldlöckchen"-Szenarios, das den US-Aktien im vergangenen Jahr Auftrieb gegeben hat, erklärt Lisa Shalett,.

Sie betonte schon Anfang Herbst 2023:

„Die Zinssätze mögen sich ihrem Höhepunkt nähern, und das mag den Aktien etwas Erleichterung verschaffen, aber solange die Zinssätze so hoch sind, ist es sehr schwer, die Multiplikatoren zu erhöhen. Und wenn die Zinsen auf diesem Niveau sind, können nur die Gewinnschätzungen den Markt treiben.

Wir sind nach wie vor skeptisch und befürchten, dass sich die Verbraucherausgaben im Jahr 2024 abkühlen (Anmerkung: Tatsächlich sind die realen Einzelhandelsverkäufe inklusive Internetbestellungen in den USA seit September bereits rückläufig), dass die Staatsausgaben ein wenig unter Kontrolle kommen, vor allem auf sequentieller Basis, wenn wir in ein Wahljahr eintreten und die Leute anfangen, über die US-Schulden und Defizite zu debattieren, die, wie wir wissen, höher sind, als wir dachten

Natürlich gab es auch Ausnahmen. Im Jahr 2022 schnellte der Dollar in die Höhe, als internationale Anleger inmitten einer Inflationswelle - der schlimmsten seit 40 Jahren -, die auf die weltweiten Aktien und Anleihen einschlug, die Sicherheit des Greenback suchten.“

Anleger, die ihre Depots gegen dieses Risiko absichern wollen, sollten den Kauf internationaler Aktien in Erwägung ziehen, so die Chefstrategin von Morgan Stanley. Sie empfiehlt dabei Japan, Mexiko, Brasilien und Indien als geeignete Alternativen zu den USA.

Was die Medien versschweigen: Die Strategin erwähnte schon am August 2023, dass eine weitere Anti-Dollar Absicherung das goldene Edelmetall darstellt, als sie schrieb:

„Was die mittelfristigen Aussichten betrifft, so sind wir bei schwachen oder sinkenden Zinsen Käufer von Gold".

Durchschnitt tendenziell über rund ein Jahr weiter, nachdem die Renditekurve invertiert.“

Der Schweizer Milliardär und Ex-Hedgefondsmanager Felix Zulauf zeigte in seinem Webinar, das er exklusiv für Vermögensverwalter hielt noch folgende interessante Grafik.

Der innere in Gold gemessene Wert der Weltreservewährungen seit 400 Jahren:

Top-Invesmtent-Strategen sehen den Markt bis Jahresende schwächer 

So erwartet auch ein Kollege von Frau Shalett, der Chefstratege von Morgan Stanley, Mike Wilson, den S&P 500 bis Jahresende bei 4.500 Punkten oder mehr als 10% schwächer als der heutige Stand.

Auch die Strategen von JP Morgan betonen für ihre Jahresendprognose bei 4.200 Punkten:

„Ohne eine rasche Lockerung durch die Fed erwarten wir für das nächste Jahr ein schwierigeres makroökonomisches Umfeld für Aktien, mit nachlassenden Verbrauchertrends in einer Zeit, in der sich die Positionierung und die Stimmung der Anleger weitgehend umgekehrt haben.“

Eine aus heutiger Perspektive extrem pessimistische Sichtweise besitzt zudem Jason Hunter, Chef für charttechnische Analysen bei JP Morgan. Er erwartet aufgrund der Rezessionsängste sogar Tiefststände beim S&P 500 bei 3.500 Punkten bis Sommer 2024.

