Inflation - Cambridge Club https://cambridge-club.com Wissen ist Macht Tue, 11 Jun 2024 10:14:43 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://i0.wp.com/cambridge-club.com/wp-content/uploads/2023/04/cropped-logo-anchor-small.png?fit=512%2C512&ssl=1 Inflation - Cambridge Club https://cambridge-club.com 32 32 Schöne neue Welt – EU-Preisniveau & Energiepreise https://cambridge-club.com/schoene-neue-welt-eu-preisniveau-energiepreise/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=schoene-neue-welt-eu-preisniveau-energiepreise Sun, 09 Jun 2024 10:53:48 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3349 Schöne Neue Welt: Einkaufstouristen aus Frankreich fahren schon jetzt 700 Kilometer weit mit dem Bus, um bei ihrem Wocheneinkauf zu sparen…!Bestimmt haben Sie es schon festgestellt, dass Sie in einigen innereuropäischen Nachbarländern völlig andere Preise bezahlen müssen. Diese Beobachtungen teilen auch unsere Nachbarn.Einige Franzosen, wie diese im Videolink gezeigte Reisegruppe aus Marseille, fährt zum Einkaufen […]

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Schöne Neue Welt: Einkaufstouristen aus Frankreich fahren schon jetzt 700 Kilometer weit mit dem Bus, um bei ihrem Wocheneinkauf zu sparen…!

Bestimmt haben Sie es schon festgestellt, dass Sie in einigen innereuropäischen Nachbarländern völlig andere Preise bezahlen müssen. Diese Beobachtungen teilen auch unsere Nachbarn.

Einige Franzosen, wie diese im Videolink gezeigte Reisegruppe aus Marseille, fährt zum Einkaufen nach Spanien, weil es dort schon bis zu zweimal billiger ist. Selbst die Strapazen einer 700 Kilometer langen Hin- und Rückfahrt im Reisebus, nehmen sie dankend in Kauf, für ihren preisgünstigen Einkauf.

Nun, Einkaufsreisen sind nicht neu und erfuhren im Nachkriegsdeutschland ebenfalls einen Boom. Auch nach der Wiedervereinigung blieben ausufernde Shopping-Touren nach Polen bis heute angesagt.

Zuallermeist ging es dabei dennoch, wie ich es beurteilen würde, meist um den Erwerb günstigerer Genussmittel, wie Alkohol oder Tabak.

Wenn jemand für eine Packung „Toastbrot“ des mexikanischen Nahrungskonzerns Grupo Bimbo (Börse: Mexiko, Kurs: 71 Pesos)Achtung: Nur als Randnotiz für interessierte Investoren und keine Kaufempfehlung), der allein wegen seines „illustren Namens“ eine Erwähnung wert ist, eine Wegstrecke von 700 Kilometern auf sich nimmt, dann scheinen wir längst mitten in einer Krise angekommen zu sein.

Ja, die Krise, worüber schon die letzte Woche verstorben Ruth-Maria Kubitschek (ein Nachruf in der BILD-Zeitung), in ihrer Rolle als Annette von Söttingen, in einer meiner Lieblingsserie „Monaco Franze“ Monaco Franze Episode 8 „Macht’s nur so weiter!“ (Youtube-Ausschnitt) sinngemäß über die bundesweite inflationäre Krise von Anfang der 80er Jahre sagte, dass sie unterschwellig und alles auf eine Art brüchig im Gefüge sei.

Die Preise innerhalb der Europäischen Union weichen bereits seit jeher voneinander ab, ausgelöst durch länderspezifische Unterschiede, die vor allem regionalen Ursprung haben. Ein Bauer wird seine Kartoffeln in der Regel vor Ort absetzen wollen, statt sie Tausende Kilometer entfernt anzubieten. Für weitere Unterschiede sorgt die Gesetzgebung, die Mehrwertsteuern oder ein immer schwierigeres Umfeld für den Warentransport.

Über die Jahrzehnte sorgten freie Zollhandelszonen von Deutschland, über die USA bis nach China für eine Annäherung der Warenpreise. Schließlich wurde uns durch den Euro und offene Grenzen, ein „freier Markt“ versprochen, von dem wir als Verbraucher stark profitieren würden.

Tatsächlich haben die Unternehmer mit immer mehr Konkurrenz zu kämpfen, die zunächst positiven Effekte einer Preisangleichung innerhalb des Wirtschaftsraums EU/weltweit geriet jedoch zuletzt ins Stocken, ja sie kehrte sich sogar direkt um.

Aus meiner Sicht eine besorgniserregende Entwicklung, denn die Angleichung der Lebens- und Einkommensverhältnisse auf unserem liebenswerten Planeten, sollte eigentlich immer auf „natürliche Weise“ möglich sein und es gehört in eine offene Diskussion, ob sie vielleicht sogar ein erstrebenswertes Ziel sein könnte, obgleich jedem bewusst sein dürfte, dass sich dieses „idealisierte Ziel“ niemals ganz erreichen lässt. Einige Vorteile liegen klar auf der Hand.

So würde durch einen wahren Freihandel mehr Wohlstand entstehen können als durch Abschirmung und Abschottung.

Die Europäische Kommission schreibt unter Berufung auf Eurostat:

„Das höchste Preisniveau unter den EU-Mitgliedstaaten wurde in Dänemark beobachtet, das 49 % über dem EU-Durchschnitt lag, während das Preisniveau in Bulgarien und Rumänien 41 % unter dem EU-Durchschnitt lag.”

Preisniveau innerhalb der EU sowie Schweiz, Island und Norwegen:

Quelle: Tabelle der Europäische Kommission, mit dem Preisniveau für Nahrungsmittel ohne Tabak und Alkohol).

Demnach stand Deutschland gemessen an den Nahrungsmittelpreisen stets im Mittelfeld und hatte mit den EU-Ländern die den Euro als Zahlungsmittel verwenden (Durchschnitt 105% des EU-Durchschnitts) vergleichbare Preise. Wie Eurostat für das Jahr 2022 errechnete, lag der Index für Deutschland sowie in Frankreich bei jeweils 106% und selbst Spanien lag mit 99% nur unwesentlich darunter.

Es stimmt, dass die Preisunterschiede innerhalb der EU und selbstverständlich noch stärker auf globaler Ebene, früher ebenfalls „normal“ waren.

Meine eingangs geschilderter Beobachtung zum Einkaufstourismus und weitere Anhaltspunkte, die sich erst nach und nach in den aktuellen Zahlen wiederfinden werden und die Volkswirte dann „rätseln lässt“, beginnen sich die Anzeichen zu mehren, dass die Unterschiede wieder deutlicher zunehmen.

Die Gründe für die Inflation sind natürlich auch vielfältig und lassen sich am ehesten durch verzögerte Preissteigerungen in Reaktion einer ausufernden Geldmengenerhöhung, bei gleichzeitig stagnierenden Produktionskapazitäten beschreiben. Zudem sorgen höhere Sozialbeiträge sowie wachsende Lohn- und Energiekosten, für unterschiedliche Entwicklungen. In diesem Vergleich schnitten Deutschland mit 5,9% im Jahr 2023 sowie Frankreich mit 5,7% deutlich schlechter ab als das erwähnte Spanien mit 3,4%.

Sogar Euronews erwähnte im Frühjahr lobend in seinem Artikel, „Spaniens Wirtschaft floriert: Warum das Land stärker wächst als seine EU-Rivalen“, dass die Ratingagenturen ihren Ausblick für Spanien angehoben haben.

Dass die Preise zwischen den ehemals wirtschaftlich „stärksten“ EU-Staaten, wie Deutschland und Frankreich, mittlerweile so stark von Spanien abweichen, die bisher als „wirtschaftlich eher schwächer“ galten, ist nur für jene überraschend, die sich der Bedeutung des Energiemarktes nicht bewusst sind. Einer der wichtigsten Gründe, für diese erheblichen Differenzen, waren demnach die unterschiedlichen Entwicklungen der Strompreise und beim Solarstrom.

Solarstrom funktioniert am besten, wenn die Sonne scheint

Die Energie, die ein Solarmodul erzeugt, hängt direkt von der Sonneneinstrahlung ab, die in Europa sehr unterschiedlich ist. Bei der photovoltaischen Produktion kann in Südspanien ein Potenzial von 1600 kWh/kWp erreicht werden, während es in Deutschland um 900 kwH/kWp nur halb so hoch liegt. Mit anderen Worten: Um die gleiche Strommenge zu erzeugen wie Spanien, muss Deutschland doppelt so viel investieren und besitzt darum auch höhere Strompreise.

Seit dem Allzeithoch von rund 293 Euro pro Megawattstunde (MWh) im März 2022 sind die durchschnittlichen monatlichen Großhandelspreise für Strom in Spanien laut LSEG um über 90 % gesunken und erreichten im vergangenen Monat ein Mehrjahrestief von rund 14 Euro/MWh. Zum Vergleich: In Deutschland lagen die Großhandelspreise für den Strom im April noch immer bei 62 €/MWh und damit zwar ebenfalls auf einem Dreijahrestief, jedoch immer noch mehr als viermal teurer als in Spanien. Viele Nahrungsmittel werden transportiert und haben naturgemäß einen höheren Energiekostenanteil als Dienstleistungen. Damit wirken sich die günstigeren Stromkosten direkt positiv auf das gesamte Preisgefüge aus.

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Sparen Sie sich reich – so starten Sie Ihr eigenes Renten-System https://cambridge-club.com/sparen-sie-sich-reich-so-starten-sie-ihr-eigenes-renten-system/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=sparen-sie-sich-reich-so-starten-sie-ihr-eigenes-renten-system Thu, 30 May 2024 09:32:08 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3315 So sparen Sie sich reich und nutzen die Magie der Märkte für Ihren Wohlstand  Der englische Autor und Philosoph Aldous Leonard Huxley schrieb darüber ein passendes Zitat in seinem Roman „Schöne Neue Welt“: „Ein wirklich leistungsfähiger totalitärer Staat wäre ein Staat, in dem die allmächtige Exekutive politischer Machthaber und ihre Armee von Managern eine Bevölkerung […]

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So sparen Sie sich reich und nutzen die Magie der Märkte für Ihren Wohlstand  

Der englische Autor und Philosoph Aldous Leonard Huxley schrieb darüber ein passendes Zitat in seinem Roman „Schöne Neue Welt“:

„Ein wirklich leistungsfähiger totalitärer Staat wäre ein Staat, in dem die allmächtige Exekutive politischer Machthaber und ihre Armee von Managern eine Bevölkerung von Zwangsarbeiten beherrscht, die zu gar nichts gezwungen zu werden brauchen, weil sie ihre Sklaverei lieben.“

Auf dem besten Wege zum Konsumsklaven?

Mein Beruf bringt es mit sich, dass ich häufig aus meinem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis erfahre ich seit vielen Jahren regelmäßig, wie es um die Finanzen steht.

Um ehrlich zu sein: Es sieht in den meisten Familien leider geradezu katastrophal aus!

Zumeist wenden sich Verwandte oder Freunde vertrauensvoll an mich, verbunden mit der „Hoffnung“, ich könne ihnen einen guten – natürlich immer kostenlosen – Rat geben, wie sie aus ihrer akuten finanziellen Misere oder drohenden Altersarmut entgehen können. Besonders heraus sticht dabei der Fall einer überschuldeten, geschiedenen Mutter, die ihren Sohn mit seiner Familie, also ihren Enkeln, jahrelang finanziell alimentierte, obwohl sie selbst kaum genug Geld zum Leben hatte.

Schließlich erreichte die gute Frau, die sich zeitlebens aufopferte, nun mit 63 Jahren ihr Rentenalter, aber trägt einen Schuldenberg vor sich her, der mit ihrer Rente nicht mehr abtragbar sein wird. Darum hat sie sich kurzerhand entschlossen ihre Tätigkeit – in einem relativ besser bezahlten Ausbildungsberuf im Gesundheitssektor – für weitere mindestens zwei bis fünf Jahre fortsetzen zu wollen, um die Schulden zu tilgen und endlich in ihren wohlverdienten Lebensabend eintreten zu können.

Leider erinnere ich mich genau an ein Gespräch mit der guten Frau, dass ich nun schon vor zwei Jahrzehnten führte und in der ich ihr geraten hatte, einen Teil ihres Einkommens zurückzulegen, um zu sparen, aber nicht zu spekulieren und auch nicht bei den „Beratungskosten“ zu geizen.

