Sparen - Cambridge Club https://cambridge-club.com Wissen ist Macht Thu, 30 May 2024 11:05:10 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://i0.wp.com/cambridge-club.com/wp-content/uploads/2023/04/cropped-logo-anchor-small.png?fit=512%2C512&ssl=1 Sparen - Cambridge Club https://cambridge-club.com 32 32 Sparen Sie sich reich – so starten Sie Ihr eigenes Renten-System https://cambridge-club.com/sparen-sie-sich-reich-so-starten-sie-ihr-eigenes-renten-system/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=sparen-sie-sich-reich-so-starten-sie-ihr-eigenes-renten-system Thu, 30 May 2024 09:32:08 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3315 So sparen Sie sich reich und nutzen die Magie der Märkte für Ihren Wohlstand  Der englische Autor und Philosoph Aldous Leonard Huxley schrieb darüber ein passendes Zitat in seinem Roman „Schöne Neue Welt“: „Ein wirklich leistungsfähiger totalitärer Staat wäre ein Staat, in dem die allmächtige Exekutive politischer Machthaber und ihre Armee von Managern eine Bevölkerung […]

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So sparen Sie sich reich und nutzen die Magie der Märkte für Ihren Wohlstand  

Der englische Autor und Philosoph Aldous Leonard Huxley schrieb darüber ein passendes Zitat in seinem Roman „Schöne Neue Welt“:

„Ein wirklich leistungsfähiger totalitärer Staat wäre ein Staat, in dem die allmächtige Exekutive politischer Machthaber und ihre Armee von Managern eine Bevölkerung von Zwangsarbeiten beherrscht, die zu gar nichts gezwungen zu werden brauchen, weil sie ihre Sklaverei lieben.“

Auf dem besten Wege zum Konsumsklaven?

Mein Beruf bringt es mit sich, dass ich häufig aus meinem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis erfahre ich seit vielen Jahren regelmäßig, wie es um die Finanzen steht.

Um ehrlich zu sein: Es sieht in den meisten Familien leider geradezu katastrophal aus!

Zumeist wenden sich Verwandte oder Freunde vertrauensvoll an mich, verbunden mit der „Hoffnung“, ich könne ihnen einen guten – natürlich immer kostenlosen – Rat geben, wie sie aus ihrer akuten finanziellen Misere oder drohenden Altersarmut entgehen können. Besonders heraus sticht dabei der Fall einer überschuldeten, geschiedenen Mutter, die ihren Sohn mit seiner Familie, also ihren Enkeln, jahrelang finanziell alimentierte, obwohl sie selbst kaum genug Geld zum Leben hatte.

Schließlich erreichte die gute Frau, die sich zeitlebens aufopferte, nun mit 63 Jahren ihr Rentenalter, aber trägt einen Schuldenberg vor sich her, der mit ihrer Rente nicht mehr abtragbar sein wird. Darum hat sie sich kurzerhand entschlossen ihre Tätigkeit – in einem relativ besser bezahlten Ausbildungsberuf im Gesundheitssektor – für weitere mindestens zwei bis fünf Jahre fortsetzen zu wollen, um die Schulden zu tilgen und endlich in ihren wohlverdienten Lebensabend eintreten zu können.

Leider erinnere ich mich genau an ein Gespräch mit der guten Frau, dass ich nun schon vor zwei Jahrzehnten führte und in der ich ihr geraten hatte, einen Teil ihres Einkommens zurückzulegen, um zu sparen, aber nicht zu spekulieren und auch nicht bei den „Beratungskosten“ zu geizen.

Ihre offensichtlich mindestens von leichter Form des Neides angehauchte Antwort war sinngemäß:

„Du hast es leicht, mit Deinen Börsengeschäften“…

Ironisch würde ich heute hinzufügen, dass in unserem Gespräch aus meiner Erinnerung mindestens die Worte „Alleinerziehend, berufliche Belastung, man muss sich ja etwas gönnen, es wird schon alles irgendwie gut gehen, was soll ich denn sonst tun…“, gefallen sind, bevor wir uns dann wieder versöhnlich der Kaffeetafel zuwendeten. Ja, vor zwanzig Jahren, konnte sie das alles noch auf die leichte Schulter nehmen, ihren Lebensstil noch irgendwie halten, den Schein waren und auch zweimal im Jahr in den Urlaub fliegen und heute ihre Enkelkinder „reich beschenken“.

