ISIN - Cambridge Club https://cambridge-club.com Wissen ist Macht Sun, 05 Nov 2023 14:14:51 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://i0.wp.com/cambridge-club.com/wp-content/uploads/2023/04/cropped-logo-anchor-small.png?fit=512%2C512&ssl=1 ISIN - Cambridge Club https://cambridge-club.com 32 32 Darum sollten Sie Kapitalzyklen & dem Investorenverhalten antizyklisch folgen https://cambridge-club.com/darum-sollten-sie-kapitalzyklen-dem-investorenverhalten-antizyklisch-folgen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=darum-sollten-sie-kapitalzyklen-dem-investorenverhalten-antizyklisch-folgen Sun, 05 Nov 2023 14:10:02 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2298 Meine persönliche Anlagestrategie, die ich für Sie im Cambridge Investment-Club als übergeordnete Philosophie eng verbunden mit dem „Rohstoffclub“ anwende, ist verbunden mit der Überzeugung, dass das Investitionsverhalten stets prozyklisch den bekannten Trends und den Kapitalrenditen folgt. Die nachhaltigsten Überrenditen werden dabei stets in der frühen Entstehungsphase der jeweiligen Trends gebildet, zu einem Zeitpunkt, bei dem […]

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Meine persönliche Anlagestrategie, die ich für Sie im Cambridge Investment-Club als übergeordnete Philosophie eng verbunden mit dem „Rohstoffclub“ anwende, ist verbunden mit der Überzeugung, dass das Investitionsverhalten stets prozyklisch den bekannten Trends und den Kapitalrenditen folgt. Die nachhaltigsten Überrenditen werden dabei stets in der frühen Entstehungsphase der jeweiligen Trends gebildet, zu einem Zeitpunkt, bei dem nur wenige Investoren die Kursentwicklungen richtig deuten können. In dieser Phase kommt es zu sehr sprunghaften Renditesteigerungen, die aber von sehr tiefem Niveau ausgehend wenig Beachtung finden und auch noch von erheblichen Korrekturen und Rückschlägen begleitet werden.

Es folgt eine lange Trendphase, in der die Überrenditen sich verstetigen, ohne große Aufmerksamkeit zu erregen. In der dritten und finalen Phase kommt es allerdings zum Phänomen, des „giergeprägten“ Anlegerverhaltens. In der letzten Phase werden praktisch von allen Anlegern sämtliche optimistischen Annahmen aus der Vergangenheit auf die Zukunft projiziert, ohne diese gewissenhaft zu hinterfragen.

Einen sehr guten Hinweis gab hierüber Mark Dittli, der für die sehr gute Schweizer Finanzplattform von The Market von NZZ über die fünf Lehren aus dreihundert Jahren Technologie-Geschichte schreibt. Aus seiner Sicht neigten die Märkte, die ja immer ein psychologisches Abbild der Gesellschaft sind, wiederholt zu spektakulären Blasenbildungen, in der sich Anleger einreden würden „Dieses Mal ist alles anders“.

Es gab seit dem 17. Jahrhundert Dutzende bekannte, dokumentierte Fälle und in der Historie der menschlichen Zivilisation seit zwei Jahrtausenden mehrere Hunderte weniger bekannte Finanzblasen, die nach dem gleichen Prinzip arbeiten.

So stellt Mark Dittli nüchtern fest, wie rar dauerhafte Wettbewerbsvorteile seien:

„Den wenigsten Unternehmen gelingt es, die Technologieführerschaft, den damit verbundenen Wettbewerbsvorteil und hohe Gewinnmargen zu halten. Die mit der Verbreitung der Technologie einhergehenden Exzesse an den Finanzmärkten tragen selbst dazu bei, indem sie Kapital mobilisieren und den Aufbau von Überkapazitäten begünstigen.“

Als Anleger müssen wir uns immer der Angreifbarkeit dieser vermeintlichen Bastionen bewusst sein. Es gilt dabei zu beachten, dass es aufgrund dieser Gefahr von Überkapazitäten langfristig nur sehr wenige qualitativ gute Investments in jedem einzelnen Sektor geben kann, weil nur eine Minderheit an Unternehmen ihre Geschäftsprozesse so gestalten können, dass sie sich gegenüber Wettbewerbern durchsetzen können. Starke Renditen sind also für Anleger sehr langfristig eher möglich, wenn es zu monopol- oder oligopolartigen Strukturen mit Preissetzungsmacht kommt.

