Silberpreis - Cambridge Club https://cambridge-club.com Wissen ist Macht Fri, 13 Oct 2023 05:44:56 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://i0.wp.com/cambridge-club.com/wp-content/uploads/2023/04/cropped-logo-anchor-small.png?fit=512%2C512&ssl=1 Silberpreis - Cambridge Club https://cambridge-club.com 32 32 Die Inflation ist zurück – Schützen Sie Ihr Vermögen! https://cambridge-club.com/die-inflation-ist-zurueck-schuetzen-sie-ihr-vermoegen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=die-inflation-ist-zurueck-schuetzen-sie-ihr-vermoegen Fri, 13 Oct 2023 05:44:40 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2026 Die Inflation ist zurück und sie hat es geschafft uns einen gehörigen Schrecken einzujagen. Denn die steigenden Lebenshaltungskosten machen jedem bewusst, dass die Teuerungsraten nicht mehr von vorübergehender Natur sind. Die Kaufkraft unseres hart erarbeiteten Vermögens, wie Erspartes schmelzen im Zuge der gestiegenen Inflation und werden jedes Jahr weiter entwertet. Die Pandemie hat diese Entwicklung […]

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Die Inflation ist zurück und sie hat es geschafft uns einen gehörigen Schrecken einzujagen. Denn die steigenden Lebenshaltungskosten machen jedem bewusst, dass die Teuerungsraten nicht mehr von vorübergehender Natur sind. Die Kaufkraft unseres hart erarbeiteten Vermögens, wie Erspartes schmelzen im Zuge der gestiegenen Inflation und werden jedes Jahr weiter entwertet. Die Pandemie hat diese Entwicklung deutlich beschleunigt und so ist es heutzutage wichtiger denn je seine Vermögenswerte zu schützten.

Was können Sie machen, um der Inflation entgegenzuwirken?

Lange habe ich überlegt, wie ich Ihnen die Werthaltigkeit eines Goldinvestments erklären könnte, ohne lange Ausführungen zu machen. Am einleuchtenden schafften das die Goldexperten des Anlageverwalters Incrementum aus Liechtenstein, mit einem einfachen Vergleich von iPhone und Gold.

Mit Sicherheit bin ich nicht der erste und einzige Experte, der Ihnen eine Anlage in Edelmetallen, in erster Linie in physischem Gold & Silber nahelege. Über die Vorteile von Gold als Vermögensbaustein, wird seit Jahrtausenden philosophiert. Einer der bewegendsten Aufsätze zu diesem Thema stammt ausgerechnet von Ex-US-Notenbankchef Alan Greenspan 1966 – hier in deutscher Übersetzung von Kristof Berking für das Smart Investor Magazin.

Ich rate Ihnen – falls Sie es nicht schon längst getan haben – diesen Aufsatz auszudrucken und mehrmals zu lesen, um zu verstehen warum Gold in den Massenmedien als Anlageform kaum Beachtung findet und es geradezu eine feindselige Gruppierung derjenigen gibt, die Gold als Wertmaßstab verteufeln.

Übrigens konnte Geld das Gold in seiner mehr als 5.000-jährigen Geschichte noch nie dauerhaft ersetzen. Der Goldpreis steigt vor allem, weil die staatlichen, schuldenfinanzierten Ausgaben immer weiter steigen und das Angebot an neuem Metall extrem begrenzt ist, zumal die Förderkosten mit steigenden Energiekosten, Kapitalkosten und Arbeitskosten – inflationär – wachsen.

Solange wir also ein rein durch zweifelhafte Zahlungsversprechen aufgeblähtes Kreditgeldsystem erleben, wird der Goldpreis in Schüben und langfristig weiter bis zur Unendlichkeit steigen oder mit den Worten von Alan Greenspan:

„Deficit Spending ist schlicht und ergreifend ein System zur „versteckten“ Enteignung von Vermögen. Gold steht diesem hinterhältigen Prozess im Weg. Es steht für den Schutz von Eigentum. Wenn man das begriffen hat, versteht man auch die Feindschaft der Etatisten gegen den Goldstandard.“

Als Investor tun Sie gut daran, wenn Sie Gold zu einer Kerninvestition machen, wenn Sie auch nur geringste Zweifel an dem heute präsenten Schuldgeldsystem und der Zahlungsfähigkeit des Staates haben, in dem Sie leben.

Es gibt viele Faktoren, die nicht nur den Goldpreis, sondern auch seine Bedeutung in den Anlegerportfolios beeinflussen. Der größte Vorteil, den Gold bietet, ist seine unabhängige Entwicklung gegenüber Aktien. Diese geringe Korrelation führt dazu, dass Gold in wirtschaftspolitisch schweren Umbruchphasen, wie 1929-1945 oder 1971-1980 oft als Gegengewicht extrem steigen kann, während die Kurse am breiten Aktienmarkt sinken. Dieser Absicherungsmechanismus könnte sich auch jetzt wieder als Segen erweisen.

S&P 500 in Gold gepreist: Wie viel Gramm Gold kostet der S&P 500 Index:

Quelle: PricedInGold.com – Mit Hilfe dieser Internetseite können Sie praktisch alle Anlageklassen in der wahrhaftigen Währung „Gold“ betrachten und Erstaunliches feststellen.

