Buffet - Cambridge Club https://cambridge-club.com Wissen ist Macht Fri, 31 May 2024 09:44:04 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://i0.wp.com/cambridge-club.com/wp-content/uploads/2023/04/cropped-logo-anchor-small.png?fit=512%2C512&ssl=1 Buffet - Cambridge Club https://cambridge-club.com 32 32 Falsche Gier – Wann brechen die Aktienmärkte ein? https://cambridge-club.com/falsche-gier-wann-brechen-die-aktienmaerkte-ein/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=falsche-gier-wann-brechen-die-aktienmaerkte-ein Tue, 14 May 2024 08:54:26 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3239 Steht jetzt eine schwierige Phase bei Aktien bevor? Es sieht ganz danach aus!Obgleich sich die Märkte zum Monatswechsel in den Mai schon wieder von ihrer besten Seite zeigen, hat der S&P 500 (2024: +X%) im April die schwächste Renditephase seit September eingeläutet, mit einem Monatsverlust von -4%, wobei insbesondere bisher gehypte KI- und Tech-Aktien extrem […]

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Steht jetzt eine schwierige Phase bei Aktien bevor? Es sieht ganz danach aus!

Obgleich sich die Märkte zum Monatswechsel in den Mai schon wieder von ihrer besten Seite zeigen, hat der S&P 500 (2024: +X%) im April die schwächste Renditephase seit September eingeläutet, mit einem Monatsverlust von -4%, wobei insbesondere bisher gehypte KI- und Tech-Aktien extrem stark an Aufwärtsmomentum einbüßten, obwohl die Quartalszahlen eigentlich durchweg überzeugend wirkten und über den Erwartungen der Analysten lagen. Es scheint aber ein bisschen so zu sein, dass die Kurse den realen Wachstumsraten schon weit vorausgeeilt sind.

Sie brauchen sich nur die Rendite-Kennzahlen der meisten Aktien anzuschauen. Hilfsweise können Sie auch einfach die gesamte Marktkapitalisierung des S&P 500 bei fast 45 Billionen US$ mit den Nettogewinnen bei 1,44 Billionen US$ ins Verhältnis setzen. Daraus errechnet sich eine Gewinnrendite von 3,2% (1,44: 45 = 3,2%).

Selbst das Börsen-Orakel, Warren Buffett, bietet das heutige Bewertungs- und Gewinnniveau keine ausreichend positiven Aussichten mehr, um neue Investments für seine Finanzholding (Berkshire Hathaway) einzugehen. Er verkaufte im 1. Halbjahr >100 Millionen Apple-Aktien und erhöhte seinen Liquiditätsbestand auf fast 200 Milliarden US$. Warren Buffett betrachtet das Liquiditätsniveau als strategische Größe – also als einen Puffer oder Stoßdämpfer – falls der Markt einmal einbrechen sollte und wieder erhebliche Erholungschancen bietet.

Wie sollen wir feststellen, ob die Börsen wirklich einbrechen werden?

Wie Joseph Carson, ein ehemaliger Chefökonom bei Top-Banken wie Deutsche Bank, UBS und Alliance Bernstein – in seinem Viewpoints-Bericht: QE & The Assetization of the US Economy---It Is Bigger Than The Previous Two Asset Bubbles – betonte:

„Es ist schwierig festzustellen, wann die Werte von Vermögenswerten den zugrunde liegenden Fundamentaldaten zuwiderlaufen. Man kann sich jedoch einen Überblick verschaffen, indem man die aktuellen Bewertungen mit denen vergangener Perioden vergleicht.

Seit dem zweiten QE-Programm im Jahr 2020 ist die Marktbewertung von Sachanlagen und Aktien im Verhältnis zum BIP vom 2,5-fachen auf das 3,3-fache gestiegen. Der jüngste Wert stammt aus dem dritten Quartal 2023.

Angesichts des Anstiegs der Aktienkurse im vierten Quartal könnte das Verhältnis von Vermögenswerten zum BIP Ende 2021 nahe an seinen Rekordwert von 3,6 herankommen. Zum Vergleich: Während der Immobilienblase erreichte dieses Verhältnis einen Höchststand von 2,9 und während der Technologieblase 2,4. Laut den Aussagen von Herrn Carson wären die durchschnittlichen Aktienbewertungen inzwischen 24-50% höher als vor dem Platzen der beiden größten Blasen der letzten 25 Jahre. Beide Male führte uns ein vermeintlich urplötzlicher Ausbruch einer Finanzkrise wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

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Versuchen Sie sich vor Todsünden fernzuhalten für ein besseres Leben

Es gab in den letzten Krisenjahren 2000 und 2008 jeweils auch mehr als genügend Warnzeichen einer bevorstehenden Krise oder eines Wetterumschwungs an den Börsen, die ihre Schatten stets voraus geworfen haben. Wenn also große Teile der Anleger vor den Jahren 2000, 2008, 2020 oder auch heute stets ihr gesamtes Kapital in die Marktschwergewichte investierten, kann das allein auf die im christlichen Glauben als Todsünden verankerten Eigenschaften der Ignoranz und Gier erklärt werden.

Quelle: Kunstdirekt.net „Die Sieben Todsünden, Heronymus Bosch, Museo del Prado in Madrid

Blenden wir noch weiter zurück in den Zeitraum 1927 bis 1929, herrschte damals ebenfalls eine sehr sorgenfreie und überoptimistische Stimmung an den US-Aktienmärkten, die weltweit durch eher schwache Entwicklungen kaum noch Widerhall fanden. An der Berliner Börse kam es bereits am Freitag, den 13. Mai 1927 zu einem ersten heftigen Kursgewitter, der als „schwarzer Freitag“ in die Geschichtsschreibung einging und den Höhepunkt einer Hausse darstellte, die davor im Herbst 1922 begann.

Der Auslöser für den ersten Kurseinbruch war die Verschärfung für Wertpapierkredite:

Quelle: The Berlin Stock Exchange in the “Great Disorder” (PDF)

Der Ausbruch der nächsten Finanzkrise ist so sicher wie das Amen in der Kirche

Obwohl es, wie Hugh Hendry bei Bloomberg betonte, sinnvoll sein kann, mit einem Teil seines Kapitals die „Hausse“ auszureizen, sollten taktisch kluge Anleger doch schon an den möglichen nächsten Abschwung denken und sich zumindest so weit im Voraus positionieren, dass fallende Kurse grundsätzlich als ein „Geschenk des Himmels“ wahrgenommen werden und Ihnen der Gedanke daran keine schlaflosen Nächte bereitet.

Für den Abschluss möchte ich noch einmal auf die sehr lesenswerten Analysen von Joseph Carson erinnern, der schrieb:

„Die beiden vorangegangenen Vermögensblasen wurden von den Marktkräften gestoppt oder aufgelöst. Die Technologieblase platzte, als Hunderte von Neugründungen ihr Kapital verbrauchten und nicht rentabel wurden. Die Immobilienblase platzte, als die Menschen ihre Hypotheken zu höheren Zinssätzen refinanzieren mussten und die Spekulanten die von ihnen gekauften Häuser nicht loswerden konnten.“

Das scheint in der aktuellen Vermögensblase ebenfalls zuzutreffen und wie Carson herausstellt:

„Die USA haben in den letzten zwanzig Jahren zwei Vermögensblasen erlebt, und eine dritte, die größer ist als die beiden vorherigen, ist seit einigen Jahren im Gange.“

Joseph Carson beschrieb Ende 2019 den Viewpoint: Profit "Inequality"---- Is It Possible That S&P 500 Companies Make Money & No One Else Does?, bemerkenswerterweise kurz vor dem markanten Markteinbruch, der im Frühjahr 2020 folgte und immense Kaufchancen ermöglichte,  seinen lesenswerten Bericht, der einen Trend aufzeigte, der weiterhin gültig ist, wonach die Gewinne der größten, börsennotierten Konzerne, die sich im S&P 500 versammeln, deutlich stärker gewachsen sind als die Gewinne aller anderen zumeist kleineren US-Unternehmen.  

Die Rekordjagd der US-Unternehmensgewinne:

Laut Carson sei es unmöglich, mit Sicherheit zu sagen, welche Faktoren die Kluft zwischen den ausgewiesenen Gewinnen der S&P 500-Unternehmen und den Gewinnen aller anderen Firmen verursachen. Ich würde sagen, dass der Grund ganz eindeutig auf die mitunter sehr unterschiedliche steuerliche Situation der Weltkonzerne zurückgeführt werden kann, die internationale Konzerne deutlich weniger belastet als kleine und mittelgroße Unternehmen oder einfach alle, die in den USA oder einer anderen Volkswirtschaft tätigen inländischen Unternehmen.

Er stellte fest, dass die Nachsteuergewinne der S&P 500-Unternehmen zwischen 2015 und 2019 um 50 % gestiegen und die Gewinne aller anderen um etwa 30 % gesunken sind.

Es dürfte erwähnenswert sein, dass in den letzten 30 Jahren nur während des Dot.com-Booms Ende der 1990er Jahre ein ähnliches Gewinnbild auftrat, bei dem die gemeldeten Gewinne des S&P 500 über einen Zeitraum von wenigen Jahren mutmaßlich stärker gestiegen sein sollen, während die geschätzten Gewinne aller anderen Unternehmen einbrachen.

Carson betonte gleich drei für Anleger fatale Konsequenzen:

„Diese offensichtliche „Ungleichheit“ bei den Gewinnen führte zu einer (a) falschen Darstellung der Unternehmensrentabilität, zu (b) rekordhohen KGV-Multiplikatoren und (c) schließlich zu einem Absturz der Aktienkurse.“

Das Gewinn-Phantom schuf eine Blase und eine Vermögens-Illusion:

Bei allem Optimismus, der die steigenden Gewinne und Aktienkurse bei den US-Konzernen erklären könnte, die nicht selten große Weltmarktführer hervorbrachten, stellte Joseph Carson ernüchternd fest, dass es einfach nicht glaubwürdig sei, zu glauben, dass die einzigen Unternehmen, die heutzutage deutlich höhere Gewinne erzielen, nur allein diejenigen sind, welche im S&P 500 enthaltenen sind.

Viele Fragen zur Genauigkeit der ausgewiesenen Gewinne der S&P 500-Unternehmen bleiben ihm zufolge demnach unbeantwortet.

Daraus ergeben sich für mich zwei wichtige Konsequenzen: Erstens, macht es keinen Sinn immer vollumfänglich im Aktienmarkt investiert zu bleiben. Zweitens: Dürfen Sie eigenverantwortlich und bei attraktiven Zinsen, einen Teil Ihres Vermögens in schwankungsärmeren Zinsanlagen parken, bis sich wieder Kaufkurse an den Börsen zeigen.

Ebenso schnell wie Kurse mit der dreifachen Geschwindigkeit fallen können, mit der sie zuvor gestiegen sind, dürften sie sich auch nach einem möglichen Einbruch wieder V-förmig erholen. Daraus folgt, dass Liquiditätsaufbau in starken Phasen wie jetzt ein „Renditebeschleuniger“, in schwachen Marktphasen werden kann. Falsche Gier wäre im aktuellen Umfeld sicher kein guter Ratgeber!

