Preissteigerung - Cambridge Club https://cambridge-club.com Wissen ist Macht Mon, 15 Jan 2024 08:47:47 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://i0.wp.com/cambridge-club.com/wp-content/uploads/2023/04/cropped-logo-anchor-small.png?fit=512%2C512&ssl=1 Preissteigerung - Cambridge Club https://cambridge-club.com 32 32 Verbesserte Aussichten bei Gold & Eisenerz steigern Dividenden-Potential https://cambridge-club.com/verbesserte-aussichten-bei-gold-eisenerz-steigern-dividenden-potential/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=verbesserte-aussichten-bei-gold-eisenerz-steigern-dividenden-potential Mon, 15 Jan 2024 08:47:28 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2749 Die Aussichten für Rohstoffe 2024 sind viel besser als vor 12 MonatenWeltweit hat das staatliche Investitionsvolumen längst markant zugenommen. Wir sollten uns bei der Analyse dabei keineswegs auf die Entwicklungen bei uns (USA/EU) versteifen.Die Bevölkerung Chinas und Indiens umfasst heute mit fast 3 Milliarden Menschen schon 10-Mal mehr als die EU und beide Wirtschaftssysteme wachsen […]

The post Verbesserte Aussichten bei Gold & Eisenerz steigern Dividenden-Potential first appeared on Cambridge Club.

]]>

Die Aussichten für Rohstoffe 2024 sind viel besser als vor 12 Monaten

Weltweit hat das staatliche Investitionsvolumen längst markant zugenommen. Wir sollten uns bei der Analyse dabei keineswegs auf die Entwicklungen bei uns (USA/EU) versteifen.

Die Bevölkerung Chinas und Indiens umfasst heute mit fast 3 Milliarden Menschen schon 10-Mal mehr als die EU und beide Wirtschaftssysteme wachsen mit einer Jahresrate von 5% in China sowie 7% in Indien. Beide Länder investieren seit Jahren in den Aufbau ihrer Industrie. Indien investiert seit über einem Jahrzehnt mehr als 30 % seiner Wirtschaftsleistung, während Chinas exportorientierte Wirtschaft sogar 43 % seiner Wirtschaftsleistung investiert. Selbst wenn die relativen Investitionsanteile Chinas prozentual sinken sollten, steigen sie nominal dennoch weiter und werden in Indien eher noch markanter wachsen, das durch sein Bevölkerungswachstum zusätzlich angetrieben wird.

Chinas Zentralbank, die People's Bank of China (PBOC), hat kommerziellen Kreditgebern eine Rekordsumme von 112 Mrd. US$ an einjährigen Krediten zur Verfügung gestellt, um die Stagnation des Immobilienmarkts zu beenden und seine Wirtschaft anzukurbeln.

Winnie Wu, ein China-Analyst der Bank of America schreibt:

„Unserer Ansicht nach durchläuft China eine weitere kritische Phase der wirtschaftlichen Neuausrichtung. Trotz der schwachen BIP- und Aktienentwicklung könnte eine vielversprechendere Zukunft bevorstehen.“

Chinas Wachstumsentwicklung ist keine Blase

Auch ich habe vor mehreren Jahren vor den Folgen gewarnt, falls Chinas Schuldenwachstum sich eines Tages abschwächen könnte. Doch auch ich habe mich letztlich geirrt, aber bin im Gegensatz zu den ständigen Pessimisten fähig meine Prognose zu verbessern.

Obwohl Chinas Wachstum und Verschuldung seit 20 Jahren als „Blase“ bezeichnet wird, hat sich die Verschuldung im Gesamtbild eigentlich nicht übermäßig erhöht und liegt weiterhin unterhalb dem, was sich „andere“ Industriestaaten erlauben.

China hat bei der Staats- und Privatverschuldung, die jeweils erst bei etwa 50-60% seiner gesamten Wirtschaftsleistung liegt, sogar noch weiteres Potenzial, die Schulden mittels Investitionsmaßnahmen langsam weiter zu erhöhen.

Auch hier gilt im Grunde vereinfacht gesagt: Die billionenschweren Investitionsvorhaben, die in China bei jährlich $7,6 Billionen, Indien >$900 Milliarden und der EU: 3,7 Billionen € liegen, wird nirgendwo am Mangel von einigen Hunderten Milliarden US$ „Pleite“ gehen.

