Gas - Cambridge Club https://cambridge-club.com Wissen ist Macht Mon, 01 Jul 2024 05:33:28 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://i0.wp.com/cambridge-club.com/wp-content/uploads/2023/04/cropped-logo-anchor-small.png?fit=512%2C512&ssl=1 Gas - Cambridge Club https://cambridge-club.com 32 32 OMV-Aktie: Lohnt sich eine Investition heute? https://cambridge-club.com/omv-aktie-lohnt-sich-eine-investition-heute/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=omv-aktie-lohnt-sich-eine-investition-heute Sun, 30 Jun 2024 17:12:47 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3489 Die OMV Aktiengesellschaft (WKN: 874341) ist als Energie- und Chemieunternehmen vorwiegend in Österreich, Deutschland, Rumänien sowie vereinzelt weltweit tätig. Der 1956 mit Hauptsitz in Wien gegründete Konzern befasst sich mit der Exploration, Erschließung und Förderung von Öl und Gas in den Regionen Mittel- und Osteuropa, dem Nahen Osten und Afrika, der Nordsee und dem asiatisch-pazifischen […]

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Die OMV Aktiengesellschaft (WKN: 874341) ist als Energie- und Chemieunternehmen vorwiegend in Österreich, Deutschland, Rumänien sowie vereinzelt weltweit tätig. Der 1956 mit Hauptsitz in Wien gegründete Konzern befasst sich mit der Exploration, Erschließung und Förderung von Öl und Gas in den Regionen Mittel- und Osteuropa, dem Nahen Osten und Afrika, der Nordsee und dem asiatisch-pazifischen Raum tätig, sowie in der Raffination und Vermarktung von Brenn- und Rohstoffen und in der Lieferung, Vermarktung, dem Handel und der Logistik von Gas in Rumänien und der Türkei. Darüber hinaus bietet das Unternehmen fortschrittliche und kreislauffähige Polyolefinlösungen und Basischemikalien an und ist im Bereich des Kunststoffrecyclings tätig. Es verfügt über Raffinerien in Europa, Schwechat und Burghausen, Tankstellen in acht europäischen Ländern, Gasspeicher in Österreich und Deutschland sowie ein Gaskraftwerk in Rumänien.

Dividendenrendite stark gestiegen

Für die letzten beiden Geschäftsjahre zahlte OMV hohe Dividenden. Neben der regulären Dividende von 2,95 € wurden Sonderdividenden von 2,25 € und 2,10 € gezahlt. Bei einer Gesamtdividende von 5,05 € ergibt sich bei aktuellem Kursniveau eine Rendite von knapp 13%. Dies stellt für renditeorientierte Anleger einen attraktiven Einstiegszeitpunkt dar.

Stimmt beim Ausblick die Richtung?

Wenn man eine Aktie hauptsächlich wegen ihrer Dividende im Blick hat, ist es wichtig, dass die allgemeine Unternehmensentwicklung stimmt.

Laut den aktuellen Prognosen von MarketScreener soll der Gewinn je Aktie in den nächsten drei Jahren weiter steigen.

Während 2023 ein Gewinn pro Aktie (EPS) von 4,53 € erwirtschaftet wurde, könnte 2026 ein Betrag von 6,30 € erreicht werden. Dies könnte bei einer ähnlichen Ausschüttungsquote wie im vergangenen Jahr eine reguläre Dividende von 3,79 € je Aktie bedeuten. Allerdings ist OMV dafür bekannt, dass sie auch erhebliche Sonderdividenden zwischen 2-3 € pro Aktie zahlen konnte, wodurch sich das erwartete Ausschüttungspotenzial auf >5 € pro Aktie erhöhen dürfte, was wiederum einer jährlichen Dividendenrendite von über 10% entsprechen würde.

