Geheimratsbrief - Cambridge Club https://cambridge-club.com Wissen ist Macht Mon, 02 Oct 2023 06:03:14 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://i0.wp.com/cambridge-club.com/wp-content/uploads/2023/04/cropped-logo-anchor-small.png?fit=512%2C512&ssl=1 Geheimratsbrief - Cambridge Club https://cambridge-club.com 32 32 12% Zinsen? – Vorsichtige Markteinschätzung aktuell bestätigt https://cambridge-club.com/12-zinsen-vorsichtige-markteinschaetzung-aktuell-bestaetigt/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=12-zinsen-vorsichtige-markteinschaetzung-aktuell-bestaetigt Wed, 27 Sep 2023 11:20:22 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1966 12% Zinsen in Deutschland? "Aktuell sehe ich mich mit meiner vorsichtigen Markteinschätzung bestätigt"Meine Überzeugung bleibt: Die wirtschaftliche Abschwächungsphase, die mit einer erheblichen Rezessionsgefahr einhergeht, und vor allem in unerwarteten Kreditausfällen gipfeln dürfte, sollte sich noch mindestens bis Frühjahr 2024 ziehen.Grundsätzlich erwarte ich dabei, weiterhin, dass das nächste Zinshoch mit einem Markttief einher gehen wird.Obwohl die kurzfristigen […]

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12% Zinsen in Deutschland? 

"Aktuell sehe ich mich mit meiner vorsichtigen Markteinschätzung bestätigt"

Meine Überzeugung bleibt: Die wirtschaftliche Abschwächungsphase, die mit einer erheblichen Rezessionsgefahr einhergeht, und vor allem in unerwarteten Kreditausfällen gipfeln dürfte, sollte sich noch mindestens bis Frühjahr 2024 ziehen.Grundsätzlich erwarte ich dabei, weiterhin, dass das nächste Zinshoch mit einem Markttief einher gehen wird.

Obwohl die kurzfristigen Zinsen mittlerweile nur noch langsam steigen, will uns US-Notenbankchef Powell – vor allem angesichts der steigenden Rohölpreise und ihrem Effekt auf die Inflationsrate, was auch ein Thema im exklusiven Marktgespräch mit Herrn Stüfe war – noch immer keine Entwarnung geben. Die Anleger erkennen dabei nur langsam, dass das Inflationsziel von 2% in weiter Ferne bleibt und reagierten darum mit zuletzt deutlicher gestiegenen langfristigen 10- bis 30-Jahresanleihen (siehe Abbildung links). Die kleiner werdende Lücke von langfristigen und kurzfristigen Zinsen, erhöht natürlich das Kurspotenzial entsprechend langfristiger Anleihen, sorgt aber vorübergehend aber für weiter rückläufige Kurse im Anleihenmarkt.

ACHTUNG: Das Video „Chance oder Wahnsinn? So kassieren Sie jetzt knapp 12% Zinsen in Deutschland!” Unser exklusives Marktgespräch mit Herrn Stüfe ist bei unseren Club-Mitgleidern bereits sehr gut angekommen. Hier jetzt im öffentlichen Bereich bei YouTube:

Es ist zudem längst feststellbar, dass sich die Finanzierungskosten und Erschwinglichkeit für langfristige Investitionen – die vornehmlich von Immobilien getragen werden – stark verdüstern, sodass die Aktienkurse nochmals den Fahrstuhl nach unten nehmen sollten.Um das Risiko steigender Zinsen deutlicher zu machen, wies der Marktstratege Albert Edwards von Societe Generale jüngst auf die gestiegene Insolvenzquote in den USA hin, die zuletzt um mehr als 50% zum Vorjahr gestiegen ist.

Weiterhin spekuliere ich darum darauf, dass wir über die kommenden Wochen und Monate einen signifikanten Ausreißer sehen werden, dessen Auslöser ein „Kreditereignis“ sein sollte, der uns auch bei Aktien nochmals bessere Kaufchancen ermöglicht, als ich sie heute vorfinde.Trotzdem behalte ich mit den teils schon deutlicheren Kursrückgängen Ausschau nach zyklischen Chancen-Aktien, die jetzt über Gebühr abgestraft wurden und längst im Bewertungskeller angekommen scheinen.

Die Fondsmanager von SIA bringen es in Ihrem Webinar zudem gut auf den Punkt:

„Das Angebot an Rohstoffen wie Öl, Kupfer, Uran, Lachs, Zement usw. wird in den kommenden Jahren nicht ausreichen, um die Nachfrage zu decken.“

Für viele Anleger ein Überraschungsfaktor: Steigende Öl- und Energiepreise

Im Cambridge Club habe ich Sie im Mai und Juni immer wieder auf Chancen eines scharfen Ölpreis-Rebounds hingewiesen, der nun mit einem Anstieg von +30% in 3 Monaten schon sehr deutlich ausfiel. Aus technischer Sicht erwarte ich jetzt allerdings keine Beschleunigung des Preisaufschwungs mehr. Langfristig deutet aber weiterhin vieles daraufhin, dass die Höchstkurse beim Rohöl eher >150 US$ pro Barrel liegen sollten.

