Steuern - Cambridge Club https://cambridge-club.com Wissen ist Macht Wed, 29 May 2024 13:08:50 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://i0.wp.com/cambridge-club.com/wp-content/uploads/2023/04/cropped-logo-anchor-small.png?fit=512%2C512&ssl=1 Steuern - Cambridge Club https://cambridge-club.com 32 32 Pleite im Renten-System – Arbeiten bis 88 oder lieber Frührentner ab 40-50? https://cambridge-club.com/pleite-im-renten-system-arbeiten-bis-88-oder-lieber-fruehrentner-ab-40-50/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=pleite-im-renten-system-arbeiten-bis-88-oder-lieber-fruehrentner-ab-40-50 Wed, 29 May 2024 09:50:07 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3303 Liebe Leserin, lieber Leser, aus einem privaten Telefonat, dass ich mit einem Fondsmanager führte, der Milliardenvermögen verwaltet, habe ich einige „Betriebsgeheimnisse“ erfahren, die uns in der Öffentlichkeit von den Finanzmedien verschwiegen werden. Wir steuern praktisch sicher in die „System-Pleite“   Nun, ich weiß nicht, ob ich bei Ihnen mit dieser Schlagzeile noch irgendwelche Emotionen hervorrufen kann, irgendwie ist […]

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Liebe Leserin, lieber Leser,

aus einem privaten Telefonat, dass ich mit einem Fondsmanager führte, der Milliardenvermögen verwaltet, habe ich einige „Betriebsgeheimnisse“ erfahren, die uns in der Öffentlichkeit von den Finanzmedien verschwiegen werden.

Wir steuern praktisch sicher in die „System-Pleite“

Nun, ich weiß nicht, ob ich bei Ihnen mit dieser Schlagzeile noch irgendwelche Emotionen hervorrufen kann, irgendwie ist uns das ja allen längst bewusst.

Was heißt das konkret? Bei einer „Pleite“ reicht die Höhe der täglichen Einnahmen nicht mehr aus, um die täglichen Ausgaben zu decken. Eine Zeit lang versuchen die meisten Firmen oder Privathaushalte alles, um ihre Lage zu verbessern, sie unternehmen auch vieles, um nach außen die Situation zu vertuschen. Schließlich gibt es in unserer „offenen Gesellschaft“ nichts Unangenehmeres, als wenn Kunden, Familienmitglieder oder der Nachbar davon erfahren. Das, was im privaten Alltag immer wieder vorkommt, steuert auch unsere Gesellschaft und ihr Sozialsystem zu. Die bittere Pille, die klugerweise darin besteht, die Ausgaben stets deutlich unter das Einnahmenniveau anzupassen und zu „sparen“, will niemand schlucken. Doch ich möchte Ihnen dabei helfen.

Arbeiten bis 88 oder lieber Frührentner ab 40-50? Noch haben Sie eine Wahl!

Es ist unumstritten, dass selbst die meisten „verwählten“ Politiker jetzt langsam mehr „Wahrheiten“ aussprechen, die sie jahrelang verheimlicht oder in belanglosen Nebensätzen verpackt haben. Die Information, dass die Einnahmen der Sozialsysteme schon bald nicht mehr ausreichen würden, um die Ausgaben zu decken, ist seit Jahren allgemein bekannt und wenig überraschend.

Der Tag X, rückt näher

Wie es der ehemalige Hedgefonds-Manager, Felix Zulauf, der in seiner aktiven Karriere Milliarden verwaltete, in seinem kürzlich gegebenen Youtube-Interview betonte – liegen diese Versprechen in den USA und EU beim vielfachen des künftigen Wirtschaftsaufkommens (BIP) und sollten abgezinst auf heute längst zwischen 400-600% Verschuldung des BIP entsprechen. Es kommt zweifellos eine enorme Welle auf uns zu.

Daniel Stelter – Gründer des auf Strategie und Makroökonomie spezialisierten Diskussionsforums Beyond the Obvious schrieb im April 2015 seinen Beitrag: „Das größte Ponzi-Schema der Geschichte“ im  Manager Magazin zum Thema der ungedeckten Verbindlichkeiten, also der Teil der unhaltbaren Zahlungsversprechungen, die uns Politiker machen, um gewählt zu werden:

„Studien zufolge belaufen sich die nicht gedeckten Verbindlichkeiten der Staaten auf das Drei- bis Achtfache des Bruttoinlandsproduktes und übersteigen damit die offizielle Staatsverschuldung deutlich. In Deutschland wird die Gesamtsumme aller Versorgungszusagen für Beamte bis 2040 auf zwei Billionen Euro geschätzt und ist bisher in keinem Staatshaushalt berücksichtigt.“

So formulierte es der damalige ifo-Präsident, der Ökonom Hans Werner Sinn, im Oktober 2015 in einem Artikel für die Welt drastischer, das Rentenalter müsse steigen, um Flüchtlinge zu ernähren:

„Wenn die Zuwandernden keine Stellen kriegen, werden sie nicht integriert, und dann werden wir erhebliche Spannungen in der Gesellschaft bekommen. Dann kippt die Stimmung erst recht“

Damals konnte man seine Warnungen noch mit dem Merkel-Motto „wir schaffen das“ in den Wind schlagen, doch 9 Jahre später wissen wir, es hat sich an seiner Prognose nichts verbessert und wir erleben seit Jahren die Spaltung einer ehemals weltoffenen, toleranten, produktiven, wertebasierenden, positiv eingestellten Gesellschaft.

