Immobilien - Cambridge Club https://cambridge-club.com Wissen ist Macht Wed, 10 Apr 2024 13:17:17 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://i0.wp.com/cambridge-club.com/wp-content/uploads/2023/04/cropped-logo-anchor-small.png?fit=512%2C512&ssl=1 Immobilien - Cambridge Club https://cambridge-club.com 32 32 Immobilien: Eigennutzung oder Investitionsobjekt? https://cambridge-club.com/immobilien-eigennutzung-oder-investitionsobjekt/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=immobilien-eigennutzung-oder-investitionsobjekt Sun, 31 Mar 2024 09:51:19 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3088 Lohnt sich der Kauf von Immobilien zur Eigennutzung oder als Investitionsobjekt?Aus meiner Sicht kann ich bestätigen, dass der Bau einer Immobilie sehr lohnend sein kann. Mein leider früh im Alter von 49 Jahren verstorbener Vater, der ein erfahrener Handwerker und einst in der DDR gelernter Betonbauer war, brachte uns in eine gute Ausgangslage, um im […]

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Lohnt sich der Kauf von Immobilien zur Eigennutzung oder als Investitionsobjekt?

Aus meiner Sicht kann ich bestätigen, dass der Bau einer Immobilie sehr lohnend sein kann. Mein leider früh im Alter von 49 Jahren verstorbener Vater, der ein erfahrener Handwerker und einst in der DDR gelernter Betonbauer war, brachte uns in eine gute Ausgangslage, um im Südwesten Deutschlands 1993 ein Zweifamilienhaus in Eigenleistung bauen zu können. Obwohl es mittlerweile verkauft wurde, hätte das Haus heute einen Wert von mindestens 1 Millionen Euro.

Rechnen wir die damaligen reinen Baukosten, ohne unseren fiktiven Lohn ein, dann hat sich der Bau in Eigenleistung langfristig gelohnt, weil die für die Materialkosten aufgenommene Hypothek über die eingesparte Miete relativ schnell abgetragen werden konnte.

Der größte Preisaufschwung trat erst nach dem Jahr 2010 zutage und war davor eher langsam.

Wer also die bei Handwerkern üblichen Lohn- & Nebenkosten durch eigene Arbeitsleistung ersetzen kann und motiviert ist, anzupacken, dem kann ich also bereits jetzt vorhersagen, dass sich der Bau einer Immobilie zur Eigennutzung, mit Vermietungspotenzial sehr gut rechnen kann.

Anders sieht es beim Kauf von Immobilien aus, die sich monetär vermutlich nicht immer so gut rechnen lassen, wie Sie das womöglich in guten Zeiten erträumen. Dennoch bringt eine mehrheitlich abbezahlte Immobilie ein gewisses Maß an psychologischer Absicherung mit sich.

Ob sich eine Immobilie in Zukunft rechnet, lässt sich nicht einmal so einfach vorhersagen. Denn schlussendlich ist die Frage einerseits, ob Sie die Nominalpreise oder die Realpreise (abzüglich der Inflationsrate) betrachten wollen. Außerdem sollte berücksichtigt werden, welche Alternativen es für Ihre Geldanlagen gibt und wie sicher deren Renditen sind.

Das hört sich leichter an als es tatsächlich ist, denn selbst Experten kennen nur die Vergangenheit und leiten ihre Empfehlungen meist allein aus den jüngeren Phasen über meist 10 bis 20 Jahren oder seltener noch vielleicht über 30-50 Jahre ab, während die Historie über der letzten wenigstens 50-100 oder gar 200-300 Jahre gar keine Rolle spielt, obwohl unsere direkten Vorfahren in diesen Zeiträumen enorme Einbrüche ihres Wohlstands und mitunter sogar lebensbedrohliche Situationen meistern mussten, sonst wären wir ja heute gar nicht auf der Welt.

Aus meiner Familie weiß ich von einigen glücklichen Zufällen, während der beiden Weltkriege zu berichten, denen sie ihr Leben zu verdanken haben. Schließlich muss ich aber aus einer Vermögensperspektive betonen, dass meine Vorfahren – wie die Mehrheit aller Deutschen – praktisch ihre gesamten Ersparnisse und leider auch ihren Immobilienbesitz in den Kriegs- und Nachkriegsperioden verloren oder für einen sehr bescheidenen Lebensabend ausgegeben haben.

Der Josephspfennig, der auf das Gedankenexperiment von Richard Price, in seinem Buch „An Appeal to the Public on the Subject of National Debt“ „Ein Appell an die Öffentlichkeit zum Thema Staatsverschuldung“, zurückgeht und für eine beliebige Anlagesumme, durch den Zinseszinseffekt eine exponentielle Wachstumskurve errechnete, wird also durch den ständigen Zyklus von wiederkehrenden historischen Ereignisse der wirtschaftlichen Veränderungen (Wettbewerb), wie durch Kriege und Zahlungsausfälle widerlegt.

Zumindest ein Großteil der Bevölkerung wird also niemals ein Vermögen aufbauen können, geschweige denn es über mehrere Generationen halten.

Ausnahmen bestätigen die Regel, wie von sehr bekannten deutschstämmigen Bankiersfamilien, die ihre Vermögenswerte über Generationen aufzubauen wussten und so geschickt und weltweit gestreut investiert haben, dass sie bisher selbst die schlimmsten Phasen überstanden.

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Daraus leite ich ab, dass es zwar immer sinnvoll ist Geld zu sparen, anstatt es sofort für den Konsum auszugeben. Ein Sparer sollte aber auch intelligent sein und darf sich nicht auf immer und ewig auf eine Anlageklasse (Aktien, Immobilien, Edelmetalle, „Kryptos“, Kreditpapiere) oder eine einzige Anlagestrategie zur Vermehrung seines Kapitals verlassen.

Auch hier gilt immer die Regel: Wer einen besonders großen Wissensvorsprung besitzt und die Chancen & Risiken genauestens kennt, darf phasenweise viel Geld oder alles auf eine Karte setzen, bis er ein ausreichend großes Vermögen aufgebaut hat, um dieses zu streuen.

