Nasdaq - Cambridge Club https://cambridge-club.com Wissen ist Macht Mon, 08 Jul 2024 14:23:29 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://i0.wp.com/cambridge-club.com/wp-content/uploads/2023/04/cropped-logo-anchor-small.png?fit=512%2C512&ssl=1 Nasdaq - Cambridge Club https://cambridge-club.com 32 32 Nasdaq100 im Fieberwahn: Gold & Silber Squeeze statt Tech-Traumwelten https://cambridge-club.com/nasdaq100-im-fieberwahn-gold-silber-squeeze-statt-tech-traumwelten/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=nasdaq100-im-fieberwahn-gold-silber-squeeze-statt-tech-traumwelten Mon, 08 Jul 2024 14:21:27 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3545 Liebe Leserin, lieber Leser,es wird heute von jungen Anlegern oder älteren Ignoranten gerne verdrängt, dass der US-Aktienmarkt, gemessen am S&P 500, zwischen den Jahren 1999 und 2013 netto keine Kursgewinne und außer den Dividenden keine Renditen ermöglichte, während Gold sich in der Spitze verachtfachte und Silber sich beinahe verzehnfachen konnte.Nur wer in antizyklisch handelt gewinnt!Seit […]

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Liebe Leserin, lieber Leser,

es wird heute von jungen Anlegern oder älteren Ignoranten gerne verdrängt, dass der US-Aktienmarkt, gemessen am S&P 500, zwischen den Jahren 1999 und 2013 netto keine Kursgewinne und außer den Dividenden keine Renditen ermöglichte, während Gold sich in der Spitze verachtfachte und Silber sich beinahe verzehnfachen konnte.

Nur wer in antizyklisch handelt gewinnt!

Seit ich in der zweiten Hälfte der 90er Jahre mein Geld anlege und Ihnen spätestens seit 2003 regelmäßig schreibe, habe ich nachweislich das getan, worüber ich geschrieben habe. Das war ein Lernprozess und nicht immer leicht. Jedoch habe ich die großen Markttrends gut vorhergesehen und von ihnen jahrelang profitiert.  Mein simples Modell, das ich anwende und früh von echten Milliardären lernte, war es: „Optimismus verkaufen und Pessimismus kaufen“.

So hätten Sie Ihr Kapital in rund 25 Jahren zweimal hintereinander verfünffacht bis verzehnfacht. Aus 10.000-50.000 € wären mehr als 2,5-5 Mio. € geworden. Es braucht Erfahrung, dieses Modell anzuwenden. Natürlich werde ich Ihnen dabei gerne ehrlich helfen, so wie ich es in mehr als 25 Jahren gelernt habe. Wichtig ist: Selbst, wenn Sie es halb richtig machen, ist das besser als komplett falsch zu liegen.

Darum sollten Sie auf große Zeiten- und Börsenwenden achten

Als Privatanleger können wir nicht immer und überall dabei sein, außer vielleicht mit einem marktbreiten Weltaktienindex-ETF. Dann sind Sie überall dabei, machen langfristig (15-25 Jahre) rund 5-10% Rendite jährlich, aber sollten mit langen Durstrecken rechnen, wie zuletzt zwischen den Jahren 2000 und 2008.

Was ich sagen will: „Bäume wachsen nie in den Himmel“, auch nicht an der Börse, wenn ein Dauerthema schon durch ist und bei den US-Technologieaktien, sind wir jetzt schon in einer massiven Übertreibung und haben praktisch alles von oben gesehen, was möglich ist. Das Ende eines Bullenmarktes stirbt in der völligen Ekstase. Wenn der Markt nicht mehr senkrechter als senkrecht steigen kann, kehrt er um, wie der Bergsteiger auf dem Gipfel, denn allzu lange hält es in solchen Höhenlagen niemand aus.

Der NASDAQ 100 befindet sich jetzt im Fieberwahn:

Angenommen Sie hätten vom Bullenmarkt der 1990er Jahre profitiert und die Chancen der Technologieaktien im Nasdaq zu nutzen gewusst. Es wäre töricht gewesen, nicht wenigstens nach neuen Chancen Ausschau zu halten, wie ich das damals getan habe. Bestenfalls hätten Sie sich zur Jahrtausendwende „neu“ positioniert, mit klugen Anlagen in Rohstoffen, Edelmetallen, Value-Aktien (Compoundern mit qualitativ überlegenen Geschäftsmodellen), in Emerging Markets, bei den neu aufkommenden BRICS – damals ohne Plus). Was ich sagen will: Schauen Sie, dass Sie Ihr Kapital und Ihre Meinung absichern, in dem Sie „diversifizieren“, denn niemand kennt die Zukunft.

Praxis-Tipp: Wie würde ich jetzt mit wenig Kapital umschichten?

Praktisch niemand, außer dem „Realisten“, der zufällig den richtigen Tag trifft, sagt Ihnen an der Börse den exakten Zeitpunkt, wann es Zeit ist einen Trend zu verlassen.

Mit mehr als 25 Jahren Börsenerfahrung, kann ich sagen: Den absoluten Höhepunkt zu erwischen, braucht mehr „Glück als Verstand“, ebenso wie den Tiefpunkt. Aber es gibt mehrere Indikatoren, die längst vor einer Übertreibung warnen und jetzt auch mit den „zyklischen Wellen“ übereinstimmen (Stichwort: Elliott-Wellen – Webinar im Mentoren-Club Ausbildungsprogramm am Montag, den 15. Juli 2024, der höchsten Stufe des „Investment-Clubs“ / www.Cambridge-Club.com).

Wer noch kein „Millionenvermögen“ an der Börse investiert, muss von Zeit zu Zeit „mutige“ Entscheidungen treffen, die sich meistens bei der Umsetzungsphase „schlecht anfühlen“, weil sie nicht von der Mehrheit gestützt wird. Vor allem, wenn sie sich als selten günstige Gelegenheiten als richtig erweisen sollen.