Für die Bild-Zeitung rechnet Professor Raffelhüschen als Rentenexperte vor:

„Es gibt wegen unserer alternden Gesellschaft schon jetzt eine gewaltige Lücke zwischen dem, was Wirtschaft und Arbeitnehmer ins deutsche Steuer- und Sozialsystem einzahlen (Steuern, Pflege-, Renten-, Krankenversicherung etc.) und dem, was sie jetzt und in Zukunft dafür verlangen können (Rente, Pflege, Zuschüsse).“

Arbeiten mit 88 Jahren: Warum immer mehr Rentner arbeiten!

Eine jüngere optimistische Stimme berichtet: „Hannelore ist 88 Jahre alt“ und bedient wie selbstverständlich voller Freude im Rentenhöchstalter noch die Kasse eines Drogeriemarktes.

 Berichte wie diese, prägen die Berichterstattung unserer Medien immer häufiger. Die gleichen Entwicklungen sind auch in den USA anzutreffen – wie in diesem Artikel über  Loraine Maurer, eine 94-jährige Frau, die bei McDonald's arbeitet – und laut diesem Bericht von Nippon, arbeiten in Japan heute bereits zwei Drittel der über 60-jährigen und knapp die Hälfte aller 65-70-jährigen. Die häufigste genannte Sorge nach dem Eintritt in den Ruhestand waren dabei unter Japanern die Lebenshaltungskosten. Nur eine verschwindend kleine Minderheit zeigte sich erfreut darüber, eine „dankbare, wertgeschätzte Tätigkeit“ bis ins hohe Alter ausüben zu dürfen.  

Focus Reportage: Arbeiten mit 88 Jahren

So sparen Sie und nutzen die Magie der Märkte für Ihren Vermögensaufbau

Ich möchte wirklich niemanden von seiner glücklichen Arbeit abhalten, aber ich bin wohl selbst mit 46 schon zu alt, um an das Märchen der „glücklich arbeitenden Rentnergeneration“ zu glauben. So bin ich der „altmodischen“ Ansicht, dass jeder Mensch, der schon mehr als 40 Jahre im produktiven Berufsleben stand, das Recht haben sollte, vollkommen frei über seine Einteilung von Freizeit und (Teil-)Arbeitszeit zu entscheiden. Zumal viele Zuwanderer sich diese „Freiheiten“ schon längst unmittelbar nach erfolgter Einreise nehmen (!).

Ob Sie diese Freiheit bekommen werden, wird künftig in einem noch höheren Maße von der selbstverantwortlichen Eigenvorsorge abhängen und wie Sie diese am besten meistern, beschreibe ich Ihnen auf den folgenden Seiten. Entscheidend ist dafür, zeitlebens zu sparen und konsistent, also regelmäßig, auch kleine Beträge stets rentabel unter Nutzung der globalen Wirtschaftsleistung, jedoch nicht ausschließlich sozial (Stichwort: ESG – oder rein ideologisch) zu investieren.

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Stasi 2.0? Parasitäre Bußgeldsöldner als Vollzugshilfe https://cambridge-club.com/stasi-2-0-parasitaere-bussgeldsoeldner-als-vollzugshilfe/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=stasi-2-0-parasitaere-bussgeldsoeldner-als-vollzugshilfe Sat, 10 Feb 2024 10:16:52 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2920 Milliardärs-Planwirtschaft – Teil 11Stasi 2.0? Parasitäre Bußgeldsöldner als VollzugshilfeVom Unwesen staatlich befohlener RecyclingquotenHohe Recyclingquoten sind rein oberflächlich betrachtet eine gute Sache und erstrebenswert. Seit einigen Jahren versucht die gesetzgebende Obrigkeit durch staatlichen Zwang die Quoten zu erhöhen. Zu diesem Zweck ist unter anderem die sogenannte EU-Gewerbeabfallverordnung per August 2017 in Kraft getreten. Der Plan ging […]

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Milliardärs-Planwirtschaft – Teil 11
Stasi 2.0? Parasitäre Bußgeldsöldner als Vollzugshilfe
Vom Unwesen staatlich befohlener Recyclingquoten

Hohe Recyclingquoten sind rein oberflächlich betrachtet eine gute Sache und erstrebenswert. Seit einigen Jahren versucht die gesetzgebende Obrigkeit durch staatlichen Zwang die Quoten zu erhöhen. Zu diesem Zweck ist unter anderem die sogenannte EU-Gewerbeabfallverordnung per August 2017 in Kraft getreten. Der Plan ging nicht auf, die Recyclingziele wurden verfehlt und nun sollen die Daumenschrauben für Abfallerzeuger und Entsorgungsunternehmen gewaltig angezogen werden.

Neben verschärften Dokumentationspflichten sollen nun empfindliche Bußgelder und vor allem private Gutachter die überforderten Gewerbeaufsichtsämter als Vollzugshilfe entlasten. Diese Maßnahmen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit viele mittelständische Betriebe ohne eigene Rechtsabteilung und entsprechende Umsatzgrößen komplett überfordern. Man muss kein Prophet oder Branchenkenner sein, um das zu erkennen – der gesunde Menschenverstand reicht dafür aus.

