Uran - Cambridge Club https://cambridge-club.com Wissen ist Macht Mon, 15 Jan 2024 08:47:47 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://i0.wp.com/cambridge-club.com/wp-content/uploads/2023/04/cropped-logo-anchor-small.png?fit=512%2C512&ssl=1 Uran - Cambridge Club https://cambridge-club.com 32 32 Verbesserte Aussichten bei Gold & Eisenerz steigern Dividenden-Potential https://cambridge-club.com/verbesserte-aussichten-bei-gold-eisenerz-steigern-dividenden-potential/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=verbesserte-aussichten-bei-gold-eisenerz-steigern-dividenden-potential Mon, 15 Jan 2024 08:47:28 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2749 Die Aussichten für Rohstoffe 2024 sind viel besser als vor 12 MonatenWeltweit hat das staatliche Investitionsvolumen längst markant zugenommen. Wir sollten uns bei der Analyse dabei keineswegs auf die Entwicklungen bei uns (USA/EU) versteifen.Die Bevölkerung Chinas und Indiens umfasst heute mit fast 3 Milliarden Menschen schon 10-Mal mehr als die EU und beide Wirtschaftssysteme wachsen […]

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Die Aussichten für Rohstoffe 2024 sind viel besser als vor 12 Monaten

Weltweit hat das staatliche Investitionsvolumen längst markant zugenommen. Wir sollten uns bei der Analyse dabei keineswegs auf die Entwicklungen bei uns (USA/EU) versteifen.

Die Bevölkerung Chinas und Indiens umfasst heute mit fast 3 Milliarden Menschen schon 10-Mal mehr als die EU und beide Wirtschaftssysteme wachsen mit einer Jahresrate von 5% in China sowie 7% in Indien. Beide Länder investieren seit Jahren in den Aufbau ihrer Industrie. Indien investiert seit über einem Jahrzehnt mehr als 30 % seiner Wirtschaftsleistung, während Chinas exportorientierte Wirtschaft sogar 43 % seiner Wirtschaftsleistung investiert. Selbst wenn die relativen Investitionsanteile Chinas prozentual sinken sollten, steigen sie nominal dennoch weiter und werden in Indien eher noch markanter wachsen, das durch sein Bevölkerungswachstum zusätzlich angetrieben wird.

Chinas Zentralbank, die People's Bank of China (PBOC), hat kommerziellen Kreditgebern eine Rekordsumme von 112 Mrd. US$ an einjährigen Krediten zur Verfügung gestellt, um die Stagnation des Immobilienmarkts zu beenden und seine Wirtschaft anzukurbeln.

Winnie Wu, ein China-Analyst der Bank of America schreibt:

„Unserer Ansicht nach durchläuft China eine weitere kritische Phase der wirtschaftlichen Neuausrichtung. Trotz der schwachen BIP- und Aktienentwicklung könnte eine vielversprechendere Zukunft bevorstehen.“

Chinas Wachstumsentwicklung ist keine Blase

Auch ich habe vor mehreren Jahren vor den Folgen gewarnt, falls Chinas Schuldenwachstum sich eines Tages abschwächen könnte. Doch auch ich habe mich letztlich geirrt, aber bin im Gegensatz zu den ständigen Pessimisten fähig meine Prognose zu verbessern.

Obwohl Chinas Wachstum und Verschuldung seit 20 Jahren als „Blase“ bezeichnet wird, hat sich die Verschuldung im Gesamtbild eigentlich nicht übermäßig erhöht und liegt weiterhin unterhalb dem, was sich „andere“ Industriestaaten erlauben.

China hat bei der Staats- und Privatverschuldung, die jeweils erst bei etwa 50-60% seiner gesamten Wirtschaftsleistung liegt, sogar noch weiteres Potenzial, die Schulden mittels Investitionsmaßnahmen langsam weiter zu erhöhen.

Auch hier gilt im Grunde vereinfacht gesagt: Die billionenschweren Investitionsvorhaben, die in China bei jährlich $7,6 Billionen, Indien >$900 Milliarden und der EU: 3,7 Billionen € liegen, wird nirgendwo am Mangel von einigen Hunderten Milliarden US$ „Pleite“ gehen.

Tatsächlich profitieren die Rohstoffpreise längst schon wieder davon, dass die staatlichen Investitionsprogramme in nötige Infrastruktur und Bauprojekte wachsen.

Es ist festzustellen, dass die Aussichten für die wichtigsten Industriemetalle längst von absehbarer Knappheit beherrscht werden, die von unzureichenden Investitionen seit mindestens 5-6 Jahren verursacht worden sind. Tatsächlich war der Höhepunkt der Investitionswelle in den Rohstoffen in den Jahren 2011 bis 2014. Der entstandene Engpass lässt sich auf Sicht von mehreren Jahren nicht einfach beheben, bevor es zu signifikanten Preissteigerungen kommt.

Es fällt im ganzen Rohstoffsektor auf: Die Realität ist besser als die Erwartungen!

Die Preissetzungsmacht für die Rohstoffe hat sich längst von den Verbrauchern zu den Rohstoffproduzenten verschoben. Staaten und Zentralbanken können nur noch „Geld drucken“, um den Importbedarf ihrer Bevölkerung zu decken. Das gilt für die Eurozone und die USA genauso wie für China und Indien. Niemand hat jemals behauptet, dass eine weltweite Leitwährung an Wert steigen müsste. Tatsächlich kann sie stetig abwerten und trotzdem stark an Bedeutung wachsen, wie der US-Dollar über drei Jahrzehnte von 1970 bis zur Jahrtausendwende beweisen konnte. 

Derzeit aber läuft es tatsächlich sehr gut für die Stahl- und Zementindustrie, weil diese Projekte natürlich langfristig geplant sind und nicht plötzlich wegbrechen. Ein Faktor ist dabei, dass die privaten Bauvorhaben durch staatliche Infrastrukturinvestitionen ergänzt bzw. ausgeglichen werden. Ein Indikator dafür sind die aktuellen Eisenerzpreise um 140 US$ pro Tonne. Hier stehen die Chancen gut, dass die Quartals-Gewinne bei den großen Bergbau-Konzernen um >50% steigen.

Es ist interessant, dass die Analystenschätzungen für den Eisenerzpreis unisono unter 100 US$ pro Tonne lagen. Daraus folgt, dass die Analysten ihre Erwartungen für 2024 deutlicher nach oben korrigieren müssten. Noch sind sie diesbezüglich sehr verhalten.

