Wachstum - Cambridge Club https://cambridge-club.com Wissen ist Macht Tue, 11 Jun 2024 10:14:43 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://i0.wp.com/cambridge-club.com/wp-content/uploads/2023/04/cropped-logo-anchor-small.png?fit=512%2C512&ssl=1 Wachstum - Cambridge Club https://cambridge-club.com 32 32 Schöne neue Welt – EU-Preisniveau & Energiepreise https://cambridge-club.com/schoene-neue-welt-eu-preisniveau-energiepreise/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=schoene-neue-welt-eu-preisniveau-energiepreise Sun, 09 Jun 2024 10:53:48 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3349 Schöne Neue Welt: Einkaufstouristen aus Frankreich fahren schon jetzt 700 Kilometer weit mit dem Bus, um bei ihrem Wocheneinkauf zu sparen…!Bestimmt haben Sie es schon festgestellt, dass Sie in einigen innereuropäischen Nachbarländern völlig andere Preise bezahlen müssen. Diese Beobachtungen teilen auch unsere Nachbarn.Einige Franzosen, wie diese im Videolink gezeigte Reisegruppe aus Marseille, fährt zum Einkaufen […]

The post Schöne neue Welt – EU-Preisniveau & Energiepreise first appeared on Cambridge Club.

]]>

Schöne Neue Welt: Einkaufstouristen aus Frankreich fahren schon jetzt 700 Kilometer weit mit dem Bus, um bei ihrem Wocheneinkauf zu sparen…!

Bestimmt haben Sie es schon festgestellt, dass Sie in einigen innereuropäischen Nachbarländern völlig andere Preise bezahlen müssen. Diese Beobachtungen teilen auch unsere Nachbarn.

Einige Franzosen, wie diese im Videolink gezeigte Reisegruppe aus Marseille, fährt zum Einkaufen nach Spanien, weil es dort schon bis zu zweimal billiger ist. Selbst die Strapazen einer 700 Kilometer langen Hin- und Rückfahrt im Reisebus, nehmen sie dankend in Kauf, für ihren preisgünstigen Einkauf.

Nun, Einkaufsreisen sind nicht neu und erfuhren im Nachkriegsdeutschland ebenfalls einen Boom. Auch nach der Wiedervereinigung blieben ausufernde Shopping-Touren nach Polen bis heute angesagt.

Zuallermeist ging es dabei dennoch, wie ich es beurteilen würde, meist um den Erwerb günstigerer Genussmittel, wie Alkohol oder Tabak.

Wenn jemand für eine Packung „Toastbrot“ des mexikanischen Nahrungskonzerns Grupo Bimbo (Börse: Mexiko, Kurs: 71 Pesos)Achtung: Nur als Randnotiz für interessierte Investoren und keine Kaufempfehlung), der allein wegen seines „illustren Namens“ eine Erwähnung wert ist, eine Wegstrecke von 700 Kilometern auf sich nimmt, dann scheinen wir längst mitten in einer Krise angekommen zu sein.

Ja, die Krise, worüber schon die letzte Woche verstorben Ruth-Maria Kubitschek (ein Nachruf in der BILD-Zeitung), in ihrer Rolle als Annette von Söttingen, in einer meiner Lieblingsserie „Monaco Franze“ Monaco Franze Episode 8 „Macht’s nur so weiter!“ (Youtube-Ausschnitt) sinngemäß über die bundesweite inflationäre Krise von Anfang der 80er Jahre sagte, dass sie unterschwellig und alles auf eine Art brüchig im Gefüge sei.

Die Preise innerhalb der Europäischen Union weichen bereits seit jeher voneinander ab, ausgelöst durch länderspezifische Unterschiede, die vor allem regionalen Ursprung haben. Ein Bauer wird seine Kartoffeln in der Regel vor Ort absetzen wollen, statt sie Tausende Kilometer entfernt anzubieten. Für weitere Unterschiede sorgt die Gesetzgebung, die Mehrwertsteuern oder ein immer schwierigeres Umfeld für den Warentransport.

Über die Jahrzehnte sorgten freie Zollhandelszonen von Deutschland, über die USA bis nach China für eine Annäherung der Warenpreise. Schließlich wurde uns durch den Euro und offene Grenzen, ein „freier Markt“ versprochen, von dem wir als Verbraucher stark profitieren würden.

Tatsächlich haben die Unternehmer mit immer mehr Konkurrenz zu kämpfen, die zunächst positiven Effekte einer Preisangleichung innerhalb des Wirtschaftsraums EU/weltweit geriet jedoch zuletzt ins Stocken, ja sie kehrte sich sogar direkt um.

Aus meiner Sicht eine besorgniserregende Entwicklung, denn die Angleichung der Lebens- und Einkommensverhältnisse auf unserem liebenswerten Planeten, sollte eigentlich immer auf „natürliche Weise“ möglich sein und es gehört in eine offene Diskussion, ob sie vielleicht sogar ein erstrebenswertes Ziel sein könnte, obgleich jedem bewusst sein dürfte, dass sich dieses „idealisierte Ziel“ niemals ganz erreichen lässt. Einige Vorteile liegen klar auf der Hand.

So würde durch einen wahren Freihandel mehr Wohlstand entstehen können als durch Abschirmung und Abschottung.

Die Europäische Kommission schreibt unter Berufung auf Eurostat:

„Das höchste Preisniveau unter den EU-Mitgliedstaaten wurde in Dänemark beobachtet, das 49 % über dem EU-Durchschnitt lag, während das Preisniveau in Bulgarien und Rumänien 41 % unter dem EU-Durchschnitt lag.”

Preisniveau innerhalb der EU sowie Schweiz, Island und Norwegen:

Quelle: Tabelle der Europäische Kommission, mit dem Preisniveau für Nahrungsmittel ohne Tabak und Alkohol).

Demnach stand Deutschland gemessen an den Nahrungsmittelpreisen stets im Mittelfeld und hatte mit den EU-Ländern die den Euro als Zahlungsmittel verwenden (Durchschnitt 105% des EU-Durchschnitts) vergleichbare Preise. Wie Eurostat für das Jahr 2022 errechnete, lag der Index für Deutschland sowie in Frankreich bei jeweils 106% und selbst Spanien lag mit 99% nur unwesentlich darunter.

Es stimmt, dass die Preisunterschiede innerhalb der EU und selbstverständlich noch stärker auf globaler Ebene, früher ebenfalls „normal“ waren.

Meine eingangs geschilderter Beobachtung zum Einkaufstourismus und weitere Anhaltspunkte, die sich erst nach und nach in den aktuellen Zahlen wiederfinden werden und die Volkswirte dann „rätseln lässt“, beginnen sich die Anzeichen zu mehren, dass die Unterschiede wieder deutlicher zunehmen.

Die Gründe für die Inflation sind natürlich auch vielfältig und lassen sich am ehesten durch verzögerte Preissteigerungen in Reaktion einer ausufernden Geldmengenerhöhung, bei gleichzeitig stagnierenden Produktionskapazitäten beschreiben. Zudem sorgen höhere Sozialbeiträge sowie wachsende Lohn- und Energiekosten, für unterschiedliche Entwicklungen. In diesem Vergleich schnitten Deutschland mit 5,9% im Jahr 2023 sowie Frankreich mit 5,7% deutlich schlechter ab als das erwähnte Spanien mit 3,4%.

Sogar Euronews erwähnte im Frühjahr lobend in seinem Artikel, „Spaniens Wirtschaft floriert: Warum das Land stärker wächst als seine EU-Rivalen“, dass die Ratingagenturen ihren Ausblick für Spanien angehoben haben.

Dass die Preise zwischen den ehemals wirtschaftlich „stärksten“ EU-Staaten, wie Deutschland und Frankreich, mittlerweile so stark von Spanien abweichen, die bisher als „wirtschaftlich eher schwächer“ galten, ist nur für jene überraschend, die sich der Bedeutung des Energiemarktes nicht bewusst sind. Einer der wichtigsten Gründe, für diese erheblichen Differenzen, waren demnach die unterschiedlichen Entwicklungen der Strompreise und beim Solarstrom.

Solarstrom funktioniert am besten, wenn die Sonne scheint

Die Energie, die ein Solarmodul erzeugt, hängt direkt von der Sonneneinstrahlung ab, die in Europa sehr unterschiedlich ist. Bei der photovoltaischen Produktion kann in Südspanien ein Potenzial von 1600 kWh/kWp erreicht werden, während es in Deutschland um 900 kwH/kWp nur halb so hoch liegt. Mit anderen Worten: Um die gleiche Strommenge zu erzeugen wie Spanien, muss Deutschland doppelt so viel investieren und besitzt darum auch höhere Strompreise.