Bußgeldsöldner: Eine weitere parasitäre Branche soll etabliert werden

Branchen und Unternehmen, die nicht am Wertschöpfungsprozess teilnehmen, verbessern nicht unmittelbar den Wohlstand einer Volkswirtschaft. Im Gegenteil, sie reduzieren die Produktivität, verbrauchen Ressourcen, mindern folglich den Wohlstand und schaden durch den verschwenderischen Charakter der Umwelt. Sie erbringen keine Dienstleistungen oder produzieren Waren, die der Bedürfnisbefriedigung der Menschen zuträglich sind. Es gibt heutzutage viele unproduktive Branchen, die es noch vor drei bis vier Jahrzehnten nicht gab. Die meisten von ihnen unterstützen die Unternehmen bei der Erbringung des Bürokratieerfüllungsaufwandes. Zum Teil „dürften“ die Unternehmen ohne diese externen Berater ihre Tätigkeiten gar nicht ausführen. Ich denke unter anderem an Datenschutzbeauftragte, an Zertifizierer und so weiter. Diese Dienstleister erhöhen die Kosten in den Unternehmen. Kleine Unternehmen sind besonders davon betroffen. Hier verteilt sich die Kostenerhöhung auf weniger abgesetzte Stückzahlen (Waren, Güter, Dienstleistungen), wodurch die absolute Gewinnmarge schwindet. Da es nur bedingt möglich ist, die gestiegenen Kosten weiterzureichen, leidet die Wettbewerbsposition der kleinen und mittelständischen Unternehmen. Die großen Unternehmen übernehmen die Marktanteile der kleinen und mittelständischen Unternehmen, die Wirtschaft zentralisiert sich und die konkurrenzwirtschaftliche Ordnung macht Platz für oligopolistische Strukturen.

Umsetzung einer totalitären Maßnahme in einer Nische – Bußgeld als Köder

Hoheitliche Aufgaben an private Dienstleister abzugeben, wäre nach meiner Einschätzung mit einem rechtsstaatlichen Dammbruch gleichzusetzen. Würde dieser Versuch in der Nische der Entsorgungswirtschaft fruchtvoll sein, könnte das Beispiel Schule machen und auf sämtliche wirtschaftliche und gesellschaftliche Bereiche ausgedehnt werden. Die staatlichen Behörden und Aufsichtsämter sind zunehmend nicht mehr in der Lage, all die Gesetze und Verordnungen zu kontrollieren und zu exekutieren. Folglich braucht es außerstaatliche Helfer und einen entsprechenden monetären Anreiz. In der Überschrift habe ich diese Helfer als Bußgeldsöldner bezeichnet. Ich überspitze die Angelegenheit bewusst, um möglichst viele Menschen aufzurütteln. Das Bußgeld ist der Köder, um einen Spitzelstaat zu etablieren. Finanziert wird dieser Apparat aus den Bußgeldern. Der parasitäre Charakter sollte deutlich erkennbar sein, denn diese neue Branche wird sich von der Substanz Dritter ernähren. Eine derartige Entwicklung würde Angst und Misstrauen gleichermaßen schüren. Der moderne Säbelzahntiger in Gestalt des Gewerbeaufsichtsamtes würde wesentlich aktiveren Nachwuchs bekommen. Aktiver deshalb, weil die privaten Kontrolleure dem monetären Anreiz folgen: Je mehr Bußgelder verhängt werden, desto größer der wirtschaftliche Erfolg für den privaten Gutachter. Der Gewerbeaufsichtsbeamte bekommt sein Einkommen auch ohne Ermittlungserfolge, also rein durch Anwesenheit.

Um es sinngemäß mit den Worten von Ludwig von Mises zu sagen: Ein Gesetz oder eine Regierungsanordnung, gleichgültig, ob aus Brüssel oder Berlin, ist mit staatlicher Zwangsgewalt ausgestattet. Wer sich der Anordnung nicht unterwirft oder ihr zuwiderhandelt, gerät mit der Polizei in Konflikt. Allerdings nur dann, wenn diese Zuwiderhandlung überhaupt identifiziert wird. Daran mangelt es aus Sicht der Obrigkeit bislang und daher möchte man die Vollzugshilfen etablieren.

Ausdehnung auf ESG- und CO2-Zielsetzungen

Vermutlich dauert es nicht allzu lange und die Kontrollen werden auf andere Bereiche ausgedehnt. Die Erweiterung könnte auf Basis der recht willkürlichen ESG-Kriterien eine zusätzliche Dynamik erfahren. Oder die strenge Überwachung der sogenannten CO2-Produktion könnte mithilfe von privaten Gutachtern eine totalitäre Ausgestaltungsform annehmen. Es geht um die Ausübung von Zwang und Gewalt zur Umsetzung einer gewissen Agenda.

Gezielte Lobbyarbeit des milliardärsplanwirtschaftlichen Zirkels?

Es ist offensichtlich, dass sämtliche Maßnahmen weder mit freiheitlichen noch mit marktwirtschaftlichen Grundsätzen in Einklang zu bringen sind. Die offene Gewaltandrohung wird viele Unternehmer verunsichern und ihnen den Spaß am Unternehmertum zusätzlich nehmen. Die Kosten für die Dokumentationspflichten werden die Wettbewerbsposition der kleinen und mittelständischen Unternehmen erheblich schwächen. Nach meiner Einschätzung handelt es sich bei einer Vielzahl von Maßnahmen um gezielte Lobbyarbeit, um den Mittelstand aus dem Markt zu treiben. Möglich werden diese Lobbystrategien durch den starken Staat. Durch die Zentralisierungseffekte der EU sind die großen Unternehmen in der Lage, diese Maßnahmen europaweit auszurollen. Wenn es dann um die Ausführung in den Ländern geht, ist zu beobachten, dass Deutschland wieder einmal deutlich gründlicher vorgeht als die südlichen Länder Europas – zum großen Nachteil der Wettbewerbsposition der deutschen Unternehmen.