Möglicherweise folgt auf die 140 US$/t auch noch mal eine Korrektur und wir sehen doch noch mal eine Eintrübung bis zum 2. Halbjahr 2024, aber ich wollte Sie nur nochmals darauf hinweisen, dass Sie langfristige Investitionen nicht nur von den kurzfristigen Verallgemeinerungen abhängig machen sollten.

Die meisten Bergbau-Aktien notieren auf Sicht der letzten 12 Monate weiterhin größtenteils im Minus, weil die Wirtschaftserwartungen für die westlichen Industriestaaten so schlecht aussehen.

Die wirklich spannenden Aktien bzw. Einzelwerte aus diesen Segmenten kennen unsere Investment-Club-Mitglieder genau aus der Vermögensaufbauliste.

So freut es uns um so mehr, dass aktuell zwei bereits dividendenstärke Titel aus den Bereichen Gold und Eisenerz gerade das Potential zeigen ihre Dividenden für 2024/2025 möglicherweise um deutliche 30-40% steigern zu können.

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US-Öl-Förderung & Erdgas im Strukturwandel und vor Produktions-Plateau https://cambridge-club.com/us-oel-foerderung-erdgas-im-strukturwandel-und-vor-produktions-plateau/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=us-oel-foerderung-erdgas-im-strukturwandel-und-vor-produktions-plateau Fri, 15 Dec 2023 09:48:04 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2647 Es gibt kein Wunder der US-Ölförderung oder beim Erdgas – diese befindet sich im strukturellen Wandel und vor einem Produktions-PlateauImmer wieder wurde in diesem Jahr über die gefallenen Öl- und Gaspreise berichtet. Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Ölpreis nach zwei starken Jahren 2021/22 auch einmal konsolidiert. Doch das negative Maß der Berichterstattung, die mit […]

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Es gibt kein Wunder der US-Ölförderung oder beim Erdgas – diese befindet sich im strukturellen Wandel und vor einem Produktions-Plateau

Immer wieder wurde in diesem Jahr über die gefallenen Öl- und Gaspreise berichtet. Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Ölpreis nach zwei starken Jahren 2021/22 auch einmal konsolidiert. Doch das negative Maß der Berichterstattung, die mit den COP28 Gesprächen eine „Abkehr vom Öl und Gas“ sehen und der Anleger-Pessimismus – auch ausgedrückt in überhöhten Short-Positionen im Terminmarkt, insbesondere bei US-Erdgasfutures scheinen mir schon wieder Extremwerte anzunehmen, die einen Nachkauf von ausgesuchten Energietiteln ermöglicht.

Schauen wir uns zunächst die wundersame Produktionsvermehrung in den USA an, die jüngst mit 13 Millionen Barrel Tagesförderung – was dennoch lediglich 13% der Tagesnachfrage ausmacht –   die Erwartungen übertreffen konnte.

Dabei ist ersichtlich, dass das Wachstum ausschließlich aus den Schieferölgebieten stammt: 

Raymond James schätzt, dass 2/3 des überraschend starken Produktionswachstums in diesem Jahr von privaten Betreibern stammten, von denen viele die Produktion vor dem Verkaufsprozess hochgefahren haben. In Anbetracht der nun begrenzten Lebensdauer der Bestände ist dies in Zukunft NICHT wiederholbar.

Obwohl das Ölangebot wohlwollend interpretiert wird, blieb das wahre Ausmaß des Netto-Produktionszuwachses eher verhalten, wie Sie es auch im neuesten OPEC Marktbericht für Dezember nachlesen können. So wuchs die Fördermenge der Nicht-OPEC Länder - trotz erheblicher Investitionsvorhaben in den USA dieses Jahr lediglich um 1,8 Mio. Barrel pro Tag und dürfte 2024 nur noch mit 1,4 Mio. Barrel täglich zunehmen. Demgegenüber wuchs die Weltölnachfrage 2023 um 2,5 Mio. Barrel pro Tag (China machte 56% dieses Wachstums aus) und lag damit deutlich über den Prognosen der IEA, die das Wachstum um rund 1 Mio. Barrel pro Tag unterschätzten. Für 2024 erwartet die OPEC einen weiteren Zuwachs von 2,2 Mio. Barrel pro Tag.

Das US-Produktionswachstum schwächt sich 2024+ massiv ab

Um einen besseren Überblick über die aktuellen Ölmarktentwicklungen zu bekommen, sollten Sie den Blogbeitrag von Goehring & Rozencwajg lesen. Dieser kündigte im Sommer dieses Jahres an, dass die Ölförderung in den USA – die vor allem auf die Schieferförderung im Permian Becken zurückgeht.

Die Prognose der Rohstoffexperten bleibt somit, dass die US-Förderung gegen Ende nächsten Jahres ihrem Höhepunkt zusteuert:

„In Übereinstimmung mit Hubberts Theorien konnten beide Becken nach Überschreiten der 50 %-Marke nicht mehr wachsen. Im Eagle Ford wurde die Hälfte der förderbaren Reserven im August 2019 gefördert; seitdem ist die Produktion um 18 % zurückgegangen. Im Bakken wurde die Hälfte der Reserven im Jahr 2022 gefördert, und die Produktion ist seither gleich geblieben. Unseren Modellen zufolge werden im Permian letztlich 34 Mrd. Barrel Öl gefördert, von denen 14 Mrd. oder 41 % bereits produziert wurden. Bei den derzeitigen Fördermengen wird der Permian irgendwann Ende 2024 die Hälfte seiner förderbaren Reserven produziert haben; zu diesem Zeitpunkt wird er höchstwahrscheinlich aufhören zu wachsen, genau wie die beiden anderen Becken.

Wenn wir Recht haben, liegt das Zeitalter des Schieferwachstums hinter uns, und Hubbert's Peak steht vor der Tür. Das immense Wachstum der Schiefervorkommen in den letzten zehn Jahren hat viele Analysten blind gemacht für die rückläufige Entwicklung der weltweiten konventionellen Förderung. Dieser Luxus hat nun ein Ende.“

Die Tragweite des Höhepunkts der US-Schieferproduktion im Permian Becken kann nicht hoch genug eingestuft werden. Die US-Ölförderung über die letzten Jahre, vor allem aus Schiefergebieten, ist die letzte Bastion, welche die OPEC+ Dominanz noch ein Stück weit gebannt hatte. Fällt die Ölförderung in den USA ab, wird sich der Ölmarkt weiter verengen und die Lagerbestände auf Rekordtiefs absenken.

Goldman Sachs erwartet einen extremen Abfall der Öllagerbestände von bis Ende 2024:

Ich bleibe weiter bei meiner Prognose eines extremen und für die meisten Marktteilnehmer überraschenden Anstieg beim Rohölpreis über 150-200 US$ pro Barrel, in den nächsten 24-36 Monaten.

