Goldminen - Cambridge Club https://cambridge-club.com Wissen ist Macht Fri, 24 May 2024 09:24:10 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://i0.wp.com/cambridge-club.com/wp-content/uploads/2023/04/cropped-logo-anchor-small.png?fit=512%2C512&ssl=1 Goldminen - Cambridge Club https://cambridge-club.com 32 32 Goldminen-Aktien am Anfang eines neuen ultrastarken Bullenmarktes https://cambridge-club.com/goldminen-aktien-am-anfang-eines-neuen-ultrastarken-bullenmarktes/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=goldminen-aktien-am-anfang-eines-neuen-ultrastarken-bullenmarktes Thu, 23 May 2024 08:43:04 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3271 Es gibt Phasen, in denen ich mir eine Denkpause gönne, um danach wieder mit frischen, neuen Ideen, den Markt zu schlagen. Jetzt haben wir eine solche Phase, in denen ich mich zurücklehne, die Renditen genieße, meine Gedanken ordne, um Ruhe in den Vermögensaufbau zu bringen.Gierig sein, wenn andere ängstlich sind und umgekehrt…Viele Anleger fragen mich […]

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Es gibt Phasen, in denen ich mir eine Denkpause gönne, um danach wieder mit frischen, neuen Ideen, den Markt zu schlagen. Jetzt haben wir eine solche Phase, in denen ich mich zurücklehne, die Renditen genieße, meine Gedanken ordne, um Ruhe in den Vermögensaufbau zu bringen.

Gierig sein, wenn andere ängstlich sind und umgekehrt…

Viele Anleger fragen mich erst jetzt, welche Rohstoff- und Minenaktien sie kaufen könnten. Dabei waren die besten Kaufkurse zwischen Dezember und Neujahr.

In meiner Wochenausgabe 51/2023 schrieb ich:

„Für die nächsten 24 Monate bin ich erstmals wieder gleichermaßen optimistisch und sehr zuversichtlich für alle drei Säulen meiner Anlagestrategie: Edelmetalle, Energie und Industriemetalle.“

Der Goldbullenmarkt kommt jetzt auch bei den Großinvestoren an

Diese Woche wurden viele vierteljährliche „13-F-Berichte“ veröffentlicht, in denen institutionelle Anleger mit einem Vermögen von mehr als 100 Millionen Dollar ihre Bestände zum Ende des ersten Quartals offenlegen mussten. Für Goldanleger besonders spannend, war die Goldposition von Michael Burry (Scion Asset Management LLC) dem „Crash-Profiteur“, bekannt aus „The Big Short“.

Logan Kane, einem sehr populären Autor bei Seekingalpha, fiel auf, dass Michael Burry’s größte Einzelposition mit 7% Depotgewicht im physisch hinterlegten Sprott Physical Gold Trust investiert war. Einer der Vorteile von physischen Goldfonds wie PHYS oder ZKB Gold besteht darin, dass man sich das Gold ausliefern lassen kann. Das lohnt sich, auch im großen Stil, wenn der Goldfonds mit einem Abschlag zum Wiederverkaufswert der Goldbarren gehandelt wird. Von diesem Trade hat auch Michael Burry offenbar stark profitiert, zumal die Kontrolle über den Goldpreis und den künftigen Terminmarktpreis immer stärker von den westlichen Staaten nach Osten (BRICS+) wandert, da die Shanghaier Goldbörse in diesem Jahr bereits häufiger Preisaufschläge notierte.

Logan Kane stellte in seiner Analyse fest:

„Der Goldpreis ist in diesem Jahr um etwa +16% auf etwas unter $ 2.400 pro Unze gestiegen. Seit Tausenden von Jahren hat Gold seinen Wert als Währung gehalten, die nicht durch faule Könige entwertet werden kann, die auf schnelles Geld aus sind. Im vergangenen Monat veröffentlichten Trumps Berater ein Dokument, in dem es angeblich um die Übernahme der Kontrolle über die Federal Reserve ging. Das hat natürlich das republikanische Establishment alarmiert. Biden und seine Verbündeten versuchen ebenfalls, die Fed zu beeinflussen, um die Geldpolitik zu lockern, auch wenn sie dabei etwas subtiler vorgehen. Auch wenn es meiner Meinung nach unwahrscheinlich ist, dass die nächste Regierung die volle Kontrolle über die Notenpresse erlangt, bietet Gold eine gute Absicherung gegen ein solches Ereignis. Es überrascht mich nicht, dass sich die Anleger im Vorfeld der Wahl mit Goldkäufen positionieren.“

Entdecke die Vermögensaufbau-Community!

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Ein anderer Teil von Burrys Portfolio, ist in eindeutig identifizierbaren „Value-Aktien“ sowohl in den USA als auch in China investiert, wo er unter anderem Beteiligungen an E-Commerce-Werten wie Baidu (BIDU), die er neu mit 4% Depotanteil hielt oder Alibaba (BABA) mit 6% Depotgewicht.