Ihr selbst verschuldetes Unwissen sich mit Finanzrechnungen, dem eisernen Sparen, der Börse und seiner Möglichkeiten zu beschäftigen oder ihren Kindern und Enkeln dieses Wissen zu vermitteln, machte aus ihr einen willfährigen „Konsumsklaven“.

Konsumsklaven haben stets die Eigenschaft, dass sie sich für die Möglichkeit des Vorziehens von emotional geprägten Konsumneigungen zunächst „verschulden“, um dann festzustellen, dass die Rückzahlung mit Zinseszinsen doppelt so schwer ist. Schließlich muss das Geld dafür dann „doppelt“ verdient werden. Durch die Einkommenssteuern und Mehrwertsteuern sogar „dreifach…“.

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Wer klug investiert muss sein Geld nur einmal verdienen und dennoch nur halb so viel bezahlen

Viele Anleger glauben, dass die beste Anlageform darin besteht, stets die höchsten Renditen zu erwirtschaften, doch das stimmt eigentlich nicht. Eine möglichst kluge Vorgehensweise besteht darin, zunächst mehr Freiräume für dasSparen und Investieren“ zu schaffen, indem wir die Ausgaben kontrollieren und auf sowie manchmal gefühlt unter das nötigste Maß absenken, was sehr viel Disziplin und Willensstärke voraussetzt.

Immer wieder höre ich von Coaching-Programmen, die uns helfen sollen, unsere Potenziale zu nutzen, um 5 Uhr in der früh aufzustehen, unser Netzwerk zu nutzen oder anderen Möglichkeiten zur Steigerung des persönlichen Einkommens. Doch alle diese Programme haben einen Haken: Sie sind niemals individuell, sprechen davon die persönliche „Komfortzone“ zu verlassen und am Ende doch wieder in die Todesspirale zu fallen, die aus Arbeit und Steuern besteht sowie ständiger Konsumlust zur Auffüllung der geistigen Leere um uns herum. Kurzum einem fremdbestimmten Leben. Zu selten wird darauf Wert gelegt, dass bisher kaum jemand durch Arbeit reich wurde, sondern immer durch das Sparen/Investieren. 

Mögliche Einsparpotenziale sind meist sehr schnell zu finden, wenn man nur will

Es hört sich sehr abstrakt an, aber – wie mir ein Geheimrat sagte – funktioniert das nur mit einer gewissen „Leidenschaft“, die zunächst „Leiden“ – „schafft“, bevor man die süßen Früchte ernten kann.