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Die Welle der Monopolisierung – Investieren Sie in Aktien? https://cambridge-club.com/die-welle-der-monopolisierung-investieren-sie-in-aktien/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=die-welle-der-monopolisierung-investieren-sie-in-aktien Wed, 10 Apr 2024 10:17:05 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3100 Darum befinden wir uns längst in einer Welle der Monopolisierung Würde ein Zeitreisender die letzten 100 Jahre überspringen, könnte er feststellen, dass Karl Marx trotz katastrophaler Fehleinschätzungen wenigstens einen Punkt richtig prognostiziert hatte. Wie es Dr. Thomas Balogh 1931 in seinem Aufsatz: „Das Problem der interlokalen Bankenkonzentration“ schon merkte, führte uns die freie Marktwirtschaft über […]

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Darum befinden wir uns längst in einer Welle der Monopolisierung

Würde ein Zeitreisender die letzten 100 Jahre überspringen, könnte er feststellen, dass Karl Marx trotz katastrophaler Fehleinschätzungen wenigstens einen Punkt richtig prognostiziert hatte. Wie es Dr. Thomas Balogh 1931 in seinem Aufsatz: „Das Problem der interlokalen Bankenkonzentration“ schon merkte, führte uns die freie Marktwirtschaft über die Kontrolle des ehemals freieren auf Gold und Silber basierenden Geldes durch die Zentralbanken, in einen „Pseudo-Kapitalismus“, bei dem wenige Konzerne und Banken das Kapital und die Schulden kontrollieren, während die Politik die Investitionen lenkt und mittels der politisch abhängigen Zentralbank die Zinsen manipulieren. Das führte in eine Abhängigkeit von riesigen, häufigen bereits vollkommen digitalen Konzernen, die sowohl lokal als auch global., die rentablen Geschäftsfelder kontrollieren.


Sie können diese Art von „Neo-Feudalismus“, wie er im Buch von Joel Kotkin beschrieben wurde daran sehen, wie oft Sie über Amazon etwas kaufen müssen. Schalten Sie den Computer ein, brauchen wir Microsoft oder Apple. Suchen Sie eine Dienstleistung oder eine Information, führt der Weg nicht mehr an Google vorbei. Betanken Sie Ihr Auto, dann fließt das Geld in die Kasse von weniger als einem Dutzend Ölkonzernen (Wikipedia: Die sieben Schwestern) und praktisch alles, was wir mit unseren Händen berühren, stammt aus der Produktion weniger Konsumgüter- oder Industriekonzerne. Zudem stammen 40% des Phosphats, das für die Düngerproduktion und Welternährung entscheidend ist, aus einem kleinen Gebiet namens Westsahara, das, seit 1970er Jahren schwer umkämpft blieb und durch die Unterstützung der USA und Frankreich unter die Kontrolle von Marokko gelangte.

Einer der weltweit bekanntesten und besten Investoren der sich dieses Wissen aneignete und stets nur eine Handvoll Aktien kaufte, hieß Warren Buffett. Über die letzten 10 Jahre sicherte er sich zudem weite Teile der Transportinfrastruktur und so die Kontrolle über riesige Agrar- und Rohstoffvorkommen. Buffett erkannte früh das enorme Renditepotenzial im Agrar- und Rohstoffsektor, als er vor 20 Jahren begann, einige der größten Eisenbahnlinien der USA zu übernehmen, um stetige, positive Renditen zu erzielen, die das Orakel von Omaha 2010 schließlich zur Übernahme von Burlington Northern Santa Fe für 34 Mrd. US$ ermutigten.

Der Transportkonzern besaß damals mehr als 6.000 Lokomotiven und über 80.000 Waggons. Dabei sorgten Industrie- und Rohstoffgüter, wie Weizen, Sojabohnen, Dünger, Kohle oder Eisenwaren für fast 65% des Transportvolumens bei den Eisenbahnen.

So ergibt sich wenig erwartete Konkurrenz außerhalb der bestehenden Bahnlinien

Solange es eine Eisenbahnlinie gibt, die zwei Wirtschaftsmetropolen oder Exporthäfen verbindet, wird kaum ein weiterer Anbieter die milliardenschweren Investitionen leisten, die für den Bau neuer Eisenbahnlinien benötigt werden. Das erlaubt praktisch alle Bahnlinien nahe der Vollauslastung zu betreiben und die Preise zu erhöhen.

Damit erweiterte das „Orakel von Omaha“ seine bisherigen Kerninvestitionsfelder, die sonst eher in den Segmenten Versicherungen, Medien, Süßigkeiten oder Konsumprodukte lagen.

Quelle: https://www.visualcapitalist.com/warren-buffett-empire-giant-chart/

Die Idee hinter Buffett’s Anlagestrategie scheint zunächst nicht für jeden Anleger offensichtlich zu sein, aber am Ende läuft es doch logisch, schlicht und einfach, auf eine Monopolbildung oder Oligopolbildung hinaus, bei der wenige starke Marken einen Großteil des Marktes kontrollieren.

Ein Buffett findet immer bessere Investitionen als reines Gold – aber er weiß auch etwas mehr…

2011 schrieb Warren Buffett in seinem Aktionärsbericht, dass der gesamte Goldbestand der Welt, der in Tresoren eingelagert sei, ausreichen würde, um das gesamte Ackerland der USA zu kaufen (400 Millionen Hektar mit einem jährlichen Ertrag von etwa 200 Milliarden Dollar) sowie 16 Exxon Mobils (das profitabelste Unternehmen der Welt, das jährlich mehr als 40 Milliarden Dollar einnimmt).

In einem Jahrhundert würden Anleger aus diesen 400 Millionen Hektar Ackerland, laut Meinung von Buffett, gewaltige Mengen an Mais, Weizen, Baumwolle oder anderen Feldfrüchten hervorgebracht haben und weiterhin einbringen, ganz gleich wie die Währung aussehen würde.

Exxon Mobil würde wahrscheinlich Billionen von Dollar in Form von Dividenden an seine Eigentümer ausgeschüttet haben und auch Vermögenswerte im Wert von vielen weiteren Billionen besitzen. Insofern sei es laut Buffett nicht unbedingt klug, in Gold zu investieren. Allerdings möchte ich unter Bezug auf meine früheren Ausgaben feststellen, dass Gold sehr wohl eine ähnliche Rendite hervorbrachte, wie kluge Investitionen in Aktien und Immobilien sowie tatsächlich besser abschnitt als die meisten Startups- und Risikoinvestitionen, die im Totalverlust mündeten. Abgesehen davon, dass es keine 16 Exxon-Mobil‘ gibt und auch das Ackerland in den USA nicht von irgendwelchen ultrareichen Goldinvestoren aufgekauft werden könnte, ist damit für mich durchaus der Beweis erbracht worden, dass sich Gold als Anlageform rechnet. Schließlich bleibt festzustellen, dass Gold als Anlage, als einziger „Einzelwert“, neben vielleicht noch ganz wenigen Immobilien, die letzten 300 Jahre und tatsächlich als einzige Wertanlage die letzten Jahrtausende überdauerte. Die überwiegende Mehrheit aller Beteiligungen, Ländereien, Aktien und Immobilien, haben den Lauf der Geschichte und oft nicht mal die beiden Weltkriege sowie die zahlreichen Revolutionen überlebt, wie beispielsweise in Russland.

Wir müssen aber gar nicht so weit in die Vergangenheit gehen, um festzustellen, dass Gold – das Sie sogar langfristig stets noch immer steuerfrei erwerben und halten dürfen – Sie deutlich ruhiger schlafen lässt als eine Matratze voller Bargeld oder analog dazu ein Depot voller Staatsanleihen, gekauft zu historischen Tiefst Zinsen, bei Rekordverschuldung und Defiziten sowie ständiger Besteuerung der mickrigen „Zinsen“, durch den „Vater Staat“.

Warum der durchschnittliche Anleger nach Abzug der Inflation leer ausgeht 

Warren Buffett mag mit der Feststellung richtig liegen, dass es immer bessere Anlagen als Gold gibt, nur ist die Schlüsselfrage, ob jeder Anleger diese auch finden wird.

Die meisten Unternehmen stammen aus wettbewerbsintensiven Branchen und weisen aus Sicht eines Aktieninvestors nur geringe Renditechancen auf.

Durchschnittliche Privatanleger fahren oft nur Verluste ein

Zahlreiche Auswertungen von Brokern hat ergeben, dass ein schlecht ausgebildeter Privatinvestor über Jahrzehnte kaum Renditen oberhalb der Inflationsrate erreichte und wie im Schaubild unten gezeigt offenbar lediglich 2,9% Rendite jährlich erzielte, obwohl der Aktienmarkt boomte. Für den Zeitraum 1994-2003, welcher die Neuer Markt Blase mit beinhaltete, ergeben sich noch schlechtere Resultate um 2%, was unter der aktuellen Inflationsrate liegt. Es gibt dafür mehrere Gründe. Einer ist wohl, dass Privatanleger oft nur wenige Aktien überblicken können und darum Klumpenrisiken oder falsche Überzeugungen aufbauen, die erheblichen Schaden anrichten. Zudem handeln die meisten Anleger stets von Gier und Angst getrieben und schichten nach längeren Verlust- oder Stagnationsphasen in deutlich gestiegene Vermögenswerte um, nur um danach festzustellen, dass er von einer unterbewerteten in eine überbewertete Kategorie wechselte.

Die Rendite eines Privatinvestors liegt weit unter der von Anleihen oder Immobilien:

Es ist womöglich einer der größten Vorteile im Kapitalismus, dass die meisten Banken ihr Kapital derart niedrig verzinst verleihen, ohne ihre Ausfallrisiken hinreichend zu berücksichtigen und Investoren ihr Erspartes für eine Rendite zur Verfügung stellen, die nach Abzug aller Kosten höchstens noch einen bescheidenen Lebensabend ermöglicht.

Um Ihnen ein Beispiel zu geben: Der DAX-Index (Kursindex ohne Dividenden), weist seit dem Jahr 1999 über 25 Jahre lediglich einen Wertzuwachs von +67% auf, der Ölpreis stieg über das letzte Vierteljahrhundert +58%. Wenn Sie von diesen Wertsteigerungen die Inflation des Euros abziehen, die laut der Statistik der Bundesbank offiziell bei 72% lag, hätten Sie sowohl mit DAX-Aktien als auch mit einer direkten Anlage in Rohöl nicht einmal die Inflation ausgeglichen, sondern tatsächlich nur die Dividenden vereinnahmt.  Es macht also rein objektiv und langfristig gar keinen Sinn irgendeine Aktie wegen ihres Kurspotenzials allein zu kaufen, wenn Sie sich nicht absolut sicher sind, wie die Geschäftsentwicklung über die kommenden 20-30 Jahre sein wird. Da ich selbst nicht reich geerbt habe, obwohl vor mir in meiner Familie mit Sicherheit auch Spekulanten und Anleger aktiv waren, sehe ich als logische Bestätigung meiner These. Für die meisten Anleger bleibt die Börse ein Nullsummenspiel, auch wenn es meistens besser ist das Geld zu sparen und anzulegen, als es sofort zu konsumieren und keine Reserven für Notfälle zu haben…

Ehrlich gesagt, ich weiß es selbst nicht besser, denn fast 30 Jahre Börsenerfahrungen haben mich gelehrt, dass insbesondere Prognosen, die über 10 Jahre in der Zukunft liegen, äußerst schwer sind. Vermutlich hätte ich Mitte der 90er Jahre sogar noch an utopische Visionen geglaubt, dass wir im Jahr 2024 unseren Strom weltweit mit Solar & Wind erzeugen und Öl obsolet wäre. Die Idee dazu gab es bereits seit Ende der 70er Jahre…

Warren Buffett, auf den wir gleich noch zu sprechen kommen, hatte sich in diesem Punkt von seinem kürzlich verstorbenen Geschäftspartner Charlie Munger überzeugen lassen, dass es am besten wäre in qualitativ gute Unternehmen mit hohen internen Renditen zu investieren, statt in schlechte Unternehmen mit tiefen Kursen. Diese starken Unternehmen seien sogar besser als reines Gold, weil sie in ihrer Lebenszeit exorbitant höhere Gewinne erwirtschaften und Dividenden ausbezahlen könnten.