Kaufkraft des US-Dollars gegenüber den Staatsschulden:

Die Inflation, welche der Notenbank-Chef Jerome Powell vergeblich als von vorübergehender Natur deklarierte, ist längst außer Kontrolle geraten. Sie wieder einzufangen, dürfte sich als Mammutaufgabe gestalten, zumal die Notenbank nicht auf alle Teuerungsfaktoren Einfluss nehmen kann.

Allerdings gestaltet sich die Zinserhöhungszyklen für die Federal Reserve und weitere Notenbanken als immer schwieriger. Die Weltwirtschaft ist deutlich angeschlagen, Lieferengpässe bestehen fort und die aktuellen Krisenherde in der Ukraine, Asien und dem Nahen Osten verschärfen die Lage erneut.

In ihrem Bericht „Outrageous Predictions“ schrieben die Ökonomen der Saxobank: 

„Im vierten Quartal 2022 erreicht die Verbraucherpreis-Inflation in den USA auf das Jahr hochgerechnet 15 %, da die Unternehmen in den Bemühungen, willige und qualifizierte Arbeitskräfte zu finden, die Löhne in die Höhe treiben und damit eine Lohn-Preis-Spirale in Gang setzen, wie es sie seit den 1970er Jahren nicht mehr gegeben hat.

Ende der 1960er Jahre schätzten die US-Notenbank und der damalige Vorsitzende der Fed, McChesney Martin, falsch ein, wie stark sie den US-Arbeitsmarkt anheizen konnten, ohne die Inflation anzuheizen. Diese Fehleinschätzung ebnete den Weg für außer Kontrolle geratene Inflationserwartungen und eine massive Lohn-Preis-Spirale im folgenden Jahrzehnt.“

Doch die Inflation ist nicht einfach aus dem Nichts entstanden. Sie hat ihren Ursprung in der globalen Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen zur Bekämpfung wirtschaftlicher Auswirkungen, insbesondere in Form von Gelddruckorgien.

Diese künstlich erzeugte Nachfrage für Güter und Dienstleistungen befeuerte die Preise, was letztlich zu einer Inflationsrate führte, die schon bald über das Ziel der weltweiten Notenbanken hinausschoss.

Die Folgen sind gravierend: Die Kaufkraft des Euros verringert sich stetig

Verbrauchern droht steigender Kostendruck sowohl im Alltag als auch bei größeren Anschaffungsinvestitionen – sei es nun ein neues Auto oder gar Immobilienkauf.

Sie müssen sich also angesichts dieser Entwicklungen drei Fragen beantworten:

  • Was bedeutet Inflation?
  • Welche Maßnahmen kann ich ergreifen, um vor den negativen Folgen geschützt zu sein?
  • Werden die beliebten Aktienbörsen insbesondere in den USA weiter fallen und droht die nächsten Jahre vielleicht sogar ein erhebliche „Baisse“, ein Abschwung der Kurse?

Ich werde Ihnen voraussichtlich in der nächsten und übernächsten Ausgabe neue Kaufchancen beim Gold & Silber sowie den extrem deprimierten Minenaktien präsentieren.

Hier wissen unsere Club-Mitglieder natürlich genau Bescheid und werden als erste davon profitieren...

Mehr Informationen über unsere "Exklusiven-Dienste" finden Sie hier:

https://cambridge-club.com/exklusive_dienste/

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In Deutschland geht es der Industrie mittlerweile schlechter als in der Türkei! https://cambridge-club.com/in-deutschland-geht-es-der-industrie-mittlerweile-schlechter-als-in-der-tuerkei/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=in-deutschland-geht-es-der-industrie-mittlerweile-schlechter-als-in-der-tuerkei Thu, 17 Aug 2023 08:34:31 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1866 Wachstums- und Zinssorgen belasten nun gleichermaßen den Markt. Die zehnjährigen US-Staatsanleihen haben schon ein Niveau bei 4,21% erreicht und somit seit der kurzen Bankenkrise im März um fast 90 Basispunkte erhöht. Extrem schlecht sehen die Hypothekenzinsen aus. Der 30-jährige Finanzierungszins hat in den USA die Marke von 8% geknackt. Ein Hauskauf war seit den frühen […]

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Wachstums- und Zinssorgen belasten nun gleichermaßen den Markt. Die zehnjährigen US-Staatsanleihen haben schon ein Niveau bei 4,21% erreicht und somit seit der kurzen Bankenkrise im März um fast 90 Basispunkte erhöht. Extrem schlecht sehen die Hypothekenzinsen aus. Der 30-jährige Finanzierungszins hat in den USA die Marke von 8% geknackt. Ein Hauskauf war seit den frühen 80er Jahren nicht mehr so teuer und das gefährdet die Immobilienpreise und könnte zu erheblichen Wertberichtigungen führen.

Leider wird die Börsenentwicklung in Europa zudem weiterhin vom politischen Wahnsinn beeinflusst, die sich nicht als umsetzbar herausstellen.