3 Praxis-Tipps mit denen jeder seine Ausgaben in den Griff bekommt:

  • Am leichtesten spart man, mit der Kontrolle seiner alltäglichen Gewohnheiten und Konsumverhalten, durch Schaffung einer „Ersatzdroge“. Meinetwegen mehr Sport oder Lesen, statt Alkohol, Schokolade und Zigaretten. Unterlassen wir unnötige Extrafahrten mit dem Auto, kaufen am besten nur einmal in der Woche ein und verzichten auf regelmäßige Impulskäufe, wovon es Dutzende gibt – angefangen von Süßigkeiten oder Konditorei-Produkten. Wer häufiger seine Wasserflasche oder Thermoskanne mit Tee oder Kaffee und ein Leberwurstbrot/Leberkäs-Semmel mitnimmt, widersteht der Versuchung irgendwo unterwegs einen Kaffee zu trinken. Genießen Sie lieber eine Parkbank am Waldesrand oder am See… Sie werden bald merken, wie sich die drückende Konsumlust von Geisterhand in eine Konsum-Unlust verwandelt und Sie die Ruhe und das Leben in freier Natur genießen werden. Das garantiere ich, denn ich tätige mittlerweile selbst nur noch höchstens einen Großeinkauf alle 2-3 Wochen und lagere alle Speisen in meinem riesigen Kühl- und Gefrierschrank mit Doppeltür. Dadurch habe ich heute mehr Freizeit, die ich bewusst gestalten kann, statt sie mit sinnlosem „Shopping-Touren“ zu verplempern.
  • Ein weiteres großes Feld für Kosteneinsparungen, ist das Eigenheim. Wer seine für den vermeintlich benötigten Lebensstil notwendigen Quadratmeterzahlen nur etwas einschränkt, der kann viel Geld sparen. Kluge Hausbesitzer planen mit ihrem Bau oder Erwerb einer Immobilie auch gleich eine oder mehrere Wohnungen ein, um gegebenenfalls dem Nachwuchs eine künftige Bleibe zu sichern oder nach einer Phase der Zwischenvermietung irgendwann selbst innerhalb des eigenen Hauses umzuziehen. Eine kleine Einliegerwohnung ist gut für die Brieftasche und zahlt die mittlerweile abstrus hohen Nebenkosten.
  • Auf Augenhöhe mit der Wohnung steht das Auto. Mindestens doppelt so lange fahren, wie es die Werbung oder der sympathische Chefverkäufer/in im Autohaus vorsieht, spart bares Geld. Also lieber 8-12 Jahre fahren oder bis „die Karre auseinanderfliegt“, sofern die Reparaturkosten nicht ausufern. Selbst habe ich zeitlebens auf Neuwagen verzichtet, weil diese in den ersten 4-5 Jahren am meisten an Wert verlieren und ein vier Jahre alter Leasing-Rückläufer ist im Grunde auch noch „praktisch wie neu“. Meine Autos fuhr ich stets, bis es nicht mehr weiter ging und entsorgte die Autos, wie meinen Renault im Alter von 14 Jahren, eine 17 ½ Jahre alten Mercedes C-Klasse und fahre derzeit einen 10 Jahre alten BMW (Diesel). Wer das halbwegs beherzigt, fährt je nach Modell ungefähr mit einem monatlichen Wertverlust um 200-250 €. Vergleichen Sie das mit einem derzeit beworbenen Leasingangebot, für einen Mittelklasse-Wagen, wie BMW (keine Werbung), ab 400-600 € für 36 Monate (3 Jahre). Selbst wenn Sie sich nagelneues Auto kaufen würden, es aber wenigstens 10 Jahre fahren, können Sie den Wertverlust bereits auf rund 300 €/mtl. Senken und „sparen“ effektiv >100 €/mtl.

Der Lohn für die Mühen und 500 € Sparbetrag ist eine Altersvorsorge mit 361.993 €

Sie verstehen, worauf ich hinauswill, es geht darum, sich einige der oben genannten Überlegungen zu machen und bewusst zu konsumieren. Wer das umsetzt, kann leicht 500 € im Monat zusätzlich sparen, statt für Zins & Tilgung auszugeben.

Mit einer durchschnittlichen Rendite um 10% veranlagt, führt eine monatliche Sparrate in 20 Jahren zu einem Vermögensendwert bei 361.993 €. Würden Sie dieses Vermögen zu 5% Dividenden-Rendite oder verzinst investieren, könnten Sie daraus ein monatliches Einkommen von 1.508 € erzielen. Das ist deutlich mehr als Ihnen der Staat nach mehr als 40 Jahren an Rente gewährt, bei wesentlich höheren Beitragssätzen.

Alternative: Anstatt zu „sparen“ könnten Sie diese 500 €/mtl. vorab konsumieren, indem sie einen Kredit aufnehmen, häufiger konsumieren, modisch gekleidet auf der Höhe der Zeit stehen, stets ein neues Smartphone nutzen oder im Möbelhaus nur die besten Einrichtungen erwerben sowie im Autohaus stets neue Leasingangebote nutzen.

Mit einer Kreditrate von 500 € pro Monat und knapp 6% Zinsen könnten Sie tatsächlich über 20 Jahre hinweg 100.000 € zusätzlich ausgeben, würden aber am Ende ein Vermögen von 0 haben und über die gesamte Zeit weitere 40.000 € für Zinsen bezahlen. (Quelle: Zinsen-berechnen.de)

Es gibt nur wenige Menschen, die derart „konsumgeil“ sind, aber am Ende des Tages, liegt darin der größte Unterschied, zwischen einem wohlhabenden „Dividendenjäger“ und einem selbst versklavten Konsumenten.

