KI - Cambridge Club https://cambridge-club.com Wissen ist Macht Mon, 08 Jul 2024 14:23:29 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://i0.wp.com/cambridge-club.com/wp-content/uploads/2023/04/cropped-logo-anchor-small.png?fit=512%2C512&ssl=1 KI - Cambridge Club https://cambridge-club.com 32 32 Nasdaq100 im Fieberwahn: Gold & Silber Squeeze statt Tech-Traumwelten https://cambridge-club.com/nasdaq100-im-fieberwahn-gold-silber-squeeze-statt-tech-traumwelten/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=nasdaq100-im-fieberwahn-gold-silber-squeeze-statt-tech-traumwelten Mon, 08 Jul 2024 14:21:27 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3545 Liebe Leserin, lieber Leser,es wird heute von jungen Anlegern oder älteren Ignoranten gerne verdrängt, dass der US-Aktienmarkt, gemessen am S&P 500, zwischen den Jahren 1999 und 2013 netto keine Kursgewinne und außer den Dividenden keine Renditen ermöglichte, während Gold sich in der Spitze verachtfachte und Silber sich beinahe verzehnfachen konnte.Nur wer in antizyklisch handelt gewinnt!Seit […]

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Liebe Leserin, lieber Leser,

es wird heute von jungen Anlegern oder älteren Ignoranten gerne verdrängt, dass der US-Aktienmarkt, gemessen am S&P 500, zwischen den Jahren 1999 und 2013 netto keine Kursgewinne und außer den Dividenden keine Renditen ermöglichte, während Gold sich in der Spitze verachtfachte und Silber sich beinahe verzehnfachen konnte.

Nur wer in antizyklisch handelt gewinnt!

Seit ich in der zweiten Hälfte der 90er Jahre mein Geld anlege und Ihnen spätestens seit 2003 regelmäßig schreibe, habe ich nachweislich das getan, worüber ich geschrieben habe. Das war ein Lernprozess und nicht immer leicht. Jedoch habe ich die großen Markttrends gut vorhergesehen und von ihnen jahrelang profitiert.  Mein simples Modell, das ich anwende und früh von echten Milliardären lernte, war es: „Optimismus verkaufen und Pessimismus kaufen“.

So hätten Sie Ihr Kapital in rund 25 Jahren zweimal hintereinander verfünffacht bis verzehnfacht. Aus 10.000-50.000 € wären mehr als 2,5-5 Mio. € geworden. Es braucht Erfahrung, dieses Modell anzuwenden. Natürlich werde ich Ihnen dabei gerne ehrlich helfen, so wie ich es in mehr als 25 Jahren gelernt habe. Wichtig ist: Selbst, wenn Sie es halb richtig machen, ist das besser als komplett falsch zu liegen.

Darum sollten Sie auf große Zeiten- und Börsenwenden achten

Als Privatanleger können wir nicht immer und überall dabei sein, außer vielleicht mit einem marktbreiten Weltaktienindex-ETF. Dann sind Sie überall dabei, machen langfristig (15-25 Jahre) rund 5-10% Rendite jährlich, aber sollten mit langen Durstrecken rechnen, wie zuletzt zwischen den Jahren 2000 und 2008.

Was ich sagen will: „Bäume wachsen nie in den Himmel“, auch nicht an der Börse, wenn ein Dauerthema schon durch ist und bei den US-Technologieaktien, sind wir jetzt schon in einer massiven Übertreibung und haben praktisch alles von oben gesehen, was möglich ist. Das Ende eines Bullenmarktes stirbt in der völligen Ekstase. Wenn der Markt nicht mehr senkrechter als senkrecht steigen kann, kehrt er um, wie der Bergsteiger auf dem Gipfel, denn allzu lange hält es in solchen Höhenlagen niemand aus.

Der NASDAQ 100 befindet sich jetzt im Fieberwahn:

Angenommen Sie hätten vom Bullenmarkt der 1990er Jahre profitiert und die Chancen der Technologieaktien im Nasdaq zu nutzen gewusst. Es wäre töricht gewesen, nicht wenigstens nach neuen Chancen Ausschau zu halten, wie ich das damals getan habe. Bestenfalls hätten Sie sich zur Jahrtausendwende „neu“ positioniert, mit klugen Anlagen in Rohstoffen, Edelmetallen, Value-Aktien (Compoundern mit qualitativ überlegenen Geschäftsmodellen), in Emerging Markets, bei den neu aufkommenden BRICS – damals ohne Plus). Was ich sagen will: Schauen Sie, dass Sie Ihr Kapital und Ihre Meinung absichern, in dem Sie „diversifizieren“, denn niemand kennt die Zukunft.

Praxis-Tipp: Wie würde ich jetzt mit wenig Kapital umschichten?

Praktisch niemand, außer dem „Realisten“, der zufällig den richtigen Tag trifft, sagt Ihnen an der Börse den exakten Zeitpunkt, wann es Zeit ist einen Trend zu verlassen.

Mit mehr als 25 Jahren Börsenerfahrung, kann ich sagen: Den absoluten Höhepunkt zu erwischen, braucht mehr „Glück als Verstand“, ebenso wie den Tiefpunkt. Aber es gibt mehrere Indikatoren, die längst vor einer Übertreibung warnen und jetzt auch mit den „zyklischen Wellen“ übereinstimmen (Stichwort: Elliott-Wellen – Webinar im Mentoren-Club Ausbildungsprogramm am Montag, den 15. Juli 2024, der höchsten Stufe des „Investment-Clubs“ / www.Cambridge-Club.com).

Wer noch kein „Millionenvermögen“ an der Börse investiert, muss von Zeit zu Zeit „mutige“ Entscheidungen treffen, die sich meistens bei der Umsetzungsphase „schlecht anfühlen“, weil sie nicht von der Mehrheit gestützt wird. Vor allem, wenn sie sich als selten günstige Gelegenheiten als richtig erweisen sollen.

Seien Sie versichert: Ob eine Sache richtig oder falsch ist, entscheidet nicht die Mehrheit, sondern ganz andere Faktoren. Wäre die Mehrheit richtig gelegen, dann würden die Tulpen der „Tulpenmanie“ oder wenige Jahrzehnte später, die Aktien der South Sea Company (Geschichte der Südseeblase) oder in jüngster Zeit die Papiere von Cisco Systems heute noch zu den wertvollsten Unternehmen an der Börse zählen und die gesamte Menschheit oder wenigstens ein paar „Gierhälse“, die es schon damals besser wussten, „dass diesmal alles anders sei“, wären unendlich reich geblieben…

So ähnlich verhält es sich mit dem derzeit beliebtesten Investment-Trend, der Technologie und innerhalb dieser mit der KI. Einige „Experten“ glauben sogar, dass uns die „Virtuelle Welten und KI“ auf ein völlig neues Wirtschaftsniveau bringen wird. Das kann sein: Nehmen wir einmal an, Sie kaufen ein Haus im Metaverse und dieses befindet sich in einer so guten „Lage“, dass andere Besucher neidisch werden und Ihnen mehr Geld bezahlen wollten.

“You'll own nothing and you'll be happy” – “Du wirst nichts besitzen und glücklich sein":

Das Ganze könnte derart ausarten, dass am Ende vielleicht jemand mehr Geld für ein „virtuelles Haus“ bezahlen würde als für eine „Bruchbude“, in der er im „Real-Life“ also in der Realität lebt…

Letztlich ist dieses aber kein „reales“ Wachstum, sondern nur noch eine völlig wahnsinnige „Traumwelt“, in die Menschen flüchten sollen.