Ihre offensichtlich mindestens von leichter Form des Neides angehauchte Antwort war sinngemäß:

„Du hast es leicht, mit Deinen Börsengeschäften“…

Ironisch würde ich heute hinzufügen, dass in unserem Gespräch aus meiner Erinnerung mindestens die Worte „Alleinerziehend, berufliche Belastung, man muss sich ja etwas gönnen, es wird schon alles irgendwie gut gehen, was soll ich denn sonst tun…“, gefallen sind, bevor wir uns dann wieder versöhnlich der Kaffeetafel zuwendeten. Ja, vor zwanzig Jahren, konnte sie das alles noch auf die leichte Schulter nehmen, ihren Lebensstil noch irgendwie halten, den Schein waren und auch zweimal im Jahr in den Urlaub fliegen und heute ihre Enkelkinder „reich beschenken“.

Ihr selbst verschuldetes Unwissen sich mit Finanzrechnungen, dem eisernen Sparen, der Börse und seiner Möglichkeiten zu beschäftigen oder ihren Kindern und Enkeln dieses Wissen zu vermitteln, machte aus ihr einen willfährigen „Konsumsklaven“.

Konsumsklaven haben stets die Eigenschaft, dass sie sich für die Möglichkeit des Vorziehens von emotional geprägten Konsumneigungen zunächst „verschulden“, um dann festzustellen, dass die Rückzahlung mit Zinseszinsen doppelt so schwer ist. Schließlich muss das Geld dafür dann „doppelt“ verdient werden. Durch die Einkommenssteuern und Mehrwertsteuern sogar „dreifach…“.

Entdecke die Vermögensaufbau-Community!

Wir haben für alle Interessieren die ersten kostenfreien Kanäle in der „Cambridge-Club-Community“  geöffnet…

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Mit diesem Link könnt Ihr Euch direkt in der Cambridge-Club-Community anmelden und mit unseren Clubmitgliedern überspannende Anlagestrategien und Investmentideen diskutieren.

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Wer klug investiert muss sein Geld nur einmal verdienen und dennoch nur halb so viel bezahlen

Viele Anleger glauben, dass die beste Anlageform darin besteht, stets die höchsten Renditen zu erwirtschaften, doch das stimmt eigentlich nicht. Eine möglichst kluge Vorgehensweise besteht darin, zunächst mehr Freiräume für dasSparen und Investieren“ zu schaffen, indem wir die Ausgaben kontrollieren und auf sowie manchmal gefühlt unter das nötigste Maß absenken, was sehr viel Disziplin und Willensstärke voraussetzt.

Immer wieder höre ich von Coaching-Programmen, die uns helfen sollen, unsere Potenziale zu nutzen, um 5 Uhr in der früh aufzustehen, unser Netzwerk zu nutzen oder anderen Möglichkeiten zur Steigerung des persönlichen Einkommens. Doch alle diese Programme haben einen Haken: Sie sind niemals individuell, sprechen davon die persönliche „Komfortzone“ zu verlassen und am Ende doch wieder in die Todesspirale zu fallen, die aus Arbeit und Steuern besteht sowie ständiger Konsumlust zur Auffüllung der geistigen Leere um uns herum. Kurzum einem fremdbestimmten Leben. Zu selten wird darauf Wert gelegt, dass bisher kaum jemand durch Arbeit reich wurde, sondern immer durch das Sparen/Investieren. 

Mögliche Einsparpotenziale sind meist sehr schnell zu finden, wenn man nur will

Es hört sich sehr abstrakt an, aber – wie mir ein Geheimrat sagte – funktioniert das nur mit einer gewissen „Leidenschaft“, die zunächst „Leiden“ – „schafft“, bevor man die süßen Früchte ernten kann.

3 Praxis-Tipps mit denen jeder seine Ausgaben in den Griff bekommt:

  • Am leichtesten spart man, mit der Kontrolle seiner alltäglichen Gewohnheiten und Konsumverhalten, durch Schaffung einer „Ersatzdroge“. Meinetwegen mehr Sport oder Lesen, statt Alkohol, Schokolade und Zigaretten. Unterlassen wir unnötige Extrafahrten mit dem Auto, kaufen am besten nur einmal in der Woche ein und verzichten auf regelmäßige Impulskäufe, wovon es Dutzende gibt – angefangen von Süßigkeiten oder Konditorei-Produkten. Wer häufiger seine Wasserflasche oder Thermoskanne mit Tee oder Kaffee und ein Leberwurstbrot/Leberkäs-Semmel mitnimmt, widersteht der Versuchung irgendwo unterwegs einen Kaffee zu trinken. Genießen Sie lieber eine Parkbank am Waldesrand oder am See… Sie werden bald merken, wie sich die drückende Konsumlust von Geisterhand in eine Konsum-Unlust verwandelt und Sie die Ruhe und das Leben in freier Natur genießen werden. Das garantiere ich, denn ich tätige mittlerweile selbst nur noch höchstens einen Großeinkauf alle 2-3 Wochen und lagere alle Speisen in meinem riesigen Kühl- und Gefrierschrank mit Doppeltür. Dadurch habe ich heute mehr Freizeit, die ich bewusst gestalten kann, statt sie mit sinnlosem „Shopping-Touren“ zu verplempern.
  • Ein weiteres großes Feld für Kosteneinsparungen, ist das Eigenheim. Wer seine für den vermeintlich benötigten Lebensstil notwendigen Quadratmeterzahlen nur etwas einschränkt, der kann viel Geld sparen. Kluge Hausbesitzer planen mit ihrem Bau oder Erwerb einer Immobilie auch gleich eine oder mehrere Wohnungen ein, um gegebenenfalls dem Nachwuchs eine künftige Bleibe zu sichern oder nach einer Phase der Zwischenvermietung irgendwann selbst innerhalb des eigenen Hauses umzuziehen. Eine kleine Einliegerwohnung ist gut für die Brieftasche und zahlt die mittlerweile abstrus hohen Nebenkosten.
  • Auf Augenhöhe mit der Wohnung steht das Auto. Mindestens doppelt so lange fahren, wie es die Werbung oder der sympathische Chefverkäufer/in im Autohaus vorsieht, spart bares Geld. Also lieber 8-12 Jahre fahren oder bis „die Karre auseinanderfliegt“, sofern die Reparaturkosten nicht ausufern. Selbst habe ich zeitlebens auf Neuwagen verzichtet, weil diese in den ersten 4-5 Jahren am meisten an Wert verlieren und ein vier Jahre alter Leasing-Rückläufer ist im Grunde auch noch „praktisch wie neu“. Meine Autos fuhr ich stets, bis es nicht mehr weiter ging und entsorgte die Autos, wie meinen Renault im Alter von 14 Jahren, eine 17 ½ Jahre alten Mercedes C-Klasse und fahre derzeit einen 10 Jahre alten BMW (Diesel). Wer das halbwegs beherzigt, fährt je nach Modell ungefähr mit einem monatlichen Wertverlust um 200-250 €. Vergleichen Sie das mit einem derzeit beworbenen Leasingangebot, für einen Mittelklasse-Wagen, wie BMW (keine Werbung), ab 400-600 € für 36 Monate (3 Jahre). Selbst wenn Sie sich nagelneues Auto kaufen würden, es aber wenigstens 10 Jahre fahren, können Sie den Wertverlust bereits auf rund 300 €/mtl. Senken und „sparen“ effektiv >100 €/mtl.

Der Lohn für die Mühen und 500 € Sparbetrag ist eine Altersvorsorge mit 361.993 €

Sie verstehen, worauf ich hinauswill, es geht darum, sich einige der oben genannten Überlegungen zu machen und bewusst zu konsumieren. Wer das umsetzt, kann leicht 500 € im Monat zusätzlich sparen, statt für Zins & Tilgung auszugeben.

Mit einer durchschnittlichen Rendite um 10% veranlagt, führt eine monatliche Sparrate in 20 Jahren zu einem Vermögensendwert bei 361.993 €. Würden Sie dieses Vermögen zu 5% Dividenden-Rendite oder verzinst investieren, könnten Sie daraus ein monatliches Einkommen von 1.508 € erzielen. Das ist deutlich mehr als Ihnen der Staat nach mehr als 40 Jahren an Rente gewährt, bei wesentlich höheren Beitragssätzen.

Alternative: Anstatt zu „sparen“ könnten Sie diese 500 €/mtl. vorab konsumieren, indem sie einen Kredit aufnehmen, häufiger konsumieren, modisch gekleidet auf der Höhe der Zeit stehen, stets ein neues Smartphone nutzen oder im Möbelhaus nur die besten Einrichtungen erwerben sowie im Autohaus stets neue Leasingangebote nutzen.

Mit einer Kreditrate von 500 € pro Monat und knapp 6% Zinsen könnten Sie tatsächlich über 20 Jahre hinweg 100.000 € zusätzlich ausgeben, würden aber am Ende ein Vermögen von 0 haben und über die gesamte Zeit weitere 40.000 € für Zinsen bezahlen. (Quelle: Zinsen-berechnen.de)

Es gibt nur wenige Menschen, die derart „konsumgeil“ sind, aber am Ende des Tages, liegt darin der größte Unterschied, zwischen einem wohlhabenden „Dividendenjäger“ und einem selbst versklavten Konsumenten.

Praxis-Tipp: Wie würde ich mit 100 € im Monat anfangen zu sparen?

Wer schon mindestens 10.000-20.000 € Vermögen angespart hat und weiterhin fleißig jeden Monat ein paar Hundert Euro spart, der darf sich gerne mit den Vorteilen der Einzel-Aktienanlage und starken Value-Aktien und Dividendenwerten befassen, die mein Schwerpunkt im Cambridge Investment-Club bleiben. Nach mehr als 25 Jahren Erfahrungen als Spekulant und Investor, glaube ich zu wissen, wie man bei der weltweiten Vermögensstreuung vorgehen könnte. Sie sollten aber trotzdem stets einen Blick auf den Vermögensaufbau mit standardisierten Finanzprodukten werfen.

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Die Welle der Monopolisierung – Investieren Sie in Aktien? https://cambridge-club.com/die-welle-der-monopolisierung-investieren-sie-in-aktien/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=die-welle-der-monopolisierung-investieren-sie-in-aktien Wed, 10 Apr 2024 10:17:05 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3100 Darum befinden wir uns längst in einer Welle der Monopolisierung Würde ein Zeitreisender die letzten 100 Jahre überspringen, könnte er feststellen, dass Karl Marx trotz katastrophaler Fehleinschätzungen wenigstens einen Punkt richtig prognostiziert hatte. Wie es Dr. Thomas Balogh 1931 in seinem Aufsatz: „Das Problem der interlokalen Bankenkonzentration“ schon merkte, führte uns die freie Marktwirtschaft über […]

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Darum befinden wir uns längst in einer Welle der Monopolisierung

Würde ein Zeitreisender die letzten 100 Jahre überspringen, könnte er feststellen, dass Karl Marx trotz katastrophaler Fehleinschätzungen wenigstens einen Punkt richtig prognostiziert hatte. Wie es Dr. Thomas Balogh 1931 in seinem Aufsatz: „Das Problem der interlokalen Bankenkonzentration“ schon merkte, führte uns die freie Marktwirtschaft über die Kontrolle des ehemals freieren auf Gold und Silber basierenden Geldes durch die Zentralbanken, in einen „Pseudo-Kapitalismus“, bei dem wenige Konzerne und Banken das Kapital und die Schulden kontrollieren, während die Politik die Investitionen lenkt und mittels der politisch abhängigen Zentralbank die Zinsen manipulieren. Das führte in eine Abhängigkeit von riesigen, häufigen bereits vollkommen digitalen Konzernen, die sowohl lokal als auch global., die rentablen Geschäftsfelder kontrollieren.


Sie können diese Art von „Neo-Feudalismus“, wie er im Buch von Joel Kotkin beschrieben wurde daran sehen, wie oft Sie über Amazon etwas kaufen müssen. Schalten Sie den Computer ein, brauchen wir Microsoft oder Apple. Suchen Sie eine Dienstleistung oder eine Information, führt der Weg nicht mehr an Google vorbei. Betanken Sie Ihr Auto, dann fließt das Geld in die Kasse von weniger als einem Dutzend Ölkonzernen (Wikipedia: Die sieben Schwestern) und praktisch alles, was wir mit unseren Händen berühren, stammt aus der Produktion weniger Konsumgüter- oder Industriekonzerne. Zudem stammen 40% des Phosphats, das für die Düngerproduktion und Welternährung entscheidend ist, aus einem kleinen Gebiet namens Westsahara, das, seit 1970er Jahren schwer umkämpft blieb und durch die Unterstützung der USA und Frankreich unter die Kontrolle von Marokko gelangte.