Immobilieninvestments können besser als ihr Ruf sein

Beim selbst genutzten Eigenheim oder der Eigentumswohnung gilt der Leitspruch:

Schulden sind kein Geschenk der Bank, sondern eine Belastung.

Bei vermieteten Wohnungen sieht das teils anders aus, je nach Lage und Wohnbedarf lassen sich damit ausgezeichnete Gewinne erwirtschaften, sodass eine Hypothek darauf für die Kalkulation nicht schlecht sein muss.

Allerdings sollten alle angehenden Immobilieninvestoren nie vergessen, dass Hypotheken in schlechten Zeiten „fällig“ werden könnten und die Bank stets ein Auge auf die Kennzahlen hat, wie das Kredit/Wert-Verhältnis (LTV). Verschlechtert sich der Wert oder das erzielbare Einkommen aus Vermietung im Verhältnis zur Kreditsumme, so kann das zu einem Problem führen.

Das klassische kreditfinanzierte Eigenheim, sollte immer mit ausreichend hoher Tilgungsrate und damit einer stetig wachsenden Eigenkapitaldeckung versehen werden, wobei die Deckung dieses Eigentums auch auf dem Wege eines diversifizierten Wertpapierdepots erfolgen kann, das aus Anleihen, Aktien, Edelmetalle, ETFs und aktiv verwalteten Fonds besteht. Auf diese Weise lassen sich die Renditen „verwalten“ und die Fremdkapitalquote dynamisch an das jeweils vorherrschende Zinsniveau anpassen.

Gleiche Rendite, weniger Risiko: Häuser schlagen Aktien:

„In einem mehrjährigen Projekt trug der Bonner Ökonom Moritz Schularick gemeinsam mit mehreren Kollegen für verschiedene Anlageklassen die Renditen seit 1870 zusammen.

Insgesamt untersuchten sie 16 Länder. Ein in diesem Umfang bislang einmaliger Vergleich.

Die Ergebnisse ihrer Auswertungen überraschen: Wohnimmobilien schneiden besser ab als Aktien. Der Renditeunterschied fällt zwar nur knapp aus, aber die Immobilien schwanken im Verlauf deutlich weniger stark. Damit wird eine bekannte „Spielregel“ der Kapitalanlage auf den Kopf gestellt.

Bislang waren sich die Experten einig: Sichere, schwankungsarme Anlagen werfen weniger Rendite ab als schwankungsanfälligere. Wer höhere Erträge sucht, muss auch höhere Risiken eingehen in Form von Kursausschlägen und vorübergehenden Kursverlusten.

Wohnimmobilien tanzen beim Langfristvergleich von Schularick und Kollegen jedoch aus der Reihe. Im Zeitraum von 1870 bis 2015 erreichten sie eine durchschnittliche jährliche Rendite von 8,72 Prozent. Aktienanleger hingegen erzielten lediglich 7,8 Prozent.

Bei einer etwas zeitlich näherliegenden Periode liegen Aktien zwar vor den Wohnimmobilien, allerdings nur knapp. Von 1950 bis 2015 errechneten die Ökonomen eine durchschnittliche Aktienrendite von 9,6 Prozent pro Jahr. Wohnimmobilien stehen in diesem Zeitraum mit 8,3 Prozent jährlicher Durchschnittsrendite in der Datenbank.

Für beide Zeitreihen lässt sich also sagen: Immobilien und Aktien sind auf Grund ihrer Rendite gleichermaßen attraktiv für Anleger.“  Quelle: Deutsches Institut für Altersvorsorge

Besonders die Immobilienkäufer der Jahre 2021/22 mussten erstmals seit Jahren wieder mit rückläufigen Immobilienwerten zurechtkommen. Laut der Bausparkasse Schwäbisch Hall kostete eine durchschnittliche Eigentumswohnung Anfang 2022 noch 318.000 €, die Sie heute für 265.000 € kaufen können. Das ergibt eine „Ersparnis“ von 53.000 € oder 16%.

Mit anderen Worten: Trotz der aktuell höheren Finanzierungskosten, haben jene Käufer einen Vorteil, die etwas abgewartet haben und nicht allein wegen der vermeintlichen Tiefst-Zinsen eine Wohnung kauften.

Das ist das Naturgesetz von Angebot und Nachfrage und beweist wieder, dass derjenige den besseren „Deal“ bekommt, der antizyklisch handelt und bei einer erkennbaren Überhitzungsphase klugerweise abwartet, bis die Nachfrage zurückgeht.

Es ist derzeit gar nicht so leicht vorherzusehen, ob die Kaufpreise schon günstig genug sind. Nehmen wir aber an, dass es in den nächsten Jahren kaum eine Chance gibt, das Wohnraumangebot zu erhöhen – schon allein weil derzeit von der Regierung alles nur erdenkliche unternommen wird, um den Wohnraum weiter zu verknappen – so scheint mir ein Kaufpreis von rund 265.000 € nicht einmal mehr so stark übertrieben, auch wenn diese Wohnung vor 2016 noch unter 200.000 € kostete. Bedenken Sie, dass es seitdem auch eine Inflationswelle bei Energie, wie dem für die Baustoffherstellung unverzichtbarem Rohöl von rund 100% gab, zudem benötigen Fliesen oder Dachziegel viel Energie und auch Stahl und Zement sind nicht mehr günstiger zu bekommen. Obendrein schlägt die allgemeine Inflationsrate auch bei den Löhnen zu Buche, während die Überalterung und sichtbar gewachsenen Ansprüche der Gesellschaft immer weniger junge Facharbeiter für den Bau oder einfache Bauhelfer hervorbringt.

Sie sehen das alles gut an der Preisentwicklung von Neubauhäusern, wie wir seit dem Beginn der ominösen Pandemie, die eher ein Auslöser war für schon längst vorbereitete und angestaute Probleme, wie der Inflationswelle in Kombination mit einer Zinswende und verbunden mit einer geopolitischen Zeitenwende sowie einer ganzen Reihe von grotesken politischen Fehlentscheidungen und falschen Anreizen. Laut Schwäbisch Hall liegen die Neubaukosten mittlerweile >200.000 € oder 40% höher als bei Bestandsimmobilien oder Wohnungen.