Übrigens, in der letzten Woche habe ich für alle neuen Teilnehmer im Mentoren-Club bei Alibaba BABA einen ersten Gewinn von +400 € realisiert und Tags darauf die Position erneut zurückgekauft, um wieder +41% oder >500 € Gewinn in 24 Stunden zu schreiben.

Damit ist in dieser Woche nur mit einer "Extra-Spekulation" mit einem sehr kleinen 1.800 € Einsatz, eine Wochenrendite von +900 € oder 50% entstanden

Breit positionierte Top-Value Manager wie Michael Burry scheinen ebenfalls zu ahnen, dass Gold in Zeiten wie jetzt erhebliche Renditevorteile bietet und haben darum in Gold als größte Position investiert.

Auch andere Fonds entdecken die Magie des Goldes und der Goldminenaktien

Die Aktie von Newmont zählte im 1. Quartal zu den Top-Käufen unter den von Whalewisdom beobachteten Hedgefonds.

Goldminen-Aktien am Anfang eines neuen ultrastarken Bullenmarktes

Im exklusiven Mentoren-Club Webinar (Gutschein-Code 50% Rabatt: MENTOR), hat Erich Meier, der Manager des Konwave Gold Equity Fund (R-Klasse: ISIN: LU1851968443) dem über zwei Jahrzehnte besten Goldminenfonds der Welt (Factsheet: 12-Monatsrendite +21%, 2024: +38%) sein Wissen mit uns in einem einstündigen Webinar geteilt.

Dieses Wissen zu kennen und Handelsansätze zu erlernen, ist für eine starke Renditeentwicklung von entscheidender Bedeutung und ich habe selbst sehr viel von Herrn Meier und seinem Managementstil gelernt. Einen Punkt will ich gerne vorab mit Ihnen teilen.

Es dürfte wenig überraschend sein, dass es für die systematischen Handelssysteme und Bewertungsmodelle, wie sie Institutionelle Anleger oder Hedgefonds verwenden, vor allem die relativen Kursentwicklungen, in Verbindung mit positiven Gewinnrevisionen.

Nach dem Urteil der Gewinnrevisionen sieht es für Goldminenaktien hervorragend aus.

Gewinnrevisionen sind heutzutage der wichtigste Antriebsfaktor für Sektoren

Die steigenden Erwartungen der Analysten, haben heutzutage eine entscheidende Bedeutung für die Geldzuflüsse in jedem Sektor und sind für die Ausbildung von starken Trends essentiell.

Bezogen auf den Goldminensektor waren die Jahre 2021/22 eine Phase mit rückläufigen Gewinnprognosen. 2023 erholten sie sich kurzzeitig – aufgrund gestiegener Goldpreise – wurden aber dann im 2. Halbjahr vom generellen Kostendruck so stark erfasst, dass der Erholungstrend unterbrochen schien. Seither führten strukturelle und unterschwellige Verbesserungen dazu, dass die Kostenseite sich relativ verbesserte und wir seit Jahresbeginn (2024), insbesondere seit März, in eine Phase eingetreten sind, die mit stark steigenden Gewinnprognosen einhergeht. Diese Phase ist noch am Anfang, denn laut Berechnungen von Herrn Meier und seinem Analystenteam, die ich mit meinen Daten ebenfalls bestätigen kann, stehen über die nächsten Monate und Quartale noch 60% aller positiven Revision bevor, solange der Goldpreis, der sich über die Terminmarktkurve hinweg sehr robust hält, nicht einbricht, wobei 5-10% Korrekturen davon ausgenommen wären und auch im Aufwärtstrend immer möglich sind. Die besseren Gewinnerwartungen werden das Kurs-/Bewertungspotenzial über die nächsten Monate weiter verbessern und einen starken Rückenwind für die Kurse der Minenaktien liefern.

Goldminen haben trotz des Anstiegs noch >50% Kurs-Potenzial:

Das Preis-/Vermögenswertverhältnis (P/NAV) liegt sowohl bezogen auf die Senior-Produzenten, als auch bei Betrachtung aller nordamerikanischen Goldproduzenten, im Vergleich zum langfristigen Durchschnitt und im Vergleich zum Goldpreis auf einem attraktiven Niveau um und bietet noch mindestens +50% Kurspotenzial. 

Die Profis von Konwave glauben, dass die starken Kursanstiege Outperformance gegenüber dem breiten Aktienmarkt stark von der Entwicklung des freien Cash Flow (FCF) abhängig sein wird.  Diese FCF-Generierung verbessert sich seit dem 1. Quartal 2024 und dürfte sich bis weit ins Jahr 2025 hinein signifikant verbessern.