Derzeit diskutieren viele Analysten noch immer über die Möglichkeiten eines rückläufigen Energie- und Ölbedarfs und Ölmultis haben ihre Investitionspläne entsprechend zurückhaltend angepasst oder investieren mehr in erneuerbare Energieprojekte, statt in Ölförderung.. Durch eine stark durch die derzeitige Politik und westlich geprägte Sichtmaske, werden die Wachstumspläne der aufstrebenden Schwellenländer (BRICS+) negiert, die weiterhin einen wachsenden Energiebedarf pro Kopf aufweisen.

Professor Jarillo von SIA Asset Management führte in seinem Vortrag aus, wie er mit den offiziellen Daten, die heute verfügbar sind, eine Modellrechnung durchführte und dabei zum „erstaunlichen“ Ergebnis kam, dass die Zahl der Verbrenner-Motoren weltweit voraussichtlich und mindestens noch bis zum Jahr 2040 weiter zunehmen wird, selbst wenn sich die Verkäufe der E-Autos von derzeit 8% auf mehr als 50% der Neuzulassungen verfünffachen sollten.

Dabei haben zuletzt besonders die Analysten der Internationalen Energiebehörde IEA, die sich vor einem Jahr noch von politischen Aussagen von einem Ende des „fossilen Ölzeitalters“ stark beeinflussen ließen, ihre Schätzungen eines Plateaus der Ölnachfrage mittlerweile längst korrigiert und zugegeben, dass die Weltölnachfrage weiterhin wachsen werde. Diese Erkenntnis ist weder in der Bewertung von Öl-Titeln (mit einem durchschnittlichen Kurs-Gewinn-Verhältnis von 7) eingepreist, noch in den meisten Anlegerdepots berücksichtigt, die noch immer keinen Energie-Anteil halten.

Starke Dividenden-Aktien im Ölsektor müssen im Depot bleiben:

Öl-Aktien erfuhren zuletzt erneut eine leichte Verbesserung ihrer Kurse und Bewertungen, wobei mein Top-Titel XXX jetzt +48% zuzüglich angefallener Dividenden (>50% Ihres Einsatzes) im Plus steht. Weiterhin halte ich vor allem auch an meinen mittelgroßen Ölaktien fest. Vor allem XXX ist hier erwähnenswert, obwohl diese seit meinem Kauf rund 30% eingebüßt haben, wobei weil der Markt sowohl das Gewinnpotenzial des Ölgeschäfts, als auch das „optionale Potenzial“ seines Viking Carbon-Capture-Speischers (CCS) verdrängt.

Die Analysten von Stifel erklärten zur Veröffentlichung der Halbjahreszahlen, „dass das Geschäft operativ gut läuft". Das Rating lautet bei Stifel weiterhin auf "Kaufen" und das Kursziel beträgt XXX und liegt +91% über dem aktuellen Kurs.

Unsere Clubmitglieder und Abonnenten des ROHSTOFF-CLUBs wissen an dieser Stelle nartürlich mehr und kennen alle Details meiner Analysen & Markteinschätzungen.

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Fokus ASEAN: Höhenflug rund um Singapur, Vietnam und Thailand https://cambridge-club.com/fokus-asean-hoehenflug-rund-um-singapur-vietnam-und-thailand/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=fokus-asean-hoehenflug-rund-um-singapur-vietnam-und-thailand Tue, 18 Jul 2023 14:23:18 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1781 Vor 23 Jahren bin ich nach Südostasien gezogen. Nachdem 1997 die Südostasien-Krise die internationalen Märkte zerrüttet hat, bekam ich bei meiner „Auswanderungs-Phase“ einen regelrechten Shit-Storm innerhalb meines familiären und freundschaftlichen Umfeldes. Die Bedenken waren: „wie kannst Du dieses Risiko eingehen?“ Dagegen stand für mich der enorm große Wirtschaftsraum und Freiheit als „junger Bub“. Heute sieht […]

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Vor 23 Jahren bin ich nach Südostasien gezogen. Nachdem 1997 die Südostasien-Krise die internationalen Märkte zerrüttet hat, bekam ich bei meiner „Auswanderungs-Phase“ einen regelrechten Shit-Storm innerhalb meines familiären und freundschaftlichen Umfeldes. Die Bedenken waren: „wie kannst Du dieses Risiko eingehen?“ Dagegen stand für mich der enorm große Wirtschaftsraum und Freiheit als „junger Bub“.

Heute sieht die Situation in den ASEAN-Staaten rund um Singapur, Vietnam, Thailand, Indonesien, Malaysia, etc. ganz anders aus. Vietnam, Kambodscha und Laos sind beispielsweise mittlerweile im Zug der der Globalisierung zu interessante „Outsourcing“ Standorten chinesischer Produzenten geworden. Doch die ASEAN-Staaten inklusive der ++ Länder wie China und Südkorea sind längst nicht mehr nur die Werkbank für die westliche Welt. Sondern vielmehr mit der hohen Bevölkerung ein riesiger Inlandsmarkt geworden.