Falls Sie ein Abo der Zeitung Welt haben, empfehle ich Ihnen das Interview mit dem Geschäftsführer des über 500 Jahre alten Edelstahlherstellers Coatinc aus Siegen in Nordrheinwestfalen, Paul Niederstein, der in 17. Generation an der Spitze von Deutschlands ältestem Familienunternehmens steht und von einer hausgemachten Krise spricht, die es so in dieser Form noch nie gab.

Kriege? Hyperinflation? „Was wir jetzt erleben, betrachte ich als problematischer“

Auf die Frage, warum er derzeit einen Standortvorteil für die USA sieht, antwortete er:

„Es ist dort vor allem weniger ideologisch. Europa wird weltweit mittlerweile belächelt wegen seiner Naivität, dass eine Reindustrialisierung dann an moralischen Kriterien scheitert. Im Ausland belächelt man Europa deshalb – ich würde das sogar als einen Mangel an Demut und eine Arroganz bezeichnen. In den USA, wo ja wirklich jetzt richtig eine Reindustrialisierung passiert, vielleicht bald sogar auch in England, Türkei, Asien, sowieso, da geht das anders. Damit hier auch wieder eine andere Richtung eingeschlagen wird, muss es wohl erst knallen. (…) Wir sehen, dass die großen Projekte in Chemie-Industrieunternehmen oder auch Großprojekte in der Infrastruktur oder der privaten Wirtschaft tatsächlich nicht mehr in der Form umgesetzt werden, wie wir es in den letzten Jahren gewohnt waren. Am deprimierendsten ist dabei, dass die EU den Abschwung offenbar nutzt, um mit voller Geschwindigkeit gegen die Wand zu fahren. Es gibt ein paar Leuchtturmprojekte wie neue Batteriefabriken für die Elektroauto-Industrie, in die ein paar Milliarden investiert werden, ja. Aber das ist nichts, was uns in der Breite nach vorne bringt.“

Ich interpretiere das Interview so, dass innerhalb der EU leider eine Abbruchstimmung und keine Aufbruchstimmung herrscht, wie sie in Asien zu finden ist oder wenigstens die klimafreundliche Umbruchstimmung fehlt, wie sie in den USA derzeit läuft.

So kämen die verzinkten Stahlmodule für die Windkraft vor allem aus Südostasien wie Vietnam, betonte Herr Niederstein und fordert von Brüssel indirekt Initiativen zur Standortverbesserung.

Herr Niedermeier spricht zwar nicht direkt von Investitionsprogrammen und erheblichen Subventionen für die Industrie, doch das wäre in dem Fall naheliegend, denn im weltweiten Wettbewerb könnte der Plan einer „klimaneutralen“ Industrie letztlich nur mit immensen steuerfinanzierten Staatshilfen und Importkontrollen überleben.

Das sehen Sie an den Milliardenprojekten für die Erzeugung von grünem Stahl aus Wasserstoff, die zu 60% vom Staat getragen werden.

Volkswirtschaftlich führt das bei einer Rekordverschuldung direkt in das nächste Dilemma. Wenn immer mehr Staatsdefizit angehäuft wird und die Zinsen steigen, kommt irgendwann ein Punkt an dem die Kreditaufnahmebereitschaft des Marktes erschöpft sein wird. Während im letzten Zyklus China und Russland noch enorme Überschüsse in Euroraum oder im US-Dollar investiert haben, sind diese als Käufergruppe nun verschwunden. Die Last, die Euro- und Dollar-Liquidität zu halten, verteilt sich auf wenige Schultern und muss letztlich wieder von der Zentralbanken übernommen werden. Die "Fragilität" nimmt zu.

Der Rückgang der Steuereinnahmen bei Kommunen in den USA zeigt Ausmaße, wie zuletzt in der großen Finanzkrise 2007/08. Gleichzeitig fehlen dem Staat Steuereinnahmen, die das Haushaltsdefizit konstant halten sollen und das erhöht die Defizite und Kreditaufnahme der Länder oder Bundesstaaten.

Während es in Deutschland – wie immer –  noch schlechter aussieht: So meldete das staatliche Bundesamt Destatis in ihrer Pressemitteilung im Juni eine Zunahme der Verschuldung um 38,9 Milliarden Euro. Den größten Anteil daran hatten die direkten Subventionen, des im November 2022 neu gegründeten Wirtschaftsstabilisierungsfonds Energie, dessen Verschuldung gegenüber dem Jahresende 2022 um 22,2 Milliarden Euro auf 52,4 Milliarden Euro (+73,3 %) Ende März 2023 zunahm.

Die Notenbanken und Geschäftsbanken verschärfen gleichermaßen die Kreditvergabe und führen die Geldmenge zurück. Tatsächlich gab es seit 1868 nur eine Phase in der die Geldmenge noch stärker zurückging als derzeit. Die US-Notenbank und Bankenaufseher reagierten jedoch gerade noch schnell genug und retteten die Geschäftsbanken aus ihrer Misere, indem sie ihre deutlich gesunkenen Anleihen mit 100% beliehen. Die Probleme der Investmentbanken wurden über die Übernahme der Credit Suisse durch die UBS mit einem Aufwasch vertuscht. Jedoch wurde die Ursache der Probleme – die steigenden Zinsen – nicht behoben und deshalb steht die nächste Liquiditätskrise so gut wie vor der Tür.