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Gold-Minen stark unterbewertet – Getrieben von Währungscrash- & Gold-Rubel-Phantasie? https://cambridge-club.com/goldminen-stark-unterbewertet-getrieben-von-waehrungscrash-gold-rubel-phantasie/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=goldminen-stark-unterbewertet-getrieben-von-waehrungscrash-gold-rubel-phantasie Sun, 17 Mar 2024 10:12:42 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3034 Bereiten sich Zentralbanker auf den nächsten Währungs-Crash vor?Heimlich still und leise verliert der US$ seinen laut "Experten" unumstößlichen Status als Weltreservewährung.Jedenfalls scheinen sich derzeit mehrere Zentralbanken an der Peripherie – Deutschland hält wie auch 1971 fest zum US-Dollar – auf einen Währungskollaps vor:So bestätigen die Daten der tschechischen Nationalbank, dass ihre Goldreserven im Februar um […]

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Bereiten sich Zentralbanker auf den nächsten Währungs-Crash vor?

Heimlich still und leise verliert der US$ seinen laut "Experten" unumstößlichen Status als Weltreservewährung.

Jedenfalls scheinen sich derzeit mehrere Zentralbanken an der Peripherie – Deutschland hält wie auch 1971 fest zum US-Dollar – auf einen Währungskollaps vor:

So bestätigen die Daten der tschechischen Nationalbank, dass ihre Goldreserven im Februar um ~1,5 Tonnen gestiegen sind. Damit kauften die Zentralbanker über 12 Monate in Folge mehr als 22 Tonnen auf. Wobei die tschechischen Goldbestände 183% höher sind als vor 12 Monaten.

Man könnte sagen, die Osteuropäer und Russen sind viel schlauer in solchen Fragen, weil sie bereits das Leid eines Währungskollaps hinter sich haben.

So enthüllt ein TOP-Secret CIA Report über die Goldreserven und Förderung in der Sowjetunion, brisante Details:

Obgleich die heutigen Politiker keinen nennenswerten Sachverstand mehr besitzen, war selbst sowjetischen Ökonomen die besondere Bedeutung des Goldes klar, wenn sie in ihren Studien betonten, dass nur Gold den Rubel auf den internationalen Märkten stabilisieren würde:

„Es ist bekannt, dass nur Gold die Rolle eines internationalen Geldes erfüllen kann ... Den Rubel auf Goldbasis zu stellen bedeutet, dass der Rubel die einzige Währung der Welt mit einem Hartgoldgehalt ist ..."

So bewiesen sie schon im Jahre 1949 eine gewisse Weitsicht, als sie schrieben: "Die Politik der USA zielt auf den Erwerb von Gold ... zu einem möglichst niedrigen Preis ... Die bevorstehende Wirtschaftskrise wird der Billigkeit des Goldes ein Ende setzen. Eine Abwertung des Dollars wird eine unvermeidliche Folge der Krise sein"

Untermauert wird diese Ansicht vom erfolglosen Versuch der Sowjets zwischen 1921 bis 1927 eine Goldbasis zu schaffen. Dieser Plan ging zwar in den Wirren des kommunistischen Terrors unter, aber immerhin wusste man damals offensichtlich mehr über Wirtschaft und Geldwertstabilität als wir es von heutigen Ökonomen gewohnt sind.

Die Diskrepanz zwischen dem gestiegenen Goldpreis und dem Goldminen-Index ist gigantisch:

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Manchmal könnte ich eine Ausgabe mit einem Chart machen und alles ist bereits gesagt. Der geeignete Tag wäre heute. Aber ich habe noch weitere Informationen Pro Goldminen-Aktie.

Der GDX (Goldminen-Index) liegt trotz Allzeithoch beim Goldpreis rund 20% unter dem Level vom April 2023. Im April 2023 war das letzte Rekordhoch beim Goldpreis.

Es gilt: Je stärker der Goldpreis steigt, desto höher ist die Nettorendite.

Beim aktuellen Goldpreis von knapp 2.200 US-Dollar liegt die Brutto-Gewinnmarge der meisten Goldminenaktien bei >1.000 US$ pro geförderte Unze oder 45%.

Praktisch alle bedeutenden Goldminen verdienen auf dieser Basis gutes Geld. Insofern ist es nicht nachvollziehbar, dass die Goldminenaktien so weit unter dem Goldpreis notieren.

Die beiden Branchenschwergewichte im Bereich der produzierenden Goldminen werden meines Erachtens den neuen Bullenmarkt der Minen für die ersten Monate deutlich anführen, bevor sich ihre steigenden Bewertungsniveaus, verbunden mit Euphorie auf die Junior-Minenkonzerne und schließlich auf die Entwickler mit Multimillionen Unzen Ressourcen überträgt.

Die nachgewiesenen Goldreserven der Goldproduzenten werden mit steigendem Goldpreis automatisch einen deutlichen Effekt auf deren Aktienpreise haben. Mit dem Anstieg der Goldpreise wächst der Reserven-Wert und die Anzahl der förderbaren Unzen automatisch, weil ein höherer Anteil der vorhandenen Erzmengen jetzt profitabel abgebaut werden kann, die früher unprofitabel waren.