Strategie 2030 teilweise schon umgesetzt

OMV verfolgt mit der Strategie 2030 einen umfassenden Umbau des Konzerns. Der Fokus liegt auf der Stärkung des Chemiesektors und dem Ausbau erneuerbarer Energien, während das ertragreiche Öl- und Gasgeschäft weiterhin eine zentrale Rolle spielt. Von den jährlichen Investitionen von 3,8 Milliarden € sollen 40 bis 50% in erneuerbare Energien fließen. Bereits umgesetzt wurde unter anderem der Ausbau der Recyclingkapazitäten durch die Chemietochter Borealis und die Erweiterung des ultraschnellen E-Ladenetzes an den Tankstellen【21†source】.

Aktie mit Dividendenfantasie

Die OMV-Aktie bietet besonders für Investoren, die auf hohe und regelmäßige Dividendeneinnahmen abzielen, interessante Perspektiven. Mit einer Dividendenrendite von aktuell 6,6% und der Möglichkeit einer zusätzlichen Sonderdividende erhöht sich die Gesamtrendite auf 11,3%.

Potenzial und Analysen

Der aktuelle Kursrückgang bietet eine günstigere Einstiegschance in die aussichtsreiche Aktie. Mittelfristig wird ein Kursziel von 50 € angestrebt, was einer Upside von etwa 28% entspricht. Analysten sind mehrheitlich optimistisch, mit Kurszielen zwischen 45 und 52,50 €. Gespräche mit Adnoc laufen weiterhin, was ebenfalls potenzielle Auswirkungen auf den Kurs haben könnte.

Fazit
Neben der attraktiven Dividendenrendite bietet die Aktie von OMV auch erhebliches Kurspotenzial. Die langfristige Performance zeigt eine stabile Entwicklung, und die geplanten strategischen Maßnahmen könnten den Wert der Aktie weiter steigern.

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BP und Shell wollen keine Übernahmen tätigen https://cambridge-club.com/bp-und-shell-wollen-keine-uebernahmen-taetigen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=bp-und-shell-wollen-keine-uebernahmen-taetigen Fri, 03 Nov 2023 18:18:56 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2262 BP und Shell veröffentlichten in dieser Woche endlich leicht bessere Quartalszahlen, die signalisierten, dass Ende Juni offensichtlich die Talsohle bei den Quartalsergebnissen erreicht wurde. Weiterhin verdienen die beiden Ölmultis in ihrem Kerngeschäft der Öl- und Gasversorgung jährlich zweistellige Milliardenbeträge. Die Aktien werden dabei lediglich mit rund der Hälfte ihrer einst sehr robusten Bewertungsverhältnisse gepreist. Für […]

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BP und Shell veröffentlichten in dieser Woche endlich leicht bessere Quartalszahlen, die signalisierten, dass Ende Juni offensichtlich die Talsohle bei den Quartalsergebnissen erreicht wurde. Weiterhin verdienen die beiden Ölmultis in ihrem Kerngeschäft der Öl- und Gasversorgung jährlich zweistellige Milliardenbeträge. Die Aktien werden dabei lediglich mit rund der Hälfte ihrer einst sehr robusten Bewertungsverhältnisse gepreist. Für die tiefen Kurse ist der Ausverkauf des Sektors verantwortlich, nachdem so genannte ESG-Konzepte praktisch bei jedem Vermögensverwalter Einzug hielten. Besonders ausgeprägt war dieser Exodus bei Öl- und Gastiteln im europäischen Raum.

Während sich die bekannten US-Ölmultis schon wieder auf Wachstumskurs befinden, äußerten sich die Manager der beiden europäischen Schwergewichte BP und Shell in dieser Woche laut einem Bericht des Wall Street Journal zurückhaltend gegenüber Fusionen und Übernahmen im Ölsektor.

Diese Ansicht steht im Gegensatz zu den jüngsten Übernahme-Deals ihrer amerikanischen Pendants Exxon Mobil und Chevron. BP-Interimschef Murray Auchincloss betonte auf der Bilanzpressekonferenz, dass das Unternehmen es vorziehe, vorhandene Ölreserven von 36 Milliarden Barrel zu nutzen und die US-Produktion um 7% jährlich bis 2030 zu erhöhen, mit einem Fokus auf zukunftsträchtige Bereiche wie Elektromobilität.