Während zuvor die Überliquidität der „Spar- und Kreditguthaben“ abgebaut wurde, führte die Inflationswelle zu einer erheblichen Rückführung der Investitionen.

Die verschlechterte Lage zeigt sich immer mehr auch sichtbar beim Konsum und dem globalen Handel. Der CEO von Home Depot, einer der größten Baumarktketten in den USA sagte in seinem Quartalsbericht:

„Das Risiko besteht in einem breiteren Nachfragerückgang, da sich die Verbraucher zurückziehen.“

Noch können Anleger durch eine höhere Gewichtung der kurzlaufenden Anleihen dieses Defizit ausgleichen. Doch 4% Zinsen am langen und 5% Zinsen am kurzen Ende, übersteigt die durchschnittliche Dividendenrendite der meisten Aktien schon deutlich. Insofern scheinen die meisten Wachstums- und Konsumwerte stark überbewertet zu sein.

Meine Meinung: „Cash is King“ = Kurzfristig – auf Sicht der nächsten 6 Monate – könnten kurzfristige Anleihen der König sein!

Abschließend ziehe ich aus dem eingangs erwähnten Interview mit Herrn Niederstein den für mich wichtigsten Punkt einmal mehr bestätigt:

Sämtliche Neuinvestitionen dienen derzeit nicht der Kapazitätserweiterung dienen, sondern der Sicherstellung der Nachhaltigkeit und Transformation.

Aus Sicht der Renditeerwartungen bei Ihren Rohstoff-, Energie- und Industrieinvestments dürfte sichergestellt sein, dass derzeit keine Überkapazitäten drohen, welche die Margen belasten könnten. Deshalb sollten die Gewinnmargen deutlich höher als in Vergangenheit bleiben.

Die höhere Profitabilität erhöht den Spielraum für gezielte Investitionen sowie eine Erhöhung der üppigen Dividenden.

Langfristig bleiben die Aussichten damit für den industriellen Sektor und die Rohstoffe weiterhin sehr positiv.

Allerdings möchte ich Ihnen nicht verschweigen, dass die überhohen Zinsen voraussichtlich im kommenden Halbjahr zu einer massiven Börsenschwäche beitragen, die auch unseren sicheren Hafen der Edelmetalle nochmals von ihrem derzeit stabilen Niveau zurückwerfen könnten.

Diese Bewegung könnte nochmals ein relatives Tief und Kaufkurse markieren,

Lobo Tiggre, bringt es in seinem neuesten Börsenbrief auf den Punkt:

„In der Zwischenzeit bleibe ich besorgt, dass die Schwäche in Europa und die Erkenntnis, dass der FOMC es ernst meint mit "höher für länger", eine Rallye des US-Dollars auslösen könnte. Das würde das Gold-Dollar-Wechselkursverhältnis kurzfristig nach unten drücken.“

Wobei ich vermute, dass die entscheidenden Tiefstkurse von Mitte bis Herbst 2022 halten werden und schlimmstenfalls höchstens getestet oder sehr kurzfristig unterschritten würden. Diese Bewegungen wären natürlich keine Verkaufssignale, sondern erneute Kaufchancen, im Rahmen der Volatilität – ähnlich wie bei den Börsencrashs 2008 oder 2020 – bevor insbesondere die Edelmetalle wieder mit der Antizipierung der mit dieser Börsen- und Konjunkturschwäche einhergehenden Zinswende steil emporsteigen würden.

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Die EU ist verloren – wenn sie mit ihrer Politik so weiter macht… https://cambridge-club.com/die-eu-ist-verloren-wenn-sie-mit-ihrer-politik-so-weiter-macht/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=die-eu-ist-verloren-wenn-sie-mit-ihrer-politik-so-weiter-macht Thu, 20 Jul 2023 14:34:19 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1793 Die Europäer sind mit einer neuen wirtschaftlichen Realität konfrontiert: Sie werden ärmer und ihre Kaufkraft schmilzt dahin, berichtet das Wall Street Journal. „Die Nachfrage nach hochwertigen Lebensmitteln ist eingebrochen. Im Jahr 2022 verbrauchten die Deutschen 52 Kilogramm Fleisch pro Person, etwa 8 % weniger als im Vorjahr und den niedrigsten Wert seit Beginn der Berechnungen im […]

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Die Europäer sind mit einer neuen wirtschaftlichen Realität konfrontiert: Sie werden ärmer und ihre Kaufkraft schmilzt dahin, berichtet das Wall Street Journal.

„Die Nachfrage nach hochwertigen Lebensmitteln ist eingebrochen. Im Jahr 2022 verbrauchten die Deutschen 52 Kilogramm Fleisch pro Person, etwa 8 % weniger als im Vorjahr und den niedrigsten Wert seit Beginn der Berechnungen im Jahr 1989.

Martin Sandbu, ein Journalist für die Financial Times beschreibt in seinem Beitrag „The EU should aim for its own Belt and Road“ sehr gut die Herausforderungen.

Die EU wird als Partner für Länder außerhalb der EU immer unattraktiver.

Leider ist die Realität davon weit entfernt und die Anregungen von Herrn Sundbu sind, wenn auch vielleicht gut gemeint, am Ende viel zu naiv und gefärbt von politischer Ideologie.