Recyclingquoten erhöhen sich durch marktwirtschaftliche Anreize

Den wichtigsten und grundsätzlichsten Punkt möchte ich in der Abschlussbemerkung anbringen. Recyclingquoten unter Gewaltandrohung zu erzwingen, ist mit einem Rückfall in unfreiheitliche und antimarktwirtschaftliche Zeiten gleichzusetzen. Stahl, Pappe, Kunststoffe und andere Rohstoffe werden an den Märkten auf der ganzen Welt gehandelt. Je höher der Preis für den betreffenden Rohstoff, desto größer ist die potenzielle Gewinnspanne für Recyclingprozesse und desto größer ist der Anreiz, altes Material zu recyceln. Der positive Anreiz liegt in der konsequenten Umsetzung der freien Marktwirtschaft. Findige Unternehmer entwickeln permanent technologische Verfahren, um durch Recyclingverfahren Produktivitätsfortschritte zu erzielen. Die Lösung des Recyclingproblems stellt eine unglaubliche Ertragsmöglichkeit für Unternehmer dar. Da braucht es keine anmaßenden und einschränkenden Vorschriften, um die Recyclingquoten zu erhöhen.

Es braucht keine Zwangsmittel des Gewaltmonopolisten. Schon gar nicht dann, wenn Staaten und Superstaaten als gesetzgebende Instanz von Sonderinteressengruppen zur eigenen Zielerreichung eingespannt werden. Vordergründig und in der medialen Propaganda geht es um die gute Sache. Gegen hohe Recyclingquoten und Ressourcenschonung kann ja kein Mensch Einwände anbringen.

Es ist auch ganz sicher nicht so, dass die Menschen mehrheitlich Umweltsünder oder Ressourcenverschwender wären. Medial wird der Bevölkerung suggeriert, dass dem so sei. Damit wird der staatliche Eingriff begründet und auf dieser Basis werden Mehrheiten für Gesetzgebungsverfahren zwanghafter Natur organisiert. Die Unternehmen und Einzelpersonen, die sich an der Umwelt vergehen und kriminell agieren, werden sich auch durch schärfer werdende Gesetze nicht abschrecken lassen. Den Schaden der zunehmenden Bürokratie und des staatlichen Kontrollwahns tragen die Unternehmen und durch höhere Endpreise letztendlich auch die Verbraucher.

Überdies sei anzumerken, dass eine Staatsquote (Anteil des Staates an der Wirtschaftsleistung) von über 50 Prozent die zentrale Stellschraube darstellt, um Ressourcenverschwendung in den Griff zu bekommen. Der jährliche Bürokratieerfüllungsaufwand für die Unternehmen in Deutschland wird auf über 40 Milliarden Euro taxiert – Tendenz steigend. Anstatt die Staatsquote durch neue Steuern (und Bußgelder) und Bürokratieerfüllungsaufwand durch neue Gesetze weiter auszubauen, sollten die Menschen die Widersinnigkeit der Aktionsmechanismen erkennen und strikt ablehnen.

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Infrastruktur & Wohnungsbau: Die Zinsen werden deutlich fallen https://cambridge-club.com/infrastruktur-wohnungsbau-die-zinsen-werden-deutlich-fallen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=infrastruktur-wohnungsbau-die-zinsen-werden-deutlich-fallen Sat, 13 Jan 2024 12:31:56 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2734 Ein Hauptfaktor für eine Erholung im Industrie-Sektor sowie Baugewerbe werden fallende Zinsen und steigende Staats-Investitionen sein:Die schöngerechnete Kerninflationsrate in den USA ist mittlerweile auf 2% gesunken und liefert der US-Notenbanken wieder Argumente für eine Senkung der Leitzinsen.Darum rechne ich in den nächsten 12-18 Monaten mit drei Zinssenkungen auf 3%Obwohl viele Volkswirte und Marktteilnehmer noch immer […]

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Ein Hauptfaktor für eine Erholung im Industrie-Sektor sowie Baugewerbe werden fallende Zinsen und steigende Staats-Investitionen sein:

Die schöngerechnete Kerninflationsrate in den USA ist mittlerweile auf 2% gesunken und liefert der US-Notenbanken wieder Argumente für eine Senkung der Leitzinsen.

Darum rechne ich in den nächsten 12-18 Monaten mit drei Zinssenkungen auf 3%

Obwohl viele Volkswirte und Marktteilnehmer noch immer Zweifel äußern, ob die kurzfristigen Zinsen tatsächlich deutlich fallen werden, deutet die überwiegenden Indikatoren daraufhin, dass die Zinsen fallen. Zunächst möchte ich hierbei betonen, dass die langfristigen 10- bis 30-jährigen Anleihenrenditen bereits von 5 % auf 4 % gefallen sind und zu einer so genannten „inversen Zinskurve“ führten. Diese ist ein untrügliches Rezessions-Signal.