Tatsächlich profitieren die Rohstoffpreise längst schon wieder davon, dass die staatlichen Investitionsprogramme in nötige Infrastruktur und Bauprojekte wachsen.

Es ist festzustellen, dass die Aussichten für die wichtigsten Industriemetalle längst von absehbarer Knappheit beherrscht werden, die von unzureichenden Investitionen seit mindestens 5-6 Jahren verursacht worden sind. Tatsächlich war der Höhepunkt der Investitionswelle in den Rohstoffen in den Jahren 2011 bis 2014. Der entstandene Engpass lässt sich auf Sicht von mehreren Jahren nicht einfach beheben, bevor es zu signifikanten Preissteigerungen kommt.

Es fällt im ganzen Rohstoffsektor auf: Die Realität ist besser als die Erwartungen!

Die Preissetzungsmacht für die Rohstoffe hat sich längst von den Verbrauchern zu den Rohstoffproduzenten verschoben. Staaten und Zentralbanken können nur noch „Geld drucken“, um den Importbedarf ihrer Bevölkerung zu decken. Das gilt für die Eurozone und die USA genauso wie für China und Indien. Niemand hat jemals behauptet, dass eine weltweite Leitwährung an Wert steigen müsste. Tatsächlich kann sie stetig abwerten und trotzdem stark an Bedeutung wachsen, wie der US-Dollar über drei Jahrzehnte von 1970 bis zur Jahrtausendwende beweisen konnte. 

Derzeit aber läuft es tatsächlich sehr gut für die Stahl- und Zementindustrie, weil diese Projekte natürlich langfristig geplant sind und nicht plötzlich wegbrechen. Ein Faktor ist dabei, dass die privaten Bauvorhaben durch staatliche Infrastrukturinvestitionen ergänzt bzw. ausgeglichen werden. Ein Indikator dafür sind die aktuellen Eisenerzpreise um 140 US$ pro Tonne. Hier stehen die Chancen gut, dass die Quartals-Gewinne bei den großen Bergbau-Konzernen um >50% steigen.

Es ist interessant, dass die Analystenschätzungen für den Eisenerzpreis unisono unter 100 US$ pro Tonne lagen. Daraus folgt, dass die Analysten ihre Erwartungen für 2024 deutlicher nach oben korrigieren müssten. Noch sind sie diesbezüglich sehr verhalten.

Möglicherweise folgt auf die 140 US$/t auch noch mal eine Korrektur und wir sehen doch noch mal eine Eintrübung bis zum 2. Halbjahr 2024, aber ich wollte Sie nur nochmals darauf hinweisen, dass Sie langfristige Investitionen nicht nur von den kurzfristigen Verallgemeinerungen abhängig machen sollten.

Die meisten Bergbau-Aktien notieren auf Sicht der letzten 12 Monate weiterhin größtenteils im Minus, weil die Wirtschaftserwartungen für die westlichen Industriestaaten so schlecht aussehen.

Die wirklich spannenden Aktien bzw. Einzelwerte aus diesen Segmenten kennen unsere Investment-Club-Mitglieder genau aus der Vermögensaufbauliste.

So freut es uns um so mehr, dass aktuell zwei bereits dividendenstärke Titel aus den Bereichen Gold und Eisenerz gerade das Potential zeigen ihre Dividenden für 2024/2025 möglicherweise um deutliche 30-40% steigern zu können.

The post Verbesserte Aussichten bei Gold & Eisenerz steigern Dividenden-Potential first appeared on Cambridge Club.

]]>
Inflation vs. Deflation: Ein Beispiel aus dem Leben https://cambridge-club.com/inflation-vs-deflation-ein-beispiel-aus-dem-leben/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=inflation-vs-deflation-ein-beispiel-aus-dem-leben Mon, 30 Oct 2023 10:46:22 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2177 Spätestens seit meinem jüngsten Erlebnis kann ich aus einem aktuellen Beispiel einem 5-jährigen Kind den Unterschied von Inflation und Deflation erklären. Am letzten Freitag wollte ich zu einem „Friseur / Barber“ gehen, um mir die berühmte Glatze zu rasieren. Ich bezeichne mich nicht als Geizhals. Der Preis für meine „Glatze“ ist von 100 THB (ca. […]

The post Inflation vs. Deflation: Ein Beispiel aus dem Leben first appeared on Cambridge Club.