Er erkennt aber trotzdem, um was es geht:

„Der Aufbau der europäischen Einheit nach 1945 auf der Grundlage wirtschaftlicher Integration führte dazu, dass die führenden Politiker die Weltbühne als einen Marktplatz betrachteten: einen Ort, an dem Exporte verkauft und Rohstoffe beschafft werden konnten."

Das zeigt sich daran, dass beim jüngsten Gipfel mit Brasilien und weiteren Ländern Lateinamerikas keine Abschluss-Botschaft unterzeichnet wurde. Das Treffen war also im Grunde aus Sicht der europäisch-lateinamerikanischen Kooperation unnütz.

Schon im Vorfeld am 7. Juni veröffentlichte die Europäische Kommission ihre neue Agenda für die Beziehungen zwischen der EU und Lateinamerika,

Das European Centre for International Political Economy aus Brüssel beschreibt die Lage in seiner jüngsten Publikation sehr zutreffend:

„Die Annäherung der EU an Lateinamerika hat jedoch auch eine weniger sonnige Seite. In den kommenden Jahren werden lateinamerikanische Exporteure in die EU mit zusätzlichen Kosten konfrontiert werden, die sich aus dem EU-Mechanismus zur Anpassung der Kohlenstoffbilanz, der Richtlinie über die Sorgfaltspflicht im Bereich der unternehmerischen Nachhaltigkeit und der Verordnung über die Entwaldung ergeben. Daher wird es auf dem Gipfel einige unangenehme Fragen und Schuldzuweisungen seitens der Lateinamerikaner geben.“

Die BRICS besitzen mehr als 40% der Weltbevölkerung und ihr Anteil an der Weltwirtschaft liegt mittlerweile bei rund 26%, verglichen mit einem Wirtschaftsanteil der EU von nur noch 16%.

Die wichtigsten Handelspartner der BRICS – vor allem für den Export von Rohstoffen oder Industriegütern – ist aktuell zwar noch immer die EU-27 mit einem Anteil von 18,3%, gefolgt von den USA mit 12,5%. Doch Waren-, Energie- und Rohstofflieferungen, lassen sich auch „umpolen“. Das sehen Sie am internen BRICS-Handel, der trotz großer geografischer Entfernungen und mangelnder Infrastruktur bereits auf über 10% des Welthandels gewachsen ist.

Genaue Statistiken des Intra-BRIC-Handels sind noch immer sehr schwer erhältlich oder werden kaum beachtet, doch besagen alle zugänglichen Datenreihen, dass die BRICS immer stärker miteinander kooperieren und ihr Handel mit der EU langsam sinkt. Das belegen auch die Daten von China, dem größten Block innerhalb der BRICS links abgebildet.

Nach Angaben von UNCTAD ist der Gesamtbestand an ausländischen Direktinvestitionen zwischen den BRICS-Ländern von 27 Mrd. US$ im Jahr 2010 auf 167 Mrd. US$ im Jahr 2020 gewachsen und wuchs allein seit Gründung der neuen von China geleiteten asiatischen Entwicklungsbank (ADB) im Jahr 2015 um 100 Milliarden US$.

Meine Meinung: Kaufen Sie BRICS & Rohstoffe

Überspitzt würde ich sagen, dass die heutigen europäischen Polter-Politiker außer einigen "Lektionen über Klimawandel" den meisten Entwicklungs-Länder die derzeit von BRICS bzw. China umgarnt werden, praktisch kaum noch eine zukunftsfähige Vision bieten können.

So sollte die EU den BRICS langfristige Finanzierungen und Logistik-Hilfen anbieten und wieder eine traditionelle Aufbaupolitik betreiben, die den Handel stärkt und über Institutionen, die Infrastruktur vorantreibt.

Man müsste, um das drohenden Kollaps abzuwenden und letztlich zu beheben, den EU-Markt nach außerhalb öffnen und auf Handelsbarrieren verzichten, wie es früher mit der Montanunion innerhalb der EU klappte. Stattdessen erhöht die EU mit immer komplexeren Anforderungen wie Öko- und Sozial-Standards die Handelshemmnisse und schottet seinen Markt gegenüber günstigen Lieferanten ab, die sich aufgeschreckt von diesen Entwicklungen nun nach neuen sicheren Abnehmern umsehen, die idealerweise noch in einer stabilen „goldgedeckten“ Währung zahlen könnten.

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Beflügelt neue BRICS-Währung den Goldpreis? https://cambridge-club.com/befluegelt-neue-brics-waehrung-den-goldpreis/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=befluegelt-neue-brics-waehrung-den-goldpreis Sun, 02 Jul 2023 11:39:50 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1689 In den letzten zwei Jahren konnten Gold & Minenaktien nicht so stark von den vorherrschenden Lieferketten-Problemen und den Inflationsschüben profitieren, wie Rohstoff-Werte aus dem Energie- und Industriesektor. Allerdings werden viele Diskussionen, zur Neuordnung der Warenströme und Währungen innerhalb des BRICS+ Staatenverbunds, erst jetzt diskutiert und werden nach meiner Überzeugung für den Dollar- und Euroraum zu […]

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In den letzten zwei Jahren konnten Gold & Minenaktien nicht so stark von den vorherrschenden Lieferketten-Problemen und den Inflationsschüben profitieren, wie Rohstoff-Werte aus dem Energie- und Industriesektor. Allerdings werden viele Diskussionen, zur Neuordnung der Warenströme und Währungen innerhalb des BRICS+ Staatenverbunds, erst jetzt diskutiert und werden nach meiner Überzeugung für den Dollar- und Euroraum zu sehr erheblichen, zumeist negativen Konsequenzen führen.