Außerdem sind die Refinanzierungszinsen so schnell gestiegen, dass mittlerweile der Immobiliensektor weltweit in einer tiefen Krise steckt. Für Deutschlands Stimmungsindikator im Wohnungsbausektor meldete das ifo Institut diese Woche ein neues Allzeittief, den tiefsten Stand seit 1991. Vor allem kaum einhaltbare Bauvorschriften, neue Energieverordnungen sowie schlicht ein Mangel an „arbeitswilligen Fachkräften im Baugewerbe“ führen mit den gestiegenen Zinsen zu unerschwinglichen Baukosten. Überdies scheint der deutsche Staat mit der „Vollkasko“-Versorgung von Millionen zugewanderter Menschen überfordert, die sich selbst – ohne Integration im Arbeitsmarkt – wohl niemals eine Wohnung oder ein Haus leisten könnten, während die „Stammes“-Bevölkerung durch immer mehr Abgaben, Inflation und Steuern soweit geknechtet wurde, dass sie die Hypotheken kaum noch stemmen kann. Werfen Sie nur einen Blick auf die Wohneigentumsquoten in Europa:

Italiener, Ungarn, Polen, Spanier, Dänen oder Briten haben alle wesentlich höhere Eigentumsquoten und leiden weniger stark unter den steigenden Mieten oder Wohnraumverknappung. Früher sagten Politiker und Medien dazu oft, dass die „Deutschen“ wegen der erschwinglichen Miete kein Eigentum haben wollen. Doch das war schlichtweg gelogen. Laut Statista hatten 2021 doch 72% aller Mieter den Wunsch einer eigenen Immobilie geäußert. Doch leider können sich große Teile der ärmer werdenden Bevölkerung und Rentner schlichtweg kein Eigentum leisten. Nach meiner Erfahrung sind vor allem gut verdienende Angestellte, mit hohen Vermögen und dividendenstarken Aktien-Depots, „glückliche Mieter“ in der Stadt.

Ohne die Möglichkeit einer wachsenden Beleihung der Immobilien, wird die volkswirtschaftliche Entwicklung insgesamt gehemmt. Sie sehen das an den Daten von Japan, dessen Wirtschaft und Aktienmarkt seit 1989 für knapp drei Jahrzehnte stagnierte, weil die Immobilienpreise als Beleihungsgrundlage für private Immobilienkredite rückläufig war. Allein der japanische Staat sorgte mit seiner Erhöhung der Schuldenquote von rund 60% auf >200%, dass die Wirtschaft dort nicht vollends kollabierte.

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Würden sich die Zinsen und Inflation entspannen, könnte das zu einer leichten Belebung führen. Doch weiterhin sind der größte Risikofaktor weitere unsinnigen Auflagen oder die Pflicht zum Einbau extrem teurer Heizungssysteme. Zudem sind die Kapazitäten für Baustahl, Zement oder auch Energie am Anschlag und könnten jederzeit eine neue Welle von Preiserhöhungen einleiten, die aufkeimende Hoffnungen schnell ersticken dürften.

Fakt ist aber auch: Es muss irgendwann mehr gebaut werden, sonst drohen immer mehr Wohnungslose zu Obdachlosen zu werden oder die Wohnqualität zu leiden.

Vor 12 Monaten waren laut offiziell und wohl stark geschönten Berechnungen des Statistischen Bundesamts in Deutschland gut 372.000 Personen wegen Wohnungslosigkeit untergebracht, mehr als doppelt so viele wie noch Anfang 2022.

Laut einem Bericht bei n-tv verloren die meisten Menschen ihre Wohnung der BAG zufolge aufgrund einer Kündigung. Weitere Auslöser seien demnach vor allem auch Miet- und Energieschulden.

Aber keine Angst: Sozialistische Staaten halfen sich gerne mit der Einrichtung von kommunalen WG-Wohnungen, bei denen man am Ende selbst mit einer Familie höchstens noch ein Zimmer zugewiesen bekommt...

Wohnen wie zu Sowjet-Zeiten: Kommunalkas in Russland

Es ist beängstigend, wohin die Sowjetunion nach der Oktoberrevolution 1917 innerhalb weniger Jahre hineinschlitterte. Das heutige Russland leidet seit Jahrzehnten noch unter diesem Investitionsstau aus längst vergangenen Zeiten.

Deutschland befindet sich noch nicht dort, aber auf dem besten Weg dorthin, wenn nichts unternommen wird.

Weil der Staat heute schon eine so gewichtige Rolle in der Wirtschaft und bei der Umverteilung der Einnahmen spielt, dürfte der Staatsanteil über die nächsten Jahre höchstwahrscheinlich nur weiterwachsen und zu großen Problemen führen.

Laut der Hans Böckler Stiftung, ist die Mehrheit der Deutschen unzufrieden mit der öffentlichen Infrastruktur. Im Bundesdurchschnitt fordern gut zwei Drittel höhere staatliche Investitionen, vor allem bei Gesundheit und Bildung

Wohin die Reise geht, zeigt unser Nachbar Frankreich, wo uns ein gut informierter Leser berichtete:

„Wir beobachten seit etwa eineinhalb Jahren weniger Bauvorhaben = weniger Arbeit für Architekten. Das hat zur Folge, dass Architekturbüros schließen und Leute entlassen.