ASEAN ist quasi zu einem autonomen Gebiet gewachsen, das primär durch den US-Dollar und den dahinterstehenden Organisationen wie IWF und World Bank in eine große Abhängigkeit gezogen wurden. Denken wir nur an die Kriege (nach dem 2.Krieg) in Vietnam mit der Spaltung in Nord und Süd oder dem Korea / Japan Krieg, woraus Nord- und Südkorea resultierte oder schließlich auch der Indo-China-Krieg resultierte wo die Minen-Felder aus der westlichen „Freiheits-Bewegung“ bis heute weite Landstiche in Laos und Kambodscha zum Spießrutenlauf für Bauern geführt hat.

Das positive an dieser Stelle ich jedoch, dass sich die ASEAN-Staaten selbst versorgen können und von ausländischen Direktinvestitionen (FDI) stark profitieren. Die Wachstumsraten sind gigantisch und für 2023 gehen „Institute“ wie die OECD von einem durchschnittlichen Wachstum in den ASEANs von 5,2% aus. Dem gegenüber stehen die Rezessionsgefahren in den USA und vor allem Europa mit dem Spitzenreiter Deutschland gegenüber. Die Abwanderung selbst „westlicher“ Unternehmen in die südostasiatischen Schwellenländer hat einen riesigen Aufschwung erfahren. Schauen Sie sich einfach einmal die Kapital- und Facharbeiterkraftabflüsse von Deutschland an.

Werfen wir doch einfach kurzen Blick auf Performance wichtigsten ASEAN-Aktienindizes der letzten 5 Jahre:

Straits Times Index (STI) - Singapur:
Performance der letzten 5 Jahre (Stand: September 2021): +26.5%
Drei erfolgreichste Einzelwerte: DBS Group Holdings, United Overseas Bank, OCBC Bank

SET Index - Thailand:
Performance der letzten 5 Jahre (Stand: September 2021): +34.7%
Drei erfolgreichste Einzelwerte: PTT Public Company Limited, Siam Commercial Bank, Advanced Info Service

FTSE Bursa Malaysia KLCI - Malaysia:
Performance der letzten 5 Jahre (Stand: September 2021): +6.1%
Drei erfolgreichste Einzelwerte: Malayan Banking Berhad, Tenaga Nasional Berhad, Public Bank Berhad

Jakarta Composite Index (JCI) - Indonesien:
Performance der letzten 5 Jahre (Stand: September 2021): -1.7%
Drei erfolgreichste Einzelwerte: Bank Central Asia, Bank Rakyat Indonesia, Astra International

VN-Index - Vietnam:
Performance der letzten 5 Jahre (Stand: September 2021): +80.8%
Drei erfolgreichste Einzelwerte: Vinhomes, Vietcombank, Vingroup

Das Wachstum in der ASEAN Region ist durch eine Reihe von Reformen in den letzten Jahrzehnten ENORM befeuert worden. Bessere Infrastruktur in den Bereichen Verkehr, Gesundheit, Bildung sind ein wesentlicher Teil, welcher jetzt mit der hohen Anzahl der durchschnittlich jungen Bevölkerung zu einem regelrechten Höhenflug angesetzt hat. Viele Anleger wissen beispielsweise auch nicht, dass Indonesien mit rund 220 Millionen Einwohnern knapp die Hälfte der gesamten Europäischen Union zählt. Wir sprechen hier von einem riesigen Markt, der allein im Gebiet ASEAN mit junger Bevölkerungs-Dichte von 670 Million besiedelt ist.

Im August bin ich deshalb in Bangkok, da eine meiner Töchter dort ihren Doktoren-Titel erhält. Wer sich in Südostasien bewegt, kann die Bauarbeiten (Infrastruktur-Ausbau) mit offenen Augen beobachten. Dagegen erreicht mich immer wieder Video-Material aus Frankreich, Belgien und Deutschland, wie Straßenschlachten ausgeführt werden. Eine Situation, die zum Glück aktuell in Südostasien undenkbar ist.

Warum das so ist, erklärt sich quasi von selbst, wenn man einfach einen kurzen Blick auf die aktuellen Top-Five der wirtschaftlichen Wachstumstrends und großen Potenziale der ASEAN-Region wirft:

  • Starkes Wirtschaftswachstum: Die ASEAN-Region verzeichnet ein robustes Wirtschaftswachstum und hat das Potenzial, eine der größten Volkswirtschaften der Welt zu werden. Mehrere ASEAN-Länder gehören zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften weltweit.
  • Junge und wachsende Bevölkerung: Die ASEAN-Region hat eine junge Bevölkerung, und der demografische Wandel führt zu einer wachsenden arbeitsfähigen Bevölkerung. Dies schafft ein großes Potenzial für den Arbeitsmarkt und den Binnenkonsum.
  • Aufstrebende Mittelschicht: Die wachsende Mittelschicht in den ASEAN-Ländern trägt zu einem Anstieg des Konsums und zu einem erhöhten Bedarf an Produkten und Dienstleistungen bei. Dies bietet Investitionschancen in den Bereichen Konsumgüter, Einzelhandel, Finanzdienstleistungen und Tourismus.
  • Handelsintegration: Die ASEAN-Mitgliedsländer haben eine starke regionale Integration und eine gemeinsame Freihandelszone etabliert. Dies hat zu einem Anstieg des Handelsvolumens und der Investitionen geführt. Die weitere Vertiefung der Handelsintegration bietet Chancen für Unternehmen, die in grenzüberschreitende Handels- und Lieferketten investieren möchten.
  • Infrastrukturinvestitionen: Die ASEAN-Region investiert stark in Infrastrukturprojekte wie Straßen, Schienen, Häfen, Flughäfen und Energieanlagen. Diese Investitionen sollen die regionale Konnektivität verbessern und den Handel und das Wirtschaftswachstum fördern. Es ergeben sich Möglichkeiten für Unternehmen, die in den Bereichen Bauwesen, Transport, Energie und Telekommunikation tätig sind.