Er fasste seine Sicht zusammen:

„Wenn man sich das Timing seit der Inversion der Kurve (Anmerkung: Bei der Inversion notieren die kurzfristigen Zinsen oberhalb der Langfristzinsen) anschaut und bis in die 1960er Jahre zurückgeht und Renditekurven nimmt, die so weit zurückreichen, neigt man dazu, im nächsten Jahr, wenn dieses Fenster weiter fortschreitet, viel häufiger in einen Bärenmarkt zu geraten, der schließlich mit einer Rezession verbunden ist"

Das Phänomen lässt sich damit erklären, dass höhere Zinsen dazu führen, dass Anleger weniger Risikokapital bereitstellen

Der Vermögensverwalter Dreyfus erklärt diesen Zusammenhang in seinem Bericht:

“Historisch gesehen gibt es eine Verzögerung zwischen der Inversion der Renditekurve und dem lokalen Höchststand am Aktienmarkt." Tatsächlich steigt der S&P 500

Frau Shalett hält aufgrund ihres am 26. Februar veröffentlichten Berichts sogar eine Portfolio-Umschichtung für angezeigt.

In Ihrem Fazit schreibt sie:

„Wir sind zwar der festen Überzeugung, dass die US-Wirtschaft aufgrund des Produktivitätsbooms eine glänzende Zukunft hat. Dennoch ist es wichtig, die extremen Bewertungsunterschiede zwischen amerikanischen und nicht-amerikanischen Aktien sowie das steigende Wachstumspotenzial in anderen Regionen zu berücksichtigen. Auch die Sorgen um die politische Dysfunktion in den USA und die ansteigende Staatsverschuldung sollten die Anleger im Auge behalten. Sollten diese Probleme ausländische Anleger dazu veranlassen, ihre Portfolios auch nur geringfügig in Richtung ihrer Heimatmärkte umzuschichten, könnte dies zu Volatilität an den US-Märkten führen.“

The post Lisa Shalett warnt vor Optimismus bei Aktien und dem US-Dollar first appeared on Cambridge Club.

]]>
Rendite-Alarm bei Gold, Silber und Goldminen https://cambridge-club.com/rendite-alarm-bei-gold-silber-und-goldminen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=rendite-alarm-bei-gold-silber-und-goldminen Sun, 10 Mar 2024 13:39:24 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3015 Gold & Silber sowie Goldminen-Aktien stehen vor einer starken Rendite-PhaseVor zwei Wochen habe ich darübergeschrieben, dass der legendäre Investor, Milliardär mit „Gurustatus“, Stan Druckenmiller, im 4. Quartal erste Aktienpositionen bei Barrick Gold und Newmont gekauft hat. Damit scheint er einer ähnlichen Strategie wie ich zu folgen, bei der die großen Goldminenwerte am wahrscheinlichsten eine deutliche […]

The post Rendite-Alarm bei Gold, Silber und Goldminen first appeared on Cambridge Club.

]]>

Gold & Silber sowie Goldminen-Aktien stehen vor einer starken Rendite-Phase

Vor zwei Wochen habe ich darübergeschrieben, dass der legendäre Investor, Milliardär mit „Gurustatus“, Stan Druckenmiller, im 4. Quartal erste Aktienpositionen bei Barrick Gold und Newmont gekauft hat. Damit scheint er einer ähnlichen Strategie wie ich zu folgen, bei der die großen Goldminenwerte am wahrscheinlichsten eine deutliche Aufwertung erfahren werden, weil allein über ETF-Zuflüsse automatisch mehr Geld bei den größten Goldminenkonzernen investiert wird, sobald das Momentum zunimmt.

Die Gründe für den Kauf von Gold und Goldminen lassen sich laut Druckenmiller wie folgt zusammenfassen:

  • Gold ist eine Absicherung gegen eine Abwertung des US-Dollars. Zudem ist Herr Druckenmiller der Meinung, dass die Goldpreise in einem Szenario mit niedrigeren Zinsen, höheren Inflationsraten oder einer Kombination aus beidem steigen sollten.
  • Druckenmiller erwartet, dass die Zentralbanken von autokratischen Ländern wie China und Russland weiter Gold kaufen und in den USA sehr wahrscheinlich die Zinsen senken werden und Trump eher eine „lockere Geldpolitik“ einfordern dürfte, sollte er zum US-Präsidenten gewählt werden, was laut den jüngsten Wahlumfragen als sehr wahrscheinlich gilt.