Die neue BRIC-Währung könnte dem Goldpreis bis Herbst Flügel verleihen

Wie Forbes in seiner jüngsten Ausgabe schreibt:

„Im August 2023 wird Südafrika Gastgeber für die Staats- und Regierungschefs Brasiliens, Russlands, Indiens, Chinas und Südafrikas sein - eine Gruppe von Nationen, die unter dem Akronym BRICS bekannt ist. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Schaffung einer neuen gemeinsamen BRICS-Währung.

Der BRICS-Gipfel findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem sich die Länder in der ganzen Welt mit einer sich verändernden geopolitischen Landschaft konfrontiert sehen, die die traditionelle Vorherrschaft des Westens in Frage stellt. Und während die BRICS-Länder seit über einem Jahrzehnt versuchen, ihre Abhängigkeit vom Dollar zu verringern, haben die westlichen Sanktionen gegen Russland nach dessen Einmarsch in der Ukraine diesen Prozess beschleunigt.

Unterdessen haben steigende Zinsen und die jüngste Schuldenkrise in den USA bei anderen Ländern die Besorgnis über ihre auf Dollar lautenden Schulden und den Untergang des Dollars geweckt, sollte die weltweit führende Volkswirtschaft ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen.“

Zwar zweifelt der Forbes-Redakteur weiterhin an einer erfolgreichen Etablierung einer neuen BRICS-Währung gegenüber dem US-Dollar, allerdings muss er dennoch zugeben, dass die neuen Staaten energischer als je zuvor an der Ablösung vom US-Dollar und westlichen Zahlungssystemen arbeiten – wie ich es auch in der Ausgabe 25/2023 mit dem Hinweis auf das CIPS Zahlungssystem zeigte.

Die BRICS-Länder verfügen laut Forbes über ein riesiges Netzwerk miteinander verbundener Mechanismen, die Regierungsbeamte, Unternehmen, Wissenschaftler, Denkfabriken und andere Interessengruppen länderübergreifend miteinander verbinden.

Was verbirgt sich hinter der WOKE-Bewegung

Wobei der im Westen angebrochene „Werteverfall“ mit Sicherheit einer der größten Verbindungselemente darstellt, der die BRICS in ihrem traditionellen Verständnis eint.

In diesem Zusammenhang scheint mir ein Hinweis auf die im Westen völlig gegen die Grundsätze von Traditionen und Familienwerten von oben herab und gegen die Bevölkerungsmehrheiten angezettelte WOKE Bewegung angemessen.

Ich muss gestehen, dass ich bisher gar nicht wusste, was der sperrige Begriff „Woke“ eigentlich bedeuten soll. Außer, dass ich mich schon mehrfach über Medien aufregte, die mit dieser widernatürlichen Bewegung sympathisieren, ohne die wahren Hintergründe zu beleuchten.

Wikipedia schreibt dazu:

„Woke [woʊk] (englisch für erwacht, wach) ist ein im afroamerikanischen Englisch in den 1930er Jahren entstandener Ausdruck, der ein „erwachtes“ Bewusstsein für mangelnde soziale Gerechtigkeit und Rassismus beschreibt.“

Wobei es längst nicht beim Bewusstsein bleibt, tatsächlich gibt es eine Reihe von Programmen, die für einen Ausgleich sorgen wollen, indem sie das Ziel verfolgen den westlichen Wohlstand zu vernichten und damit die Vorherrschaft des „weissen Mannes“ zu brechen.

Tatsächlich schließen sich immer mehr Unternehmen und Verbände dieser Bewegung an, die im Kern eher als eine zentralistisch-kommunistische Struktur gesehen werden kann.

Die britische Zeitung Express titelte:

Sie sollten wissen: Im Jahr 2022 flossen mehr als 109 Milliarden Britische Pfund in den "Woke-Kapitalismus" und wurde in globale Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsprojekte (ESG) investiert.

„Experten warnen: "Wokeismus im Westen hilft China, die globale Führung zu übernehmen“

Tatsächlich reist Chinas Präsident Xi schon seit Monaten rund um die Welt und sagt immer wieder:

„Im Gegensatz zum Westen werden wir euch nicht vorschreiben, was ihr zu tun habt".

China-Experte Dean Cheng, früher bei der Heritage Foundation, weist darauf hin:

„Der westliche "Wokeismus" ist eine absolute Katastrophe, wenn es um realistische Diplomatie gegenüber einem Land wie China geht. Der Westen hat in der Vergangenheit zu Hause und im Ausland schlimme Dinge getan, aber der Wokeismus sagt, dass ihm niemals vergeben werden kann.“

Die mit Abstand beste Analyse lieferte mir mein guter Bekannter Dr. Marc Faber in seiner jüngsten Ausgabe des Gloom Boom Doom Reports. Er verlinkt darin einen sehr guten Artikel über „What and Why is Woke“ des Brownstone Instituts, der eine Erklärung liefert, was „Woke“ bedeutet und legt die Fehler und Absurdität dieser Idee schonungslos offen.