Seien Sie versichert: Ob eine Sache richtig oder falsch ist, entscheidet nicht die Mehrheit, sondern ganz andere Faktoren. Wäre die Mehrheit richtig gelegen, dann würden die Tulpen der „Tulpenmanie“ oder wenige Jahrzehnte später, die Aktien der South Sea Company (Geschichte der Südseeblase) oder in jüngster Zeit die Papiere von Cisco Systems heute noch zu den wertvollsten Unternehmen an der Börse zählen und die gesamte Menschheit oder wenigstens ein paar „Gierhälse“, die es schon damals besser wussten, „dass diesmal alles anders sei“, wären unendlich reich geblieben…

So ähnlich verhält es sich mit dem derzeit beliebtesten Investment-Trend, der Technologie und innerhalb dieser mit der KI. Einige „Experten“ glauben sogar, dass uns die „Virtuelle Welten und KI“ auf ein völlig neues Wirtschaftsniveau bringen wird. Das kann sein: Nehmen wir einmal an, Sie kaufen ein Haus im Metaverse und dieses befindet sich in einer so guten „Lage“, dass andere Besucher neidisch werden und Ihnen mehr Geld bezahlen wollten.

“You'll own nothing and you'll be happy” – “Du wirst nichts besitzen und glücklich sein":

Das Ganze könnte derart ausarten, dass am Ende vielleicht jemand mehr Geld für ein „virtuelles Haus“ bezahlen würde als für eine „Bruchbude“, in der er im „Real-Life“ also in der Realität lebt…

Letztlich ist dieses aber kein „reales“ Wachstum, sondern nur noch eine völlig wahnsinnige „Traumwelt“, in die Menschen flüchten sollen.

Meine ehrliche Frage an alle die diese Entwicklungen befürworten: Glauben sie, dass die Menschen auf diese Weise wirklich glücklicher werden?

Also ich für meinen Teil sehe mich, auch wenn ich mit dem ganzen Computerzeugs groß geworden bin, doch eher in der Kategorie jener Menschen, die Technologie und forcierte Digitalisierung nicht als Selbstzweck sehen, sondern wirklich dazu nutzen wollen, die „reale Welt“ zu verbessern und den „realen Wohlstand“ zu schaffen und nicht irgendwelche „Glücksfaktoren“ zu messen und die reale Welt nicht einfach der „Inflation und Nominalität“ preiszugeben, die realwirtschaftlich nichts bedeuten. Es ist ganz einfach: Drucken die Weltnotenbanken morgen 10 Billionen Euro und geben jedem Erdenbewohner 1.000 € in die Hand, wird das kaum für mehr Wohlstand sorgen. 

Entdecke die Vermögensaufbau-Community!

Wir haben für alle Interessieren die ersten kostenfreien Kanäle in der „Cambridge-Club-Community“  geöffnet…

Direkt-Link in die Cambridge-Club-Community:

https://discord.gg/hSrfzzUfru

Zurück in die Realität auf den Boden der Tatsachen

Das durchschnittliche Index-Kurs-Gewinn-Verhältnis, ist >30 gestiegen. Optimisten behaupten, die Aktien wie Nvidia (#NVDA) haben doch nur ein erwartetes KGV von 25.

Das stimmt, mit Betonung auf "erwartet", denn der hierzu benötigte Gewinn pro Aktie von 5 US$ wird erst ab dem Jahr 2029 erwartet, also in 5 Jahren. Aber zunächst müssten sich die Gewinne nochmals verfünffachen und der Umsatz von 60 auf >250 Milliarden US$ steigen.

Möglich ist alles, sogar, "dass Pferde vor der Apotheke kotzen", aber wird Nvidia wirklich der praktisch einzige KI-Chipanbieter bleiben, mit einer operativen Gewinnmarge von über 70%, etwa die Hälfte höher als bei AMD?

Außer den ewigen Wiederholungen: "Diesmal ist wirklich alles ganz anders" oder wie der Kölner sagen würde "Et hätt noch immer jot jejange: Wird schon gutgehen...", sehe ich derzeit keinerlei fundamental, plausiblen Argumente, die diese Bewertungsanstieg ununterbrochen bis 2029 rechtfertigen könnten.

Rein Charttechnisch hat der Markt sein Programm ebenfalls abgespult, in dem die derzeit laufende Übertreibungswelle nahezu gleich lang wurde, wie die letzte, welche im Jahr 2021 mit der Zinswende und der Inflation gipfelte.

Es ist möglich - siehe Pferde und Apotheke - und ich kann es auch nicht ausschließen, dass die Hausse noch länger anhält.

Die Investmentblasen der Jahre 2000 und 2010 (Gold & Rohstoffe) endeten beide mit einem lauten Knall und, ich meine, so ähnlich wird es wieder kommen. 2021/22 war ein Vorgeschmack.

Schnallt euch an, es wird "brutal" werden.

Wenn es erstmal runtergeht und alle zum Notausgang wollen, während der Noteingang "Silber" und alle Rohstoffe versperrt sein wird, durch nicht vorhandenes Metall!!!

Sie wollen Verluste vermeiden und Nutzen aus der nächsten Phase ziehen?

Wenn Sie schon immer mal eine Fabrik kaufen wollten, ist jetzt der beste Zeitpunkt.

Mit Hilfe meiner Besten-Auswahl des Investment-Clubs investieren Sie in "reale Werte". Darunter befindet sich derzeit ein Industrieunternehmen, mit Betriebshallen aus echtem Stahlbeton, mit Tausenden Mitarbeitern und höchster Profitabilität. Die Aktie dieses Konzerns, hat letztes Jahr >20% Dividenden-Rendite bezahlt, dazu Kursgewinne satt obendrein.

Entschuldigen Sie: Das darf ich nicht so laut aussprechen, denn wenn die "Horde der Anleger“ davon Wind bekommt, die an die "Virtualität" glaubt und ihr Kapital in "echte Wertaktien" umschichtet, dann steigt der Kurs meines Favoriten steil empor und die Dividendenrendite geht dann leider zurück. Dabei würde ich persönlich gerne noch viel mehr Aktien zu den preisgünstigen Kursen kaufen, die der Markt bietet.