Praxis-Tipp: Wie würde ich mit 100 € im Monat anfangen zu sparen?

Wer schon mindestens 10.000-20.000 € Vermögen angespart hat und weiterhin fleißig jeden Monat ein paar Hundert Euro spart, der darf sich gerne mit den Vorteilen der Einzel-Aktienanlage und starken Value-Aktien und Dividendenwerten befassen, die mein Schwerpunkt im Cambridge Investment-Club bleiben. Nach mehr als 25 Jahren Erfahrungen als Spekulant und Investor, glaube ich zu wissen, wie man bei der weltweiten Vermögensstreuung vorgehen könnte. Sie sollten aber trotzdem stets einen Blick auf den Vermögensaufbau mit standardisierten Finanzprodukten werfen.

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Das langfristige Ziel des Depots, ist eine möglichst risikoarme Rendite von rund 10% pro Jahr zu erwirtschaften und dabei stets die Risiken und Krisengefahren im Blick zu behalten. Im ersten Jahr seit der Auflage ist uns dieses Ziel gelungen und allein das Finanzfreiheits-Depot hat aktuell ca. 20% Rendite erwirtschaftet.

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Altersarmut oder eigenverantwortlicher Renten-Baukasten https://cambridge-club.com/altersarmut-oder-eigenverantwortlicher-renten-baukasten/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=altersarmut-oder-eigenverantwortlicher-renten-baukasten Mon, 19 Feb 2024 09:28:44 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2945 Warum ich für die Altersvorsorge im eigenverantwortlichen Baukasten-Prinzip binHäufig betonen Privatanleger und Einsteiger an der Börse, dass sie eine hohe Investitionssicherheit wünschen und das für sie wichtiger sei als Chancen auf langfristige Renditepotenziale.Dabei wird allerdings das Risiko oft missverstanden. So wird oft von der Banken- und Versicherungsbranche behauptet, dass hohe Kursschwankungen allein, gleichbedeutend mit einem […]

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Warum ich für die Altersvorsorge im eigenverantwortlichen Baukasten-Prinzip bin

Häufig betonen Privatanleger und Einsteiger an der Börse, dass sie eine hohe Investitionssicherheit wünschen und das für sie wichtiger sei als Chancen auf langfristige Renditepotenziale.

Dabei wird allerdings das Risiko oft missverstanden. So wird oft von der Banken- und Versicherungsbranche behauptet, dass hohe Kursschwankungen allein, gleichbedeutend mit einem höheren Risiko wären. Das ist aber falsch, denn tatsächlich können höhere Kursschwankungen – vor allem bei Aktien generell – auch das Ergebnis von Liquiditätsschwankungen sein. Über die Investitionssicherheit gibt der Kurs und dessen Schwankung allein nur indirekte Erkenntnisse.

Im Allgemeinen galten Staatsanleihen ja als „sichere Bank“ für langfristige Investitionen und die Rückzahlungstermine spielten bei tendenziell sinkenden Zinsen über 40 Jahre hinweg, von Anfang der 80er bis in die 2020er Jahre, eine immer untergeordnete Rolle.

So kam es, dass plötzlich viele als sehr sicher angesehene Investitionen, plötzlich innerhalb eines Jahres halbierten.

Das Beispiel einer langlaufenden Bundesanleihe, zeigt Ihnen das Problem auf, vor dem Sie als Sparer mit dem Ziel der Altersvorsorge heutzutage stehen.