Meine ehrliche Frage an alle die diese Entwicklungen befürworten: Glauben sie, dass die Menschen auf diese Weise wirklich glücklicher werden?

Also ich für meinen Teil sehe mich, auch wenn ich mit dem ganzen Computerzeugs groß geworden bin, doch eher in der Kategorie jener Menschen, die Technologie und forcierte Digitalisierung nicht als Selbstzweck sehen, sondern wirklich dazu nutzen wollen, die „reale Welt“ zu verbessern und den „realen Wohlstand“ zu schaffen und nicht irgendwelche „Glücksfaktoren“ zu messen und die reale Welt nicht einfach der „Inflation und Nominalität“ preiszugeben, die realwirtschaftlich nichts bedeuten. Es ist ganz einfach: Drucken die Weltnotenbanken morgen 10 Billionen Euro und geben jedem Erdenbewohner 1.000 € in die Hand, wird das kaum für mehr Wohlstand sorgen. 

Entdecke die Vermögensaufbau-Community!

Wir haben für alle Interessieren die ersten kostenfreien Kanäle in der „Cambridge-Club-Community“  geöffnet…

Direkt-Link in die Cambridge-Club-Community:

https://discord.gg/hSrfzzUfru

Zurück in die Realität auf den Boden der Tatsachen

Das durchschnittliche Index-Kurs-Gewinn-Verhältnis, ist >30 gestiegen. Optimisten behaupten, die Aktien wie Nvidia (#NVDA) haben doch nur ein erwartetes KGV von 25.

Das stimmt, mit Betonung auf "erwartet", denn der hierzu benötigte Gewinn pro Aktie von 5 US$ wird erst ab dem Jahr 2029 erwartet, also in 5 Jahren. Aber zunächst müssten sich die Gewinne nochmals verfünffachen und der Umsatz von 60 auf >250 Milliarden US$ steigen.

Möglich ist alles, sogar, "dass Pferde vor der Apotheke kotzen", aber wird Nvidia wirklich der praktisch einzige KI-Chipanbieter bleiben, mit einer operativen Gewinnmarge von über 70%, etwa die Hälfte höher als bei AMD?

Außer den ewigen Wiederholungen: "Diesmal ist wirklich alles ganz anders" oder wie der Kölner sagen würde "Et hätt noch immer jot jejange: Wird schon gutgehen...", sehe ich derzeit keinerlei fundamental, plausiblen Argumente, die diese Bewertungsanstieg ununterbrochen bis 2029 rechtfertigen könnten.

Rein Charttechnisch hat der Markt sein Programm ebenfalls abgespult, in dem die derzeit laufende Übertreibungswelle nahezu gleich lang wurde, wie die letzte, welche im Jahr 2021 mit der Zinswende und der Inflation gipfelte.

Es ist möglich - siehe Pferde und Apotheke - und ich kann es auch nicht ausschließen, dass die Hausse noch länger anhält.

Die Investmentblasen der Jahre 2000 und 2010 (Gold & Rohstoffe) endeten beide mit einem lauten Knall und, ich meine, so ähnlich wird es wieder kommen. 2021/22 war ein Vorgeschmack.

Schnallt euch an, es wird "brutal" werden.

Wenn es erstmal runtergeht und alle zum Notausgang wollen, während der Noteingang "Silber" und alle Rohstoffe versperrt sein wird, durch nicht vorhandenes Metall!!!

Sie wollen Verluste vermeiden und Nutzen aus der nächsten Phase ziehen?

Wenn Sie schon immer mal eine Fabrik kaufen wollten, ist jetzt der beste Zeitpunkt.

Mit Hilfe meiner Besten-Auswahl des Investment-Clubs investieren Sie in "reale Werte". Darunter befindet sich derzeit ein Industrieunternehmen, mit Betriebshallen aus echtem Stahlbeton, mit Tausenden Mitarbeitern und höchster Profitabilität. Die Aktie dieses Konzerns, hat letztes Jahr >20% Dividenden-Rendite bezahlt, dazu Kursgewinne satt obendrein.

Entschuldigen Sie: Das darf ich nicht so laut aussprechen, denn wenn die "Horde der Anleger“ davon Wind bekommt, die an die "Virtualität" glaubt und ihr Kapital in "echte Wertaktien" umschichtet, dann steigt der Kurs meines Favoriten steil empor und die Dividendenrendite geht dann leider zurück. Dabei würde ich persönlich gerne noch viel mehr Aktien zu den preisgünstigen Kursen kaufen, die der Markt bietet.

Also, "Macht's nur so weiter"

Euer Andreas Lambrou

P.S.: Nur wer in antizyklisch handelt gewinnt! - Noch ist Platz im virtuellen Investment-Club

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Die KI-Wahn oder -Blase? Wo sind die Grenzen für Apple, Nvidia, Tesla & Co? https://cambridge-club.com/die-ki-wahn-oder-blase-wo-sind-die-grenzen-fuer-apple-nvidia-tesla-co/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=die-ki-wahn-oder-blase-wo-sind-die-grenzen-fuer-apple-nvidia-tesla-co Mon, 17 Jun 2024 09:28:36 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3384 Die Märkte spielen die Karte „KI-Wahn“ bis zur kompletten Idiotie aus:Kaum machte Apple seine AI-Ankündigung und bemerkte, dass sein Sprachassistent Siri in Zukunft öfters ChatGPT befragen wolle, wurde die Apple-Aktie um +7% auf ihr neues Allzeithoch bei >200 US$ katapultiert, während die Marktkapitalisierung um 300 Milliarden US$ wuchs. Solche grotesken Übertreibungen scheinen allein in den […]

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Die Märkte spielen die Karte „KI-Wahn“ bis zur kompletten Idiotie aus:

Kaum machte Apple seine AI-Ankündigung und bemerkte, dass sein Sprachassistent Siri in Zukunft öfters ChatGPT befragen wolle, wurde die Apple-Aktie um +7% auf ihr neues Allzeithoch bei >200 US$ katapultiert, während die Marktkapitalisierung um 300 Milliarden US$ wuchs.

Solche grotesken Übertreibungen scheinen allein in den USA möglich, scheinbar aus Mangel an Anlagealternativen. Doch das ist eine Lüge, denn es gibt „Value-Schnäppchen“ allerorten, bei Rohstoffkonzernen, wie aus dem Bergbau- und Energiesektor, bei den Industrieaktien, wie den Stahlwerten oder selbst bei ausländischen Technologieaktien.

Das können Sie allein schon beim Blick auf die Bewertungsunterschiede erkennen und sehen, dass der Apple-Konzern 20-Mal so viel kostet, wie der weltführende Bergbaukonzern BHP, während Apple lediglich 7-Mal höhere Umsätze, von 381 Mrd. US$ gegenüber 55 Mrd. US$ bei BHP erwirtschaftete, mit sehr vergleichbaren Bruttomargen um 40%.