Diese Fortsetzung der schweren Energiekrise, die 2022 für einen enormen Inflationsanstieg sorgte, hat enorme Konsequenzen für meinen Ausblick der Rohstoff- und Aktienmärkte, da ich glaube, dass sie das Ende vieler Solar- und Windprojekte einläuten wird. Die Analysten von Goehring & Rozencwajg haben unter Verweis auf Professor Charles Hall – den Erfinder des Konzepts der Energierendite (EROI), welche bemisst wie viel investierte Energie aus einem System zurückkommt – analysiert, dass die Weltwirtschaft um Wachstum generieren zu können einen deutlich höheren EROI-Faktor als 3-5 bräuchte, den Biomasse oder Solar- und Windenergie ermöglichen kann. Es benötigte seit der Geburt von Jesus Christus 1.700 Jahre bis sich das weltweite reale Wirtschaftsaufkommen verdoppelte, bevor sich das Wachstum durch die Erfindung der Dampfmaschine und der industriellen Revolution, durch den Einsatz von Kohle, Erdöl und später Erdgas, mit einem EROI von 30 sowie Atomkraft, mit einem EROI von 80 beschleunigte und sich das Wirtschaftsaufkommen seither alle rund 50 Jahre verdoppelt. Das klingt nach viel, aber wenn Sie es genau nachrechnen, entspricht diese 50-jährige Verdoppelungsrate einem inflationsbereinigten Realwachstum von lediglich 1,39% pro Jahr. Es ist demnach völlig unmöglich die heutige Zivilisation oder aufstrebende Volkswirtschaften wie China, Indien, Südostasien sowie Afrika durch erneuerbare Energien mit ausreichend Wachstumspotenzial zu versorgen, um sie aus der Armut zu bringen. Stattdessen ist ein erneuter Investitionszyklus bei fossilen Energiequellen (Kohle, Rohöl und Erdgas) nötig, ebenso bei der Atomenergie.

Fondsmanager Leigh Goering schrieb in seinem jüngsten Ausblick: 

„Es gibt bemerkenswerte Ähnlichkeiten zwischen dem Uranmarkt vor zwölf Monaten und dem heutigen Ölmarkt. Beinahe über Nacht wurde Uran von einem uninteressanten zu einem unverzichtbaren Gut, und wir glauben, dass Öl kurz davor steht, dasselbe zu tun.“

COP28 ist der Beweis dafür, dass die weltweiten Staaten am Ende ihres Lateins angelangt sind

Auf dem COP28 Gipfel lancieren die Länder - USA, Armenien, Bulgarien, Kanada, Kroatien, Tschechische Republik, Finnland, Frankreich, Ghana, Ungarn, Jamaika, Japan, Republik Korea, Moldawien, Mongolei, Marokko, Niederlande, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Schweden, Ukraine, Vereinigte Arabische Emirate und Vereinigtes Königreich - eine gemeinsame Erklärung zur Verdreifachung der Kernenergiekapazität bis 2050 und erkennen die Schlüsselrolle der Kernenergie bei der Erreichung von Netto-Null an.

Derzeit verbrauchen die bestehenden Atomkraftwerke jährlich rund 230 Mio. Pfund Uran (U308), bei einer weltweiten Minenförderung von 120 Mio. Pfund. Gleichzeitig soll der weltweite Stromverbrauch bi 2050 um 76% wachsen.

Es fällt derzeit schwer sich eine Zukunft vorzustellen, in der sich die Uranförderung um Faktor 5 auf knapp 700 Mio. Pfund steigert, zumal es neben Kazatomprom und Cameco kaum weitere Bergbaukonzerne gibt, die über so ergiebige Uranlagerstätten verfügen, um die Produktionsrate deutlich erhöhen zu können.

Uran war einer der besten Rohstoffe des Jahres und stieg um +70% auf derzeit 81 US$ pro Pfund und damit auf den höchsten Wert seit 2007. Angesichts der stattgefundenen Inflation wäre allerdings selbst der doppelte Uranpreis nicht zu hoch gegriffen und könnte in einigen Jahren für Kurse über 150 US$ pro Pfund sorgen, bevor nennenswertes neues Angebot geschaffen wird.

So berichtet die Financial Times, es gäbe 2024 eine anständige Chance, dass der Uranpreis die Marke von 100 US$ pro Pfund durchbricht.

China, der weltweit zweitgrößte Produzent von Kernenergie, macht weltweit fast die Hälfte der im Bau befindlichen Reaktoren aus. In den kommenden 15 Jahren will China 150 neue AKWs errichten, was allein einen zusätzlichen Uranbedarf von mehr als 250 Mio. Pfund entspricht, da neue Reaktoren mit ausreichend Brennstoff für 3+ Jahre ausgestattet werden müssten.

„Die Chinesen rennen herum auf der Suche nach neuem Angebot", sagte Liebenberg.

Atomkraftwerke in der EU und den USA stehen bis 2030 vor einer Welle von neuen Liefervereinbarungen, die den Preis voraussichtlich treiben werden:

Meine Meinung: Uran bleibt ein Spitzen-Rohstoff um vom Superzyklus zu profitieren

Anhand der Anlegerstimmung führt Uran den Rohstoffsektor an, wobei ich persönlich derzeit keine Möglichkeit mehr für einen Einstieg sehe. Was Uran vorgemacht hat, werden andere Rohstoffe wie Gold, Silber, Kohle, Rohöl, Erdgas, Kupfer oder Zink noch nachmachen, denn die Grundvoraussetzungen von zu wenig Angebot und eine wachsende Nachfrage sind überall die gleichen.

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12% Zinsen? – Vorsichtige Markteinschätzung aktuell bestätigt https://cambridge-club.com/12-zinsen-vorsichtige-markteinschaetzung-aktuell-bestaetigt/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=12-zinsen-vorsichtige-markteinschaetzung-aktuell-bestaetigt Wed, 27 Sep 2023 11:20:22 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1966 12% Zinsen in Deutschland? "Aktuell sehe ich mich mit meiner vorsichtigen Markteinschätzung bestätigt"Meine Überzeugung bleibt: Die wirtschaftliche Abschwächungsphase, die mit einer erheblichen Rezessionsgefahr einhergeht, und vor allem in unerwarteten Kreditausfällen gipfeln dürfte, sollte sich noch mindestens bis Frühjahr 2024 ziehen.Grundsätzlich erwarte ich dabei, weiterhin, dass das nächste Zinshoch mit einem Markttief einher gehen wird.Obwohl die kurzfristigen […]

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12% Zinsen in Deutschland? 