Einer der weltweit bekanntesten und besten Investoren der sich dieses Wissen aneignete und stets nur eine Handvoll Aktien kaufte, hieß Warren Buffett. Über die letzten 10 Jahre sicherte er sich zudem weite Teile der Transportinfrastruktur und so die Kontrolle über riesige Agrar- und Rohstoffvorkommen. Buffett erkannte früh das enorme Renditepotenzial im Agrar- und Rohstoffsektor, als er vor 20 Jahren begann, einige der größten Eisenbahnlinien der USA zu übernehmen, um stetige, positive Renditen zu erzielen, die das Orakel von Omaha 2010 schließlich zur Übernahme von Burlington Northern Santa Fe für 34 Mrd. US$ ermutigten.

Der Transportkonzern besaß damals mehr als 6.000 Lokomotiven und über 80.000 Waggons. Dabei sorgten Industrie- und Rohstoffgüter, wie Weizen, Sojabohnen, Dünger, Kohle oder Eisenwaren für fast 65% des Transportvolumens bei den Eisenbahnen.

So ergibt sich wenig erwartete Konkurrenz außerhalb der bestehenden Bahnlinien

Solange es eine Eisenbahnlinie gibt, die zwei Wirtschaftsmetropolen oder Exporthäfen verbindet, wird kaum ein weiterer Anbieter die milliardenschweren Investitionen leisten, die für den Bau neuer Eisenbahnlinien benötigt werden. Das erlaubt praktisch alle Bahnlinien nahe der Vollauslastung zu betreiben und die Preise zu erhöhen.

Damit erweiterte das „Orakel von Omaha“ seine bisherigen Kerninvestitionsfelder, die sonst eher in den Segmenten Versicherungen, Medien, Süßigkeiten oder Konsumprodukte lagen.

Quelle: https://www.visualcapitalist.com/warren-buffett-empire-giant-chart/

Die Idee hinter Buffett’s Anlagestrategie scheint zunächst nicht für jeden Anleger offensichtlich zu sein, aber am Ende läuft es doch logisch, schlicht und einfach, auf eine Monopolbildung oder Oligopolbildung hinaus, bei der wenige starke Marken einen Großteil des Marktes kontrollieren.

Ein Buffett findet immer bessere Investitionen als reines Gold – aber er weiß auch etwas mehr…

2011 schrieb Warren Buffett in seinem Aktionärsbericht, dass der gesamte Goldbestand der Welt, der in Tresoren eingelagert sei, ausreichen würde, um das gesamte Ackerland der USA zu kaufen (400 Millionen Hektar mit einem jährlichen Ertrag von etwa 200 Milliarden Dollar) sowie 16 Exxon Mobils (das profitabelste Unternehmen der Welt, das jährlich mehr als 40 Milliarden Dollar einnimmt).

In einem Jahrhundert würden Anleger aus diesen 400 Millionen Hektar Ackerland, laut Meinung von Buffett, gewaltige Mengen an Mais, Weizen, Baumwolle oder anderen Feldfrüchten hervorgebracht haben und weiterhin einbringen, ganz gleich wie die Währung aussehen würde.

Exxon Mobil würde wahrscheinlich Billionen von Dollar in Form von Dividenden an seine Eigentümer ausgeschüttet haben und auch Vermögenswerte im Wert von vielen weiteren Billionen besitzen. Insofern sei es laut Buffett nicht unbedingt klug, in Gold zu investieren. Allerdings möchte ich unter Bezug auf meine früheren Ausgaben feststellen, dass Gold sehr wohl eine ähnliche Rendite hervorbrachte, wie kluge Investitionen in Aktien und Immobilien sowie tatsächlich besser abschnitt als die meisten Startups- und Risikoinvestitionen, die im Totalverlust mündeten. Abgesehen davon, dass es keine 16 Exxon-Mobil‘ gibt und auch das Ackerland in den USA nicht von irgendwelchen ultrareichen Goldinvestoren aufgekauft werden könnte, ist damit für mich durchaus der Beweis erbracht worden, dass sich Gold als Anlageform rechnet. Schließlich bleibt festzustellen, dass Gold als Anlage, als einziger „Einzelwert“, neben vielleicht noch ganz wenigen Immobilien, die letzten 300 Jahre und tatsächlich als einzige Wertanlage die letzten Jahrtausende überdauerte. Die überwiegende Mehrheit aller Beteiligungen, Ländereien, Aktien und Immobilien, haben den Lauf der Geschichte und oft nicht mal die beiden Weltkriege sowie die zahlreichen Revolutionen überlebt, wie beispielsweise in Russland.

Wir müssen aber gar nicht so weit in die Vergangenheit gehen, um festzustellen, dass Gold – das Sie sogar langfristig stets noch immer steuerfrei erwerben und halten dürfen – Sie deutlich ruhiger schlafen lässt als eine Matratze voller Bargeld oder analog dazu ein Depot voller Staatsanleihen, gekauft zu historischen Tiefst Zinsen, bei Rekordverschuldung und Defiziten sowie ständiger Besteuerung der mickrigen „Zinsen“, durch den „Vater Staat“.

Warum der durchschnittliche Anleger nach Abzug der Inflation leer ausgeht 

Warren Buffett mag mit der Feststellung richtig liegen, dass es immer bessere Anlagen als Gold gibt, nur ist die Schlüsselfrage, ob jeder Anleger diese auch finden wird.

Die meisten Unternehmen stammen aus wettbewerbsintensiven Branchen und weisen aus Sicht eines Aktieninvestors nur geringe Renditechancen auf.

Durchschnittliche Privatanleger fahren oft nur Verluste ein

Zahlreiche Auswertungen von Brokern hat ergeben, dass ein schlecht ausgebildeter Privatinvestor über Jahrzehnte kaum Renditen oberhalb der Inflationsrate erreichte und wie im Schaubild unten gezeigt offenbar lediglich 2,9% Rendite jährlich erzielte, obwohl der Aktienmarkt boomte. Für den Zeitraum 1994-2003, welcher die Neuer Markt Blase mit beinhaltete, ergeben sich noch schlechtere Resultate um 2%, was unter der aktuellen Inflationsrate liegt. Es gibt dafür mehrere Gründe. Einer ist wohl, dass Privatanleger oft nur wenige Aktien überblicken können und darum Klumpenrisiken oder falsche Überzeugungen aufbauen, die erheblichen Schaden anrichten. Zudem handeln die meisten Anleger stets von Gier und Angst getrieben und schichten nach längeren Verlust- oder Stagnationsphasen in deutlich gestiegene Vermögenswerte um, nur um danach festzustellen, dass er von einer unterbewerteten in eine überbewertete Kategorie wechselte.

Die Rendite eines Privatinvestors liegt weit unter der von Anleihen oder Immobilien:

Es ist womöglich einer der größten Vorteile im Kapitalismus, dass die meisten Banken ihr Kapital derart niedrig verzinst verleihen, ohne ihre Ausfallrisiken hinreichend zu berücksichtigen und Investoren ihr Erspartes für eine Rendite zur Verfügung stellen, die nach Abzug aller Kosten höchstens noch einen bescheidenen Lebensabend ermöglicht.

Um Ihnen ein Beispiel zu geben: Der DAX-Index (Kursindex ohne Dividenden), weist seit dem Jahr 1999 über 25 Jahre lediglich einen Wertzuwachs von +67% auf, der Ölpreis stieg über das letzte Vierteljahrhundert +58%. Wenn Sie von diesen Wertsteigerungen die Inflation des Euros abziehen, die laut der Statistik der Bundesbank offiziell bei 72% lag, hätten Sie sowohl mit DAX-Aktien als auch mit einer direkten Anlage in Rohöl nicht einmal die Inflation ausgeglichen, sondern tatsächlich nur die Dividenden vereinnahmt.  Es macht also rein objektiv und langfristig gar keinen Sinn irgendeine Aktie wegen ihres Kurspotenzials allein zu kaufen, wenn Sie sich nicht absolut sicher sind, wie die Geschäftsentwicklung über die kommenden 20-30 Jahre sein wird. Da ich selbst nicht reich geerbt habe, obwohl vor mir in meiner Familie mit Sicherheit auch Spekulanten und Anleger aktiv waren, sehe ich als logische Bestätigung meiner These. Für die meisten Anleger bleibt die Börse ein Nullsummenspiel, auch wenn es meistens besser ist das Geld zu sparen und anzulegen, als es sofort zu konsumieren und keine Reserven für Notfälle zu haben…

Ehrlich gesagt, ich weiß es selbst nicht besser, denn fast 30 Jahre Börsenerfahrungen haben mich gelehrt, dass insbesondere Prognosen, die über 10 Jahre in der Zukunft liegen, äußerst schwer sind. Vermutlich hätte ich Mitte der 90er Jahre sogar noch an utopische Visionen geglaubt, dass wir im Jahr 2024 unseren Strom weltweit mit Solar & Wind erzeugen und Öl obsolet wäre. Die Idee dazu gab es bereits seit Ende der 70er Jahre…

Warren Buffett, auf den wir gleich noch zu sprechen kommen, hatte sich in diesem Punkt von seinem kürzlich verstorbenen Geschäftspartner Charlie Munger überzeugen lassen, dass es am besten wäre in qualitativ gute Unternehmen mit hohen internen Renditen zu investieren, statt in schlechte Unternehmen mit tiefen Kursen. Diese starken Unternehmen seien sogar besser als reines Gold, weil sie in ihrer Lebenszeit exorbitant höhere Gewinne erwirtschaften und Dividenden ausbezahlen könnten.

Rohstoffaktien wird oft nachgesagt, dass sie höchst zyklisch wären und sich Industrieunternehmen stets einer langfristigen, preiswerten Versorgung sicher sein konnten.

Über die letzten 10 Jahre hat sich das Bild aber vollkommen gewandelt. Viele Rohstoffkonzerne haben ihre Wettbewerber übernommen, sie haben ihre Investitionen auf das Nötigste abgesenkt, um gerade so die Produktion aufrecht zu erhalten und sie haben sich die attraktivsten Förderstellen weltweit gesichert, mitsamt ihren Förderanlagen und der wichtigen Infrastruktur zum Abtransport dieser lebensnotwendigen Rohstoffe.

Diese Konsolidierung und Oligopolbildung wirkt sich massiv positiv auf Ihre Renditen aus

Vergessen Sie nie, dass die Investitionslegenden Warren Buffett und Charlie Munger einmal sagten, dass sie praktisch nur dafür bezahlt werden, in ihrem Büro zu sitzen, dort Bücher und Geschäftsberichte zu lesen und in der restlichen Zeit Karten zu spielen.

Der Vorsitzende von Berkshire Hathaway, ist dafür bekannt, dass er 80 Prozent seines Tages mit Lesen verbringt, aber wenn er nicht liest oder arbeitet, spielt der Milliardär höchstwahrscheinlich Bridge.

"Ich spiele sehr viel ... mindestens vier Sitzungen pro Woche, etwa zwei Stunden pro Sitzung", sagte Buffett einmal in einem Interview mit Thomas Heath von der Washington Post.

Übrigens gehörte Warren Buffett viele Jahre lang zu den größten Investoren bei ExxonMobil, der seine Aktien erst im Jahr 2015 verkaufte, als der Ölmarkt durch die temporäre Angebotsausweitung der Schieferölindustrie in eine Schieflage geriet, die den Ölpreis künstlich tief drückten, während die meisten Konzerne ihre Kapitalkosten nicht erwirtschaften konnten.

Seit etwa vier Jahren hat sich das Bild aber wieder aufgehellt, viele Schieferölprojekte sind verschwunden oder sind nun in der Hand weniger Konzerne, die nun eine nachhaltigere Bewirtschaftung dieser Felder anstreben und Gewinne & Dividenden in den Fokus rücken.

Wie diese Oligopolbildung bei den aussichtsreichsten Energie- und Ölaktien aussieht, habe ich Ihnen in der letzten INSIDER-CLUB Monatsausgabe 02/24 ausführlich beschrieben, als ich das mit der Strategie der Tabakkonzerne verglichen habe. Jedenfalls ist es keine Überraschung, dass die Aktien von starken Energiekonzernen tatsächlich wahnsinnig starke Überrenditen im Vergleich zum Rohstoffpreis erwirtschaften konnten. Während sich der Ölpreis über die letzten vier Jahrzehnte nicht einmal verdreifachte, konnten Sie mit Aktien von ExxonMobil ihr Kapital mehr als verdreissigfachen und mit Shell verneunfachen.

Energie-Aktien schlagen ein reines Rohöl-Investment:

Oben sehen Sie einen 40-Jahreschart der führenden Ölkonzerne der USA ExxonMobil, den größten europäischen Ölkonzern Shell und den Ölpreis als blaue Fläche. Dabei habe ich die langen Phasen in der der Ölpreis praktisch immer konstant blieb, mit einer blauen Linie eingezeichnet sowie die Phasen der Vermögensbildungsphase von 1984-2003 und den nachfolgenden Boomzyklus 2003-2014 sowie den Einbruch hernach bis zur Pandemie 2020 eingefügt und danach die Phase der Erholung bis heute.