Also, "Macht's nur so weiter"

Euer Andreas Lambrou

P.S.: Nur wer in antizyklisch handelt gewinnt! - Noch ist Platz im virtuellen Investment-Club

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Apple nach Zahlen: Kein Anreiz zum Aktienkauf https://cambridge-club.com/apple-nach-zahlen-kein-anreiz-zum-aktienkauf/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=apple-nach-zahlen-kein-anreiz-zum-aktienkauf Fri, 03 Nov 2023 14:56:03 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2247 Die Apple-Aktie Nasdaq: AAPL WKN: 865985 ISIN: US0378331005 war 2023 eine der herausragenden Erfolgsgeschichten, da sie seit Jahresbeginn um 36 % gestiegen sind und eine Marktkapitalisierung von über 2 Billionen US-Dollar aufweist.

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Die Apple-Aktie (WKN: 865985 - ISIN: US0378331005 - US-Symbol: AAPL) war 2023 eine der herausragenden Erfolgsgeschichten, da sie seit Jahresbeginn um 36 % gestiegen sind und eine Marktkapitalisierung von über 2 Billionen US-Dollar aufweist.

Apple verzeichnete am Donnerstag nach Handelsschluss einen besser als erwarteten Quartalsgewinn, mit einem Umsatz von 89,5 Mrd. US-Dollar gegenüber 89,0 Mrd. US-Dollar geschätzt sowie einem Gewinn pro Aktie bei 1,46 US-Dollar gegenüber den Erwartungen von 1,39 US-Dollar. Heute hält sich die Aktie zum Wochenausklang stabil bei 175 US$ und damit lediglich -1% unter dem gestrigen Schlusskurs, aber +3% über dem ermäßigten Niveau der Vorwoche.

Dennoch stieß die zukünftige Prognose des Unternehmens bei einigen Investoren auf Unmut, nachdem der Technologieriese einen rückläufigen Trend bei den iPhone-Verkäufen im vierten Quartal bekanntgegeben hatte.

Apple meldet Umsatzrückgang und erwartet ein gedämpftes Weihnachtsgeschäft

Das Unternehmen verzeichnete im Quartal einen marginalen Umsatzrückgang von weniger als 1 % und meldete einen Rückgang des Jahresumsatzes um 3 % im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022. Zusätzlich deutete Apple auf eine gedämpfte Leistung im kommenden Weihnachtsquartal hin

Trotz dieser Trends hat Apple auf verschiedenen wichtigen Kennzahlen überdurchschnittlich abgeschnitten, einschließlich eines signifikanten Anstiegs von 16 % beim Umsatz aus dem Dienstleistungsbereich im Vergleich zum Vorjahr, was die Erwartungen der Wall Street-Analysten übertraf. Das iPhone macht etwa 50 % des Gesamtumsatzes von Apple aus, weshalb die  Veröffentlichung einer neuen Version für die Aktionäre ein bedeutendes Ereignis darstellt. Das iPhone 15 erfuhr eine umfassende Neugestaltung seiner Premium-Modelle, die nun über Titan-Gehäuse und Verbesserungen wie ein Zoom-Kameraobjektiv mit erweiterten Funktionen verfügen.

Sorgenkind: China-Geschäft

Die Konkurrenz holte Apple vor allem in China ein, einem Markt der stark umkämpft bleibt. In den drei Monaten, die im September endeten, stiegen die Verkäufe von Huawei-Smartphones im Vergleich zum Vorjahr in China um 37 %, während Apples iPhone laut Counter-Point Research um 10 % schrumpfte. Der Gesamtumsatz von Smartphones in China sank in dem Zeitraum um 3%, sagte das Forschungsunternehmen.

Aktuelle Meinung zur Apple-Aktie von der Cambridge Redaktion

Apples Quartalsbericht hat im Cambridge Club Geheimrat gemischte Gefühle ausgelöst. Anfangs schien es, als hätte das Unternehmen ein weiteres starkes Quartal hingelegt, das ebenso vom Aktienkurs honoriert würde.

Eine der herausragenden Entwicklungen in diesem Quartal war der starke Absatz von Apple-Produkten in Indien, über den wir bereits berichtet hatten. Damit untermauerte der Tech-Konzern seine starke Stellung in aufstrebenden Märkten.

Doch als weitere Daten eintrafen, wurde deutlich, dass dieses Quartal sich von den üblichen Apple-Quartalen unterscheidet. Nicht zuletzt haben wir in der Bilanz einige Fragezeichen entdeckt, die bei unseren Experten auf Zurückhaltung stößt.

Basierend auf der Erwartung einer sich eintrübenden makroökonomischen Lage, das sich bis weit in das nächste Jahr hinein ziehen dürfte, sollte sich das Verbraucherverhalten stärker den neuen Bedingungen anpassen. Die absehbare und schon in Teilen sichtbare Käuferzurückhaltung, lässt auf dem derzeit überhöhten Bewertungsniveau bei Apple keinen unmittelbar positiven Ausblick für die Apple-Aktien zu. Aktuell kann Apple nur langfristig die Weichen stellen, ist aber kurzfristig so teuer, dass sich ein Investment zunächst nicht auszahlen dürfte.

Warren Buffett bleibt Apple treu

Warren Buffetts Apple-Wette ist in diesem Jahr um fast 40 % auf 158 Milliarden Dollar gestiegen, ursprünglich bezahlte Buffett für seine Aktien zwischen 2016 bis 2018 insgesamt lediglich 36 Milliarden US-Dollar, Mittlerweile ist der Anteil auf erstaunliche 22 % der gesamten Marktkapitalisierung von Berkshire Hathaway in Höhe von 720 Milliarden Dollar angestiegen.

Zuletzt äußerte sich Buffett gelassen zu seiner Investition:

Ich glaube, ich weiß, wo Apple in fünf oder zehn Jahren stehen wird.