Shell’s CEO Wael Sawan sieht eine bessere Investition im Rückkauf eigener (unterbewerteter) Aktien als in Übernahmen als Wachstumsoptionen zu investieren.

Die beiden britischen Ölmultis scheinen weiter mit den Herausforderungen der Energiewende konfrontiert zu sein und zeigen ein großes Interesse an grüner Transformation, wobei BP sich auf rentablere Sektoren wie Biokraftstoffe und das Aufladen von Elektrofahrzeugen konzentriert und Shell die Emissionen seines operativen Geschäfts durch erneuerbare Energien senken will.

Die Zurückhaltung bei Akquisitionen ist bei BP und Shell jedoch auch sicher auf die wesentlich niedrigere Börsenbewertung zurückzuführen, die US-typische Aktientauschgeschäfte wie sie Exxon oder Chevron nutzen können erschweren, obwohl beide Unternehmen durch hohe Energiepreise mit ausreichend liquiden Mitteln ausgestattet wären, um niedrig bewertete Junior-Ölproduzenten in Europa zu konsolidieren.

Ironischerweise haben die starken Kursverluste bei Exxon Mobil und Chevron nach der Ankündigung ihrer Übernahmen die Kluft zu den europäischen Ölriesen verringert. Das Nichtstun der beiden führenden britischen Energiekonzerne könnte sich darum als die beste Option erweisen.

Laut dem Wall Street Journal könne ein Wendepunkt für europäische Ölkonzerne dadurch erreicht werden, wenn Anleger ihnen mehr Anerkennung für ihre Investitionen in kohlenstoffarme Geschäfte zukommen lassen würden.

Energiekonzerne sollten sich wieder auf Öl und Gas fokussieren

Über die Ausrichtung von Unternehmen kann man immer geteilter Ansicht sein, doch aus meiner Sicht stellt die derzeit von den westeuropäischen Energiekonzernen übers Knie gebrochene Transformation von fossiler Energie zu alternativen Energien, eine Sackgasse dar. Das zeigte sich über die letzten Wochen mit hohen Abschreibungen auf bereits begonnene Windpark-Projekte. Allein BP musste dafür eine halbe Milliarde US-Dollar in den Wind schreiben.

Die Energiekrise der letzten Jahre zeigte, dass wir in Europa massiv an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt haben, ohne das vermeintliche Ziel einer CO2-Minderung näher zu kommen. Es ist für alle wirtschaftlichen Bereiche notwendig, dass wir mit bezahlbarer Energie versorgt werden. Insofern sollten sich die Vorstände von BP und Shell endlich ihrem Kerngeschäft zuwenden, das in der Ausbeutung von wirtschaftlichen Öl- und Gasreserven liegt. Über die letzten Jahre wurde viel zu wenig in die Nicht-OPEC Förderung investiert. Damit erhöhte sich die Abhängigkeit vom Nahen Osten, Russland und den USA.

BP und Shell hätten die Möglichkeiten gemeinsam die Energiekrise der EU zu überwinden. Dafür wäre es nötig, dass sich beide vom Unsinn der politisch initiierten Energiewende distanzieren und wieder – wie früher einst – die Öffentlichkeitsarbeit für und nicht gegen ihre Eigeninteressen richten. Ich rufe alle Öl- und Gasvorstände dazu auf, sich nicht mehr länger politisch instrumentalisieren zu lassen.

Freie Wähler und frei handelnde Unternehmer sollten alles daran setzen, die politischen Strömungen der letzten Jahre zu beseitigen, die von der Strömung ausgehen, die ich überspitzt als “grünen Sozialismus” bezeichne.

Anleger stehen diesbezüglich bei den Hauptversammlungen der großen Ölmultis in der Pflicht und sollten mehr Druck ausüben, um in den dortigen Chefetagen ein Umdenken einzuleiten. Dazu gehört auch, die “ideologischen Elemente” aus Aufsichtsratsgremien zu entfernen, die der Entwicklung von starken Öl- und Gasprojekten entgegenstehen. 