Rohstoffaktien wird oft nachgesagt, dass sie höchst zyklisch wären und sich Industrieunternehmen stets einer langfristigen, preiswerten Versorgung sicher sein konnten.

Über die letzten 10 Jahre hat sich das Bild aber vollkommen gewandelt. Viele Rohstoffkonzerne haben ihre Wettbewerber übernommen, sie haben ihre Investitionen auf das Nötigste abgesenkt, um gerade so die Produktion aufrecht zu erhalten und sie haben sich die attraktivsten Förderstellen weltweit gesichert, mitsamt ihren Förderanlagen und der wichtigen Infrastruktur zum Abtransport dieser lebensnotwendigen Rohstoffe.

Diese Konsolidierung und Oligopolbildung wirkt sich massiv positiv auf Ihre Renditen aus

Vergessen Sie nie, dass die Investitionslegenden Warren Buffett und Charlie Munger einmal sagten, dass sie praktisch nur dafür bezahlt werden, in ihrem Büro zu sitzen, dort Bücher und Geschäftsberichte zu lesen und in der restlichen Zeit Karten zu spielen.

Der Vorsitzende von Berkshire Hathaway, ist dafür bekannt, dass er 80 Prozent seines Tages mit Lesen verbringt, aber wenn er nicht liest oder arbeitet, spielt der Milliardär höchstwahrscheinlich Bridge.

"Ich spiele sehr viel ... mindestens vier Sitzungen pro Woche, etwa zwei Stunden pro Sitzung", sagte Buffett einmal in einem Interview mit Thomas Heath von der Washington Post.

Übrigens gehörte Warren Buffett viele Jahre lang zu den größten Investoren bei ExxonMobil, der seine Aktien erst im Jahr 2015 verkaufte, als der Ölmarkt durch die temporäre Angebotsausweitung der Schieferölindustrie in eine Schieflage geriet, die den Ölpreis künstlich tief drückten, während die meisten Konzerne ihre Kapitalkosten nicht erwirtschaften konnten.

Seit etwa vier Jahren hat sich das Bild aber wieder aufgehellt, viele Schieferölprojekte sind verschwunden oder sind nun in der Hand weniger Konzerne, die nun eine nachhaltigere Bewirtschaftung dieser Felder anstreben und Gewinne & Dividenden in den Fokus rücken.

Wie diese Oligopolbildung bei den aussichtsreichsten Energie- und Ölaktien aussieht, habe ich Ihnen in der letzten INSIDER-CLUB Monatsausgabe 02/24 ausführlich beschrieben, als ich das mit der Strategie der Tabakkonzerne verglichen habe. Jedenfalls ist es keine Überraschung, dass die Aktien von starken Energiekonzernen tatsächlich wahnsinnig starke Überrenditen im Vergleich zum Rohstoffpreis erwirtschaften konnten. Während sich der Ölpreis über die letzten vier Jahrzehnte nicht einmal verdreifachte, konnten Sie mit Aktien von ExxonMobil ihr Kapital mehr als verdreissigfachen und mit Shell verneunfachen.

Energie-Aktien schlagen ein reines Rohöl-Investment:

Oben sehen Sie einen 40-Jahreschart der führenden Ölkonzerne der USA ExxonMobil, den größten europäischen Ölkonzern Shell und den Ölpreis als blaue Fläche. Dabei habe ich die langen Phasen in der der Ölpreis praktisch immer konstant blieb, mit einer blauen Linie eingezeichnet sowie die Phasen der Vermögensbildungsphase von 1984-2003 und den nachfolgenden Boomzyklus 2003-2014 sowie den Einbruch hernach bis zur Pandemie 2020 eingefügt und danach die Phase der Erholung bis heute.

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Die Wurzel des Übels ist das heutige Geldsystem https://cambridge-club.com/die-wurzel-des-uebels-ist-das-heutige-geldsystem/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=die-wurzel-des-uebels-ist-das-heutige-geldsystem Sun, 07 Jan 2024 15:04:49 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2716 Mit der uferlosen Kreditvergabe an praktisch bankrotte Staaten, wurde die heutige Situation heraufbeschworen. Mit Hilfe des vom Goldstandard losgelösten Systems wurde seit Jahrzehnten ein weltweit gesponnene Abhängigkeitssystem erschaffen, das die westlichen Industriestaaten und deren Konsum vor den Rohstofflieferanten sehr lange begünstigt hatte. Schließlich gelangen despotische Staatsführer durch Exporte schnell zu Wohlstand und konnten dieses Geld […]

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Mit der uferlosen Kreditvergabe an praktisch bankrotte Staaten, wurde die heutige Situation heraufbeschworen. Mit Hilfe des vom Goldstandard losgelösten Systems wurde seit Jahrzehnten ein weltweit gesponnene Abhängigkeitssystem erschaffen, das die westlichen Industriestaaten und deren Konsum vor den Rohstofflieferanten sehr lange begünstigt hatte. Schließlich gelangen despotische Staatsführer durch Exporte schnell zu Wohlstand und konnten dieses Geld außer Landes im Kapitalmarkt investieren und die Früchte der westlichen Konsumprodukte genießen – schauen Sie sich nur einmal den Aktienkurs von Ferrari oder LVMH an…

Ein zunehmendes Anspruchsdenken, Bequemlichkeit und nicht zuletzt die maßlose Zuwanderung in die Sozialsysteme, trug zur Überschuldung bei, die durch einen Rückgang des Produktivitätswachstums und einem durch die politisch verordnete Energie-Diät den Industrie-Ausstoß absenkte.

Die rohstoffreichen Nationen fangen darum nun an selbst ihren Rückstand abzubauen und sich gegenseitig mit Rohstoffen und Waren zu beliefern, sodass der Westen noch tiefer in die Tasche greifen muss.

KOMPAKT-ANALYSEN: Das erwartet Börsenzyklen-Experte Felix Zulauf

In dem Youtube-Interview mit Ed D'Agostino spricht Anlageexperte Felix Zulauf über die Auswirkungen der Geopolitik und des Endes der unipolaren Weltordnung auf die Weltwirtschaft und Anlagemärkte. Zulauf prognostiziert langfristig höhere Inflation und Zinsen, eine Börsenübertreibung mit einem neuen Höchststand bis Ende des ersten Quartals dieses Jahres, gefolgt von einer starken Korrekturphase. Er erwartet eine Rezession, verschlechterte Refinanzierungsmöglichkeiten an den Anleihenmärkten, was zu politische Reaktionen führen könnte, darunter auch mögliche Zinskontrollen, bei der die Leitzinsen wie 2021 länger unter der Inflationsrate gehalten und zu Kaufkrafteinbußen für Sparer führen. Diese Situation führt aber bis zum Ende dieser Dekade zwangsläufig zu sozialen Krisen, Währungsabwertungen und einem Einbruch der Sozialleistungen. Zulauf sieht darum wenig Renditepotenzial für klassische „Buy & Hold“-Investoren und empfiehlt das Erkennen und Ausnutzen von typischerweise 12-18 Monate anhaltenden Auf- und Abwärtszyklen.

Meine Meinung:  Die große Krise steht erst noch bevor

Die multiplen Faktoren der aktuellen Wirtschaftskrise und deren Ursachen, lassen sich nicht mit kurzfristigen Maßnahmen in den Griff bekommen, sondern werden immer wieder in unterschiedlicher Intensität an die Oberfläche und damit auf die Tagesordnung gelangen.

Auch wenn jeder in Deutschland lebende Bürger von einem kommenden Kaufkraftverlust des Euros mehr oder weniger stark betroffen sein wird, hoffe und wünsche Ihnen, dass Sie persönlich nicht zu stark von den Krisen betroffen werden. Die beste Vorsorge, die Sie treffen können, ist es sich weiterzubilden. Finanziell haben Sie die besten Überlebenschancen, wenn Sie sich der Studie von Marktzyklen befassen, aber Sie dürfen sich nicht nur auf „Finanzfragen“ beschränken.

Mit Unbehagen zitiere ich aus einer Rede vor dem Carnegie Council des sehr umstrittenen Forschers Yuval Noah Harari, der die endgültige Zerstörung der individuellen Freiheit durch eine Art kollektivistische Zwangsverwaltung durch die Technologie (KI) fordert und von einer „unnützen Masse“ spricht – wobei er wohl eher selbst ein besonders nutzloses Exemplar darzustellen scheint – die mit Drogen und Computerspielen – mutmaßlich sogar noch schlimmerem – ruhig gestellt werden sollte:

„Möglicherweise treten wir in eine neue Ära ein, in der die Massen einfach zu nichts mehr zu gebrauchen sind. Sie werden sich von der Arbeiterklasse in die Klasse der Nutzlosen verwandeln.“

Meine Lösung:  Raus aus der Abhängigkeit – zurück zur Freiheit

Neben einer gewissen Unterordnung im bestehenden System, die auf individueller Ebene erfolgt, empfehle ich aber vor allem Ihre Freiheitsrechte zu wahren, indem Sie Ihre Eigenverantwortung und letztlich Ihre Eigenvorsorge stärken.

Das ist genau das Gegenteil von dem was die Medien Ihnen suggerieren.

So las ich vor wenigen Tagen eine Werbung eines Anlageberaters bei Facebook:

„Damit Sie sich mehr auf das Leben konzentrieren können, während wir uns um Ihre Finanzen und Versicherungen kümmern.“

Was meinen Sie: Hat dieser Finanzmakler eine sehr soziale Ader oder ist es vielmehr ein Manipulationsversuch, sich am ersparten Kapital der mehrheitlichen „finanziellen Analphabeten“ zu bereichern und die Bequemlichkeit des Ratsuchenden auszunutzen?

Tatsächlich machte vor wenigen Jahren eine Aussage der ING-DiBa für Aufsehen:

Mit 51 Prozent gab die Mehrheit der Deutschen an, keine Finanzbildung erhalten zu haben.

Damit ist die Mehrheit der Deutschen anfällig für Manipulation und Übervorteilung, weil sie nicht in der Lage sind selbstständig und eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen.

Mit dem Cambridge Investment-Club kann ich Ihnen versichern, dass ich alle meine Investitionsentscheidungen frei treffen kann.