Warren Buffett, CEO von Berkshire Hathaway

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Apple setzt auf das Wachstumspotenzial Indiens https://cambridge-club.com/apple-setzt-auf-das-wachstumspotenzial-indiens/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=apple-setzt-auf-das-wachstumspotenzial-indiens Fri, 03 Nov 2023 11:35:19 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2244 Apple (NASDAQ: AAPL - WKN: 865985) plant, seine iPhone-Produktion in Indien weiter auszubauen, während die Produktion des Apple-Smartphones durch Foxconn in China erheblich schrumpfen könnte, so ein Bericht der South China Morning Post.

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Apple (WKN: 865985 - ISIN:US0378331005 - US-Symbol: AAPL) plant, seine iPhone-Produktion in Indien weiter auszubauen, während die Produktion des Apple-Smartphones durch Foxconn in China erheblich schrumpfen könnte, so ein Bericht der South China Morning Post.

Der Anteil der in Indien hergestellten iPhones, die 2023 etwa 12 bis 14 Prozent der weltweiten Lieferungen ausmachen, wird voraussichtlich im nächsten Jahr auf 20 bis 25 Prozent steigen, wenn die Produktionsausweitung reibungslos verläuft.

Analyst Kuo Ming-chi von TF International Securities, der für seine genauen Bewertungen von Apples Geschäft bekannt ist.

Foxconn, Apples wichtigster Zulieferer, betreibt derzeit 75 bis 80 Prozent der iPhone-Produktionskapazität in Indien.

Kuo erwartet jedoch, dass die Produktionskapazität von Foxconn in China bis 2024 um 35 bis 45 Prozent schrumpfen wird.

Foxconns Bemühungen, mehr iPhones in Indien herzustellen, haben zugenommen, insbesondere aufgrund steigender geopolitischer Spannungen und der Auswirkungen der Pandemie, die die Lieferketten in China gestört haben.

Apple hat im vergangenen Jahr die Anzahl seiner Produktionsstätten in Indien auf 14 erhöht. Es wird erwartet, dass die Einführung des erwarteten Standard-iPhone 17 im Jahr 2024 in Indien beginnen wird.

Apple (NASDAQ: AAPL – WKN: 865985 - ISIN: US0378331005) plant, seine iPhone-Produktion in Indien weiter auszubauen, während die Produktion des Apple-Smartphones durch Foxconn in China erheblich schrumpfen könnte, so ein Bericht der South China Morning Post.

Der Anteil der in Indien hergestellten iPhones, die 2023 etwa 12 bis 14 Prozent der weltweiten Lieferungen ausmachen, wird voraussichtlich im nächsten Jahr auf 20 bis 25 Prozent steigen, wenn die Produktionsausweitung reibungslos verläuft.

Analyst Kuo Ming-chi von TF International Securities, der für seine genauen Bewertungen von Apples Geschäft bekannt ist.

Foxconn, Apples wichtigster Zulieferer, betreibt derzeit 75 bis 80 Prozent der iPhone-Produktionskapazität in Indien.

Kuo erwartet jedoch, dass die Produktionskapazität von Foxconn in China bis 2024 um 35 bis 45 Prozent schrumpfen wird.

Foxconns Bemühungen, mehr iPhones in Indien herzustellen, haben zugenommen, insbesondere aufgrund steigender geopolitischer Spannungen und der Auswirkungen der Pandemie, die die Lieferketten in China gestört haben.

Apple hat im vergangenen Jahr die Anzahl seiner Produktionsstätten in Indien auf 14 erhöht. Es wird erwartet, dass die Einführung des erwarteten Standard-iPhone 17 im Jahr 2024 in Indien beginnen wird.

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Qualcomm: Verhaltene Zahlen – Aktie erholt sich https://cambridge-club.com/qualcomm-verhaltene-zahlen-aktie-erholt-sich/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=qualcomm-verhaltene-zahlen-aktie-erholt-sich Fri, 03 Nov 2023 11:00:30 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2237 Qualcomm (WKN: 883121- ISIN: US7475251036 - US-Symbol: QCOM) ist ein US-Chiphersteller, der durch die Entwicklung der Datenübertragungstechnologie CDMA einen Industriestandard schuf, welcher dem Unternehmen über die letzten zwei Jahrzehnte eine dominante Marktposition einbrachte. Trotz gestiegener geopolitischer Spannungen zwischen den USA und China ist Qualcomm in China weiterhin stark präsent und verzeichnete dort eine starke Geschäftsentwicklung. An […]

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Qualcomm (WKN: 883121- ISIN: US7475251036 - US-Symbol: QCOM) ist ein US-Chiphersteller, der durch die Entwicklung der Datenübertragungstechnologie CDMA einen Industriestandard schuf, welcher dem Unternehmen über die letzten zwei Jahrzehnte eine dominante Marktposition einbrachte. Trotz gestiegener geopolitischer Spannungen zwischen den USA und China ist Qualcomm in China weiterhin stark präsent und verzeichnete dort eine starke Geschäftsentwicklung. An der Nasdaq stiegen die Aktien gestern vor Zahlenveröffentlichung bereits um +6%.

Der US-Chiphersteller Qualcomm verzeichnete im vergangenen Quartal bessere als erwartete Einnahmen, getrieben von steigenden Verkäufen in China.

Das Unternehmen meldete jedoch im Jahresvergleich eine eher verhaltene Entwicklung beim Umsatz von 8,63 Milliarden US-Dollar für das vierte Quartal, ein Rückgang von 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, aber dennoch leicht über den Konsensschätzungen.

Starke Verkäufe in China

Die Verkäufe an chinesische Smartphone-Hersteller stiegen zwischen den Quartalen von Juni bis September um geschätzte 35 Prozent. Qualcomm ist einer der weltweit größten Lieferanten von Software und Halbleitern für drahtlose Telekommunikationsprodukte und erzielte im letzten Geschäftsjahr über 60 Prozent seines Umsatzes in China.

Das Unternehmen prognostiziert für das laufende Quartal einen Umsatz zwischen 9,1 Milliarden und 9,9 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinn pro Aktie (EPS) zwischen 2,25 und 2,45 US$. Damit lag der Ausblick ebenfalls über den Erwartungen der Analysten.