Nicht nur aus meiner Sicht haben wir es bei der KI bereits mit einer Blase sondergleichen zu tun

Der legendäre Value-Investor Jeremy Grantham schlug ebenfalls bereits vor einiger Zeit die Alarmglocke und nannte dafür den Gartner-Hype-Zyklus als Hauptgrund für seinen Pessimismus:

 „Jede technologische Revolution dieser Art - vom Internet bis hin zu Telefonen, Eisenbahnen oder Kanälen - wurde von einem anfänglichen massiven Hype und einer Börsenblase begleitet, da sich die Anleger auf die ultimativen Möglichkeiten der Technologie konzentrierten und die meisten der sehr langfristigen Potenziale sofort in die aktuellen Marktpreise einpreisten. Und viele solcher Revolutionen sind am Ende oft genauso umwälzend, wie es die frühen Investoren sahen, und manchmal sogar noch mehr - aber erst nach einer beträchtlichen Zeit der Enttäuschung, in der die anfängliche Blase platzte. Das bemerkenswerteste Beispiel für eine Technologieblase ist Amazon, das den spekulativen Markt anführte und von Anfang 1998 bis zu seinem Höchststand 1999 um das 21-fache anstieg, um dann von 2000 bis 2002 um fast unvorstellbare 92 % zu fallen, bevor es die halbe Einzelhandelswelt erbte!“

Das links nebenstehende Bild zeigt die Umsatzentwicklung von NVIDIA im Vergleich zu Cisco Systems, dem Internet-Infrastruktur-Liebling der Dot-Com-Blase:

Die Umsätze des weltweit führenden KI-Chipherstellers NVIDIA wären demnach selbst nach Maßstäben der vor 20 Jahren geplatzten Chip-Zyklus und Internet-Blase bereits weit fortgeschritten.  

Obwohl der Vergleich etwas hinkt, weil Cisco damals durch unzählige Übernahmen von sehr kleinen und technisch unterschiedlich versierten Netzwerkanbietern wuchs, so bewegen sich die heutigen Marktprognosen und die Anlegerpsychologie oder fast schon „Anlegerpsychose“ schon sehr ähnlich wie damals vor einem Vierteljahrhundert.

In den USA werden Börsentipps schon längst „wieder“ von mindestens nah am Schwachsinn stehenden oder „mutmaßlich kriminellen“ Influencern verkündet, wie vom „brüllenden Kätzchen“ (Keith Gill) bei Gamestop.

Diese Woche rannte auch wieder eine „Frau aus Holz“ (Cathie Wood) herum und faselte – wie in diesem Youtube-Interview bei CNBC und in ihrem veröffentlichten „Kloakenpapier“, bei dem die Bezeichnung als „Latrinenparole“ zutreffender scheint, als eine „Wertpapieranalyse“ – von einem Tesla Kursziel von 2.600 US$. Dabei spinnt sie etwas von „fliegenden RoboTaxis", die Teslas Erlöse von aktuell rund 100 Mrd., bis 2029 um 951 Mrd., auf über 1 Billion US$ und den Unternehmenswert auf mehr als 8 Billionen steigern würden.

Das ereignet sich in einer Zeit, in der der Kurs auf dem halben Niveau von November 2021 herumstolpert und das Unternehmen von seinem Gründer regelrecht „erpresst“ zu werden scheint, wie sich Tesla Investor Ross Gerber im Business Insider äußerte 

Der Tesla-Investor Ross Gerber beschrieb das mit den treffenden Worten:

„Jetzt scheint er die Tesla-Aktionäre zu erpressen, indem er sagt, er werde nichts für uns bauen, wenn er nicht weitere 30 Milliarden US-Dollar (etwa 27,5 Milliarden Euro) bekommt.“

Elon Musk bekam bei der dieswöchigen Hauptversammlung nun tatsächlich sein zusätzliches Gehaltspaket über mehr als 56 Milliarden US$ zugesprochen, wie sogar das ZDF berichtete.

Obwohl die Firmenpolitik von Tesla höchst fragwürdige Züge annimmt, wird die Aktie weiter mit dem einem Bewertungsmaß – dem EV/EBITDA – von 32 bewertet. Um seinen Unternehmenswert einzufahren, müsste Tesla also mehr als 30 Jahre so erfolgreich bleiben wie heute.

Die Gewinnschätzungen bei Tesla

Stimmen die Konsensprognosen, dann dürfte Tesla bis Ende der 20er Jahre sogar >40 Mrd. US$ Betriebsgewinn erwirtschaften. Dann würde das Bewertungsmaß beim EV/EBITDA unter 15 fallen und sich damit dem Durchschnitt des Marktes annähern. Es ist aber gleichwohl „auffällig“, dass Tesla bisher sein Rekordjahr 2022 mit fast 20 Mrd. US$ Betriebsgewinn, dieses Jahr voraussichtlich zum zweiten Jahr in Folge nicht mehr erreichen dürfte. Das wiederum spiegelt sich schon im Kurs wieder, der sich seit November 2021 halbiert hat..

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Energiewende Deutschland – Flaschenhals der Energieversorgung https://cambridge-club.com/flaschenhals-der-energieversorgung/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=flaschenhals-der-energieversorgung Sat, 02 Mar 2024 10:19:41 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2993 Der Unterschied von künstlichen und wahren Renditen – entspricht dem Unterschied zwischen künstlicher und wahrer IntelligenzSeit Monaten hebe ich in meinen Schriften immer wieder hervor, dass wir auf einen Flaschenhals der Energieversorgung zusteuern.Das fällt bisher nur einigen wenigen Experten auf, die schon seit Jahren davor warnen, die Energiewende als Allheilmittel zu betrachten.Während unserer Cambridge-Club Geheimratssitzungen […]

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Der Unterschied von künstlichen und wahren Renditen – entspricht dem Unterschied zwischen künstlicher und wahrer Intelligenz

Seit Monaten hebe ich in meinen Schriften immer wieder hervor, dass wir auf einen Flaschenhals der Energieversorgung zusteuern.

Das fällt bisher nur einigen wenigen Experten auf, die schon seit Jahren davor warnen, die Energiewende als Allheilmittel zu betrachten.

Während unserer Cambridge-Club Geheimratssitzungen bin ich immer wieder erstaunt, über welches unglaublich tiefgründige Wissen unser Expertenteam verfügt. Letzte Woche unterhielt ich mich mit Bernd Malitzki, der als hauptberuflicher IT-Sicherheitsexperte (Stichwort: Cyber-Security), überdies mit einem immens großen Schatz an Hintergrundwissen der Physik, Materialwirtschaft, Industrie, Landwirtschaft und unseren Energiesystemen verfügt.

In einem 2,5-stündigen Expertengespräch, das Sie in voller Länge im Mentorenprogramm anschauen könnten, konnte ich viel über den Themenkomplex der Cyber-Security, Künstlichen Intelligenz und Energieerzeugung erfahren und wichtige Rückschlüsse mitnehmen:

  • Cyber-Security: Laut dem World Economic Forum stieg die Zahl der Firmen, die von Datenklau, “digitalen Erpressungen“ wie Hacking/Ransomware betroffen sind, seit 2019 von 10% auf >50%. Die Dunkelziffer ist noch viel größer, weil die meisten Firmen diesen Schaden gar nicht öffentlich mitteilen, um Kunden nicht zu verunsichern oder weil sie dadurch Wettbewerbsnachteile befürchten. Fakt ist aber, dass die IT-Sicherheit mit der Digitalisierung viel zu kurz kommt. Die meisten mittelständischen Unternehmer oder Selbstständige sind überrascht, wie schnell sie Opfer von IT-Angriffen werden können, bis zum vollständigen Datenverlust oder der Gefahr von kostspieligen Betriebsunterbrechungen
  • Der wachsende Anteil der Solar & Windenergie führt zu immer häufigeren Eingriffen in unser Stromnetz (Redispatch-Maßnahmen), die seit Jahren explodiert sind. Diese Maßnahmen sind im Prinzip ein Eingeständnis der Betreiber von instabilen Netzen und erhöhen das Risiko eines Stromausfalls, bis hin zum schlimmsten Ergebnis eines langen, flächenübergreifenden „Blackouts“. Wobei Herr Malitzki mir bestätigte, dass es schon jetzt immer häufiger zu kurzzeitigen Spannungsschwankungen kommt, die bereits von IT-Systemen wie USV, also Geräten zur unterbrechungsfreien Stromversorgung wichtiger Computer, anhand der Log-Files aufgezeichnet werden und nachvollziehbar sind.
  • Künstliche Intelligenz: Die KI rückt bereits immer schneller in alle Lebensbereiche vor und sorgt für eine beschleunigte Digitalisierung vieler Arbeitsprozesse, auf die weder die betroffenen Menschen noch die Industrie und deren Energiesysteme vorbereitet scheinen. Vor allem wurde „vergessen“, dass wir heute 8 Milliarden Menschen sind, statt 6 Milliarden vor 20 Jahren und sich der Energiehunger großer Teile der Welt beschleunigt, während in Deutschland von Energiesparprogrammen die Rede ist, die aber unrealistisch anmuten, da allein die Rechenleistung der neuen KI-Systeme, die E-Autos und neuerdings Wärmepumpen, den Strombedarf beträchtlich erhöhen.