]]>

Spätestens seit meinem jüngsten Erlebnis kann ich aus einem aktuellen Beispiel einem 5-jährigen Kind den Unterschied von Inflation und Deflation erklären. Am letzten Freitag wollte ich zu einem „Friseur / Barber“ gehen, um mir die berühmte Glatze zu rasieren. Ich bezeichne mich nicht als Geizhals. Der Preis für meine „Glatze“ ist von 100 THB (ca. 2,50 Euro) auf 450 THB (ca. 12 Euro) innerhalb von 1 Jahr gestiegen! Dagegen steht die Deflation: ich habe mir in diesem Atemzug einen Haarschneider für 300 THB gekauft, der vor einem Jahr noch 800 THB gekostet hat.

Offensichtlich geraten wir jetzt in den Supergau. Während die Dienstleistungen in einen Inflations-Wahn gerät, muss das produzierende Gewerbe mit deflationären Angeboten gegensteuern. Parallel ist ein Schuldenberg in den letzten Jahren (vor allem während der außergewöhnlichen Grippe-Welle) in einem extremen Ausmaß aufgebaut worden. Also müssen die Steuern angehoben werden. Nicht nur im Vorzeige-Land Deutschland, sondern auch in Asien.

Die Preise für existenzielle Güter (u.a. Lebensmittel) explodieren = Inflation. Auf der anderen Seite gehen – nach dem oben genannten praxis-Beispiel – die Preise für eher nicht existenziellen Gütern runter. Kann man anhand dieses Beispiels von einem breiten Gewinnrückgang der breiten Konzern-Unternehmen ausgehen? JA!, ist meine Antwort. Jeder kennt Physik oder Naturgesetze. Wenn die Preise für existenzielle Güter durch die Decke gehen, dann muss der Konsument auf der anderen Seite sparen. Dabei zwickt sich der Staat auch noch eine erhebliche Scheibe vom Kuchen ab.

Physik bedeutet auch Balance – also Gleichgewicht. Dieses Gleichgewicht ist außer Kontrolle. Dabei sind die Naturgesetze / Physik auf Balance programmiert. Ich stelle mir folgende Frage: „Wie wird die Balance wieder hergestellt?“ Nun, es gibt 2 Szenarien im GANZ GROSSEN Bild: die unbezahlbare Verschuldung wird „ent-flationiert“ (Hyperinflation) oder es kommt eine globale Währungsreform. Zentralbankpolitische Möglichkeiten sind ausgeschöpft. Die jüngsten Kriege in der Ukraine / Russland und jetzt auch im Nahen Osten sind nach meiner Ansicht künstlich erzeugte – oder menschengemachte Konflikte – während der menschengemachte Klimawandel im Zusammenhang mit dem Abbau der Landwirtschaft nicht nur widersprüchlich ist, sondern Umwelt- / Natur-verachtend ist!

In meinen Augen leben wir in einer Welt der Verdrehung von Fakten. Während „Grüne“ vordergründig Pro Natur stehen, müssen sich Meere, Bäume und Tiere der ideologischen Vorstellung beugen. Gaspipelines vs. LNG-Transport via Schwer-Öl Dampfer, etc. Was steckt also hinter der ideologischen Hysterie? In meiner Annahme kann es sich nur um die Religion des Geldes oder Werte-Speicher von Währungen handeln. In diesem Zusammenhang wäre es so, dass alle Regierungen auf Währungsebene für das Geld-Monopol arbeiten und gemeinsam gegen die Bewohner / Völker arbeiten.

Das Ergebnis ist die strategische Flucht in „Werte-Sammelbecken“, welche die Masse jetzt im Gold sieht. Der Gold-Preis hat eine Rally gestartet und die 2.000 US-Dollar überwunden. In einigen Jahren wird man sagen: 2.000 US-Dollar, das war billig. Die Dynamik wird erst nach dem Allzeithoch bzw. über 2.100 US-Dollar starten. Ich erwarte Preis-Sprünge beim Gold im 2-stelligen Bereich / Woche. Gold ist in den Bullen-Modus gestoßen. Und auch hier bleibe ich bürger-nah. Am letzten Samstag wurde ich auf einem Konzert von sehr vielen Menschen angesprochen. Über 80% haben mich nach Gold gefragt: „Wo kann ich 99,9% Gold kaufen?“ Wir sind also kurz vor dem Ausbruch, während sich die Zentralbanken über die letzten Monate schon satt eingedeckt haben. Gold ist ein seltenes / begrenztes Metall – im Gegenteil zum Nummern-System der FIAT-Währungen. Es kann ab jetzt nur noch nach oben gehen!