Obwohl China unter wirtschaftlichen Herausforderungen leidet, deuten die langsameren Rückgänge im dritten Quartal darauf hin, dass der chinesische Markt sich möglicherweise stabilisiert.

Die globale Smartphone-Marktnachfrage stabilisiert sich für 3G-, 4G- und 5G-Geräte.

Qualcomm's Finanzchef Akash Palkhiwala:

Qualcomm betonte die Fortschritte bei der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) On-Device Generative AI, die das Benutzererlebnis auf Smartphones, Laptops und in der Automobilbranche verbessern wird.

Das Unternehmen kündigte außerdem eine Partnerschaft mit Apple an, um Snapdragon 5G Modem-RF-Systeme für Smartphone-Launches in den Jahren 2024, 2025 und 2026 zu liefern.

Chancen und Risiken des Geschäftsmodells

Qualcomm selbst betreibt keine eigenen Produktionsanlagen für die Herstellung von Chips, sondern fokussiert sich auf die Technologieentwicklung.

Stattdessen beauftragt Qualcomm Auftragsfertiger, auch bekannt als Foundries, um ihre Chips herzustellen. Ein bekannter Foundry-Partner von Qualcomm ist Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC). TSMC ist eines der größten Halbleiterfertigungsunternehmen der Welt und betreibt Produktionsanlagen in Taiwan sowie in anderen Teilen der Welt, darunter China und die USA.

Es ist wichtig zu beachten, dass sich die Produktionsstandorte von Qualcomm-Chips je nach spezifischem Chip-Modell und Produktionsauftrag ändern können.

Allerdings könnte Qualcomm indirekt von geopolitischen Folgen des China-Taiwan Konflikts betroffen sein, der zu massiven Lieferengpässen führen könnte. Zudem kündigte Huawei - das führende chinesische Technolgieunternehmen im Mobilfunksektor - eine Produktoffensive für eigens entwickelte Technologien an. In Zukunft könnten chinesische Technologien und Patentlösungen die US-Lösungen von Qualcomm verdrängen. Unmittelbar ist davon aber noch nichts zu sehen.

Die Aussichten aus Geschäftssicht bleiben insgesamt unter dem Vorbehalt einiger Risikofaktoren solide und Analysten erwarten ab dem kommenden Jahr wieder ein prozentual einstelliges Wachstum. Dies scheint sich nun mit der erfolgten Vorlage der Quartalszahlen zum 3. Quartal und dem Ausblick für das 4. Quartal zu bestätigen.

Unsere Einschätzung zu den Aussichten der Qualcomm-Aktie

Qualcomm bleibt ein führender Chip-Hersteller für Kommunikationschips und wird in den kommenden Jahren weitere Optimierungen seiner Technologie vornehmen, um Kosten einzusparen. Gleichzeitig arbeitet man am technologischen Fortschritt mittels Künstlicher Intelligenz (KI / AI) und hat sich eine starke Auftragsbasis von führenden Herstellern wie Xiaomi und Apple gesichert.

Auf Basis der aktuellen Bewertung mit einem KGV24e bei 13 ist die Aktie relativ preiswert. Dies gilt sowohl im Vergleich zu Wettbewerbern, als auch mit Blick auf die eigene historische Bewertung. In einem guten Umfeld für Technologiewerte konnte Qualcomm in Vergangenheit Spitzen-KGVs um 20 erreichen. Das wäre ein Kurs von rund 200 US$ oder ein Kurspotenzial von bis zu +70% über den aktuellen Kurs bei 117 US$.

Derzeit vermissen wir aber die Wachstumsimpulse und das günstige Marktumfeld, das eine wesentlich höhere Bewertung zulassen könnte. Darum dürfte die Aktie derzeit im Hinblick auf Chancen und Risiken derzeit fair bewertet sein.

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Preisexplosion bei Rohstoffen? Kommt der Schulden-Superzyklus? https://cambridge-club.com/preisexplosion-bei-rohstoffen-kommt-der-schulden-superzyklus/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=preisexplosion-bei-rohstoffen-kommt-der-schulden-superzyklus Fri, 27 Oct 2023 08:57:22 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2147 Explosive Rohstoffpreise sind die leichteste Prognose meines LebensDie Aktienmärkte preisen ein höheres Zinsumfeld ein, das führt zu Rückgängen und Bewertungsanpassungen. Dieser Teil der Prognose war und ist soweit zutreffend und wurde von mir rechtzeitig von Mai bis Juli vorhergesehen.Meine grundsätzliche Überlegung bleibt, dass wir noch immer vor einem finalen Ausverkauf stehen könnten, bevor ein scharfer […]

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Explosive Rohstoffpreise sind die leichteste Prognose meines Lebens

Die Aktienmärkte preisen ein höheres Zinsumfeld ein, das führt zu Rückgängen und Bewertungsanpassungen. Dieser Teil der Prognose war und ist soweit zutreffend und wurde von mir rechtzeitig von Mai bis Juli vorhergesehen.

Meine grundsätzliche Überlegung bleibt, dass wir noch immer vor einem finalen Ausverkauf stehen könnten, bevor ein scharfer Rebound ermöglicht wird.

Wie Cambridge Investment-Club Cheftrader Peter Becker und ich es in unserem neuen internen Club-Format – dem Investment-Club-Video – Marktbericht am Montag – besprochen haben, liefert uns der Nahostkonflikt mit einer in Kürze bevorstehenden Bodenoffensive der israelischen Armee im Gaza eine Steilvorlage für eine massive Verunsicherung der Investoren. Denn ich halte es für ein naives Wunschdenken, dass dieser Konflikt ohne Bodenoffensive der Israelis oder einem baldigen Kompromiss enden könnte.

Die Fronten sind verhärtet und der Spielraum für Verhandlungen nahezu ausgeschöpft

Um es auf den Punkt zu bringen: Die Hamas wurde auf dem Umweg über Waffenlieferungen der Ukraine aufgerüstet und besitzt mutmaßlich einige höchst gefährliche Raketen, die auch Panzer der Israelis bedrohen würden. Solche Waffensysteme in einem mit mehr als zwei Millionen Menschen bevölkerten Stadt einzusetzen, wäre für beide Seiten ein „Selbstmordkommando“. Laut Aussagen von Colonel Douglas McGregor, einem hoch dekorierten US-General aus dem 1. Golfkrieg, hätten diese Entwicklungen zu einem Aufschub der Offensive geführt, stünde aber aus seiner Sicht dennoch unmittelbar bevor.