"Aktuell sehe ich mich mit meiner vorsichtigen Markteinschätzung bestätigt"

Meine Überzeugung bleibt: Die wirtschaftliche Abschwächungsphase, die mit einer erheblichen Rezessionsgefahr einhergeht, und vor allem in unerwarteten Kreditausfällen gipfeln dürfte, sollte sich noch mindestens bis Frühjahr 2024 ziehen.Grundsätzlich erwarte ich dabei, weiterhin, dass das nächste Zinshoch mit einem Markttief einher gehen wird.

Obwohl die kurzfristigen Zinsen mittlerweile nur noch langsam steigen, will uns US-Notenbankchef Powell – vor allem angesichts der steigenden Rohölpreise und ihrem Effekt auf die Inflationsrate, was auch ein Thema im exklusiven Marktgespräch mit Herrn Stüfe war – noch immer keine Entwarnung geben. Die Anleger erkennen dabei nur langsam, dass das Inflationsziel von 2% in weiter Ferne bleibt und reagierten darum mit zuletzt deutlicher gestiegenen langfristigen 10- bis 30-Jahresanleihen (siehe Abbildung links). Die kleiner werdende Lücke von langfristigen und kurzfristigen Zinsen, erhöht natürlich das Kurspotenzial entsprechend langfristiger Anleihen, sorgt aber vorübergehend aber für weiter rückläufige Kurse im Anleihenmarkt.

ACHTUNG: Das Video „Chance oder Wahnsinn? So kassieren Sie jetzt knapp 12% Zinsen in Deutschland!” Unser exklusives Marktgespräch mit Herrn Stüfe ist bei unseren Club-Mitgleidern bereits sehr gut angekommen. Hier jetzt im öffentlichen Bereich bei YouTube:

Es ist zudem längst feststellbar, dass sich die Finanzierungskosten und Erschwinglichkeit für langfristige Investitionen – die vornehmlich von Immobilien getragen werden – stark verdüstern, sodass die Aktienkurse nochmals den Fahrstuhl nach unten nehmen sollten.Um das Risiko steigender Zinsen deutlicher zu machen, wies der Marktstratege Albert Edwards von Societe Generale jüngst auf die gestiegene Insolvenzquote in den USA hin, die zuletzt um mehr als 50% zum Vorjahr gestiegen ist.

Weiterhin spekuliere ich darum darauf, dass wir über die kommenden Wochen und Monate einen signifikanten Ausreißer sehen werden, dessen Auslöser ein „Kreditereignis“ sein sollte, der uns auch bei Aktien nochmals bessere Kaufchancen ermöglicht, als ich sie heute vorfinde.Trotzdem behalte ich mit den teils schon deutlicheren Kursrückgängen Ausschau nach zyklischen Chancen-Aktien, die jetzt über Gebühr abgestraft wurden und längst im Bewertungskeller angekommen scheinen.

Die Fondsmanager von SIA bringen es in Ihrem Webinar zudem gut auf den Punkt:

„Das Angebot an Rohstoffen wie Öl, Kupfer, Uran, Lachs, Zement usw. wird in den kommenden Jahren nicht ausreichen, um die Nachfrage zu decken.“

Für viele Anleger ein Überraschungsfaktor: Steigende Öl- und Energiepreise

Im Cambridge Club habe ich Sie im Mai und Juni immer wieder auf Chancen eines scharfen Ölpreis-Rebounds hingewiesen, der nun mit einem Anstieg von +30% in 3 Monaten schon sehr deutlich ausfiel. Aus technischer Sicht erwarte ich jetzt allerdings keine Beschleunigung des Preisaufschwungs mehr. Langfristig deutet aber weiterhin vieles daraufhin, dass die Höchstkurse beim Rohöl eher >150 US$ pro Barrel liegen sollten.

Derzeit diskutieren viele Analysten noch immer über die Möglichkeiten eines rückläufigen Energie- und Ölbedarfs und Ölmultis haben ihre Investitionspläne entsprechend zurückhaltend angepasst oder investieren mehr in erneuerbare Energieprojekte, statt in Ölförderung.. Durch eine stark durch die derzeitige Politik und westlich geprägte Sichtmaske, werden die Wachstumspläne der aufstrebenden Schwellenländer (BRICS+) negiert, die weiterhin einen wachsenden Energiebedarf pro Kopf aufweisen.

Professor Jarillo von SIA Asset Management führte in seinem Vortrag aus, wie er mit den offiziellen Daten, die heute verfügbar sind, eine Modellrechnung durchführte und dabei zum „erstaunlichen“ Ergebnis kam, dass die Zahl der Verbrenner-Motoren weltweit voraussichtlich und mindestens noch bis zum Jahr 2040 weiter zunehmen wird, selbst wenn sich die Verkäufe der E-Autos von derzeit 8% auf mehr als 50% der Neuzulassungen verfünffachen sollten.

Dabei haben zuletzt besonders die Analysten der Internationalen Energiebehörde IEA, die sich vor einem Jahr noch von politischen Aussagen von einem Ende des „fossilen Ölzeitalters“ stark beeinflussen ließen, ihre Schätzungen eines Plateaus der Ölnachfrage mittlerweile längst korrigiert und zugegeben, dass die Weltölnachfrage weiterhin wachsen werde. Diese Erkenntnis ist weder in der Bewertung von Öl-Titeln (mit einem durchschnittlichen Kurs-Gewinn-Verhältnis von 7) eingepreist, noch in den meisten Anlegerdepots berücksichtigt, die noch immer keinen Energie-Anteil halten.

Starke Dividenden-Aktien im Ölsektor müssen im Depot bleiben:

Öl-Aktien erfuhren zuletzt erneut eine leichte Verbesserung ihrer Kurse und Bewertungen, wobei mein Top-Titel XXX jetzt +48% zuzüglich angefallener Dividenden (>50% Ihres Einsatzes) im Plus steht. Weiterhin halte ich vor allem auch an meinen mittelgroßen Ölaktien fest. Vor allem XXX ist hier erwähnenswert, obwohl diese seit meinem Kauf rund 30% eingebüßt haben, wobei weil der Markt sowohl das Gewinnpotenzial des Ölgeschäfts, als auch das „optionale Potenzial“ seines Viking Carbon-Capture-Speischers (CCS) verdrängt.

Die Analysten von Stifel erklärten zur Veröffentlichung der Halbjahreszahlen, „dass das Geschäft operativ gut läuft". Das Rating lautet bei Stifel weiterhin auf "Kaufen" und das Kursziel beträgt XXX und liegt +91% über dem aktuellen Kurs.