Shell prüft bereits den Ausstieg aus alternativen Energien

Der Ölriese Shell prüft Berichten zufolge Optionen für den Verkauf seines Geschäftsbereichs für erneuerbare Energien. Dieser für viele Branchenexperten überraschende Schritt, hat sich in diesem Jahr unter dem neuen CEO Wael Sawan herauskristiallisiert, der sich wieder auf sein Kerngeschäft Öl und Gas konzentriert.

Das wurde auch dadurch bestätigt, als Bloomberg am 18. Oktober darüber berichtete, wie Shell offensichtlich die politischen Pläne einer öl- und gasfreien Zukunft ab 2050 in Zweifel zieht und schon die ersten LNG-Gaslieferverträge zwischen Katar und den Niederlanden über jährlich 3,5 Mio. Tonnen eintütete:

Shell vereinbart, bis 2050 Gas aus Katar für die Niederlande zu kaufen Shell Plc vereinbarte mit den Niederlanden den Kauf von Flüssigerdgas aus Katar für 27 Jahre. Dies ist der zweite große Vertrag des Golfstaates über die Lieferung fossiler Brennstoffe nach Europa über das Jahr 2050 hinaus

Bloomberg

Neben Shell wird auch der französische TotalEnergies mit 3,5 Mio. Tonnen Flüssiggas aus Katar bedacht.

Die Aktien von Shell honorieren dies mit einem deutlichen Anstieg gegenüber Wettbewerber BP:

Unser Urteil: Halten Sie an den europäischen Ölmultis fest

Die letzten drei Jahre waren für Aktionäre bei europäischen Ölgesellschaften eher schwer. Es fehlte an Führungskraft und Initiativen, das Öl- und Gasgeschäft in den Fokus zu rücken. Doch mit Shell hat der erste führende Energiekonzern die Zeitenwende eingeleitet. Dem folgte der Rücktritt des CEOs von BP, der auf große Unstimmigkeiten hinsichtlich der Führungsstrategie hindeutet. Aus diesen Entwicklungen dürfte sich eine Erholungsphase ableiten lassen. Meine Überzeugung: Sobald der Rückbau der fehlgeleiteten Unternehmensstrategie geglückt ist, werden die Aktienkurse von BP, Shell & Co. wieder im Glanze ihres Lichts erstrahlen, das sie verdient hätten. Aktionäre im Öl- und Gassektor sollten die jüngsten Entwicklungen darum als Zeichen der Zuversicht erkennen, der einer politischen Kehrtwende zu mehr Realismus und weniger Ideologie vorausgeht.

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Inflation vs. Deflation: Ein Beispiel aus dem Leben https://cambridge-club.com/inflation-vs-deflation-ein-beispiel-aus-dem-leben/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=inflation-vs-deflation-ein-beispiel-aus-dem-leben Mon, 30 Oct 2023 10:46:22 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2177 Spätestens seit meinem jüngsten Erlebnis kann ich aus einem aktuellen Beispiel einem 5-jährigen Kind den Unterschied von Inflation und Deflation erklären. Am letzten Freitag wollte ich zu einem „Friseur / Barber“ gehen, um mir die berühmte Glatze zu rasieren. Ich bezeichne mich nicht als Geizhals. Der Preis für meine „Glatze“ ist von 100 THB (ca. […]

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Spätestens seit meinem jüngsten Erlebnis kann ich aus einem aktuellen Beispiel einem 5-jährigen Kind den Unterschied von Inflation und Deflation erklären. Am letzten Freitag wollte ich zu einem „Friseur / Barber“ gehen, um mir die berühmte Glatze zu rasieren. Ich bezeichne mich nicht als Geizhals. Der Preis für meine „Glatze“ ist von 100 THB (ca. 2,50 Euro) auf 450 THB (ca. 12 Euro) innerhalb von 1 Jahr gestiegen! Dagegen steht die Deflation: ich habe mir in diesem Atemzug einen Haarschneider für 300 THB gekauft, der vor einem Jahr noch 800 THB gekostet hat.

