LNG - Cambridge Club https://cambridge-club.com Wissen ist Macht Sun, 03 Mar 2024 11:46:27 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://i0.wp.com/cambridge-club.com/wp-content/uploads/2023/04/cropped-logo-anchor-small.png?fit=512%2C512&ssl=1 LNG - Cambridge Club https://cambridge-club.com 32 32 Energiewende Deutschland – Flaschenhals der Energieversorgung https://cambridge-club.com/flaschenhals-der-energieversorgung/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=flaschenhals-der-energieversorgung Sat, 02 Mar 2024 10:19:41 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2993 Der Unterschied von künstlichen und wahren Renditen – entspricht dem Unterschied zwischen künstlicher und wahrer IntelligenzSeit Monaten hebe ich in meinen Schriften immer wieder hervor, dass wir auf einen Flaschenhals der Energieversorgung zusteuern.Das fällt bisher nur einigen wenigen Experten auf, die schon seit Jahren davor warnen, die Energiewende als Allheilmittel zu betrachten.Während unserer Cambridge-Club Geheimratssitzungen […]

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Der Unterschied von künstlichen und wahren Renditen – entspricht dem Unterschied zwischen künstlicher und wahrer Intelligenz

Seit Monaten hebe ich in meinen Schriften immer wieder hervor, dass wir auf einen Flaschenhals der Energieversorgung zusteuern.

Das fällt bisher nur einigen wenigen Experten auf, die schon seit Jahren davor warnen, die Energiewende als Allheilmittel zu betrachten.

Während unserer Cambridge-Club Geheimratssitzungen bin ich immer wieder erstaunt, über welches unglaublich tiefgründige Wissen unser Expertenteam verfügt. Letzte Woche unterhielt ich mich mit Bernd Malitzki, der als hauptberuflicher IT-Sicherheitsexperte (Stichwort: Cyber-Security), überdies mit einem immens großen Schatz an Hintergrundwissen der Physik, Materialwirtschaft, Industrie, Landwirtschaft und unseren Energiesystemen verfügt.

In einem 2,5-stündigen Expertengespräch, das Sie in voller Länge im Mentorenprogramm anschauen könnten, konnte ich viel über den Themenkomplex der Cyber-Security, Künstlichen Intelligenz und Energieerzeugung erfahren und wichtige Rückschlüsse mitnehmen:

  • Cyber-Security: Laut dem World Economic Forum stieg die Zahl der Firmen, die von Datenklau, “digitalen Erpressungen“ wie Hacking/Ransomware betroffen sind, seit 2019 von 10% auf >50%. Die Dunkelziffer ist noch viel größer, weil die meisten Firmen diesen Schaden gar nicht öffentlich mitteilen, um Kunden nicht zu verunsichern oder weil sie dadurch Wettbewerbsnachteile befürchten. Fakt ist aber, dass die IT-Sicherheit mit der Digitalisierung viel zu kurz kommt. Die meisten mittelständischen Unternehmer oder Selbstständige sind überrascht, wie schnell sie Opfer von IT-Angriffen werden können, bis zum vollständigen Datenverlust oder der Gefahr von kostspieligen Betriebsunterbrechungen
  • Der wachsende Anteil der Solar & Windenergie führt zu immer häufigeren Eingriffen in unser Stromnetz (Redispatch-Maßnahmen), die seit Jahren explodiert sind. Diese Maßnahmen sind im Prinzip ein Eingeständnis der Betreiber von instabilen Netzen und erhöhen das Risiko eines Stromausfalls, bis hin zum schlimmsten Ergebnis eines langen, flächenübergreifenden „Blackouts“. Wobei Herr Malitzki mir bestätigte, dass es schon jetzt immer häufiger zu kurzzeitigen Spannungsschwankungen kommt, die bereits von IT-Systemen wie USV, also Geräten zur unterbrechungsfreien Stromversorgung wichtiger Computer, anhand der Log-Files aufgezeichnet werden und nachvollziehbar sind.
  • Künstliche Intelligenz: Die KI rückt bereits immer schneller in alle Lebensbereiche vor und sorgt für eine beschleunigte Digitalisierung vieler Arbeitsprozesse, auf die weder die betroffenen Menschen noch die Industrie und deren Energiesysteme vorbereitet scheinen. Vor allem wurde „vergessen“, dass wir heute 8 Milliarden Menschen sind, statt 6 Milliarden vor 20 Jahren und sich der Energiehunger großer Teile der Welt beschleunigt, während in Deutschland von Energiesparprogrammen die Rede ist, die aber unrealistisch anmuten, da allein die Rechenleistung der neuen KI-Systeme, die E-Autos und neuerdings Wärmepumpen, den Strombedarf beträchtlich erhöhen.