Seit dem Allzeithoch von rund 293 Euro pro Megawattstunde (MWh) im März 2022 sind die durchschnittlichen monatlichen Großhandelspreise für Strom in Spanien laut LSEG um über 90 % gesunken und erreichten im vergangenen Monat ein Mehrjahrestief von rund 14 Euro/MWh. Zum Vergleich: In Deutschland lagen die Großhandelspreise für den Strom im April noch immer bei 62 €/MWh und damit zwar ebenfalls auf einem Dreijahrestief, jedoch immer noch mehr als viermal teurer als in Spanien. Viele Nahrungsmittel werden transportiert und haben naturgemäß einen höheren Energiekostenanteil als Dienstleistungen. Damit wirken sich die günstigeren Stromkosten direkt positiv auf das gesamte Preisgefüge aus.

The post Schöne neue Welt – EU-Preisniveau & Energiepreise first appeared on Cambridge Club.

]]>
Wie oft denken Sie heute noch an den Ruhestand und Ihre Rente? https://cambridge-club.com/wie-oft-denken-sie-heute-noch-an-den-ruhestand-und-ihre-rente/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=wie-oft-denken-sie-heute-noch-an-den-ruhestand-und-ihre-rente Sat, 04 May 2024 10:06:43 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3173 Wenn Sie mich vor 20 Jahren nach dem Ruhestand und meinen Aussichten auf die Rente gefragt hätten, wäre ich wohl in Selbstmitleid versunken, voller Sorgen und Ängste.Doch ich kann Sie beruhigen, nach 20 Jahren, die äußerst reich an Lebens- und Investmenterfahrungen waren, bin ich doch ein ganzes Stück weitergekommen und blicke hoffnungsvoller meiner finanziellen Freiheit […]

The post Wie oft denken Sie heute noch an den Ruhestand und Ihre Rente? first appeared on Cambridge Club.

]]>

Wenn Sie mich vor 20 Jahren nach dem Ruhestand und meinen Aussichten auf die Rente gefragt hätten, wäre ich wohl in Selbstmitleid versunken, voller Sorgen und Ängste.

Doch ich kann Sie beruhigen, nach 20 Jahren, die äußerst reich an Lebens- und Investmenterfahrungen waren, bin ich doch ein ganzes Stück weitergekommen und blicke hoffnungsvoller meiner finanziellen Freiheit entgegen.

In 20 Jahren kann sich viel verbessern – wenn Sie den Mut haben Ihre Vorsorge rechtzeitig und richtig anzugehen

Es gibt umgangssprachlich immer mehrere Wege nach Rom. Mein Rat wäre es immer noch, reich zu heiraten oder zu erben. Doch danach bleibt der zweitbeste Weg eine Karriere, egal ob selbstständig, als Beamter oder Angestellter und die Vermehrung Ihres Sparvermögens über den langfristigen „Zinseszinseffekt“ und die Börse. Schlecht geeignet für eine Wohlstandsvermehrung sind waghalsige Spekulationen oder gar Wetten. Auch wenn ich sagen kann, dass ich immer mal wieder auch erfolgreiche Spekulation durchgeführt habe, mit sechsstelligen Gewinnen, so würde ich mich für meine Altersvorsorge lieber auf ein Einkommen und stabile Renditen und Dividenden verlassen und nicht nur dem Zufall vertrauen.

Obwohl ich Sie häufig darin ermutigte Gold und auf das Industrie-Edelmetall Silber im Doppelpack zu kaufen, bin ich weit davon entfernt ein Gold-Apostel sein zu wollen, wie es häufig unter extrem pessimistischen Börsenexperten der Fall zu sein scheint. Es ist wahr, dass Gold stets und über die letzten 25 Jahre verstärkt eingesetzt werden durfte, zum Zweck der inflationsfreien Vermögenssicherung und als Stoßdämpfer für ein Depot, um unliebsame Rückschläge abzumildern.

Gleichwohl stimme ich in der Sache selbst dem Börsenmacher Larry Fink zu, der als „Bösewicht“ der globalen Eliten zählt und mit seinem noch berüchtigteren Unternehmen Blackrock gründete, das durch seine Index-ETFs immer mehr Aktien weltweit, gleich einem Starkstrommagneten anzieht und dessen Finanzprodukte vor allem durch extrem niedrige laufende Kosten berühmt wurde und Anklang findet.

Dieser Larry Fink schrieb in seinem jährlichen Brief an Investoren:

„Vergleichen Sie die Investition in Gold mit einer Investition in ein neues Haus, sagen wir mal. Wenn Sie ein Haus kaufen, hat das einen wirtschaftlichen Multiplikatoreffekt, weil Sie das Haus einrichten und reparieren müssen. Vielleicht gründen Sie eine Familie und ziehen Kinder in das Haus ein. All das führt zu wirtschaftlicher Aktivität. Auch wenn jemand sein Geld bei einer Bank anlegt, gibt es einen Multiplikatoreffekt, weil die Bank dieses Geld zur Finanzierung einer Hypothek verwenden kann. Aber Gold? Es liegt einfach in einem Safe. Es kann ein gutes Wertaufbewahrungsmittel sein, aber Gold erzeugt kein Wirtschaftswachstum.

Nun, ich stimme Herrn Fink an dieser Stelle nicht unwidersprochen zu, sondern behaupte, dass wir in der Weltgeschichte durchaus auf äußerst starke Wachstumsphasen zurückblicken konnten, die durchaus auch zusammen mit einem Goldstandard als Währungsabsicherung funktioniert haben.

Zutreffend ist dennoch, dass reines Gold in einem Tresor, für den Halter eine gute Absicherung sein mag, aber volkswirtschaftlich keinen Mehrwert erzeugt, sondern dieser Mehrwert allein durch wirtschaftliche Tätigkeiten im Kapitalismus entsteht, sei es durch den angesprochenen Hausbau oder anderweitigem Einsatz von Kapital, auf dem Weg der Investitionen, in Form von – auch mittels Gold – besicherten oder unbesicherten Kredite, die durch die Rückzahlungswilligkeit, aus Ideen und Schaffenskraft, zu Wohlstandsmehrung beiträgt. Kurzum, jeder Akt von freiem, ungezwungenem Unternehmertum.

Wäre es anders, wären die kollektivistischen, ausbeuterischen Staaten mit ihren Arbeitslagern wirtschaftlich bestimmt viel schneller vorangekommen, als die lange Zeit auf den Grundprinzipien von Freiheit und Individualismus erbaute westliche Welt, mit den USA als Kernland.

Larry Fink beschreibt die Wichtigkeit von erfolgreichen Investitionsentscheidungen:

„Als meine Mutter 2012 starb, ging es mit meinem Vater schnell bergab, und mein Bruder und ich mussten uns um die Rechnungen und Finanzen meiner Eltern kümmern.

Sowohl meine Mutter als auch mein Vater haben 50 Jahre lang gute Jobs gehabt, aber sie waren nie in der höchsten Steuerklasse. Meine Mutter unterrichtete Englisch an der örtlichen staatlichen Hochschule (Cal Northridge), und mein Vater besaß ein Schuhgeschäft.

Ich weiß nicht genau, wie viel sie jedes Jahr verdienten, aber in heutigen Dollars waren es wahrscheinlich nicht mehr als 150.000 Dollar für ein Paar.

Mein Bruder und ich waren überrascht, als wir die Höhe der Altersvorsorge unserer Eltern sahen

Es war um eine Größenordnung größer, als man es bei einem Ehepaar mit ihrem Einkommen erwarten würde. Und als wir ihren Nachlass durchgingen, erfuhren wir auch warum:

Die Investitionen meiner Eltern. Mein Vater war schon immer ein begeisterter Anleger gewesen. Er ermutigte mich, als Teenager meine erste Aktie zu kaufen (das Chemieunternehmen DuPont).

Mein Vater investierte, weil er wusste, dass das Geld, das er in den Anleihen- oder Aktienmarkt investierte, wahrscheinlich schneller wachsen würde als auf der Bank. Und er hatte Recht.

Ich ging zurück und rechnete nach. Wenn meine Eltern 1960 nur 1.000 Dollar hatten und dieses Geld in den S&P 500 investierten, dann waren die 1.000 Dollar im Rentenalter 1990 fast 20.000 Dollar wert.

Das ist mehr als das Doppelte dessen, was sie verdient hätten, wenn sie das Geld einfach auf ein Bankkonto gelegt hätten.

Mein Vater starb ein paar Monate nach meiner Mutter, mit Ende 80. Aber meine beiden Eltern hätten auch über 100 Jahre alt werden und es sich bequem leisten können.