Die meisten Rohstoffwerte haben keine Preissetzungsmacht, haben aber generell einen ähnlichen Vorteil, der darin liegt, dass die meisten qualitativ hochwertigen und leicht abbaubaren Rohstoffe äußerst begrenzt, auch nur innerhalb einer Region weltweit verfügbar sind. Über viele Jahrzehnte bauen erfolgreiche Rohstoffkonzerne darum lokale Monopolstrukturen auf, die von außen nicht so leicht angegriffen werden können.

Blicken Sie hierzu auf die Energiekonzerne, wie die großen Ölmultis, die als „sieben Schwestern“ bezeichnet werden und den Rohölsektor von der Förderung, über die Raffinerien bis zum Transport und Verkauf dominieren. Bei den Bergbauwerten, sind diese Strukturen erst über die letzten zwei Jahrzehnte entstanden, allen voran bei den beiden größten Rohstoffkonzernen BHP Group (WKN: 850524  - ISIN: AU000000BHP4) oder Rio Tinto (WKN: 855018  - ISIN: GB0007188757) in Australien. Jüngst kam es auch im zerklüfteten Kupfersektor und vereinzelt bei anderen Industriemetallen wie Zink zu einer stärkeren Konsolidierung, die höhere Renditen in Zukunft versprechen dürfte.

Weitere Tendenzen zur Oligopol-Bildung sind zudem bei metallurgischer sowie thermischer Kohle sichtbar.

Warum lohnt sich der antizyklische Investmentansatz jetzt besonders?

Um diese Strategie nachvollziehen zu können, sollten Sie beachten, dass für den Aufbau von neuen Minen extrem hohe Kapitalinvestitionen nötig sind, die aufgrund der schwierigen Planung oftmals wesentlich höher ausfallen als erwartet.

Darum überfordern besonders kleine „Junior-Produzenten“ oder Entwickler meistens die Geduld und Brieftaschen ihrer Aktionäre, bevor sie Werte erschaffen.

In meinem nächsten Buch, mit dem Titel: „Erkennen Sie Ramschaktien und Traumschlösser bevor es zu spät ist“, dass hoffentlich schon im 1. Halbjahr 2024 druckfertig sein wird, werde ich auf diesen Umstand gesondert und detailliert eingehen

Im großen Bild läuft es immer auf das antizyklische Verhalten hinaus. So rechnen sich hohe Kapitalinvestitionen in der Retroperspektive, wenn nur wenige Wettbewerber die Fördermengen ausweiten. Erfolgreiche Rohstoffinvestoren oder auch die Rohstoffkonzerne müssten nur in einer depressiven Talsohle investieren, wenn die Renditeaussichten verhalten prognostiziert werden. In der Praxis lässt sich das jedoch nur selten realisieren, da die meisten Investoren am liebsten am Ende eines Zyklus in Projekte mit tollen Aussichten investieren.

Rohstoffinvestitionen zahlen sich immer erst im nächsten Aufwärtszyklus aus

Das führt oft dazu, dass die großen Rohstoff- und Erweiterungsprojekte für Aktionäre eigentlich immer erst im nächsten Zyklus rentabel sind, wenn die vorangegangenen Investitionen – aus der Spitze des vorherigen Zyklus – längst abgeschrieben und die Kredite abbezahlt sind. Die Voraussetzung dafür wäre, dass die Lebensdauer des Projekts mindestens 20+ Jahre beträgt. Die meisten Finanzierungen und Renditekalkulationen (IRR) sind ausgelegt auf die ersten 10 Jahre, sodass es Anlegern schwerfällt, die Vorteile eines langlebigen Projekts zu erkennen. Der Vorteil ergibt sich daraus, dass beispielsweise ein mit 10% abgezinstes Projekt nach 10 Jahren nur einen „Restwert“ von 35% aufweist. Angenommen das Projekt hat über seine Laufzeit einen internen Zinsfuß von 15% (IRR), bezogen auf eine Investition von 100%, so erwirtschaftet es im zweiten Jahrzehnt seiner Betriebsdauer eine Jahresrendite von 42%, bezogen auf den neuen gültigen Buchwert. Wenn Sie als Anleger die Möglichkeit haben auf Basis eines Kurs-Buchwert-Verhältnis von 1 zu investieren – was leider nur höchst selten zutrifft – hätten im zweiten Jahrzehnt des Betriebs eine fast dreimal höhere Rendite.