Dass sich Herr Druckenmiller vor einer urplötzlichen Abwertung des US-Dollars fürchtet, machte er in einem Interview bei der Norges Bank Investmentkonferenz 2023 deutlich:

„Der einzige Bereich, in dem ich im Moment ein Risiko trage, ist der US-Dollar, und ich bin natürlich aus den gleichen Gründen in Gold investiert."

 Zudem betonte er bei der Sohn Investmentkonferenz im Mai 2023:

„Wir besitzen im Moment Gold und Silber. Sie haben sich in der Vergangenheit bei harten Landungen nicht gut geschlagen, aber angesichts der Tatsache, dass die Währungs- und Steuerbehörden sozusagen am Ende ihrer Kräfte sind. Und in Anbetracht der Tatsache, dass andere Länder, insbesondere Autokratien, beschlossen haben, ihre Reserven nicht in Dollar zu halten, setze ich vorerst gegen die historische Performance von Gold bei harten Landungen"

Die jüngste Einschätzung für Gold stammte aus einem Gespräch von Herrn Druckenmiller, mit dem Star-Hedgefondsmanager Paul Tudor Jones, bei der JP Morgan Robin Hood Konferenz.

Dort sagte Druckenmiller, dass er zwar überrascht sei, dass Bitcoin so gut gelaufen sei, aber es für ihn klar wäre, dass junge Leute Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel sehen wollten, weil es einfacher ist, etwas damit zu tun.

Er wies aber auch daraufhin, dass Bitcoin eine erst 17 Jahre junge Marke sei und er Gold ebenfalls möge, weil es eine 5.000 Jahre alte Marke sei. Nach seiner Ansicht haben aber die jungen Leute das ganze Geld... also möge er beides.

Nachdem sich der Bitcoin Preis aber mehr als versechsfacht hat, könnte im Staffellauf der inflationsgeschützten Vermögenswerte trotzdem bald wieder die Zeit für die Edelmetalle schlagen.

Wie es Druckenmiller auf den Punkt bringt, wird Trump das Geld mit beiden Händen ausgeben:

„Wir haben die Fed-Bilanz von 800 Millionen auf 9 Billionen US-Dollar erhöht, und wenn Donald Trump gewählt wird, glauben Sie mir, wird sie in der nächsten Amtszeit noch viel mehr ansteigen...

Er glaubt nicht an die Federal Reserve. Und wir gehen zurück zum Arthur-Burns-Modell mal zwei. Wir haben fiskalische Rücksichtslosigkeit ohne Ende, genau wie er sein Unternehmen führt. Und obendrein setzt er eine Marionette in der Federal Reserve ein. Bei diesem Modell muss man offen sein für eine Inflationsrate von 8-10 %, wie sie in den 1970er Jahren auftrat.

Sie erhalten kostenfreien Zugang auf den Nachrichten-Kanal "#Flächenbrand Geopolitik", den "#Börsenkanal-Gratis" und profitieren vom "#Aktien-Universum" des Cambridge-Club.

Mit diesem Link könnt Ihr Euch direkt in der Cambridge-Club-Community anmelden und mit unseren Clubmitgliedern überspannende Anlagestrategien und Investmentideen diskutieren.

https://discord.gg/VgzZbcqhX4

Ihr Einladungs-Link in die Cambridge-Club-Community

Gold hat gegenüber Crypto-Technologien wie Bitcoin einige bemerkenswerte Vorteile, denn anstatt aus „Elektronen“ oder Bits & Bytes, ist Gold „echt“ und wird praktisch immer und überall als Wertaufbewahrungsmittel akzeptiert. Diesen Erfolg unterstreicht der Goldpreis durch seine historische Rendite, die mit einer jährlichen Rendite von 8,1% ausgesprochen positiv.