GOLDMINEN-AKTIEN SIND STARK UNTERBEWERTET

Obwohl sich die Margen im Goldminensektor eher verbessern, handeln die Goldminen-Aktien im Verhältnis zum Goldpreis auf dem tiefsten Niveau seit mindestens 50 Jahren.

VORSCHAU: Was erwartet euch im Cambridge Investment Club

Vor 12 Monaten habe ich den neuen Cambridge Investment Club ins Leben gerufen, um die Flexibilität zu nutzen, Aktien außerhalb meiner starken Rohstoff-Werte-Strategie kaufen zu können. Mit dem Waffenproduzenten Smith & Wesson Brands SWBI konnten Investment-Club Mitglieder in diesen 12 Monaten +60% Rendite erzielen.

Damit hat nach WK Kellogg (KLG) die zweite von drei Investment-Club-Aktien nach der Global Value-Strategie in 12 Monaten >50% Rendite erzielt (zuzüglich Dividenden !!!).

Starke Quartalszahlen bei meiner Value-Aktie außerhalb des Rohstoff-Sektors Smith & Wesson Brands SWBI:

https://ir.smith-wesson.com/news-releases/news-release-details/smith-wesson-brands-inc-reports-third-quarter-fiscal-2024

Wir werden die Teilnehmerzahl im Cambridge Investment-Club strikt limitieren, wer Interesse an einer Aufnahme hat, sollte am besten eine Email schreiben an: Redaktion@cambridge-club.com

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Rendite-Alarm bei Gold, Silber und Goldminen https://cambridge-club.com/rendite-alarm-bei-gold-silber-und-goldminen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=rendite-alarm-bei-gold-silber-und-goldminen Sun, 10 Mar 2024 13:39:24 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3015 Gold & Silber sowie Goldminen-Aktien stehen vor einer starken Rendite-PhaseVor zwei Wochen habe ich darübergeschrieben, dass der legendäre Investor, Milliardär mit „Gurustatus“, Stan Druckenmiller, im 4. Quartal erste Aktienpositionen bei Barrick Gold und Newmont gekauft hat. Damit scheint er einer ähnlichen Strategie wie ich zu folgen, bei der die großen Goldminenwerte am wahrscheinlichsten eine deutliche […]

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Gold & Silber sowie Goldminen-Aktien stehen vor einer starken Rendite-Phase

Vor zwei Wochen habe ich darübergeschrieben, dass der legendäre Investor, Milliardär mit „Gurustatus“, Stan Druckenmiller, im 4. Quartal erste Aktienpositionen bei Barrick Gold und Newmont gekauft hat. Damit scheint er einer ähnlichen Strategie wie ich zu folgen, bei der die großen Goldminenwerte am wahrscheinlichsten eine deutliche Aufwertung erfahren werden, weil allein über ETF-Zuflüsse automatisch mehr Geld bei den größten Goldminenkonzernen investiert wird, sobald das Momentum zunimmt.

Die Gründe für den Kauf von Gold und Goldminen lassen sich laut Druckenmiller wie folgt zusammenfassen:

  • Gold ist eine Absicherung gegen eine Abwertung des US-Dollars. Zudem ist Herr Druckenmiller der Meinung, dass die Goldpreise in einem Szenario mit niedrigeren Zinsen, höheren Inflationsraten oder einer Kombination aus beidem steigen sollten.
  • Druckenmiller erwartet, dass die Zentralbanken von autokratischen Ländern wie China und Russland weiter Gold kaufen und in den USA sehr wahrscheinlich die Zinsen senken werden und Trump eher eine „lockere Geldpolitik“ einfordern dürfte, sollte er zum US-Präsidenten gewählt werden, was laut den jüngsten Wahlumfragen als sehr wahrscheinlich gilt.

Dass sich Herr Druckenmiller vor einer urplötzlichen Abwertung des US-Dollars fürchtet, machte er in einem Interview bei der Norges Bank Investmentkonferenz 2023 deutlich:

„Der einzige Bereich, in dem ich im Moment ein Risiko trage, ist der US-Dollar, und ich bin natürlich aus den gleichen Gründen in Gold investiert."

 Zudem betonte er bei der Sohn Investmentkonferenz im Mai 2023:

„Wir besitzen im Moment Gold und Silber. Sie haben sich in der Vergangenheit bei harten Landungen nicht gut geschlagen, aber angesichts der Tatsache, dass die Währungs- und Steuerbehörden sozusagen am Ende ihrer Kräfte sind. Und in Anbetracht der Tatsache, dass andere Länder, insbesondere Autokratien, beschlossen haben, ihre Reserven nicht in Dollar zu halten, setze ich vorerst gegen die historische Performance von Gold bei harten Landungen"

Die jüngste Einschätzung für Gold stammte aus einem Gespräch von Herrn Druckenmiller, mit dem Star-Hedgefondsmanager Paul Tudor Jones, bei der JP Morgan Robin Hood Konferenz.