Meine Meinung: Investieren Sie lieber in „alte Fabriken“ anstatt in neue!

Mit dem heutigen Bericht wollte ich Sie erinnern, wie wichtig eine antizyklische Anlagestrategie beim langfristigen Vermögensaufbau ist. 

Es ist keine große Wissenschaft, sondern eine Kunst, die Trendphasen richtig zu deuten. Dabei hilft es, wenn Sie das umfassende fundamentale Verständnis für Börsen- und Wirtschaftszyklen mitbringen, wie ich es Ihnen im Cambridge Club vermittle.

Allerdings erfordert ein konsequente Anwendung meiner Strategie sehr starke Überzeugungen, um einen Zyklus von Anfang bis Ende durchzuhalten, ohne dabei zu früh über einen Verkauf oder eine Umschichtung Ihrer Wertpapiere nachzudenken.

Hier sehe ich den großen Vorteil der Cambridge-Club-Geheimrats-Expertise, die wir nun stärker in die Community, wie wir sie im Discord-Chat künftig aufbauen werden, nach außen tragen.

Eine Erkenntnis, die Sie besonders bei Rohstoffzyklen verinnerlichen sollte, ist das große Potenzial von langlebigen Projekten, die aus einer „alten“ Vermögensbasis noch immer starke Gewinne erwirtschaften. Die meisten Management-Teams wollen ihren Aktionären leider immer neue Entwicklungschancen und Investitionsprojekte vermitteln, doch zeigen die Erfahrungen aus der Historie, dass es viel schwerer ist mit neuen Fabriken und Anlagen gutes Geld zu verdienen, während die alten Anlagen noch für Jahrzehnte erfolgreich arbeiten.

Eine Erkenntnis, die sich über die letzten Wochen bestimmt auch in der Branche für alternative Energien

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Mondelez: Süße Versuchung https://cambridge-club.com/mondelez-suesse-versuchung/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=mondelez-suesse-versuchung Fri, 03 Nov 2023 15:55:39 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2253 Der Snack & Süßigkeiten-Konzern Mondelez (WKN: A1J4U0 - ISIN: US6092071058 - US-Symbol: MDLZ) meldete mit Vorlage seines jüngsten Quartalsberichts einen starken Umsatz von 9 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 16% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Lebensmittelhersteller erzielte einen bereinigten Gewinn von 82 Cent pro Aktie, was höher ist als die von Wall Street-Analysten erwarteten […]

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Der Snack & Süßigkeiten-Konzern Mondelez (WKN: A1J4U0 - ISIN: US6092071058 - US-Symbol: MDLZ) meldete mit Vorlage seines jüngsten Quartalsberichts einen starken Umsatz von 9 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 16% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Lebensmittelhersteller erzielte einen bereinigten Gewinn von 82 Cent pro Aktie, was höher ist als die von Wall Street-Analysten erwarteten 78 Cent pro Aktie.

Konsumenten kaufen Süßigkeiten und Snacks

Trotz spürbar höherer Preise ließen sich Verbraucher im dritten Quartal nicht davon abhalten, Snacks zu kaufen, was zu einem starken Umsatzanstieg beim Snack-Giganten Mondelez führte. Der Hersteller von Oreos und Triscuits gab bekannt, dass seine Umsätze weltweit robust waren, sowohl aufgrund höherer Preise als auch gestiegener Verkaufsmengen.

"Verbraucher bleiben meist ihren bevorzugten Schokoladen- und Keksmarken treu, auch wenn die Preise steigen, wodurch die Produkte von Mondelez weiterhin reißenden Absatz finden." - CEO Dirk Van de Put

Im Gegensatz dazu kämpfen viele Lebensmittelunternehmen in den letzten Monaten mit rückläufigen Verkaufszahlen, da Verbraucher höheren Preisen im Lebensmittelgeschäft skeptisch gegenüberstehen.