Umso aussichtsreicher werden Ihre Goldanlagen, wenn Sie diese mit den eher dürftigen Renditeperspektiven von Aktien vergleichen, ausgehend von einem zyklischen Bewertungshoch (einer klassischen Übertreibung) wie wir sie seit dem Jahr 2020 gesehen haben. Ende 2021, fiel der damalige Höchststand bei der Aktienbewertungen, mit dem historischen Zinstief bei 10-jährigen US-Anleihen bei unter 1,5% zusammen. So erreichte das zyklusbereinigte „Case-Shiller“ KGV ein Verhältnis von 38. Augenscheinlich bildete die Gewinnrendite damit nur das tiefe Zins- und Inflationsniveau ab. Sie können die Gewinnrendite ganz einfach errechnen, mit dem Kehrwert des KGVs, also 1 geteilt durch das KGV-Verhältnis errechnen und hat sich seitdem erst auf 34 ermäßigt. Wobei die 10-Jahresrendite für den Aktienmarkt sich nach ähnlichen Höhepunkten regelmäßig abschwächte.

Obgleich Anlage- und Vermögensberater es gerne verheimlichen oder schönreden würden, dass die Anlage in Aktien „alternativlos sei“, gibt es doch einen direkten langfristigen Zusammenhang zwischen den Bewertungsverhältnissen und den Renditen in den Folgejahren auf einen Höhepunkt. Wobei die Renditen stets niedriger ausfallen, wenn die Bewertungen sinken.

John P. Hussman beschreibt sehr gut, dass Angst Kursgewinne zu verpassen stets der falsche Anreiz zum Kauf von Aktien darstellt und eine vernünftige Anlagestrategie die Disziplin voraussetzt erst wieder optimistischer zu werden, wenn die Bewertungen zum historischen Normalwert (KGVs um 20) zurückgekehrt sind. Das kann entweder durch ein Wachstum der Gewinne oder eine Ermäßigung des Kursniveaus oder bestenfalls aus einer Kombination von beiden passieren.

Betrachten Sie die 10-Jahresrenditen, die auf relative Höchstbewertungsniveaus 1929, 1965, 2000 folgte:

  • 1929-1939: S&P 500: -10% (1929-1932: -70%), Gold: +69%
  • 1965-1975: S&P 500: +50%, Gold: +440% (1965-1980: S&P 500: +100%, Gold: +2.285%)
  • 2000-2010: S&P 500: +/- 0%, Gold: +420%
  • 2021-2024...: S&P 500: +9%, Gold: +20%

Vom aktuellen Bewertungsniveau aus, wären laut Hussman historisch betrachtet Renditen unterhalb der Null-Linie keine Seltenheit, sondern würden auch laut den historischen Daten sehr gut zur Bewertungs- und Renditekonstante passen.

Der folgende Chart zeigt die Marktkapitalisierung im Verhältnis zur Bruttowertschöpfung (Gross Value Added GVA) zur durchschnittlichen Jahresrendite über die kommenden 12 Jahre:

Meine Einschätzung: Positive Ausgangslage für Edelmetalle und Minen-Aktien

John P. Hussman ist sicher, dass wir an den Aktienmärkten noch starke Kursverluste bekommen werden:

„Unabhängig von der kurzfristigen Entwicklung erwarten wir, dass der S&P 500 letztlich um mehr als die Hälfte und der Nasdaq um zwei Drittel fallen wird.”

Darum halte ich eine Übergewichtung bei Edelmetallen und habe derzeit rund 1/3 meines gesamten Vermögens in Gold (1/3) & Silber (2/3) investiert, inklusive einer kleinen Gewichtung bei den Minenaktien über den XXXXXXXX-Fonds, dem XXXXXXXX-ETF und auch seit neuestem bei XXXXXXXX als aussichtsreichen Einzelwert und unserer Depotaufnahme für das 10.000 € Insider Depot im INSIDER-CLUB.