Unsere Clubmitglieder und Abonnenten des ROHSTOFF-CLUBs wissen an dieser Stelle nartürlich mehr und kennen alle Details meiner Analysen & Markteinschätzungen.

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ÖL- & Gasunternehmen profitieren erheblich! Windstrom scheitert! https://cambridge-club.com/oel-gasunternehmen-profitieren-erheblich-windstrom-scheitert/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=oel-gasunternehmen-profitieren-erheblich-windstrom-scheitert Mon, 07 Aug 2023 07:52:00 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1824 Die Energiekrise setzt sich fort. Der Rohölpreis stieg wie Reuters berichtet bereits in der 6. Woche in Folge, da das weltweite Angebot knapper wird und Saudi Arabien seine Förderkürzungen auch über den September aufrecht halten wird. Verbunden mit der Aufstockung der strategischen US-Lagerbestände und einem globalen Nachfragerekord nach Rohöl im Juli, bei dem die Weltverbrauch […]

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Die Energiekrise setzt sich fort.

Der Rohölpreis stieg wie Reuters berichtet bereits in der 6. Woche in Folge, da das weltweite Angebot knapper wird und Saudi Arabien seine Förderkürzungen auch über den September aufrecht halten wird. Verbunden mit der Aufstockung der strategischen US-Lagerbestände und einem globalen Nachfragerekord nach Rohöl im Juli, bei dem die Weltverbrauch 102,5 Millionen Barrel täglich liegt, sorgen bei den Öl-Aktieninvestoren für Höchststimmung.

In Australien wurden letzte Woche sogar die höchsten Strompreise seit 18 Jahren erreicht, obwohl das Land vor Sonne nur so strotzt und tagsüber oft sogar Stromüberschuss herrscht, der den Strompreis ins Minus drückt.

Dies ist umso tragischer, weil Australien im Gegensatz zu Deutschland über reichlich Kohlenwasserstoffressourcen wie Öl, Gas und Kohle verfügt, die die Bevölkerung kostengünstiger und zuverlässiger mit Strom versorgen können.

Cambridge Rohstoff-Club Mitglieder konnten schon 2021 nach meiner Kaufidee beim australischen Bergbaukonzern BHP Group, die Aktien des Ölkonzerns Woodside Energy (WKN: A3DNGW) als Aktien-Dividende eintüten. Ein schönes Geschenk für BHP-Aktionäre, die jetzt von 5,8% Dividendenrendite jährlich bei Woodside mit von der Energiekrise profitieren können.

Solche Aktien-Tipps erhalten Sie im Cambridge-Club am laufenden Band!

Bis Ende August können Sie den Cambrdidge Rohstoff-Club noch zum Sonderpreis von NUR 990 € abonnieren. Günstiger geht es nicht mehr für einen so überragenden Vermögensaufbau mit Rohstoff-Werten. Auch hierzulande, ist Energieüberschuss oft ein bedauerlicher Fall und wird fälschlicherweise in den Medien als positiv dargestellt, das wir ja "im Prinzip" mehr als ausreichend Strom haben.

Nur verwechseln die Journalisten gerne die Kapazität mit der Leistung. Denn nur wer stetige Leistung erzeugt, kann den Strom 24 Stunden zur Verfügung stellen und nicht nur kurzzeitig den Bedarf überdecken.der Militärputsch im afrikanischen Niger hat auch für Rohstoffanleger Konsequenzen. So hat die neue Regierung zunächst die Uranausfuhren in die ehemalige Kolonialmacht Frankreich gestoppt.

Aus dem westafrikanischen Niger stammen etwa ein Viertel der europäischen und ein Drittel der Uranimporte Frankreich.

Die Hilfsorganisation Swissaid schlägt darum in der Schweizer Zeitung Tages-Anzeiger Alarm:

„Die gegen Niger verhängten Sanktionen treffen die Notleidenden im ärmsten Land der Welt"

Das Land mit 26 Millionen Einwohnern sei auf den Import von Grundnahrungsmitteln, Benzin und Strom angewiesen.

Trotzdem beschlossen die Westafrikanischen Staaten (Ecowas), die Grenzen zu Niger zu schliessen. In wenigen Tagen seien die Preise um einen Viertel angestiegen.

Protektionismus, Sanktionen und auch übereifriger Klimaschutz, sind die Probleme unserer heutigen Zeit, die Ihre Lebenshaltungskosten täglich verteuern und Ihre Rentenzahlungen gefährdet.

Zum Glück gibt es Absicherungslösungen:

Wenn Sie - wie ich auch - rechtzeitig in Uran investiert hätten - wie ich es im Cambridge Rohstoff-Club riet - konnten Sie bisher +111% Rendite einstreichen.

Im Jahr 2019 wurden in den beiden im Niger in Betrieb befindlichen Bergwerken 2.982 Tonnen Uran gefördert, in mehr als 50 Jahren Bergbautätigkeit. Die Betriebsunterbrechungen im Niger, sind aus Sicht eines Rohstoffanlegers darum auch positiv.

So konnte der Uranpreis in den letzten Wochen starke Zugewinne verbuchen und auf 56 US$ pro Pfund steigen. Der Preis dürfte sich langfristig wieder seiner Höchstmarke um 100 US$ annähern, wie folgender Chart zeigt:

Während die Windstrom-Pläne scheitern, verbessern sich die Aussichten für Öl- und Gasunternehmen in der Nordsee erheblich

Im Grunde wissen wir alle längst, dass die ehrgeizigen Pläne der EU und Großbritanniens zum Ausbau der Windkraft und des Solarstroms scheitern würden. Zu einseitig wurde auf eine Energiequelle gesetzt und die konventionelle Öl- und Gasindustrie an den Pranger gestellt.

Die Tagesschau fragte gestern, ob sich die Windkraft-Branche vor einer Krise befände:

„Vattenfall stoppt Windkraft-Projekt in der Nordsee

Östlich von Norfolk soll einer der größten Windparks Großbritanniens entstehen. Der Konzern Vattenfall will hier drei Areale mitten in der Nordsee ausbauen, unter anderem das Projekt Norfolk Boreas mit bis zu 140 Turbinen, die den Strom für 1,5 Millionen Haushalte liefern könnten. Doch der schwedische Energiekonzern hat den Bau nun gestoppt. Zur Begründung sagte die Vorstandsvorsitzende von Vattenfall, Anna Borg, auf einer Veranstaltung für Investoren und Journalisten: Die Kosten seien drastisch gestiegen, Preise von Zulieferern um bis zu 40 Prozent.