The post Inflation vs. Deflation: Ein Beispiel aus dem Leben first appeared on Cambridge Club.

]]>
Abwertungs-Rally bei Immobilien? https://cambridge-club.com/abwertungs-rally-bei-immobilien/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=abwertungs-rally-bei-immobilien Wed, 30 Aug 2023 13:30:40 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1898 Die Immobiliengesellschaft der Adler Group stand schon häufiger in den Schlagzeilen. Nicht zuletzt geriet der Milliardenkonzern schon in diesem Jahr ins Kreuzfeuer der Behörden. Die Geschäftsräume wurden durchsucht und die Aktie rauschte weiter in den Keller. Doch jetzt reagiert die erste deutsche Immobiliengesellschaft mit einer Abwertung ihres Immobilienbestand im Wert von 1 Milliarde Euro.Dies läuft […]

The post Abwertungs-Rally bei Immobilien? first appeared on Cambridge Club.

]]>

Die Immobiliengesellschaft der Adler Group stand schon häufiger in den Schlagzeilen. Nicht zuletzt geriet der Milliardenkonzern schon in diesem Jahr ins Kreuzfeuer der Behörden. Die Geschäftsräume wurden durchsucht und die Aktie rauschte weiter in den Keller. Doch jetzt reagiert die erste deutsche Immobiliengesellschaft mit einer Abwertung ihres Immobilienbestand im Wert von 1 Milliarde Euro.

Dies läuft einher mit der Sorge vor sinkenden Immobilienpreisen. Es betrifft nämlich nicht nur die Immobiliengesellschaften direkt, sondern auf viel höherer Ebene die Banken. Die Bilanzierung bei den Bankhäusern ist ohnehin äußerst fraglich. Dabei ist die katastrophale Eigenkapitaluntergrenze von 3-5% ohnehin ein Witz. Die Immobilienbestände sind wahrscheinlich auch deutlich höher in den Bilanzen als der Verkehrswert. Aber den ganz großen Brocken bilden natürlich die potenziellen Ausfälle von Immobilienkrediten.

Die sogenannten Stresstests bei den Banken beinhalten unter anderem die Einordnung für kritische und nicht-kritische Kredite. Das irritiert natürlich, wenn die Banken intern „kritische“ Forderungen als „sichere“ einordnen und dadurch die Stabilität der Bank täuschen kann. In illegalen Kreisen nennt man es „Schneeballsystem“ und wer sich noch an Madoff erinnert weiß, dass dieses Spiel eines Tages am Ende ist.

Doch die Börsen feiern die Augenwischerei von teilweise höchst fragwürdigen Ergebnissen. Laut offiziellen Berichten ist die deutsche Wirtschaft nur ganz knapp mit 0,3% in der Rezession. Kein Wunder, wenn die Schattenwirtschaft (illegale Geschäfte) in der Statistik immer höher gewichtet wird. Aktuell sind es über 10%! Doch die breite Masse beschäftigt sich lieber mit TikTok & Co. Ein gutes Ablenkungsmanöver, das kurzfristig funktionieren kann. Aber wenn die Lawine kommt, dann … ist es zu spät. Exakt an diesem Beispiel kann man sich die Lawine vorstellen, die im Finanzmarkt bevorsteht. Wer sich nicht mit dem Finanzsystem beschäftigt, darf sich bei einer Schieflage nicht beschweren.

Der Immobilienmarkt ist ein zentrales Wert-Auffangbecken, das eine ganze Volkswirtschaft bzw. Wachstum erheblich beeinflusst. Denn auf dieser Wertgrundlage können Hypotheken aufgenommen werden, die wiederum zum Konsum anderer Produkte führen. Doch die meist unerschwinglichen Immobilienpreise sind äußerst divergent zu den Einnahmen potenzieller Käufer, die primär aus dem austrocknenden Mittelstand kommen. Deshalb liegt ein weiterer Preis-Crash bei Immobilien (vorwiegend in den Metropolen) möglicherweise nahe. Hinzu führen die gestiegenen Zinsen in einer rezessiven Wirtschaftsphase. Dass man hier nun mit erheblichen Kreditausfällen rechnen muss, sollte mehr als logisch sein. So melden Banken und Sparkassen bereits auch einen Rückgang bei der Darlehensvergabe im Privatbereich von teilweise ca. knapp 50% im Vergleich zum Vorjahr, im Geschäftsstundenbereich teilweise um 30%.