Mondelez hat seine Jahresprognose für 2023 angehoben und erwartet nun ein organisches Umsatzwachstum von 14% bis 15% und ein bereinigtes Gewinnwachstum von etwa 16%.

Mondelez legt vor – weitere Aktien könnten folgen

Zwischen Mai und Oktober haben die Aktien von vielen starken Markenherstellern gelitten. Das war vor allem auf erhöhte Zinsen und eine erwartete Zurückhaltung bei Konsumenten zurückzuführen. Allerdings konnten mit den 3. Quartalsausweisen viele starke Marken überzeugen. Verbraucher passen ihre Essensgewohnheiten eben nur sehr selten und zögerlich an.

Auch die vorgestern veröffentlichten Zahlen, konnten die Mondelez-Aktie zuletzt wieder um +11% auf 68 US-Dollar beleben. Damit konnte Mondelez seine weltweite Marktführung bestätigen.

Mit einem erwarteten KGV von 20 für nächstes Jahr und 2,2% Dividendenrendite, sehe ich Stand heute jedoch keinen unmittelbaren Grund, warum Anleger die Mondelez-Aktien kaufen sollten.

Allerdings bescheinigt Mondelez dem gesamten Sektor eine Berechtigung in defensiven Depots, weil die Unternehmen mit starken Markenprodukten weiterhin hohe Profite erzielen können. Das trifft für Monelez besonders auf Milka Schokolade zu, die auf dem europäischen und deutschen Markt, wo die Verbraucher ihren Vorlieben treu bleiben und weiterhin beliebte Markenprodukte kaufen.

Im Vergleich zu Mondelez gibt es aber noch weitere Aktien im starken Lebensmittel- und Konsumentengeschäft, die noch erheblich unterbewertet scheinen.

Der über den Sommer stattgefundene Ausverkauf des Sektors führte dazu, dass eine Reihe großer defensiver Konsumwerte nach Ansicht der Morningstar-Analysten unterbewertet sind, namentlich erwähnt seien an dieser Stelle:

  • Tyson Foods TSN
  • The Estee Lauder Companies EL
  • Conagra Brands CAG
  • Kraft Heinz KHC
  • Dollar General DG
  • Campbell Suppe CPB
  • Kellanova K

Estee Lauder und Kraft Heinz seien laut Morningstar Analysten zwei der besten defensiven Konsumwerte, die von einer Erholung profitieren könnten.

Kraft Heinz mit einem KGV von 11 zum Beispiel, ist nur halb so hoch bewertet wie Mondelez. Der Agrarkonzern Archer Daniels Midland weist ebenfalls nur ein überschaubares KGV von 11 auf.

Als spannendes Investment sollte auch die mexikanische Grupo Bimbo ISIN: MXP495211262 bleiben. Gupo Bimbo wurde 1945 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Mexiko-Stadt. Das Unternehmen bewirtschaftet 100 Marken und ist bekannt für seine hochwertigen Backwaren, darunter Brot, Brötchen, Kuchen und Gebäck. Es produziert auch eine Vielzahl von Süßwaren, wie Kekse, Snacks und Schokoladenprodukte. Die Marke Bimbo ist in Mexiko äußerst bekannt und genießt einen hervorragenden Ruf für Qualität und Geschmack.

Grupo Bimbo sollte zudem von sparsamen Verbraucherverhalten profitieren, das den Kauf von Toastbrot im Discounter gegenüber frischem Brot beim Bäcker bevorzugen könnte. 

Mit einem Kursanstieg von +818% über die letzten zwei Jahrzehnte, was einem jährlichen Kurszuwachs von 12,6% entspricht, konnte Grupo Bimbo stark vom Wachstumstrend aufstrebender Märkte in Lateinamerika profitieren. Über die letzten 10 Jahre glichen sich die Renditen bei Mondelez und Grupo Bimbo jedoch mit jeweils knapp 7% stark aneinander an.

Die Aktien des defensiven Verbrauchersektors hatten es in den letzten Monaten nicht leicht. Dies ist Teil einer längeren Periode schlechter Performance, in der diese im Allgemeinen stabilen Unternehmen von einer ungewöhnlichen Anzahl von Querströmungen getroffen wurden.

