CHina - Cambridge Club https://cambridge-club.com Wissen ist Macht Fri, 10 May 2024 11:35:06 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://i0.wp.com/cambridge-club.com/wp-content/uploads/2023/04/cropped-logo-anchor-small.png?fit=512%2C512&ssl=1 CHina - Cambridge Club https://cambridge-club.com 32 32 Starke Renditen mit starken Eisen-Aktien https://cambridge-club.com/starke-renditen-mit-starken-eisen-aktien/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=starke-renditen-mit-starken-eisen-aktien Fri, 10 May 2024 10:40:38 +0000 https://cambridge-club.com/?p=3205 In Australien gibt es praktisch nur drei dominante Bergbaukonzerne für EisenerzBHP & Rio Tinto sowie noch der dritte Fortescue Metals. Die Kosten für den Betrieb dieser Transportrouten wurden durch vollautonome Robo-Züge ohne Lokführer bereits erheblich gesenkt, wie die Financial Times bereits in einem Artikel 2014 bemerkte.Weil dieses Eisenerz praktisch immer und überall benötigt wird, kommt […]

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In Australien gibt es praktisch nur drei dominante Bergbaukonzerne für Eisenerz

BHP & Rio Tinto sowie noch der dritte Fortescue Metals. Die Kosten für den Betrieb dieser Transportrouten wurden durch vollautonome Robo-Züge ohne Lokführer bereits erheblich gesenkt, wie die Financial Times bereits in einem Artikel 2014 bemerkte.

Weil dieses Eisenerz praktisch immer und überall benötigt wird, kommt niemand an diesen wenigen Weltkonzernen vorbei, die durch disziplinierte Reinvestition ihrer Dividenden erhebliche Kapitalrenditen ermöglichten.

Starke Renditen mit den wenigen Aktien im Eisenerzbereich:

Die Renditen im Eisenerz-Sektor liegen bereits seit vielen Jahren weit über der Entwicklung der Eisenerzpreise selbst. Während Eisenerz seit 10 Jahren netto nicht gestiegen ist, haben die führenden Eisenerz-Aktien gemessen am S&P GSCI Iron Ore Index eine jährliche Gesamtrendite von 23,2% erzielt.

Seit dem Jahreswechsel hat sich der Preis dür Eisenerz deutlich ermäßigt

Der für mich seit Sommer unerwartete Anstieg der Eisenerzpreise (links in Bild), verlief entgegen meiner persönlichen schwierigen Konjunkturprognose.

Der vorübergehend einsetzende Optimismus führte zu höheren Eisenerzpreisen, die ein Niveau von 140 US$ pro Tonne erklommen hatten, bevor die Neujahrswoche in China, bei der praktisch die gesamte Industrie über Ende Januar abgeschaltet wurde, der Nachfrage und den Preisen einen Dämpfer verpasste. Sie sehen in der folgenden Grafik auch, dass der chinesische Bausektor lediglich 9% der Weltnachfrage ausmacht und wenn von dort weniger nachgefragt wird, kaufen andere Sektoren und Länder eben günstiger ein.

Am einfachsten wird das am weltweiten Verbrauchskuchen für Eisenerz deutlich

Analysten sind sich seit vielen Jahren uneins über die Eisenerzpreise. Derzeit streiten sie einmal mehr, ob die Eisenerznachfrage tatsächlich einen stärkeren Dämpfer erfuhr. Wenn Sie sich einen langfristigen Verlauf der Eisenerznachfrage anschauen, kommen Sie nicht umhin zu erkennen, dass Eisenerz im Grunde genauso ist wie Rohöl.

Es wird täglich gefördert, an den Hafen verbracht, exportiert und in den Stahlwerken der Welt verbraucht. Darum ist es eigentlich Unsinn darüber zu diskutieren, ob sich die Wirtschaft Chinas strukturell abschwächte oder einfach nur zyklisch, weil vor dem chinesischen Neujahr die Lager aufgebaut werden und temporär eine höhere Nachfrage suggerierten.

Trotz des immer höheren Weltverbrauchs stammt das ausgedünnte Angebot von Eisenerz im Wesentlichen von nur 5 Konzernen:

Aufgrund dieser Marktaufteilung, die meistens geografische Gründe hat, sehe ich keinen Grund, die für anhaltend schwächere Eisenerzpreise von sagen wir einmal deutlich unter 80 US$ pro Tonne sprechen würden. Dafür sorgt schon allein die Kostenkurve, die sich beim Eisenerz, seit mehr als 10 Jahren kaum verschoben hat und bei den weltführenden Konzernen um 50-60 US$ pro Tonne liegt, während neue Produzenten erst bei Preisen von deutlich über 100 US$ pro Tonne profitabel wären. Bei derzeit um 100 US$ pro Tonne wird darum zusätzliches Angebot erfolgreich erstickt, während es sich frühestens ab 150 US$ pro Tonne ausweiten dürfte.