Obgleich des steigenden Immobilienbedarfs verzeichnen Bauträger bereits eine Stornierungsquote um 20% bei geplanten Bauvorhaben. Die Gründe hierfür liegen bei steigenden Darlehenspreisen sowie deutlich gestiegenen Preisen für Baustoffe und Material. Dieser Rückgang könnte sich daher mittelfristig auch der aktuell befürchteten Abwertungs-Rally bei den Immobilienpreisen von Bestandsimmobilien entgegen auswerten. Der Bedarf und die Nachfrage nach Wohnraum sind weiter deutlich größer als das aktuell zu realisierende Angebot. Schreckgespenst Immobilienabwertung hin oder her -  Es bleibt weiter spannend am Immobilienmarkt.

The post Abwertungs-Rally bei Immobilien? first appeared on Cambridge Club.

]]>
Die Lebensmittelpreise werden weiter explodieren! https://cambridge-club.com/die-lebensmittelpreise-sollen-weiter-explosiv-steigen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=die-lebensmittelpreise-sollen-weiter-explosiv-steigen Thu, 03 Aug 2023 06:14:11 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1805 Derzeit führe ich meine Transaktionen an der Börse sehr behutsam durch und setze meine freie Liquidität nicht überstürzt ein, um einen „Trade“ zu generieren, der zurzeit mehr Risiken als Chancen hätte. Aus Sicht eines Investors in Rohstoffwerten beurteile ich die aktuelle Marktphase weiterhin als äußerst positiv. Zwar besitzt das Umfeld durch höhere Zinsniveaus kurzfristig noch […]

The post Die Lebensmittelpreise werden weiter explodieren! first appeared on Cambridge Club.

]]>

Derzeit führe ich meine Transaktionen an der Börse sehr behutsam durch und setze meine freie Liquidität nicht überstürzt ein, um einen „Trade“ zu generieren, der zurzeit mehr Risiken als Chancen hätte. Aus Sicht eines Investors in Rohstoffwerten beurteile ich die aktuelle Marktphase weiterhin als äußerst positiv. Zwar besitzt das Umfeld durch höhere Zinsniveaus kurzfristig noch einige Herausforderungen, doch am Ende setzt sich die Unterbewertung und die Finanzkraft der Rohstoffwerte gegenüber den überschuldeten Volkswirtschaften durch.

Um Ihnen ein praktisches Beispiel zu geben, wohin die Reise geht, besuchen Sie einfach die nächste Penny-Filiale. Dort werden nämlich in einer Versuchsaktion, die bis 5. August läuft, neben den aktuellen Preisen die „wahren Preise“ für umweltfreundliche Produkte aufgezeigt, die um bis zu 94% über den aktuellen Preisen liegen.

Die Tagesschau berichtete darüber ebenfalls:

Vom 31.07. bis zum 05.08.2023 erhebt Penny auf mehrere Produkte einen Umweltausgleich und will damit eine Studie unterstützen. Doch wer misst am Ende die "indirekten" Kosten und wie wird das Geld, das nichts anderes als eine Steuer ist verteilt?

Wie das Finanzmagazin Capital in diesem lesenswerten Artikel schreibt: 

„Wer diese Woche bei Penny einkauft, muss feststellen: Auf den Preisschildern von neun Produkten ist der günstigere Preis durchgestrichen, daneben steht ein höherer Preis. Die Würstchen kosten jetzt etwa 6,01 Euro statt 3,19 Euro, der Mozzarella 1,55 Euro statt 89 Cent und der Fruchtjoghurt 1,44 Euro statt 99 Cent. Die Discounter-Kette sagt: Das ist der „wahre“ Preis. Denn was wir momentan normalerweise an der Supermarktkasse bezahlen, entspricht nicht den tatsächlichen Kosten.“

Ökonomen sprechen bei dieser Art der ganzheitlichen Betrachtung von indirekten Kosten, die für die Gesellschaft anfallen, ohne diese direkt bei den Preisen zu sehen.