Bundesrepublik deutschland anleihe 2017-2048:

Die im Jahr 2017 mit einem Zinskupon von lediglich 1,25% emittierte Bundesanleihe im Umfang von 37,5 Milliarden Euro, kostet den Bund und die Steuerzahler lediglich 562,5 Millionen Euro an jährlichen Zinsen. Sparer, die sich auf das Geschäft einließen und die Anleihe 2019/20 bei Kursen von bis zu 150% kauften, würden bei einem Verkauf heute nur noch 75% erhalten. Die aktuelle Inflationsrate bei rund 3% sorgt automatisch dafür, dass der Bund mit dieser Emission einen Inflationsgewinn von mehr als 1 Mrd. Euro zulasten der Sparer kassiert. Bleibt die Inflation konstant, wird die Anleihe bei Rückzahlung nur noch eine Kaufkraft von rund 10 Mrd. Euro haben, während der Sparer, darunter auch Lebensversicherungen oder Pensionskassen, rund zwei Drittel ihres Vermögens einbüßen werden. Das scheint ein sehr gutes Geschäft zu sein für den Schuldner (BRD) gegenüber dem Gläubiger (Bürger oder Sparer mit Überschüssen).

Man könnte fast behaupten, dass bei den Staatsanleihen ausnahmsweise einmal die „Reichen“ von den „Armen“ geschröpft werden. Doch leiden am Ende unter der Inflation alle Beteiligten, außer dem Staat, weil sie sich die breite Masse ihre benötigten Waren nicht mehr leisten können. Gleichzeitig wird das Geld- sowie das Sozialsystem immer weiter ausgehöhlt, bis zur schleichenden und immer schneller werdenden Entwertung, welche am Ende zum Untergang führt.

Wenn ein System am Ende ist, verlieren zuerst die Alten und Kranken

Enter your text here...In Argentinien finden sich Rentner und Pensionäre mittlerweile in einer Situation wieder, die sie vor ihrer Pensionierung für undenkbar gehalten hätten.

Besonders verheerend sind die Auswirkungen auf die argentinischen Rentner, von denen 85 % eine staatliche Rente von durchschnittlich 58.500 Pesos pro Monat bezogen haben, das waren im Frühjahr 2023 noch umgerechnet 250 Euro. Selbst vor einem Jahr konnten sich die argentinischen Rentner mit dieser spärlichen Rente kaum ein Drittel ihrer Ausgaben für Lebensmittel, Medikamente und Miete leisten, wie die Nachrichtenagentur AP berichtete:

Mercedes Villafañe, 80, beschrieb die Krise:

„Wenn wir Rentner einkaufen gehen, kaufen wir nicht kiloweise Lebensmittel. Wir kaufen sie stückweise: eine Zwiebel, eine Kartoffel. Wir haben nie genug, um auf ein Kilogramm zu kommen."

Der Ombudsmann für Senioren berichtete, dass der Grundbedarf an Miete, Medikamenten und Lebensmitteln für eine Person 202.064 Pesos im Monat beträgt, das sind 914 Dollar, ein Anstieg um 33 % im Vergleich zu vor sechs Monaten.

Semino, Leiter der Ombudsstelle, die für die Verteidigung der Rechte von Senioren zuständig ist:

„Der Rentner muss sich entscheiden, ob er Medikamente nimmt oder nicht, ob er isst oder nicht."

Derzeit würden diese 58.500 Pesos nur noch einer Rente von 65 € im Monat entsprechen.

Obwohl Argentinien die Renten seit dem Jahr 2021 schon alle drei Monate anpasste, wobei die Hälfte aus den Steuereinnahmen und die zweite Hälfte aus indexierten Löhnen stammt, läuft die Inflation dem realen Rentenniveau davon. Derzeit steigen die Preise in Argentinien mit einer Rate von 1% pro Tag.

Eine ausreichend hohe Rendite ist keine Gier, sondern eine Überlebensnotwendigkeit

Das Beispiel von Argentinien, ist ein Extrembeispiel, doch derzeit befinden wir uns auch in Deutschland auf dem besten Wege in die Altersarmut. Tatsächlich fehlt nicht mehr viel bis dahin:

Laut einem Artikel des Business Insiders bezogen in Deutschland schon 24 Millionen Menschen eine gesetzliche Rente, deren reale Auszahlung – das heißt nach Abzug der Sozialversicherung, aber noch vor Steuern –im Jahr 2020 im Durchschnitt nur 854 Euro betrug, obwohl brutto noch immer Rentenbeträge von rund 1.500 € ausgewiesen werden.