Meine Eltern haben ihre letzten Jahre in Würde und finanzieller Freiheit verbracht. Die meisten Menschen haben diese Chance nicht. Aber sie können es. Die gleiche Art von Märkten, die meinen Eltern damals geholfen hat, kann auch anderen in unserer Zeit helfen. In der Tat glaube ich, dass die wachstums- und wohlstandsfördernde Kraft der Kapitalmärkte auch für den Rest des 21.“

Historische Renditen mit dem US-Chemiekonzern Du Pont:

Obwohl der S&P 500 Index über weite Strecken der letzten 50 Jahre und am Ende mehr als fünfmal besser abschnitt als die Aktien des Chemiekonzerns Du Pont, konnten Anleger dort ihren Investitionsbetrag dennoch mehr als verzehnfachen und streichen bis heute eine attraktive Dividende von jährlich über 1,50 US$ pro Aktie ein. Zwar besitzt Du Pont heute nur noch eine erwartete Dividendenrendite um 2%. Bezogen auf die Durchschnittskurse der Jahre 1968 bis 1982, haben Anleger seit etlichen Jahren starke Dividenden kassiert. Allein den Zeitraum, den ich untersucht habe, von 1997 bis 2024 waren es fast ausnahmslos mehr als 0,30 US$ Dividende pro Quartal. Ein Investor der irgendwann vor 40-50 Jahren investierte, hätte damit praktisch jedes Jahr 20% seines durchschnittlichen Kaufkurses eingefahren, der um 7 US$ gelegen haben könnte.Selbst einige Ausnahmejahre mit äußerst starken Dividenden über mehr als 2 US$ pro Aktie oder 28% Dividendenrendite auf den mittleren Kaufkurs seit Ende der 60er oder 70er Jahre, waren mit diesem Investment möglich. Du Pont war also für Larry Fink‘ Vater eine bekannte, solide Investitionsaktie, die ohne größere Überraschungen die Zeit überstand und bis heute lebenswichtige Industrieprodukte produziert.

Ich nehme an, dass Larry Fink das Beispiel bewusst direkt aus dem Leben gegriffen gewählt hat, weil es sehr schön zeigt, dass man gar kein Genie sein muss, um an der Börse jedes Jahr 20% Rendite zu kassieren. Schließlich ist es eine Rendite, bei der jeder Bankberater nur ungläubig mit dem Kopf schütteln würde, weil er es vermutlich selbst für gar nicht realistisch möglich halten würde, schließlich lernen wir von der Schule an, dass Zinsen und Renditen von 5-10% wirklich das Äußerste sind. Die Magie ist der Zinseszinseffekt und in dessen Genuss kommen Sie nur, wenn Sie solide Aktien halten und außerdem so geduldig sind, wie die Eltern von Herrn Fink, die über 20 Jahre reinvestierten und warteten, bevor sie die Dividenden für ihren Lebensabend verwenden konnten.

Das lernen Sie von den Weisheiten des Larry Fink

„Eine davon ist die Bank, auf die sich die meisten Menschen in der Vergangenheit verlassen haben. Sie legten ihre Ersparnisse an, um Zinsen zu erhalten, oder nahmen Kredite auf, um ein Haus zu kaufen oder ihr Unternehmen zu erweitern. Im Laufe der Zeit entstand jedoch eine zweite Möglichkeit der Finanzierung, insbesondere in den USA, mit dem Wachstum der Kapitalmärkte: Öffentlich gehandelte Aktien, Anleihen und andere Wertpapiere.

Auf der Suche nach der Wahrheit, finden Sie schnell extrem kritische Artikel über Larry Fink oder Blackrock und seine passiven ETFs, die automatisch die Aktien eines Index nachbilden, aber auch immer mehr Vermögen – ähnlich wie ein schwarzes Loch – anziehen. Neben berechtigter Kritik löst Blackrock mit seinen Strategien aber zwei ganz entscheidende Probleme an der Börse. So betrachten wir im Rückblick immer nur die Renditen der überlebenden Unternehmen. Der Vorteil der Indizes und den Index abbildenden ETFs liegt darin, dass dort die Pleite gegangenen Verlierer oder gefallenen Werte stets an Einfluss (Gewichtung) verlieren und rechtzeitig aussortiert werden. Nur selten enden diese bei 0 im Totalverlust, wie das sehr häufig bei einigen selbst durch Anleger ausgewählten Aktien in einem Anlegerdepot anzutreffen ist.

Entdecken Sie mit dem "10.000 € Insider-Depot" die erste Stufe des INSIDER-CLUB

Mit einer Monatsausgabe und einer Aktien-Neuvorstellung im Monat, mit Zugriff auf das Live-Depot, das mit 10 Aktien je 1.000 € aufgebaut wird.

Um an diesem Einsteiger-Programm teilzunehmen, können Sie den monatlichen Aktienvorstellungen mit einem Anlagebetrag von realistisch gesagt 100 € pro Monat folgen oder sollten innerhalb eines Jahres am besten 10.000 € Vermögen zur Verfügung haben.

Ziel des Depots ist den Vermögensaufbau nach Zahlen & Fakten auf das richtige Gleis zu bringen.

Das "10.000 € Insider-Depot" ist für Sie geeignet, wenn:

  1. Sie trotz lediglich 30-60 Minuten Aufwand im Monat von Profi-Investoren zum Erfolg geführt werden möchten.
  2. Sie ein fokussiertes Depot mit maximal 10-12 Aktien halten und in der Regel mit maximal 1-2 Transaktionen pro Monat arbeiten möchten.
  3. Den langfristigen Vermögensaufbau mit Schwerpunkt Aktien erlernen möchten.
  4. Sie gerne werthaltige, unterbewertete "Value-Aktien" kaufen wollen, die Ihnen neben einem hohen Kurspotenzial meist eine sehr attraktive Dividendenrendite aufweisen.
  5. Sie auf der Suche nach extrem aussichtsreichen "Wachstums-Werten" sind, die sich langfristig verzehnfachen können.

Bei der Auswahl der aussichtsreichsten Wertpapiere orientieren sich unsere Analysten stets an den Grundprinzipien der langfristigen Value-Analyse, wie sie von Benjamin Graham erfunden und von Warren Buffett verfeinert wurde sowie den Grundpfeilern der strategischen Aktien- und Wachstums-Analyse wie diese sehr erfolgreich von Peter Lynch umgesetzt wurde.

Extra-Bonus 2024 "Finanzfreiheit": Außer den Einzelwerten des Insider-Depots erhaltet ihr noch zusätzlich ein weiteres Musterdepot der "Finanzfreiheit" Strategie, die den passiven Aufbau von Vermögen verfolgt, durch Auswahl spezieller Wertpapiere mit weit überdurchschnittlicher Rendite und Verzinsung, speziellen Sektor-ETFs und Anlagestrategien über Fonds. Das Musterdepot hat einen Wert von 100.000 €, kann aber auch ab 25.000 € realistisch umgesetzt werden.

Für Chefanalyst Andreas Lambrou war diese Entwicklung keine Überraschung, denn er kennt die Börse seit mehr als 30 Jahren. Unter seiner Regie wird die Auswahl der richtigen Wertpapiere für Sie zum Kinderspiel. Das Musterdepot lässt sich spielend leicht mit nur 10 Minuten Aufwand im Monat nachbilden und ist das ideale Einstiegsprodukt in die Welt der Investments.

Das langfristige Ziel des Depots, ist eine möglichst risikoarme Rendite von rund 10% pro Jahr zu erwirtschaften und dabei stets die Risiken und Krisengefahren im Blick zu behalten. Im ersten Jahr seit der Auflage ist uns dieses Ziel gelungen.

The post Wie oft denken Sie heute noch an den Ruhestand und Ihre Rente? first appeared on Cambridge Club.

]]>
Rendite-Alarm bei Gold, Silber und Goldminen https://cambridge-club.com/rendite-alarm-bei-gold-silber-und-goldminen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=rendite-alarm-bei-gold-silber-und-goldminen Sun, 10 Mar 2024 13:39:24 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3015 Gold & Silber sowie Goldminen-Aktien stehen vor einer starken Rendite-PhaseVor zwei Wochen habe ich darübergeschrieben, dass der legendäre Investor, Milliardär mit „Gurustatus“, Stan Druckenmiller, im 4. Quartal erste Aktienpositionen bei Barrick Gold und Newmont gekauft hat. Damit scheint er einer ähnlichen Strategie wie ich zu folgen, bei der die großen Goldminenwerte am wahrscheinlichsten eine deutliche […]

The post Rendite-Alarm bei Gold, Silber und Goldminen first appeared on Cambridge Club.

]]>

Gold & Silber sowie Goldminen-Aktien stehen vor einer starken Rendite-Phase

Vor zwei Wochen habe ich darübergeschrieben, dass der legendäre Investor, Milliardär mit „Gurustatus“, Stan Druckenmiller, im 4. Quartal erste Aktienpositionen bei Barrick Gold und Newmont gekauft hat. Damit scheint er einer ähnlichen Strategie wie ich zu folgen, bei der die großen Goldminenwerte am wahrscheinlichsten eine deutliche Aufwertung erfahren werden, weil allein über ETF-Zuflüsse automatisch mehr Geld bei den größten Goldminenkonzernen investiert wird, sobald das Momentum zunimmt.