Der führende Autor dieser Abhandlung ist Paul Frijters, Professor für Wellbeing Economics in der Abteilung für Sozialpolitik an der London School of Economics, UK. Er ist spezialisiert auf angewandte Mikroökonometrie, einschließlich Arbeits-, Glücks- und Gesundheitsökonomie, und Co-Autor des Buchs „The Great Covid Panic“.

Auf den Punkt gebracht schreiben die Autoren, dass „Woke“ ein

„steriler Todeskult von unproduktiven, weinerlichen Kindern ist, die sich bei einem Überfall auf die Erwachsenen, die sie zu ersetzen hoffen, gegenseitig finden".

So schreiben die drei Autoren für das Brownstone Institute:

„Wir beginnen mit einer Liste von Einstellungselementen, die nach Ansicht der meisten Menschen zum Wokesein gehören sollten. Dabei haben wir die Qual der Wahl, denn es gibt ein ganzes Sammelsurium an Beispielen aus dem persönlichen, politischen und unternehmerischen Bereich, aus denen wir die Kernelemente herausfiltern können.

Hier sind unsere fünf wichtigsten:

Identitätsdiebstahl. Das beste Beispiel dafür ist die Aneignung des Geschlechts, bei der jeder, der sagt oder glaubt, eine Frau zu sein, tatsächlich eine Frau ist und von anderen auch so behandelt werden muss, auch unter Androhung sozialer Missbilligung und sogar gesetzlicher Strafen. Es fehlt der Respekt vor früheren Identitäten.

Illiberalität. Die "Woke"-Perspektive zeichnet sich in vielen Bereichen dadurch aus, dass sie den Glauben an öffentliche Debatten und den Wert unterschiedlicher Standpunkte aufgibt, bis hin zur Bereitschaft, in öffentliche Räume einzudringen und diese zu sabotieren, in denen solche Debatten und Standpunkte geführt werden.

Abschaffungskultur (Cancel-Culture). Der Imperativ der Abschaffung der Kultur zeigt sich in der Zerstörung von Symbolen und Ritualen der ehemals vorherrschenden westlichen Kultur: das Fällen von Denkmälern, die Verunstaltung von Kunstwerken, die Negierung traditioneller Feiertage, die Nutzung von Störungen und Chaos, um auf die Ursachen aufmerksam zu machen, und die Angriffe auf die Karrieren derjenigen, die die bestehende Kultur verteidigen.

Opferrolle. Woke setzt in der Öffentlichkeit vor allem auf Hilflosigkeit und Opferrolle, vorzugsweise die Opferrolle, die sich aus wahrgenommenen Ungerechtigkeiten durch die traditionelle westliche Kultur ergibt.

Alarmismus. Woke propagiert die Idee des Zusammenbruchs der Zivilisation aufgrund von durch den Menschen verursachten Bedrohungen (wie Klima, Viren oder die chinesische Regierung) und führt immer neue Totems ein, die angeblich diesen Zusammenbruch abwenden sollen.“

Die primären Aktivitäten der "Woke"-Bewegung können laut dieser Abhandlung von Professor Frijeters und seinen Kollegen „kollektiv als ein territorialer Überfall betrachtet werden: eine Übernahme der kulturellen und wirtschaftlichen Räume, die zuvor von anderen Gruppen und Kulturen besetzt waren. Dies ist ein historisch gesehen normaler Vorgang in Zeiten von Turbulenzen, wenn opportunistische Gruppen die Unruhe in der Bevölkerung ausnutzen, um Privilegien an sich zu reißen und die bestehende Kultur zu untergraben. In diesem Sinne ist das Phänomen des "Woke" nur eine Erweiterung anderer, recht junger Überfälle im Westen.“

Mit anderen Worten, möchte ich abschließend sagen, dass die „Woke“ Bewegung vor allem das Ziel verfolgt bestehende Werte durch neue „Unwerte“ zu ersetzen. Ähnlich wie auch andere Bewegungen, wie die Moderne Geldtheorie (MMT), auf die ich schon mehrfach eingegangen bin, versucht, die Schwächen eines Geldsystems auszunutzen und als Vorteile zu verkaufen.

Dass ein solches Wertesystem von der Mehrheit der Menschen abgelehnt wird, ist kaum verwunderlich.

Insofern dürfte die Schaffung der neuen BRICS-Währung ein ganz natürlicher Abwehrmechanismus sein, mit dem sich die bevölkerungsreichsten Länder der Welt, vom vordiktierten „neuen Wertesystems“ des Westens abkoppeln werden.