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Cambridge Club Geheimratsmitglied und Experte für Krisenvorsorge, Robert Jungnischke, hat mir diese Entwicklungen bestätigt und stellte fest, dass die Kosten für die Redispatch-Maßnahmen im Gesamtjahr 2022 auf fast 2 Milliarden Euro gestiegen waren und ein Ende dieser Entwicklungen nicht in Sicht ist Wir haben derzeit einen Spitzenbedarf von 75 Gigawatt, der laut Studien des Beratungsunternehmens McKinsey auf über 100 Gigawatt Spitzenleistung ansteigen wird, was Herr Jungnischke auch jüngst in seinem Informations-Video für Youtube ausführlich darlegt.

Es sieht so aus, dass es für alle Verantwortlichen, angefangen von Politikern, über die Konzernchefs der Stromkonzerne, zu den Medien und von dort bis zum Bürger ganz klar und logisch scheint, dass dieser zusätzliche Strom selbstverständlich nur aus „erneuerbaren/alternativen Energien“ erzeugt werden sollte.

Bei der Energiewende wird der Punkt der Finanzierung einfach übersehen oder verdrängt?

Allein ein Blick in die IR-Präsentation des zweitgrößten deutschen Stromkonzerns RWE sollte reichen, um das Problem deutlich zu machen. So hat RWE noch im Jahr 2021, kurz vor der Zinswende, seine Investitions- und Wachstumsoffensive bekannt gegeben, die für astronomische 55 Milliarden Euro einen weiteren Auf- und Ausbau der „alternativen Energien“ um 50 Gigawatt Leistung vorsieht. Obwohl RWE in der Momentaufnahme derzeit aus Sicht eines Aktionärs noch relativ profitabel scheint, warnen erste Ratingagenturen bereits vor massiv steigenden Schulden. Schließlich übersteigt das geforderte Investitionsvolumen von 55 Milliarden Euro, die Tragfähigkeit des Konzerns mit insgesamt 28 Mrd. € Unternehmenswert. Auffällig ist zudem, dass die historischen Investitionen in die Stromerzeugung – immerhin summieren sich diese auf fast 100 Milliarden Euro - netto nur eine 2% Rendite erwirtschaften. Ohne eine massive Verbesserung der Rentabilität – die mit erneuerbaren Energien allein durch Subventionen und in Folge massiver Strompreissteigerungen möglich ist – droht dieses Investmentvorhaben zu einem Fiasco zu werden.

Leider halten uns sowohl Politiker, Medien als auch die Konzernchefs als Bürger und Stromkunden, die am Ende alles bezahlen sollen, über die tatsächlichen Folgen und Größenordnung der Strompreisexplosion „im Dunkeln“, ja man führt uns sogar schon regelrecht „hinters Licht“.

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BP und Shell wollen keine Übernahmen tätigen https://cambridge-club.com/bp-und-shell-wollen-keine-uebernahmen-taetigen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=bp-und-shell-wollen-keine-uebernahmen-taetigen Fri, 03 Nov 2023 18:18:56 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2262 BP und Shell veröffentlichten in dieser Woche endlich leicht bessere Quartalszahlen, die signalisierten, dass Ende Juni offensichtlich die Talsohle bei den Quartalsergebnissen erreicht wurde. Weiterhin verdienen die beiden Ölmultis in ihrem Kerngeschäft der Öl- und Gasversorgung jährlich zweistellige Milliardenbeträge. Die Aktien werden dabei lediglich mit rund der Hälfte ihrer einst sehr robusten Bewertungsverhältnisse gepreist. Für […]