Entwarnungen scheinen diesbezüglich verfrüht zu sein. Auch weiterhin fliehen Einwohner Israels und richten sich auf einen längeren Krieg ein, wie ich aus erster Hand zu berichten weiß.

In diesem explosiven Umfeld haben Wirtschaftsdaten – die sich weiterhin stark abschwächen, vor allem von Seiten der Industrieproduktion – kurzfristig keine Relevanz für die Kursentwicklung. Es kommt nun immer mehr zu einem von Angst geprägten Umfeld, das starke Rückschläge erlaubt.

Darum weise ich darauf hin, dass die Aktien in einem vergleichbar komplizierten Umfeld im Jahr 2001 – sowohl vor als auch nach den Terroranschlägen von 911 – zunächst um gut ein Drittel gesunken waren, bevor sie sich steil um >20% verbesserten, um dann zum Jahreswechsel 2002 erneut einzubrechen, bevor der Ausbruch des 2. Golfkriegs 2003 den endgültigen Boden markierte, dem eine sechsjährige +50% Rally folgte, die besonders für Rohstoffanleger und Gold-Investoren höchst profitabel war. In diesem schweren Umfeld stieg der Goldman Sachs Rohstoffindex (GSCI) zwischen 2002 und 2008 um +410%, Gold +240% und Rohöl +457%.

Entsprechend auf den Rohstoffpreis „gehebelte“ Aktien, konnten sich in dieser Zeit oftmals verfünf- bis verzehnfachen. Insofern fällt es mir leicht eine ähnliche Entwicklung für die kommenden 5-6 Jahre zu prognostizieren. Zumal die meisten unserer Titel nach wie vor extrem günstig bewertet sind.

Nachdem ich Ihnen die leichteste Prognose mitgeteilt habe, möchte ich Ihnen auch die schwerste Prognose geben. Denn ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie die Welt das öffentliche Verschuldungsniveau von fast 100 Billionen US$ verdauen wird. Anno 2002 lag die öffentliche Verschuldung (Staatsschulden) bei 17 Billionen US$. Heute liegen wir auf einem 5-Mal so hohen Niveau. Diese Schuldenausweitung erfolgte ohne, dass sich der Lebensstandard seit dem Jahr 2002 für die breite Mehrheit der Bevölkerung sichtlich verbessern konnte, sondern im Gegenteil in großen Teilen sogar eher verschlechterte.

Eine Welt voller Schulden, bezeichnete ein Report der Vereinten Nationen 2023 die aktuelle Lage:

Bemerkenswert ist dabei die Tatsache, dass der höchste Zuwachs an Staatsausgaben mittlerweile die Zinsen sind und nicht mehr Bildung, Investitionen oder Gesundheit.

Wir alle wissen, dass die Verschuldung nicht einfach so entstanden ist, sondern ein geplantes, menschengemachtes System dahintersteht. Doch statt dieser Entwicklungen mit meinen eigenen Worten zu erklären, möchte ich Sie diese Woche auf ein Buch hinweisen, das gratis im Internet publiziert wurde.

Der Autor: David Rogers Webb, ist ein ehemaliger Investmentbanker und Hedgefond-Manager, der sich einen Namen als Blogger machte, lange bevor das Wort Blogger überhaupt bekannt wurde, für die Aufdeckung hinter Betrugsschemen bei beliebten in Hong Kong notierten „Ramschaktien“.

David Webb, den ich schon seit den frühen 2000er Jahren verfolge, verwaltete Hedge-Fonds in der Zeit der extremen Dot-Com-Blase und -Pleite und erzielte eine Bruttorendite von mehr als +320%, während der S&P 500 und der NASDAQ-Index Verluste verzeichneten.  Zu seinen Kunden gehörten einige der größten internationalen institutionellen Anleger. David Webb kennt dabei alle Tricks wie Wertpapiere in Umlauf kommen und an welchen Stellen manipuliert wird. Das Buch leistet darum einen wichtigen Beitrag zur „Aufdeckung und Aufklärung“ des weltweiten Schuldenbetrugs, wie man ihn bezeichnen könnte und wie der Autor schreibt:

„Dieses System wird nach einem von langer Hand geplanten, intelligenten Plan ausgeführt, dessen Kühnheit und Umfang für den Verstand nur schwer zu erfassen ist.“

Worum geht es in diesem Buch?

„Es geht um die Inbesitznahme von Sicherheiten (aller Sicherheiten), das Endspiel des gegenwärtigen, weltweit synchronen Schuldenakkumulations-Superzyklus.

Eingeschlossen sind alle Finanzanlagen und Bankeinlagen, alle Aktien und Anleihen und damit das gesamte zugrunde liegende Eigentum aller öffentlichen Unternehmen, einschließlich aller Vorräte, Anlagen und Ausrüstungen, Grundstücke, Bodenschätze, Erfindungen und geistiges Eigentum.

Privates persönliches Eigentum und Immobilien, die mit Schulden in beliebiger Höhe finanziert wurden, werden ebenfalls beschlagnahmt, ebenso wie die Vermögenswerte von Unternehmen in Privatbesitz, die mit Schulden finanziert wurden. Wenn dies auch nur teilweise gelingt, wird dies die größte Eroberung und Unterwerfung in der Weltgeschichte sein.“

Sie können das sehr spannende Buch hier kostenlos im HTML Format lesen

Heute halte ich mich mit meinen Interpretationen zurück, weil ich zunächst das Buch mit allen Einzelheiten analysieren muss. Das ist angesichts der Fülle an Informationen sicher keine Arbeit, die ich mal eben in einer Woche durchführen könnte.