Die Gründe für den Kauf von Gold und Goldminen lassen sich laut Druckenmiller wie folgt zusammenfassen:

  • Gold ist eine Absicherung gegen eine Abwertung des US-Dollars. Zudem ist Herr Druckenmiller der Meinung, dass die Goldpreise in einem Szenario mit niedrigeren Zinsen, höheren Inflationsraten oder einer Kombination aus beidem steigen sollten.
  • Druckenmiller erwartet, dass die Zentralbanken von autokratischen Ländern wie China und Russland weiter Gold kaufen und in den USA sehr wahrscheinlich die Zinsen senken werden und Trump eher eine „lockere Geldpolitik“ einfordern dürfte, sollte er zum US-Präsidenten gewählt werden, was laut den jüngsten Wahlumfragen als sehr wahrscheinlich gilt.

Dass sich Herr Druckenmiller vor einer urplötzlichen Abwertung des US-Dollars fürchtet, machte er in einem Interview bei der Norges Bank Investmentkonferenz 2023 deutlich:

„Der einzige Bereich, in dem ich im Moment ein Risiko trage, ist der US-Dollar, und ich bin natürlich aus den gleichen Gründen in Gold investiert."

 Zudem betonte er bei der Sohn Investmentkonferenz im Mai 2023:

„Wir besitzen im Moment Gold und Silber. Sie haben sich in der Vergangenheit bei harten Landungen nicht gut geschlagen, aber angesichts der Tatsache, dass die Währungs- und Steuerbehörden sozusagen am Ende ihrer Kräfte sind. Und in Anbetracht der Tatsache, dass andere Länder, insbesondere Autokratien, beschlossen haben, ihre Reserven nicht in Dollar zu halten, setze ich vorerst gegen die historische Performance von Gold bei harten Landungen"

Die jüngste Einschätzung für Gold stammte aus einem Gespräch von Herrn Druckenmiller, mit dem Star-Hedgefondsmanager Paul Tudor Jones, bei der JP Morgan Robin Hood Konferenz.

Dort sagte Druckenmiller, dass er zwar überrascht sei, dass Bitcoin so gut gelaufen sei, aber es für ihn klar wäre, dass junge Leute Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel sehen wollten, weil es einfacher ist, etwas damit zu tun.

Er wies aber auch daraufhin, dass Bitcoin eine erst 17 Jahre junge Marke sei und er Gold ebenfalls möge, weil es eine 5.000 Jahre alte Marke sei. Nach seiner Ansicht haben aber die jungen Leute das ganze Geld... also möge er beides.

Nachdem sich der Bitcoin Preis aber mehr als versechsfacht hat, könnte im Staffellauf der inflationsgeschützten Vermögenswerte trotzdem bald wieder die Zeit für die Edelmetalle schlagen.

Wie es Druckenmiller auf den Punkt bringt, wird Trump das Geld mit beiden Händen ausgeben:

„Wir haben die Fed-Bilanz von 800 Millionen auf 9 Billionen US-Dollar erhöht, und wenn Donald Trump gewählt wird, glauben Sie mir, wird sie in der nächsten Amtszeit noch viel mehr ansteigen...

Er glaubt nicht an die Federal Reserve. Und wir gehen zurück zum Arthur-Burns-Modell mal zwei. Wir haben fiskalische Rücksichtslosigkeit ohne Ende, genau wie er sein Unternehmen führt. Und obendrein setzt er eine Marionette in der Federal Reserve ein. Bei diesem Modell muss man offen sein für eine Inflationsrate von 8-10 %, wie sie in den 1970er Jahren auftrat.

Sie erhalten kostenfreien Zugang auf den Nachrichten-Kanal "#Flächenbrand Geopolitik", den "#Börsenkanal-Gratis" und profitieren vom "#Aktien-Universum" des Cambridge-Club.

Mit diesem Link könnt Ihr Euch direkt in der Cambridge-Club-Community anmelden und mit unseren Clubmitgliedern überspannende Anlagestrategien und Investmentideen diskutieren.

https://discord.gg/VgzZbcqhX4

Ihr Einladungs-Link in die Cambridge-Club-Community

Gold hat gegenüber Crypto-Technologien wie Bitcoin einige bemerkenswerte Vorteile, denn anstatt aus „Elektronen“ oder Bits & Bytes, ist Gold „echt“ und wird praktisch immer und überall als Wertaufbewahrungsmittel akzeptiert. Diesen Erfolg unterstreicht der Goldpreis durch seine historische Rendite, die mit einer jährlichen Rendite von 8,1% ausgesprochen positiv.

Umso aussichtsreicher werden Ihre Goldanlagen, wenn Sie diese mit den eher dürftigen Renditeperspektiven von Aktien vergleichen, ausgehend von einem zyklischen Bewertungshoch (einer klassischen Übertreibung) wie wir sie seit dem Jahr 2020 gesehen haben. Ende 2021, fiel der damalige Höchststand bei der Aktienbewertungen, mit dem historischen Zinstief bei 10-jährigen US-Anleihen bei unter 1,5% zusammen. So erreichte das zyklusbereinigte „Case-Shiller“ KGV ein Verhältnis von 38. Augenscheinlich bildete die Gewinnrendite damit nur das tiefe Zins- und Inflationsniveau ab. Sie können die Gewinnrendite ganz einfach errechnen, mit dem Kehrwert des KGVs, also 1 geteilt durch das KGV-Verhältnis errechnen und hat sich seitdem erst auf 34 ermäßigt. Wobei die 10-Jahresrendite für den Aktienmarkt sich nach ähnlichen Höhepunkten regelmäßig abschwächte.

Obgleich Anlage- und Vermögensberater es gerne verheimlichen oder schönreden würden, dass die Anlage in Aktien „alternativlos sei“, gibt es doch einen direkten langfristigen Zusammenhang zwischen den Bewertungsverhältnissen und den Renditen in den Folgejahren auf einen Höhepunkt. Wobei die Renditen stets niedriger ausfallen, wenn die Bewertungen sinken.

John P. Hussman beschreibt sehr gut, dass Angst Kursgewinne zu verpassen stets der falsche Anreiz zum Kauf von Aktien darstellt und eine vernünftige Anlagestrategie die Disziplin voraussetzt erst wieder optimistischer zu werden, wenn die Bewertungen zum historischen Normalwert (KGVs um 20) zurückgekehrt sind. Das kann entweder durch ein Wachstum der Gewinne oder eine Ermäßigung des Kursniveaus oder bestenfalls aus einer Kombination von beiden passieren.

Betrachten Sie die 10-Jahresrenditen, die auf relative Höchstbewertungsniveaus 1929, 1965, 2000 folgte:

  • 1929-1939: S&P 500: -10% (1929-1932: -70%), Gold: +69%
  • 1965-1975: S&P 500: +50%, Gold: +440% (1965-1980: S&P 500: +100%, Gold: +2.285%)
  • 2000-2010: S&P 500: +/- 0%, Gold: +420%
  • 2021-2024...: S&P 500: +9%, Gold: +20%

Vom aktuellen Bewertungsniveau aus, wären laut Hussman historisch betrachtet Renditen unterhalb der Null-Linie keine Seltenheit, sondern würden auch laut den historischen Daten sehr gut zur Bewertungs- und Renditekonstante passen.

Der folgende Chart zeigt die Marktkapitalisierung im Verhältnis zur Bruttowertschöpfung (Gross Value Added GVA) zur durchschnittlichen Jahresrendite über die kommenden 12 Jahre:

Meine Einschätzung: Positive Ausgangslage für Edelmetalle und Minen-Aktien

John P. Hussman ist sicher, dass wir an den Aktienmärkten noch starke Kursverluste bekommen werden:

„Unabhängig von der kurzfristigen Entwicklung erwarten wir, dass der S&P 500 letztlich um mehr als die Hälfte und der Nasdaq um zwei Drittel fallen wird.”

Darum halte ich eine Übergewichtung bei Edelmetallen und habe derzeit rund 1/3 meines gesamten Vermögens in Gold (1/3) & Silber (2/3) investiert, inklusive einer kleinen Gewichtung bei den Minenaktien über den XXXXXXXX-Fonds, dem XXXXXXXX-ETF und auch seit neuestem bei XXXXXXXX als aussichtsreichen Einzelwert und unserer Depotaufnahme für das 10.000 € Insider Depot im INSIDER-CLUB.

Bei Aktientiteln halte ich zwar weiterhin eine höhere Gewichtung bei den dividendenstarken Energieaktien im Öl- & Gassektor, doch würde ich nicht auf meine Edelmetalle verzichten wollen.

So wie es Ray Dalio ausdrückte:

„Ich glaube, dass es sowohl risikomindernd als auch renditesteigernd wäre, Gold in sein Portfolio aufzunehmen.“.

Um die Risiken von stark schwankenden Aktienmärkten auszugleichen, sind Edelmetalle Pflicht!

The post Rendite-Alarm bei Gold, Silber und Goldminen first appeared on Cambridge Club.

]]>
Apple setzt auf das Wachstumspotenzial Indiens https://cambridge-club.com/apple-setzt-auf-das-wachstumspotenzial-indiens/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=apple-setzt-auf-das-wachstumspotenzial-indiens Fri, 03 Nov 2023 11:35:19 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2244 Apple (NASDAQ: AAPL - WKN: 865985) plant, seine iPhone-Produktion in Indien weiter auszubauen, während die Produktion des Apple-Smartphones durch Foxconn in China erheblich schrumpfen könnte, so ein Bericht der South China Morning Post.