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BP und Shell veröffentlichten in dieser Woche endlich leicht bessere Quartalszahlen, die signalisierten, dass Ende Juni offensichtlich die Talsohle bei den Quartalsergebnissen erreicht wurde. Weiterhin verdienen die beiden Ölmultis in ihrem Kerngeschäft der Öl- und Gasversorgung jährlich zweistellige Milliardenbeträge. Die Aktien werden dabei lediglich mit rund der Hälfte ihrer einst sehr robusten Bewertungsverhältnisse gepreist. Für die tiefen Kurse ist der Ausverkauf des Sektors verantwortlich, nachdem so genannte ESG-Konzepte praktisch bei jedem Vermögensverwalter Einzug hielten. Besonders ausgeprägt war dieser Exodus bei Öl- und Gastiteln im europäischen Raum.

Während sich die bekannten US-Ölmultis schon wieder auf Wachstumskurs befinden, äußerten sich die Manager der beiden europäischen Schwergewichte BP und Shell in dieser Woche laut einem Bericht des Wall Street Journal zurückhaltend gegenüber Fusionen und Übernahmen im Ölsektor.

Diese Ansicht steht im Gegensatz zu den jüngsten Übernahme-Deals ihrer amerikanischen Pendants Exxon Mobil und Chevron. BP-Interimschef Murray Auchincloss betonte auf der Bilanzpressekonferenz, dass das Unternehmen es vorziehe, vorhandene Ölreserven von 36 Milliarden Barrel zu nutzen und die US-Produktion um 7% jährlich bis 2030 zu erhöhen, mit einem Fokus auf zukunftsträchtige Bereiche wie Elektromobilität.

Shell’s CEO Wael Sawan sieht eine bessere Investition im Rückkauf eigener (unterbewerteter) Aktien als in Übernahmen als Wachstumsoptionen zu investieren.

Die beiden britischen Ölmultis scheinen weiter mit den Herausforderungen der Energiewende konfrontiert zu sein und zeigen ein großes Interesse an grüner Transformation, wobei BP sich auf rentablere Sektoren wie Biokraftstoffe und das Aufladen von Elektrofahrzeugen konzentriert und Shell die Emissionen seines operativen Geschäfts durch erneuerbare Energien senken will.

Die Zurückhaltung bei Akquisitionen ist bei BP und Shell jedoch auch sicher auf die wesentlich niedrigere Börsenbewertung zurückzuführen, die US-typische Aktientauschgeschäfte wie sie Exxon oder Chevron nutzen können erschweren, obwohl beide Unternehmen durch hohe Energiepreise mit ausreichend liquiden Mitteln ausgestattet wären, um niedrig bewertete Junior-Ölproduzenten in Europa zu konsolidieren.

Ironischerweise haben die starken Kursverluste bei Exxon Mobil und Chevron nach der Ankündigung ihrer Übernahmen die Kluft zu den europäischen Ölriesen verringert. Das Nichtstun der beiden führenden britischen Energiekonzerne könnte sich darum als die beste Option erweisen.

Laut dem Wall Street Journal könne ein Wendepunkt für europäische Ölkonzerne dadurch erreicht werden, wenn Anleger ihnen mehr Anerkennung für ihre Investitionen in kohlenstoffarme Geschäfte zukommen lassen würden.

Energiekonzerne sollten sich wieder auf Öl und Gas fokussieren

Über die Ausrichtung von Unternehmen kann man immer geteilter Ansicht sein, doch aus meiner Sicht stellt die derzeit von den westeuropäischen Energiekonzernen übers Knie gebrochene Transformation von fossiler Energie zu alternativen Energien, eine Sackgasse dar. Das zeigte sich über die letzten Wochen mit hohen Abschreibungen auf bereits begonnene Windpark-Projekte. Allein BP musste dafür eine halbe Milliarde US-Dollar in den Wind schreiben.