Forbes schließt seine Abhandlung mit den Worten:

„Eine neue Weltwirtschaftsordnung wird nicht über Nacht aus einer neuen BRICS-Währung oder einer Entdollarisierung entstehen. Aber sie kann möglicherweise aus der Verpflichtung der BRICS entstehen, ihre Politik zu koordinieren und zu innovieren - etwas, das diese Währungsinitiative darstellt.“

Meine Meinung: „Get woke, go broke“

Ich möchte nicht betonen müssen, dass ich grundsätzlich nie einen Menschen wegen seiner Rasse, Hautfarbe, Geschlecht oder sexuellen Neigungen beurteilen würde. Darum ist die „Einimpfung“ von universellen Schuldgefühlen und Überhöhung von Minderheiten als „bessere Menschen“, wie es die „Woke“ Bewegung versucht, das denkbar schlechteste Mittel um zu überzeugen, sondern nur ein weiteres Instrument um die Masse so zu manipulieren, dass sie für alle Kosten des wirtschaftlichen Neuanfangs (Great Reset) aufkommt, während die „Reichen“ weiterhin in ihren Privatjets herumfliegen und jüngst sogar einen neuen Helikopter-Service für Europa eröffnet haben. Wie der Privatfluganbieter Flexjet mitteilte, erwartet er für europäische Hubschrauberflüge eine starke Nachfrage von ultrareichen Kunden.  

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Hausdurchsuchung & Razzia bei Adler Real Estate – ein Wirecard Déjà-vu? https://cambridge-club.com/hausdurchsuchung-razzia-bei-adler-real-estate-ein-wirecard-deja-vu/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=hausdurchsuchung-razzia-bei-adler-real-estate-ein-wirecard-deja-vu Wed, 28 Jun 2023 01:39:00 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1661 Schon vor einigen Monaten gab es Gerüchte, dass es bei der deutschen Immobiliengesellschaft Adler Real Estate AG ungewöhnliche Vorgänge in den Bilanzen und sogar Vorwürfe zur Marktmanipulation gab. Nach einer längeren Phase von Ermittlungen wurde es heute ernst: europaweit wurden heute 21 Objekte vom Immobilien-Konzern durchsucht. Doch für Markt-Profis ist die Durchsuchung nicht überraschend. Denn […]

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Schon vor einigen Monaten gab es Gerüchte, dass es bei der deutschen Immobiliengesellschaft Adler Real Estate AG ungewöhnliche Vorgänge in den Bilanzen und sogar Vorwürfe zur Marktmanipulation gab. Nach einer längeren Phase von Ermittlungen wurde es heute ernst: europaweit wurden heute 21 Objekte vom Immobilien-Konzern durchsucht. Doch für Markt-Profis ist die Durchsuchung nicht überraschend. Denn schon im letzten Jahr hat der „investigative Short-Seller“ Fraser Perring auf einen möglichen Betrug aufmerksam gemacht. Fraser Perring wurde vor allem durch den Wirecard-Skandal bekannt und warnte frühzeitig vor einem großen Betrugsfall.

Was nun aktuell aus der Durchsuchung an die Oberfläche gespült wird, zeigt sich in Kürze. Doch eines ist auch klar: die deutschen Immobilien-Konzerne geraden immer mehr ins Kreuzfeuer. Nicht nur aus Sicht der bestehenden Vorwürfe bei Adler bzw. Betrug und Bilanzfälschung, sondern vor allem aus politischer Sicht. Denn aus Seiten der politischen Stimmen in Berlin wird schon längst über „Enteignungs-Szenarien“ von Immobilien-Konzernen diskutiert. So hat man ANSCHEINEND in Berlin schon entsprechende Vorwürfe für Enteignungen von Immobilien-Konzernen. Zunächst könnte es die Stadt Berlin betreffen, wo vor allem Vonovia betroffen wäre.

Der Druck auf die deutschen Immobilien-Riesen nimmt zu. Wie es nun um die großen Bestände ausländischer Immobilien-Unternehmen / -Investoren wie Blackrock etc. steht, ist pure Spekulation. Doch ein „Expertenteam“ in Berlin sieht eine Enteignung von Immobilien-Konzerne als möglich und soll sogar schon dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt werden, um die Durchführung zu genehmigen. Dies könnte der Paukenschlag für eine Enteignungswelle DEUTSCHLAND-weit werden.

Zurück zum potenziellen Adler-Skandal:

Die europaweite Durchsuchung in Berlin, Düsseldorf, Köln, Österreich, Niederlande, Portugal, Monaco, Luxemburg und Großbritannien soll Aufschluss über die Ungereimtheiten geben, die 2019 und 2020 entstanden sein sollten. Fraser Perring hat schon im letzten Jahr auf überbewertete Immobilien-Bestände hingewiesen, die dann durch das abgelehnte Testat von KPMG im Jahr 2021 zunächst ihren Höhepunkt gefunden hat.

Eins ist klar: Bilanzfälschungen durch falsche Bewertungen von Portfolios könnte eine viel größere Welle auslösen als von vielen erwartet. Denn auch Banken und Versicherungen halten an individuellen Bewertungen und Verzerrungen beim Risiko-Management ihrer Forderungen bzw. Einordnung der Bonität fest. Somit gibt es ziemlich wahrscheinlich bei vielen Banken und Versicherungen noch „Leichen“ im bilanziellen Keller, die dann zu einem viel größeren Skandal führen könnten. Ist Adler Real Estate jetzt DER schwarze Schwan?

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The post Hausdurchsuchung & Razzia bei Adler Real Estate – ein Wirecard Déjà-vu? first appeared on Cambridge Club.

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