Der Kaufpreis für Neubauimmobilien ist allein seit 2020 um rund +55% gestiegen. Für alle die noch gerade rechtzeitig vor der Pandemie neu gebaut haben, wäre das eine tolle Rendite – sofern sich diese Preise tatsächlich beim Weiterverkauf noch erzielen lassen. Darüber sollte jeder nachdenken, denn heute scheinen vor allem Käufer von Mietwohnungen oder älteren Immobilien einen geldwerten Vorteil zu haben, während Bauherren oder frische Neubaubesitzer eher dem Risiko von schwer verkäuflichen Immobilien und überhöhten Baupreisen ausgesetzt scheinen.

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LIVE-Webinar Brasilien: Traumrenditen & Traumstrände https://cambridge-club.com/brasilien-traumrenditen-traumstraende/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=brasilien-traumrenditen-traumstraende Thu, 25 Jan 2024 15:22:50 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2868 Am Montag, den 29. Januar um 19:00 Uhr (deutscher Zeit) findet das erste Cambridge-Club Geheimrats-Webinar 2024 statt zum Thema: Auswanderer berichtet über Investitionschance in Brasilien: Brasilien bietet einmalige Anlagemöglichkeiten in der Krise mit hohen Renditepotenzialen.Mit einer Rendite von +23% waren brasilianische Aktien im Jahr 2023 der Gewinner innerhalb der Emerging Markets.Über die günstige Bewertung der Börse […]

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Am Montag, den 29. Januar um 19:00 Uhr (deutscher Zeit) findet das erste Cambridge-Club Geheimrats-Webinar 2024 statt zum Thema: Auswanderer berichtet über Investitionschance in Brasilien:

Brasilien bietet einmalige Anlagemöglichkeiten in der Krise mit hohen Renditepotenzialen.

Mit einer Rendite von +23% waren brasilianische Aktien im Jahr 2023 der Gewinner innerhalb der Emerging Markets.

Über die günstige Bewertung der Börse Brasiliens (KGV: 10) ist kein Geheimnis, über das ich häufig berichtet habe.

Der eigentliche Grund für meinen positiven Ausblick, liegt aber darin, dass Brasilien seine Rohstoffe nach China verkaufen und dafür sehr preiswert Investitionsgüter für den Aufbau seiner Wirtschaft bezieht, ohne über den US-Dollar zu gehen.

Brasilien gehört damit zu den BRICS+ Ländern, die sich aus den Fesseln des Dollarsystems befreien konnten und darum ein hohes Wachstum erleben.

Die Anlageexperten von NZZ Themarket aus der Schweiz betonten in ihrem Jahresausblick 2024:

„Es ist ein bemerkenswertes Zeichen von Stärke, dass Brasiliens Aktienmarkt dermaßen gut abgeschnitten hat, obwohl China in einer tiefen Baisse steckte.“

Wir würden deshalb weiterhin auf Brasilien setzen, zumal die Zentralbank dort bereits begonnen hat, die Zinsen zu senken."

Wer sich jetzt noch positioniert, profitiert von sehr guten Wechselkursen von >5 Real für 1 Euro.

Wir beleuchten die Anlagechancen bei brasilianischen Aktien, Anleihen und Immobilien, mit einem Finanzexperten vor Ort:

Liebe Trader,

ich hoffe es geht Dir gut.

Ich bin nun seit 3 Monaten in Brasilien, im Reserva do Paiva.

Mittlerweile habe ich mir ein noch genaueres Bild machen können und darf Dir mitteilen, dass ein Investment hier vor Ort unbedingt zu empfehlen ist. Die Zinsen sinken hier wieder, was die Immobilienpreise noch stärker steigen lässt. Reserva do Paiva ist sowohl von der Sicherheit, Sauberkeit und rechtlichen Vertragssicherheit eher mit einem beschaulichen Örtchen in Europa zu vergleichen.

Unsere Kinder spielen mittlerweile im Haus der Enkel der Familie Brennand. (Denen gehört hier fast alles) Und dadurch bin ich vorgestern an einen Termin zum Pre-Selling des neuen Luxus-Immobilienprojektes „Evoke“ gekommen. Die bewährte und angesehene Baufirma OR (Odebrecht) baut nun ihr 11. Projekt im Reserva do Paiva.

Haltet Euch fest:

59qm für 92.000 EUR, Penthouse auf 2 Etagen für 169.000 EUR…durch 15% Rabatt. Zahlbar in kleinen Raten, die man sich aussuchen kann. Wir reden hier nicht von Baublöcken, sondern von Wohnungen im Stil von Luxus-Resorts. Kann man später mit Booking, Airbnb usw. vermieten.

Konkrete Informationen gibt es nur auf spezielle Einladung vom Bauträger. Ich habe selbst zweimal gesehen, wie Leute ohne Termin, weggeschickt wurden. In den ersten 10 Tagen (seit 15.01. begannen die Vorstellungstermine) sind 40% der Wohnungen verkauft worden.

Ich habe durch meine Kontakte, extra für deutsche Investoren, am Montag um 19 Uhr eine exklusive Webkonferenz organisieren können. Den Link sende ich Euch gleich und würde mich sehr über Eure Teilnahme freuen. OR (Odebrecht), einer der bekanntesten und größten Bauträger Brasiliens überzeugt durch erstklassige Bauqualität. (Habe selbst mehrfach bis zur Fertigstellung investiert)

Die Kaufpreise werden bereits im Februar nach oben hin angehoben. Alle Apartments im EVOKE ab 5. Stock mit Meerblick. Roof-Top Pool, Sportsbar, Fitness-Center, Kino, Waschsalon, Poolanlage, Autowaschsalon…das musst Du einmal gesehen haben! Return of Invest ca. 12 Jahre.