Genau daher haben wir einen starken Fokus auf diese Region und in Kürze startet der Cambridge-Club mit der ausführlichen bzw. detaillierten Experise zu Chancen / Risiken der Emerging Markets mit dem Fokus auf meiner Seite für die südostasiatischen Märkte. Daher lohnt sich jetzt schon eine Anmeldung beim kostenlosen Geheimrats-Newsletter – falls der Cambridge-Club Newsletter noch nicht abonniert wurde.

Übrigens: Der Gründer vom Cambridge-Club und Freund Andreas Lambrou hat mit mir (Rainer Hahn) bereits im Jahr 2003 – also vor 20 Jahren – über den Finanzbuchverlag unser 1.Buch „Investieren in Asien“ veröffentlicht. Ein weiterer Vorteil für die Cambridge-Club Mitglieder, der die langjährige Erfahrung fundiert untermauert. Darüber hinaus waren Andreas und ich die Gründer vom damals führenden Emerging Markets Portal im deutschsprachigen Raum EMFIS.com sowie der Print-Ausgabe von Tiger&Dragon.

Der Cambridge-Club mit all seinen Mitgliedern will konkretes Wissen aus der Praxis und nicht aus theoretischen Lehrbüchern oder womöglich noch schlimmer: aus einem Wolkenkratzer aus Frankfurt, London oder New York verbreiten. Es geht um knallharte Fakten DIREKT aus der Realität. Wer seit 23 Jahre in Südostasien die Strukturen selbstständig aufgebaut hat, kann sicherlich mehr und direkter über dieses Thema berichten als ein Reporter von ARD oder N-TV aus den Studios in München, Berlin oder Frankfurt.

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Heißes Investment im Meer – Investieren in Fischzucht- & Aquakulturen https://cambridge-club.com/heisses-investment-im-meer-investieren-in-fischzucht-aquakulturen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=heisses-investment-im-meer-investieren-in-fischzucht-aquakulturen Wed, 05 Jul 2023 12:52:25 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1716 Die Aussichten für Anleger in Fischzucht- und Aquakulturen sind aktuell besonders günstig – Wir haben daher für Sie Ausschau gehalten nach den ganz heißen Appetithappen auf dem Aktien- & Anlagebuffet! Bei den meisten Bürgern hat Fisch schon lange einen festen Platz auf dem Ernährungsplan und kommt meist zumindest 1-2-Mal in der Woche auf den Tisch. […]

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Die Aussichten für Anleger in Fischzucht- und Aquakulturen sind aktuell besonders günstig – Wir haben daher für Sie Ausschau gehalten nach den ganz heißen Appetithappen auf dem Aktien- & Anlagebuffet!

Bei den meisten Bürgern hat Fisch schon lange einen festen Platz auf dem Ernährungsplan und kommt meist zumindest 1-2-Mal in der Woche auf den Tisch. Ernährungswissenschaftler der FDA empfehlen bis zu dreimal in der Woche Fisch.

Zuchtlachs ist dafür grundsätzlich eine gute Quelle der Ernährung, weil er reich an Omega-3-Fettsäuren ist. Er enthält insgesamt mehr Fett und somit auch mehr Omega-3-Fettsäuren als Wildlachs.

Vor allem der Konsum von Lachs steigt aufgrund größerer Verfügbarkeit in fast allen Einkommensschichten der Bevölkerung seit Jahren unaufhörlich. Heute erhalten Sie qualitativ guten Lachs selbst in den günstigen Lebensmittelketten wie Aldi oder Lidl. Der Verkauf von Zuchtlachs hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten vervielfacht und die Preise stiegen über die letzten 10 Jahre um das Fünffache. Allein über die letzten zwei Jahre verdoppelte sich der Preis für norwegischen Lachs von etwa 5-6 auf 10-11 € pro Kilogramm.

Quelle: Norwegische Lachspreise überschreiten im März 2023 weiterhin Rekordhöhen
https://www.mintecglobal.com/top-stories/norwegian-salmon-prices-continue-to-move-beyond-record-highs-in-march-2023

Die Fischzuchtindustrie ist ein wachsender Sektor mit einer Vielzahl von Chancen und Herausforderungen. Laut jüngsten Zahlen hat die Fischereiindustrie in Norwegen Rekorde gebrochen. Weltweit unterstreicht die Rolle von Aquakultur-Kreislaufanlagen als ein "krisenfestes Geschäftsmodell" und eine sich lohnende Investition angesichts der drohenden Aussicht auf leere Meere.