Schon vor dem Jahreswechsel hatte ich Ihnen eine Entwicklung skizziert, bei der Öl- und Gas aus der Nordsee eine Renaissance erleben würden. Vor allem die kurzsichtige Steuerpolitik in Großbritannien, die gegen die Ölindustrie gerichtet waren und zu einem Ausverkauf des Sektors führten, scheint sich langsam zu bessern.

Schon vor dem Jahreswechsel hatte ich Ihnen eine Entwicklung skizziert, bei der Öl- und Gas aus der Nordsee in den kommenden zwei bis drei Jahren eine Renaissance erleben würde.

Nun scheint diese Erwartung sogar früher einzutreten, als ich es selbst für möglich hielt.

Die extrem kurzsichtige Steuerpolitik in Großbritannien, die gegen die Ölindustrie gerichtet waren und zu einem Ausverkauf des Sektors führten, scheint sich langsam zu bessern.

Vor vier Wochen wurde der Plan kommuniziert die außerordentliche Steuer von bis zu 35% der Erlöse auf 25% zu senken. Letzten Freitag beantragte die Regierung nun die Aufhebung der Sonderabgabe. Die Steuern sollen demzufolge ganz gestrichen werden, wenn der Rohölpreis über mehr als 6 Monate hinweg unter 71,40 US$ pro Barrel rutschen würde.

Auch wenn ein so tiefer Ölpreis nicht mein Basisszenario ist, so sorgt er doch wenigstens dafür, dass die Renditeperspektiven weiterhin extrem hoch bleiben, während die Aktienkurse längst ein viel schlimmeres Szenario eingepreist haben.

Claire Angell, Leiterin des Bereichs Energiesteuern bei KPMG in Großbritannien stimmt dieser Ansicht zu:

„Auch wenn die Terminkurven derzeit darauf hindeuten, dass diese Erleichterung nie in Kraft treten wird, hofft die Regierung, dass dies einen ausreichenden Schutz gegen Abwärtsbewegungen bietet, um Investitionen zu sichern.

Da dies jedoch die dritte Änderung der Ölbesteuerung innerhalb eines Jahres ist, bleibt die steuerliche Unsicherheit eine Herausforderung für eine Branche, deren Zukunft von langfristigen Investitionsentscheidungen abhängt."

Die Manager der führenden Ölkonzerne Großbritanniens bleiben aufgrund dieser Unsicherheiten der künftigen Besteuerung noch zurückhaltend.

David Whitehouse, Chef des Verbandes für die Offshore Öl- und Gasindustrie sagte der Nachrichtenagentur Reuters:

"Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber es müssen noch viele weitere Schritte unternommen werden, um das Vertrauen in unseren Sektor wiederherzustellen".

Nachdem die britische Regierung vorab so viele negative Änderungen beschlossen hatte und die Konsequenzen extrem gestiegener Energiepreise fürchtete, die der Wirtschaft des Vereinigten Königreichs einen schweren Schlag verpassten, haben die neuen Entwicklungen den Charakter eines ersten Richtungswechsels.

Die schlimmsten Strangulierungsmaßnahmen wurden nun doch überraschend beendet, mit äußerst positiven Konsequenzen für meine avisierte Anlagestrategie.

So konnten alle meine favorisierten Öl-Aktien deutliche Kursgewinne einfahren, die ihren Schwerpunkt in der Nordsee haben.

Unsere Depot-Titel in diesem Bereich werden mittelfristig weiter von der Energiekrise profitieren! Und es freut uns sehr, wie unsere Abonennten der exklusiven Dienste und Clubmitglieder gerade genau jetzt davon profitieren dürfen.

Auch bietet unser brasilianischer Öl-Player gerade alle Vorteile der rentablen Offshore-Ölproduktion bei niedriger Bewertung mit dem 2-fachen ihres jährlichen Cashflows, verbunden mit 15-20% erwarteter Dividendenrendite für das kommende Jahr. Die geringeren politischen Risiken einer Überbesteuerung, die in Westeuropa um sich gegriffen hat, machen ihn darum weiter zum attraktivsten Ölwert in meinem Universum.

Auch unser britischer Öl-Favorit begeistert im Depot gerade überdurchschnittlich, denn er fördert mehr als die Ölmultis!

Reuters beschreibt den Zustand der Ölindustrie Großbritanniens:

„Während Großbritannien zu Beginn des neuen Jahrtausends rund 4,4 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag förderte - mehr als das OPEC-Schwergewicht Irak - und als Nettoexporteur galt, produziert es heute rund 1,3 Millionen Barrel pro Tag, wobei bis 2050 ein Rückgang auf unter 200.000 erwartet wird, so die britische Öl- und Gasregulierungsbehörde North Sea Transition Authority (NSTA).

Nach Angaben von OEUK wird die Nachfrage nach Öl und Gas bis 2030 nicht schnell genug zurückgehen, um die Lücke zu schließen, die durch den Rückgang der einheimischen Kohlenwasserstoffproduktion und die steigende Versorgung mit erneuerbaren Energien entsteht. Die im Energiesektor tätige Investmentbank Stifel schätzt, dass Großbritannien bis zum Ende des Jahrzehnts rund 80 % seines Gasbedarfs importieren könnte.“

Die Aussichten für einen immer größer werdenden Versorgungsengpass untermauern meine Investitionsthese bei den genannten Öl-Werten.

Die britische Regierung scheint nun ein neues Kapitel seiner Energiepolitik einzuleiten, die wieder mehr auf Realismus statt Aktivismus baut.

So wurden am Montag gleich Hunderte neue Öl- und Gaslizenzen in der Nordsee vergeben. Diese sollen die britische Energieunabhängigkeit stärken und die Wirtschaft fördern, heißt es in der offiziellen Erklärung.

Britanniens Premierminister Sunak setzt sich für künftige Öl- und Gaslizenzierungsrunden ein, da eine neue Analyse zeigt, dass die heimische Gasproduktion nur etwa ein Viertel des Kohlenstoff-Fußabdrucks von importiertem Flüssigerdgas (LNG) aufweist.

Sunak betonte bei seiner weichenstellenden Ankündigung:

„Mehr denn je kommt es jetzt darauf an, unsere Energiesicherheit zu stärken und diese Unabhängigkeit zu nutzen, um britische Haushalte und Unternehmen mit erschwinglicher, sauberer Energie zu versorgen.“

Eine Schlüsselrolle kommt den beiden geplanten Carbon-Capture-Projekten zu, über die ich in früheren Berichten sehr optimistisch berichtet hatte. Auch unser britischer Öl-Favorit wird weiter besonders davon profitieren, wie sein Executive Vice President unlängst in einem Gespräch betonte.