Ich habe z.B. von zwei Verano-Apartments aus Kauf 2021 jetzt eines verkauft, womit ich einen Großteil des Garten-Apartments bezahlen konnte. Im Endeffekt hat es mich jetzt knapp die Hälfte gekostet und hat einen Wert von 250-300k. Die Miete wird ab Juli/August knapp 1800 Euro betragen. Man kann darauf Steuern zahlen, wenn man möchte.

Wenn man einmal raushat, wie das alles zwischen D und BRA funktioniert, ist das ziemlich unkompliziert.

Liebe Grüße

Mark

Auswandern: Neben unendlich langen Traumstränden, bietet Brasilien deutlich niedrigere Einkommens-Steuern als in Deutschland von 0-27,5% pro Jahr sowie international wettbewerbsfähige Unternehmenssteuern (15%). Zudem können auch digitale Nomaden bis zu zwei Jahre in Brasilien leben, wenn sie ausreichend Einkommen (rund 1.400 € im Monat) oder rund 16.000 € Bankguthaben nachweisen können.

Wer Interesse hat oder jemanden kennt, der sich für Investitionen in Auslandsimmobilien interessiert, darf sich gerne anmelden oder Freunde einladen.

Voraussetzung für den Kauf ist eine Mitgliedschaft im Cambridge Investment Club, aber die gibt es im Falle eines Kaufs "gratis" für ein Jahr dazu.

Blocken Sie sich jetzt den Webinar-Termin am Montag, den 29. Januar um 18:00 Uhr (deutscher Zeit) & stellen Sie sicher, das Sie bereits in unserem kostenfreien Newsletter angemeldet sind.

Wer zum Live-Webinar eingeladen werden möchte, sollte sich am besten so schnell wie möglich bei unserem GRATIS-Newsletter, den Cambridge Club Geheimrats-Briefen registrieren:

https://cambridge-club.com/geheimrats-briefe/

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Scharfe Rezession befeuert das Immobilien-Risiko https://cambridge-club.com/scharfe-rezession-befeuert-das-immobilien-risiko/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=scharfe-rezession-befeuert-das-immobilien-risiko Fri, 10 Nov 2023 08:28:04 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2342 Darum ist eine Rezession über die nächsten 24 Monate unvermeidlich Zu meiner Kernthese seit Start des neuen Formats „Finanzfreiheit“ gehörte die Erwartung einer schweren Rezession und Finanzkrise in den USA und innerhalb der Kernländer in der EU, die wir als Kaufchance für „wahrhaftig reale Vermögenswerte“ nutzen wollen.Die Rezessions-These hat über die Sommermonate weitere Nahrung erhaltenSie […]

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Darum ist eine Rezession über die nächsten 24 Monate unvermeidlich

Zu meiner Kernthese seit Start des neuen Formats „Finanzfreiheit“ gehörte die Erwartung einer schweren Rezession und Finanzkrise in den USA und innerhalb der Kernländer in der EU, die wir als Kaufchance für „wahrhaftig reale Vermögenswerte“ nutzen wollen.

Die Rezessions-These hat über die Sommermonate weitere Nahrung erhalten

Sie können heute schon behaupten, dass wir uns mitten in einer schweren Rezession befinden, wenn Sie sich die aussichtslose Lage von Rentnern und jüngeren Arbeitnehmern ansehen. Deren geringeren Einkommen wurden durch die erheblichen Preissteigerungen und Steuern aufgefressen. Aber auch bei den wohlhabenden Haushalten, die früher gerne als „Rentiers“ bezeichnet wurden, deren Einkommen durch Dividenden oder Anleihenzinsen aufgebessert werden, hat sich die Netto-Vermögenssituation erheblich eintrübt. Tatsächlich sind über die letzten zwei Jahre mehr Millionäre aus der Statistik hinaus geflogen, als neue erschaffen wurden.

Eine Million Euro oder knapp 2 Millionen D-Mark, sind schon längst nicht mehr so werthaltig, wie es vor 2020 einmal war!

Darum ist es durchaus bemerkenswert, wie häufig derzeit in Finanzmagazinen oder Tageszeitungen vom „Soft Landing“, also einer „weichen Landung“ der Wirtschaft geschrieben wird.

In Wahrheit sehe ich jedoch immer mehr Gründe für eine äußerst harte Landung, die eher dem Aufschlagen auf dem Betonboden gleicht.

Auf die Gründe der harten Landung komme ich gleich zu sprechen, jedoch möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass vor einer Rezession, historisch betrachtet, häufig von einer „weichen Landung“ die Rede ist. Die Marktstrategen von NZZ The Market haben einige Zeitungs-Ausschnitte der letzten Jahrzehnte gesammelt und schlossen daraus, dass Schlagzeilen mit „Soft Landing“ Betonung in den Jahren 1973, 1980, 1989, 2000/01 sowie wie Sie sich möglicherweise erinnern auch 2007, kurz vor der schweren Finanzkrise erschienen.

Wie der langjährig erfahrene Wirtschafts-Redakteur Mark Dittli betont: „Jede dieser Hoffnungen auf eine sanfte Landung wurde enttäuscht.“

Diese Zeichen sprechen für eine scharfe Rezession

Für die Volkswirte war die Robustheit des Arbeitsmarkts stets ein Hoffnungsschimmer, weil keine Rezession ohne Arbeitsplatzabbau stattfinden kann. Andererseits wird die US-Notenbank die Zinsen voraussichtlich nicht deutlich senken, solange die Arbeitslosenrate um 4-5% verharrt. In Vergangenheit war erst ein deutlicher Sprung in Richtung 10% als Auslöser für Zinssenkungen nötig. Zudem bleibt die Kerninflationsrate mit 4% ebenfalls so hoch, dass eine Zinssenkung kaum über das Maß von 1% hinausgehen dürfte.

Im Oktober hat die US-Wirtschaft nur 150’000 neue Stellen geschaffen und damit nach langer Zeit zum ersten Mal die Erwartungen der Ökonomen enttäuscht.