In der Abbildung sehen Sie ein stetiges Wachstum der Aquakulturen (Fischzucht-Farmen) seit 1990 (rote Linie), während die Fischfangquoten seit Anfang der 1980er Jahre konstant bleiben, um die Überfischung der Meere zu verhindern (blaue Linie), bei gleichzeitig weltweiter Zunahme des Verbrauchs (grüne gestrichelte Linie):

Dies zeigt, dass es in der Fischzuchtindustrie Möglichkeiten für nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Modelle gibt, die aus Investoren- und Anlegersicht sehr erfolgreich sind.

Insgesamt sind die Aussichten für die Fischzuchtindustrie aus Sicht eines Anlegers sehr positiv.

Es gibt Potenzial für Wachstum und Profit, aber es bestehen weiterhin erhebliche Herausforderungen in Bezug auf Nachhaltigkeit und Umweltauswirkungen. Es wird zunehmend anerkannt, dass eine erfolgreiche und zukunftsfähige Fischzuchtindustrie eine sein muss, die diese Herausforderungen direkt anspricht und Strategien zur Minimierung ihrer Umweltauswirkungen einsetzt.

Nur wenige Unternehmen sind für diese Herausforderungen vorbereitet.

Diese Entwicklungen bescheren der Fischindustrie, die traditionell über hohe Markteintrittsbarrieren verfügt, einen wie Warren Buffett ihn als „Burggrabeneffekt“ bezeichnet. Die starken Unternehmen im Fischzuchtsektor besitzen also nachhaltig auskömmliche Margen und erwirtschaften für ihre Investoren ähnliche Renditen, wie sie in der schon sehr margenstarken Lebensmittelindustrie alltäglich sind.

Als Anleger können Sie heutzutage bei einzelnen internationalen Fischzucht- & Aquakultur-Aktien somit vergleichbare bis deutlich höhere Renditepotenziale erschließen, wie Sie es mit den Großkonzernen der Lebensmittelindustrie tun können, deren Titanen wie Nestle, Danone oder Unilever, deren Aktien schon zurecht in fast jedem langfristigen Vermögensaufbaudepot enthalten sind.

Dabei sind die Bewertungen der Nahrungsmittel-Multis relativ hoch. Nestle wird bei einer operativen Betriebsgewinnmarge von 45%, bei einer Rendite auf das investierte Kapital (ROIC) mit 15,6%, mit dem 16-fachen Betriebsgewinn bewertet (EV/EBITDA)

Im Vergleich dazu kommt ein global führender Lachszucht und Wildlachsfang-Konzern aus Norwegen, auf eine leicht bessere Betriebsgewinnmarge von 50% sowie auf einen ROIC von 15%. Das Unternehmen wird aber nur mit dem 5-fachen EV/EBITDA bewertet und ist insofern zwei Drittel günstiger als Nestle. Aus Anlegersicht könnte darum dieses Unternehmen gegenüber Nestle deutlich Boden gut machen, ohne die von Analysten erwartete Verbesserung der Umsätze und deutliche Steigerung der Gewinne um mehr als 20%, die bis 2025 laut Prognosen absehbar scheinen, einzubeziehen.

Sowohl die Bewertung aus Sicht einzelner führender Fisch-Aktien, als auch die relative Sektorbewertung im Vergleich zum Weltaktienindex MSCI World sowie explizit ein Vergleich der Kennzahlen mit führenden Nahrungsmittel-Aktien, bieten sich für den Einstieg in den Sektor Fischzucht derzeit als besonders lukrativ an.

Hintergrund für die günstigen Kurse, ist die Abkühlung eines starken Anlegergeld-Zuflusses, der die Bewertungen zwischen 2018 und 2020 eher höher getrieben hatte. Mittlerweile haben sich viele „Trendfolger“ von ihrer Investition verabschiedet. Als Auslöser für eine Rückführung der Kurse, war dabei eine Sondersteuer auf Aquakulturen, die Norwegens Regierung für seine Fischzuchtindustrie beschlossen hat.

Ursprünglich sollte diese vor 12 Monaten erstmals diskutierte Steuerbelastung bei bis zu 40% des Großhandelspreises liegen.

Daraufhin sahen sich viele Fischzüchter größeren Verwerfungen gegenüber und die Kurse ihrer Aktien korrigierten teilweise um bis zu 40%.

Damit fand im Fischzucht-Sektor eine Kontraktion der Bewertungsverhältnisse statt, die so nur selten vorkommt und strafte die Unternehmen ab. Laut einer Geheimrats-Quelle, dessen Unternehmen den einzigen bekannten und erfolgreichen Fischzucht-Fonds im deutschsprachigen Raum verwaltet, ist eine Begründung nur schwer zu finden.

Insbesondere da Lebensmittelproduzenten defensive und langfristige Geschäftsmodelle fahren würden – «gegessen wird immer», werden Investoren im Jahr 2023 mit üppigen Dividenden für die Geduld bei ihren Anlagen belohnt.

Wie die Manager betonen, steuert mit dem wachsenden Appetit Chinas, der in Zukunft größte Fischkonsument der Welt auf einen Versorgungsengpass zu.