Sehr interessant ist aber die Feststellung von Herrn Webb, dass Schulden ein Zwangsmittel sein werden, um die Menschheit gefügig zu machen, weil sie sich sonst vor einem Berg nicht rückzahlbarer und hoch verzinster Geldberge gegenübersteht und sich dem Diktat der CBDCs, den von Zentralbanken ausgegebenen „Kontrollwährungen“ anschließen müssten.

So betont Herr Webb:

„Wen die Götter vernichten wollen, den bringen sie zuerst dazu, sich zu niedrigen Zinssätzen zu verschulden!

Wenn die "Everything Bubble" implodiert, werden wir mit einer deflationären Depression konfrontiert sein, die viele Jahre, ja sogar Jahrzehnte andauern wird. Diese kommende Große Deflation ist ein fester Bestandteil der Großen Übernahme. Die Architekten haben versichert, dass sie allein in der Lage sind, alles zu nehmen, und dass Sie und Ihre Kinder auf der anderen Seite stehen, d.h. alles zu verlieren, versklavt und sogar zerstört zu werden. Die Menschen werden niedergeschlagen und können nicht mehr aufstehen. Das ist gewollt, denn die Bevölkerung wurde systematisch zur Verschuldung ermutigt.“

Dabei weist Herr Webb auf die fast vergessene Entwicklung von vor fast 100 Jahren hin, bei der mehr als 5.000 Privatbanken verschwanden. So verdampften immense Bankeinlagen und gipfelten im so genannten „Bank Holiday, wobei – wie der Autor die Hintergründe sehr bildlich beschreibt – wie das bis dato freie Bankenwesens in den USA von dessen Zentralbank (FED) unterjocht wurde. Von einem Tag an waren alle Überweisungen untersagt und die Entwicklungen der mutmaßlichen Krise führten dazu, dass die Schulden blieben, aber Guthaben dahin schmolzen und Kredite fällig gestellt wurden. Selbst wer zuvor anscheinend wohlhabend war und noch Guthaben bei Banken hatte, konnte ab sofort seine Schulden nicht mehr bedienen und war „Pleite“ und musste seinen Besitz „abgeben“.

David Webb schließt das Buch mit seiner äußerst wichtigen Feststellung ab:

Dieser "Great Reset" ist menschenfeindlich. Er zielt darauf ab, ein System, das dem Feudalismus ähnelt, auf Dauer zu etablieren, in dem die Bevölkerung mit dem leeren Versprechen auf Sicherheit in einem Zustand der Entbehrung und Angst gehalten wird. Wachen Sie auf! Wir haben in einem Schutzsystem gelebt, in dem die "Beschützer" die "Beschützten" terrorisieren. Diejenigen, die uns angeblich vor den "Bösen" schützen, SIND DIE BÖSEN!“

Lesen Sie das Buch von David Webb – aber machen Sie eigene Rückschlüsse

Alle derzeitigen Entwicklungen laufen darauf hinaus, dass sich die Fälligkeit von Schulden eine extreme Finanzkrise und eine große Deflation anschließen würde. Vor allem wer als Privatperson offene Kredite oder Hypotheken bedienen muss, wäre davon extrem betroffen, wenn er keine finanzielle Vorsorge mittels „systemunabhängigen“ Wertanlagen – in erster Linie mit GOLD und SILBER – betreibt. Goldanleger folgen dem Ruf und Bestreben nach Freiheit, Unabhängigkeit und einer stabilen Vermögensanker. Darum würde ich argumentieren, dass „Geld“ – trotz teils sinkender Preise für Dienstleistungen oder leichter erzeugbaren Gütern – in dieser Phase einen massiv sinkenden Wert aufweisen kann. Die exportorientierten, rohstoffreichen Staaten (BRICS) reagieren schon mit dem Entzug ihres Vertrauens in die weltweit dominanten Währungen, namentlich des US-Dollars.

Sie könnten damit auch von der Kehrseite eines deflatorischen Schuldenentzugs profitieren, der meines Erachtens zu einer Inflationswelle bei lebensnotwendigen, importierten, nicht ersetzbaren Gütern führt. Die Abhängigkeit von importiertem Rohöl, Erdgas und allen energieintensiv geförderten Rohstoffen, wird demzufolge zu einer massiven Umverteilung führen, von den Konsumenten zu den Produzenten. Der begonnene Nahostkonflikt dürfte der Auslöser dieser Entwicklung werden.

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Aktien: Jetzt beginnt der Bärenmarkt – Diese Auffangkurse sichern Ihr Depot ab https://cambridge-club.com/aktien-jetzt-beginnt-der-baerenmarkt-diese-auffangkurse-sichern-ihr-depot-ab/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=aktien-jetzt-beginnt-der-baerenmarkt-diese-auffangkurse-sichern-ihr-depot-ab Fri, 06 Oct 2023 10:07:02 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1994 Obwohl Experten eigentlich im Vorwahl-Herbst für die USA keine dramatische Verschlechterung der Finanzmärkte erwarteten, weisen die Daten auf eine Verknappung der verfügbaren Liquidität hin, welche die Aktienkurse weiter belasten.Die Ausgangslage ist dieses Jahr völlig neu. Die Hälfte der neu platzierten US-Anleihen, in einem Volumen von derzeit mehr als 500 Milliarden US$ pro Monat muss mittlerweile […]

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Obwohl Experten eigentlich im Vorwahl-Herbst für die USA keine dramatische Verschlechterung der Finanzmärkte erwarteten, weisen die Daten auf eine Verknappung der verfügbaren Liquidität hin, welche die Aktienkurse weiter belasten.

Die Ausgangslage ist dieses Jahr völlig neu. Die Hälfte der neu platzierten US-Anleihen, in einem Volumen von derzeit mehr als 500 Milliarden US$ pro Monat muss mittlerweile von Inländern gekauft werden und die Nachfrage wird derzeit eher bei den kurzen einjährigen Laufzeiten bedient. Dieses kurzsichtige Verhalten erhöht das Risiko einer plötzlichen Verstopfung der langfristigen Anleihenmärkte, die für den Finanzmarkt ähnlich wie die Arterien im Körper sind. Kommt es hier zu einem Stau der Nachfrage bei der Nachfrage nach längerfristigen Anleihen, erhöht das die Risikoprämie für alle Anlageklassen und sorgt so für rückläufige Aktienkurse.