Sie erhalten kostenfreien Zugang auf den Nachrichten-Kanal "#Flächenbrand Geopolitik", den "#Börsenkanal-Gratis" und profitieren vom "#Aktien-Universum" des Cambridge-Club.

Mit diesem Link könnt Ihr Euch direkt in der Cambridge-Club-Community anmelden und mit unseren Clubmitgliedern überspannende Anlagestrategien und Investmentideen diskutieren.

https://discord.gg/VgzZbcqhX4

Ihr Einladungs-Link in die Cambridge-Club-Community

Cambridge Club Geheimratsmitglied und Experte für Krisenvorsorge, Robert Jungnischke, hat mir diese Entwicklungen bestätigt und stellte fest, dass die Kosten für die Redispatch-Maßnahmen im Gesamtjahr 2022 auf fast 2 Milliarden Euro gestiegen waren und ein Ende dieser Entwicklungen nicht in Sicht ist Wir haben derzeit einen Spitzenbedarf von 75 Gigawatt, der laut Studien des Beratungsunternehmens McKinsey auf über 100 Gigawatt Spitzenleistung ansteigen wird, was Herr Jungnischke auch jüngst in seinem Informations-Video für Youtube ausführlich darlegt.

Es sieht so aus, dass es für alle Verantwortlichen, angefangen von Politikern, über die Konzernchefs der Stromkonzerne, zu den Medien und von dort bis zum Bürger ganz klar und logisch scheint, dass dieser zusätzliche Strom selbstverständlich nur aus „erneuerbaren/alternativen Energien“ erzeugt werden sollte.

Bei der Energiewende wird der Punkt der Finanzierung einfach übersehen oder verdrängt?

Allein ein Blick in die IR-Präsentation des zweitgrößten deutschen Stromkonzerns RWE sollte reichen, um das Problem deutlich zu machen. So hat RWE noch im Jahr 2021, kurz vor der Zinswende, seine Investitions- und Wachstumsoffensive bekannt gegeben, die für astronomische 55 Milliarden Euro einen weiteren Auf- und Ausbau der „alternativen Energien“ um 50 Gigawatt Leistung vorsieht. Obwohl RWE in der Momentaufnahme derzeit aus Sicht eines Aktionärs noch relativ profitabel scheint, warnen erste Ratingagenturen bereits vor massiv steigenden Schulden. Schließlich übersteigt das geforderte Investitionsvolumen von 55 Milliarden Euro, die Tragfähigkeit des Konzerns mit insgesamt 28 Mrd. € Unternehmenswert. Auffällig ist zudem, dass die historischen Investitionen in die Stromerzeugung – immerhin summieren sich diese auf fast 100 Milliarden Euro - netto nur eine 2% Rendite erwirtschaften. Ohne eine massive Verbesserung der Rentabilität – die mit erneuerbaren Energien allein durch Subventionen und in Folge massiver Strompreissteigerungen möglich ist – droht dieses Investmentvorhaben zu einem Fiasco zu werden.

Leider halten uns sowohl Politiker, Medien als auch die Konzernchefs als Bürger und Stromkunden, die am Ende alles bezahlen sollen, über die tatsächlichen Folgen und Größenordnung der Strompreisexplosion „im Dunkeln“, ja man führt uns sogar schon regelrecht „hinters Licht“.

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Qualcomm: Verhaltene Zahlen – Aktie erholt sich https://cambridge-club.com/qualcomm-verhaltene-zahlen-aktie-erholt-sich/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=qualcomm-verhaltene-zahlen-aktie-erholt-sich Fri, 03 Nov 2023 11:00:30 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2237 Qualcomm (WKN: 883121- ISIN: US7475251036 - US-Symbol: QCOM) ist ein US-Chiphersteller, der durch die Entwicklung der Datenübertragungstechnologie CDMA einen Industriestandard schuf, welcher dem Unternehmen über die letzten zwei Jahrzehnte eine dominante Marktposition einbrachte. Trotz gestiegener geopolitischer Spannungen zwischen den USA und China ist Qualcomm in China weiterhin stark präsent und verzeichnete dort eine starke Geschäftsentwicklung. An […]

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Qualcomm (WKN: 883121- ISIN: US7475251036 - US-Symbol: QCOM) ist ein US-Chiphersteller, der durch die Entwicklung der Datenübertragungstechnologie CDMA einen Industriestandard schuf, welcher dem Unternehmen über die letzten zwei Jahrzehnte eine dominante Marktposition einbrachte. Trotz gestiegener geopolitischer Spannungen zwischen den USA und China ist Qualcomm in China weiterhin stark präsent und verzeichnete dort eine starke Geschäftsentwicklung. An der Nasdaq stiegen die Aktien gestern vor Zahlenveröffentlichung bereits um +6%.

Der US-Chiphersteller Qualcomm verzeichnete im vergangenen Quartal bessere als erwartete Einnahmen, getrieben von steigenden Verkäufen in China.

Das Unternehmen meldete jedoch im Jahresvergleich eine eher verhaltene Entwicklung beim Umsatz von 8,63 Milliarden US-Dollar für das vierte Quartal, ein Rückgang von 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, aber dennoch leicht über den Konsensschätzungen.

Starke Verkäufe in China

Die Verkäufe an chinesische Smartphone-Hersteller stiegen zwischen den Quartalen von Juni bis September um geschätzte 35 Prozent. Qualcomm ist einer der weltweit größten Lieferanten von Software und Halbleitern für drahtlose Telekommunikationsprodukte und erzielte im letzten Geschäftsjahr über 60 Prozent seines Umsatzes in China.

Das Unternehmen prognostiziert für das laufende Quartal einen Umsatz zwischen 9,1 Milliarden und 9,9 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinn pro Aktie (EPS) zwischen 2,25 und 2,45 US$. Damit lag der Ausblick ebenfalls über den Erwartungen der Analysten.

Obwohl China unter wirtschaftlichen Herausforderungen leidet, deuten die langsameren Rückgänge im dritten Quartal darauf hin, dass der chinesische Markt sich möglicherweise stabilisiert.

Die globale Smartphone-Marktnachfrage stabilisiert sich für 3G-, 4G- und 5G-Geräte.

Qualcomm's Finanzchef Akash Palkhiwala:

Qualcomm betonte die Fortschritte bei der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) On-Device Generative AI, die das Benutzererlebnis auf Smartphones, Laptops und in der Automobilbranche verbessern wird.