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Rendite-Alarm bei Gold, Silber und Goldminen https://cambridge-club.com/rendite-alarm-bei-gold-silber-und-goldminen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=rendite-alarm-bei-gold-silber-und-goldminen Sun, 10 Mar 2024 13:39:24 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3015 Gold & Silber sowie Goldminen-Aktien stehen vor einer starken Rendite-PhaseVor zwei Wochen habe ich darübergeschrieben, dass der legendäre Investor, Milliardär mit „Gurustatus“, Stan Druckenmiller, im 4. Quartal erste Aktienpositionen bei Barrick Gold und Newmont gekauft hat. Damit scheint er einer ähnlichen Strategie wie ich zu folgen, bei der die großen Goldminenwerte am wahrscheinlichsten eine deutliche […]

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Gold & Silber sowie Goldminen-Aktien stehen vor einer starken Rendite-Phase

Vor zwei Wochen habe ich darübergeschrieben, dass der legendäre Investor, Milliardär mit „Gurustatus“, Stan Druckenmiller, im 4. Quartal erste Aktienpositionen bei Barrick Gold und Newmont gekauft hat. Damit scheint er einer ähnlichen Strategie wie ich zu folgen, bei der die großen Goldminenwerte am wahrscheinlichsten eine deutliche Aufwertung erfahren werden, weil allein über ETF-Zuflüsse automatisch mehr Geld bei den größten Goldminenkonzernen investiert wird, sobald das Momentum zunimmt.

Die Gründe für den Kauf von Gold und Goldminen lassen sich laut Druckenmiller wie folgt zusammenfassen:

  • Gold ist eine Absicherung gegen eine Abwertung des US-Dollars. Zudem ist Herr Druckenmiller der Meinung, dass die Goldpreise in einem Szenario mit niedrigeren Zinsen, höheren Inflationsraten oder einer Kombination aus beidem steigen sollten.
  • Druckenmiller erwartet, dass die Zentralbanken von autokratischen Ländern wie China und Russland weiter Gold kaufen und in den USA sehr wahrscheinlich die Zinsen senken werden und Trump eher eine „lockere Geldpolitik“ einfordern dürfte, sollte er zum US-Präsidenten gewählt werden, was laut den jüngsten Wahlumfragen als sehr wahrscheinlich gilt.

Dass sich Herr Druckenmiller vor einer urplötzlichen Abwertung des US-Dollars fürchtet, machte er in einem Interview bei der Norges Bank Investmentkonferenz 2023 deutlich:

„Der einzige Bereich, in dem ich im Moment ein Risiko trage, ist der US-Dollar, und ich bin natürlich aus den gleichen Gründen in Gold investiert."

 Zudem betonte er bei der Sohn Investmentkonferenz im Mai 2023:

„Wir besitzen im Moment Gold und Silber. Sie haben sich in der Vergangenheit bei harten Landungen nicht gut geschlagen, aber angesichts der Tatsache, dass die Währungs- und Steuerbehörden sozusagen am Ende ihrer Kräfte sind. Und in Anbetracht der Tatsache, dass andere Länder, insbesondere Autokratien, beschlossen haben, ihre Reserven nicht in Dollar zu halten, setze ich vorerst gegen die historische Performance von Gold bei harten Landungen"

Die jüngste Einschätzung für Gold stammte aus einem Gespräch von Herrn Druckenmiller, mit dem Star-Hedgefondsmanager Paul Tudor Jones, bei der JP Morgan Robin Hood Konferenz.

Dort sagte Druckenmiller, dass er zwar überrascht sei, dass Bitcoin so gut gelaufen sei, aber es für ihn klar wäre, dass junge Leute Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel sehen wollten, weil es einfacher ist, etwas damit zu tun.

Er wies aber auch daraufhin, dass Bitcoin eine erst 17 Jahre junge Marke sei und er Gold ebenfalls möge, weil es eine 5.000 Jahre alte Marke sei. Nach seiner Ansicht haben aber die jungen Leute das ganze Geld... also möge er beides.

Nachdem sich der Bitcoin Preis aber mehr als versechsfacht hat, könnte im Staffellauf der inflationsgeschützten Vermögenswerte trotzdem bald wieder die Zeit für die Edelmetalle schlagen.

Wie es Druckenmiller auf den Punkt bringt, wird Trump das Geld mit beiden Händen ausgeben:

„Wir haben die Fed-Bilanz von 800 Millionen auf 9 Billionen US-Dollar erhöht, und wenn Donald Trump gewählt wird, glauben Sie mir, wird sie in der nächsten Amtszeit noch viel mehr ansteigen...

Er glaubt nicht an die Federal Reserve. Und wir gehen zurück zum Arthur-Burns-Modell mal zwei. Wir haben fiskalische Rücksichtslosigkeit ohne Ende, genau wie er sein Unternehmen führt. Und obendrein setzt er eine Marionette in der Federal Reserve ein. Bei diesem Modell muss man offen sein für eine Inflationsrate von 8-10 %, wie sie in den 1970er Jahren auftrat.

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Gold hat gegenüber Crypto-Technologien wie Bitcoin einige bemerkenswerte Vorteile, denn anstatt aus „Elektronen“ oder Bits & Bytes, ist Gold „echt“ und wird praktisch immer und überall als Wertaufbewahrungsmittel akzeptiert. Diesen Erfolg unterstreicht der Goldpreis durch seine historische Rendite, die mit einer jährlichen Rendite von 8,1% ausgesprochen positiv.

Umso aussichtsreicher werden Ihre Goldanlagen, wenn Sie diese mit den eher dürftigen Renditeperspektiven von Aktien vergleichen, ausgehend von einem zyklischen Bewertungshoch (einer klassischen Übertreibung) wie wir sie seit dem Jahr 2020 gesehen haben. Ende 2021, fiel der damalige Höchststand bei der Aktienbewertungen, mit dem historischen Zinstief bei 10-jährigen US-Anleihen bei unter 1,5% zusammen. So erreichte das zyklusbereinigte „Case-Shiller“ KGV ein Verhältnis von 38. Augenscheinlich bildete die Gewinnrendite damit nur das tiefe Zins- und Inflationsniveau ab. Sie können die Gewinnrendite ganz einfach errechnen, mit dem Kehrwert des KGVs, also 1 geteilt durch das KGV-Verhältnis errechnen und hat sich seitdem erst auf 34 ermäßigt. Wobei die 10-Jahresrendite für den Aktienmarkt sich nach ähnlichen Höhepunkten regelmäßig abschwächte.

Obgleich Anlage- und Vermögensberater es gerne verheimlichen oder schönreden würden, dass die Anlage in Aktien „alternativlos sei“, gibt es doch einen direkten langfristigen Zusammenhang zwischen den Bewertungsverhältnissen und den Renditen in den Folgejahren auf einen Höhepunkt. Wobei die Renditen stets niedriger ausfallen, wenn die Bewertungen sinken.

John P. Hussman beschreibt sehr gut, dass Angst Kursgewinne zu verpassen stets der falsche Anreiz zum Kauf von Aktien darstellt und eine vernünftige Anlagestrategie die Disziplin voraussetzt erst wieder optimistischer zu werden, wenn die Bewertungen zum historischen Normalwert (KGVs um 20) zurückgekehrt sind. Das kann entweder durch ein Wachstum der Gewinne oder eine Ermäßigung des Kursniveaus oder bestenfalls aus einer Kombination von beiden passieren.

Betrachten Sie die 10-Jahresrenditen, die auf relative Höchstbewertungsniveaus 1929, 1965, 2000 folgte:

  • 1929-1939: S&P 500: -10% (1929-1932: -70%), Gold: +69%
  • 1965-1975: S&P 500: +50%, Gold: +440% (1965-1980: S&P 500: +100%, Gold: +2.285%)
  • 2000-2010: S&P 500: +/- 0%, Gold: +420%
  • 2021-2024...: S&P 500: +9%, Gold: +20%

Vom aktuellen Bewertungsniveau aus, wären laut Hussman historisch betrachtet Renditen unterhalb der Null-Linie keine Seltenheit, sondern würden auch laut den historischen Daten sehr gut zur Bewertungs- und Renditekonstante passen.

Der folgende Chart zeigt die Marktkapitalisierung im Verhältnis zur Bruttowertschöpfung (Gross Value Added GVA) zur durchschnittlichen Jahresrendite über die kommenden 12 Jahre:

Meine Einschätzung: Positive Ausgangslage für Edelmetalle und Minen-Aktien

John P. Hussman ist sicher, dass wir an den Aktienmärkten noch starke Kursverluste bekommen werden:

„Unabhängig von der kurzfristigen Entwicklung erwarten wir, dass der S&P 500 letztlich um mehr als die Hälfte und der Nasdaq um zwei Drittel fallen wird.”

Darum halte ich eine Übergewichtung bei Edelmetallen und habe derzeit rund 1/3 meines gesamten Vermögens in Gold (1/3) & Silber (2/3) investiert, inklusive einer kleinen Gewichtung bei den Minenaktien über den XXXXXXXX-Fonds, dem XXXXXXXX-ETF und auch seit neuestem bei XXXXXXXX als aussichtsreichen Einzelwert und unserer Depotaufnahme für das 10.000 € Insider Depot im INSIDER-CLUB.

Bei Aktientiteln halte ich zwar weiterhin eine höhere Gewichtung bei den dividendenstarken Energieaktien im Öl- & Gassektor, doch würde ich nicht auf meine Edelmetalle verzichten wollen.

So wie es Ray Dalio ausdrückte:

„Ich glaube, dass es sowohl risikomindernd als auch renditesteigernd wäre, Gold in sein Portfolio aufzunehmen.“.

Um die Risiken von stark schwankenden Aktienmärkten auszugleichen, sind Edelmetalle Pflicht!

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Altersarmut oder eigenverantwortlicher Renten-Baukasten https://cambridge-club.com/altersarmut-oder-eigenverantwortlicher-renten-baukasten/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=altersarmut-oder-eigenverantwortlicher-renten-baukasten Mon, 19 Feb 2024 09:28:44 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2945 Warum ich für die Altersvorsorge im eigenverantwortlichen Baukasten-Prinzip binHäufig betonen Privatanleger und Einsteiger an der Börse, dass sie eine hohe Investitionssicherheit wünschen und das für sie wichtiger sei als Chancen auf langfristige Renditepotenziale.Dabei wird allerdings das Risiko oft missverstanden. So wird oft von der Banken- und Versicherungsbranche behauptet, dass hohe Kursschwankungen allein, gleichbedeutend mit einem […]

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Warum ich für die Altersvorsorge im eigenverantwortlichen Baukasten-Prinzip bin

Häufig betonen Privatanleger und Einsteiger an der Börse, dass sie eine hohe Investitionssicherheit wünschen und das für sie wichtiger sei als Chancen auf langfristige Renditepotenziale.

Dabei wird allerdings das Risiko oft missverstanden. So wird oft von der Banken- und Versicherungsbranche behauptet, dass hohe Kursschwankungen allein, gleichbedeutend mit einem höheren Risiko wären. Das ist aber falsch, denn tatsächlich können höhere Kursschwankungen – vor allem bei Aktien generell – auch das Ergebnis von Liquiditätsschwankungen sein. Über die Investitionssicherheit gibt der Kurs und dessen Schwankung allein nur indirekte Erkenntnisse.

Im Allgemeinen galten Staatsanleihen ja als „sichere Bank“ für langfristige Investitionen und die Rückzahlungstermine spielten bei tendenziell sinkenden Zinsen über 40 Jahre hinweg, von Anfang der 80er bis in die 2020er Jahre, eine immer untergeordnete Rolle.

So kam es, dass plötzlich viele als sehr sicher angesehene Investitionen, plötzlich innerhalb eines Jahres halbierten.

Das Beispiel einer langlaufenden Bundesanleihe, zeigt Ihnen das Problem auf, vor dem Sie als Sparer mit dem Ziel der Altersvorsorge heutzutage stehen.

Bundesrepublik deutschland anleihe 2017-2048:

Die im Jahr 2017 mit einem Zinskupon von lediglich 1,25% emittierte Bundesanleihe im Umfang von 37,5 Milliarden Euro, kostet den Bund und die Steuerzahler lediglich 562,5 Millionen Euro an jährlichen Zinsen. Sparer, die sich auf das Geschäft einließen und die Anleihe 2019/20 bei Kursen von bis zu 150% kauften, würden bei einem Verkauf heute nur noch 75% erhalten. Die aktuelle Inflationsrate bei rund 3% sorgt automatisch dafür, dass der Bund mit dieser Emission einen Inflationsgewinn von mehr als 1 Mrd. Euro zulasten der Sparer kassiert. Bleibt die Inflation konstant, wird die Anleihe bei Rückzahlung nur noch eine Kaufkraft von rund 10 Mrd. Euro haben, während der Sparer, darunter auch Lebensversicherungen oder Pensionskassen, rund zwei Drittel ihres Vermögens einbüßen werden. Das scheint ein sehr gutes Geschäft zu sein für den Schuldner (BRD) gegenüber dem Gläubiger (Bürger oder Sparer mit Überschüssen).