Die Energiekrise der letzten Jahre zeigte, dass wir in Europa massiv an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt haben, ohne das vermeintliche Ziel einer CO2-Minderung näher zu kommen. Es ist für alle wirtschaftlichen Bereiche notwendig, dass wir mit bezahlbarer Energie versorgt werden. Insofern sollten sich die Vorstände von BP und Shell endlich ihrem Kerngeschäft zuwenden, das in der Ausbeutung von wirtschaftlichen Öl- und Gasreserven liegt. Über die letzten Jahre wurde viel zu wenig in die Nicht-OPEC Förderung investiert. Damit erhöhte sich die Abhängigkeit vom Nahen Osten, Russland und den USA.

BP und Shell hätten die Möglichkeiten gemeinsam die Energiekrise der EU zu überwinden. Dafür wäre es nötig, dass sich beide vom Unsinn der politisch initiierten Energiewende distanzieren und wieder – wie früher einst – die Öffentlichkeitsarbeit für und nicht gegen ihre Eigeninteressen richten. Ich rufe alle Öl- und Gasvorstände dazu auf, sich nicht mehr länger politisch instrumentalisieren zu lassen.

Freie Wähler und frei handelnde Unternehmer sollten alles daran setzen, die politischen Strömungen der letzten Jahre zu beseitigen, die von der Strömung ausgehen, die ich überspitzt als “grünen Sozialismus” bezeichne.

Anleger stehen diesbezüglich bei den Hauptversammlungen der großen Ölmultis in der Pflicht und sollten mehr Druck ausüben, um in den dortigen Chefetagen ein Umdenken einzuleiten. Dazu gehört auch, die “ideologischen Elemente” aus Aufsichtsratsgremien zu entfernen, die der Entwicklung von starken Öl- und Gasprojekten entgegenstehen. 

Shell prüft bereits den Ausstieg aus alternativen Energien

Der Ölriese Shell prüft Berichten zufolge Optionen für den Verkauf seines Geschäftsbereichs für erneuerbare Energien. Dieser für viele Branchenexperten überraschende Schritt, hat sich in diesem Jahr unter dem neuen CEO Wael Sawan herauskristiallisiert, der sich wieder auf sein Kerngeschäft Öl und Gas konzentriert.

Das wurde auch dadurch bestätigt, als Bloomberg am 18. Oktober darüber berichtete, wie Shell offensichtlich die politischen Pläne einer öl- und gasfreien Zukunft ab 2050 in Zweifel zieht und schon die ersten LNG-Gaslieferverträge zwischen Katar und den Niederlanden über jährlich 3,5 Mio. Tonnen eintütete:

Shell vereinbart, bis 2050 Gas aus Katar für die Niederlande zu kaufen Shell Plc vereinbarte mit den Niederlanden den Kauf von Flüssigerdgas aus Katar für 27 Jahre. Dies ist der zweite große Vertrag des Golfstaates über die Lieferung fossiler Brennstoffe nach Europa über das Jahr 2050 hinaus

Bloomberg

Neben Shell wird auch der französische TotalEnergies mit 3,5 Mio. Tonnen Flüssiggas aus Katar bedacht.

Die Aktien von Shell honorieren dies mit einem deutlichen Anstieg gegenüber Wettbewerber BP:

Unser Urteil: Halten Sie an den europäischen Ölmultis fest

Die letzten drei Jahre waren für Aktionäre bei europäischen Ölgesellschaften eher schwer. Es fehlte an Führungskraft und Initiativen, das Öl- und Gasgeschäft in den Fokus zu rücken. Doch mit Shell hat der erste führende Energiekonzern die Zeitenwende eingeleitet. Dem folgte der Rücktritt des CEOs von BP, der auf große Unstimmigkeiten hinsichtlich der Führungsstrategie hindeutet. Aus diesen Entwicklungen dürfte sich eine Erholungsphase ableiten lassen. Meine Überzeugung: Sobald der Rückbau der fehlgeleiteten Unternehmensstrategie geglückt ist, werden die Aktienkurse von BP, Shell & Co. wieder im Glanze ihres Lichts erstrahlen, das sie verdient hätten. Aktionäre im Öl- und Gassektor sollten die jüngsten Entwicklungen darum als Zeichen der Zuversicht erkennen, der einer politischen Kehrtwende zu mehr Realismus und weniger Ideologie vorausgeht.