The post Apple setzt auf das Wachstumspotenzial Indiens first appeared on Cambridge Club.

]]>

Apple (WKN: 865985 - ISIN:US0378331005 - US-Symbol: AAPL) plant, seine iPhone-Produktion in Indien weiter auszubauen, während die Produktion des Apple-Smartphones durch Foxconn in China erheblich schrumpfen könnte, so ein Bericht der South China Morning Post.

Der Anteil der in Indien hergestellten iPhones, die 2023 etwa 12 bis 14 Prozent der weltweiten Lieferungen ausmachen, wird voraussichtlich im nächsten Jahr auf 20 bis 25 Prozent steigen, wenn die Produktionsausweitung reibungslos verläuft.

Analyst Kuo Ming-chi von TF International Securities, der für seine genauen Bewertungen von Apples Geschäft bekannt ist.

Foxconn, Apples wichtigster Zulieferer, betreibt derzeit 75 bis 80 Prozent der iPhone-Produktionskapazität in Indien.

Kuo erwartet jedoch, dass die Produktionskapazität von Foxconn in China bis 2024 um 35 bis 45 Prozent schrumpfen wird.

Foxconns Bemühungen, mehr iPhones in Indien herzustellen, haben zugenommen, insbesondere aufgrund steigender geopolitischer Spannungen und der Auswirkungen der Pandemie, die die Lieferketten in China gestört haben.

Apple hat im vergangenen Jahr die Anzahl seiner Produktionsstätten in Indien auf 14 erhöht. Es wird erwartet, dass die Einführung des erwarteten Standard-iPhone 17 im Jahr 2024 in Indien beginnen wird.

Apple (NASDAQ: AAPL – WKN: 865985 - ISIN: US0378331005) plant, seine iPhone-Produktion in Indien weiter auszubauen, während die Produktion des Apple-Smartphones durch Foxconn in China erheblich schrumpfen könnte, so ein Bericht der South China Morning Post.

Der Anteil der in Indien hergestellten iPhones, die 2023 etwa 12 bis 14 Prozent der weltweiten Lieferungen ausmachen, wird voraussichtlich im nächsten Jahr auf 20 bis 25 Prozent steigen, wenn die Produktionsausweitung reibungslos verläuft.

Analyst Kuo Ming-chi von TF International Securities, der für seine genauen Bewertungen von Apples Geschäft bekannt ist.

Foxconn, Apples wichtigster Zulieferer, betreibt derzeit 75 bis 80 Prozent der iPhone-Produktionskapazität in Indien.

Kuo erwartet jedoch, dass die Produktionskapazität von Foxconn in China bis 2024 um 35 bis 45 Prozent schrumpfen wird.

Foxconns Bemühungen, mehr iPhones in Indien herzustellen, haben zugenommen, insbesondere aufgrund steigender geopolitischer Spannungen und der Auswirkungen der Pandemie, die die Lieferketten in China gestört haben.

Apple hat im vergangenen Jahr die Anzahl seiner Produktionsstätten in Indien auf 14 erhöht. Es wird erwartet, dass die Einführung des erwarteten Standard-iPhone 17 im Jahr 2024 in Indien beginnen wird.

The post Apple setzt auf das Wachstumspotenzial Indiens first appeared on Cambridge Club.

]]>
In Deutschland geht es der Industrie mittlerweile schlechter als in der Türkei! https://cambridge-club.com/in-deutschland-geht-es-der-industrie-mittlerweile-schlechter-als-in-der-tuerkei/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=in-deutschland-geht-es-der-industrie-mittlerweile-schlechter-als-in-der-tuerkei Thu, 17 Aug 2023 08:34:31 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1866 Wachstums- und Zinssorgen belasten nun gleichermaßen den Markt. Die zehnjährigen US-Staatsanleihen haben schon ein Niveau bei 4,21% erreicht und somit seit der kurzen Bankenkrise im März um fast 90 Basispunkte erhöht. Extrem schlecht sehen die Hypothekenzinsen aus. Der 30-jährige Finanzierungszins hat in den USA die Marke von 8% geknackt. Ein Hauskauf war seit den frühen […]

The post In Deutschland geht es der Industrie mittlerweile schlechter als in der Türkei! first appeared on Cambridge Club.

]]>

Wachstums- und Zinssorgen belasten nun gleichermaßen den Markt. Die zehnjährigen US-Staatsanleihen haben schon ein Niveau bei 4,21% erreicht und somit seit der kurzen Bankenkrise im März um fast 90 Basispunkte erhöht. Extrem schlecht sehen die Hypothekenzinsen aus. Der 30-jährige Finanzierungszins hat in den USA die Marke von 8% geknackt. Ein Hauskauf war seit den frühen 80er Jahren nicht mehr so teuer und das gefährdet die Immobilienpreise und könnte zu erheblichen Wertberichtigungen führen.

Leider wird die Börsenentwicklung in Europa zudem weiterhin vom politischen Wahnsinn beeinflusst, die sich nicht als umsetzbar herausstellen.

Falls Sie ein Abo der Zeitung Welt haben, empfehle ich Ihnen das Interview mit dem Geschäftsführer des über 500 Jahre alten Edelstahlherstellers Coatinc aus Siegen in Nordrheinwestfalen, Paul Niederstein, der in 17. Generation an der Spitze von Deutschlands ältestem Familienunternehmens steht und von einer hausgemachten Krise spricht, die es so in dieser Form noch nie gab.

Kriege? Hyperinflation? „Was wir jetzt erleben, betrachte ich als problematischer“

Auf die Frage, warum er derzeit einen Standortvorteil für die USA sieht, antwortete er:

„Es ist dort vor allem weniger ideologisch. Europa wird weltweit mittlerweile belächelt wegen seiner Naivität, dass eine Reindustrialisierung dann an moralischen Kriterien scheitert. Im Ausland belächelt man Europa deshalb – ich würde das sogar als einen Mangel an Demut und eine Arroganz bezeichnen. In den USA, wo ja wirklich jetzt richtig eine Reindustrialisierung passiert, vielleicht bald sogar auch in England, Türkei, Asien, sowieso, da geht das anders. Damit hier auch wieder eine andere Richtung eingeschlagen wird, muss es wohl erst knallen. (…) Wir sehen, dass die großen Projekte in Chemie-Industrieunternehmen oder auch Großprojekte in der Infrastruktur oder der privaten Wirtschaft tatsächlich nicht mehr in der Form umgesetzt werden, wie wir es in den letzten Jahren gewohnt waren. Am deprimierendsten ist dabei, dass die EU den Abschwung offenbar nutzt, um mit voller Geschwindigkeit gegen die Wand zu fahren. Es gibt ein paar Leuchtturmprojekte wie neue Batteriefabriken für die Elektroauto-Industrie, in die ein paar Milliarden investiert werden, ja. Aber das ist nichts, was uns in der Breite nach vorne bringt.“

Ich interpretiere das Interview so, dass innerhalb der EU leider eine Abbruchstimmung und keine Aufbruchstimmung herrscht, wie sie in Asien zu finden ist oder wenigstens die klimafreundliche Umbruchstimmung fehlt, wie sie in den USA derzeit läuft.

So kämen die verzinkten Stahlmodule für die Windkraft vor allem aus Südostasien wie Vietnam, betonte Herr Niederstein und fordert von Brüssel indirekt Initiativen zur Standortverbesserung.

Herr Niedermeier spricht zwar nicht direkt von Investitionsprogrammen und erheblichen Subventionen für die Industrie, doch das wäre in dem Fall naheliegend, denn im weltweiten Wettbewerb könnte der Plan einer „klimaneutralen“ Industrie letztlich nur mit immensen steuerfinanzierten Staatshilfen und Importkontrollen überleben.

Das sehen Sie an den Milliardenprojekten für die Erzeugung von grünem Stahl aus Wasserstoff, die zu 60% vom Staat getragen werden.

Volkswirtschaftlich führt das bei einer Rekordverschuldung direkt in das nächste Dilemma. Wenn immer mehr Staatsdefizit angehäuft wird und die Zinsen steigen, kommt irgendwann ein Punkt an dem die Kreditaufnahmebereitschaft des Marktes erschöpft sein wird. Während im letzten Zyklus China und Russland noch enorme Überschüsse in Euroraum oder im US-Dollar investiert haben, sind diese als Käufergruppe nun verschwunden. Die Last, die Euro- und Dollar-Liquidität zu halten, verteilt sich auf wenige Schultern und muss letztlich wieder von der Zentralbanken übernommen werden. Die "Fragilität" nimmt zu.

Der Rückgang der Steuereinnahmen bei Kommunen in den USA zeigt Ausmaße, wie zuletzt in der großen Finanzkrise 2007/08. Gleichzeitig fehlen dem Staat Steuereinnahmen, die das Haushaltsdefizit konstant halten sollen und das erhöht die Defizite und Kreditaufnahme der Länder oder Bundesstaaten.