Man könnte fast behaupten, dass bei den Staatsanleihen ausnahmsweise einmal die „Reichen“ von den „Armen“ geschröpft werden. Doch leiden am Ende unter der Inflation alle Beteiligten, außer dem Staat, weil sie sich die breite Masse ihre benötigten Waren nicht mehr leisten können. Gleichzeitig wird das Geld- sowie das Sozialsystem immer weiter ausgehöhlt, bis zur schleichenden und immer schneller werdenden Entwertung, welche am Ende zum Untergang führt.

Wenn ein System am Ende ist, verlieren zuerst die Alten und Kranken

Enter your text here...In Argentinien finden sich Rentner und Pensionäre mittlerweile in einer Situation wieder, die sie vor ihrer Pensionierung für undenkbar gehalten hätten.

Besonders verheerend sind die Auswirkungen auf die argentinischen Rentner, von denen 85 % eine staatliche Rente von durchschnittlich 58.500 Pesos pro Monat bezogen haben, das waren im Frühjahr 2023 noch umgerechnet 250 Euro. Selbst vor einem Jahr konnten sich die argentinischen Rentner mit dieser spärlichen Rente kaum ein Drittel ihrer Ausgaben für Lebensmittel, Medikamente und Miete leisten, wie die Nachrichtenagentur AP berichtete:

Mercedes Villafañe, 80, beschrieb die Krise:

„Wenn wir Rentner einkaufen gehen, kaufen wir nicht kiloweise Lebensmittel. Wir kaufen sie stückweise: eine Zwiebel, eine Kartoffel. Wir haben nie genug, um auf ein Kilogramm zu kommen."

Der Ombudsmann für Senioren berichtete, dass der Grundbedarf an Miete, Medikamenten und Lebensmitteln für eine Person 202.064 Pesos im Monat beträgt, das sind 914 Dollar, ein Anstieg um 33 % im Vergleich zu vor sechs Monaten.

Semino, Leiter der Ombudsstelle, die für die Verteidigung der Rechte von Senioren zuständig ist:

„Der Rentner muss sich entscheiden, ob er Medikamente nimmt oder nicht, ob er isst oder nicht."

Derzeit würden diese 58.500 Pesos nur noch einer Rente von 65 € im Monat entsprechen.

Obwohl Argentinien die Renten seit dem Jahr 2021 schon alle drei Monate anpasste, wobei die Hälfte aus den Steuereinnahmen und die zweite Hälfte aus indexierten Löhnen stammt, läuft die Inflation dem realen Rentenniveau davon. Derzeit steigen die Preise in Argentinien mit einer Rate von 1% pro Tag.

Eine ausreichend hohe Rendite ist keine Gier, sondern eine Überlebensnotwendigkeit

Das Beispiel von Argentinien, ist ein Extrembeispiel, doch derzeit befinden wir uns auch in Deutschland auf dem besten Wege in die Altersarmut. Tatsächlich fehlt nicht mehr viel bis dahin:

Laut einem Artikel des Business Insiders bezogen in Deutschland schon 24 Millionen Menschen eine gesetzliche Rente, deren reale Auszahlung – das heißt nach Abzug der Sozialversicherung, aber noch vor Steuern –im Jahr 2020 im Durchschnitt nur 854 Euro betrug, obwohl brutto noch immer Rentenbeträge von rund 1.500 € ausgewiesen werden.

Wohlgemerkt wird diese Höchstrente erst ab 45 Beitragsjahren gewährt.

Nun sagt der Durchschnitt allein nicht so viel aus, denn bekanntlich soll es auch Menschen geben, die darunter leben müssen.

So bilanziert die Malteser Organisation:

„Altersarmut in Deutschland ist kein neues Phänomen: Bereits 2005 war ungefähr jeder neunte Mensch über 65 Jahren davon betroffen, wie das Statistische Bundesamt aufzeigt. Doch die Quote steigt – so stark wie in keiner anderen Bevölkerungsgruppe. Mehr als jeder fünfte Mensch über 80 Jahren in Deutschland ist von Armut betroffen.“

Die Malteser Organisation stellt eine traurige Wahrheit fest:

„Wer im Alter von Armut betroffen ist, hat momentan nur sehr wenige Möglichkeiten, seinen Finanzstatus zu verbessern.“

Damit bleibt Menschen eigentlich als einzige aktive Maßnahme weiterzuarbeiten, bis zum Umfallen, um der Armutsfalle zu entgehen. So habe sich laut den Maltesern, die Zahl der erwerbstätigen Rentner in den letzten 20 Jahren verdoppelt.

Um das zu vermeiden, schlage ich eine weitere Strategie vor, die am besten funktioniert, je mehr Arbeitsjahre Sie vor Ihrer Pensionierung noch vor sich haben.

Ein einfaches Beispiel zeigt, wie man seine Ausgangslage mit regelmäßigen Sparraten und einer Rendite von netto 5% durchaus deutlich verbessern kann:

Selbst wer nur 250 Euro monatlich zurücklegt und spart, erreicht so in gut 20 Jahren die ersten 100.000 Euro. Bei einem angesparten Betrag ab 50.000 Euro, wird es sogar noch einfacher, denn dann würden Ihnen 5% Jahresrendite sowie weiterhin 250 € im Monat reichen, um innerhalb von 25 Jahren bereits ein Vermögen von über 300.000 Euro zu bilden (ohne Sparrate wären es jedoch nur 180.000 Euro).

Das heißt: Eine regelmäßige Sparrate kann sich innerhalb von 20-25 Jahren verdoppeln. Aus 250 € monatlichem Sparbetrag, würde so immerhin eine potenzielle Zusatzrente von 500 € zusätzlich.

Mit anderen Worten: Wenn Sie 20 Jahre Geduld haben und relativ solide Renditen erzielen, ist der Vermögensaufbau nur halb so schwer.

Ab 100.000 Euro Ansparvermögen würden es in 25 Jahren knapp 500.000 Euro Vermögen

Ein Vermögensaufbau sollte stets mit Rücksicht auf Sicherheit und Risiken erfolgen, wobei ich explizit auch Krisengefahren in meine Überlegungen mit einbeziehen möchte. So ist es mir gelungen ein Finanzfreiheit-Musterdepot zu konstruieren, das innerhalb der letzten 11 Monate um +13% oder fast um 13.000 € gestiegen ist. Zudem bin ich für 2024 so konservativ aufgestellt, dass wir selbst von einem überraschend starken Kursrückgang der Aktienkurse profitieren würden. Rechnen wir die außergewöhnlich starken Renditen im Uransektor heraus, habe ich derzeit im Musterdepot nur eine reine „Aktienfonds- und ETF-Risikoquote“ von 23% bezogen auf das Startkapital. Selbst wenn sich die Kurse halbieren würden, wäre das nicht nur verkraftbar, sondern sogar wünschenswert. Wann haben Sie das letzte Mal solche Aussagen von Ihrem Anlageberater gehört?

Fragen Sie ruhig einmal Ihren unabhängigen Bank- oder Anlageberater, den Sie hoffentlich haben, inwieweit sich Ihre gesamten Vermögensanlagen im Falle eines plötzlichen Markteinbruchs verhalten würden, oder rechnen Sie es selbst nach. Sie werden feststellen, dass ein so attraktives Chance-/Risikoprofil wie im Finanzfreiheits-Musterdepot nur schwer zu erreichen ist.

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Das sind die Treiber der kommenden Inflationswelle https://cambridge-club.com/das-sind-die-treiber-der-kommenden-inflationswelle/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=das-sind-die-treiber-der-kommenden-inflationswelle Tue, 23 Jan 2024 08:11:59 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2832 Die nächste Inflationswelle zeichnet sich langsam am Horizont abKaren Ward Chefmarktstratege bei JP Morgan Europa warnte in der Donnerstagsausgabe der Financial Times vor verfrühten Zinssenkungen durch die US-Notenbanken. In Vergangenheit habe es laut ihrer Ansicht öfters zu Problemen geführt, wenn die Zentralbank den Fuß zu früh von der Bremse nahm, nachdem die Inflationsrate augenscheinlich zurück […]

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Die nächste Inflationswelle zeichnet sich langsam am Horizont ab

Karen Ward Chefmarktstratege bei JP Morgan Europa warnte in der Donnerstagsausgabe der Financial Times vor verfrühten Zinssenkungen durch die US-Notenbanken. In Vergangenheit habe es laut ihrer Ansicht öfters zu Problemen geführt, wenn die Zentralbank den Fuß zu früh von der Bremse nahm, nachdem die Inflationsrate augenscheinlich zurück ging.

Frau Ward verwies dabei auf ein sehr interessantes IWF-Papier von September 2023, mit dem Namen100 Inflationsschocks: In dieser Arbeit wurden über 100 Inflationsschocks in 56 Ländern seit den 1970er Jahren ermittelt und dokumentiert, dass nur in 60 Prozent der Fälle die Inflation innerhalb von 5 Jahren zurückgeführt wurde.

In etwa 90 Prozent der ungelösten Episoden, ging die Inflation innerhalb der ersten drei Jahre nach dem ersten Schock zwar deutlich zurück, verharrte danach aber entweder auf einem hohen Niveau oder beschleunigte sich erneut. Diese als inflationäre Dekade der 70er Jahre bekannte Phase, war im weitesten Sinne auf Faktoren zurückführen, die nicht im direkten Einflussbereich von Geld- oder Finanzpolitik lagen, wie die Ölkrisen 1973-79.

Heute könnte man sagen, dass geopolitische Verschiebungen des Dollareinflussgebiets (Vergleiche Finanzfreiheit-Monatsausgabe 2/2024) sowie ein begonnener massiver Umbau der Wirtschaft, vor allem der Energie- und Landwirtschaft (CO2-Freiheit vor 2050) dafür ausschlaggebend, dass die Inflation sich weiter beschleunigen könnte. Der IWF untersuchte die Entwicklungen aber ignorierte dabei den eigentlichen Verursacher für Inflation, wie die Staatsverschuldung, die Monetarisierung von Schulden, bei denen die Zentralbankbilanz als Staubsauger für faule Kreditberge missbraucht wird sowie die generelle Ausweitung der Geldmengen, die zur kurzfristigen Konsumstabilisierung (Pandemie) oder in unproduktive Investitionen (für weniger Energie statt mehr…) fehlgeleitet werden. 

Frau Ward wies daraufhin, dass die US-Wirtschaft die höheren Zinsen offenbar gut vertragen hätte, weil die fiskalischen Stimulationsmaßnahmen (wir laufen in diesem Jahr in Richtung eines US-Haushaltsdefizits von 2-3 Billionen US$) für eine volle Kapazitätsauslastung sorgen würden.

Darum vertritt sie die Ansicht, dass die Inflation durch höhere Konsumausgaben angefacht würde, falls die Fed die Zinsen zu früh senkt und betonte dabei:

„Falls die US-Notenbank größere Zinssenkungen über die nächsten Monate vollzieht, wäre das zunächst sehr positiv für Risikoanlagen wie Aktien, doch diese Gewinne wären vielleicht nicht nachhaltig.“

Diese Aussicht könnte sich als zutreffend erweisen, denn die die weltweite Entwicklung war selten so uneinheitlich, man könnte auch sagen „ideologisch – idiotisch“ wie derzeit.

Die WirtschaftsWoche berichtete über das in dieser Woche stattfindende Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos:

„Optimismus und Kooperation sind aus der Mode. Aus Sicht der – immer noch sehr westlich dominierten – Weltelite aus Wirtschaft und Politik ist die Welt ein ziemlich kalter Ort geworden, an dem der Egoismus regiert. Demokratien stehen unter Druck, der Welthandel zerfällt in Blöcke oder wird, wie im Roten Meer, gleich unter Beschuss genommen.

In meiner Januarausgabe von Finanzfreiheit 1/2024 habe ich Ihnen gestern schon die Hintergründe des wachsenden chinesischen Einflussgebiets aufgezeigt, das mit den BRICS+ immer weiter zunimmt. Neben den 10 BRICS+ Mitgliedern (China, Indien, Brasilien, Russland, Saudi Arabien, Ägypten, Südafrika, Iran, Vereinigte Arabische Emirate und Äthiopien), haben 10 Länder den Mitgliedsantrag gestellt (Algerien, Bahrain, Bangladesch, Pakistan, Bolivien, Kuba, Kasachstan, Kuwait, Palästina und Senegal), während weitere 15 Länder ihr Interesse an einer Aufnahme bekunden (Afghanistan, Angola, Komoren, Demokratische Republik Kongo, Gabun, Guinea-Bissau, Mexiko, Nicaragua, Sudan, Syrien, Tunesien, Türkei, Uganda, Uruguay und Simbabwe.)