Dort sagte Druckenmiller, dass er zwar überrascht sei, dass Bitcoin so gut gelaufen sei, aber es für ihn klar wäre, dass junge Leute Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel sehen wollten, weil es einfacher ist, etwas damit zu tun.

Er wies aber auch daraufhin, dass Bitcoin eine erst 17 Jahre junge Marke sei und er Gold ebenfalls möge, weil es eine 5.000 Jahre alte Marke sei. Nach seiner Ansicht haben aber die jungen Leute das ganze Geld... also möge er beides.

Nachdem sich der Bitcoin Preis aber mehr als versechsfacht hat, könnte im Staffellauf der inflationsgeschützten Vermögenswerte trotzdem bald wieder die Zeit für die Edelmetalle schlagen.

Wie es Druckenmiller auf den Punkt bringt, wird Trump das Geld mit beiden Händen ausgeben:

„Wir haben die Fed-Bilanz von 800 Millionen auf 9 Billionen US-Dollar erhöht, und wenn Donald Trump gewählt wird, glauben Sie mir, wird sie in der nächsten Amtszeit noch viel mehr ansteigen...

Er glaubt nicht an die Federal Reserve. Und wir gehen zurück zum Arthur-Burns-Modell mal zwei. Wir haben fiskalische Rücksichtslosigkeit ohne Ende, genau wie er sein Unternehmen führt. Und obendrein setzt er eine Marionette in der Federal Reserve ein. Bei diesem Modell muss man offen sein für eine Inflationsrate von 8-10 %, wie sie in den 1970er Jahren auftrat.

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Gold hat gegenüber Crypto-Technologien wie Bitcoin einige bemerkenswerte Vorteile, denn anstatt aus „Elektronen“ oder Bits & Bytes, ist Gold „echt“ und wird praktisch immer und überall als Wertaufbewahrungsmittel akzeptiert. Diesen Erfolg unterstreicht der Goldpreis durch seine historische Rendite, die mit einer jährlichen Rendite von 8,1% ausgesprochen positiv.

Umso aussichtsreicher werden Ihre Goldanlagen, wenn Sie diese mit den eher dürftigen Renditeperspektiven von Aktien vergleichen, ausgehend von einem zyklischen Bewertungshoch (einer klassischen Übertreibung) wie wir sie seit dem Jahr 2020 gesehen haben. Ende 2021, fiel der damalige Höchststand bei der Aktienbewertungen, mit dem historischen Zinstief bei 10-jährigen US-Anleihen bei unter 1,5% zusammen. So erreichte das zyklusbereinigte „Case-Shiller“ KGV ein Verhältnis von 38. Augenscheinlich bildete die Gewinnrendite damit nur das tiefe Zins- und Inflationsniveau ab. Sie können die Gewinnrendite ganz einfach errechnen, mit dem Kehrwert des KGVs, also 1 geteilt durch das KGV-Verhältnis errechnen und hat sich seitdem erst auf 34 ermäßigt. Wobei die 10-Jahresrendite für den Aktienmarkt sich nach ähnlichen Höhepunkten regelmäßig abschwächte.

Obgleich Anlage- und Vermögensberater es gerne verheimlichen oder schönreden würden, dass die Anlage in Aktien „alternativlos sei“, gibt es doch einen direkten langfristigen Zusammenhang zwischen den Bewertungsverhältnissen und den Renditen in den Folgejahren auf einen Höhepunkt. Wobei die Renditen stets niedriger ausfallen, wenn die Bewertungen sinken.

John P. Hussman beschreibt sehr gut, dass Angst Kursgewinne zu verpassen stets der falsche Anreiz zum Kauf von Aktien darstellt und eine vernünftige Anlagestrategie die Disziplin voraussetzt erst wieder optimistischer zu werden, wenn die Bewertungen zum historischen Normalwert (KGVs um 20) zurückgekehrt sind. Das kann entweder durch ein Wachstum der Gewinne oder eine Ermäßigung des Kursniveaus oder bestenfalls aus einer Kombination von beiden passieren.

Betrachten Sie die 10-Jahresrenditen, die auf relative Höchstbewertungsniveaus 1929, 1965, 2000 folgte:

  • 1929-1939: S&P 500: -10% (1929-1932: -70%), Gold: +69%
  • 1965-1975: S&P 500: +50%, Gold: +440% (1965-1980: S&P 500: +100%, Gold: +2.285%)
  • 2000-2010: S&P 500: +/- 0%, Gold: +420%
  • 2021-2024...: S&P 500: +9%, Gold: +20%

Vom aktuellen Bewertungsniveau aus, wären laut Hussman historisch betrachtet Renditen unterhalb der Null-Linie keine Seltenheit, sondern würden auch laut den historischen Daten sehr gut zur Bewertungs- und Renditekonstante passen.