Während es in Deutschland – wie immer –  noch schlechter aussieht: So meldete das staatliche Bundesamt Destatis in ihrer Pressemitteilung im Juni eine Zunahme der Verschuldung um 38,9 Milliarden Euro. Den größten Anteil daran hatten die direkten Subventionen, des im November 2022 neu gegründeten Wirtschaftsstabilisierungsfonds Energie, dessen Verschuldung gegenüber dem Jahresende 2022 um 22,2 Milliarden Euro auf 52,4 Milliarden Euro (+73,3 %) Ende März 2023 zunahm.

Die Notenbanken und Geschäftsbanken verschärfen gleichermaßen die Kreditvergabe und führen die Geldmenge zurück. Tatsächlich gab es seit 1868 nur eine Phase in der die Geldmenge noch stärker zurückging als derzeit. Die US-Notenbank und Bankenaufseher reagierten jedoch gerade noch schnell genug und retteten die Geschäftsbanken aus ihrer Misere, indem sie ihre deutlich gesunkenen Anleihen mit 100% beliehen. Die Probleme der Investmentbanken wurden über die Übernahme der Credit Suisse durch die UBS mit einem Aufwasch vertuscht. Jedoch wurde die Ursache der Probleme – die steigenden Zinsen – nicht behoben und deshalb steht die nächste Liquiditätskrise so gut wie vor der Tür.

Während zuvor die Überliquidität der „Spar- und Kreditguthaben“ abgebaut wurde, führte die Inflationswelle zu einer erheblichen Rückführung der Investitionen.

Die verschlechterte Lage zeigt sich immer mehr auch sichtbar beim Konsum und dem globalen Handel. Der CEO von Home Depot, einer der größten Baumarktketten in den USA sagte in seinem Quartalsbericht:

„Das Risiko besteht in einem breiteren Nachfragerückgang, da sich die Verbraucher zurückziehen.“

Noch können Anleger durch eine höhere Gewichtung der kurzlaufenden Anleihen dieses Defizit ausgleichen. Doch 4% Zinsen am langen und 5% Zinsen am kurzen Ende, übersteigt die durchschnittliche Dividendenrendite der meisten Aktien schon deutlich. Insofern scheinen die meisten Wachstums- und Konsumwerte stark überbewertet zu sein.

Meine Meinung: „Cash is King“ = Kurzfristig – auf Sicht der nächsten 6 Monate – könnten kurzfristige Anleihen der König sein!

Abschließend ziehe ich aus dem eingangs erwähnten Interview mit Herrn Niederstein den für mich wichtigsten Punkt einmal mehr bestätigt:

Sämtliche Neuinvestitionen dienen derzeit nicht der Kapazitätserweiterung dienen, sondern der Sicherstellung der Nachhaltigkeit und Transformation.

Aus Sicht der Renditeerwartungen bei Ihren Rohstoff-, Energie- und Industrieinvestments dürfte sichergestellt sein, dass derzeit keine Überkapazitäten drohen, welche die Margen belasten könnten. Deshalb sollten die Gewinnmargen deutlich höher als in Vergangenheit bleiben.

Die höhere Profitabilität erhöht den Spielraum für gezielte Investitionen sowie eine Erhöhung der üppigen Dividenden.

Langfristig bleiben die Aussichten damit für den industriellen Sektor und die Rohstoffe weiterhin sehr positiv.

Allerdings möchte ich Ihnen nicht verschweigen, dass die überhohen Zinsen voraussichtlich im kommenden Halbjahr zu einer massiven Börsenschwäche beitragen, die auch unseren sicheren Hafen der Edelmetalle nochmals von ihrem derzeit stabilen Niveau zurückwerfen könnten.

Diese Bewegung könnte nochmals ein relatives Tief und Kaufkurse markieren,

Lobo Tiggre, bringt es in seinem neuesten Börsenbrief auf den Punkt:

„In der Zwischenzeit bleibe ich besorgt, dass die Schwäche in Europa und die Erkenntnis, dass der FOMC es ernst meint mit "höher für länger", eine Rallye des US-Dollars auslösen könnte. Das würde das Gold-Dollar-Wechselkursverhältnis kurzfristig nach unten drücken.“

Wobei ich vermute, dass die entscheidenden Tiefstkurse von Mitte bis Herbst 2022 halten werden und schlimmstenfalls höchstens getestet oder sehr kurzfristig unterschritten würden. Diese Bewegungen wären natürlich keine Verkaufssignale, sondern erneute Kaufchancen, im Rahmen der Volatilität – ähnlich wie bei den Börsencrashs 2008 oder 2020 – bevor insbesondere die Edelmetalle wieder mit der Antizipierung der mit dieser Börsen- und Konjunkturschwäche einhergehenden Zinswende steil emporsteigen würden.

The post In Deutschland geht es der Industrie mittlerweile schlechter als in der Türkei! first appeared on Cambridge Club.

]]>
Fokus ASEAN: Höhenflug rund um Singapur, Vietnam und Thailand https://cambridge-club.com/fokus-asean-hoehenflug-rund-um-singapur-vietnam-und-thailand/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=fokus-asean-hoehenflug-rund-um-singapur-vietnam-und-thailand Tue, 18 Jul 2023 14:23:18 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1781 Vor 23 Jahren bin ich nach Südostasien gezogen. Nachdem 1997 die Südostasien-Krise die internationalen Märkte zerrüttet hat, bekam ich bei meiner „Auswanderungs-Phase“ einen regelrechten Shit-Storm innerhalb meines familiären und freundschaftlichen Umfeldes. Die Bedenken waren: „wie kannst Du dieses Risiko eingehen?“ Dagegen stand für mich der enorm große Wirtschaftsraum und Freiheit als „junger Bub“. Heute sieht […]

The post Fokus ASEAN: Höhenflug rund um Singapur, Vietnam und Thailand first appeared on Cambridge Club.

]]>

Vor 23 Jahren bin ich nach Südostasien gezogen. Nachdem 1997 die Südostasien-Krise die internationalen Märkte zerrüttet hat, bekam ich bei meiner „Auswanderungs-Phase“ einen regelrechten Shit-Storm innerhalb meines familiären und freundschaftlichen Umfeldes. Die Bedenken waren: „wie kannst Du dieses Risiko eingehen?“ Dagegen stand für mich der enorm große Wirtschaftsraum und Freiheit als „junger Bub“.

Heute sieht die Situation in den ASEAN-Staaten rund um Singapur, Vietnam, Thailand, Indonesien, Malaysia, etc. ganz anders aus. Vietnam, Kambodscha und Laos sind beispielsweise mittlerweile im Zug der der Globalisierung zu interessante „Outsourcing“ Standorten chinesischer Produzenten geworden. Doch die ASEAN-Staaten inklusive der ++ Länder wie China und Südkorea sind längst nicht mehr nur die Werkbank für die westliche Welt. Sondern vielmehr mit der hohen Bevölkerung ein riesiger Inlandsmarkt geworden.

ASEAN ist quasi zu einem autonomen Gebiet gewachsen, das primär durch den US-Dollar und den dahinterstehenden Organisationen wie IWF und World Bank in eine große Abhängigkeit gezogen wurden. Denken wir nur an die Kriege (nach dem 2.Krieg) in Vietnam mit der Spaltung in Nord und Süd oder dem Korea / Japan Krieg, woraus Nord- und Südkorea resultierte oder schließlich auch der Indo-China-Krieg resultierte wo die Minen-Felder aus der westlichen „Freiheits-Bewegung“ bis heute weite Landstiche in Laos und Kambodscha zum Spießrutenlauf für Bauern geführt hat.

Das positive an dieser Stelle ich jedoch, dass sich die ASEAN-Staaten selbst versorgen können und von ausländischen Direktinvestitionen (FDI) stark profitieren. Die Wachstumsraten sind gigantisch und für 2023 gehen „Institute“ wie die OECD von einem durchschnittlichen Wachstum in den ASEANs von 5,2% aus. Dem gegenüber stehen die Rezessionsgefahren in den USA und vor allem Europa mit dem Spitzenreiter Deutschland gegenüber. Die Abwanderung selbst „westlicher“ Unternehmen in die südostasiatischen Schwellenländer hat einen riesigen Aufschwung erfahren. Schauen Sie sich einfach einmal die Kapital- und Facharbeiterkraftabflüsse von Deutschland an.