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Inflation vs. Deflation: Ein Beispiel aus dem Leben https://cambridge-club.com/inflation-vs-deflation-ein-beispiel-aus-dem-leben/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=inflation-vs-deflation-ein-beispiel-aus-dem-leben Mon, 30 Oct 2023 10:46:22 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2177 Spätestens seit meinem jüngsten Erlebnis kann ich aus einem aktuellen Beispiel einem 5-jährigen Kind den Unterschied von Inflation und Deflation erklären. Am letzten Freitag wollte ich zu einem „Friseur / Barber“ gehen, um mir die berühmte Glatze zu rasieren. Ich bezeichne mich nicht als Geizhals. Der Preis für meine „Glatze“ ist von 100 THB (ca. […]

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Spätestens seit meinem jüngsten Erlebnis kann ich aus einem aktuellen Beispiel einem 5-jährigen Kind den Unterschied von Inflation und Deflation erklären. Am letzten Freitag wollte ich zu einem „Friseur / Barber“ gehen, um mir die berühmte Glatze zu rasieren. Ich bezeichne mich nicht als Geizhals. Der Preis für meine „Glatze“ ist von 100 THB (ca. 2,50 Euro) auf 450 THB (ca. 12 Euro) innerhalb von 1 Jahr gestiegen! Dagegen steht die Deflation: ich habe mir in diesem Atemzug einen Haarschneider für 300 THB gekauft, der vor einem Jahr noch 800 THB gekostet hat.

Offensichtlich geraten wir jetzt in den Supergau. Während die Dienstleistungen in einen Inflations-Wahn gerät, muss das produzierende Gewerbe mit deflationären Angeboten gegensteuern. Parallel ist ein Schuldenberg in den letzten Jahren (vor allem während der außergewöhnlichen Grippe-Welle) in einem extremen Ausmaß aufgebaut worden. Also müssen die Steuern angehoben werden. Nicht nur im Vorzeige-Land Deutschland, sondern auch in Asien.

Die Preise für existenzielle Güter (u.a. Lebensmittel) explodieren = Inflation. Auf der anderen Seite gehen – nach dem oben genannten praxis-Beispiel – die Preise für eher nicht existenziellen Gütern runter. Kann man anhand dieses Beispiels von einem breiten Gewinnrückgang der breiten Konzern-Unternehmen ausgehen? JA!, ist meine Antwort. Jeder kennt Physik oder Naturgesetze. Wenn die Preise für existenzielle Güter durch die Decke gehen, dann muss der Konsument auf der anderen Seite sparen. Dabei zwickt sich der Staat auch noch eine erhebliche Scheibe vom Kuchen ab.

Physik bedeutet auch Balance – also Gleichgewicht. Dieses Gleichgewicht ist außer Kontrolle. Dabei sind die Naturgesetze / Physik auf Balance programmiert. Ich stelle mir folgende Frage: „Wie wird die Balance wieder hergestellt?“ Nun, es gibt 2 Szenarien im GANZ GROSSEN Bild: die unbezahlbare Verschuldung wird „ent-flationiert“ (Hyperinflation) oder es kommt eine globale Währungsreform. Zentralbankpolitische Möglichkeiten sind ausgeschöpft. Die jüngsten Kriege in der Ukraine / Russland und jetzt auch im Nahen Osten sind nach meiner Ansicht künstlich erzeugte – oder menschengemachte Konflikte – während der menschengemachte Klimawandel im Zusammenhang mit dem Abbau der Landwirtschaft nicht nur widersprüchlich ist, sondern Umwelt- / Natur-verachtend ist!