Ökonomisch betrachtet verursachen die geringen Preise einen Marktfehler, erklärt der Ökonom Tobias Gaugler von der Technischen Hochschule Nürnberg:

„Wir bezahlen einen Preis für Lebensmittel, der weit geringer ist als wir ihn der Umwelt, der Gesellschaft und künftigen Generationen schulden“, sagt er. „Wenn die Effekte sozialer und ökonomischer Natur nicht in den Preis internalisiert sind, entsprechen weder die Preise noch die Nachfragemenge der Realität.“

Was so logisch und nachvollziehbar klingt, erzeugt allerdings mehrere größere Dilemmas.

Würde man die indirekten Kosten tatsächlich direkt auf die Preise aufschlagen, würde natürlich jedes Wirtschaftssubjekt versuchen, seine eigene Interpretation der indirekten Kosten zu maximieren.

Ein Betreiber von Windrädern würde seinen Strom zum Beispiel als umweltschonender darstellen als ein Gaskraftwerk. Dagegen dürften Anwohner, die vom Aufbau und Anblick der Windräder gestört würden oder Vogelschützer, die wahren indirekten Kosten deutlich höher schätzen.

Die Messung dieser Kosten, wird immer komplizierter und würde Heerscharen von Politikern, Ökonomen und Aktivisten einbeziehen, die natürlich auch „indirekt“ Kosten verursachen.

So konstatiert Capital am Ende des Artikels:

„Eine flächendeckende Einführung der Umweltkosten ist laut Experten zwar möglich, würde den Endverbraucher aber enorm belasten. Viele Menschen könnten sich die steigenden Preise schlicht nicht leisten. Schon bei dieser Aktion fragt man sich: Wer kauft überhaupt die teureren Produkte? Penny hat die Mengenkalkulationen für die betroffenen Produkte angepasst und rechnet bei der Aktion mit einem Umsatzrückgang in Höhe eines einstelligen Millionenbetrags.“

Tatsächlich geht es bei der Penny-Aktion noch um viel mehr als einfach nur einen wohlgewollten Versuch. In Wahrheit soll daraus eine Studie mit Handlungsempfehlungen für Politik, Landwirtschaft und Gesellschaft entstehen.

Im Hintergrund arbeiten natürlich längst ganz andere Kräfte. Nachdem die Politik weltweit die Schulden massiv erhöht hat, erfolgt den Ausweg aus der Misere über einen beschleunigten Kaufkraftrückgang. Mit jeder künstlichen Aktion werden die wahren Preise verzerrt und in Richtung gesteuerter – planwirtschaftlicher – Preise geführt.

Würden sich die Energie- und Lebensmittelpreise derart verteuern, wie die Experten es befürworten, bliebe bei den meisten Familien wohl kaum noch ausreichend Geld in der Haushaltskasse. Schon heute könnten sich laut Berechnungen des Magazins Spiegel mehr als jeder Zehnte täglich keine ausgewogene Mahlzeit mehr leisten und nur noch jeden zweiten Tag vernünftig essen.

Die derzeitigen Entwicklungen erinnern mich sehr an eine Passage im Buch von Mark Twain, das ich in meinem Arbeitsurlaub gerade gelesen habe:

Ein Yankee am Hofe des König Artus. 

Darin wird das Zeitreise-Abenteuer des US-Amerikaners Hank Morgan in das mittelalterliche 6. Jahrhundert beschrieben.

Die Handlung des Romans:

Ein typischer Connecticut Yankee des späten 19. Jahrhunderts wird bei einer Schlägerei mit einem Brecheisen auf den Kopf geschlagen und verliert das Bewusstsein.

Als er wieder aufwacht, stellt er fest, dass er in die Zeit des britischen Königs Artus, dem Helden vieler Ritterromane, zurückgereist ist. Nachdem er sich in einem der Kapitel des Romans mit König Artus angefreundet hat, reisen er und der König als arme Männer verkleidet durch Britannien.

Auf ihrer Reise treffen sie auf einen Schmied, der wegen seines unvorstellbaren Reichtums von seinen Mitbürgern geachtet und respektiert wird:

„Dowley war gekleidet wie ein Pfau. Ich hatte keine Schwierigkeiten, ihn zum Reden zu bringen und seine Geschichte zu erzählen; es war ein Vergnügen, unter dem Baum zu sitzen und seinem Geplapper zuzuhören.

Er hatte sein eigenes Glück geschmiedet. Und solche Männer sind gute Geschichtenerzähler; sie sind vertrauenswürdiger als andere und man glaubt ihnen gerne.