Das größte Risiko überhaupt tragen Immobilien-Anlagen

Aus meiner Sicht wurde das erfreuliche BIP-Wachstum des abgeschlossenen Jahrzehnts, durch eine höhere Verschuldung der privaten Haushalte ermöglicht, die von extrem günstigen Kreditzinsen angefacht wurde.

Billionen wurden nach der Finanzkrise 2008 direkt und indirekt in das Finanzsystem gepumpt.

Natürlich haben diese geldpolitischen Maßnahmen die Wirtschaft gestützt. Dabei haben vor allem Verbraucher und der Staat selbst die mutmaßlich billigen Schulden angehäuft und stehen nun vor dem Dilemma, dass eine Rückzahlung zu Lebzeiten – ohne erheblichen Abbau der Kaufkraft – nicht mehr möglich ist.

Die Notenbank von New York beziffert das Kreditniveau der Privathaushalte auf 17 Billionen US$, wobei die Hypotheken mit 12 Billionen US$ mit 70% den Löwenanteil der Kreditaufnahme ausmacht:

In der heutigen zusätzlichen Analyse untersuchen wir den Immobilienmarkt 

Die von Hedgeye veröffentlichte Grafik zeigt Hypothekentransaktionen im Wert von Billionen von Dollar:

„Die Daten zeigen, dass die Hypothekennachfrage seit dem Höchststand im Jahr 2021 um 64 % zurückgegangen ist und ein Niveau erreicht hat, das zuletzt 1994 beobachtet wurde - und damit 85 % unter dem historischen Höchststand liegt.“

Das Bloomberg Businessweek Magazin titelte in seiner Ausgabe vom 6. November, dass eine langfristige Hypothekenfinanzierung für junge Hauskäufer auf dem derzeitigen Immobilienpreisniveau praktisch unmöglich ist und wie die Analysten bei Hedgeye betonen:

„Als die Hypothekenzinsen das letzte Mal die 8 %-Marke erreichten, waren die Hauspreise fast halb so hoch wie heute. "Um ein ähnliches Erschwinglichkeitsniveau wie vor der Pandemie zu erreichen, müssten die Immobilienpreise um 38 % gesenkt werden, oder aber die Einkommen müssten um über 60 % steigen.“

Das Verhältnis von Einkommen zu Immobilienpreisen liegt derzeit sogar höher als 2005 – zwei Jahre vor Ausbruch der Banken- und Finanzkrise:

Jede siebte Immobilientransaktion in den USA wird mit einem Verlust geschlossen

Um als Immobilieninvestor noch verlustfrei zu wirtschaften, wäre derzeit eine Mietrendite von schätzungsweise 6-8% nötig. Das ist aber bei den meisten Objekten nicht der Fall und viele Unternehmen wie Privathaushalte können bereits jetzt keine höheren Miet- und Nebenkosten bezahlen. Also muss es beim aktuellen Zinsniveau zwangsläufig zur Liquidation der Immobilienvermögen kommen. Wobei die Immobilien nicht verschwinden, sondern von den überschuldeten spekulativen Anlegern zu den hart gesottenen Investoren wandern, die mit 70-100% Eigenkapital und realistischen Mietrenditen kalkulieren.

Große Immobilienvermögen stehen schon am Beginn eines Liquidationszyklus

IMMOBILIEN MIT FREMDKAPITAL SIND „HARAKIRI-ANLAGEN“

Die Risiken von kreditfinanzierten Immobilieninvestitionen lässt sich leicht am Kursverlauf der Vonovia SE (ISIN: DE000A1ML7J1) in Abbildung 1 ablesen. Obwohl das Immobilienvermögen seit 2014 von 12,8 auf mittlerweile rund 90 Milliarden Euro gewachsen ist und die Aktie zwischenzeitlich, an der Spitze des deutschen Wohnimmobilienbooms bis zu +250% gestiegen war, konnten Anleger hier nach dem erfolgten Einbruch der Kurse, netto über knapp 9 Jahre kaum Renditen erwirtschaften.

Die hohe Fremdkapitalquote von rund 65-70% der Bilanzsumme zehrt praktisch das gesamte Gewinnpolster auf, das sich aus dem Erwerb des Immobilienportfolios ergeben hat.

Hingegen sehen Sie in Abbildung 2 die starke Entwicklung eines mit 80% eigenkapitalfinanzierten offenen Wohnimmobilien-Fonds Fokus Wohnen Deutschland (ISIN: DE000A12BSB8), der trotz einer zuletzt doch verhaltenen Wertentwicklung der Immobilienpreise im gleichen Zeitraum noch eine gesunde Rendite von +40% erwirtschaften konnte und dabei seine jährlichen Erträge aus den Mieteinnahmen der zu >90% vermieteten Wohnungen ausgeschüttet hat. Derzeit würde ich aufgrund der Marktrisiken jedoch keine offenen oder noch schlimmer geschlossenen Immobilienfonds erwerben und sehe viele börsennotierte Immobilienaktien tatsächlich als hochgradig Pleitegefährdet an.

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Immobilien: kommt 2024 der Knock-Out? https://cambridge-club.com/immobilien-kommt-2024-der-knock-out/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=immobilien-kommt-2024-der-knock-out Tue, 07 Nov 2023 19:34:00 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2332 Deutschland ist nicht der Nabel der Welt, aber die Nabelschnur der Europäischen Union. 2024 kommt auf Deutschland eine Welle von Kostenproblemen zu. Es ist nicht nur die Maut, die alle beweglichen Güter mit Lieferströmen über Autobahnen überproportional nach oben treibt. Steuern haben immer einen exponentiellen Teuerungsfaktor, weil die Verkaufspreise noch mit 19% Umsatz- (Mehrwert)Steuer belegt […]

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Deutschland ist nicht der Nabel der Welt, aber die Nabelschnur der Europäischen Union. 2024 kommt auf Deutschland eine Welle von Kostenproblemen zu. Es ist nicht nur die Maut, die alle beweglichen Güter mit Lieferströmen über Autobahnen überproportional nach oben treibt. Steuern haben immer einen exponentiellen Teuerungsfaktor, weil die Verkaufspreise noch mit 19% Umsatz- (Mehrwert)Steuer belegt werden.