In meinen Augen leben wir in einer Welt der Verdrehung von Fakten. Während „Grüne“ vordergründig Pro Natur stehen, müssen sich Meere, Bäume und Tiere der ideologischen Vorstellung beugen. Gaspipelines vs. LNG-Transport via Schwer-Öl Dampfer, etc. Was steckt also hinter der ideologischen Hysterie? In meiner Annahme kann es sich nur um die Religion des Geldes oder Werte-Speicher von Währungen handeln. In diesem Zusammenhang wäre es so, dass alle Regierungen auf Währungsebene für das Geld-Monopol arbeiten und gemeinsam gegen die Bewohner / Völker arbeiten.

Das Ergebnis ist die strategische Flucht in „Werte-Sammelbecken“, welche die Masse jetzt im Gold sieht. Der Gold-Preis hat eine Rally gestartet und die 2.000 US-Dollar überwunden. In einigen Jahren wird man sagen: 2.000 US-Dollar, das war billig. Die Dynamik wird erst nach dem Allzeithoch bzw. über 2.100 US-Dollar starten. Ich erwarte Preis-Sprünge beim Gold im 2-stelligen Bereich / Woche. Gold ist in den Bullen-Modus gestoßen. Und auch hier bleibe ich bürger-nah. Am letzten Samstag wurde ich auf einem Konzert von sehr vielen Menschen angesprochen. Über 80% haben mich nach Gold gefragt: „Wo kann ich 99,9% Gold kaufen?“ Wir sind also kurz vor dem Ausbruch, während sich die Zentralbanken über die letzten Monate schon satt eingedeckt haben. Gold ist ein seltenes / begrenztes Metall – im Gegenteil zum Nummern-System der FIAT-Währungen. Es kann ab jetzt nur noch nach oben gehen!

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Shell sieht künftig LNG-Angebotslücke https://cambridge-club.com/shell-sieht-kunftig-lng-angebotslucke/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=shell-sieht-kunftig-lng-angebotslucke Sun, 19 Mar 2023 13:46:59 +0000 https://cambridge-club.com/?p=292 Cambridge, Sonntag, den 19. März 2023In den letzten Monaten verzeichneten die Gaspreise starke Rückgänge, sodass die Höchststände aus 2022 weit hinter uns liegen. Durch den Verlust der russischen Gaszufuhren über den Pipelineweg, wurden das Angebot zu großen Teilen durch LNG und andere Gasquellen substituiert. Als größter LNG-Händler der Welt kann der Ölriese Shell (WKN: A3C99G […]

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Cambridge, Sonntag, den 19. März 2023
In den letzten Monaten verzeichneten die Gaspreise starke Rückgänge, sodass die Höchststände aus 2022 weit hinter uns liegen. Durch den Verlust der russischen Gaszufuhren über den Pipelineweg, wurden das Angebot zu großen Teilen durch LNG und andere Gasquellen substituiert. Als größter LNG-Händler der Welt kann der Ölriese Shell (WKN: A3C99G – Xetra: R6C0) von diesen Entwicklungen profitieren. Auch für die norwegische Equinor (WKN: 675213) dürfte der anhaltende Gashunger Europas lukrativ bleiben, da Gazprom als größter europäischer Erdgaslieferant abgelöst wurde.     

Shell ist ein globales Energieunternehmen, das sich auf die Förderung, Raffinerie und Vertrieb von Erdöl, Erdgas sowie erneuerbaren Energien fokussiert. Der Konzern zählt als einer der größten Ölproduzenten der Welt als solider Dividendenzahler. Für das vergangene Jahr meldete Shell einen bereinigten Gewinn von 39,87 Milliarden US$.  

Drohen nächsten Winter wieder Engpässe?

In diesem Winter hat mildes Wetter Europa in der Energiefrage glücklicherweise aus der Patsche geholfen. Doch wie sieht es im nächsten Winter aus? Faith Birol, Leiter der Internationalen Energieagentur (IEA), warnte am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz gegenüber Reuters vor möglichen Energieengpässen im nächsten Winter.

Es könnte relativ wenig neues LNG-Angebot auf den Markt kommen, während die Nachfrage Chinas im Zuge der Öffnung dieses Jahr ansteigen wird.