Werfen wir doch einfach kurzen Blick auf Performance wichtigsten ASEAN-Aktienindizes der letzten 5 Jahre:

Straits Times Index (STI) - Singapur:
Performance der letzten 5 Jahre (Stand: September 2021): +26.5%
Drei erfolgreichste Einzelwerte: DBS Group Holdings, United Overseas Bank, OCBC Bank

SET Index - Thailand:
Performance der letzten 5 Jahre (Stand: September 2021): +34.7%
Drei erfolgreichste Einzelwerte: PTT Public Company Limited, Siam Commercial Bank, Advanced Info Service

FTSE Bursa Malaysia KLCI - Malaysia:
Performance der letzten 5 Jahre (Stand: September 2021): +6.1%
Drei erfolgreichste Einzelwerte: Malayan Banking Berhad, Tenaga Nasional Berhad, Public Bank Berhad

Jakarta Composite Index (JCI) - Indonesien:
Performance der letzten 5 Jahre (Stand: September 2021): -1.7%
Drei erfolgreichste Einzelwerte: Bank Central Asia, Bank Rakyat Indonesia, Astra International

VN-Index - Vietnam:
Performance der letzten 5 Jahre (Stand: September 2021): +80.8%
Drei erfolgreichste Einzelwerte: Vinhomes, Vietcombank, Vingroup

Das Wachstum in der ASEAN Region ist durch eine Reihe von Reformen in den letzten Jahrzehnten ENORM befeuert worden. Bessere Infrastruktur in den Bereichen Verkehr, Gesundheit, Bildung sind ein wesentlicher Teil, welcher jetzt mit der hohen Anzahl der durchschnittlich jungen Bevölkerung zu einem regelrechten Höhenflug angesetzt hat. Viele Anleger wissen beispielsweise auch nicht, dass Indonesien mit rund 220 Millionen Einwohnern knapp die Hälfte der gesamten Europäischen Union zählt. Wir sprechen hier von einem riesigen Markt, der allein im Gebiet ASEAN mit junger Bevölkerungs-Dichte von 670 Million besiedelt ist.

Im August bin ich deshalb in Bangkok, da eine meiner Töchter dort ihren Doktoren-Titel erhält. Wer sich in Südostasien bewegt, kann die Bauarbeiten (Infrastruktur-Ausbau) mit offenen Augen beobachten. Dagegen erreicht mich immer wieder Video-Material aus Frankreich, Belgien und Deutschland, wie Straßenschlachten ausgeführt werden. Eine Situation, die zum Glück aktuell in Südostasien undenkbar ist.

Warum das so ist, erklärt sich quasi von selbst, wenn man einfach einen kurzen Blick auf die aktuellen Top-Five der wirtschaftlichen Wachstumstrends und großen Potenziale der ASEAN-Region wirft:

  • Starkes Wirtschaftswachstum: Die ASEAN-Region verzeichnet ein robustes Wirtschaftswachstum und hat das Potenzial, eine der größten Volkswirtschaften der Welt zu werden. Mehrere ASEAN-Länder gehören zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften weltweit.
  • Junge und wachsende Bevölkerung: Die ASEAN-Region hat eine junge Bevölkerung, und der demografische Wandel führt zu einer wachsenden arbeitsfähigen Bevölkerung. Dies schafft ein großes Potenzial für den Arbeitsmarkt und den Binnenkonsum.
  • Aufstrebende Mittelschicht: Die wachsende Mittelschicht in den ASEAN-Ländern trägt zu einem Anstieg des Konsums und zu einem erhöhten Bedarf an Produkten und Dienstleistungen bei. Dies bietet Investitionschancen in den Bereichen Konsumgüter, Einzelhandel, Finanzdienstleistungen und Tourismus.
  • Handelsintegration: Die ASEAN-Mitgliedsländer haben eine starke regionale Integration und eine gemeinsame Freihandelszone etabliert. Dies hat zu einem Anstieg des Handelsvolumens und der Investitionen geführt. Die weitere Vertiefung der Handelsintegration bietet Chancen für Unternehmen, die in grenzüberschreitende Handels- und Lieferketten investieren möchten.
  • Infrastrukturinvestitionen: Die ASEAN-Region investiert stark in Infrastrukturprojekte wie Straßen, Schienen, Häfen, Flughäfen und Energieanlagen. Diese Investitionen sollen die regionale Konnektivität verbessern und den Handel und das Wirtschaftswachstum fördern. Es ergeben sich Möglichkeiten für Unternehmen, die in den Bereichen Bauwesen, Transport, Energie und Telekommunikation tätig sind.

Genau daher haben wir einen starken Fokus auf diese Region und in Kürze startet der Cambridge-Club mit der ausführlichen bzw. detaillierten Experise zu Chancen / Risiken der Emerging Markets mit dem Fokus auf meiner Seite für die südostasiatischen Märkte. Daher lohnt sich jetzt schon eine Anmeldung beim kostenlosen Geheimrats-Newsletter – falls der Cambridge-Club Newsletter noch nicht abonniert wurde.

Übrigens: Der Gründer vom Cambridge-Club und Freund Andreas Lambrou hat mit mir (Rainer Hahn) bereits im Jahr 2003 – also vor 20 Jahren – über den Finanzbuchverlag unser 1.Buch „Investieren in Asien“ veröffentlicht. Ein weiterer Vorteil für die Cambridge-Club Mitglieder, der die langjährige Erfahrung fundiert untermauert. Darüber hinaus waren Andreas und ich die Gründer vom damals führenden Emerging Markets Portal im deutschsprachigen Raum EMFIS.com sowie der Print-Ausgabe von Tiger&Dragon.

Der Cambridge-Club mit all seinen Mitgliedern will konkretes Wissen aus der Praxis und nicht aus theoretischen Lehrbüchern oder womöglich noch schlimmer: aus einem Wolkenkratzer aus Frankfurt, London oder New York verbreiten. Es geht um knallharte Fakten DIREKT aus der Realität. Wer seit 23 Jahre in Südostasien die Strukturen selbstständig aufgebaut hat, kann sicherlich mehr und direkter über dieses Thema berichten als ein Reporter von ARD oder N-TV aus den Studios in München, Berlin oder Frankfurt.

The post Fokus ASEAN: Höhenflug rund um Singapur, Vietnam und Thailand first appeared on Cambridge Club.

]]>
Beflügelt neue BRICS-Währung den Goldpreis? https://cambridge-club.com/befluegelt-neue-brics-waehrung-den-goldpreis/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=befluegelt-neue-brics-waehrung-den-goldpreis Sun, 02 Jul 2023 11:39:50 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1689 In den letzten zwei Jahren konnten Gold & Minenaktien nicht so stark von den vorherrschenden Lieferketten-Problemen und den Inflationsschüben profitieren, wie Rohstoff-Werte aus dem Energie- und Industriesektor. Allerdings werden viele Diskussionen, zur Neuordnung der Warenströme und Währungen innerhalb des BRICS+ Staatenverbunds, erst jetzt diskutiert und werden nach meiner Überzeugung für den Dollar- und Euroraum zu […]

The post Beflügelt neue BRICS-Währung den Goldpreis? first appeared on Cambridge Club.

]]>

In den letzten zwei Jahren konnten Gold & Minenaktien nicht so stark von den vorherrschenden Lieferketten-Problemen und den Inflationsschüben profitieren, wie Rohstoff-Werte aus dem Energie- und Industriesektor. Allerdings werden viele Diskussionen, zur Neuordnung der Warenströme und Währungen innerhalb des BRICS+ Staatenverbunds, erst jetzt diskutiert und werden nach meiner Überzeugung für den Dollar- und Euroraum zu sehr erheblichen, zumeist negativen Konsequenzen führen.

Die neue BRIC-Währung könnte dem Goldpreis bis Herbst Flügel verleihen

Wie Forbes in seiner jüngsten Ausgabe schreibt:

„Im August 2023 wird Südafrika Gastgeber für die Staats- und Regierungschefs Brasiliens, Russlands, Indiens, Chinas und Südafrikas sein - eine Gruppe von Nationen, die unter dem Akronym BRICS bekannt ist. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Schaffung einer neuen gemeinsamen BRICS-Währung.

Der BRICS-Gipfel findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem sich die Länder in der ganzen Welt mit einer sich verändernden geopolitischen Landschaft konfrontiert sehen, die die traditionelle Vorherrschaft des Westens in Frage stellt. Und während die BRICS-Länder seit über einem Jahrzehnt versuchen, ihre Abhängigkeit vom Dollar zu verringern, haben die westlichen Sanktionen gegen Russland nach dessen Einmarsch in der Ukraine diesen Prozess beschleunigt.

Unterdessen haben steigende Zinsen und die jüngste Schuldenkrise in den USA bei anderen Ländern die Besorgnis über ihre auf Dollar lautenden Schulden und den Untergang des Dollars geweckt, sollte die weltweit führende Volkswirtschaft ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen.“

Zwar zweifelt der Forbes-Redakteur weiterhin an einer erfolgreichen Etablierung einer neuen BRICS-Währung gegenüber dem US-Dollar, allerdings muss er dennoch zugeben, dass die neuen Staaten energischer als je zuvor an der Ablösung vom US-Dollar und westlichen Zahlungssystemen arbeiten – wie ich es auch in der Ausgabe 25/2023 mit dem Hinweis auf das CIPS Zahlungssystem zeigte.

Die BRICS-Länder verfügen laut Forbes über ein riesiges Netzwerk miteinander verbundener Mechanismen, die Regierungsbeamte, Unternehmen, Wissenschaftler, Denkfabriken und andere Interessengruppen länderübergreifend miteinander verbinden.