Aktuell können Sie als gut informierter Anleger tatsächlich noch ein einzigartiges und von Anlegern übersehenes Schnäppchen machen: Die Aktien eines weltbekannten Lebensmittel-, Süßigkeiten- und Snack-Herstellers notieren derzeit bei einem erwarteten KGV von unter 10 und sollten Anlegern langfristig 5-10% Dividendenrendite sowie Kurszuwächse ermöglichen. Bei einer Angleichung zur aktuellen Bewertung bei Mondelez wäre eine Verdopplung des Kurses realistisch.

Die Aussichten dieser Aktie sind so stark, dass ich sie selbst gekauft und meinen Mitgliedern des Cambridge-Investmentclub vor wenigen Tagen im Vermögensaufbauprogramm vorgestellt habe.

Sie können sich also jetzt für kurze Zeit noch an dieser starken Anlagechance beteiligen und sich dort positionieren, bevor es zu spät ist und die Kurse explodieren.

Schließen Sie hierfür einfach heute noch Ihre Mitgliedschaft im Cambridge Investmentclub ab

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Apple nach Zahlen: Kein Anreiz zum Aktienkauf https://cambridge-club.com/apple-nach-zahlen-kein-anreiz-zum-aktienkauf/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=apple-nach-zahlen-kein-anreiz-zum-aktienkauf Fri, 03 Nov 2023 14:56:03 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2247 Die Apple-Aktie Nasdaq: AAPL WKN: 865985 ISIN: US0378331005 war 2023 eine der herausragenden Erfolgsgeschichten, da sie seit Jahresbeginn um 36 % gestiegen sind und eine Marktkapitalisierung von über 2 Billionen US-Dollar aufweist.

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Die Apple-Aktie (WKN: 865985 - ISIN: US0378331005 - US-Symbol: AAPL) war 2023 eine der herausragenden Erfolgsgeschichten, da sie seit Jahresbeginn um 36 % gestiegen sind und eine Marktkapitalisierung von über 2 Billionen US-Dollar aufweist.

Apple verzeichnete am Donnerstag nach Handelsschluss einen besser als erwarteten Quartalsgewinn, mit einem Umsatz von 89,5 Mrd. US-Dollar gegenüber 89,0 Mrd. US-Dollar geschätzt sowie einem Gewinn pro Aktie bei 1,46 US-Dollar gegenüber den Erwartungen von 1,39 US-Dollar. Heute hält sich die Aktie zum Wochenausklang stabil bei 175 US$ und damit lediglich -1% unter dem gestrigen Schlusskurs, aber +3% über dem ermäßigten Niveau der Vorwoche.

Dennoch stieß die zukünftige Prognose des Unternehmens bei einigen Investoren auf Unmut, nachdem der Technologieriese einen rückläufigen Trend bei den iPhone-Verkäufen im vierten Quartal bekanntgegeben hatte.

Apple meldet Umsatzrückgang und erwartet ein gedämpftes Weihnachtsgeschäft

Das Unternehmen verzeichnete im Quartal einen marginalen Umsatzrückgang von weniger als 1 % und meldete einen Rückgang des Jahresumsatzes um 3 % im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022. Zusätzlich deutete Apple auf eine gedämpfte Leistung im kommenden Weihnachtsquartal hin

Trotz dieser Trends hat Apple auf verschiedenen wichtigen Kennzahlen überdurchschnittlich abgeschnitten, einschließlich eines signifikanten Anstiegs von 16 % beim Umsatz aus dem Dienstleistungsbereich im Vergleich zum Vorjahr, was die Erwartungen der Wall Street-Analysten übertraf. Das iPhone macht etwa 50 % des Gesamtumsatzes von Apple aus, weshalb die  Veröffentlichung einer neuen Version für die Aktionäre ein bedeutendes Ereignis darstellt. Das iPhone 15 erfuhr eine umfassende Neugestaltung seiner Premium-Modelle, die nun über Titan-Gehäuse und Verbesserungen wie ein Zoom-Kameraobjektiv mit erweiterten Funktionen verfügen.