Er erzählte, wie er als Waisenkind ins Leben getreten war, ohne Geld und ohne Freunde; wie er schlechter gelebt hatte als die Sklaven irgendeines Herrn;

wie er sechzehn oder achtzehn Stunden am Tag gearbeitet und nur Schwarzbrot gegessen hatte; wie sein Fleiß schließlich die Aufmerksamkeit eines gütigen Schmieds erregte, der ihn mit dem großzügigen Angebot, ihn für neun Jahre als Lehrling zu nehmen, mit Verpflegung und Kleidung zu versorgen und ihm das Handwerk oder "das Geheimnis", wie Dowley es ausdrückte, beizubringen, fast vom Hocker riss.

Es war sein erster Aufstieg, sein erstes glänzendes Glück, von dem er noch heute mit Freude spricht und sich immer wieder darüber wundert, dass ein so außergewöhnliches Glück einem gewöhnlichen Menschen zuteilwerden konnte.

Während seiner ganzen Lehrzeit hatte er nie ein neues Kleidungsstück erhalten, aber an dem Tag, an dem seine Lehrzeit endete, schenkte ihm sein Meister ein neues Gewand aus grauem Stoff, in dem er sich unsagbar reich und schön fühlte.

Ich erinnere mich an diesen Tag! - rief der Wagenlenker begeistert aus.

Und ich auch! - rief der Maurer aus.

Ich habe damals nicht geglaubt, dass es deine Kleider sind. Ehrlich gesagt, ich habe es nicht geglaubt!

Niemand hat es geglaubt! - rief Dowley, und seine Augen funkelten. - Ich gab mir alle Mühe, die Nachbarn davon zu überzeugen, dass die Kleider nicht gestohlen waren. Es war ein großer Tag, ein großer Tag! Solche Tage vergisst man nicht.

Ja, sein Herr war ein guter Mann. Sein Geschäft lief so gut, dass er zweimal im Jahr Fleisch und Weißbrot, echtes Weizenbrot, bekam; in Wahrheit lebte er wie ein Lord. Mit der Zeit erbte Dowley sein Unternehmen und heiratete seine Tochter.

Und jetzt sieh nur, wie sich die Dinge verändert haben", sagte er andeutungsweise. - Zweimal im Monat esse ich frisches Fleisch.

Er schwieg für einen Moment, damit seine Zuhörer die volle Bedeutung dieser Worte verstehen konnten. - Und achtmal im Monat Corned Beef.

Es ist wahr", bestätigte der Wagenlenker und hielt den Atem an.

Ich habe es selbst gesehen", bestätigte der Maurer respektvoll.

Und Weißbrot steht jeden Sonntag auf meinem Tisch, das ganze Jahr über - fügte der Schmied feierlich hinzu.

Sagt mir mit gutem Gewissen, Freunde, ist das nicht wahr? Es ist wahr! - rief der Maurer.

Sagen Sie mir doch selbst, welche Möbel ich in meinem Haus habe! - Dowley breitete die Arme weit aus, als wolle er jedem die volle Redefreiheit gewähren. - Sagen Sie, was Sie wollen. Sagen Sie es, als wäre ich nicht da.

Du hast fünf Stühle, und die sind gut verarbeitet, obwohl deine Familie aus drei Personen besteht", sagte der Wagenlenker mit großem Respekt.

Und zum Essen und Trinken hast du sechs hölzerne Becher, sechs hölzerne Teller und zwei Zinnteller", sagte der Maurer feierlich.

Nun, jetzt weißt du, was für ein Mann ich bin, Bruder Jones", sagte der Schmied mit edler und freundlicher Herablassung. Du denkst sicher, dass ein solcher Mann Respekt verlangt und sich nicht unter Fremde mischt, bis er weiß, wer sie sind?

Aber keine Sorge: Du sollst wissen, dass ich bereit bin, jeden als Gleichen und Freund anzunehmen, ganz gleich, wie bescheiden seine Stellung in der Welt ist, solange er ein guter Mensch ist. Und zur Bestätigung meiner Worte, hier ist meine Hand; ich selbst erkläre, dass du und ich gleich sind, vollkommen gleich", und er lächelte alle mit dem selbstzufriedenen Lächeln eines Gottes an, der eine edle und wunderbare Tat vollbracht hat und sich dessen vollkommen bewusst ist.