Ein gewichtiges Ereignis fand im Handel von Fish & Seafood statt:

„Während bislang die zahlungskräftigen Westmärkte Europa und USA als große Nettoimporteure auftraten, gesellte sich 2022 erstmals China hinzu. Innert 10 Jahren hat sich der Handelswert der Seafood-Importe Chinas von 7 auf 22 Milliarden USD mehr als verdreifacht. Gleichzeitig sind die Exporte nur bescheiden angestiegen, sodass ein Handelsdefizit entstanden ist, das sich angesichts des steigenden Wohlstands der chinesischen Bevölkerung nicht mehr schließen wird. Ein neuerliches Zeichen, wie groß die globale Nachfrage und der Hunger nach gesunden Proteinen aus dem Wasser sind.“

Ende Mai verständigte sich die Industrie und Politik auf eine Steuer von 25%. Die schlimmen Befürchtungen von extremen Preiserhöhungen, sind damit vom Tisch. Experten hatten im Extremfall mit einem temporären Nachfrageschock gerechnet, weil sich die europäischen Verbraucher den immer teurer werdenden Fisch kaum mehr leisten würden.

Durch die 25% Steuer, sind die schlimmsten Befürchtung nun erstmal vom Tisch. Zumal höhere Steuern das Angebotsdefizit bei Lachs noch vergrößern, weil Investitionsvorhaben für die kommenden Jahre eher aufgeschoben wurden.

Weitere geforderte Investitionen in den Umweltschutz und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, dürften zu weiteren qualitativen Verbesserungen der Produkte beitragen, ohne jedoch das Angebot maßgeblich zu erhöhen.

Über die nächsten Jahre rechnen die großen Verbände weiterhin mit einerseits stetig steigender Nachfrage, bei andererseits weiterhin eingeschränkter Verfügbarkeit des Angebots.

Die Experten von Allianz Global schreiben in Ihrem Ausblick über die Aussichten des Fischzucht-Sektors:

„Die bisherige Entwicklung der Nachfrage nach bzw. des Angebots an Lachs dürfte sich fortsetzen, zumal die Weltbevölkerung weiter wächst und die Durchschnittseinkommen ansteigen.“

Beachten Sie die Zusammenfassung von Allianz Global Investors, der ich mich anschließen möchte:

  • Im Zuge der steigenden Nachfrage nach gesunden, hochwertigen Proteinen verzehren die Verbraucher inzwischen deutlich mehr Fisch.
  • Zuchtfisch kann diesen Bedarf decken und den Fischfang im Meer eventuell eines Tage überflüssig machen.
  • Insbesondere Lachsfarmen bringen jedoch gewisse Nachhaltigkeitsprobleme mit sich. So können z.B. Parasiten oder organische Abfälle ganze Ökosysteme gefährden.
  • Landbasierte Aquakultur könnte einerseits die steigende Nachfrage befriedigen und andererseits Umweltprobleme lösen.

Für unsere Clubmitglieder & Abonnenten von Krisenvorsorge & Finanzfreiheit hatten wir in der Monatsausgabe zum Thema: "Investieren in kritische Infrastruktuer, Lebensmittel & Ernährung" einen ganz konkreten Investment-Tipp: Eine Beteiligung an Fischzucht und Aquakulturen wurde die „Investitionsidee des Monats für das Krisenvorsorge-Depot“, bei dem wir aktuell nach kurzer Zeit bereits einen Wertzuwachs von 15,53% verzeichnen.

Aktuell notiert das Musterdepot „Krisenvorsorge & Finanzfreiheit“ bei 102.485 € und erzielte in nur 4 Monaten eine Rendite von 2.485 € oder 2,49%, obwohl erst 16 % des verfüghaben Kapitals investiert wurden. Bezogen auf das in Aktien-Fonds investierte Risiko-Kapital, wurde ein Wertzuwachs von 15,53% erzielt.

Herzlichen Glückwunsch an alle Vermögensaufbauer, die unserem Brief von Anfang an gefolgt sind. 

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Hausdurchsuchung & Razzia bei Adler Real Estate – ein Wirecard Déjà-vu? https://cambridge-club.com/hausdurchsuchung-razzia-bei-adler-real-estate-ein-wirecard-deja-vu/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=hausdurchsuchung-razzia-bei-adler-real-estate-ein-wirecard-deja-vu Wed, 28 Jun 2023 01:39:00 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1661 Schon vor einigen Monaten gab es Gerüchte, dass es bei der deutschen Immobiliengesellschaft Adler Real Estate AG ungewöhnliche Vorgänge in den Bilanzen und sogar Vorwürfe zur Marktmanipulation gab. Nach einer längeren Phase von Ermittlungen wurde es heute ernst: europaweit wurden heute 21 Objekte vom Immobilien-Konzern durchsucht. Doch für Markt-Profis ist die Durchsuchung nicht überraschend. Denn […]

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Schon vor einigen Monaten gab es Gerüchte, dass es bei der deutschen Immobiliengesellschaft Adler Real Estate AG ungewöhnliche Vorgänge in den Bilanzen und sogar Vorwürfe zur Marktmanipulation gab. Nach einer längeren Phase von Ermittlungen wurde es heute ernst: europaweit wurden heute 21 Objekte vom Immobilien-Konzern durchsucht. Doch für Markt-Profis ist die Durchsuchung nicht überraschend. Denn schon im letzten Jahr hat der „investigative Short-Seller“ Fraser Perring auf einen möglichen Betrug aufmerksam gemacht. Fraser Perring wurde vor allem durch den Wirecard-Skandal bekannt und warnte frühzeitig vor einem großen Betrugsfall.