Das einzige Projekt, das derzeit gut läuft, ist Cegelog (Bauträger Eiffage, zu dessen Großaktionären Blackrock gehört. Zudem profitiert Eiffage von „Neo“, einem auf 1,5 Milliarden Euro dotierten Großauftrag der französischen Armee, für deren Soldaten 8.000 Wohnungen sanieren und weitere 3.000 Wohnungen bauen werden.

Das Unternehmen, in dem ich arbeite, hat mit ihnen einen Vertrag über die Lieferung von Sanitäreinrichtungen abgeschlossen. Die Lage für Bauträger, die Wohnungen für Privatpersonen bauen, sind eine Katastrophe. Keiner kauft Häuser."

Cegelog ist ein mit 600 Mio. Euro von der Europäischen Investitionsbank (EIB) finanziertes Projekt, dessen Ziel darin besteht:

Sie sehen: Der Trend geht also immer mehr in Richtung der großen staatlichen Infrastrukturprojekte (ÖPP = Öffentlich Private Partnerschaften), die von privaten Großkonzernen ausgeführt und vom Staat mittels Schuldenaufnahme bezahlt werden.

Vor allem wird damit auch der Ausbau von Straßen, Bahnstrecken, des öffentlichen Nahverkehrs oder dem Klimaschutz vorangetrieben, während die dringend nötigen und seit Jahren geforderten Schutzmaßnahmen gegen Hochwasser scheinbar irgendwo „vergessen“ worden sind.

So zeigte sich jene französische Eiffage im jüngsten Halbjahresbericht optimistisch, was ihre Aufträge der öffentlichen Hand anbelangt:

„In Europa (ohne Frankreich) stieg der Umsatz um 32,5 % auf 2,3 Mrd. €, vor allem aufgrund des hohen Geschäftsvolumens beim Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnprojekt HS2 in Großbritannien, beim Autobahnprojekt E18 in Norwegen, beim Autobahnprojekt A3 in Deutschland und bei Offshore-Windprojekten.“

Eiffage ist übrigens auch in Deutschland aktiv, mit dem Ausbau der extrem stark überbeanspruchten A3 in Nordbayern, zwischen Würzburg und Nürnberg, wo die Strecke über 76 Kilometer von 4 auf 6 Spuren erweitert wird.

Mit solchen riesigen Bauvorhaben, die Unmengen an Stahl (Eisenerz), Beton (Zement) sowie Stromleitungen (Kupfer) verbrauchen, erklärt sich das weiterhin enorme Bedarf an Rohstoffen, obwohl westliche Privatwirtschaft längst in der unvermeidlichen Rezession steckt.

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Die Wurzel des Übels ist das heutige Geldsystem https://cambridge-club.com/die-wurzel-des-uebels-ist-das-heutige-geldsystem/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=die-wurzel-des-uebels-ist-das-heutige-geldsystem Sun, 07 Jan 2024 15:04:49 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2716 Mit der uferlosen Kreditvergabe an praktisch bankrotte Staaten, wurde die heutige Situation heraufbeschworen. Mit Hilfe des vom Goldstandard losgelösten Systems wurde seit Jahrzehnten ein weltweit gesponnene Abhängigkeitssystem erschaffen, das die westlichen Industriestaaten und deren Konsum vor den Rohstofflieferanten sehr lange begünstigt hatte. Schließlich gelangen despotische Staatsführer durch Exporte schnell zu Wohlstand und konnten dieses Geld […]

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Mit der uferlosen Kreditvergabe an praktisch bankrotte Staaten, wurde die heutige Situation heraufbeschworen. Mit Hilfe des vom Goldstandard losgelösten Systems wurde seit Jahrzehnten ein weltweit gesponnene Abhängigkeitssystem erschaffen, das die westlichen Industriestaaten und deren Konsum vor den Rohstofflieferanten sehr lange begünstigt hatte. Schließlich gelangen despotische Staatsführer durch Exporte schnell zu Wohlstand und konnten dieses Geld außer Landes im Kapitalmarkt investieren und die Früchte der westlichen Konsumprodukte genießen – schauen Sie sich nur einmal den Aktienkurs von Ferrari oder LVMH an…

Ein zunehmendes Anspruchsdenken, Bequemlichkeit und nicht zuletzt die maßlose Zuwanderung in die Sozialsysteme, trug zur Überschuldung bei, die durch einen Rückgang des Produktivitätswachstums und einem durch die politisch verordnete Energie-Diät den Industrie-Ausstoß absenkte.

Die rohstoffreichen Nationen fangen darum nun an selbst ihren Rückstand abzubauen und sich gegenseitig mit Rohstoffen und Waren zu beliefern, sodass der Westen noch tiefer in die Tasche greifen muss.

KOMPAKT-ANALYSEN: Das erwartet Börsenzyklen-Experte Felix Zulauf

In dem Youtube-Interview mit Ed D'Agostino spricht Anlageexperte Felix Zulauf über die Auswirkungen der Geopolitik und des Endes der unipolaren Weltordnung auf die Weltwirtschaft und Anlagemärkte. Zulauf prognostiziert langfristig höhere Inflation und Zinsen, eine Börsenübertreibung mit einem neuen Höchststand bis Ende des ersten Quartals dieses Jahres, gefolgt von einer starken Korrekturphase. Er erwartet eine Rezession, verschlechterte Refinanzierungsmöglichkeiten an den Anleihenmärkten, was zu politische Reaktionen führen könnte, darunter auch mögliche Zinskontrollen, bei der die Leitzinsen wie 2021 länger unter der Inflationsrate gehalten und zu Kaufkrafteinbußen für Sparer führen. Diese Situation führt aber bis zum Ende dieser Dekade zwangsläufig zu sozialen Krisen, Währungsabwertungen und einem Einbruch der Sozialleistungen. Zulauf sieht darum wenig Renditepotenzial für klassische „Buy & Hold“-Investoren und empfiehlt das Erkennen und Ausnutzen von typischerweise 12-18 Monate anhaltenden Auf- und Abwärtszyklen.