Wohlgemerkt wird diese Höchstrente erst ab 45 Beitragsjahren gewährt.

Nun sagt der Durchschnitt allein nicht so viel aus, denn bekanntlich soll es auch Menschen geben, die darunter leben müssen.

So bilanziert die Malteser Organisation:

„Altersarmut in Deutschland ist kein neues Phänomen: Bereits 2005 war ungefähr jeder neunte Mensch über 65 Jahren davon betroffen, wie das Statistische Bundesamt aufzeigt. Doch die Quote steigt – so stark wie in keiner anderen Bevölkerungsgruppe. Mehr als jeder fünfte Mensch über 80 Jahren in Deutschland ist von Armut betroffen.“

Die Malteser Organisation stellt eine traurige Wahrheit fest:

„Wer im Alter von Armut betroffen ist, hat momentan nur sehr wenige Möglichkeiten, seinen Finanzstatus zu verbessern.“

Damit bleibt Menschen eigentlich als einzige aktive Maßnahme weiterzuarbeiten, bis zum Umfallen, um der Armutsfalle zu entgehen. So habe sich laut den Maltesern, die Zahl der erwerbstätigen Rentner in den letzten 20 Jahren verdoppelt.

Um das zu vermeiden, schlage ich eine weitere Strategie vor, die am besten funktioniert, je mehr Arbeitsjahre Sie vor Ihrer Pensionierung noch vor sich haben.

Ein einfaches Beispiel zeigt, wie man seine Ausgangslage mit regelmäßigen Sparraten und einer Rendite von netto 5% durchaus deutlich verbessern kann:

Selbst wer nur 250 Euro monatlich zurücklegt und spart, erreicht so in gut 20 Jahren die ersten 100.000 Euro. Bei einem angesparten Betrag ab 50.000 Euro, wird es sogar noch einfacher, denn dann würden Ihnen 5% Jahresrendite sowie weiterhin 250 € im Monat reichen, um innerhalb von 25 Jahren bereits ein Vermögen von über 300.000 Euro zu bilden (ohne Sparrate wären es jedoch nur 180.000 Euro).

Das heißt: Eine regelmäßige Sparrate kann sich innerhalb von 20-25 Jahren verdoppeln. Aus 250 € monatlichem Sparbetrag, würde so immerhin eine potenzielle Zusatzrente von 500 € zusätzlich.

Mit anderen Worten: Wenn Sie 20 Jahre Geduld haben und relativ solide Renditen erzielen, ist der Vermögensaufbau nur halb so schwer.

Ab 100.000 Euro Ansparvermögen würden es in 25 Jahren knapp 500.000 Euro Vermögen

Ein Vermögensaufbau sollte stets mit Rücksicht auf Sicherheit und Risiken erfolgen, wobei ich explizit auch Krisengefahren in meine Überlegungen mit einbeziehen möchte. So ist es mir gelungen ein Finanzfreiheit-Musterdepot zu konstruieren, das innerhalb der letzten 11 Monate um +13% oder fast um 13.000 € gestiegen ist. Zudem bin ich für 2024 so konservativ aufgestellt, dass wir selbst von einem überraschend starken Kursrückgang der Aktienkurse profitieren würden. Rechnen wir die außergewöhnlich starken Renditen im Uransektor heraus, habe ich derzeit im Musterdepot nur eine reine „Aktienfonds- und ETF-Risikoquote“ von 23% bezogen auf das Startkapital. Selbst wenn sich die Kurse halbieren würden, wäre das nicht nur verkraftbar, sondern sogar wünschenswert. Wann haben Sie das letzte Mal solche Aussagen von Ihrem Anlageberater gehört?

Fragen Sie ruhig einmal Ihren unabhängigen Bank- oder Anlageberater, den Sie hoffentlich haben, inwieweit sich Ihre gesamten Vermögensanlagen im Falle eines plötzlichen Markteinbruchs verhalten würden, oder rechnen Sie es selbst nach. Sie werden feststellen, dass ein so attraktives Chance-/Risikoprofil wie im Finanzfreiheits-Musterdepot nur schwer zu erreichen ist.

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