Eine ähnliche Hilflosigkeit und wachsende Abhängigkeit von Institutionen wie dem Staat oder Konzernen, beobachte ich praktisch in jedem Lebensbereich, der heute von „Dienstleistungen“ übervölkert wurde. Sei es Essens-Lieferdienste, Fahrdienste, Supermärkte, …

So lange alle Dienstleistungen funktionieren, fällt die Abhängigkeit nur schwer auf. Erst wenn sie plötzlich nicht mehr funktionieren, sei es aufgrund von überhöhter Inflation oder Steuern, Energiemangel sowie Lieferkettenunterbrüchen, wächst die Besorgnis.

Mir ist bewusst, dass eine bewusste Trennung des Individuums und seiner Familie vom Staat oder Großunternehmen nie abgeschlossen sein wird, aber wie es Warren Buffett formulierte, können Sie zumindest durch eine gelebte Finanzfreiheit oder auch Selbstversorgung ein Stück Selbstbestimmung und damit auch Selbstrespekt und Anerkennung zurückgewinnen.

Eine private Absicherung dürfte darum am Ende als Tages, die letzte Bastion sein, um ein selbstbestimmtes, weitgehend frei von extremen Zwängen geordnetes Leben zu führen.

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Apple nach Zahlen: Kein Anreiz zum Aktienkauf https://cambridge-club.com/apple-nach-zahlen-kein-anreiz-zum-aktienkauf/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=apple-nach-zahlen-kein-anreiz-zum-aktienkauf Fri, 03 Nov 2023 14:56:03 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2247 Die Apple-Aktie Nasdaq: AAPL WKN: 865985 ISIN: US0378331005 war 2023 eine der herausragenden Erfolgsgeschichten, da sie seit Jahresbeginn um 36 % gestiegen sind und eine Marktkapitalisierung von über 2 Billionen US-Dollar aufweist.

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Die Apple-Aktie (WKN: 865985 - ISIN: US0378331005 - US-Symbol: AAPL) war 2023 eine der herausragenden Erfolgsgeschichten, da sie seit Jahresbeginn um 36 % gestiegen sind und eine Marktkapitalisierung von über 2 Billionen US-Dollar aufweist.

Apple verzeichnete am Donnerstag nach Handelsschluss einen besser als erwarteten Quartalsgewinn, mit einem Umsatz von 89,5 Mrd. US-Dollar gegenüber 89,0 Mrd. US-Dollar geschätzt sowie einem Gewinn pro Aktie bei 1,46 US-Dollar gegenüber den Erwartungen von 1,39 US-Dollar. Heute hält sich die Aktie zum Wochenausklang stabil bei 175 US$ und damit lediglich -1% unter dem gestrigen Schlusskurs, aber +3% über dem ermäßigten Niveau der Vorwoche.

Dennoch stieß die zukünftige Prognose des Unternehmens bei einigen Investoren auf Unmut, nachdem der Technologieriese einen rückläufigen Trend bei den iPhone-Verkäufen im vierten Quartal bekanntgegeben hatte.

Apple meldet Umsatzrückgang und erwartet ein gedämpftes Weihnachtsgeschäft

Das Unternehmen verzeichnete im Quartal einen marginalen Umsatzrückgang von weniger als 1 % und meldete einen Rückgang des Jahresumsatzes um 3 % im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022. Zusätzlich deutete Apple auf eine gedämpfte Leistung im kommenden Weihnachtsquartal hin

Trotz dieser Trends hat Apple auf verschiedenen wichtigen Kennzahlen überdurchschnittlich abgeschnitten, einschließlich eines signifikanten Anstiegs von 16 % beim Umsatz aus dem Dienstleistungsbereich im Vergleich zum Vorjahr, was die Erwartungen der Wall Street-Analysten übertraf. Das iPhone macht etwa 50 % des Gesamtumsatzes von Apple aus, weshalb die  Veröffentlichung einer neuen Version für die Aktionäre ein bedeutendes Ereignis darstellt. Das iPhone 15 erfuhr eine umfassende Neugestaltung seiner Premium-Modelle, die nun über Titan-Gehäuse und Verbesserungen wie ein Zoom-Kameraobjektiv mit erweiterten Funktionen verfügen.

Sorgenkind: China-Geschäft

Die Konkurrenz holte Apple vor allem in China ein, einem Markt der stark umkämpft bleibt. In den drei Monaten, die im September endeten, stiegen die Verkäufe von Huawei-Smartphones im Vergleich zum Vorjahr in China um 37 %, während Apples iPhone laut Counter-Point Research um 10 % schrumpfte. Der Gesamtumsatz von Smartphones in China sank in dem Zeitraum um 3%, sagte das Forschungsunternehmen.

Aktuelle Meinung zur Apple-Aktie von der Cambridge Redaktion

Apples Quartalsbericht hat im Cambridge Club Geheimrat gemischte Gefühle ausgelöst. Anfangs schien es, als hätte das Unternehmen ein weiteres starkes Quartal hingelegt, das ebenso vom Aktienkurs honoriert würde.

Eine der herausragenden Entwicklungen in diesem Quartal war der starke Absatz von Apple-Produkten in Indien, über den wir bereits berichtet hatten. Damit untermauerte der Tech-Konzern seine starke Stellung in aufstrebenden Märkten.

Doch als weitere Daten eintrafen, wurde deutlich, dass dieses Quartal sich von den üblichen Apple-Quartalen unterscheidet. Nicht zuletzt haben wir in der Bilanz einige Fragezeichen entdeckt, die bei unseren Experten auf Zurückhaltung stößt.

Basierend auf der Erwartung einer sich eintrübenden makroökonomischen Lage, das sich bis weit in das nächste Jahr hinein ziehen dürfte, sollte sich das Verbraucherverhalten stärker den neuen Bedingungen anpassen. Die absehbare und schon in Teilen sichtbare Käuferzurückhaltung, lässt auf dem derzeit überhöhten Bewertungsniveau bei Apple keinen unmittelbar positiven Ausblick für die Apple-Aktien zu. Aktuell kann Apple nur langfristig die Weichen stellen, ist aber kurzfristig so teuer, dass sich ein Investment zunächst nicht auszahlen dürfte.

Warren Buffett bleibt Apple treu

Warren Buffetts Apple-Wette ist in diesem Jahr um fast 40 % auf 158 Milliarden Dollar gestiegen, ursprünglich bezahlte Buffett für seine Aktien zwischen 2016 bis 2018 insgesamt lediglich 36 Milliarden US-Dollar, Mittlerweile ist der Anteil auf erstaunliche 22 % der gesamten Marktkapitalisierung von Berkshire Hathaway in Höhe von 720 Milliarden Dollar angestiegen.

Zuletzt äußerte sich Buffett gelassen zu seiner Investition:

Ich glaube, ich weiß, wo Apple in fünf oder zehn Jahren stehen wird.

Warren Buffett, CEO von Berkshire Hathaway

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Das lernen wir von einem der reichsten Investoren auf Erden https://cambridge-club.com/das-lernen-wir-von-einem-der-reichsten-investoren-auf-erden/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=das-lernen-wir-von-einem-der-reichsten-investoren-auf-erden Fri, 11 Aug 2023 07:34:29 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1845 Warren Buffett gehört zu den erfahrensten Aktien-Investoren der Welt. Natürlich lässt er sich mit 92 Jahren nicht mehr von kurzzeitig steigenden Kursen aus der Ruhe bringen, sondern baut stattdessen so viel Kassenbestand auf wie möglich, um seine Schlagkraft bei einer bevorstehenden ausgeprägten Börsenschwäche zu erhöhen. Börseneinsteiger sollten daraus lernen, dass es ein schlechter Rat wäre […]

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Warren Buffett gehört zu den erfahrensten Aktien-Investoren der Welt. Natürlich lässt er sich mit 92 Jahren nicht mehr von kurzzeitig steigenden Kursen aus der Ruhe bringen, sondern baut stattdessen so viel Kassenbestand auf wie möglich, um seine Schlagkraft bei einer bevorstehenden ausgeprägten Börsenschwäche zu erhöhen.

Börseneinsteiger sollten daraus lernen, dass es ein schlechter Rat wäre zu kaufen, nur weil die Kurse steigen. Das ist für Buffetts Investitionsneigung völlig irrelevant. Der erfahrene Börsenguru betrachtet nur eine Größe als Grundlage für seine Investitionsentscheidungen:

Er kauft nur dann, wenn der Kurs deutlich unter dem errechneten erwarteten Wert einer Aktie notiert. Diesen Wert bemisst Warren Buffett im Grunde genauso wie sein Lehrmeister Benjamin Graham anhand einer seit mehr als 70 Jahren bekannten Formel für den inneren Wert, englisch: Intrinsic Value:

EPS = Gewinn pro Aktie, 8,5 = Standard-KGV für ein Unternehmen ohne Wachstum, g = Erwartetes Wachstum für die kommenden 7-10 Jahre.

Laut Benjamin Graham, ist eine Investition nur eine Aktie, die Sicherheit für das eingesetzte Kapital beinhaltet und eine zufriedenstellende Rendite verspricht. Andere Anlagen sind per Definition immer eine Spekulation, die außer hohen Renditen, mit hoher Wahrscheinlichkeit den Verlust eines Teils oder des gesamten Kapitals bedeuten kann.

Das Schwerste ist natürlich dabei eine realistische Betrachtung für Wachstum und Zinsen

Es kommt bei den meisten Aktien hingegen nur selten vor, dass Sie diese unter ihrem inneren Wert kaufen können. Warren Buffett’s beliebe Coca Cola wuchs über die letzten Jahre mit rund 5% und hätte laut dieser Formel dann einen inneren Wert bei 57 US$, der ziemlich nahe am aktuellen Kurs bei 62 US$ liegt. Der Süßwaren- und Snack-Hersteller Mondelez wäre demnach mit 6% Wachstumsrate bei 77 US$ fair bewertet. Das liegt nur leicht über dem Kurs bei 73 US$. Allerdings konnten Sie Mondelez bis Ende 2018 noch für 43 US$ kaufen und hätten somit mit Hilfe einer guten Prognose 70% Rendite erzielt oder rund 11,5% pro Jahr.

In Phasen mit höheren Zinsen, Inflation und Rezession kommt das jedoch praktisch immer vor und darum überrascht es mich auch nicht, dass Buffett ein Cash-Polster von fast 150 Milliarden US$ aufgebaut hat, um damit später von höheren Renditen zu profitieren, sobald die Kurse purzeln.

Das gilt auch für die eigenen A-Aktien von Berkshire Hathaway, die laut der Vermögensformel bei 600.000-700.000 US$ fair bewertet wären, gegenüber dem aktuellen Kurs bei 550.000 US$. Wer langfristig dort investieren möchte, könnte hier die B-Aktien (ISIN: US0846707026) erwerben oder einfach das nächste Kaufsignal abwarten, wenn das Management selbst eigene Aktien im großen Stil zurückkauft.