Bei Aktientiteln halte ich zwar weiterhin eine höhere Gewichtung bei den dividendenstarken Energieaktien im Öl- & Gassektor, doch würde ich nicht auf meine Edelmetalle verzichten wollen.

So wie es Ray Dalio ausdrückte:

„Ich glaube, dass es sowohl risikomindernd als auch renditesteigernd wäre, Gold in sein Portfolio aufzunehmen.“.

Um die Risiken von stark schwankenden Aktienmärkten auszugleichen, sind Edelmetalle Pflicht!

The post Rendite-Alarm bei Gold, Silber und Goldminen first appeared on Cambridge Club.

]]>
Ich erwarte keinen Anleihen-Crash – aber Liquiditätsdruck auf den Aktienmarkt https://cambridge-club.com/ich-erwarte-keinen-anleihen-crash-aber-liquiditaetsdruck-auf-den-aktienmarkt/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=ich-erwarte-keinen-anleihen-crash-aber-liquiditaetsdruck-auf-den-aktienmarkt Fri, 17 Nov 2023 10:03:38 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2444 Weiterhin bleibe ich – was den Ausblick für Gold & Silber sowie Rohöl betrifft – grundsätzlich sehr positiv gestimmt, was den langfristigen Ausblick angeht. Dennoch möchte ich auch eine selbstkritische Haltung vertreten und muss Rücksicht auf die Signale des Marktes und der Sektoren nehmen.Die außergewöhnlich starke Zinserhöhung der US-Notenbank hat zu einer Entwicklung geführt, bei […]

The post Ich erwarte keinen Anleihen-Crash – aber Liquiditätsdruck auf den Aktienmarkt first appeared on Cambridge Club.

]]>

Weiterhin bleibe ich – was den Ausblick für Gold & Silber sowie Rohöl betrifft – grundsätzlich sehr positiv gestimmt, was den langfristigen Ausblick angeht. Dennoch möchte ich auch eine selbstkritische Haltung vertreten und muss Rücksicht auf die Signale des Marktes und der Sektoren nehmen.

Die außergewöhnlich starke Zinserhöhung der US-Notenbank hat zu einer Entwicklung geführt, bei der sich die Weltwirtschaft deutlicher abschwächte als zunächst erwartet wurde. Wir sind hier noch nicht über dem Berg. Weiterhin erreichen uns schwache Signale – besonders aus China. Allerdings haben die weltweiten Notenbanken schon begonnen ihre Leitzinsen zu senken. Sobald die USA hierzu ebenfalls in der Lage wären, könnte das eine weitere Inflationswelle auslösen, denn der Nachfrage-Belebung durch die Notenbanken stünde weiterhin kein ausreichende Rohstoffversorgung gegenüber.

Die USA stehen vor einer Schuldenwand

In den kommenden 12 Monaten werden allein in den USA Anleihen im Volumen von 8,2 Billionen US$ fällig. Das bedeutet neben der Finanzierung des Haushaltsdefizits schlagen nun im Schnitt rund 700 Milliarden US$ monatlich zu Buche. So sollten laut Crescat Capital 3,5-Mal so viele Anleihen auf den Markt kommen, wie in diesem Jahr.

Die US-Notenbank wird förmlich gezwungen die Inflationsgefahren herunterzuspielen und dafür zu sorgen, dass Anleihen gekauft werden.

Aus meiner Sicht dürften diese platzierten Volumina aber vor allem den Aktienmarkt belasten, weil Großanleger über die kommenden Monate weiter auf Renten umsatteln werden.

Die geschätzten Gesamtabflüsse aus langfristigen Investmentfondsbeliefen sich in der Woche bis Mittwoch, den 1. November, auf 27,97 Mrd. US$. Zudem lag das Niveau der Aktien-Rückkäufe Q2 2023 rund 20% unter dem Vorjahresniveau.