Das Unternehmen kündigte außerdem eine Partnerschaft mit Apple an, um Snapdragon 5G Modem-RF-Systeme für Smartphone-Launches in den Jahren 2024, 2025 und 2026 zu liefern.

Chancen und Risiken des Geschäftsmodells

Qualcomm selbst betreibt keine eigenen Produktionsanlagen für die Herstellung von Chips, sondern fokussiert sich auf die Technologieentwicklung.

Stattdessen beauftragt Qualcomm Auftragsfertiger, auch bekannt als Foundries, um ihre Chips herzustellen. Ein bekannter Foundry-Partner von Qualcomm ist Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC). TSMC ist eines der größten Halbleiterfertigungsunternehmen der Welt und betreibt Produktionsanlagen in Taiwan sowie in anderen Teilen der Welt, darunter China und die USA.

Es ist wichtig zu beachten, dass sich die Produktionsstandorte von Qualcomm-Chips je nach spezifischem Chip-Modell und Produktionsauftrag ändern können.

Allerdings könnte Qualcomm indirekt von geopolitischen Folgen des China-Taiwan Konflikts betroffen sein, der zu massiven Lieferengpässen führen könnte. Zudem kündigte Huawei - das führende chinesische Technolgieunternehmen im Mobilfunksektor - eine Produktoffensive für eigens entwickelte Technologien an. In Zukunft könnten chinesische Technologien und Patentlösungen die US-Lösungen von Qualcomm verdrängen. Unmittelbar ist davon aber noch nichts zu sehen.

Die Aussichten aus Geschäftssicht bleiben insgesamt unter dem Vorbehalt einiger Risikofaktoren solide und Analysten erwarten ab dem kommenden Jahr wieder ein prozentual einstelliges Wachstum. Dies scheint sich nun mit der erfolgten Vorlage der Quartalszahlen zum 3. Quartal und dem Ausblick für das 4. Quartal zu bestätigen.

Unsere Einschätzung zu den Aussichten der Qualcomm-Aktie

Qualcomm bleibt ein führender Chip-Hersteller für Kommunikationschips und wird in den kommenden Jahren weitere Optimierungen seiner Technologie vornehmen, um Kosten einzusparen. Gleichzeitig arbeitet man am technologischen Fortschritt mittels Künstlicher Intelligenz (KI / AI) und hat sich eine starke Auftragsbasis von führenden Herstellern wie Xiaomi und Apple gesichert.

Auf Basis der aktuellen Bewertung mit einem KGV24e bei 13 ist die Aktie relativ preiswert. Dies gilt sowohl im Vergleich zu Wettbewerbern, als auch mit Blick auf die eigene historische Bewertung. In einem guten Umfeld für Technologiewerte konnte Qualcomm in Vergangenheit Spitzen-KGVs um 20 erreichen. Das wäre ein Kurs von rund 200 US$ oder ein Kurspotenzial von bis zu +70% über den aktuellen Kurs bei 117 US$.

Derzeit vermissen wir aber die Wachstumsimpulse und das günstige Marktumfeld, das eine wesentlich höhere Bewertung zulassen könnte. Darum dürfte die Aktie derzeit im Hinblick auf Chancen und Risiken derzeit fair bewertet sein.

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Künstliche Intelligenz Zukunftschancen und Risiken https://cambridge-club.com/kuenstliche-intelligenz-zukunftschancen-und-risiken/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=kuenstliche-intelligenz-zukunftschancen-und-risiken Wed, 31 May 2023 10:12:27 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1218 Vergleichbar überbewertet wie zurzeit eine Nvidia NVDA waren vor 20 Jahren nur die Aktien des damals neuen Mobilfunk-Standard- und Chipkonzerns Qualcomm QCOM. Zum Ende des Jahres 1999 notierte die Aktie bei einem damaligen EV/EBITDA von 75, vor ihrem Kurssturz um -80%…  Qualcomm bestätigte sogar seine starken Aussichten und verzehnfachte seine Umsätze seit dem Jahr 2000. Doch […]

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Vergleichbar überbewertet wie zurzeit eine Nvidia NVDA waren vor 20 Jahren nur die Aktien des damals neuen Mobilfunk-Standard- und Chipkonzerns Qualcomm QCOM. Zum Ende des Jahres 1999 notierte die Aktie bei einem damaligen EV/EBITDA von 75, vor ihrem Kurssturz um -80%… 

Qualcomm bestätigte sogar seine starken Aussichten und verzehnfachte seine Umsätze seit dem Jahr 2000. Doch die Aktie brauchte 20 Jahre um ihr Hoch aus dem Jahr 1999/00 zu überwinden

Nvidia wird heute mit einem aktuellen EV/EBITDA Verhältnis von 157 rund 10-Mal so hoch bewertet, wie Vergleichswerte im Chipsektor. Sobald die positiven Daten eingepreist sind - was tatsächlich noch einige Wochen oder bis zu 3-6 Monate dauern kann - könnte sich die Aktie sogar einmal schnell mehr als halbieren.

Sie sehen daran, wie sinnlos es sein könnte, eine Aktie wie NVDA ins Hoch hinein zu kaufen. Unter Umständen müssten sie selbst bei sehr positiven Entwicklungen des Themas Künstliche Intelligenz (KI / AI) mehrere Jahre gehduldsam auf neue Höchstkurse bei der Aktie ausharren und laufen Gefahr in der Zwischenzeit 50% und mehr ihres Kapitals als Buchverluste durchhalten zu müssen. 

Keine Frage: Die KI wird unser Leben und das Verhältnis zur Arbeit revolutionieren. Standardisierte, wiederkehrende und stupide geistige Arbeit - wie sie noch immer von schätzungsweise 80% der arbeitenden Bevölkerung verrichtet wird, angefangen vom Staatsbediensteten, Buchhalter, Nachrichten-Redakteur - wird über die kommenden 5 Jahre automatisiert werden, wie die Fabrikarbeit vor 100 Jahren durch Maschinen effizienter wurde.

Doch Andreas Lambrou zog in seinem Cambridge Rohstoffclub diese Woche einen historischen und sehr kritischen Beitrag zum Thema Künstliche Intelligenz:

„Dabei ist ein zentraler von der „Intelligenzia“ gesteuertes System, das alles überwacht und leitet, gar nicht so neu. Wie Sie in diesem Telepolis-Artikel nachlesen können, versuchte die Sowjetunion schon in den 1970er Jahren mit dem Projekt OGAS eine ähnliche Richtung einzuschlagen und scheiterte damals noch an fehlenden Chips und Ressourcen zur Umsetzung. Die Frage ist, ob eine menschengemachte Kopie tatsächlich wahrhaftige Kreativität und Intelligenz ersetzen kann? 

Würde eine KI-Welt nicht automatisch in eine Sackgasse münden, weil sie sich im Chaos unserer Welt – bei den stets verschiedensten Individuen und Mächte im guten und bösen Wettbewerb zueinander stehen? Meine Ansicht ist, dass sich eine KI in einem freiheitlichen System nie zurechtfinden könnte und darum wird die KI, wenn sie die alleinige Macht zugesprochen bekäme, immer eine Tyrannei sein.”

Wir müssen also aufpassen, dass die Künstliche Intelligenz, mit ihren unumstößlichen “wissenschaftliche Fakten”, mit denen auch Markus Lanz gestern im Rahmen der Klimadebatte hysterisch um sich warf und mit denen die KI gefüttert wird, nicht in einer Dystopie endet.