„Wir sind gut positioniert, um unsere vorhandenen Kompetenzen und Infrastrukturen für die Entwicklung der aufstrebenden Industrie in Großbritannien zu nutzen.

Darüber hinaus zeigt die heutige Ankündigung die Schlüsselrolle, die der Öl- und Gassektor in der Nordsee bei der Verwirklichung der britischen Kohlenstoffabscheidungsziele spielen wird.

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Hausdurchsuchung & Razzia bei Adler Real Estate – ein Wirecard Déjà-vu? https://cambridge-club.com/hausdurchsuchung-razzia-bei-adler-real-estate-ein-wirecard-deja-vu/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=hausdurchsuchung-razzia-bei-adler-real-estate-ein-wirecard-deja-vu Wed, 28 Jun 2023 01:39:00 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1661 Schon vor einigen Monaten gab es Gerüchte, dass es bei der deutschen Immobiliengesellschaft Adler Real Estate AG ungewöhnliche Vorgänge in den Bilanzen und sogar Vorwürfe zur Marktmanipulation gab. Nach einer längeren Phase von Ermittlungen wurde es heute ernst: europaweit wurden heute 21 Objekte vom Immobilien-Konzern durchsucht. Doch für Markt-Profis ist die Durchsuchung nicht überraschend. Denn […]

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Schon vor einigen Monaten gab es Gerüchte, dass es bei der deutschen Immobiliengesellschaft Adler Real Estate AG ungewöhnliche Vorgänge in den Bilanzen und sogar Vorwürfe zur Marktmanipulation gab. Nach einer längeren Phase von Ermittlungen wurde es heute ernst: europaweit wurden heute 21 Objekte vom Immobilien-Konzern durchsucht. Doch für Markt-Profis ist die Durchsuchung nicht überraschend. Denn schon im letzten Jahr hat der „investigative Short-Seller“ Fraser Perring auf einen möglichen Betrug aufmerksam gemacht. Fraser Perring wurde vor allem durch den Wirecard-Skandal bekannt und warnte frühzeitig vor einem großen Betrugsfall.

Was nun aktuell aus der Durchsuchung an die Oberfläche gespült wird, zeigt sich in Kürze. Doch eines ist auch klar: die deutschen Immobilien-Konzerne geraden immer mehr ins Kreuzfeuer. Nicht nur aus Sicht der bestehenden Vorwürfe bei Adler bzw. Betrug und Bilanzfälschung, sondern vor allem aus politischer Sicht. Denn aus Seiten der politischen Stimmen in Berlin wird schon längst über „Enteignungs-Szenarien“ von Immobilien-Konzernen diskutiert. So hat man ANSCHEINEND in Berlin schon entsprechende Vorwürfe für Enteignungen von Immobilien-Konzernen. Zunächst könnte es die Stadt Berlin betreffen, wo vor allem Vonovia betroffen wäre.

Der Druck auf die deutschen Immobilien-Riesen nimmt zu. Wie es nun um die großen Bestände ausländischer Immobilien-Unternehmen / -Investoren wie Blackrock etc. steht, ist pure Spekulation. Doch ein „Expertenteam“ in Berlin sieht eine Enteignung von Immobilien-Konzerne als möglich und soll sogar schon dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt werden, um die Durchführung zu genehmigen. Dies könnte der Paukenschlag für eine Enteignungswelle DEUTSCHLAND-weit werden.

Zurück zum potenziellen Adler-Skandal:

Die europaweite Durchsuchung in Berlin, Düsseldorf, Köln, Österreich, Niederlande, Portugal, Monaco, Luxemburg und Großbritannien soll Aufschluss über die Ungereimtheiten geben, die 2019 und 2020 entstanden sein sollten. Fraser Perring hat schon im letzten Jahr auf überbewertete Immobilien-Bestände hingewiesen, die dann durch das abgelehnte Testat von KPMG im Jahr 2021 zunächst ihren Höhepunkt gefunden hat.

Eins ist klar: Bilanzfälschungen durch falsche Bewertungen von Portfolios könnte eine viel größere Welle auslösen als von vielen erwartet. Denn auch Banken und Versicherungen halten an individuellen Bewertungen und Verzerrungen beim Risiko-Management ihrer Forderungen bzw. Einordnung der Bonität fest. Somit gibt es ziemlich wahrscheinlich bei vielen Banken und Versicherungen noch „Leichen“ im bilanziellen Keller, die dann zu einem viel größeren Skandal führen könnten. Ist Adler Real Estate jetzt DER schwarze Schwan?

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Stehen Kupfer-Aktien vor ihrer nächsten Kursexplosion? https://cambridge-club.com/stehen-kupfer-aktien-vor-ihrer-naechsten-kursexplosion/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=stehen-kupfer-aktien-vor-ihrer-naechsten-kursexplosion Tue, 16 May 2023 09:49:15 +0000 https://cambridge-club.com/?p=977 Letzte Woche hatten Geheimrat Robert Jungnischke und ich eine spannende Diskussion zu den Themen CO2 Einsparungen (Karbonspeicherkraftwerken – CCS) – E-Mobilität – Lithium-Aktien sowie Chancen bei Bergbauanlagen. Dabei kristallisierte sich heraus, dass Sie künftig bei einigen Aktien im so genannten CCS Sektor (Karbonspeicher) womöglich vor einer Renditemöglichkteit um Faktor 5X stehen. Allerdings nur dann, wenn […]

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Letzte Woche hatten Geheimrat Robert Jungnischke und ich eine spannende Diskussion zu den Themen CO2 Einsparungen (Karbonspeicherkraftwerken – CCS) – E-Mobilität – Lithium-Aktien sowie Chancen bei Bergbauanlagen.

Dabei kristallisierte sich heraus, dass Sie künftig bei einigen Aktien im so genannten CCS Sektor (Karbonspeicher) womöglich vor einer Renditemöglichkteit um Faktor 5X stehen. Allerdings nur dann, wenn die Politik weiter mit ihren Plänen zur CO2-Vermeidung fortfährt und die steilen Renditen von den Verbrauchern bezahlt werden, die für jedes Gramm CO2 zur Kasse gerufen werden..

Einige dieser Carbon-Capture-Werte mit prächtigen Wachstums-Chancen, beleuchte ich in meinem wöchentlichen Rohstoffclub

Leichter und mindestens so aussichtsreich, gestalten sich Anlagen im Kupfersektor.