Der folgende Chart zeigt die Marktkapitalisierung im Verhältnis zur Bruttowertschöpfung (Gross Value Added GVA) zur durchschnittlichen Jahresrendite über die kommenden 12 Jahre:

Meine Einschätzung: Positive Ausgangslage für Edelmetalle und Minen-Aktien

John P. Hussman ist sicher, dass wir an den Aktienmärkten noch starke Kursverluste bekommen werden:

„Unabhängig von der kurzfristigen Entwicklung erwarten wir, dass der S&P 500 letztlich um mehr als die Hälfte und der Nasdaq um zwei Drittel fallen wird.”

Darum halte ich eine Übergewichtung bei Edelmetallen und habe derzeit rund 1/3 meines gesamten Vermögens in Gold (1/3) & Silber (2/3) investiert, inklusive einer kleinen Gewichtung bei den Minenaktien über den XXXXXXXX-Fonds, dem XXXXXXXX-ETF und auch seit neuestem bei XXXXXXXX als aussichtsreichen Einzelwert und unserer Depotaufnahme für das 10.000 € Insider Depot im INSIDER-CLUB.

Bei Aktientiteln halte ich zwar weiterhin eine höhere Gewichtung bei den dividendenstarken Energieaktien im Öl- & Gassektor, doch würde ich nicht auf meine Edelmetalle verzichten wollen.

So wie es Ray Dalio ausdrückte:

„Ich glaube, dass es sowohl risikomindernd als auch renditesteigernd wäre, Gold in sein Portfolio aufzunehmen.“.

Um die Risiken von stark schwankenden Aktienmärkten auszugleichen, sind Edelmetalle Pflicht!

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Bergbau-, Gold- und Energie-Aktien mit Aufholpotenzial https://cambridge-club.com/bergbau-gold-und-energie-aktien-mit-aufholpotenzial/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=bergbau-gold-und-energie-aktien-mit-aufholpotenzial Mon, 05 Feb 2024 10:04:31 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2903 Bis zum Ende der Dekade können die Rohstoffe und Edelmetalle 5-10-Mal besser abschneidenObwohl ich grundsätzlich zustimmen würde, dass Aktien von Konsumgüterproduzenten langfristig – bei einem Anlagehorizont von 5-10 Jahren – eine relativ stetige, als auch stabile sowie attraktive Rendite ermöglichen werden, bin ich überzeugt, dass wir uns aufgrund der rekordhohen Verschuldungswerte weltweit vor der nächsten […]

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Bis zum Ende der Dekade können die Rohstoffe und Edelmetalle 5-10-Mal besser abschneiden

Obwohl ich grundsätzlich zustimmen würde, dass Aktien von Konsumgüterproduzenten langfristig – bei einem Anlagehorizont von 5-10 Jahren – eine relativ stetige, als auch stabile sowie attraktive Rendite ermöglichen werden, bin ich überzeugt, dass wir uns aufgrund der rekordhohen Verschuldungswerte weltweit vor der nächsten Inflationswelle befinden, die Sektoren wie Energie, Industrie-Rohstoffe & Edelmetalle stark begünstigt. Derweil sind die Aktien im Rohstoffbereich weiterhin ausgesprochen preiswert.

Rohstoffe im Verhältnis zu Aktien sind (fast) so preiswert wie zur Jahrtausendwende und 2020:

Eine so günstige Gelegenheit zum Aufbau eines Rohstoff-Wertedepots gibt es demnach nur einmal in einer Generation. Wer den Anschluss hier verpasst, muss voraussichtlich 20-30 Jahre auf die nächste Gelegenheit warten.

Das wird auch von den Bewertungen bestätigt. So liegt die Bewertung des Bergbausektors bei einem durchschnittlichen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) bei 6,5 und einer Dividendenrendite von 4,5%, während der Konsumgütersektor mit einem durchschnittlichen KGV von 23 und 2,7% Dividendenrendite fast dreimal so teuer ist.

Eine noch bessere Messgröße ist der freie Cashflow. Das ist der tatsächliche Geldbetrag, der den Aktionären nach Abzug aller Ausgaben von den Gesamteinnahmen noch zur Verfügung steht. Der Cashflow schwankt zwar stärker als der bereinigte Gewinn, liefert aber ein genaueres Bild vom tatsächlichen Dividendenpotenzial.

Auf Basis der freien Cashflow-Renditen, bei der die Cashflows ins Verhältnis zur Marktkapitalisierung gesetzt werden, erwirtschaften nicht zyklische Konsumwerte derzeit 2,77%, was dem langfristigen Durchschnitt entspricht, während der Energiesektor bei >6% liegt und damit weit über seinem langfristigen Durchschnitt.

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Sie sehen on der Tabelle oben, dass es weiterhin einen signifikanten Bewertungsabschlag bei zahlreichen Rohstoffwerten gibt und dabei der konventionelle Energiesektor besonders hervorsticht. Bei Konsum-, Pharma- und Technologieaktien sind hohe Cashflow-Renditen eine Ausnahme, kommen aber zuweilen ebenfalls vor.