Sorgenkind: China-Geschäft

Die Konkurrenz holte Apple vor allem in China ein, einem Markt der stark umkämpft bleibt. In den drei Monaten, die im September endeten, stiegen die Verkäufe von Huawei-Smartphones im Vergleich zum Vorjahr in China um 37 %, während Apples iPhone laut Counter-Point Research um 10 % schrumpfte. Der Gesamtumsatz von Smartphones in China sank in dem Zeitraum um 3%, sagte das Forschungsunternehmen.

Aktuelle Meinung zur Apple-Aktie von der Cambridge Redaktion

Apples Quartalsbericht hat im Cambridge Club Geheimrat gemischte Gefühle ausgelöst. Anfangs schien es, als hätte das Unternehmen ein weiteres starkes Quartal hingelegt, das ebenso vom Aktienkurs honoriert würde.

Eine der herausragenden Entwicklungen in diesem Quartal war der starke Absatz von Apple-Produkten in Indien, über den wir bereits berichtet hatten. Damit untermauerte der Tech-Konzern seine starke Stellung in aufstrebenden Märkten.

Doch als weitere Daten eintrafen, wurde deutlich, dass dieses Quartal sich von den üblichen Apple-Quartalen unterscheidet. Nicht zuletzt haben wir in der Bilanz einige Fragezeichen entdeckt, die bei unseren Experten auf Zurückhaltung stößt.

Basierend auf der Erwartung einer sich eintrübenden makroökonomischen Lage, das sich bis weit in das nächste Jahr hinein ziehen dürfte, sollte sich das Verbraucherverhalten stärker den neuen Bedingungen anpassen. Die absehbare und schon in Teilen sichtbare Käuferzurückhaltung, lässt auf dem derzeit überhöhten Bewertungsniveau bei Apple keinen unmittelbar positiven Ausblick für die Apple-Aktien zu. Aktuell kann Apple nur langfristig die Weichen stellen, ist aber kurzfristig so teuer, dass sich ein Investment zunächst nicht auszahlen dürfte.

Warren Buffett bleibt Apple treu

Warren Buffetts Apple-Wette ist in diesem Jahr um fast 40 % auf 158 Milliarden Dollar gestiegen, ursprünglich bezahlte Buffett für seine Aktien zwischen 2016 bis 2018 insgesamt lediglich 36 Milliarden US-Dollar, Mittlerweile ist der Anteil auf erstaunliche 22 % der gesamten Marktkapitalisierung von Berkshire Hathaway in Höhe von 720 Milliarden Dollar angestiegen.

Zuletzt äußerte sich Buffett gelassen zu seiner Investition:

Ich glaube, ich weiß, wo Apple in fünf oder zehn Jahren stehen wird.

Warren Buffett, CEO von Berkshire Hathaway

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Apple setzt auf das Wachstumspotenzial Indiens https://cambridge-club.com/apple-setzt-auf-das-wachstumspotenzial-indiens/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=apple-setzt-auf-das-wachstumspotenzial-indiens Fri, 03 Nov 2023 11:35:19 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2244 Apple (NASDAQ: AAPL - WKN: 865985) plant, seine iPhone-Produktion in Indien weiter auszubauen, während die Produktion des Apple-Smartphones durch Foxconn in China erheblich schrumpfen könnte, so ein Bericht der South China Morning Post.

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Apple (WKN: 865985 - ISIN:US0378331005 - US-Symbol: AAPL) plant, seine iPhone-Produktion in Indien weiter auszubauen, während die Produktion des Apple-Smartphones durch Foxconn in China erheblich schrumpfen könnte, so ein Bericht der South China Morning Post.

Der Anteil der in Indien hergestellten iPhones, die 2023 etwa 12 bis 14 Prozent der weltweiten Lieferungen ausmachen, wird voraussichtlich im nächsten Jahr auf 20 bis 25 Prozent steigen, wenn die Produktionsausweitung reibungslos verläuft.

Analyst Kuo Ming-chi von TF International Securities, der für seine genauen Bewertungen von Apples Geschäft bekannt ist.

Foxconn, Apples wichtigster Zulieferer, betreibt derzeit 75 bis 80 Prozent der iPhone-Produktionskapazität in Indien.

Kuo erwartet jedoch, dass die Produktionskapazität von Foxconn in China bis 2024 um 35 bis 45 Prozent schrumpfen wird.