Aktueller Kassenbestand von Berkshire Hathaway:

Eine weitere Aktie, die vielleicht irgendwann in einer Üntertreibung auf dem Schirm von Warren Buffett oder anderen erfolgreichen Value-Investoren landen könnte, wäre das Industriekonglomerat 3M (WKN: 851745 - ISIN: US88579Y1010). Die Aktie, die von Peter Becker und mir in unserem Webinar im Juni als mögliche werthaltige Investition besprochen wurde, könnte bei einer erfolgreichen Restrukturierung und nach dem Ende der laufenden Klagewelle für die Gehörschutzsparte, je nach Schätzung wieder einen künftigen inneren Wert zwischen 150-180 US$ ansteuern. Das liegt deutlich über dem aktuellen Kurs bei 104 US$. Allerdings ist das Investment noch riskant, so lange die Klagen nicht beigelegt sind. Im Zuge einer erheblichen Schadensersatzzahlung, die eine Dividendenkürzung bedeuten würde, könnten wir darum auch noch Kurse von rund 80 US$ sehen.

Zuletzt haben die Analysten zwar die unmittelbare Wahrscheinlichkeit für eine Rezession in den USA herabgestuft, doch liegt das eher an Trends die kurzfristig sind und von starken Entwicklungen im IT Sektor geprägt waren, die eher den Anschein einer Echo-Blase haben. Bei einer Echo-Blase sorgt ein Geldzufluss in gefallenen Aktien für starke Kurserholungen, die aber nicht nachhaltig sind und sich nach einigen Monaten wieder umkehren.

Bei Aktien die nicht von dieser Gier & Manie erfasst wurden, führt langfristig das derzeit für Investoren viel zu hohe Zinsniveau die fairen Bewertungen nach unten.

Es ist ganz leicht: Sobald wir in eine Rezession geraten, die nach Aussagen einiger Experten schon begonnen hat, werden die Unternehmensgewinne und damit die Gewinnerwartungen der Analysten und Anleger fallen. Dies wiederum reduziert den erwarteten Cashflow für die nächsten 12 bis 24 Monate, was in Verbindung mit einem höheren Abzinsungsniveau, die Aktienkurse und die fairen Werte der Unternehmen nach unten reißt.

Laut einem Strategie-Artikel der Analysten von Guggenheim Investments, dürfte das so genannte „Goldlöckchen-Szenario“, das einen steigenden Aktienmarkt und günstige Konjunktur- und Zinsentwicklungen beschreibt, bald enden und sollte in eine schwere Aktienmarktkorrektur übergehen.

So schreibt Chefstratege von Guggenheim Anne Walsh:

„Dieses Marktumfeld sagt mir, dass der derzeitige ‚Goldlöckchen-Markt‘, wie auch die vorherigen, nicht von Dauer sein wird. Die Geschichte zeigt, dass diese Ruhe vor dem Sturm mit einigen der schlimmsten Marktabschwächungen einhergeht. Unsere Makroökonomie- und Anlageforschungsgruppe hat sich mehrere Beispiele für die Marktentwicklung nach den Bemühungen der Fed, die Überhitzung einzudämmen, angeschaut. Zwei davon sind der Börsencrash am Schwarzen Montag im Oktober 1987 und zwei Phasen der globalen Finanzkrise in den Jahren 2007 und 2008. Die auffällige Gemeinsamkeit all dieser Zeiträume ist der Liquiditätsentzug, der ihnen vorausging.“

Frau Walsh mutmaßt dabei, dass Anleger vielleicht denken würden, dass der Aufschwung an den Aktienmärkten eine Vorahnung auf die künftige wirtschaftliche Stärke sei, aber es gibt Zeiten, in denen sich der Markt in einer Weise verhält, die überhaupt nicht mit der Wirtschaft korreliert.

So würden Märkte laut Guggenheim manchmal einfach einem heißen Sektor oder einer Story folgen und warnen:

Der Kreditzyklus hat noch nicht einmal ernsthaft begonnen:

„Die 12-Monats-Ausfallquote bei fremdfinanzierten Krediten in den USA liegt bei nur 3 %, und wir gehen davon aus, dass sie ihren Höchststand zwischen 5 und 7 % erreichen wird.

Das volle Ausmaß des jüngsten Stresses im gewerblichen Immobiliensektor ist noch nicht bekannt, aber dieser Sektor ist eng mit dem Banken- und Versicherungssektor verbunden, die ihrerseits eine wichtige Rolle bei der Kreditvergabe an andere spielen.

Trotz dieser Trends preisen die Märkte ein hohes Maß an Sicherheit ein, dass alles in Ordnung sein wird und dass der geringe Schaden, den die Zinserhöhungen verursacht haben, auf die wenigen Unglücklichen beschränkt bleiben wird.

Die Entwicklung der Risikoaktiva und der Renditen von Staatsanleihen im laufenden Jahr ähnelt der von 2007.

Obwohl die Integrität der systemrelevanten Bankbilanzen und der Großkundenfinanzierungsmärkte heute besser ist als 2007, gibt es auch einige interessante Gemeinsamkeiten, die deutlich machen, wie lange es dauert, bis die Auswirkungen der restriktiveren Bedingungen zweiter und dritter Ordnung voll zum Tragen kommen. Die Fed beendete die Straffung nach zwei Jahren und 425 Basispunkten im Juni 2006, aber der größte Subprime-Kreditgeber, die New Century Financial Corporation, ging im April 2007 in Konkurs. Bear Stearns gab im Juli 2007 bekannt, dass zwei seiner Hedgefonds, die in erheblichem Umfang in Subprime-Hypotheken engagiert waren, ihren gesamten Wert verloren hatten. In der Zwischenzeit erholten sich die Aktienmärkte in der ersten Jahreshälfte 2007, während die Fed eine Pause einlegte und die Kreditspreads eingedämmt wurden. Der Lockerungszyklus der Fed begann erst im September 2007 und endete im Dezember 2008, bevor der Aktienmarkt seinen Tiefpunkt erreichte.

Die Aktienmärkte und die Kreditspreads folgten dem Pfad von 2007 wie eine Schablone. Die Marktteilnehmer dachten 2007 vielleicht, dass alles in Ordnung sei und dass sie nach einer einjährigen Pause im Zinserhöhungszyklus die vollen Auswirkungen der Straffungspolitik hinter sich hätten, aber die langen und variablen Auswirkungen der Politik gingen weit über diesen Zeitraum hinaus.“

Erfahrene Investoren wie natürlich auch unser eingangs erwähntes Orakel von Omaha (Warren Buffett) wissen, dass sich die Aktienmärkte kurzfristig von der Entwicklung der Konjunktur unterscheiden.

Börsenaltmeister André Kostolany verglich das Verhältnis zwischen der Wirtschaft und der Börse einmal mit einem Mann, der mit seinem Hund Gassi geht. Manchmal geht der Hund (die Börse) neben seinem Herrchen (der Wirtschaft) her, ein anderes Mal läuft er aufgeregt vorneweg, und wieder ein anderes Mal trabt er jaulend hinterher.

Die Richtung des Aktienmarktes (Hundes) hängt also langfristig immer nur von der Richtung ab, in der die Wirtschaft (Herrchen) geht.

In Ihren Erwartungen machen die meisten Analysten, die sich ausschließlich auf die Unternehmensgewinne konzentrieren den Fehler, dass sie die Entwicklung der Anleiherenditen unterschätzen.

Dabei ist laut dem Strategen Joachim Klement, des auf Institutionelle Kunden spezialisierten Brokers Liberum eindeutig festzustellen:

„Der Gewinnrückgang in einer Rezession ist groß, aber er wirkt sich nur auf die prognostizierten Cashflows der nächsten 12 bis 24 Monate aus. Die Veränderung der Anleiherenditen (und damit der Abzinsungssätze) mag dagegen gering sein, aber diese Veränderung wirkt sich auf jeden Cashflow von heute bis in alle Ewigkeit aus. Und da in der Regel mehr als 80 % des beizulegenden Zeitwerts eines Unternehmens aus dem Nettogegenwartswert von Cashflows abgeleitet werden, die mehr als fünf Jahre in der Zukunft liegen, hat eine Änderung der Anleiherenditen im Vergleich zu einer Änderung der Erträge einen übergroßen Einfluss auf den Aktienkurs.“

Besorgniserregend sind dabei zurzeit die negativen Entwicklungen, die vom Markt überspielt werden. Selbst Warren Buffetts Beteiligung an der Eisenbahngesellschaft Burlington Northern Santa Fe (BNSF), die über mehr als 32.000 Meilen Schienen von Oakland, Kalifornien, bis Chicago verfügt, verzeichnete in diesem Jahr einen Umsatzrückgang von 12 %. Der Gewinn sank um fast ein Viertel auf 1,3 Mrd. US$, und das Unternehmen meldete eine geringere Nachfrage nach Frachttransporten.

Meine Meinung: Achten Sie auf das Wirtschaftsumfeld und den aktuellen und zukünftigen „inneren Wert“ einer Aktie

Auf Cash oder Gold & Silber zu sitzen und auf Kaufkurse bei starken Aktien zu warten, klingt langweilig, doch diese Strategie ist besser als von unerwarteten Marktrückgängen erfasst zu werden, die das Depot deutlich zurückwerfen. Darum sollten sich alle Cambridge Club Mitglieder Gedanken über Ihre „Cash-Quote“ machen. Ich meine, dass Sie mit 15-20% Liquidität und weiteren 10% in Gold und 20% in Silber gut beraten sind. Mittlerweile finde ich aber auch im Industrie- und Energiesektor unterbewertete Aktien, die Sie weiter für Käufe nutzen dürfen. Konkret würde ich aber zurzeit nur Aktien kaufen, die auch eine überdeutlich hohe Dividendenrendite bezahlen, welche das Investitionsrisiko ausgleicht.

Unseren Club-Mitgliedern und Abonennten des Rohstoff-Clubs sind sie alle bekannt aus unserer Vermögensaufbauliste: Die 11 Aktien mit der TOP-Dividenden-Performance (meist im 2-stelligen Prozent-Bereich)!

Die genannten Aktien, dürften Ihnen für dieses Jahr im Schnitt gut 10% Dividendenrendite ermöglichen, nebst den Kurs-Renditen bezogen auf Ihren Einstiegskurs, sind die Dividendenrenditen sogar deutlich höher. Falls Sie ein sechsstelliges Vermögen anlegen möchten und auf der Suche nach starken Dividenden & Zinserträgen sind, habe ich ab dieser Ausgabe eine neue Kategorie für Sie vorbereitet, in denen ich Ihnen „Außergewöhnliche & Dividendenrenditen“ präsentiere, mit denen Sie die Marktschwäche überwintern können.

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1. Geheimrats-Webinar – Peter Becker & die V-Formel https://cambridge-club.com/1-geheimrats-webinar-peter-becker-die-v-formel/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=1-geheimrats-webinar-peter-becker-die-v-formel Thu, 15 Jun 2023 14:12:30 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1341 In diesem Webinar befragt Andreas Lambrou den neuen Geheimrat- und Cheftrader des Cambridge Club Peter Becker, über die fundamental-/technisch geprägte Analyse von Aktien, die aus ihrer Sicht ein fulminantes Kurspotenzial aufweisen. Peter Becker präsentiert in diesem Webinar erstmals seine V-Formel (Vermögensaufbau = Volumenanalyse und Value-Analyse im Quartal) GRATIS der Weltöffentlichkeit. Erfahren Sie erstmals wie die […]

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In diesem Webinar befragt Andreas Lambrou den neuen Geheimrat- und Cheftrader des Cambridge Club Peter Becker, über die fundamental-/technisch geprägte Analyse von Aktien, die aus ihrer Sicht ein fulminantes Kurspotenzial aufweisen. Peter Becker präsentiert in diesem Webinar erstmals seine V-Formel (Vermögensaufbau = Volumenanalyse und Value-Analyse im Quartal) GRATIS der Weltöffentlichkeit. Erfahren Sie erstmals wie die Geheimräte mit ihrer Spürnase und einem geballten Börsenwissen und Erfahrung die besten Anlagechancen finden.