Der König nahm die ausgestreckte Hand mit schlecht verborgenem Missfallen an und warf sie prompt weg, wie eine Dame einen glitschigen Fisch wegwirft; das Ganze machte einen ausgezeichneten Eindruck, denn man hielt es für die natürliche Verlegenheit eines Mannes, der vom Glanz der Majestät geblendet ist.“

Mir scheint es schon längst so zu sein, dass die gegenwärtige Politik mit fadenscheinigen Argumenten ebenfalls den Rückschritt in vergangene Jahrhunderte in einer verklärenden nostalgischen Form als eine unausweichliche aber letztlich sehr positive Entwicklung propagiert und mit ihren Forderung auf Energieverzicht den Fortschritt torpediert.

Meine Meinung: Eine erfolgreiche Zukunft und renditeorientierte Anlagestrategie verlangt Realismus statt Träumerei

Sie können die Rückschlüsse aus diesem Marktbericht für sich selbst ziehen.

Ich rufe darum alle Cambridge Club-Mitglieder dazu auf, den Supermarkt-Discounter Penny im August komplett zu boykottieren!

Wenn Sie genug davon haben, dass Ihre Kaufkraft und Entscheidungsfreiheit als Konsument von utopischen planwirtschaftlichen Vorstellungen geprägt wird, dass unser Leben immer weiter einschränken und verteuern wird, sollten Sie ein Zeichen gegen die Einführung von "indirekten Kosten" setzen. Aus meiner Sicht handelt es sich dabei um ein weiteres geplantes Instrument zur Beschränkung der Freiheit, dass wir nicht tolerieren sollten.

Neben der bereits höheren Inflationsrate, die das Resultat eines jahrzehntelangen instabilen schuldenbasierten Papiergeldsystems ist, führt die vermeintliche Klimaschutzpolitik zum gewissen Ausgang, einer weiteren erheblichen Einschränkung der Versorgungssicherheit von Energie und lebensnotwendigen Gütern.

Die jüngste Abstufung der US-Staatsanleihen zeigt, dass die Politik die drohenden Konsum- und Investitions-Ausfallraten und die Schmerzen der höheren Zinsen, nicht so einfach wie in Vergangenheit mit Staatsgeldern ausgeglichen werden kann.

Trotz der zunehmenden Hoffnung auf eine sanfte Landung nach den Zinserhöhungen, bleiben die Aktienbewertungen laut JP Morgan nach wie vor zu hoch und Zinssenkungen in den Industrieländern in naher Zukunft unwahrscheinlich.

Die Strategen von JP Morgan stellen darum fest:

„Wir bleiben jedoch skeptisch, da wir davon ausgehen, dass sich der Inflationsrückgang als unvollständig erweisen wird, so dass restriktive Maßnahmen bestehen bleiben, die die Anfälligkeit des privaten Sektors erhöhen und die globale Expansion beenden dürften.“

Hierzu passend, möchte ich Ihnen diese Grafik zeigen, die mir ein guter Freund schickte, der in der Solarwirtschaft arbeitet und dem sicher niemand vorwerfen würde, dass er die Zahlen zugunsten der konventionellen Energieerzeugung „manipulieren würde“.

Der dargestellte Energieverlust von 85% nach heutigen technischen Möglichkeiten, übersteigt die vertretbaren Umwandlungsverluste um ein Vielfaches und beschränkt die Wasserstoff-Wirtschaft auf ein experimentales Stadium:

Für potenzielle Wasserstoff-Investitionen und die defizitären Unternehmen mit deren Aktien in diesem Sektor selbst führen, sehe ich meine Skepsis bestätigt und bleibe bei vollster Überzeugung, mich von alternativen Energie-Aktien weitgehend und von Wasserstoff-Aktien vollständig fernzuhalten. Stattdessen erwarte ich eine breit angelegte Fortsetzung der Erholung und steile Renditen bei allen meinen Öl- und Gasinvestitionswerten.

Mehr zu den wirklich brandheissen Anlagechancen in diesem Sektor erfahren Sie im "ROHSTOFF-CLUB" oder unserem kostenfreien Newsletter: „Die Geheimratsbriefe“

Nutzen Sie jetzt Ihre Chance und melden sich jetzt direkt an!

The post Die Lebensmittelpreise werden weiter explodieren! first appeared on Cambridge Club.

]]>