Meine Meinung:  Die große Krise steht erst noch bevor

Die multiplen Faktoren der aktuellen Wirtschaftskrise und deren Ursachen, lassen sich nicht mit kurzfristigen Maßnahmen in den Griff bekommen, sondern werden immer wieder in unterschiedlicher Intensität an die Oberfläche und damit auf die Tagesordnung gelangen.

Auch wenn jeder in Deutschland lebende Bürger von einem kommenden Kaufkraftverlust des Euros mehr oder weniger stark betroffen sein wird, hoffe und wünsche Ihnen, dass Sie persönlich nicht zu stark von den Krisen betroffen werden. Die beste Vorsorge, die Sie treffen können, ist es sich weiterzubilden. Finanziell haben Sie die besten Überlebenschancen, wenn Sie sich der Studie von Marktzyklen befassen, aber Sie dürfen sich nicht nur auf „Finanzfragen“ beschränken.

Mit Unbehagen zitiere ich aus einer Rede vor dem Carnegie Council des sehr umstrittenen Forschers Yuval Noah Harari, der die endgültige Zerstörung der individuellen Freiheit durch eine Art kollektivistische Zwangsverwaltung durch die Technologie (KI) fordert und von einer „unnützen Masse“ spricht – wobei er wohl eher selbst ein besonders nutzloses Exemplar darzustellen scheint – die mit Drogen und Computerspielen – mutmaßlich sogar noch schlimmerem – ruhig gestellt werden sollte:

„Möglicherweise treten wir in eine neue Ära ein, in der die Massen einfach zu nichts mehr zu gebrauchen sind. Sie werden sich von der Arbeiterklasse in die Klasse der Nutzlosen verwandeln.“

Meine Lösung:  Raus aus der Abhängigkeit – zurück zur Freiheit

Neben einer gewissen Unterordnung im bestehenden System, die auf individueller Ebene erfolgt, empfehle ich aber vor allem Ihre Freiheitsrechte zu wahren, indem Sie Ihre Eigenverantwortung und letztlich Ihre Eigenvorsorge stärken.

Das ist genau das Gegenteil von dem was die Medien Ihnen suggerieren.

So las ich vor wenigen Tagen eine Werbung eines Anlageberaters bei Facebook:

„Damit Sie sich mehr auf das Leben konzentrieren können, während wir uns um Ihre Finanzen und Versicherungen kümmern.“

Was meinen Sie: Hat dieser Finanzmakler eine sehr soziale Ader oder ist es vielmehr ein Manipulationsversuch, sich am ersparten Kapital der mehrheitlichen „finanziellen Analphabeten“ zu bereichern und die Bequemlichkeit des Ratsuchenden auszunutzen?

Tatsächlich machte vor wenigen Jahren eine Aussage der ING-DiBa für Aufsehen:

Mit 51 Prozent gab die Mehrheit der Deutschen an, keine Finanzbildung erhalten zu haben.

Damit ist die Mehrheit der Deutschen anfällig für Manipulation und Übervorteilung, weil sie nicht in der Lage sind selbstständig und eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen.

Mit dem Cambridge Investment-Club kann ich Ihnen versichern, dass ich alle meine Investitionsentscheidungen frei treffen kann.

Eine ähnliche Hilflosigkeit und wachsende Abhängigkeit von Institutionen wie dem Staat oder Konzernen, beobachte ich praktisch in jedem Lebensbereich, der heute von „Dienstleistungen“ übervölkert wurde. Sei es Essens-Lieferdienste, Fahrdienste, Supermärkte, …

So lange alle Dienstleistungen funktionieren, fällt die Abhängigkeit nur schwer auf. Erst wenn sie plötzlich nicht mehr funktionieren, sei es aufgrund von überhöhter Inflation oder Steuern, Energiemangel sowie Lieferkettenunterbrüchen, wächst die Besorgnis.

Mir ist bewusst, dass eine bewusste Trennung des Individuums und seiner Familie vom Staat oder Großunternehmen nie abgeschlossen sein wird, aber wie es Warren Buffett formulierte, können Sie zumindest durch eine gelebte Finanzfreiheit oder auch Selbstversorgung ein Stück Selbstbestimmung und damit auch Selbstrespekt und Anerkennung zurückgewinnen.

Eine private Absicherung dürfte darum am Ende als Tages, die letzte Bastion sein, um ein selbstbestimmtes, weitgehend frei von extremen Zwängen geordnetes Leben zu führen.