So gibt es gute Gründe, die relativ bald wieder Eisenerzpreise von 120-150 US$ pro Tonne führen sollten. Allerdings dürften noch höhere Preise von bis zu 200 US$ pro Tonne eher kurzfristiger Natur bleiben, weil die großen Konzerne natürlich alles tun, um weitere Eisenerzprojekte zu verhindern.

Die Ausweitung des Rohstoffangebots geht niemals über Nacht

Um Ihnen dies zu erläutern, möchte ich Ihnen von meiner persönlichen Erfahrung berichten. So besuchte ich vor mehr als 13 Jahren einmal ein potenziell neues Eisenerz-Projekt vor Ort in Australien. Dieses Projekt wies nur leicht niedrigere Eisenerz-Gehalte auf, wie die riesigen und unerschöpflich anmutenden Vorkommen von Rio Tinto oder BHP.

Das Problem wären dabei weniger die geringeren Eisenerz-Gehalte und damit leicht höheren Förderkosten gewesen. Das Projekt scheiterte auch nicht allein am für den Abbau benötigten Kapital. Viel schwerer gestaltete sich eher die Anbindung an das weit entfernte Straßen- und Schienennetz und die zur Verfügung stehenden Kapazitäten des potenziell einzigen Verschiffungshafens in Darwin. Obwohl ich selbst feststellen konnte, dass die Hafenbetreiber durchaus willens sind diesen Flaschenhals zu verbessern. Wer den Hafen einmal besucht und die von Zeit zu Zeit rege Bautätigkeit begutachtet, könnte glauben, dass dieser Hafen vielleicht einmal ein bedeutenderer Exporthafen für Eisenerz der Region werden könnte. Schließlich gilt der Hafen von Darwin als ein bewährtes internationales Drehkreuz und als nächstgelegener Hafen zu Asien das "nördliche Tor" Australiens.

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Wir haben für alle Interessieren die ersten kostenfreien Kanäle in der „Cambridge-Club-Community“  geöffnet…

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Von der lokalen Regierung wird der Ausbau des Hafens als bedeutender Erfolg dargestellt:

„Zu den wichtigsten Investitionen zur Erweiterung der Hafenkapazität gehören die Erschließung von rund 80.000 Quadratmetern zusätzlicher Lagerfläche für Schüttgut sowie Investitionen in zusätzliche überdachte Lagereinrichtungen.“

Dennoch wird von diesem Hafen aus lediglich ein Marktvolumen von 500.000 Tonnen Eisenerz jährlich bedient. Das entspricht nicht einmal einem prozentualen Anteil von 0,02 Prozent der Weltnachfrage, die bei 2,5 Milliarden Tonnen Eisenerz liegt.

Wie bei jedem industriell in rauen Mengen benötigtem Rohstoff hat auch beim Eisenerz alles mit einer stetig wachsenden Weltnachfrage und einem sehr unelastischen, starren Angebot zu tun, das die Preise eher oben hält und für satte Renditen sorgt.

Anleger streichen ihre Gewinne hier mit einer Regelmäßigkeit ein, wie die mit Eisenerz voll beladenen Züge und Tanker tagein und tagaus vom Anbieter zum Abnehmer rollen.

Weltweiter Handelswert (grün) und das gehandelte Volumen von Eisenerz (in Millionen Tonnen) von 1980-2016 Quelle: UN (2017)

Dieser über mehr als 100 Jahre existierende Kostenvorteil, wirkt sich sehr zum Vorteil der Handvoll im Eisenerz tätigen Konzerne aus, die durch ihre Kontrolle der Transportwege für eine ausreichende Verknappung sorgen, um so die Preise diktieren zu können, während die Welt der Anleger vom „Grünem Gerede“ und den „bösen Rohstoffinvestoren“ überspielt wird.

Das alles sorgt dafür, dass die Bergbaukonzerne ihre Aktionäre an Milliardengewinnen, durch Dividenden und Aktienrückkäufe partizipieren lässt.

Parallel dazu schwankt der Kurs der Bergbaukonzerne kurzfristig mit den Preisen und erlaubt so praktisch unentwegt antizyklische Kaufchancen und Verkaufsmöglichkeiten, das oftmals mit einem Kurspotenzial von mindestens +50% zuzüglich der Dividenden einhergeht, die Sie einstreichen, während Sie die Wartezeit und die Positions-Aufbauzeit überbrücken.