Der nächste Turbo ist die Abgabenanhebung der CO2-Steuer. Kurz und knapp sehe ich allein aus den angesprochenen Kostenpunkten durch erhöhte Steuern ein durchaus hohes Potenzial für Preiserhöhungen. Doch damit nicht genug: 2024 wird im Restaurantbetrieb die Umsatzsteuer wieder auf 19% angehoben. Das alles gepaart mit dem Bürgergeld könnte es für Restaurantbetreiber schwierig mit den Mitarbeitern werden.

Bevor ich gleich auf das Thema Immobilien zu sprechen komme, muss man die Lohn-Preis-Spirale ansprechen, die sich aus dem gesamten Gemisch der Kostenexplosion besprechen. Löhne werden 2024 steigen müssen. Die politischen Lockangebote durch das Bürgergeld zwingt vor allem im Niedriglohn-Sektor die Arbeitgeber zu massiven Preiserhöhungen. Ob die Konsumenten bei diesem gesamten Umfeld überhaupt noch liquide sind, bleibt hier eine offene Frage.

Die offene Frage ist auch das neue „Heizungsgesetz“. Die neuen Verordnungen verlangen ziemlich hohe Investitionen. Dabei ist die Anzahl der Kredite vieler Immobilien-Besitzer aufgrund der vorherigen Nullzins-Politik sehr hoch. Nachdem die Zinsen jetzt einen rasanten Anstieg von 400-500% haben, wird bei einer Roll-over Finanzierung die Immobilienfinanzierung deutlich teurer. Dazu folgen in einigen Fällen die Investitionen für die Sanierung im „Heizungsgesetz“. Die Kredite für solche staatlich / planwirtschaftlich verordneten Sanierungen können NICHT auf Basis der alten Kredite aufgenommen werden.

Die Unsicherheit auf dem Lager der Immobilien-Käufer ist groß und sorgt für Zurückhaltung. Die Folge ist: Preise für Immobilien purzeln. Wie geht nun der Kreditgeber (Bank) mit solchen Fällen um? Auf der einen Seite muss die Bank gleich 3 Augen zudrücken, weil bei einer Anhebung der Rückzahlung von Krediten im Zweifelsfall zu niedrigeren Preisen die Immobilien versteigern muss. Oder die andere Seite: die Bank muss entsprechende Rückstellungen für Kreditausfälle und Wertberichtigung ausbauen bzw. in der Bilanz darstellen.

Die großen Player wie Vinovia müssen jetzt ähnliche Geschichten machen, wie es bei der Silicon Vallye Bank (Pleite) im Falle der Anleiheverkäufe geschehen ist. In den „Büchern“ steht zwar ein Buchwert, der aber nichts mit dem Realwert zu tun hat. Spätestens in diesem Moment platzt die Bombe der legalen Bilanzmanipulation. Vonovia hat dadurch als DAX-Konzern zwar Liquidität gewonnen, aber unter Wert verkauft. Die Börse nimmt es dennoch zunächst positiv auf. Es ist immer die Frage der Unternehmens-Kommunikation.

Was kommt auf den deutsch/europäischen Immobilien-Sektor im Jahr 2024 zu?

Die neuen Regulierungen sind ziemlich unüberschaubar. Deshalb gehe ich von einer weiteren Zurückhaltung auf der Käuferseite aus und die Banken müssen sich entsprechend auf potenzielle Ausfälle einrichten. Dazu folgt ein wahrscheinlicher Inflations-Tsunami der zweiten Welle. Mieten könnten aufgrund von Angebot und Nachfrage steigen, aber die Grundpreise eher fallen. Die Nachfrage für Immobilien-Käufe dagegen fällt und somit fallen auch die Preise.

Im Zuge des geplanten Vermögensregisters und rechtlich bereits eingeleiteten Gesetze mit der Enteignung „zum Wohl“ schürt noch einen zusätzlichen Angstfaktor. Steigende Inflation bei explodierenden Kosten entsteht der Verlust der Kaufkraft und Wertberichtigung bei Immobilien-Konzernen und Banken. Alles kombiniert kann man von einer entsprechenden Schrumpfung der Wirtschaft und wachsenden Insolvenzen für 2024 ausgehen.

Und dazu kommt noch diese Meldung:

Mit dem Insolvenzantrag von WeWorks ist ein Gewerbeimmobilien-Konzern in den USA in Schieflage. Vor einiger Zeit war die Firma noch mit rund 50 Milliarden US Dollar bewertet. Es zeigt somit, dass die Immobilien-Krise nicht nur in Deutschland, sondern längst weltweit angekommen ist.

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PULVERFASS – Wirtschaft, DAX & Börsen-Bewertung https://cambridge-club.com/pulverfass-wirtschaft-dax-boersen-bewertung/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=pulverfass-wirtschaft-dax-boersen-bewertung Thu, 15 Jun 2023 07:10:17 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1347 Zurzeit schwächt sich die Wirtschaft in der EU und den USA ab und dürfte schon seit Herbst in einer Rezession oder beginnenden länger anhaltenden Stagflationsphase stecken. So schreibt der begnadete Börsenanalyst und Edelmetallexperte Claus Vogt: „Die Kombination aus Rezession, Bankenkrise, Immobilienbaisse und extrem überbewerteter Börse gleicht einem Pulverfass.“ Wir erleben nun die erste Phase des […]

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Zurzeit schwächt sich die Wirtschaft in der EU und den USA ab und dürfte schon seit Herbst in einer Rezession oder beginnenden länger anhaltenden Stagflationsphase stecken. So schreibt der begnadete Börsenanalyst und Edelmetallexperte Claus Vogt: „Die Kombination aus Rezession, Bankenkrise, Immobilienbaisse und extrem überbewerteter Börse gleicht einem Pulverfass.“

Wir erleben nun die erste Phase des Abschwungs, die ausgelöst durch den steilen Zinsanstieg die Konsumnachfrage schwächt. Dabei ist ein Effekt aktuell besonders gut zu beobachten und wurde von Analysten noch nicht hinreichend erfasst. Dabei geht es darum, dass die Preise – welche zuvor teils über Gebühr und in Erwartung weiter steigender Energiepreise vorsorglich und zur Erhöhung der Gewinnmargen erhöht wurden – aktuell nicht schnell genug gesenkt werden. Dies führt zu einem „Käuferstreik“, zumal die Reallöhne stark gefallen sind und sich die Konsumenten auf lebensnotwendige Güter fokussieren. Sichtbar ist dieser Effekt auch an den weltweit verkauften Kartons, die in den letzten Monaten drastisch eingebrochen sind. Mittlerweile gleicht der Einbruch bei Kartonverpackungen der schweren weltweiten Rezession der Jahre 2001 und 2009.