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Verknappung & Steuern: Stimulatoren der Inflation https://cambridge-club.com/verknappung-steuern-stimulatoren-der-inflation/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=verknappung-steuern-stimulatoren-der-inflation Mon, 16 Oct 2023 18:38:57 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2036 Die „freien Marktwirtschaft“ ist eine Theorie und noch nie die Realität gewesen. Allerdings wird es heute immer offensichtlicher. Die Einmischung von Politik (Regulierungs-Orgien, Steuer-Politik, Verbote und Verordnungen sowie im schlimmsten Fall geopolitische Maßnahmen im Sinne von Kriegen) hat direkte Auswirkungen auf die Finanzmärkte.Wie man zuletzt im Fall des Ukraine/Russland Krieges gesehen hat, entsteht bei Kriegen […]

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Die „freien Marktwirtschaft“ ist eine Theorie und noch nie die Realität gewesen. Allerdings wird es heute immer offensichtlicher. Die Einmischung von Politik (Regulierungs-Orgien, Steuer-Politik, Verbote und Verordnungen sowie im schlimmsten Fall geopolitische Maßnahmen im Sinne von Kriegen) hat direkte Auswirkungen auf die Finanzmärkte.

Wie man zuletzt im Fall des Ukraine/Russland Krieges gesehen hat, entsteht bei Kriegen immer eine „künstliche“ Verknappung, die auf politische Entscheidungen zurückzuführen ist. Im jetzigen Fall der Eskalation in Israel sprechen wir von einem geographischen Raum der Energie-Rohstoffe. Die Unsicherheit hat sich bereits am Ölpreis gezeigt, der nach einer vorherigen Korrektur prompt wieder angesprungen ist. Die Unsicherheit betrifft potenziell auch die Lieferwege (See- und Landweg), so dass die Gefahr weiter steigender Preise für Energie-Rohstoffe sogar wahrscheinlich ist.

Der Turbo-Faktor wird im Zentrum Europas – nämlich Deutschland – im Januar 2024 einsetzen. Im Zuge der CO2-Steuer Anhebung steigen die Endverbraucherpreise überproportional an. Gehebelt wird die bevorstehende Preisexplosion durch eine nahezu Verdopplung der Mautgebühr, die alle Transporte von physischen Gütern nochmals teurer macht und darauf der weitere Turbo der 19% „Mehr-WERT-Steuer“ gesetzt wird.

Wer an dieser Stelle nun denkt, dass die Inflation im Jahr 2024 rückläufig sein wird, sollte sich jetzt lieber doch anschnallen. Die Kombination aus Verknappung, erschwerte Lieferketten und Kalkulations-Problematik mit der steigenden Steuerlast wird die Güter-Preise im Jahr 2024 durch die Decke schießen lassen. In der Regel reagieren die Märkte dann mit fluchtartigen Käufen bei Gold. Hier entgegen spricht die wahrscheinlich weiter stark steigende Inflation (in der 2.Welle). In anderen Worten: die Zinspolitik wird an dieser Stelle die nächsten Weichen stellen. Rezession vs. Inflation: wohin wird das Geld fließen?

Nun, auf der einen Seite steigen die Anleihen-Preise und ersetzen dadurch in einem rezessiven Wirtschaftsumfeld die Chancen von Dividenden-Renditen bei Aktien. Auf der anderen Seite nimmt auch die Skepsis gegenüber den Staatsverschuldungen zu. Dies spricht wiederum für Edelmetalle. In dieser Kurzanalyse sieht man wie eng die Geldflüsse in unterschiedliche Asset-Klassen liegen. Denn selbst (oder vor allem) bei in Phasen steigender Inflationsraten können auch die Umsätze der Unternehmen steigen. Schließlich werden die gestiegenen Preise an den Endverbraucher weitergegeben. Ich nenne diese Situation: Inflationäre Asset-Bubble.

Die sinnvollste Investmententscheidung liegt nun darin, dass man a) Investments braucht, die mindestens die Inflation ausgleichen und b) von finanzpolitischen Entscheidungen abgekoppelt ist. Deshalb erschließen sich für mich 2 Möglichkeiten: physisches Gold oder Goldminen und Energie-Rohstoffe. Ich hoffe, dass diese Kurzanalyse für die Cambridge-Club Community hilfreich ist und freue mich auf eine anregende Diskussion in der Cambridge-Club Community auf Discord (kostenlos anmelden)

Der Cambridge Investmentclub findet die aussichtsreichsten Aktien für dieses inflationäre und von Kriegen oder Krisen geprägte Marktumfeld. Der erfahrene Geheimrat und das Cambridge-Club Investment-Team stellt Ihnen in den Wochenausgaben Aktien vor, die in der Regel nur wenige kennen und deren innerer Wert deutlich unterschätzt wird.

Erfahren Sie in der jüngsten Wochenausgabe von einer neuen Value-Perle: Es ist die Aktie eines krisensicheren, global führenden Nahrungsmittelkonzerns - der mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 6 nur ein Drittel so hoch bewertet wird, wie eine Nestle. Dazu kommt eine außergewöhnlich attraktive Dividendenrendite zwischen 6-8% je nach Analystenprognosen und Gewinnentwicklungen ab 2024. Cambridge-Club Chefanalyst Andreas Lambrou ist der Meinung, dass das Kurspotenzial über die kommenden 24 Monate bei bis zu +100% liegen sollte, wobei das Wertaufholpotenzial auf 5-Jahressicht noch höher, bei bis zu 200% liegt.

Sie wollen den Namen und alle Hintergründe zu dieser aussichtsreichen Investitionschance  erfahren und welche Aktien Andreas Lambrou noch für aussichtsreich erachter sowie in seinem privaten Depot für den Vermögensaufbau einsetzt? Dann nutzen Sie die Chance und werden heute Mitglied im Cambridge Investmentclub.

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