„Auch wenn wir genügend LNG-Importterminals haben, könnte es sein, dass nicht genügend Gas importiert werden kann, sodass es im kommenden Winter für Europa nicht einfach werden wird“, so Birol gegenüber Reuters. Zudem wies er darauf hin, dass dies die Preise wahrscheinlich wieder in die Höhe treiben kann.

Shell sieht weiterhin angespannten Erdgasmarkt

Laut dem LNG-Outlook für 2023 von Shell wird die europäische Nachfrage in den nächsten zwei Jahren den Wettbewerb um LNG ankurbeln, da das Angebot begrenzt bleibt.

Auf globaler Ebene erreichte der Handel mit LNG 2022 ein Volumen von 397 Millionen Tonnen. 121 Millionen Tonnen LNG, 60% mehr als in 2021, importierten die europäischen Länder, inklusive Großbritannien, im letzten Jahr und trieben somit die Preise in astronomische Höhen.

Inzwischen purzelten die Erdgaspreise wieder auf das Vorkriegsniveau, doch laut Shell wird der LNG Markt voraussichtlich angespannt bleiben.

„Der Krieg in der Ukraine hatte weitreichende Auswirkungen auf die Energiesicherheit in der ganzen Welt und verursachte strukturelle Marktverschiebungen, die sich wahrscheinlich langfristig auf die globale LNG-Industrie auswirken werden“, sagte Steve Hill, Executive Vice President für Energiemarketing bei Shell.

Für den LNG-Markt wird bis zum Jahr 2040 eine Nachfrage von 650 bis über 700 Millionen Tonnen pro Jahr prognostiziert. Für ein solches Szenario wären jedoch weitere Investitionen nötig, da die aktuell verfügbaren sowie die in Bau befindlichen Kapazitäten nicht ausreichen würden, um eine Angebotslücke bis Ende der 2020er Jahre zu vermeiden.

Europas Not wird zur Goldgrube für Öl- und Gaskonzerne

Die Gaspreise haben sich zwar weit von ihren extremen Höhen entfernt, liegen jedoch weiterhin über dem Vorpandemieniveau. Das Erdgassegment der Produzenten dürfte also weiterhin florieren, auch wenn sich die Gewinne normalisieren dürften.

Damit dürfte sich der Hype um LNG erstmal legen, die hohe Nachfrage besteht jedoch weiterhin. Der Großteil des neuen LNG-Angebots wird laut Shell bis 2030 von den USA und Katar kommen.

Shell ist mit seiner LNG-Sparte gut für den Markt positioniert, doch auch die norwegische Equinor dürfte sich weiterhin von der gut behaupten. Durch Pipelineverbindungen könnte Equinor möglicherweise einen Wettbewerbsvorteil gewinnen und als größter europäischer Gaslieferant profitieren. Zudem ist das Geschäft über die Sparten Öl und der erneuerbaren Energien diversifiziert, um etwaige Verwerfungen am Gasmarkt auszugleichen.

Die stärksten Energietitel gibt’s im Plus

Auch wenn die Energiewende anläuft und manch einer vom Ende der fossilen Brennstoffe spricht, so wird Öl und Gas in den nächsten Dekaden seine Attraktivität nicht verlieren.

Wachsende Wirtschaften in den Schwellenländern sorgen für zusätzlichen Energiehunger, der am günstigsten über fossile Brennstoffe gestillt werden kann.

Goldherz-Plus-Leser konnten im letzten Jahr bereits von massiven Dividendenzahlungen von etwa 50% meines Ölfavoriten profitieren.

Jetzt liegt ein besonders günstiger Nordsee-Ölproduzent in der Kauf-Zone. Sind die überschüssigen Papiere erstmal weggekauft, rechne ich bei dieser Aktie mit einem massiven Kursanstieg von bis zu +100% innerhalb von sechs Monaten!

Als Mitglied im Cambridge Rohstoff Club finden Sie die besten Öl- und Gasaktien, die Sie mit reichlich Renditepotenzial und starker Dividendenstruktur sicher durch den Wandel begleiten.

Erfahren Sie die Namen aller meiner Öl-Favoriten noch HEUTE:

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