Schon am 5. Mai hatte ich Sie im Rahmen dieses Beitrags über Apple, über die viel besseren Kursaussichten im Bergbausektor informiert.

Die großen Kupferkonzerne verdienen heute schon mehr als 100 Milliarden US$ pro Jahr und damit ähnlich viel wie eine Apple. Der Unterschied sind die viel besseren Wachstumschancen im Bergbausektor. Die Bergbauwerte sind nur ein Viertel so hoch bewertet wie eine Apple oder andere "Big Tech-Aktien", die dieses Jahr die Börsenhausse anführten.

Dabei steht Kupfer noch ganz am Anfang seiner Bewegung. Im letzten Rohstoffboom stieg der Kupferpreis um mehr als Faktor 5X an und ich glaube wir stehen nun vor ähnlichen Entwicklungen wie anno 2003.

Kupfer ist das Anlagethema für fünf bis zehn Jahre und wir sind uns im Geheimrat sicher, dass es extrem profitabel für Sie sein wird, wenn Sie ab heute im Kupfersektor investieren.

Meinen Lesern hatte ich im Rohstoffclub schon letzten Sommer geraten - in die große Börsenschwäche hinein - einige starke Kupferaktien zu kaufen. Diese sind allesamt seit damals >40% gestiegen. Teck Resources, ein eigentümergeführter Konzern aus Kanada, steht jetzt sogar inmitten eines Übernahmekampfs.

So wollen sich sowohl der Schweizer Konzern Glencore, als auch der Rohstoffmagnat Pierre Lassonde, die Filetstücke des kanadischen Bergbauriesen sichern.

Wie Reuters berichtete, verzeichnete die Aktie am Dienstag einen starken Kurssprung, nachdem bekannt wurde, dass ein Konsortium unter der Leitung des Bergbauveteranen Pierre Lassonde ein Angebot zum Kauf der Kohleaktivitäten des Unternehmens vorgelegt hatte.

Obwohl der Weltklimarat und andere politische Organisationen den Ausstieg aus der Kohle vorbereiten, wird zurzeit mit kaum einem anderen Rohstoff mehr Geld verdient als mit Kohle. Dieses Phänomen wurde schon früher beobachtet. Immer wenn eine Industrie unter politischem Druck steht, wird nichts mehr investiert, die Förderung und das Angebot gehen zurück und die Preise sowie die Profite explodieren.

Darum an dieser Stelle: Danke an die Grünen für die hohen Gewinne mit Kohle-Aktien...!Zurück zum Kernthema: Für die Energiewende braucht die Welt mehr Kupfer und es gibt einfach nicht genug Kupfer auf der Welt.Die südamerikanischen Versorgungsströme "trocknen aus" und es wird immer schwieriger, hochgradige Vorkommen zu finden.Chile beispielsweise produziert 27% des weltweiten Kupferangebots, und dieses Angebot ist im Jahresvergleich um 7% zurückgegangen.Und wenn man sich ansieht, wofür das Kupfer verwendet wird...

Und wenn man sich ansieht, wofür das Kupfer verwendet wird...

Bis 2040 wird es viel mehr Elektrofahrzeuge und intelligente Stromnetze geben. Dafür werden weltweit etwa 13 Millionen Tonnen Kupfer pro Jahr benötigt. Eine unfassbare Zahl, wenn Sie sich vor Augen halten, dass der Weltkupferbergbau für den Aufbau von 20 Millionen Tonnen gegenwärtiger Jahresfördermenge rund 120 Jahre brauchte. Mehr als die Hälfte dieses Förderpotenzials soll nun in der angebrochenen Dekade gefunden werden?

Wenn Sie mich fragen: Diese Pläne werden dem Kupferpreis noch gehörig Feuer unterm Hintern machen...

Wenn Sie sich im Detail für diese Pläne und Anlagechance interessieren, sollten Sie das Interview von Robert Jungnischke und mir anschauen:



Das erwartet Sie in Robert Jungnischke's und Andreas Lambrou's Monatsbrief: 

"Krisenvorsorge & Finanzfreiheit"

Über die kommenden 12 Monatsausgaben werden wir Ihnen jeweils in einer ausführlichen Betrachtung die 12 spannendsten Investmentthemen für die laufende Dekade präsentieren.

1. Ausgabe April 2023: Uran-Investments & Kernenergie75 Seiten Report mit den 3 besten Uran-Investitionen und Investitionsprofilen von mehr als 15 spannende Anlagechancen im atomaren, hochexplosiven Uran-Sektor, mit bis zu +186% Rendite-Potenzial (bescheinigt von einer der führenden Investmentbanken Kanadas)

Wir sind sicher, dass Sie nirgends sonst, so hochrelevante Informationen über Kernenergie und Investitionschancen im Uransektor erhalten, die in einer für jeden verständlichen Form zusammengetragen wurden.2. Ausgabe Mai 2023: E-Mobilität führt zum Ausverkauf von Kupfer: 50 Seiten Report mit den aussichtsreichsten Investitionschancen im E-Mobilitätssektor, vor allem beim Kupfer, das vor einer enormen Versorgungslücke steht und steile Renditen von mindestens +100% verspricht. 

  1. Wussten Sie, dass die weltbekannten Kupfervorkommen nahezu erschöpft sind und jede Tonne gefördertes Erz in der weltgrößten Kupfermine zu 99,4% aus wertlosem Gestein besteht, für einen Rest von nur 0,4% Kupfergehalt?

  2. Die Lagerbestände für Kupfer an der Londonder Metallbörse - wo das Kupfer für die Welt gehandelt wird - auf ein 49 Jahrestief gefallen sind - so tief wie seit 1974 nicht mehr?

  3. Der Kupferpreis lauf Aussagen der weltweit führenden Investmentbank Goldman Sachs in den kommenden ein bis zwei Jahren vor einem steilen Anstieg um +70% steht?

  4. Die 6 weltgrößten Kupfer-Konzerne schon heute mehr als 100 Milliarden US$ Gewinn pro Jahr erwirtschaften, so viel wie Apple. Mit dem Unterschied, dass Sie diese Bergbauaktien mit teils bis zu 7% Dividendenrendite heute für weniger als einem viertel der Bewertung von Apple kaufen können und die Kursaussichten entsprechend viel größer sein dürften.

Wir sprechen mit unseren werthaltigen und tief recherchierten Informationen sowohl die informationssuchenden Menschen als auch Anleger an.

Alle Investmentvorschläge aus der Ausgabe lassen sich für Sie leicht 1:1 mit Ihrem Bank- oder Broker-Depot umsetzen.


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