Eine KI kann einen wahren, freien Diskurs niemals ersetzen und die Menschen auf der Erde müssen sich davor hüten, dieser KI oder Politikern auch noch die Macht über ihre Lebensgestaltung zu überlassen. 

Im schlimmsten Falle könnte die KI nämlich aus mangelnder Kreativität vielleicht sogar den “Freitod” für die Mehrheit der mutmaßlich “denkfaulen, überflüssigen” Menschen nahelegen…

Soeben klingelt mein Telefon und ich habe Geheimrat Peter Becker am Ohr:

„Andreas, die Nvidia Zahlen waren unfassbar gut, niemand hatte das auf dem Schirm, die Optionen hatten vor dem Gewinnausweis lediglich eine Bewegung von 4% eingepreist. Hintergrund sind die neuen KI-Möglichkeiten, welche alle mit extrem starken RTX Grafikprozessoren arbeiten.”

Ja, Nvidia hat den Markt revolutioniert. Die Kameras sind wie unsere “Augen” und erfassen die Welt um uns herum grafisch, die sie mit ihren Algorithmen verarbeiten.

Mittlerweile kostet und leistet ein Grafikprozessor schon deutlich mehr als eine CPU-Einheit von Intel oder AMD.

Ohne diese Chips geht praktisch gar nichts mehr. Jedes Auto, jeder Rechner, jedes Smartphone, jeder Cloud-Server benötigt sie, um unsere Arbeit leichter und effektiver zu machen.Insofern stimmt es, dass die großen Techs mit ihren spalierfähigen, monopolisierten Strukturen, immenses Wachstum vor sich haben.

Allerdings gibt es viel zu viele Trittbrettfahrer des KI-Booms.

Hierzu zählen relativ kleine Gesellschaften, die versuchen vom Hype zu profitieren und ihre Aktien zu promoten, jedoch relativ wenig vorzuweisen haben.

Ein Beispiel wäre eine bei Anlegern kaum bekannte Aktie namens C3.Ai (Nasdaq: AI) - die unter anderem auf der Homepage populär damit wirbt, KI-Lösungen für globale Konzerne wie Shell zu realisieren.

Shell erreicht einen wichtigen Meilenstein: Skalierung der vorausschauenden Wartung durch künstliche Intelligenz auf 10.000 Anlagen mit C3 AI (Pressemeldung)

Machen Sie siche slebst ein Bild und schauen Sie dieses Video aufmerksam!

Shell mit Unternehmens-KI transformieren | C3 Transform 2022

Wenn ein börsennotiertes Unternehmen so starke Werbung macht, um sich in ein günstiges Licht zu rücken, sollten Anleger vorsichtig bleiben. Denn ich glaube leider, dass ein großer Teil des Wachstums der kommenden 5 Jahre hier schon längst eingepreist wurde.

Bei C3.Ai waren vor einigen Wochen sogar schon berüchtigte Short Seller aktiv, wie Spruce Point Capital Management und Kerrisdale Capital - weil sie offenbar auf eine Überbewertung und fallende Kurse spekulieren…

So twitterte Spruce Point:

„Trotz des $AI-Hypes wuchs der Kundenstamm von C3 ai um 0, wie in NULL, QoQ. Noch schlimmer, der CEO machte bei CNBC mehrere übertriebene Aussagen."

Kerrisdale Capital weist in seinem Bericht darauf hin, dass es die Aktie derzeit leerverkauft.

„Wir verkaufen Aktien von C3.ai (AI), einem Unternehmen für Unternehmenssoftware mit einer Marktkapitalisierung von 4 Mrd. USD, das nach seinem gescheiterten Börsengang aus der Asche auferstanden ist, weil wir glauben, dass seine selbsternannte "KI-Führerschaft" es irgendwie in die Lage versetzt, von Silicon Valley's aktuellem Tech-Thema du jour zu profitieren: generative KI, wie sie von der Medienbesessenheit ChatGPT vertreten wird. Wir glauben, dass diese spekulativen Flammen nicht mehr lange hell brennen werden, da die Realitäten von C3's schwacher Kundentraktion, scheiternden Vertriebspartnerschaften und finanziellem Druck katalysieren werden, was wahrscheinlich eine schmerzhafte Realitätsprüfung sein wird."

Ein weiterer Verlierer des KI-Hausse scheint die sonst sehr optimistische Innovations- und Disruptions-Investorin Cathie Wood zu sein. Der von ihr verwaltete ARK Innovation-ETF (Nasdaq-Kürzel: ARKK), hat sich bereits im Januar, nach eigenen Aussagen aufgrund einer überhöhten Bewertung, von allen Nvidia-Aktien getrennt und fast 700.000 Aktien bei Kursen um 150 US$ verkauft. Nur vier Monate später wäre dieses Aktienpaket fast 170 Millionen US$ mehr wert und Nvidia hat im Zuge dieses Anstiegs eine halbe Billion US$ an Marktwert dazu gewonnen.

Frau Wood macht alles falsch und bleibt dennoch eine gefeierte Technologie-Investorin.

Eines ist klar: Wir werden das spannende Thema Künstliche Intelligenz weiter verfolgen und in den nächsten Wochen sicher weitere Kandidaten identifizieren, bei denen Sie Long oder Short investieren oder spekulieren können.

In diesem Sinne nutzen Sie weiterhin die wahre Intelligenz und verlassen sich bei Investitionsentscheidungen nicht allein auf die Künstliche Intelligenz.



Das erwartet Sie in Andreas Lambrou's Monatsbrief: 

"Rohstoff-Club"

Erfahren Sie einmal pro Woche, direkt von mir, welche Aktien im Rohstoffsektor (Gold & Silber, Energie und Industrie), das größtmögliche Rendite-Potenzial und Inflatiosschutz bieten.

Einige Anleger vertrauen dem DAX Index, weil sie davon ausgehen, dass die deutschen Werte eine solide Anlage wären.

Es gibt wohl kaum einen schlimmeren Selbstbetrug.  Der DAX Index notiert heute bei 15.900 Punkten. Das sind gerade +28% mehr als beim Hoch des Jahres 2015. In einer Zeit, die als eine der stärksten Börsenhausse der Historie widerspiegelt, hätten Sie gerade mal 3% pro Jahr verdient, inklusive Dividenden.

Meine drei Investitionslisten stehen seit Start bei rund +40% zuzüglich Dividenden, die bei teils >10% jährlich liegen:    

  • Gold & Silber Bergbau: +39% (Silber +102% seit Kauf im März 2020)    
  • Energie (Rohöl + Erdgas + Uran): +32% (Bester Titel: +173% seit März 2020)    
  • Industrie (Bergbau + Stahl): +49% (Stärkste Aktie +178% seit Oktober 2020)

Neben dem stetigen, soliden Aufbau meines Vermögens, den ich Woche für Woche beschreibe, unterhalte ich ein spekulatives Depot, dessen Auswahl ich in meiner Spekulationsliste offenlege:

In der vergangenen Woche habe ich die explosiven Aktien eines spekulativen Öl-Projektentwicklers mit >120% Rendite in nur 12 Monaten reduziert. Meine Leser und ich selbst konnten also schon im Vorfeld der nun kurz bevorstehenden Projektentwicklung einen so hohen Gewinn einfahren, der es uns erlaubt, die weiteren Entwicklungen zu verfolgen, ohne Kapital zu riskieren.