In Deutschland kommt erschwerend hinzu, dass wir es vermutlich dort mit der in Wirtschaftsbelangen unfähigsten Regierung aller Zeiten zu tun  haben, deren Zukunftspläne den Mittelstand in den Ruin treiben. Markus Meyer, Verbandspräsident für Möbelhäuser und Küchen bemängelt, dass Habecks Arbeit derzeit ideologisch getrieben wäre:

„Er macht nicht den Job, der ihm übertragen wurde. Wir haben gerade keinen Wirtschaftsminister mehr in Deutschland – wir haben einen Anti-Wirtschaftsminister."

Für den Mathematiker und Optionshändler Nassim Taleb – der letzte Woche ein sehr spannendes 30-minütiges Youtube-Interview mit Bloomberg gab – haben die aktuellen Probleme ihren Ursprung in den übertriebenen Reaktionen auf die Finanzkrise 2008, in der die Zinsen plötzlich von 5-6 % auf 0 % gesenkt wurden. Damals wurde das akute Problem der Refinanzierung im Immobilienbereich zwar zunächst entschärft, doch angesichts des scheinbar inflationsfreien Wachstums, wurden die Zinsen zu lange und zu tief belassen, womit sich ein neuer kreditfinanzierter Boom anschloss. Diese Investitionswelle erfasste zunächst den Immobiliensektor und alle anderen Sektoren. Mit dem Ergebnis, dass diese mit Fremd- statt mit Eigenkapital finanziert wurden. Das frei gewordene Eigenkapital oder Risikokapital wurde danach als eine Folge dieser Tiefstzinsen vor allem in defizitäre Startup-Unternehmen (Venture Capital) investiert, die hohe Renditen versprachen.

Mit den höheren nominalen Zinsen, bricht das Kartenhaus dieser Investitionswelle nun zusammen.

Ein kürzlich veröffentlichtes IWF-Papier: Geowirtschaftliche Fragmentierung und die Zukunft des multilateralen Systems schätzt, dass die so genannte "geoökonomische Fragmentierung" das globale Wirtschaftsaufkommen (BIP) um einen (niedrigen) zweistelligen Prozentsatz reduzieren und ein großes Risiko für Investoren darstellen könnte.

So berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland RND:

„Die Gefahr einer unkontrollierten Kettenreaktion in der Finanzwirtschaft bestehe nach wie vor. Energiepreise können wieder außer Kontrolle geraten. Ein geoökonomischer Krieg schaukelt sich hoch. IWF-Chefvolkswirt Pierre-Olivier Gourinchas warnt zu Recht vor einer Welt aus fragmentierten Blöcken. Einer Welt, in der Investitionen gebremst und Innovationen blockiert werden.“

Im Monat Mai lag das monatliche Finanzierungsdefizit in den USA bereits bei rund 200 Milliarden US$ und damit dreimal so hoch wie vor einem Jahr. Explodierende Defizite, die für Sozialprogramme oder Umweltschutz verwendet werden, können kein Wachstum erzeugen, sondern bremsen die Wirtschaft. Darum ist diese Entwicklung nicht nachhaltig, sondern höcht bedenklich.

Gleichzeitig bieten relativ hohe Tagesgeldzinsen, die ausufernde Defizite der Staaten finanzieren sollen, nur einen scheinbaren Ausweg aus der Renditefalle. Tatsächlich sind diese Zinsen nur nominal höher und werden langfristig real wieder sinken müssen.

Somit versprechen die USA für kurzfristige Einlagen bei Banken oder bei der Regierung (Treasuries) unnormal hohe Zinsen von mittlerweile 5% im US-Dollar.

Gleichzeitig scheint die Inflation erfolgreich bekämpft worden zu sein und könnte in diesem Sommer sogar weiter in Richtung 3% rutschen.

Die Aussichten auf die Erwartung von 2% positiven Real-Zinsen pro Jahr, droht kurzfristig Kapital aus dem Aktienmarkt abzuziehen. Die Zinsen stützen dabei vorübergehend den wackeligen Banken- als auch den überschuldeten Staatssektor.

Doch globale Anleger wissen, dass dieser Zustand nur von kurzer Dauer sein kann. Souveräne Länder weigern sich aktuell ihre Exportüberschüsse in den US-Staat zu investieren.

Trotz attraktiver Zinsen sinkt offenbar die Bereitschaft in Dollaranleihen zu investieren, wie Sie an folgender Grafik von Crescat Capital sehen können:

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So identifizieren Sie Betrug oder Investitionsfallen an der Börse https://cambridge-club.com/so-identifizieren-sie-betrug-oder-investitionsfallen-an-der-boerse/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=so-identifizieren-sie-betrug-oder-investitionsfallen-an-der-boerse Wed, 07 Jun 2023 13:19:29 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1301 Ich möchte meinen Börsendienst lebendig und authentisch halten. Darum berichte ich Ihnen auch von meinen Reisen und persönlichen Erfahrungen, die ich auf dem Weg zum erfolgreichen Investor machte. Im Kern geht es dabei, seit Benjamin Graham oder Warren Buffett diese Begriffe geprägt und einem breiten Börsenpublikum vermittelt haben immer um eines: Die Bestimmung des inneren […]

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Ich möchte meinen Börsendienst lebendig und authentisch halten. Darum berichte ich Ihnen auch von meinen Reisen und persönlichen Erfahrungen, die ich auf dem Weg zum erfolgreichen Investor machte.