Foxconns Bemühungen, mehr iPhones in Indien herzustellen, haben zugenommen, insbesondere aufgrund steigender geopolitischer Spannungen und der Auswirkungen der Pandemie, die die Lieferketten in China gestört haben.

Apple hat im vergangenen Jahr die Anzahl seiner Produktionsstätten in Indien auf 14 erhöht. Es wird erwartet, dass die Einführung des erwarteten Standard-iPhone 17 im Jahr 2024 in Indien beginnen wird.

Apple (NASDAQ: AAPL – WKN: 865985 - ISIN: US0378331005) plant, seine iPhone-Produktion in Indien weiter auszubauen, während die Produktion des Apple-Smartphones durch Foxconn in China erheblich schrumpfen könnte, so ein Bericht der South China Morning Post.

Der Anteil der in Indien hergestellten iPhones, die 2023 etwa 12 bis 14 Prozent der weltweiten Lieferungen ausmachen, wird voraussichtlich im nächsten Jahr auf 20 bis 25 Prozent steigen, wenn die Produktionsausweitung reibungslos verläuft.

Analyst Kuo Ming-chi von TF International Securities, der für seine genauen Bewertungen von Apples Geschäft bekannt ist.

Foxconn, Apples wichtigster Zulieferer, betreibt derzeit 75 bis 80 Prozent der iPhone-Produktionskapazität in Indien.

Kuo erwartet jedoch, dass die Produktionskapazität von Foxconn in China bis 2024 um 35 bis 45 Prozent schrumpfen wird.

Foxconns Bemühungen, mehr iPhones in Indien herzustellen, haben zugenommen, insbesondere aufgrund steigender geopolitischer Spannungen und der Auswirkungen der Pandemie, die die Lieferketten in China gestört haben.

Apple hat im vergangenen Jahr die Anzahl seiner Produktionsstätten in Indien auf 14 erhöht. Es wird erwartet, dass die Einführung des erwarteten Standard-iPhone 17 im Jahr 2024 in Indien beginnen wird.

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Qualcomm: Verhaltene Zahlen – Aktie erholt sich https://cambridge-club.com/qualcomm-verhaltene-zahlen-aktie-erholt-sich/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=qualcomm-verhaltene-zahlen-aktie-erholt-sich Fri, 03 Nov 2023 11:00:30 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2237 Qualcomm (WKN: 883121- ISIN: US7475251036 - US-Symbol: QCOM) ist ein US-Chiphersteller, der durch die Entwicklung der Datenübertragungstechnologie CDMA einen Industriestandard schuf, welcher dem Unternehmen über die letzten zwei Jahrzehnte eine dominante Marktposition einbrachte. Trotz gestiegener geopolitischer Spannungen zwischen den USA und China ist Qualcomm in China weiterhin stark präsent und verzeichnete dort eine starke Geschäftsentwicklung. An […]

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Qualcomm (WKN: 883121- ISIN: US7475251036 - US-Symbol: QCOM) ist ein US-Chiphersteller, der durch die Entwicklung der Datenübertragungstechnologie CDMA einen Industriestandard schuf, welcher dem Unternehmen über die letzten zwei Jahrzehnte eine dominante Marktposition einbrachte. Trotz gestiegener geopolitischer Spannungen zwischen den USA und China ist Qualcomm in China weiterhin stark präsent und verzeichnete dort eine starke Geschäftsentwicklung. An der Nasdaq stiegen die Aktien gestern vor Zahlenveröffentlichung bereits um +6%.

Der US-Chiphersteller Qualcomm verzeichnete im vergangenen Quartal bessere als erwartete Einnahmen, getrieben von steigenden Verkäufen in China.

Das Unternehmen meldete jedoch im Jahresvergleich eine eher verhaltene Entwicklung beim Umsatz von 8,63 Milliarden US-Dollar für das vierte Quartal, ein Rückgang von 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, aber dennoch leicht über den Konsensschätzungen.

Starke Verkäufe in China

Die Verkäufe an chinesische Smartphone-Hersteller stiegen zwischen den Quartalen von Juni bis September um geschätzte 35 Prozent. Qualcomm ist einer der weltweit größten Lieferanten von Software und Halbleitern für drahtlose Telekommunikationsprodukte und erzielte im letzten Geschäftsjahr über 60 Prozent seines Umsatzes in China.