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Die politische Zeitenwende wird auch das Investitionsverhalten umpolen! https://cambridge-club.com/die-politische-zeitenwende-wird-auch-das-investitionsverhalten-umpolen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=die-politische-zeitenwende-wird-auch-das-investitionsverhalten-umpolen Thu, 25 May 2023 07:14:10 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1143 Meine Grundüberzeugung, die mich zu einem erfolgreichen Gold- & Silber sowie Value- & Rohstoffanleger werden ließ, ist die Annahme, dass Vorstände und Politiker stets lügen und der Staat und seine Bediensteten die Bürger betrügen. Der Beweis wurde nicht erst seit den Pandemiejahren erbracht. Der Zeuge ist die Erosion der Kaufkraft und die ständige Inflation, mit […]

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Meine Grundüberzeugung, die mich zu einem erfolgreichen Gold- & Silber sowie Value- & Rohstoffanleger werden ließ, ist die Annahme, dass Vorstände und Politiker stets lügen und der Staat und seine Bediensteten die Bürger betrügen. Der Beweis wurde nicht erst seit den Pandemiejahren erbracht. Der Zeuge ist die Erosion der Kaufkraft und die ständige Inflation, mit der Sparer seit mindestens 100 Jahren konfrontiert bleiben.

Sie finden die Ursache in der modernen Geld- und Fiskalpolitik sowie der Schaffung des „Zentralstaats“, der mit seinen übernationalen Visionen der „Globalisten“  Einzug in die Denkmuster der Menschen hielt. 

Ich will hier keinen Systemkampf eröffnen, aber ich glaube, dass Ideologien – wie sie derzeit auch wieder allerorten um sich greifen – mehr Schaden anrichten als freiheitliche, individuell und lokal geprägte sowie demokratische Organisationsstrukturen.

Die letzten 100 Jahre von ideologisch geprägtem Wahnsinn, wie dem Kommunismus, Zentralismus, Zentralbank-„Pseudokapitalismus“ und eine kriegerische Außenpolitik, die wohlgemerkt stets bis zum letzten Mann im Namen des Guten, wie für „Freiheit, Brüderlichkeit, Gerechtigkeit und den Frieden“ ausgefochten wurden, sorgten für mindestens 100 Millionen Tote. Das sind höhere Opferzahlen als über vergleichbare Zeiträume in den 1.000 Jahren Krieg & Frieden davor.

Wie jedes komplexe System, wird unser heutiges Wirtschaftssystem an seinem vermeintlich größten Vorteil scheitern, welches über Jahrzehnte ein höheres Nominal-Wachstum ermöglichte. Namentlich der uferlosen Kredit- und Geldpolitik, die heute längst keine Produktivität mehr schafft, sondern im Gegenteil zu immer mehr Verlusten und Defiziten führt.

Wenn immer mehr Geld-Einheiten investieren werden, um damit geringere Erträge zu erwirtschaften, kippt das System um, ähnlich wie ein verpesteter See.

Als Anleger sollten Sie sich darum in dieser Umbruch- und Wendezeit über noch viel mehr Enthüllungen einstellen, die hohe Wellen schlagen werden. 

Die so genannte „repräsentative Demokratie“ der westlichen Welt, bei der wir Bürger alle 4-5 Jahre einmal unsere Verantwortung an einen Politiker dirigieren, werden noch gehörig durchschüttelt werden, wenn das Ausmaß der organisierten Korruption und Kriminalität ans Tageslicht tritt.

Tatsächlich halten sich die allermeisten Politiker schon lange nicht mehr an ihren Wählerauftrag, sondern folgen einer durchgeplanten Agenda, die von machtbesessenen Organisationen und Denkbetrieben vorangetrieben werden, wie dem World Economic Forum oder den Bilderbergern, die sich letzte Woche versammelten, um über Künstliche Intelligenz und andere „Neo-kommunistische“ Perspektiven zu diskutieren.

Dabei ist ein zentraler von der „Intelligenzia“ gesteuertes System, das alles überwacht und leitet, gar nicht so neu. Wie Sie in diesem Telepolis-Artikel nachlesen können, versuchte die Sowjetunion schon in den 1970er Jahren mit dem Projekt OGAS eine ähnliche Richtung einzuschlagen und scheiterte damals noch an fehlenden Chips und Ressourcen zur Umsetzung. Die Frage ist, ob eine menschengemachte Kopie tatsächlich wahrhaftige Kreativität und Intelligenz ersetzen kann? 

Würde eine KI-Welt nicht automatisch in eine Sackgasse münden, weil sie sich im Chaos unserer Welt – bei dem stets verschiedenste Individuen und Mächte im guten und bösen Wettbewerb zueinander stehen? Meine Ansicht ist, dass sich eine KI in einem freiheitlichen System nie zurecht finden könnte und darum wird die KI, wenn sie die alleinige Macht zugesprochen bekäme, immer eine Tyrannei sein.

Die Medien hierzulande legen jedoch weiterhin eine große Decke des Schweigens über die zahlreichen Affären der laufenden Machtpolitik, die uns auch die KI, ebenso wie die von Zentralbanken ausgegebene virtuelle Crypto-Geld (CBDCs) als Heilsversprechen verkaufen wollen.



Das erwartet Sie in Andreas Lambrou's Monatsbrief: 

"Rohstoff-Club"

Erfahren Sie einmal pro Woche, direkt von mir, welche Aktien im Rohstoffsektor (Gold & Silber, Energie und Industrie), das größtmögliche Rendite-Potenzial und Inflatiosschutz bieten.

Einige Anleger vertrauen dem DAX Index, weil sie davon ausgehen, dass die deutschen Werte eine solide Anlage wären.

Es gibt wohl kaum einen schlimmeren Selbstbetrug.  Der DAX Index notiert heute bei 15.900 Punkten. Das sind gerade +28% mehr als beim Hoch des Jahres 2015. In einer Zeit, die als eine der stärksten Börsenhausse der Historie widerspiegelt, hätten Sie gerade mal 3% pro Jahr verdient, inklusive Dividenden.

Meine drei Investitionslisten stehen seit Start bei rund +40% zuzüglich Dividenden, die bei teils >10% jährlich liegen:    

  • Gold & Silber Bergbau: +39% (Silber +102% seit Kauf im März 2020)    
  • Energie (Rohöl + Erdgas + Uran): +32% (Bester Titel: +173% seit März 2020)    
  • Industrie (Bergbau + Stahl): +49% (Stärkste Aktie +178% seit Oktober 2020)

Neben dem stetigen, soliden Aufbau meines Vermögens, den ich Woche für Woche beschreibe, unterhalte ich ein spekulatives Depot, dessen Auswahl ich in meiner Spekulationsliste offenlege:

In der vergangenen Woche habe ich die explosiven Aktien eines spekulativen Öl-Projektentwicklers mit >120% Rendite in nur 12 Monaten reduziert. Meine Leser und ich selbst konnten also schon im Vorfeld der nun kurz bevorstehenden Projektentwicklung einen so hohen Gewinn einfahren, der es uns erlaubt, die weiteren Entwicklungen zu verfolgen, ohne Kapital zu riskieren.