Diese Gefahr wird derzeit mit dem Rückgang des Nasdaq 100 und S&P 500 deutlich, die beide seit Ende Juli wieder stärker mit der Entwicklung der Anleihen korreliert. Seit Herbst 2022 hatten sich die Kurse hier vorübergehend stark voneinander abgekoppelt.

Zuletzt stiegen die Zinsen bei Hochzinsanleihen auf den dritthöchsten Wert seit dem pandemischen Schock. Gemessen am ICE BofA US High Yield Index stehen die Zinsen wieder auf fast 9%. 2020 erreichten sie kurzzeitig ein Niveau von 12% und im Herbst 2022 von knapp 10%.

Insgesamt führen diese höheren Zinskosten dazu, dass Rückkaufprogramme bei Aktien für Unternehmen mit relativ höheren Schulden unattraktiver werden und den Bewertungsniveaus eher schaden, weil die zu zahlenden Zinsen über der erwarteten Gewinnrendite liegen.

Meines Erachtens befinden sich die Aktien nun klar am Beginn eines Bärenmarktes

Das Sentiment hat jüngst schon eine leichte Übertreibung erreicht, sodass sich der Abwärtstrend nun auch abflachen könnte, falls die Impulse der Ertragssaison zum 2. Quartal positiv ausfallen. Eine Prognose ist hier aber fast unmöglich und enttäuschen die Zahlen, ist auch eine Beschleunigung der Abwärtsbewegung realistisch. Das müssen Sie jetzt einfach abwarten.

Allerdings ist der Trend der Aktiengewichtung von Privatkunden der Bank of America (Abbildung links: Chart 19 GWIM equity allocation) schon länger rückläufig und erreichte jüngst 59%. Die Aktienquote liegt damit wieder im langfristigen Durchschnitt, jedoch immer noch weit über der Allokation von 39% zum Tiefpunkt der Finanzkrise 2009. Heute sind die Zinsen wieder so attraktiv, dass ich eine weitere Rückführung der Aktienquote bis auf 50% sehr wahrscheinlich erachte.

Fallende Stahlpreise belasteten jüngst auch unsere Vermögensaufbauliste mit Industrie-Werten

Der Index für Stahlaktien an der New Yorker Börse.

Der Kurs von ArcelorMittal (Cambridge Vermögensaufbau-Aktie) hat nachgegeben, obwohl die Deutsche Bank ihre Kauf-Einschätzung bestätigte, aber sagte, „dass der Stahlhersteller einen sequenziellen Rückgang der Zahlen im dritten Quartal melden könnte, der durch schrumpfende Margen und geringere Mengen beeinträchtigt wird.“

Jefferson de Paula, der den brasilianischen Zweig des weltweit zweitgrößten Stahlherstellers ArcelorMittal leitet, sagte bei einer Industriekonferenz in Brasilien, dass billiger Stahl aus Russland und China den Markt überschwemmt. Chinesische und russische Unternehmen würden „den Markt mit Stahlprodukten zu subventionierten Preisen überschwemmen".

Langfristig halte ich ein Engagement im sehr günstig bewerteten Stahlsektor für weiterhin spannend, weil vor allem Indien stärker wächst und den Weltstahlverbrauch begünstigt. ±±

Allerdings waren auch meine Favoriten, wie Arcelor Mittal und XXX seit dem Jahreshoch im März – als ich Ihnen zu Teil-Gewinnmitnahmen und einer maximal halben Positionshöhe riet – rückläufig.

Potenzielle Auffangkurse und Rückkauf-Niveaus sind:

Die Mitte August begonnene Korrektur-Welle sollte zunächst noch weiter gehen:

Das rückläufige Stahlpreise und Kurse bei den Stahlaktien hatte ich bereits als Indiz für eine bevorstehende Korrekturwelle vorhergesehen und Ihnen am 16. August, in der Wochenausgabe 33/2023 ab Seite 7 „Wie wahrscheinlich ist das Korrektur-Szenario“ geschrieben:

"Trotzdem bewerte ich aus der hohen Korrelation in der Vergangenheit heraus, den Indikator als aussagekräftig, dass wir vor einer Korrekturphase im Industriesektor stehen. Momentan halte ich mich darum auch mit Zukäufen im Sektor zurück.“

Seit dieser Feststellung hat der Dow Jones Industriewerteindex schon 2.000 Punkte oder rund 6% verloren und damit seinen Anstieg seit Jahresbeginn aufgezehrt. Der Dow Jones signalisiert damit eine deutlich gedrückte Investorenstimmung und befindet sich nun wieder in seinem Abwärtstrend, der durch ein tieferes Zwischenhoch bestätigt wurde und über die kommenden Wochen bis Monate zu einem Rückgang unter 30.000 Punkte führen könnte.

 In dieser Phase stark rückläufiger Aktienkurse und Schätzungen im Industriesektor, halte ich mich mit dem Aufbau von neuen Positionen zurück. Es ist einfacher, die Schnäppchenkurse auf dem Weg nach unten zu nutzen, statt sich vorschnell auf vermeintlich günstige Aktien zu stürzen. Bestehende Absicherungs-Positionen bleiben intakt, wie der XXX-ETF (ISIN: XXX, WKN: XXX) und das XXX-Shortzertifikat (WKN: XXX) +76% seit 17.07 - +21% seit Erstvorstellung am 05.07. (Ausgabe 27/2023). Wer seine Liquiditätsquote über die letzten Wochen erhöht hat, darf dann in die Stärke hinein auch bei den Short-Wetten erste Positionsrückführungen betreiben, um zusätzliche Renditen zugunsten der „Cash-Quote“ mitzunehmen.

Hier wissen unsere Investment-Club-Mitglieder natürlich genau Bescheid und werden als erste davon profitieren...

Mehr Informationen über unsere "Exklusiven-Dienste" finden Sie hier:

https://cambridge-club.com/exklusive_dienste/

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