Nachholpotenzial bei Rohstoff-Aktien im Vergleich zu Konsumgütern und S&P 500:

Meine Einschätzung: Bergbau- Gold- und Energie-Aktien mit Aufholpotenzial

Über den rund 10 Jahre anhaltenden Abwärtszyklus der Rohstoffe, wobei das finale Tief 2020 markiert wurde, haben sich die Rohölaktien am besten behauptet, gefolgt von Bergbauaktien, die Industriemetalle fördern und als Schlusslicht die Goldminen-Aktien. Bei dieser langen Zeitraumbetrachtung fällt jedoch unter den Tisch, dass Goldminenaktien von 2016 bis 2020 über 4 Jahre die Rohstoff-Hausse anführten und sich vom Tief >200% erholten, was deutlich besser als die meisten Sektoren war. Insofern interpretiere ich die hohe Diskrepanz der Rohstoffaktien und derzeit insbesondere beim Gold & Silber und den Minen als eine besonders lukrative Chance.

Weil die meisten Goldminen leider hohe Betriebsrisiken aufweisen und es nur wenige große Minenkonzerne gibt, rate ich weiter zu einem diversifizierten Ansatz, bei dem Sie statt Einzelwerte zunächst eine 10-15% Depotgewichtung bei den beiden gängigen Investmentprodukten, wie dem XXXXX (ISIN: XXXXX)  oder den geschlossenen Fonds XXXXX (ISIN: XXXXX) erwerben sollten. Sie dürfen alternativ auch die beiden im clubinternen Finanzfreiheits-Depot genannten Goldfonds XXXXX und XXXXX als Basispositionen erwägen. Zusammen mit Ihrem „physischen“ Edelmetallanteil (via ZKB Gold/Silber), darf ihre gesamte Depotgewichtung des Edelmetallsektors durchaus 30-35% betragen.

Passend zum Thema:

 "ACHTUNG - Darum wird der Goldpreis manipuliert!

In diesem Expertengespräch verrät Ihnen der Börsenexperte Dimitri Speck, warum wir in der größten Finanzblase aller Zeiten leben, die eine Entwertung durch Inflationswellen hervorruft, vor denen Sie sich mit Gold & Silber am besten schützen können.

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Keine Entwarnung vor einer Banken- und Kreditkrise 2024 https://cambridge-club.com/keine-entwarnung-vor-einer-banken-und-kreditkrise-2024/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=keine-entwarnung-vor-einer-banken-und-kreditkrise-2024 Fri, 08 Dec 2023 07:10:13 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2581 Die Implosion von Signa verdeutlicht, wie sehr Deutschland zum Epizentrum der europäischen Gewerbeimmobilienkrise geworden ist.„Die insolvente Signa Holding hat Verbindlichkeiten von 5 Milliarden Euro und ist damit die größte Insolvenz der österreichischen Nachkriegsgeschichte. Die beiden wichtigsten Immobilien-Sparten — Signa Prime und Signa Development — hatten Ende letzten Jahres Verbindlichkeiten von mehr als 13 Milliarden Euro.“, […]

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Die Implosion von Signa verdeutlicht, wie sehr Deutschland zum Epizentrum der europäischen Gewerbeimmobilienkrise geworden ist.

„Die insolvente Signa Holding hat Verbindlichkeiten von 5 Milliarden Euro und ist damit die größte Insolvenz der österreichischen Nachkriegsgeschichte. Die beiden wichtigsten Immobilien-Sparten — Signa Prime und Signa Development — hatten Ende letzten Jahres Verbindlichkeiten von mehr als 13 Milliarden Euro.“, schreibt Bloomberg.

Dabei ist für Branchenkenner weniger die Pleite an sich überraschend, die sich schon über Jahre hinweg schleichend abzeichnete, sondern wie die österreichische Verwaltung offensichtlich mit Samthandschuhen arbeitet, um das Privatvermögen und Ansehen von Herrn Rene Benko zu schützen, der sein Imperium wie einen wackeligen Schuldenturm erbaute.

Anders ist es nicht zu verstehen, dass ausgerechnet die Signa ihr Insolvenzverfahren in "Eigenverwaltung" durchführen darf, was bedeutet, dass die für die Insolvenz verantwortlichen Manager weiter am Ruder bleiben.

Dabei zeigen viele Berichte, dass die Signa-Immobilien mit utopischen Zahlen in den Büchern stehen. Wie Der Treasurer mit Hinweis auf Bloomberg berichtete, wurden einige Immobilien in Berlin zum Beispiel mit dem 45-fachen der Mieteinnahmen bewertet. Der Kehrwert 1/45 ergibt eine Mietrendite von 2,2% oder weniger als die Hälfte dessen, was normalerweise branchenüblich sein sollte. Infolgedessen dürften viele Landesbanken ihre Kredite voraussichtlich um mindestens 50% abschreiben müssen.