Was nun aktuell aus der Durchsuchung an die Oberfläche gespült wird, zeigt sich in Kürze. Doch eines ist auch klar: die deutschen Immobilien-Konzerne geraden immer mehr ins Kreuzfeuer. Nicht nur aus Sicht der bestehenden Vorwürfe bei Adler bzw. Betrug und Bilanzfälschung, sondern vor allem aus politischer Sicht. Denn aus Seiten der politischen Stimmen in Berlin wird schon längst über „Enteignungs-Szenarien“ von Immobilien-Konzernen diskutiert. So hat man ANSCHEINEND in Berlin schon entsprechende Vorwürfe für Enteignungen von Immobilien-Konzernen. Zunächst könnte es die Stadt Berlin betreffen, wo vor allem Vonovia betroffen wäre.

Der Druck auf die deutschen Immobilien-Riesen nimmt zu. Wie es nun um die großen Bestände ausländischer Immobilien-Unternehmen / -Investoren wie Blackrock etc. steht, ist pure Spekulation. Doch ein „Expertenteam“ in Berlin sieht eine Enteignung von Immobilien-Konzerne als möglich und soll sogar schon dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt werden, um die Durchführung zu genehmigen. Dies könnte der Paukenschlag für eine Enteignungswelle DEUTSCHLAND-weit werden.

Zurück zum potenziellen Adler-Skandal:

Die europaweite Durchsuchung in Berlin, Düsseldorf, Köln, Österreich, Niederlande, Portugal, Monaco, Luxemburg und Großbritannien soll Aufschluss über die Ungereimtheiten geben, die 2019 und 2020 entstanden sein sollten. Fraser Perring hat schon im letzten Jahr auf überbewertete Immobilien-Bestände hingewiesen, die dann durch das abgelehnte Testat von KPMG im Jahr 2021 zunächst ihren Höhepunkt gefunden hat.

Eins ist klar: Bilanzfälschungen durch falsche Bewertungen von Portfolios könnte eine viel größere Welle auslösen als von vielen erwartet. Denn auch Banken und Versicherungen halten an individuellen Bewertungen und Verzerrungen beim Risiko-Management ihrer Forderungen bzw. Einordnung der Bonität fest. Somit gibt es ziemlich wahrscheinlich bei vielen Banken und Versicherungen noch „Leichen“ im bilanziellen Keller, die dann zu einem viel größeren Skandal führen könnten. Ist Adler Real Estate jetzt DER schwarze Schwan?

Der Cambridge-Club, seine Geheimräte & Mitglieder schauen ja immer gerne üder den Tellerrand und Sie sind gerne eingeladen, daran teilzunehmen:

Im Finanzsektor gibt es darüber hinaus eine große Reihe von „Sub-Expertise“. Die allumfassende Analyse komplexer Themen ist heutzutage nicht mehr als „One-Man-Show“ zu bewerkstelligen. Sich ausschließlich auf „künstliche Intelligenz“ und Algorithmen zu verlassen, ist fahrlässig.

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So identifizieren Sie Betrug oder Investitionsfallen an der Börse https://cambridge-club.com/so-identifizieren-sie-betrug-oder-investitionsfallen-an-der-boerse/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=so-identifizieren-sie-betrug-oder-investitionsfallen-an-der-boerse Wed, 07 Jun 2023 13:19:29 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1301 Ich möchte meinen Börsendienst lebendig und authentisch halten. Darum berichte ich Ihnen auch von meinen Reisen und persönlichen Erfahrungen, die ich auf dem Weg zum erfolgreichen Investor machte. Im Kern geht es dabei, seit Benjamin Graham oder Warren Buffett diese Begriffe geprägt und einem breiten Börsenpublikum vermittelt haben immer um eines: Die Bestimmung des inneren […]

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Ich möchte meinen Börsendienst lebendig und authentisch halten. Darum berichte ich Ihnen auch von meinen Reisen und persönlichen Erfahrungen, die ich auf dem Weg zum erfolgreichen Investor machte.

Im Kern geht es dabei, seit Benjamin Graham oder Warren Buffett diese Begriffe geprägt und einem breiten Börsenpublikum vermittelt haben immer um eines:

Die Bestimmung des inneren Wertes einer Investition…!

Nichts ist leichter schwerer als das. Darum will ich Ihnen ein Beispiel aus der Praxis geben. Im Prinzip können Sie jede Aktie so analysieren wie Ihr Eigenheim.

Es ergab sich in den letzten Wochen, dass ich während meiner privaten Reise durch die Schweizer Bergwelt eine Immobilie besichtigte, die auf einem Immobilienportal wie ein Schnäppchen aussah. Das Haus war von außen in einem prächtigen Zustand, die Fassade, Fenster und Fensterläden waren neu gestrichen und der Makler pries das Objekt mit warmen Worten an. Drei Stockwerke mit jeweils Platz für mehrere Wohnungen und ein ausbaufähiges Dachgeschoss.