Offensichtlich geraten wir jetzt in den Supergau. Während die Dienstleistungen in einen Inflations-Wahn gerät, muss das produzierende Gewerbe mit deflationären Angeboten gegensteuern. Parallel ist ein Schuldenberg in den letzten Jahren (vor allem während der außergewöhnlichen Grippe-Welle) in einem extremen Ausmaß aufgebaut worden. Also müssen die Steuern angehoben werden. Nicht nur im Vorzeige-Land Deutschland, sondern auch in Asien.

Die Preise für existenzielle Güter (u.a. Lebensmittel) explodieren = Inflation. Auf der anderen Seite gehen – nach dem oben genannten praxis-Beispiel – die Preise für eher nicht existenziellen Gütern runter. Kann man anhand dieses Beispiels von einem breiten Gewinnrückgang der breiten Konzern-Unternehmen ausgehen? JA!, ist meine Antwort. Jeder kennt Physik oder Naturgesetze. Wenn die Preise für existenzielle Güter durch die Decke gehen, dann muss der Konsument auf der anderen Seite sparen. Dabei zwickt sich der Staat auch noch eine erhebliche Scheibe vom Kuchen ab.

Physik bedeutet auch Balance – also Gleichgewicht. Dieses Gleichgewicht ist außer Kontrolle. Dabei sind die Naturgesetze / Physik auf Balance programmiert. Ich stelle mir folgende Frage: „Wie wird die Balance wieder hergestellt?“ Nun, es gibt 2 Szenarien im GANZ GROSSEN Bild: die unbezahlbare Verschuldung wird „ent-flationiert“ (Hyperinflation) oder es kommt eine globale Währungsreform. Zentralbankpolitische Möglichkeiten sind ausgeschöpft. Die jüngsten Kriege in der Ukraine / Russland und jetzt auch im Nahen Osten sind nach meiner Ansicht künstlich erzeugte – oder menschengemachte Konflikte – während der menschengemachte Klimawandel im Zusammenhang mit dem Abbau der Landwirtschaft nicht nur widersprüchlich ist, sondern Umwelt- / Natur-verachtend ist!

In meinen Augen leben wir in einer Welt der Verdrehung von Fakten. Während „Grüne“ vordergründig Pro Natur stehen, müssen sich Meere, Bäume und Tiere der ideologischen Vorstellung beugen. Gaspipelines vs. LNG-Transport via Schwer-Öl Dampfer, etc. Was steckt also hinter der ideologischen Hysterie? In meiner Annahme kann es sich nur um die Religion des Geldes oder Werte-Speicher von Währungen handeln. In diesem Zusammenhang wäre es so, dass alle Regierungen auf Währungsebene für das Geld-Monopol arbeiten und gemeinsam gegen die Bewohner / Völker arbeiten.

Das Ergebnis ist die strategische Flucht in „Werte-Sammelbecken“, welche die Masse jetzt im Gold sieht. Der Gold-Preis hat eine Rally gestartet und die 2.000 US-Dollar überwunden. In einigen Jahren wird man sagen: 2.000 US-Dollar, das war billig. Die Dynamik wird erst nach dem Allzeithoch bzw. über 2.100 US-Dollar starten. Ich erwarte Preis-Sprünge beim Gold im 2-stelligen Bereich / Woche. Gold ist in den Bullen-Modus gestoßen. Und auch hier bleibe ich bürger-nah. Am letzten Samstag wurde ich auf einem Konzert von sehr vielen Menschen angesprochen. Über 80% haben mich nach Gold gefragt: „Wo kann ich 99,9% Gold kaufen?“ Wir sind also kurz vor dem Ausbruch, während sich die Zentralbanken über die letzten Monate schon satt eingedeckt haben. Gold ist ein seltenes / begrenztes Metall – im Gegenteil zum Nummern-System der FIAT-Währungen. Es kann ab jetzt nur noch nach oben gehen!

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