Gier & Angst sind Ihre ständigen Begleiter an der Börse. Die Kunst der erfolgreichen Geldanlage liegt darin, ein Gespür für bevorstehende Boomphasen und Zusammenbrüche zu entwickeln. Nur wer den Wert und das Wertpotenzial einer Aktie oder einer Investition versteht, geht am Ende als Gewinner aus dem Börsen-Casino. 

Statt Realismus, werden wir tagtäglich mit utopischen, realitätsfernen Plänen konfrontiert, die von ihren Glaubens-Anhängern in geradezu erschütternd propagandistischer Weise verfolgt werden. Trugschlüsse werden unerkannt übernommen und führen zu folgenschweren Fehlschlüssen.

Auf volkswirtschaftlicher Ebene führt dieser systematische Lug & Betrug zu fehlgeleiteten Kapitalallokationen.

Das wiederum zieht Fehlschlüsse nach sich, die auf individueller Anlegerebne sowie auf der unternehmerischen Entscheidungsebene zu grotesken Falschinformationen und damit zu Fehlinvestitionen führt, die stets ausnahmslos im Totalverlust enden.

Peter Becker, Andreas Lambrou und die Geheimräte des Cambridge Club haben bringen gemeinsam schon ein Jahrhundert Börsenerfahrungen mit. Mit ihrem messerscharfen Verstand spüren sie die Börsen-Zyklen für Sie auf und diskutieren darüber, bevor sie entstehen.

Damit folgen sie der Philosophie von Charles MacKay, der es sich zum Ziel machte, massenhafte Selbsttäuschung und Herdenverhalten zu entlarven, um deutlich zu machen, wie bei Massenphänomenen nur allzu oft die Rationalität aussetzt.

Seit dem Tod von Charles MacKay wurde dessen Strategie von weiteren Zykleninvestoren aufgegriffen und verfeinert, wie Benjamin Graham, Warren Buffett, Felix Zulauf, Dr. Marc Faber. Seitdem gab es vermutlich mehr als 100 Blasen und Zusammenbrüche (so genannte Boom & Bust Cycles) von denen Anleger entweder profitieren oder alles verlieren konnten. Mindestens ein Dutzend brachte es zu fragwürdiger Popularität.

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PULVERFASS – Wirtschaft, DAX & Börsen-Bewertung https://cambridge-club.com/pulverfass-wirtschaft-dax-boersen-bewertung/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=pulverfass-wirtschaft-dax-boersen-bewertung Thu, 15 Jun 2023 07:10:17 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1347 Zurzeit schwächt sich die Wirtschaft in der EU und den USA ab und dürfte schon seit Herbst in einer Rezession oder beginnenden länger anhaltenden Stagflationsphase stecken. So schreibt der begnadete Börsenanalyst und Edelmetallexperte Claus Vogt: „Die Kombination aus Rezession, Bankenkrise, Immobilienbaisse und extrem überbewerteter Börse gleicht einem Pulverfass.“ Wir erleben nun die erste Phase des […]

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Zurzeit schwächt sich die Wirtschaft in der EU und den USA ab und dürfte schon seit Herbst in einer Rezession oder beginnenden länger anhaltenden Stagflationsphase stecken. So schreibt der begnadete Börsenanalyst und Edelmetallexperte Claus Vogt: „Die Kombination aus Rezession, Bankenkrise, Immobilienbaisse und extrem überbewerteter Börse gleicht einem Pulverfass.“

Wir erleben nun die erste Phase des Abschwungs, die ausgelöst durch den steilen Zinsanstieg die Konsumnachfrage schwächt. Dabei ist ein Effekt aktuell besonders gut zu beobachten und wurde von Analysten noch nicht hinreichend erfasst. Dabei geht es darum, dass die Preise – welche zuvor teils über Gebühr und in Erwartung weiter steigender Energiepreise vorsorglich und zur Erhöhung der Gewinnmargen erhöht wurden – aktuell nicht schnell genug gesenkt werden. Dies führt zu einem „Käuferstreik“, zumal die Reallöhne stark gefallen sind und sich die Konsumenten auf lebensnotwendige Güter fokussieren. Sichtbar ist dieser Effekt auch an den weltweit verkauften Kartons, die in den letzten Monaten drastisch eingebrochen sind. Mittlerweile gleicht der Einbruch bei Kartonverpackungen der schweren weltweiten Rezession der Jahre 2001 und 2009.

In Deutschland kommt erschwerend hinzu, dass wir es vermutlich dort mit der in Wirtschaftsbelangen unfähigsten Regierung aller Zeiten zu tun  haben, deren Zukunftspläne den Mittelstand in den Ruin treiben. Markus Meyer, Verbandspräsident für Möbelhäuser und Küchen bemängelt, dass Habecks Arbeit derzeit ideologisch getrieben wäre:

„Er macht nicht den Job, der ihm übertragen wurde. Wir haben gerade keinen Wirtschaftsminister mehr in Deutschland – wir haben einen Anti-Wirtschaftsminister."

Für den Mathematiker und Optionshändler Nassim Taleb – der letzte Woche ein sehr spannendes 30-minütiges Youtube-Interview mit Bloomberg gab – haben die aktuellen Probleme ihren Ursprung in den übertriebenen Reaktionen auf die Finanzkrise 2008, in der die Zinsen plötzlich von 5-6 % auf 0 % gesenkt wurden. Damals wurde das akute Problem der Refinanzierung im Immobilienbereich zwar zunächst entschärft, doch angesichts des scheinbar inflationsfreien Wachstums, wurden die Zinsen zu lange und zu tief belassen, womit sich ein neuer kreditfinanzierter Boom anschloss. Diese Investitionswelle erfasste zunächst den Immobiliensektor und alle anderen Sektoren. Mit dem Ergebnis, dass diese mit Fremd- statt mit Eigenkapital finanziert wurden. Das frei gewordene Eigenkapital oder Risikokapital wurde danach als eine Folge dieser Tiefstzinsen vor allem in defizitäre Startup-Unternehmen (Venture Capital) investiert, die hohe Renditen versprachen.

Mit den höheren nominalen Zinsen, bricht das Kartenhaus dieser Investitionswelle nun zusammen.

Ein kürzlich veröffentlichtes IWF-Papier: Geowirtschaftliche Fragmentierung und die Zukunft des multilateralen Systems schätzt, dass die so genannte "geoökonomische Fragmentierung" das globale Wirtschaftsaufkommen (BIP) um einen (niedrigen) zweistelligen Prozentsatz reduzieren und ein großes Risiko für Investoren darstellen könnte.

So berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland RND:

„Die Gefahr einer unkontrollierten Kettenreaktion in der Finanzwirtschaft bestehe nach wie vor. Energiepreise können wieder außer Kontrolle geraten. Ein geoökonomischer Krieg schaukelt sich hoch. IWF-Chefvolkswirt Pierre-Olivier Gourinchas warnt zu Recht vor einer Welt aus fragmentierten Blöcken. Einer Welt, in der Investitionen gebremst und Innovationen blockiert werden.“

Im Monat Mai lag das monatliche Finanzierungsdefizit in den USA bereits bei rund 200 Milliarden US$ und damit dreimal so hoch wie vor einem Jahr. Explodierende Defizite, die für Sozialprogramme oder Umweltschutz verwendet werden, können kein Wachstum erzeugen, sondern bremsen die Wirtschaft. Darum ist diese Entwicklung nicht nachhaltig, sondern höcht bedenklich.

Gleichzeitig bieten relativ hohe Tagesgeldzinsen, die ausufernde Defizite der Staaten finanzieren sollen, nur einen scheinbaren Ausweg aus der Renditefalle. Tatsächlich sind diese Zinsen nur nominal höher und werden langfristig real wieder sinken müssen.

Somit versprechen die USA für kurzfristige Einlagen bei Banken oder bei der Regierung (Treasuries) unnormal hohe Zinsen von mittlerweile 5% im US-Dollar.

Gleichzeitig scheint die Inflation erfolgreich bekämpft worden zu sein und könnte in diesem Sommer sogar weiter in Richtung 3% rutschen.

Die Aussichten auf die Erwartung von 2% positiven Real-Zinsen pro Jahr, droht kurzfristig Kapital aus dem Aktienmarkt abzuziehen. Die Zinsen stützen dabei vorübergehend den wackeligen Banken- als auch den überschuldeten Staatssektor.

Doch globale Anleger wissen, dass dieser Zustand nur von kurzer Dauer sein kann. Souveräne Länder weigern sich aktuell ihre Exportüberschüsse in den US-Staat zu investieren.

Trotz attraktiver Zinsen sinkt offenbar die Bereitschaft in Dollaranleihen zu investieren, wie Sie an folgender Grafik von Crescat Capital sehen können:

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So identifizieren Sie Betrug oder Investitionsfallen an der Börse https://cambridge-club.com/so-identifizieren-sie-betrug-oder-investitionsfallen-an-der-boerse/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=so-identifizieren-sie-betrug-oder-investitionsfallen-an-der-boerse Wed, 07 Jun 2023 13:19:29 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1301 Ich möchte meinen Börsendienst lebendig und authentisch halten. Darum berichte ich Ihnen auch von meinen Reisen und persönlichen Erfahrungen, die ich auf dem Weg zum erfolgreichen Investor machte. Im Kern geht es dabei, seit Benjamin Graham oder Warren Buffett diese Begriffe geprägt und einem breiten Börsenpublikum vermittelt haben immer um eines: Die Bestimmung des inneren […]

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Ich möchte meinen Börsendienst lebendig und authentisch halten. Darum berichte ich Ihnen auch von meinen Reisen und persönlichen Erfahrungen, die ich auf dem Weg zum erfolgreichen Investor machte.

Im Kern geht es dabei, seit Benjamin Graham oder Warren Buffett diese Begriffe geprägt und einem breiten Börsenpublikum vermittelt haben immer um eines:

Die Bestimmung des inneren Wertes einer Investition…!

Nichts ist leichter schwerer als das. Darum will ich Ihnen ein Beispiel aus der Praxis geben. Im Prinzip können Sie jede Aktie so analysieren wie Ihr Eigenheim.

Es ergab sich in den letzten Wochen, dass ich während meiner privaten Reise durch die Schweizer Bergwelt eine Immobilie besichtigte, die auf einem Immobilienportal wie ein Schnäppchen aussah. Das Haus war von außen in einem prächtigen Zustand, die Fassade, Fenster und Fensterläden waren neu gestrichen und der Makler pries das Objekt mit warmen Worten an. Drei Stockwerke mit jeweils Platz für mehrere Wohnungen und ein ausbaufähiges Dachgeschoss.