Die BRICS+ Länder haben gemein, dass sie rund die Hälfte aller weltweit verfügbaren Rohstoffe und mindestens 40% der globalen Rohölförderung kontrollieren, auf die der Westen, vor allem die USA mit ihrem Dollar-Regime, zuvor leicht zugreifen konnte. Mittlerweile haben die BRICS-Länder mehrere Dutzend Export-Restriktionen eingeführt, die verhindern sollen, dass die Rohstoffe außer Landes verbracht werden, ohne sie zunächst vor Ort weiterzuverarbeiten.

Mit Indonesien hat eines der prominentesten aufstrebenden Länder Exportkontrollen für wichtige Rohstoffe eingeführt. Während vor allem über den seit Mitte 2023 eingeführten Exportbann bei Bauxit, einem wichtigen Rohstoff für die Aluminiumproduktion und  Nickel (seit 2020) berichtet wurde, gehen die ab 2024 geplanten Einschränkungen weiter.

Nach dem indonesischen Bergbaugesetz soll ab Juni 2024 auch die Ausfuhr von Kupfererz gestoppt werden, sobald zwei neu gebaute Kupferschmelzen in Betrieb gehen, wobei der Zeitpunkt des Ausfuhrverbots für andere Mineralien wie Eisenerz, Blei oder Zink noch nicht festgelegt wurde.

Der US-Kupferkonzern Freeport hatte vor wenigen Tagen nochmals um eine Verlängerung seiner Exportgenehmigung gebeten, doch alle Rohstoffkonzerne wissen, dass sie die Exportländer stärker begünstigen müssen.

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Wie Indonesiens Präsident Widodo sagte:

„Im Grunde genommen wollen wir keine Rohstoffe mehr verkaufen. Wir wollen etwas Halbfertiges verkaufen."

Letztlich wollen alle bevölkerungsreichen Länder wie Indonesien, Indien, Vietnam oder Nigeria eines Tages einmal so wohlhabend werden, wie es China vorgemacht hat. Steigt das pro Kopf Wirtschaftsaufkommen >3.000 US$, nimmt der Rohstoffverbrauch bis etwa 10.000 US$ zu.

Wachstumskurve Chinas, Indiens, Brasiliens, Indonesiens und Nigeria:

Die nächsten großen Wachstumsschübe beim BIP pro Kopf und der damit verbundenen Beschleunigung des eigenen Rohstoffverbrauchs stehen an bei:

  • Indonesien mit 279 Millionen Einwohnern und 5.509 US$ pro Kopf Einkommen.
  • Vietnam mit 101 Millionen Einwohnern und 4.636 US$ pro Kopf Einkommen.
  • Philippinen mit 119 Millionen Einwohnern und 4.166 US$ pro Kopf Einkommen.
  • Indien mit 1,4 Milliarden Einwohnern und 2.650 US$ pro Kopf Einkommen.

Wobei neben Indien Einkommensmarke von 3.000 US$ pro Kopf bereits in diesem oder nächsten Jahr erreichen und bis Ende der Dekade voraussichtlich über 5.000 US$ pro Kopf wachsen wird. Auch die ASEAN Staaten mit fast 700 Millionen Menschen sollten noch ein massives Wachstum erzielen können. Um Ihnen diese Dynamik einmal zu veranschaulichen, möchte ich gerne die Angebots- und Nachfragesituation am Rohölmarkt aufzeigen, die tatsächlich kaum ein Analyst auf dem Schirm hat. Dabei ist für praktisch alle asiatischen Wachstumsländer das gleiche Bild einer rapide rückläufigen Ölproduktion, bei dynamisch wachsender Nachfrage:

Indonesien musste zuletzt netto >1 Mio. Barrel Rohöl pro Tag importieren:

Vietnam exportierte 5 Millionen Tonnen Rohöl, mit einem Wert von 1 Mrd. US$, aber importiert 12 Millionen Tonnen Raffinerieprodukte aus dem Ausland, mit einem Wert von >5 Mrd. US$.

Obwohl Indien erst langsam in seine Beschleunigungsphase kommt, importiert der Staat allein aufgrund seiner immensen Bevölkerungszahl schon heute täglich mehr als 4 Millionen Barrel Rohöl:

In der letzten Woche konnten unsere über 100 Mitglieder des „Mentorenprogramms“ ein knapp zweistündiges Gespräch mit dem Rohstoff-Fondsmanager Urs Marti führen, der dem Cambridge-Club seine Anlagestrategie mit Ausblick 2024 und die folgenden Jahre präsentierte.

Falls Sie Herrn Marti noch nicht kennen, ich hatte ihn mit seinem  Long Term Investment Fund: XXXXXXXXXXX (WKN: XXXXXX), früh vor dem Beginn des neuen Rohstoff Superzyklus im Jahr 2019 entdeckt. Wir waren auch gemeinsam 2019 bei der letzten großen Edelmetallmesse in München vor Ort und „lasen dort die Messe“ des bevorstehenden inflationären Angebotsschocks. Kurz darauf erlebten Sie die stärkste Inflations- und Knappheitswelle seit Jahrzehnten. Der Fonds ist seither +50% gestiegen (>150% vom Pandemietief) und der Fonds wuchs bis 80 Millionen Euro.

Meine ausführliche Vorstellung erhalten Sie in der aktuellen Monatsausgabe Finanzfreiheit Januar 2024, die ich in den nächsten Tagen veröffentliche. In der heutigen Ausgabe werde ich die Hintergründe beleuchten, warum 2024 der beste Zeitpunkt sein wird, um in Rohstoffe zu investieren, bevor über die kommenden Jahre, die nächste Phase des Anstiegs bei den Rohstoffen eintritt.

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Brandaktuell – Aurum ut sol historicus https://cambridge-club.com/brandaktuell-aurum-ut-sol-historicus/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=brandaktuell-aurum-ut-sol-historicus Sat, 20 Jan 2024 14:54:54 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2819 Im Sommer 1971 schlugen die letzten Tage eines ehemals „stabilen“ US-DollarsUm die derzeitigen Entwicklungen Chinas zu einer führenden Weltwirtschaft und die zwingende Notwendigkeit einer zwischenstaatlichen „goldgedeckten Handelseinheit“ zu verstehen, sollten wir die Überzeugungen der weltweiten Notenbanker betrachten. Grundsätzlich glaube ich, dass wohl kein Notenbanker gerne bereit sein wird, seine Währung an Gold zu koppeln. Jedoch […]

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Im Sommer 1971 schlugen die letzten Tage eines ehemals „stabilen“ US-Dollars

Um die derzeitigen Entwicklungen Chinas zu einer führenden Weltwirtschaft und die zwingende Notwendigkeit einer zwischenstaatlichen „goldgedeckten Handelseinheit“ zu verstehen, sollten wir die Überzeugungen der weltweiten Notenbanker betrachten. Grundsätzlich glaube ich, dass wohl kein Notenbanker gerne bereit sein wird, seine Währung an Gold zu koppeln. Jedoch ergibt es sich, dass Staaten nur ungern mit „Falschgeld“ bezahlt werden wollen.

Ein bekanntes Beispiel aus der Geschichte, waren die Bestrebungen europäischer Staaten, allen voran Frankreichs, ihre angehäuften Währungsreserven Ende der 1960er Jahre in Gold einzulösen.

Legendär ist dabei eine Aussage Charles de Gaulles, der es wagte, sich mit der Weltmacht USA anzulegen:

„Das Gold ist der ewige und wahre Gradmesser“

Eine weniger bekannte Geschichte, stammt aus der Autobiografie Dr. Zijlstras, dem Vorsitzenden der niederländischen Zentralbank und späteren Verwaltungsratspräsidenten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel (BIZ):

In der zwei Jahrzehnte danach veröffentlichten Autobiografie bestätigte Dr. Zijlstra, dass er durch diesen Besuch im Sommer 1971 erkannte, dass der sich zusammenbrauende Sturm, den er seit einigen Jahren vorausgesehen hatte, bald losbrechen würde. Tatsächlich erinnern die heutigen Entwicklungen sehr stark an das, was gegen Ende der 60er Jahre stattgefunden hat.

Die verdeckten Vorbereitungen der Währungsabwertungswelle startete Mitte der 60er Jahre

Die Loslösung vom Goldstandard war nie vollständig. Tatsächlich hatten die Zentralbanker seit den späten 1960er Jahren eine ungeheuerliche Angst vor den Zahlungsbilanzdefiziten und den daraus entstehenden Schieflagen bei ausländischen Schulden, die schnell zur Inflation führen würde.

Eines der ersten Länder, die aus dem goldgedeckten „Breton Woods“ Währungssystem ausscherte war Großbritannien, in dem das Pfund an einem Samstag, dem 18. November 1967 14 % abwertete.

Am Sonntag folgte die Erklärung von Harold Wilson, dem damaligen Premierminister, die sie hier ausführlich bei Youtube nachschauen können und der ironischerweise versuchte den offensichtlichen Kaufraftverlust zu verschleiern, indem er betonte:

„Von nun an ist das Pfund im Ausland im Vergleich zu anderen Währungen etwa 14 % weniger wert. Das bedeutet natürlich nicht, dass das Pfund hier in Großbritannien, in Ihrer Tasche, Ihrem Portemonnaie oder auf Ihrer Bank, abgewertet worden ist."

Es ist aber rückblickend festzustellen, dass sich die Preise, vor diesem Schritt über zwei Jahrzehnte von 1949 bis 1967 lediglich 7 % gestiegen waren, was etwa einer durchschnittlichen Jahresinflationsrate von weniger als 0,4 % entsprach oder nur ein Fünftel des heutigen Zentralbankziels von „nur“ 2 % Inflation. In den folgenden 5 Jahren, nach der Abwertung des Pfunds, stiegen die Konsumentenpreise in Großbritannien um +40 % oder jährlich um 8 %.

IWF Sonderziehungsrechte (SZR): Der alte „Papiergold“ Standard für Zentralbanken

Die weltweit wichtigste Rechnungseinheit, die Ende der 60er Jahre aufkam, war das SZR ursprünglich als Äquivalent des Goldgehalts des US-Dollars. Ursprünglich waren das SZR und der Dollar gleichwertig, aber als der Dollar gegenüber Gold und anderen wichtigen Währungen abgewertet wurde, behielt das SZR seinen nominalen Goldwert bei: daher sein Ruf als "Papiergold".

Eine Anekdote war dabei das Geschenk, das der damalige US-Notenbankvorsitzende Paul Volcker, dem in Pension gehenden Vorsitzenden der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel (die Welt-Zentralbank der nationalen Zentralbanken), Dr. Zijlstra machte, als er diesem eine „falsche Note“ (Abbildung links) eines 10 Milliarden US$ Sonderziehungsrechts (SDR) überreichte, mit der Inschrift:

„Zur Deckung des Bedarfs an einer Aufstockung der bestehenden Währungsreserven, falls und sobald diese erforderlich wird". Dazwischen steht: "1 SZR = 0,8886671 Gramm Feingold (?).

In Zijlstras Autobiographie von 1992: "Gold als Sonne des Geldkosmos“, finden Sie auch die Passage:

„Der Goldpreis wird künstlich viel zu niedrig gehalten. Weil, bevor und nachdem alles gescheitert ist, Gold die Sonne in unserem "monetären Kosmos" ist.“

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Die Endabrechnung: Gold als Sonne des monetären Kosmos

Das Schlüsselelement von Zijlstras Analyse betrifft das Problem der nicht ausgeglichenen internationalen Zahlungsbilanzdefizite, das jetzt mit fortschreitender Abwertung des US-Dollars, des Euros, Yens und anderer Währungen mit „ideologischen“ Politikern an der Spitze, wieder an Bedeutung gewinnt.

Wie Dr. Zijlstra feststellte, musste der Goldpreis in der monetären Geschichte seit Gründung der US-Notenbank bereits mehrmals extrem stark steigen, um sicherzustellen, wie er betonte „damit der Dollar gegenüber allen anderen Währungen abwerten konnte". Er erklärte, dass wir weder den Dollar noch irgendeine andere Währung als die Sonne des "monetären Kosmos" betrachten dürfen - nichts außer Gold. Auch nicht das SZR, nur Gold.