Was verbirgt sich hinter der WOKE-Bewegung

Wobei der im Westen angebrochene „Werteverfall“ mit Sicherheit einer der größten Verbindungselemente darstellt, der die BRICS in ihrem traditionellen Verständnis eint.

In diesem Zusammenhang scheint mir ein Hinweis auf die im Westen völlig gegen die Grundsätze von Traditionen und Familienwerten von oben herab und gegen die Bevölkerungsmehrheiten angezettelte WOKE Bewegung angemessen.

Ich muss gestehen, dass ich bisher gar nicht wusste, was der sperrige Begriff „Woke“ eigentlich bedeuten soll. Außer, dass ich mich schon mehrfach über Medien aufregte, die mit dieser widernatürlichen Bewegung sympathisieren, ohne die wahren Hintergründe zu beleuchten.

Wikipedia schreibt dazu:

„Woke [woʊk] (englisch für erwacht, wach) ist ein im afroamerikanischen Englisch in den 1930er Jahren entstandener Ausdruck, der ein „erwachtes“ Bewusstsein für mangelnde soziale Gerechtigkeit und Rassismus beschreibt.“

Wobei es längst nicht beim Bewusstsein bleibt, tatsächlich gibt es eine Reihe von Programmen, die für einen Ausgleich sorgen wollen, indem sie das Ziel verfolgen den westlichen Wohlstand zu vernichten und damit die Vorherrschaft des „weissen Mannes“ zu brechen.

Tatsächlich schließen sich immer mehr Unternehmen und Verbände dieser Bewegung an, die im Kern eher als eine zentralistisch-kommunistische Struktur gesehen werden kann.

Die britische Zeitung Express titelte:

Sie sollten wissen: Im Jahr 2022 flossen mehr als 109 Milliarden Britische Pfund in den "Woke-Kapitalismus" und wurde in globale Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsprojekte (ESG) investiert.

„Experten warnen: "Wokeismus im Westen hilft China, die globale Führung zu übernehmen“

Tatsächlich reist Chinas Präsident Xi schon seit Monaten rund um die Welt und sagt immer wieder:

„Im Gegensatz zum Westen werden wir euch nicht vorschreiben, was ihr zu tun habt".

China-Experte Dean Cheng, früher bei der Heritage Foundation, weist darauf hin:

„Der westliche "Wokeismus" ist eine absolute Katastrophe, wenn es um realistische Diplomatie gegenüber einem Land wie China geht. Der Westen hat in der Vergangenheit zu Hause und im Ausland schlimme Dinge getan, aber der Wokeismus sagt, dass ihm niemals vergeben werden kann.“

Die mit Abstand beste Analyse lieferte mir mein guter Bekannter Dr. Marc Faber in seiner jüngsten Ausgabe des Gloom Boom Doom Reports. Er verlinkt darin einen sehr guten Artikel über „What and Why is Woke“ des Brownstone Instituts, der eine Erklärung liefert, was „Woke“ bedeutet und legt die Fehler und Absurdität dieser Idee schonungslos offen.

Der führende Autor dieser Abhandlung ist Paul Frijters, Professor für Wellbeing Economics in der Abteilung für Sozialpolitik an der London School of Economics, UK. Er ist spezialisiert auf angewandte Mikroökonometrie, einschließlich Arbeits-, Glücks- und Gesundheitsökonomie, und Co-Autor des Buchs „The Great Covid Panic“.

Auf den Punkt gebracht schreiben die Autoren, dass „Woke“ ein

„steriler Todeskult von unproduktiven, weinerlichen Kindern ist, die sich bei einem Überfall auf die Erwachsenen, die sie zu ersetzen hoffen, gegenseitig finden".

So schreiben die drei Autoren für das Brownstone Institute:

„Wir beginnen mit einer Liste von Einstellungselementen, die nach Ansicht der meisten Menschen zum Wokesein gehören sollten. Dabei haben wir die Qual der Wahl, denn es gibt ein ganzes Sammelsurium an Beispielen aus dem persönlichen, politischen und unternehmerischen Bereich, aus denen wir die Kernelemente herausfiltern können.

Hier sind unsere fünf wichtigsten:

Identitätsdiebstahl. Das beste Beispiel dafür ist die Aneignung des Geschlechts, bei der jeder, der sagt oder glaubt, eine Frau zu sein, tatsächlich eine Frau ist und von anderen auch so behandelt werden muss, auch unter Androhung sozialer Missbilligung und sogar gesetzlicher Strafen. Es fehlt der Respekt vor früheren Identitäten.

Illiberalität. Die "Woke"-Perspektive zeichnet sich in vielen Bereichen dadurch aus, dass sie den Glauben an öffentliche Debatten und den Wert unterschiedlicher Standpunkte aufgibt, bis hin zur Bereitschaft, in öffentliche Räume einzudringen und diese zu sabotieren, in denen solche Debatten und Standpunkte geführt werden.

Abschaffungskultur (Cancel-Culture). Der Imperativ der Abschaffung der Kultur zeigt sich in der Zerstörung von Symbolen und Ritualen der ehemals vorherrschenden westlichen Kultur: das Fällen von Denkmälern, die Verunstaltung von Kunstwerken, die Negierung traditioneller Feiertage, die Nutzung von Störungen und Chaos, um auf die Ursachen aufmerksam zu machen, und die Angriffe auf die Karrieren derjenigen, die die bestehende Kultur verteidigen.

Opferrolle. Woke setzt in der Öffentlichkeit vor allem auf Hilflosigkeit und Opferrolle, vorzugsweise die Opferrolle, die sich aus wahrgenommenen Ungerechtigkeiten durch die traditionelle westliche Kultur ergibt.

Alarmismus. Woke propagiert die Idee des Zusammenbruchs der Zivilisation aufgrund von durch den Menschen verursachten Bedrohungen (wie Klima, Viren oder die chinesische Regierung) und führt immer neue Totems ein, die angeblich diesen Zusammenbruch abwenden sollen.“

Die primären Aktivitäten der "Woke"-Bewegung können laut dieser Abhandlung von Professor Frijeters und seinen Kollegen „kollektiv als ein territorialer Überfall betrachtet werden: eine Übernahme der kulturellen und wirtschaftlichen Räume, die zuvor von anderen Gruppen und Kulturen besetzt waren. Dies ist ein historisch gesehen normaler Vorgang in Zeiten von Turbulenzen, wenn opportunistische Gruppen die Unruhe in der Bevölkerung ausnutzen, um Privilegien an sich zu reißen und die bestehende Kultur zu untergraben. In diesem Sinne ist das Phänomen des "Woke" nur eine Erweiterung anderer, recht junger Überfälle im Westen.“

Mit anderen Worten, möchte ich abschließend sagen, dass die „Woke“ Bewegung vor allem das Ziel verfolgt bestehende Werte durch neue „Unwerte“ zu ersetzen. Ähnlich wie auch andere Bewegungen, wie die Moderne Geldtheorie (MMT), auf die ich schon mehrfach eingegangen bin, versucht, die Schwächen eines Geldsystems auszunutzen und als Vorteile zu verkaufen.

Dass ein solches Wertesystem von der Mehrheit der Menschen abgelehnt wird, ist kaum verwunderlich.

Insofern dürfte die Schaffung der neuen BRICS-Währung ein ganz natürlicher Abwehrmechanismus sein, mit dem sich die bevölkerungsreichsten Länder der Welt, vom vordiktierten „neuen Wertesystems“ des Westens abkoppeln werden.

Forbes schließt seine Abhandlung mit den Worten:

„Eine neue Weltwirtschaftsordnung wird nicht über Nacht aus einer neuen BRICS-Währung oder einer Entdollarisierung entstehen. Aber sie kann möglicherweise aus der Verpflichtung der BRICS entstehen, ihre Politik zu koordinieren und zu innovieren - etwas, das diese Währungsinitiative darstellt.“

Meine Meinung: „Get woke, go broke“

Ich möchte nicht betonen müssen, dass ich grundsätzlich nie einen Menschen wegen seiner Rasse, Hautfarbe, Geschlecht oder sexuellen Neigungen beurteilen würde. Darum ist die „Einimpfung“ von universellen Schuldgefühlen und Überhöhung von Minderheiten als „bessere Menschen“, wie es die „Woke“ Bewegung versucht, das denkbar schlechteste Mittel um zu überzeugen, sondern nur ein weiteres Instrument um die Masse so zu manipulieren, dass sie für alle Kosten des wirtschaftlichen Neuanfangs (Great Reset) aufkommt, während die „Reichen“ weiterhin in ihren Privatjets herumfliegen und jüngst sogar einen neuen Helikopter-Service für Europa eröffnet haben. Wie der Privatfluganbieter Flexjet mitteilte, erwartet er für europäische Hubschrauberflüge eine starke Nachfrage von ultrareichen Kunden.  

The post Beflügelt neue BRICS-Währung den Goldpreis? first appeared on Cambridge Club.

]]>