Im Grunde das ideale Projekt, für eine spätere Vermietung oder den Ausbau von 3-5 Ferienwohnungen. Obwohl ich nur einen kurzen Erholungsurlaub geplant hatte, nutzte ich die mutmaßliche Gelegenheit, um dem Eigentümer einen Besuch abzustatten.

Statt des erwarteten „renovierungsbedürftigen“ und beschriebenen Objekts, fand ich allerdinge eine „Ruine“ im inneren des Hauses vor. Seit den frühen 1980er Jahren musste die Wohnung im obersten Geschoss leer gestanden haben, im Erdgeschoss befand sich ein kleines „schmuckes“ Kaffee, doch die Küche dahinter war bereits eine Katastrophe. Der Geruch von Essensresten, Schimmel und alten Konserven, die der Hauseigentümer in der Wohnung – zusammen mit einigen ausgestopften Wildtieren – darüber lagerte, waren unausstehlich.

Man müsste wohl das komplette Geschoss ausräumen und alle Fußböden, Decken und Wände herausreißen müssen, um dieses Anwesen noch zu retten.

Der Eigentümer schloss sogar die Tür hinter mir ab und er lud den ihm bekannten Makler und mich auf ein Bier oder Erfrischungsgetränk ein, um die weiteren Details und den Ablauf des Hauskaufs zu besprechen. Der Reservierungsvertrag lag schon vorbereitet auf dem Tisch, ich hätte nur noch unterschreiben brauchen, es schien kaum noch ein Ausweg da zu sein.

Mit Freundlichkeit und einem vorgetäuschten Interesse, konnte ich mich aus der verklemmten Situation retten. Der für Schweizer Verhältnisse viel zu freundliche Makler, mit seinem breiten, falschen Krokodils-Lächeln wünschte mir eine gute Fahrt und fragte, wann ich mich entscheiden wollte.

Würde man diesen Sanierungsbedarf – mit einem gewissen Puffer – in den Endpreis einrechnen, würde vom augenscheinlichen Wert der Immobilie nichts mehr übrig bleiben, so meine Kalkulation.

Später erfuhr ich auf Umwegen in einer „Dorfschenke“, dass dieses Haus schon seit Jahren auf einen „naiven“ Eigentümer wartet und bisher jeder potenzielle Interessent abgesagt hat.

Warum schreibe ich das?

Nun, als erfahrener Investor habe ich gelernt zwischen dem Preis und Wert zu unterscheiden. Bei Aktien sehe ich die Voraussetzungen sehr ähnlich wie bei einer Immobilienanlage.

Viele vermeintlich werthaltigen Aktien, vornehmlich aus dem Small Cap Universum oder spannende Entwicklungs-Projekte, weisen bei genauerer Betrachtung einen bevorstehenden beziehungsweise angestauten Investitionsbedarf auf, der für einen Investor nicht sofort offensichtlich ist.

Die Aktie mag schön aussehen und mitten in einem steigenden Kurstrend liegen, der Vorstand dürfte meist einen Maßanzug tragen und freundlich lächeln, doch am Ende entpuppen sich die allermeisten dieser Papiere als „Investitionsruinen“, wie das mutmaßliche Immobilien-Schnäppchen.

Fragen Sie sich einfach: Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie ein extrem unterbewertetes Investment finden, die von allen anderen Börsenteilnehmern „übersehen“ wurde. Natürlich gibt es immer wieder Möglichkeiten, nur ist es auch immer wichtig zu wissen, wie Sie auf diese Anlageidee gestoßen sind. Haben Sie sauber recherchiert, Datenbanken abgeglichen und eine neutrale Meinung eingeholt, bevor Sie investiert haben oder haben Sie aufgrund von Gier oder Angst etwas zu verpassen blind gekauft?

Wenn Sie eines Tages von einem vermeintlichen Börsenschnäppchen lesen, das ohne Darlegung aller Hintergrundinformationen – wie z.B. dem bevorstehenden Investitionsbedarf – die ich in meinem Brief stets aufzeige und wenn die „Idee“ von „falschen“ vermeintlichen Börsenexperten, Investmentbanken oder Brokern angepriesen wird wie Sauerbier, dann erinnern Sie sich wieder an meine heutige wahre Geschichte zum vermeintlichen Immobilienschnäppchen, das mir von einem „ehrlichen“ (hüstel) Makler angeboten wurde …!

Wahre Renditechancen finden Sie im Cambridge Club

Im Monatsbrief Krisenvorsorge & Finanzfreiheit stellen Ihnen die Chefredakteure Robert Jungnischke und Andreas Lambrou ihre persönliche Anlagestrategie vor, mit der Sie gesund und vermögend durch die Krise kommen. Im Fokus steht dabei die Identifikation äußerst erfolgreicher Vermögensverwalter und Anlagemanager, mit deren Fonds Sie als erfahrener und weniger erfahrener Anleger einen stetigen Vermögensaufbau betreiben können, schon ab 50 € Sparkapital pro Monat oder einem investierbaren Anlagevermögen von wenigen tausend Euro. 

Wer schon etwas mehr Erfahrungen an der Börse gesammelt hat und gerne Einzelwerte erwirbt, sollte sich mit dem wöchentlich erscheinenden hochspezialisierten Börsendienst Cambridge Rohstoffclub gönnen. Dort schreibt Ihnen der ehemalige Fondsmanager Andreas Lambrou, mit seinen mehr seinem mehr als einem Viertel Jahrhundert umfassenden Börsenerfahrung, regelmäßig wie Sie die Spreu vom Weizen trennen können. Lernen Sie „live“, wie Sie erfolgreiche Spekulationsgeschäfte aufspüren, mit außergewöhnlich hohen Renditechancen bei kalkuliert hohen Risiken sowie langfristig ausgezeichnete, stetige Renditebringer für Ihren Vermögensaufbau mit einem vertretbaren Risiko umsetzen.

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Achtung Investmentblase! – Turbulente Zeiten für Kunst,Oldtimer & Antiquitäten? https://cambridge-club.com/achtung-investmentblase-turbulente-zeiten-fuer-kunstoldtimer-antiquitaeten/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=achtung-investmentblase-turbulente-zeiten-fuer-kunstoldtimer-antiquitaeten Wed, 10 May 2023 08:23:04 +0000 https://cambridge-club.com/?p=931 Ein Luxussportwagen, eine Villa, teure Uhren oder Gold – was ist wohl besser zur Vermögensanlage geeignet? Tatsächlich konnten sich diverse Luxusgüter in den letzten Jahren enorm im Preis steigern. Mit Gold aber können sie hier nicht mithalten. Seit dem 1.1.2000 hat sein Wert um +590% zugelegt und läuft viel besser als Aktien, die im Wert […]

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Ein Luxussportwagen, eine Villa, teure Uhren oder Gold – was ist wohl besser zur Vermögensanlage geeignet?

Tatsächlich konnten sich diverse Luxusgüter in den letzten Jahren enorm im Preis steigern. Mit Gold aber können sie hier nicht mithalten. Seit dem 1.1.2000 hat sein Wert um +590% zugelegt und läuft viel besser als Aktien, die im Wert „nur“ um +196 % zugenommen haben. Selbst ein Index mit den besten ausgewählten Luxusgütern hat Gold nicht schlagen können. Oldtimer zeigten eine Wertsteigerung von um +362%. Allerdings bezieht sich diese Rendite nur auf ausgewählte Modelle, die in der Tat teils astronomische Preise erreichen. Der Nachteil: Einen Oldtimer in Stand zu setzen und zu warten, ist extrem teuer. Ich weiß, wovon ich rede, erfüllte ich mir doch vor über 10 Jahren einen Kindheitstraum mit dem Youngtimer Mercedes Benz 500 SL (R129), den ich über 10 Jahre lang fuhr, bis er mir gestohlen wurde. Letztlich fraßen die Kosten für Stellplatz und Wartung die vermeintliche Rendite wieder auf. Gold- und Silberbarren brauchen im Prinzip gar keine Pflege und haben mir hinsichtlich der Rendite einen besseren Dienst erwiesen als mein damaliger Sportwagen.

Vermeintliche und reale Renditen

Der Knight Frank Wealth Report von 2023 führt einige der exklusivsten Investments auf, die man sich für Geld leisten kann. So waren seltene Whiskys über die letzten 10 Jahre eines der erfolgreichsten Investments mit einer Wertsteigerung von fast +600%.

Ich verfolge die Wertentwicklung von erlesenen Weinen, Uhren oder Oldtimern schon seit einiger Zeit, habe mich aber mit einem Investment in Luxusgüter bislang nicht recht anfreunden können.

Abgesehen davon, dass ich mir wohl nie einen Rembrandt werde leisten können, wäre das damit verbundene Klumpenrisiko immens. Außerdem werden Luxuswaren von vielen begehrt, so dass sie in Kriegszeiten und Krisen auch gern gestohlen werden. Erinnern wir uns nur an die Raubzüge der deutschen Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges. Viele der damals gestohlenen Kunstwerke galten und gelten bis heute als verschollen. Mitte der 80er Jahre tauchten wieder einige von ihnen auf, nachdem sie jahrzehntelang in irgendwelchen Schlosskellern oder anderswo verstaubt waren. Der Kunstmarkt erlebte daraufhin eine Renaissance, die mit einigen Unterbrüchen bis heute anhält. 

Letztlich komme ich dabei immer wieder zu dem Schluss, dass die Preise für Kunst – über deren Qualität man sicherlich nicht selten streiten kann – völlig überhöht sind und es sich um eine ausgeprägte Investmentblase handeln muss, die allein von Überliquidität getrieben wird. Spätestens in einer echten Wirtschaftskrise – wie sie vielleicht alle 50 bis 100 Jahre vorkommt – würde sie platzen.

Aber denken wir noch ein bisschen weiter. Könnten die „Schönen und Reichen“ vielleicht eines Tages sogar selbst für einen Kollaps der auktionierten Kunstwerte sorgen wollen? Damit könnten sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Ihre Kunstvermögen würden bei einer Einführung der von der EU geplanten Vermögensabgabe der Steuer entzogen, und die weniger „Neureichen“ wären bei einem Wertverfall vielleicht gezwungen, ihre Bestände zu verkaufen, welche vom wahren „Geldadel“ aufgekauft würden.

Im Grunde kann es den wirklich Reichen doch eigentlich fast egal sein, ob ihre Gemälde nun mit 10 oder 100 Millionen US$ bewertet sind, es sei denn, man hat einen Kredit- oder Versicherungsbetrug vor, was in diesen höchsten Kreisen auch immer wieder einmal vorkommt. Außerdem kann schon eine geringe Beleihung von Kunstgegenständen schnell zu hoher Liquidität führen, vorausgesetzt, es findet sich ein Bankier, der in diesem Zirkus mitspielen möchte, und davon kenne ich kenne einige …

Sie merken schon, Renditen sind gar nicht so leicht zu messen. Wie ich Ihnen im Editorial anhand einiger Beispiele zeigen wollte, gibt es große Unterschiede zwischen der Preis- und der Wertentwicklung von Anlageklassen. 