Darum gehören starke Industrie- & Rohstoff-Aktien zur besten Anlage der Welt

Praktisch alle großen Rohstoffkategorien haben über die letzten 10 Jahre einen deutlichen Anstieg ihrer jährlichen Rendite gesehen. Es hört sich vielleicht für Sie langweilig an, wenn ich Ihnen raten würde, einen bedeutenden Teil Ihres Kapitals in nur 10 Aktien zu investieren, doch genau diese Strategie geht seit dem Start des „10.000 € Insider-Depots“ bereits kurz nach der Depoteröffnung bereits auf.

So konnten Sie bei unseren ersten drei Depot-Aktien seit dem Kaufkurs schon überwiegend satte Renditen verbuchen: Der Online- XXXXXX +17%,der Goldminen-Aktie XXXXXX +47%, während der Energiekonzern XXXXXX noch bei -9% steht, aber immer noch mit einem sattem Kurspotenzial und einer Dividendenrendite um 8% aufwartet.

Würde ich heute ein Depot mit maximal 10 Aktien für die nächsten 10 Jahre setzen, ohne die komfortable Möglichkeit zu haben zwischendurch zu handeln, also opportunistisch oben zu verkaufen und unten wieder zu kaufen, würde ich einfach diese 10 Aktien (Die Liste meiner 10 Favoriten habe ich in der Investment-Club Wochenausgabe 14/2024 (INVESTMENT-CLUB – hier jetzt Mitglied werden)) und die Dividenden stets in die gleichen Papiere reinvestieren.

Über die nächsten 10 Jahre glaube ich, dass die Gesamtrendite aus Kursanstieg und Dividenden für dieses Depot wesentlich besser sein wird als die meisten Indizes, bei einem deutlich geringerem Risiko einer dauerhaften Schwächephase.

Während dieser 10 Jahre werden die Marktstimmungen sehr unterschiedlich sein. Mal werden die Anleger Ölaktien hochjubeln, dann wieder Bergbau-Aktien und irgendwann, womöglich wenn die halbe Welt in einer schweren Krise steckt, sogar Goldminen-Aktien, die ein eher schwieriges Geschäftsmodell haben, aber von steigenden Goldpreisen und wachsender Unsicherheit profitieren können, wie Sie in der „10.000 € Insider-Depot-Aufnahme“ bei Newmont Gold gesehen haben, die innerhalb von nur 8 Wochen +46% (siehe Artikel) gestiegen ist und Sie haben mit dem „Cambridge Investment-Club“ auch das absolute Tief miterlebt und hoffentlich herzhaft eingekauft.

Etwa so ähnliche Entwicklung erwarte ich mir von meiner neuen „Insider-Depot-Aktie“, dem Eisenerzkonzern XXXXXX. Leider führen sehr schlechte Anlageexperten immer wieder aus, warum sich eine Investition in Eisenerz derzeit nicht lohnend wäre und erklären dann, dass Eisenerz kein „knappes Gut“ sei, wie vielleicht Gold, sondern in einer Konzentration im Boden von bis zu 60% auftritt. Tatsächlich lässt sich der kurzfristige Verlauf der Eisenerzpreise nicht vorhersagen. Der Irrglaube liegt darin, dass Anleger oder Analysten stets die Eisenerzpreise als Grundlage für ihre Investition oder Empfehlungen der Aktien von Eisenerz-Konzernen nehmen. 

Wie ich oben aber bereits gezeigt habe, lohnt es sich dennoch irgendwann einfach auf den „Eisenerz-Zug“ aufzuspringen, um laufende Dividenden- und Kursgewinne einzufahren. Aktuell bei rund 100 US$ pro Tonne Eisenerz, sind die meisten Aktien sehr preiswert und damit investierbar.

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Neue Welle der Globalisierung – Dollar vs. RMB & Co https://cambridge-club.com/neue-welle-der-globalisierung-dollar-vs-rmb-co/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=neue-welle-der-globalisierung-dollar-vs-rmb-co Sat, 20 Jan 2024 06:04:50 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2797 Der Hauptfaktor für steigende Edelmetallpreise für Gold & Silber wird der monetäre Orkan der BRICS+ sein, der zur Abwertung des US-Dollars führtIn Vergangenheit habe ich oft schon viele spannende Analysen aufgegriffen, die eine Abwendung vom US-Dollar als Weltleitwährung bestätigten.Der Philoinvestor veröffentlichte vor einem Jahr ebenfalls eine interessante Analyse: „Peak American Empire“ über die in englischsprachigen Kreisen sehr […]

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Der Hauptfaktor für steigende Edelmetallpreise für Gold & Silber wird der monetäre Orkan der BRICS+ sein, der zur Abwertung des US-Dollars führt

In Vergangenheit habe ich oft schon viele spannende Analysen aufgegriffen, die eine Abwendung vom US-Dollar als Weltleitwährung bestätigten.