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TECH-Tendenzen – Läutet Microsoft die große Gewinnsaison im Tech-Bereich ein? https://cambridge-club.com/tech-tendenzen-laeutet-microsoft-die-grosse-gewinnsaison-im-tech-bereich-ein/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=tech-tendenzen-laeutet-microsoft-die-grosse-gewinnsaison-im-tech-bereich-ein Wed, 26 Apr 2023 09:21:30 +0000 https://cambridge-club.com/?p=799 Einen Paukenschlag erreichte bei seinen Ergebnisveröffentlichungen Microsoft. Deren Zahlen werden kurzfristig gefeiert und führen vorbörslich zu einem Kursplus von 8%. Die Umsätze haben sich im Quartal per Ende März um 7% auf knapp 52,9 Mrd. US$ verbessert, während der Gewinn sich um 9% auf 18,3 Mrd. US$ oder 2,45 US$ pro Aktie steigern konnte. Analysten […]

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Einen Paukenschlag erreichte bei seinen Ergebnisveröffentlichungen Microsoft. Deren Zahlen werden kurzfristig gefeiert und führen vorbörslich zu einem Kursplus von 8%.

Die Umsätze haben sich im Quartal per Ende März um 7% auf knapp 52,9 Mrd. US$ verbessert, während der Gewinn sich um 9% auf 18,3 Mrd. US$ oder 2,45 US$ pro Aktie steigern konnte. Analysten waren lediglich von 2,25 US$ Gewinn pro Aktie ausgegangen. 

Langfristig bleibt das Thema Künstliche Intelligenz (KI) ein Wachstumstreiber, der die Einnahmenseite bei Microsoft sehr deutlich steigern könnte. Allerdings sollten sich Anleger auch bewusst sein, dass diese Entwicklungen noch nicht in den unmittelbaren Zahlen einfließen. Über die kommenden Quartale könnte sich das Microsoft Wachstum darum auch noch einmal etwas abschwächen. 

Für ein reifes Wachstumsunternehmen wie Microsoft bleibt ein 30-faches KGV sehr teuer, selbst in einem Nullzinsumfeld. Es bedeutet, dass Microsoft beim Kehrwert des KGVs (1/30), lediglich eine 3,3 % Gewinnrendite erwirtschaftet. In einem Umfeld, bei dem US-Staatsanleihen eine Rendite von fast ~4 % aufweisen, notiert die Risikoprämie von Microsoft-Aktien voll im negativen Bereich. Aus Sicht eines statischen Betrachters, bietet die Aktie also keine Sicherheitsspanne.

Insofern wäre es keine Überraschung, wenn wir in einigen Wochen oder um den gestrigen Termin herum dennoch vorübergehend einen Hochpunkt der Aktie sehen.

Sell in May and go away

Das Timing des Marktes ist praktisch unmöglich. Aber die Analyse der Wertentwicklung von Aktien und Indizes in den Monaten, in denen sie besser abschneiden, um Handelsmuster und saisonale Stärke auszunutzen, hat zu dem Anlegerspruch "Sell in May and go away" geführt.

Einige Anleger glauben, dass der Mai der Monat ist, in dem man verkaufen und sich bis Oktober vom Markt fernhalten sollte. Dies beruht auf einer saisonalen Entwicklung, die darauf hinweist, dass der Markt im Sommer aufgrund des geringen Handelsvolumens seine schwächsten Monate erlebt, die in den Wintermonaten einen deutlichen Aufschwung erfahren, der als Weihnachtsmann-Rally bekannt ist.

Andere sind der Meinung, dass es sich bei diesem Sprichwort um eine Handelsanomalie handelt, die statistisch kaum zu belegen ist.

Wie auch immer man dazu stehen mag, die Gewinnsaison ist in vollem Gange, und die Wachstumszahlen der Unternehmen sind im Jahresvergleich deutlich verzerrter als bisher, was auf die Auswirkungen von COVID-19 und den Russland-Ukraine-Krieg zurückzuführen ist.

Ohne Frage ist in vielen Branchen weiterhin eine Ertragsschwäche zu erwarten. Und ich denke, dass dies in den kommenden Wochen, wenn die Unternehmen ihre Berichte vorlegen, sehr deutlich werden wird.

Keine Frage, wir sehen das bereits bei den Umsatzzahlen. Dies alles bedeutet, dass die Anleger vorsichtig sein müssen und alle verfügbaren Instrumente nutzen sollten, um festzustellen, welche Unternehmen rentabel sind und welche Unternehmen sich als Gewinner erweisen.

Angesichts der Marktvolatilität und der Angst vor einer "milden Rezession" - wobei die Rezessionswahrscheinlichkeit in den USA. die aus historischen Daten abgeleitet wurde, mittlerweile längst bei knapp 100% angelangt ist - sind viele Anleger verunsichert oder gehen in die Kasse. 

Daher ist es von entscheidender Bedeutung, neben dem Kursverlauf selbst, zudem die Fundamentaldaten einer Aktie zu prüfen. Dabei ist der Wert und die Nachhaltigkeit der Erträge wichtig und wie die kurzfristigen Ertragsprognosen von Analysten bewertet werden. Auch wenn viele Analysten die langfristigen Faktoren nicht einschätzen können, sind sie aus meiner Erfahrung bei ihrer Einschätzung der unmittelbaren Umsatz- und Gewinnerwartungen für das Quartal oder laufende Jahr meistens besser informiert als der Privatanleger. 

So besteht derzeit keine Eile, um Aktien zu erwerben, die schlechte Fundamentaldaten oder Zykliken aufweisen oder in ihrem Sektor hinterherhinkt.

Ein gutes Beispiel waren dabei gestern die Zahlen von Alphabet

Der Online-Suchdienst und Internetkonzern, mit Marken wie Youtube und Google, erreichte solide Quartalszahlen, aber bremste die Erwartungen der Anleger sogleich. 

Bei der Einschätzung der wirtschaftlichen Lage blieb der Finanzvorstand von Alphabet gestern zurückhaltend:

„Unsere Ergebnisse zum ersten Quartal spiegeln den anhaltenden Gegenwind aufgrund eines anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfelds wider, und die Aussichten bleiben unsicher.

Um die Stimmung der Anleger nicht zu sehr zu betrüben, gab Alphabet mit dem Quartalsabschluss ein neues Aktienrückkaufprogramm bekannt, dass mit 70 Milliarden US$ in diesem Jahr die gleiche Anzahl an Aktien wie letztes Jahr umfasst. 2022 war Alphabet damit das zweitgrößte Rückkaufprogramm nach Apple mit knapp 100 Milliarden US$.

Immerhin weist Alphabet bei einer Bewertung von 1,35 Billionen eine solide Rückkauf-Rendite von 5,2% aus. Aus Sicht eines Dividenden- und Value-Investors, scheint die Bewertung relativ günstig zu sein, was Sie auch am KGV von 20 nachrechnen können.

Andersrum könnte man argumentieren, dass den großen Tech-Konzernen die Wachstumsfelder ausgehen. Zwar gibt man die üppige Ernte nun an seine Aktionäre zurück, aber wie will man in Zukunft wachstumsstarke Bereiche entwickeln, wenn man einen Großteil seines Nettokapitalzuflusses für Aktienrückkäufe ausgibt?

Zumindest bei der KI scheint Alphabet zurzeit etwas hinter den jüngsten Initiativen von Microsoft und ChatGPT zurückgefallen zu sein. Gleichwohl muss ich auch betonen, dass nur wenige Menschen wissen, welche neuen Programme in der Entwicklungspipeline stecken. Alphabet hat vermutlich noch viel brach liegendes Potenzial zu bieten und könnte auch bei der Monetarisierung seiner Online-Dienste noch erhebliche Einnahmenströme erschließen.

Es bleibt aber aus Anlegersicht eine Wette auf eine bessere Zukunft. Statische Gewinnentwicklungen gibt es bei anderen Aktien, die viel günstiger zu kaufen sind. Natürlich ebenso und darum überzeugen mich die Quartalsausweise der großen Technologiekonzerne nicht sonderlich.

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