Fazit:

Warren Buffett sagte einmal: „Der Preis ist das, was Sie bezahlen, der Wert ist das, was Sie bekommen.“

Zurzeit findet eine Angleichung statt, bei der werthaltige Aktien gegen Wachstumswerte stärker werden. Tatsächlich ist Investieren ein Hobby, bei dem Sie wie bei einem seltenen Whiskey viel Zeit brauchen, um Ihre Investitionen beim Reifeprozess zu begleiten. 

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Apple vor den Zahlen: Weder Fisch noch Fleisch! https://cambridge-club.com/apple-vor-den-zahlen-weder-fisch-noch-fleisch/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=apple-vor-den-zahlen-weder-fisch-noch-fleisch Fri, 05 May 2023 18:09:23 +0000 https://cambridge-club.com/?p=863 Warren Buffett sagte einmal: „Der Preis ist das, was Sie bezahlen, der Wert ist das, was Sie bekommen.“ Letztlich kann also der Preis einer Aktie steigen, mit dem wir uns „reicher“ fühlen, doch der Wert Ihres Vermögens erhöht sich erst nachhaltig, wenn Sie die Aktie verkaufen. Erst wenn die Wertentwicklung über längere Zeit positiv ist, […]

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Warren Buffett sagte einmal: „Der Preis ist das, was Sie bezahlen, der Wert ist das, was Sie bekommen.“

Letztlich kann also der Preis einer Aktie steigen, mit dem wir uns „reicher“ fühlen, doch der Wert Ihres Vermögens erhöht sich erst nachhaltig, wenn Sie die Aktie verkaufen.

Erst wenn die Wertentwicklung über längere Zeit positiv ist, können Sie von einer tatsächlichen Wertsteigerung sprechen.

Ein Beispiel: Warren Buffett hält zurzeit 895 Millionen Aktien von Apple. Sie entsprechen einem Wert von 116 Milliarden US$ oder 39 % des Depotvermögens von Berkshire Hathaway, das Ende 2022 einen Wert von 299 Milliarden US$ hatte.

Merkwürdigerweise hält Buffett, der sicher einer der größten und erfolgreichsten Value-Investoren unserer Zeitgeschichte ist, keine einzige Aktie eines bedeutenden Bergbaukonzerns.
Dabei gibt es gute Gründe, neben Apple einige der großen Bergbau-Konzerne wie Rio Tinto oder BHP Billiton im Portfolio zu halten.

Buffett, der vermutlich reichste Investor der Erde, setzt seine Anleger damit einem eklatanten Preisrisiko der Apple-Aktie aus. Langfristig könnte der Wert einer Apple nämlich auf verschiedenste Weise zerstört werden. So könnte ein grundlegender technologischer Wandel zu so genannten Disruptionen und damit zu einem Verfall der Aktie führen.

Ein klassisches Beispiel für Disruptionen ist die analoge Fotografie, die in meiner Jugendzeit noch weit verbreitet war. Mittlerweile fotografieren wir fast nur noch digital mit dem Smartphone, und selbst die Digitalkameras haben sich im Massenmarkt nicht durchgesetzt.

Kaum eine Aktie repräsentiert solche historischen Wertschwankungen besser als die alte Eastman Kodak, bei der im Grunde genommen bei jeder Filmentwicklung die Kasse klingelte.

Ein Finanzblogger in den USA schrieb eine großartige Geschichte:

„Die Familie meiner Frau hat eine lange Geschichte mit Kodak. Ihre Großeltern kauften in den 1940er Jahren ein paar Aktien. Die Aktien stiegen in den 1950er und 1960er Jahren wie eine Rakete.

Als die Großeltern verstarben, erbten meine Frau und ihre Brüder jeweils mehrere hundert Aktien. Die meisten dieser Aktien wurden von den Eltern meiner Frau verkauft, um ihre teuren Schul- und Studiengebühren zu bezahlen. Als wir heirateten, besaß sie noch 100 Aktien, von denen wir 67 verkauften, um unser erstes Haus für 11.000 Dollar zu kaufen.

Im Jahr 1971 waren die Aktien von Eastman Kodak sehr hoch und Immobilien spottbillig. Wir hätten alle Aktien verkaufen und mehr Immobilien kaufen sollen! Das zugige alte Bauernhaus muss heute mindestens 200.000 Dollar wert sein, aber 67 EK-Aktien waren im Jahr 2007 nur noch 1715 US$ wert – wahrscheinlich nicht einmal genug, um die Grundsteuer für das Bauernhaus zu bezahlen!“

Der höchste Preis für die Kodak-Aktien bildete sich tatsächlich im Jahr 1975 bei einem Kurs von 106 US$, der aber in den darauffolgenden 38 Jahren auf für Anleger zermürbende Weise schlussendlich auf 0 US$ fiel.

Tatsächlich lag der Kurs noch bis Ende des Jahres 1998 bei 80 US$. Hätten Sie die Dividenden mit einberechnet, hätten Sie in dem guten Glauben sein können, es könnte sich weiterhin um ein relativ gutes Investment handeln. Schließlich hatte der Kodak-Konzern sogar die Digitalfotografie mit entwickelt und die erste Digitalkamera im Jahre 19xx vorgestellt. Es gab also zumindest bis in die frühen 2000er Jahre hinein noch viele Kodak-Aktionäre, die an einen Turnaround glaubten, bis zum bitteren Ende.

Was ich sagen will: Heute, fast 100 Jahre nach dem Aufstieg der Kodak-Aktien, dominiert Apple einen gigantischen Markt für Technologien, Unterhaltungselektronik und Telefonie.

Die Apple-Erfolgsgeschichte hält schon seit mehr als 20 Jahren an und dürfte sich vermutlich noch ein paar Jahre fortsetzen. Doch selbst für diesen Höhenflieger wird irgendwann das Ende seiner Zeit und der Beginn seines langsamen Verfalls gekommen sein.

Wann und wo auf der Welt sich das genau zutragen wird, kann niemand wissen, und auch ich kann und möchte mich hier nicht an Prognosen beteiligen.

Gleichwohl kann ich heute durchaus erahnen, dass Sie bei Apple am Ende vermutlich schlechter abschneiden werden als mit einer der beiden führenden Bergbau-Aktien (BHP und Rio). Bezogen auf seine Marktkapitalisierung erwirtschaftet Apple derzeit eine Cashflow-Rendite von gerade noch 3,8 %.

Diese Rendite liegt rund zwei Drittel unter den 11,7 %, welche Sie noch im Jahr 2016 erhielten. Seitdem konnte die Apple-Aktie einen jährlichen Kursanstieg von 32 % erreichen. Dieser war rückblickend vor allem die Folge einer Preiserhöhung und nicht primär einer Wertsteigerung. Um einen ähnlichen Wert wie 2016 zu erreichen, müsste der Kurs der Apple-Aktie von aktuell 165 auf 55 US$ fallen, was immer noch deutlich über dem Kurs von 2016 bei 28 US$ liegen würde.

Vielleicht mag es die Anleger ja trösten, dass die Apple-, ähnlich wie die Kodak-Aktie, nicht von heute auf morgen untergehen wird, sondern sich ihr Verfall über viele Jahre hinziehen wird.

Wenn Sie eine Aktie halten, sollten Sie von ihr auch wirklich überzeugt sein und sich ständig fragen, warum Sie sie weiter halten. Um unseren Exkurs zu beenden, möchte ich Ihnen noch mitteilen, wie Sie mit einem Investment in Apple-Aktien von 1988 bis 2008 gefahren wären.

Enter your text here...Hätten Sie in diesem Zeitraum in Aktien von Apple (+1.596 %), Barrick Gold (+700 %) und BHP Billiton
(+1.778 %) investiert, hätten Sie Ihr Kapital fast verfünfzehnfacht. Anders gesagt, aus 10.000 wären 150.000 Euro geworden, zuzüglich Dividenden.

Erst danach explodierten die Kurse der Apple-Aktie förmlich um den Faktor 30. Für die meisten Anleger kam das eher unerwartet, auch für jene, die die Apple-Historie schon länger verfolgt hatten.

Konglomeraten, wie BHP, Vale, Glencore, Teck Resources, Freeport McMoRan, Rio Tinto… sind Sie als Investor in diesem Fonds bei den großen Weltmarktführern mit fast 40 % Depotgewichtung positioniert.

Die Top-Bergbauaktien verdienen mit 100 Milliarden US$ Gewinn pro Jahr so viel wie Apple

Schließlich erwirtschafteten alle sechs genannten Unternehmen im Geschäftsjahr 2022 einen Betriebsgewinn vor Steuern (EBITDA) von insgesamt 109 Milliarden US$, bei einer Bewertung von zusammen 473 Milliarden US$. Das entspricht einem EV/EBITDA von 4,3.

Das ist sehr preiswert. Zum Vergleich: Apple erwirtschaftete 2022 einen Betriebsgewinn von 117 Milliarden US$ und wird mit einem Unternehmenswert (EV) von 2,4 Billionen US$ bewertet, was einem EV/EBITDA von 20 entspricht.

Die Apple-Aktie ist als Investition damit fast 5-Mal teurer als eine Anlage in den 6 globalen Marktführern im Bergbausektor.

Übrigens: Der gesamte DAX-Index, der aus den 40 führenden Unternehmen Deutschlands, mit weltbekannten Industriewerten und Marken besteht, hat im letzten Jahr gerade einmal 120 Milliarden Euro verdient.

Halten wir fest:

Egal wie die Apple-Zahlen heute ausfallen. Die Bewertung der Aktie ist in hohem Maße von der Entwicklung des Dienstleistungsgeschäfts abhängig. Es ist sehr wahrscheinlich, dass das Wachstum im Dienstleistungsgeschäft über die kommenden Quartale stagnieren wird. Die Angebote für die iCloud, Apple Music als auch TV+ sind mit erheblichem fundamentalem Gegenwind konfrontiert, weil sie jeweils nicht das „Beste ihrer Klasse“ im aber relativ teuer ist.

Die Bewertung von Apple ist im Vergleich zu seinem historischen Durchschnitt recht hoch, und jeder Wachstumshemmnis, könnte die Stimmung der Aktionäre auf Sicht der nächsten 2-3 Jahre beeinträchtigen.

Natürlich könnte Apple noch weiterwachsen, wenn plötzlich eine noch spannendere Anwendung auf den Markt kommt, für die alle Weltbürger bezahlen müssten. Allerdings glaube ich nicht an grenzenloses Wachstum, sondern die Grenzen des Wachstums und bei Apple liegt die Gewinnwachstumserwartung über die kommenden drei Jahre bei etwa 7 % jährlich. In diesem Jahr gehen Analysten sogar von stagnierenden Erträgen aus.

Bestenfalls könnte also den Apple-Aktien, nach einer ersten Reaktion auf die heutigen Zahlen entweder scharf aufwärts- oder abwärts ausfallen, wobei hernach eine Stagnation bevorstehen dürfte.

Es besteht also wenig gute Hoffnung, die Apple-Aktien über die Quartalszahlen hinaus weiter zu halten.

Investieren Sie stattdessen lieber in die führen Bergbauaktien wie ich das in meinem Cambridge-Club "Gold & Rohstoffe-Report" tue. Auf diese Weise greifen Sie ein maximales Dividenden- und Profitpotenzial des Sektors ab und sind fünfmal preiswerteres Investment als Apple. 

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