Das Unternehmen prognostiziert für das laufende Quartal einen Umsatz zwischen 9,1 Milliarden und 9,9 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinn pro Aktie (EPS) zwischen 2,25 und 2,45 US$. Damit lag der Ausblick ebenfalls über den Erwartungen der Analysten.

Obwohl China unter wirtschaftlichen Herausforderungen leidet, deuten die langsameren Rückgänge im dritten Quartal darauf hin, dass der chinesische Markt sich möglicherweise stabilisiert.

Die globale Smartphone-Marktnachfrage stabilisiert sich für 3G-, 4G- und 5G-Geräte.

Qualcomm's Finanzchef Akash Palkhiwala:

Qualcomm betonte die Fortschritte bei der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) On-Device Generative AI, die das Benutzererlebnis auf Smartphones, Laptops und in der Automobilbranche verbessern wird.

Das Unternehmen kündigte außerdem eine Partnerschaft mit Apple an, um Snapdragon 5G Modem-RF-Systeme für Smartphone-Launches in den Jahren 2024, 2025 und 2026 zu liefern.

Chancen und Risiken des Geschäftsmodells

Qualcomm selbst betreibt keine eigenen Produktionsanlagen für die Herstellung von Chips, sondern fokussiert sich auf die Technologieentwicklung.

Stattdessen beauftragt Qualcomm Auftragsfertiger, auch bekannt als Foundries, um ihre Chips herzustellen. Ein bekannter Foundry-Partner von Qualcomm ist Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC). TSMC ist eines der größten Halbleiterfertigungsunternehmen der Welt und betreibt Produktionsanlagen in Taiwan sowie in anderen Teilen der Welt, darunter China und die USA.

Es ist wichtig zu beachten, dass sich die Produktionsstandorte von Qualcomm-Chips je nach spezifischem Chip-Modell und Produktionsauftrag ändern können.

Allerdings könnte Qualcomm indirekt von geopolitischen Folgen des China-Taiwan Konflikts betroffen sein, der zu massiven Lieferengpässen führen könnte. Zudem kündigte Huawei - das führende chinesische Technolgieunternehmen im Mobilfunksektor - eine Produktoffensive für eigens entwickelte Technologien an. In Zukunft könnten chinesische Technologien und Patentlösungen die US-Lösungen von Qualcomm verdrängen. Unmittelbar ist davon aber noch nichts zu sehen.

Die Aussichten aus Geschäftssicht bleiben insgesamt unter dem Vorbehalt einiger Risikofaktoren solide und Analysten erwarten ab dem kommenden Jahr wieder ein prozentual einstelliges Wachstum. Dies scheint sich nun mit der erfolgten Vorlage der Quartalszahlen zum 3. Quartal und dem Ausblick für das 4. Quartal zu bestätigen.

Unsere Einschätzung zu den Aussichten der Qualcomm-Aktie

Qualcomm bleibt ein führender Chip-Hersteller für Kommunikationschips und wird in den kommenden Jahren weitere Optimierungen seiner Technologie vornehmen, um Kosten einzusparen. Gleichzeitig arbeitet man am technologischen Fortschritt mittels Künstlicher Intelligenz (KI / AI) und hat sich eine starke Auftragsbasis von führenden Herstellern wie Xiaomi und Apple gesichert.

Auf Basis der aktuellen Bewertung mit einem KGV24e bei 13 ist die Aktie relativ preiswert. Dies gilt sowohl im Vergleich zu Wettbewerbern, als auch mit Blick auf die eigene historische Bewertung. In einem guten Umfeld für Technologiewerte konnte Qualcomm in Vergangenheit Spitzen-KGVs um 20 erreichen. Das wäre ein Kurs von rund 200 US$ oder ein Kurspotenzial von bis zu +70% über den aktuellen Kurs bei 117 US$.

Derzeit vermissen wir aber die Wachstumsimpulse und das günstige Marktumfeld, das eine wesentlich höhere Bewertung zulassen könnte. Darum dürfte die Aktie derzeit im Hinblick auf Chancen und Risiken derzeit fair bewertet sein.

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