Wie der ehemalige Deutsche Bank Vorstand über Baulöwe Jürgen Schneider einst sagte, das seien doch alles nur Peanuts…

Bloomberg berichtet, wie schwer der deutsche Immobilienmarkt bereits in der Krise steckt: 

„Die Banken des Landes, die von der Immobilienkrise während der globalen Finanzkrise weniger stark betroffen waren, trugen dazu bei, das Geschäft anzukurbeln. Laut einer Studie der Bayes Business School bieten deutsche Kreditgeber immer noch routinemäßig Hypotheken in Höhe von bis zu 80 % des Gebäudewerts an, verglichen mit etwa 60 % im Vereinigten Königreich. Das könnte das Land nun auf einen harten Abschwung vorbereiten. Deutsche Immobilienanleihen werden jetzt auf Sekundärmärkten zwischen 30 Cent und 70 Cent pro Euro verkauft.“

Wie die Societe Generale SA hier aufzeigt, sind die nicht realisierten Verluste der Banken nach wie vor alarmierend hoch, während die Abschreibungen auf gewerbliche Immobilienkredite, die in den Jahren seit der Globalen Finanzkrise erheblich zurück gegangen sind, gerade erst wieder zugenommen haben.

Der Umfang deutscher Hypotheken wurde im 2. Quartal auf 1,788 Billionen Euro geschätzt, das sind 80% oder 800 Milliarden Euro mehr als 2008. Wie die jüngsten Abschreibungen signalisieren, dürften wir in den kommenden Jahren erhebliche Löcher in den Bankbilanzen verarbeiten müssen.

Wir sehen, dass die Banken - um ihre Profitabilität zu halten - ihre Buchverluste ignorieren. Würden sie ihr Kapital bereinigen, was durch höhere Zinsen eigentlich nötig wäre, dann wären sie faktisch insolvent und müssten gigantische Verluste verbuchen. Andererseits sehen die Bankmanager, dass ihre Sicherheiten nicht mehr ausreichen, um neue Kredite zu vergeben. Darum streichen sie die Kreditvergabe zusammen...

Die EZB Direktorin Isabel Schnabel scheint jedenfalls von den desolaten Wirtschaftszahlen der EU und den Immobilienpleiten Deutschlands bereits schockiert zu sein, wenn sie bereits das Ende der Zinserhöhungen bestätigt:

Erhebliche Abschreibungswellen dürften den Aktienmarkt belasten

Das Researchhaus Fathom Consulting merkte an, dass die Finanzkraft der Unternehmen sich über die letzten Jahrzehnte extrem eingetrübt hat.

So schreibt Bloomberg in einem Editorial:

„Die Finanzkraft des Unternehmenssektors ist schon seit einiger Zeit rückläufig, ein Trend, der nur kurz durch den Versuch der Sanierung im Zuge der globalen Finanzkrise 2008 unterbrochen wurde. Das folgende Diagramm, das von Dimos Andronoudis, Wirtschaftswissenschaftler bei Fathom Consulting in London, zusammengestellt wurde, klassifiziert alle börsennotierten US-Unternehmen nach ihrem Altman Z-Score - einem Maß, das von dem New Yorker Universitätsprofessor Edward Altman entwickelt wurde, um abzuschätzen, wie nah sie am Konkurs waren. Dabei werden Konzepte wie Rentabilität, Verschuldung, Liquidität, Solvenz und Aktivitätskennzahlen kombiniert. Im letzten Jahrhundert sahen mehr als die Hälfte aller börsennotierten Unternehmen nach Altmans Maßstäben stark und gesund aus. Diese Zahl ist nun zum ersten Mal in den Aufzeichnungen unter 10 % gesunken.“

Nicht einmal 10 Prozent aller Unternehmen gilt noch als „finanziell gesund“:

Mit anderen Worten: Anleger investieren heute in 91 % Schrott-Unternehmen, wenn sie keine kritische Bilanz- und Liquiditätsanalyse durchführen, welche die Höhe der tatsächlichen Verbindlichkeiten berücksichtigt.  Tatsächlich gelten laut dieser Analyse 36,2 % aller börsennotierten US-Unternehmen als „pleitegefährdet“ und 54,8 % als „Borderine“ Wackelkandidaten. Andronoudis weist daraufhin, dass ein größerer Teil an Unternehmen keine traditionelle Substanz mehr aufweist, sondern seine Gewinnkraft aus immateriellen Vermögenswerten zieht. Dennoch zeigt seine Analyse, dass die Besicherung für Kredite – wie es auch mit der Signa Holding deutlich wurde – schwer nachgelassen hat.

Meine Meinung: In unsicheren Zeiten wächst der Bedarf nach sicheren Cashflows

Weiterhin bin ich der Überzeugung, dass die meisten Aktien weltweit drastisch überbewertet sind und im Finanzsektor – bei Banken und Versicherern – 2024 noch erheblicher Wertberichtigungsbedarf insbesondere für Immobilien besteht. Deshalb suche ich vor allem nach sicheren Cashflows, mit hohen Dividendenpotenzialen die ich weiterhin im Energiesektor, bei den Goldminen sowie bei starken Unternehmen im Konsumsektor finde.

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