Meine Einschätzung: Es wird allmählich Zeit für mehr Edelmetall-Käufe:

In der Vermögensaufbauliste des Cambridge Investment Clubs, ist reines Gold schon seit Anfang an als direkte Anlageform vertreten. Im Fonds & ETF-Musterdepot von Finanzfreiheit hatte ich bisher noch keine direkten Goldanlagen vorgenommen, weil ich zunächst die Reaktion des Goldpreises auf die höheren Zinsen abwarten wollte. Seit dem Start des Musterdepots im Frühjahr 2023 bewegte sich der Goldpreis meist zwischen den Marken von 1.900-2.000 US$. Sowohl oberhalb, zuletzt bei 2.140 US$ Ende November, als auch unterhalb dieser Marken, bei 1.815 US$ Anfang Oktober, zeigte Gold jeweils Anzeichen einer Erschöpfung und kehrte wieder in den genannten Preisbereich zurück.

Diese entscheidende Phase - in welcher Gold durch steigende Zinsen und einen stärkeren US-Dollar – zurückgehalten wurde, nähert sich mit dem Höhepunkt der Leitzinsen ihrem Ende. Für Goldkäufe scheint mir darum das aktuelle Kursniveau um 2.000 US$ pro Unze eine gute Einstiegsmarke zu werden, um von einem möglichen Ausbruch über 2.100 US$ pro Unze zu profitieren. Traditionell erfährt der Goldpreis bei sinkenden Leitzinsen einen mehrjährigen Aufwärtstrend.

Letztlich werden alle Bürger mit einer Entwertung des Geldes und ihres Sparvermögens leiden, besonders dem Teil der „unsolide“ investiert wurde. Sie haben leider keinen direkten Einfluss auf den Staat oder die Investitionspolitik Ihrer Pensions- oder Rentenkasse, aber auf Ihre eigene Vorsorge haben Sie einen Einfluss und diesen sollten Sie weiter nutzen, solange es noch (legal) möglich ist.

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Jahr des Erwachens: Staatsverschuldung, Lastenausgleich & Rating-Überraschungen https://cambridge-club.com/jahr-des-erwachens-staatsverschuldung-lastenausgleich-rating-ueberraschungen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=jahr-des-erwachens-staatsverschuldung-lastenausgleich-rating-ueberraschungen Fri, 19 Jan 2024 18:05:01 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2784 Die USA und die EU bewegen sich 2024 auf ein weiteres Jahr der Rekorddefizite zu. Der Handel sowie der Staatshaushalt werden immer stärker belastet. Tatsächlich will aber niemand die Konsequenzen ziehen und der Bevölkerung reinen Wein einschenken und die Lage erklären. Tatsächlich haben auch frühere Staatschefs immer wieder betont, dass sich am Geld (Schein) im […]

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Die USA und die EU bewegen sich 2024 auf ein weiteres Jahr der Rekorddefizite zu. Der Handel sowie der Staatshaushalt werden immer stärker belastet. Tatsächlich will aber niemand die Konsequenzen ziehen und der Bevölkerung reinen Wein einschenken und die Lage erklären. Tatsächlich haben auch frühere Staatschefs immer wieder betont, dass sich am Geld (Schein) im Portemonnaie natürlich nichts ändert, mit Betonung auf Schein. 

In der Schule lernten wir im Mathematikunterricht, dass ein doppeltes Minus am Ende zum Plus wird. Daraus folgt, dass die Wirtschaft wächst, wenn das Handels- und Haushaltsbilanzdefizit steigt. Eine schöne Vorstellung, die sogar kurzfristig zutrifft, weil ja mehr Geld auch mehr Konsum bedeuten kann, bis das Geld überproportional an Wert verliert wie von 2021 bis heute. Doch tatsächlich wachsen mit den ausufernden Defiziten die Probleme der Finanzierung. Um das Problem zu lösen, wurden bereits die Sozialsysteme der arbeitenden Bevölkerung und der Rentner, der Pensionskassen und Versicherungen angezapft und mittels Staatsanleihen-„Investitionen“ unwiederbringlich verspielt. 2024 könnte ein weiteres Jahr des „Erwachens“ werden, bei dem die alten Regeln umgedreht werden. Bereiten Sie sich darauf vor!

Von den Konsequenzen aus steigenden Schuldenquoten und Staatsdefiziten:

Sie können definitiv davon ausgehen, dass das Defizit 2024 in den USA über 2,5 Billionen Dollar betragen wird. Wenn das Defizit im Jahr 2024 3 Billionen Dollar erreicht, wissen Sie, dass unsere Regierung keine echten Ideen mehr hat. Der Verlauf dieser Kurve ist erschreckend, weil das Defizit ohne Pandemie auf ein Rekordniveau steigt. Mit einer Rezession 2024/25 könnte das Defizit noch um weitere 1,5-3 Billionen Dollar zunehmen.

Der Grund für die steigenden Defizite sind die höheren Zinsen auf die Schulden, die mehr als 1 Billion US-Dollar kosten werden, während die Staatsverschuldung die Marke von 34 Billionen US$ übersteigen wird. Am 1. August 2023 gab die Ratingagentur Fitch Ratings ihre Entscheidung bekannt, die langfristigen Kreditratings der USA von AAA auf AA+ herabzustufen. Die Ratingagentur Moody's senkte am 10. November 2023 die Aussichten für die Kreditwürdigkeit der USA von "stabil" auf "negativ" und begründete dies mit dem hohen Haushaltsdefizit und der sinkenden Erschwinglichkeit der Schulden, was die Regierung von Präsident Joe Biden sofort kritisierte.

Früher war das Ausland gerne bereit in die USA zu exportieren, um in Dollar bezahlt zu werden. In Finanzkreisen gilt diese Regel schon als „Naturgesetz“. Doch dieser Automatismus beim Denken, könnte sich über die kommenden Jahre als ein fataler Irrtum herausstellen, denn jemand muss am Ende die Rechnung bezahlen.

Wenn keiner mehr bereit ist, die Schulden freiwillig zu finanzieren, wie zum Beispiel mittels Institutionen wie Pensionskassen, folgt daraus zwangsläufig ein kommunistisch-totalitäres System, das „Zwangsanleihen“ ausgeben muss, wie es in Deutschland über den viel diskutierten Lastenausgleich passieren könnte, bei dem besonders unbelastete Immobilien stärker beliehen würden.

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Zudem benötigt die Wirtschaft in stärkerem Maße auf Elektrizität aufbauende Systeme und immer mehr Energie und Systeme zu deren Erzeugung, die bei rückläufiger Kaufkraft nicht mehr so leicht importiert werden können.

Es kommen stürmische Zeiten auf uns zu - Bereiten Sie sich darauf vor!

Wir sehen es immer wieder, gerade in solchen turbulenten Phasen, liegen auch die großen Chancen!

Seit Herbst haben wir im Cambridge Investment--Club Komitee die Aktien eines weiteren bekannten Süßigkeitswarenherstellers unter ständiger Beobachtung, uns aber aufgrund der schwierigen Chartlage noch nicht zu einem "Investment-Kauf" durchringen können.

Die Alternative zur Lindt & Sprüngli besitzt ein EV/EBITDA von unter 10 und ist damit >50% preiswerter. Außerdem notiert der Kurs auf einem 8-Jahrestief. Die Aktie ist dennoch langfristig ein Höhen-Flieger und konnte über die letzten 20 Jahre auf mehr als 8% Kurssteigerung pro Jahr verweisen. Die Chancen stehen gut, dass dieses Unternehmen im Jahr 2024 seinen Boden finden wird. Vorausschauende Anleger können hier mit einem Blick auf die kommenden drei Jahre eine sehr aussichtsreiche Investitionsaktie erwerben.

Über den besten Kaufzeitpunkt, mit vollständiger Analyse informiert Sie unser Investment-Club: ⁠02-notizen-investmentclub Hier erhalten Sie Zugang: https://cambridge-club.com/investmentclub/

Die aussichtsreichsten Langfrist-Investments aus dem Investment Club, die Sie jetzt kaufen und über Jahre halten können, erfahren Sie einmal im Monat in der Monatsausgabe und Webinar des Cambridge Insider-Club (inklusive im Investment Club), unserem preiswerten Einstiegs-Dienst in die Welt des Investmentuniversums: https://cambridge-club.com/insiderclub/

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Infrastruktur & Wohnungsbau: Die Zinsen werden deutlich fallen https://cambridge-club.com/infrastruktur-wohnungsbau-die-zinsen-werden-deutlich-fallen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=infrastruktur-wohnungsbau-die-zinsen-werden-deutlich-fallen Sat, 13 Jan 2024 12:31:56 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2734 Ein Hauptfaktor für eine Erholung im Industrie-Sektor sowie Baugewerbe werden fallende Zinsen und steigende Staats-Investitionen sein:Die schöngerechnete Kerninflationsrate in den USA ist mittlerweile auf 2% gesunken und liefert der US-Notenbanken wieder Argumente für eine Senkung der Leitzinsen.Darum rechne ich in den nächsten 12-18 Monaten mit drei Zinssenkungen auf 3%Obwohl viele Volkswirte und Marktteilnehmer noch immer […]

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Ein Hauptfaktor für eine Erholung im Industrie-Sektor sowie Baugewerbe werden fallende Zinsen und steigende Staats-Investitionen sein:

Die schöngerechnete Kerninflationsrate in den USA ist mittlerweile auf 2% gesunken und liefert der US-Notenbanken wieder Argumente für eine Senkung der Leitzinsen.

Darum rechne ich in den nächsten 12-18 Monaten mit drei Zinssenkungen auf 3%

Obwohl viele Volkswirte und Marktteilnehmer noch immer Zweifel äußern, ob die kurzfristigen Zinsen tatsächlich deutlich fallen werden, deutet die überwiegenden Indikatoren daraufhin, dass die Zinsen fallen. Zunächst möchte ich hierbei betonen, dass die langfristigen 10- bis 30-jährigen Anleihenrenditen bereits von 5 % auf 4 % gefallen sind und zu einer so genannten „inversen Zinskurve“ führten. Diese ist ein untrügliches Rezessions-Signal.

Außerdem sind die Refinanzierungszinsen so schnell gestiegen, dass mittlerweile der Immobiliensektor weltweit in einer tiefen Krise steckt. Für Deutschlands Stimmungsindikator im Wohnungsbausektor meldete das ifo Institut diese Woche ein neues Allzeittief, den tiefsten Stand seit 1991. Vor allem kaum einhaltbare Bauvorschriften, neue Energieverordnungen sowie schlicht ein Mangel an „arbeitswilligen Fachkräften im Baugewerbe“ führen mit den gestiegenen Zinsen zu unerschwinglichen Baukosten. Überdies scheint der deutsche Staat mit der „Vollkasko“-Versorgung von Millionen zugewanderter Menschen überfordert, die sich selbst – ohne Integration im Arbeitsmarkt – wohl niemals eine Wohnung oder ein Haus leisten könnten, während die „Stammes“-Bevölkerung durch immer mehr Abgaben, Inflation und Steuern soweit geknechtet wurde, dass sie die Hypotheken kaum noch stemmen kann. Werfen Sie nur einen Blick auf die Wohneigentumsquoten in Europa:

Italiener, Ungarn, Polen, Spanier, Dänen oder Briten haben alle wesentlich höhere Eigentumsquoten und leiden weniger stark unter den steigenden Mieten oder Wohnraumverknappung. Früher sagten Politiker und Medien dazu oft, dass die „Deutschen“ wegen der erschwinglichen Miete kein Eigentum haben wollen. Doch das war schlichtweg gelogen. Laut Statista hatten 2021 doch 72% aller Mieter den Wunsch einer eigenen Immobilie geäußert. Doch leider können sich große Teile der ärmer werdenden Bevölkerung und Rentner schlichtweg kein Eigentum leisten. Nach meiner Erfahrung sind vor allem gut verdienende Angestellte, mit hohen Vermögen und dividendenstarken Aktien-Depots, „glückliche Mieter“ in der Stadt.

Ohne die Möglichkeit einer wachsenden Beleihung der Immobilien, wird die volkswirtschaftliche Entwicklung insgesamt gehemmt. Sie sehen das an den Daten von Japan, dessen Wirtschaft und Aktienmarkt seit 1989 für knapp drei Jahrzehnte stagnierte, weil die Immobilienpreise als Beleihungsgrundlage für private Immobilienkredite rückläufig war. Allein der japanische Staat sorgte mit seiner Erhöhung der Schuldenquote von rund 60% auf >200%, dass die Wirtschaft dort nicht vollends kollabierte.

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Würden sich die Zinsen und Inflation entspannen, könnte das zu einer leichten Belebung führen. Doch weiterhin sind der größte Risikofaktor weitere unsinnigen Auflagen oder die Pflicht zum Einbau extrem teurer Heizungssysteme. Zudem sind die Kapazitäten für Baustahl, Zement oder auch Energie am Anschlag und könnten jederzeit eine neue Welle von Preiserhöhungen einleiten, die aufkeimende Hoffnungen schnell ersticken dürften.