Im Kern geht es dabei, seit Benjamin Graham oder Warren Buffett diese Begriffe geprägt und einem breiten Börsenpublikum vermittelt haben immer um eines:

Die Bestimmung des inneren Wertes einer Investition…!

Nichts ist leichter schwerer als das. Darum will ich Ihnen ein Beispiel aus der Praxis geben. Im Prinzip können Sie jede Aktie so analysieren wie Ihr Eigenheim.

Es ergab sich in den letzten Wochen, dass ich während meiner privaten Reise durch die Schweizer Bergwelt eine Immobilie besichtigte, die auf einem Immobilienportal wie ein Schnäppchen aussah. Das Haus war von außen in einem prächtigen Zustand, die Fassade, Fenster und Fensterläden waren neu gestrichen und der Makler pries das Objekt mit warmen Worten an. Drei Stockwerke mit jeweils Platz für mehrere Wohnungen und ein ausbaufähiges Dachgeschoss.

Im Grunde das ideale Projekt, für eine spätere Vermietung oder den Ausbau von 3-5 Ferienwohnungen. Obwohl ich nur einen kurzen Erholungsurlaub geplant hatte, nutzte ich die mutmaßliche Gelegenheit, um dem Eigentümer einen Besuch abzustatten.

Statt des erwarteten „renovierungsbedürftigen“ und beschriebenen Objekts, fand ich allerdinge eine „Ruine“ im inneren des Hauses vor. Seit den frühen 1980er Jahren musste die Wohnung im obersten Geschoss leer gestanden haben, im Erdgeschoss befand sich ein kleines „schmuckes“ Kaffee, doch die Küche dahinter war bereits eine Katastrophe. Der Geruch von Essensresten, Schimmel und alten Konserven, die der Hauseigentümer in der Wohnung – zusammen mit einigen ausgestopften Wildtieren – darüber lagerte, waren unausstehlich.

Man müsste wohl das komplette Geschoss ausräumen und alle Fußböden, Decken und Wände herausreißen müssen, um dieses Anwesen noch zu retten.

Der Eigentümer schloss sogar die Tür hinter mir ab und er lud den ihm bekannten Makler und mich auf ein Bier oder Erfrischungsgetränk ein, um die weiteren Details und den Ablauf des Hauskaufs zu besprechen. Der Reservierungsvertrag lag schon vorbereitet auf dem Tisch, ich hätte nur noch unterschreiben brauchen, es schien kaum noch ein Ausweg da zu sein.

Mit Freundlichkeit und einem vorgetäuschten Interesse, konnte ich mich aus der verklemmten Situation retten. Der für Schweizer Verhältnisse viel zu freundliche Makler, mit seinem breiten, falschen Krokodils-Lächeln wünschte mir eine gute Fahrt und fragte, wann ich mich entscheiden wollte.

Würde man diesen Sanierungsbedarf – mit einem gewissen Puffer – in den Endpreis einrechnen, würde vom augenscheinlichen Wert der Immobilie nichts mehr übrig bleiben, so meine Kalkulation.

Später erfuhr ich auf Umwegen in einer „Dorfschenke“, dass dieses Haus schon seit Jahren auf einen „naiven“ Eigentümer wartet und bisher jeder potenzielle Interessent abgesagt hat.

Warum schreibe ich das?

Nun, als erfahrener Investor habe ich gelernt zwischen dem Preis und Wert zu unterscheiden. Bei Aktien sehe ich die Voraussetzungen sehr ähnlich wie bei einer Immobilienanlage.

Viele vermeintlich werthaltigen Aktien, vornehmlich aus dem Small Cap Universum oder spannende Entwicklungs-Projekte, weisen bei genauerer Betrachtung einen bevorstehenden beziehungsweise angestauten Investitionsbedarf auf, der für einen Investor nicht sofort offensichtlich ist.

Die Aktie mag schön aussehen und mitten in einem steigenden Kurstrend liegen, der Vorstand dürfte meist einen Maßanzug tragen und freundlich lächeln, doch am Ende entpuppen sich die allermeisten dieser Papiere als „Investitionsruinen“, wie das mutmaßliche Immobilien-Schnäppchen.

Fragen Sie sich einfach: Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie ein extrem unterbewertetes Investment finden, die von allen anderen Börsenteilnehmern „übersehen“ wurde. Natürlich gibt es immer wieder Möglichkeiten, nur ist es auch immer wichtig zu wissen, wie Sie auf diese Anlageidee gestoßen sind. Haben Sie sauber recherchiert, Datenbanken abgeglichen und eine neutrale Meinung eingeholt, bevor Sie investiert haben oder haben Sie aufgrund von Gier oder Angst etwas zu verpassen blind gekauft?

Wenn Sie eines Tages von einem vermeintlichen Börsenschnäppchen lesen, das ohne Darlegung aller Hintergrundinformationen – wie z.B. dem bevorstehenden Investitionsbedarf – die ich in meinem Brief stets aufzeige und wenn die „Idee“ von „falschen“ vermeintlichen Börsenexperten, Investmentbanken oder Brokern angepriesen wird wie Sauerbier, dann erinnern Sie sich wieder an meine heutige wahre Geschichte zum vermeintlichen Immobilienschnäppchen, das mir von einem „ehrlichen“ (hüstel) Makler angeboten wurde …!

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Im Monatsbrief Krisenvorsorge & Finanzfreiheit stellen Ihnen die Chefredakteure Robert Jungnischke und Andreas Lambrou ihre persönliche Anlagestrategie vor, mit der Sie gesund und vermögend durch die Krise kommen. Im Fokus steht dabei die Identifikation äußerst erfolgreicher Vermögensverwalter und Anlagemanager, mit deren Fonds Sie als erfahrener und weniger erfahrener Anleger einen stetigen Vermögensaufbau betreiben können, schon ab 50 € Sparkapital pro Monat oder einem investierbaren Anlagevermögen von wenigen tausend Euro. 

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