Rückkäufe eigner Aktien sind die größte permanente Käufergruppe geworden. Aktien-Rückkaufprogramme machen bei so hohen Zinsen gar keinen Sinn mehr, schließlich kaufen Unternehmen Aktien mit 4-5% Gewinnrendite zurück, müssen aber schon 6-10% für die Zinsen aufwenden. Es würde also viel mehr Sinn machen Schulden zu tilgen, statt Aktien zurückzukaufen. Das Spiel wird nur noch fortgesetzt, weil die Boni der Manager an den Aktienkursen hängen.

Derzeit ist es also viel leichter die höher verzinsten aber dennoch relativ sicheren Anleihen- oder Mischformen zwischen Eigen- und Fremdkapital zu kaufen. Auf diese Weise können Sie mit jährlich bis zu rund 6-9% Rendite rechnen.

Mein Urteil: Halten Sie für 2024 nach sehr aussichtsreichen Anleihen-Schnäppchen Ausschau

Fallen die Zinsen fallen, steigen die Anleihenkurse, während sie auf günstige Nachkaufkurse an der Börse warten. So halten Sie dennoch den Weg nach oben offen, falls die Zinsen in einer Rezession stark sinken sollten. Eine sehr hohes und vor allem relativ gut abgesichertes Renditepotenzial bieten Ihnen hochprozentige Dividenden-Aktien, wie Enbridge mit derzeit 7% Dividendenrendite oder deren „Preferred-Stocks“, mit bis zu 9% Rendite, die ich heute ausführlicher vorstellen möchte.

Wissens-Akademie: Was sind Preferred-Stocks nach US-Recht?

Preferred Stocks in den USA, die ebenfalls Vorzugsaktien genannt werden, sind hybride Finanzinstrumente, die Merkmale von Eigen- und Fremdkapital aufweisen und in der Kapitalstruktur über Stammaktien, aber unter Anleihen eingestuft werden. Zu den wesentlichen Merkmalen gehören:

  • Dividendenvorzug: Vorzugsaktien haben Vorrang bei der Ausschüttung von Dividenden vor Stammaktien.
  • Liquidationsvorzug: Im Falle der Liquidation haben Inhaber von Vorzugsaktien einen Anspruch auf das Unternehmensvermögen, der über dem der Stammaktien, aber unter dem der Anleiheninhaber liegt.
  • Wandelbarkeit: Vorzugsaktien können unter bestimmten Bedingungen in Stammaktien umgewandelt werden.
  • Kündbarkeit: Sie können vom Unternehmen jederzeit vor Fälligkeit – zum Nominalpreis meist $25 oder $100 – zurückgekauft werden.
  • Nicht stimmrechtlich: Normalerweise gewähren Vorzugsaktien kein Stimmrecht.

Europäische Vorzugsaktien ähneln den US-amerikanischen, können jedoch unterschiedliche Rechte und Privilegien haben, insbesondere in Bezug auf Stimmrechte. In Deutschland beispielsweise haben Vorzugsaktien oft kein Stimmrecht, es sei denn, die Dividende wird ausgesetzt. Der bedeutendste Vorteil von US-Preferred Stocks ist vor allem das Dividendenrecht, das auch bei einer Kürzung der Aktiendividende erhalten bleibt und der Liquidationsvorzug. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass diese Wertpapiere relativ liquide an den Börsen von New York und Toronto handelbar sind. Im Vergleich zu einer Anleihe schwanken die Kurse stärker und können so eine höhere Rendite bis zur Fälligkeit oder Rückzahlung ermöglichen.

Kurzum: Sie erhalten mit Preferred-Stocks nicht nur Höchstzinsen, sondern zusätzlich eine Chance auf Kapitalgewinne, die Sie als eine Art langfristigen Inflationsausgleich betrachten dürfen.

The post Ich erwarte keinen Anleihen-Crash – aber Liquiditätsdruck auf den Aktienmarkt first appeared on Cambridge Club.

]]>