Fakt ist aber auch: Es muss irgendwann mehr gebaut werden, sonst drohen immer mehr Wohnungslose zu Obdachlosen zu werden oder die Wohnqualität zu leiden.

Vor 12 Monaten waren laut offiziell und wohl stark geschönten Berechnungen des Statistischen Bundesamts in Deutschland gut 372.000 Personen wegen Wohnungslosigkeit untergebracht, mehr als doppelt so viele wie noch Anfang 2022.

Laut einem Bericht bei n-tv verloren die meisten Menschen ihre Wohnung der BAG zufolge aufgrund einer Kündigung. Weitere Auslöser seien demnach vor allem auch Miet- und Energieschulden.

Aber keine Angst: Sozialistische Staaten halfen sich gerne mit der Einrichtung von kommunalen WG-Wohnungen, bei denen man am Ende selbst mit einer Familie höchstens noch ein Zimmer zugewiesen bekommt...

Wohnen wie zu Sowjet-Zeiten: Kommunalkas in Russland

Es ist beängstigend, wohin die Sowjetunion nach der Oktoberrevolution 1917 innerhalb weniger Jahre hineinschlitterte. Das heutige Russland leidet seit Jahrzehnten noch unter diesem Investitionsstau aus längst vergangenen Zeiten.

Deutschland befindet sich noch nicht dort, aber auf dem besten Weg dorthin, wenn nichts unternommen wird.

Weil der Staat heute schon eine so gewichtige Rolle in der Wirtschaft und bei der Umverteilung der Einnahmen spielt, dürfte der Staatsanteil über die nächsten Jahre höchstwahrscheinlich nur weiterwachsen und zu großen Problemen führen.

Laut der Hans Böckler Stiftung, ist die Mehrheit der Deutschen unzufrieden mit der öffentlichen Infrastruktur. Im Bundesdurchschnitt fordern gut zwei Drittel höhere staatliche Investitionen, vor allem bei Gesundheit und Bildung

Wohin die Reise geht, zeigt unser Nachbar Frankreich, wo uns ein gut informierter Leser berichtete:

„Wir beobachten seit etwa eineinhalb Jahren weniger Bauvorhaben = weniger Arbeit für Architekten. Das hat zur Folge, dass Architekturbüros schließen und Leute entlassen.

Das einzige Projekt, das derzeit gut läuft, ist Cegelog (Bauträger Eiffage, zu dessen Großaktionären Blackrock gehört. Zudem profitiert Eiffage von „Neo“, einem auf 1,5 Milliarden Euro dotierten Großauftrag der französischen Armee, für deren Soldaten 8.000 Wohnungen sanieren und weitere 3.000 Wohnungen bauen werden.

Das Unternehmen, in dem ich arbeite, hat mit ihnen einen Vertrag über die Lieferung von Sanitäreinrichtungen abgeschlossen. Die Lage für Bauträger, die Wohnungen für Privatpersonen bauen, sind eine Katastrophe. Keiner kauft Häuser."

Cegelog ist ein mit 600 Mio. Euro von der Europäischen Investitionsbank (EIB) finanziertes Projekt, dessen Ziel darin besteht:

Sie sehen: Der Trend geht also immer mehr in Richtung der großen staatlichen Infrastrukturprojekte (ÖPP = Öffentlich Private Partnerschaften), die von privaten Großkonzernen ausgeführt und vom Staat mittels Schuldenaufnahme bezahlt werden.

Vor allem wird damit auch der Ausbau von Straßen, Bahnstrecken, des öffentlichen Nahverkehrs oder dem Klimaschutz vorangetrieben, während die dringend nötigen und seit Jahren geforderten Schutzmaßnahmen gegen Hochwasser scheinbar irgendwo „vergessen“ worden sind.

So zeigte sich jene französische Eiffage im jüngsten Halbjahresbericht optimistisch, was ihre Aufträge der öffentlichen Hand anbelangt:

„In Europa (ohne Frankreich) stieg der Umsatz um 32,5 % auf 2,3 Mrd. €, vor allem aufgrund des hohen Geschäftsvolumens beim Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnprojekt HS2 in Großbritannien, beim Autobahnprojekt E18 in Norwegen, beim Autobahnprojekt A3 in Deutschland und bei Offshore-Windprojekten.“

Eiffage ist übrigens auch in Deutschland aktiv, mit dem Ausbau der extrem stark überbeanspruchten A3 in Nordbayern, zwischen Würzburg und Nürnberg, wo die Strecke über 76 Kilometer von 4 auf 6 Spuren erweitert wird.

Mit solchen riesigen Bauvorhaben, die Unmengen an Stahl (Eisenerz), Beton (Zement) sowie Stromleitungen (Kupfer) verbrauchen, erklärt sich das weiterhin enorme Bedarf an Rohstoffen, obwohl westliche Privatwirtschaft längst in der unvermeidlichen Rezession steckt.

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Die Wurzel des Übels ist das heutige Geldsystem https://cambridge-club.com/die-wurzel-des-uebels-ist-das-heutige-geldsystem/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=die-wurzel-des-uebels-ist-das-heutige-geldsystem Sun, 07 Jan 2024 15:04:49 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2716 Mit der uferlosen Kreditvergabe an praktisch bankrotte Staaten, wurde die heutige Situation heraufbeschworen. Mit Hilfe des vom Goldstandard losgelösten Systems wurde seit Jahrzehnten ein weltweit gesponnene Abhängigkeitssystem erschaffen, das die westlichen Industriestaaten und deren Konsum vor den Rohstofflieferanten sehr lange begünstigt hatte. Schließlich gelangen despotische Staatsführer durch Exporte schnell zu Wohlstand und konnten dieses Geld […]

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Mit der uferlosen Kreditvergabe an praktisch bankrotte Staaten, wurde die heutige Situation heraufbeschworen. Mit Hilfe des vom Goldstandard losgelösten Systems wurde seit Jahrzehnten ein weltweit gesponnene Abhängigkeitssystem erschaffen, das die westlichen Industriestaaten und deren Konsum vor den Rohstofflieferanten sehr lange begünstigt hatte. Schließlich gelangen despotische Staatsführer durch Exporte schnell zu Wohlstand und konnten dieses Geld außer Landes im Kapitalmarkt investieren und die Früchte der westlichen Konsumprodukte genießen – schauen Sie sich nur einmal den Aktienkurs von Ferrari oder LVMH an…

Ein zunehmendes Anspruchsdenken, Bequemlichkeit und nicht zuletzt die maßlose Zuwanderung in die Sozialsysteme, trug zur Überschuldung bei, die durch einen Rückgang des Produktivitätswachstums und einem durch die politisch verordnete Energie-Diät den Industrie-Ausstoß absenkte.

Die rohstoffreichen Nationen fangen darum nun an selbst ihren Rückstand abzubauen und sich gegenseitig mit Rohstoffen und Waren zu beliefern, sodass der Westen noch tiefer in die Tasche greifen muss.

KOMPAKT-ANALYSEN: Das erwartet Börsenzyklen-Experte Felix Zulauf

In dem Youtube-Interview mit Ed D'Agostino spricht Anlageexperte Felix Zulauf über die Auswirkungen der Geopolitik und des Endes der unipolaren Weltordnung auf die Weltwirtschaft und Anlagemärkte. Zulauf prognostiziert langfristig höhere Inflation und Zinsen, eine Börsenübertreibung mit einem neuen Höchststand bis Ende des ersten Quartals dieses Jahres, gefolgt von einer starken Korrekturphase. Er erwartet eine Rezession, verschlechterte Refinanzierungsmöglichkeiten an den Anleihenmärkten, was zu politische Reaktionen führen könnte, darunter auch mögliche Zinskontrollen, bei der die Leitzinsen wie 2021 länger unter der Inflationsrate gehalten und zu Kaufkrafteinbußen für Sparer führen. Diese Situation führt aber bis zum Ende dieser Dekade zwangsläufig zu sozialen Krisen, Währungsabwertungen und einem Einbruch der Sozialleistungen. Zulauf sieht darum wenig Renditepotenzial für klassische „Buy & Hold“-Investoren und empfiehlt das Erkennen und Ausnutzen von typischerweise 12-18 Monate anhaltenden Auf- und Abwärtszyklen.

Meine Meinung:  Die große Krise steht erst noch bevor

Die multiplen Faktoren der aktuellen Wirtschaftskrise und deren Ursachen, lassen sich nicht mit kurzfristigen Maßnahmen in den Griff bekommen, sondern werden immer wieder in unterschiedlicher Intensität an die Oberfläche und damit auf die Tagesordnung gelangen.

Auch wenn jeder in Deutschland lebende Bürger von einem kommenden Kaufkraftverlust des Euros mehr oder weniger stark betroffen sein wird, hoffe und wünsche Ihnen, dass Sie persönlich nicht zu stark von den Krisen betroffen werden. Die beste Vorsorge, die Sie treffen können, ist es sich weiterzubilden. Finanziell haben Sie die besten Überlebenschancen, wenn Sie sich der Studie von Marktzyklen befassen, aber Sie dürfen sich nicht nur auf „Finanzfragen“ beschränken.

Mit Unbehagen zitiere ich aus einer Rede vor dem Carnegie Council des sehr umstrittenen Forschers Yuval Noah Harari, der die endgültige Zerstörung der individuellen Freiheit durch eine Art kollektivistische Zwangsverwaltung durch die Technologie (KI) fordert und von einer „unnützen Masse“ spricht – wobei er wohl eher selbst ein besonders nutzloses Exemplar darzustellen scheint – die mit Drogen und Computerspielen – mutmaßlich sogar noch schlimmerem – ruhig gestellt werden sollte:

„Möglicherweise treten wir in eine neue Ära ein, in der die Massen einfach zu nichts mehr zu gebrauchen sind. Sie werden sich von der Arbeiterklasse in die Klasse der Nutzlosen verwandeln.“

Meine Lösung:  Raus aus der Abhängigkeit – zurück zur Freiheit

Neben einer gewissen Unterordnung im bestehenden System, die auf individueller Ebene erfolgt, empfehle ich aber vor allem Ihre Freiheitsrechte zu wahren, indem Sie Ihre Eigenverantwortung und letztlich Ihre Eigenvorsorge stärken.

Das ist genau das Gegenteil von dem was die Medien Ihnen suggerieren.

So las ich vor wenigen Tagen eine Werbung eines Anlageberaters bei Facebook:

„Damit Sie sich mehr auf das Leben konzentrieren können, während wir uns um Ihre Finanzen und Versicherungen kümmern.“

Was meinen Sie: Hat dieser Finanzmakler eine sehr soziale Ader oder ist es vielmehr ein Manipulationsversuch, sich am ersparten Kapital der mehrheitlichen „finanziellen Analphabeten“ zu bereichern und die Bequemlichkeit des Ratsuchenden auszunutzen?

Tatsächlich machte vor wenigen Jahren eine Aussage der ING-DiBa für Aufsehen:

Mit 51 Prozent gab die Mehrheit der Deutschen an, keine Finanzbildung erhalten zu haben.

Damit ist die Mehrheit der Deutschen anfällig für Manipulation und Übervorteilung, weil sie nicht in der Lage sind selbstständig und eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen.

Mit dem Cambridge Investment-Club kann ich Ihnen versichern, dass ich alle meine Investitionsentscheidungen frei treffen kann.

Eine ähnliche Hilflosigkeit und wachsende Abhängigkeit von Institutionen wie dem Staat oder Konzernen, beobachte ich praktisch in jedem Lebensbereich, der heute von „Dienstleistungen“ übervölkert wurde. Sei es Essens-Lieferdienste, Fahrdienste, Supermärkte, …

So lange alle Dienstleistungen funktionieren, fällt die Abhängigkeit nur schwer auf. Erst wenn sie plötzlich nicht mehr funktionieren, sei es aufgrund von überhöhter Inflation oder Steuern, Energiemangel sowie Lieferkettenunterbrüchen, wächst die Besorgnis.

Mir ist bewusst, dass eine bewusste Trennung des Individuums und seiner Familie vom Staat oder Großunternehmen nie abgeschlossen sein wird, aber wie es Warren Buffett formulierte, können Sie zumindest durch eine gelebte Finanzfreiheit oder auch Selbstversorgung ein Stück Selbstbestimmung und damit auch Selbstrespekt und Anerkennung zurückgewinnen.

Eine private Absicherung dürfte darum am Ende als Tages, die letzte Bastion sein, um ein selbstbestimmtes, weitgehend frei von extremen Zwängen geordnetes Leben zu führen.

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