Im Grunde das ideale Projekt, für eine spätere Vermietung oder den Ausbau von 3-5 Ferienwohnungen. Obwohl ich nur einen kurzen Erholungsurlaub geplant hatte, nutzte ich die mutmaßliche Gelegenheit, um dem Eigentümer einen Besuch abzustatten.

Statt des erwarteten „renovierungsbedürftigen“ und beschriebenen Objekts, fand ich allerdinge eine „Ruine“ im inneren des Hauses vor. Seit den frühen 1980er Jahren musste die Wohnung im obersten Geschoss leer gestanden haben, im Erdgeschoss befand sich ein kleines „schmuckes“ Kaffee, doch die Küche dahinter war bereits eine Katastrophe. Der Geruch von Essensresten, Schimmel und alten Konserven, die der Hauseigentümer in der Wohnung – zusammen mit einigen ausgestopften Wildtieren – darüber lagerte, waren unausstehlich.

Man müsste wohl das komplette Geschoss ausräumen und alle Fußböden, Decken und Wände herausreißen müssen, um dieses Anwesen noch zu retten.

Der Eigentümer schloss sogar die Tür hinter mir ab und er lud den ihm bekannten Makler und mich auf ein Bier oder Erfrischungsgetränk ein, um die weiteren Details und den Ablauf des Hauskaufs zu besprechen. Der Reservierungsvertrag lag schon vorbereitet auf dem Tisch, ich hätte nur noch unterschreiben brauchen, es schien kaum noch ein Ausweg da zu sein.

Mit Freundlichkeit und einem vorgetäuschten Interesse, konnte ich mich aus der verklemmten Situation retten. Der für Schweizer Verhältnisse viel zu freundliche Makler, mit seinem breiten, falschen Krokodils-Lächeln wünschte mir eine gute Fahrt und fragte, wann ich mich entscheiden wollte.

Würde man diesen Sanierungsbedarf – mit einem gewissen Puffer – in den Endpreis einrechnen, würde vom augenscheinlichen Wert der Immobilie nichts mehr übrig bleiben, so meine Kalkulation.

Später erfuhr ich auf Umwegen in einer „Dorfschenke“, dass dieses Haus schon seit Jahren auf einen „naiven“ Eigentümer wartet und bisher jeder potenzielle Interessent abgesagt hat.

Warum schreibe ich das?

Nun, als erfahrener Investor habe ich gelernt zwischen dem Preis und Wert zu unterscheiden. Bei Aktien sehe ich die Voraussetzungen sehr ähnlich wie bei einer Immobilienanlage.

Viele vermeintlich werthaltigen Aktien, vornehmlich aus dem Small Cap Universum oder spannende Entwicklungs-Projekte, weisen bei genauerer Betrachtung einen bevorstehenden beziehungsweise angestauten Investitionsbedarf auf, der für einen Investor nicht sofort offensichtlich ist.

Die Aktie mag schön aussehen und mitten in einem steigenden Kurstrend liegen, der Vorstand dürfte meist einen Maßanzug tragen und freundlich lächeln, doch am Ende entpuppen sich die allermeisten dieser Papiere als „Investitionsruinen“, wie das mutmaßliche Immobilien-Schnäppchen.

Fragen Sie sich einfach: Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie ein extrem unterbewertetes Investment finden, die von allen anderen Börsenteilnehmern „übersehen“ wurde. Natürlich gibt es immer wieder Möglichkeiten, nur ist es auch immer wichtig zu wissen, wie Sie auf diese Anlageidee gestoßen sind. Haben Sie sauber recherchiert, Datenbanken abgeglichen und eine neutrale Meinung eingeholt, bevor Sie investiert haben oder haben Sie aufgrund von Gier oder Angst etwas zu verpassen blind gekauft?

Wenn Sie eines Tages von einem vermeintlichen Börsenschnäppchen lesen, das ohne Darlegung aller Hintergrundinformationen – wie z.B. dem bevorstehenden Investitionsbedarf – die ich in meinem Brief stets aufzeige und wenn die „Idee“ von „falschen“ vermeintlichen Börsenexperten, Investmentbanken oder Brokern angepriesen wird wie Sauerbier, dann erinnern Sie sich wieder an meine heutige wahre Geschichte zum vermeintlichen Immobilienschnäppchen, das mir von einem „ehrlichen“ (hüstel) Makler angeboten wurde …!

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Im Monatsbrief Krisenvorsorge & Finanzfreiheit stellen Ihnen die Chefredakteure Robert Jungnischke und Andreas Lambrou ihre persönliche Anlagestrategie vor, mit der Sie gesund und vermögend durch die Krise kommen. Im Fokus steht dabei die Identifikation äußerst erfolgreicher Vermögensverwalter und Anlagemanager, mit deren Fonds Sie als erfahrener und weniger erfahrener Anleger einen stetigen Vermögensaufbau betreiben können, schon ab 50 € Sparkapital pro Monat oder einem investierbaren Anlagevermögen von wenigen tausend Euro. 

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