Der Philoinvestor veröffentlichte vor einem Jahr ebenfalls eine interessante Analyse: „Peak American Empire“ über die in englischsprachigen Kreisen sehr beliebte Plattform Substack, die den unabhängigen von Lesern bezahlten Journalismus fördert. Über Substack veröffentlichen auch sehr bekannte Investigativ-Reporter wie Seymour Hersh, der in seinen Recherchen offenlegte, dass die Terroranschläge auf das europäische Infrastrukturprojekt Nord Stream 2, mit voller Absicht mutmaßlich von den USA und ihren Verbündeten Ukrainern verübt wurde.

Man könnte zum Schluss kommen, dass die USA alles daransetzen, ein „vereinigten und (zoll-) freien Wirtschaftsraum Eurasien“ zu verhindern, der von Peking bis Lissabon reichen und Milliarden Menschen näher bringen würde. Ein Eurasien in dem das industrialisierte Deutschland mit Sicherheit eine zentrale Rolle eingenommen hätte.

Abbildung: Sie sehen, dass die relative Bedeutung von Europa und den USA im Vergleich zu Asien wieder auf dem Weg zu seinem „natürlichen“ Gleichgewicht ist, das seit Ende des römischen Reiches bis zum 19. Jahrhundert vorherrschte.

Während sich die meisten Anleger sich der damit verbundenen Verwerfung noch gar nicht bewusst sind, ist die Abwendung vom Dollar und den Dollaranleihen an den Finanzmärkten schon heute eine Tatsache. Obwohl diese Entwicklungen noch am Anfang zu stehen scheinen und über die letzten drei Jahre als ein für die Öffentlichkeit kaum wahrzunehmender schleichender Prozess begonnen hatte, werden die gestellten Weichen in einer unaufhörlichen Beschleunigung, bis zu einer chaotischen Absturzphase führen.

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos, brachte der neue Präsident Argentiniens es auf den Punkt: 

„Ich bin hier, um Ihnen zu sagen, dass die westliche Welt in Gefahr ist... weil diejenigen, die die Werte des Westens verteidigen sollen, von einer Weltanschauung vereinnahmt worden sind, die unweigerlich zum Sozialismus und damit zur Armut führt.“

Einige Goldinvestoren waren offensichtlich enttäuscht, als die BRICS-Länder (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) bei ihrer Jahrestagung im August letzten Jahres keine entsprechende goldgedeckte Währung eingeführt haben. Das Format war dafür auch nicht vorgesehen. Trotzdem wissen wir von Aussagen der BRICS-Staatschefs, dass sie weiterhin die Schaffung einer eigenen Handelseinheit anstreben. Der derzeitige Stand der Entwicklung liegt in einer Förderung von lokalen Währungsgeschäften zwischen den BRICS.

Wobei vor allem die Abrechnung der Rohstoffimporte Chinas, in chinesischer Währung, dem RMB stark zugenommen hat. Zentral ist dabei die Abwendung der arabischen Welt vom Petrodollar-System, das einst sicherstellte, dass Ölexporte aus Saudi-Arabien in Dollars bezahlt und auch im Dollarraum gehalten wurden. So verhinderten die USA eine ausufernde Inflation, trotz massiver Ausweitung seines Handelsbilanzdefizits.

Die Welt hielt laut IWF Angaben im 4. Quartal 6,5 Billionen US$ an Währungsreserven in US-Dollar, jedoch scheint der unaufhörliche Trend nach oben bereits zu stottern, denn zu Jahresbeginn 2023 waren es noch 6,63 Billionen US$. Obwohl das US-Zwillingsdefizit, bestehend aus Handels- und Haushaltsbilanz, von Rekord zu Rekord eilt und die Zinsen massiv stiegen, waren ausländische Investoren (netto) nicht mehr bereit das Dollarsystem zu finanzieren wie früher und zogen sogar 130 Milliarden US$ aus diesem System ab. Auch der Euro hat umgerechnet 36 Mrd. US$ eingebüßt, sodass die Weltreserven insgesamt rückläufig waren.

Im Prinzip gab es seit Jahrzehnten nur eine vergleichbare Phase, in der die Weltwährungsreserven zurückgingen, während der Finanzkrise 2008 und seitdem haben die Goldreserven immer weiter zugenommen:

Oben links sehen Sie die historische Zunahme der Geldreserven auf 12.000 Milliarden US$ (58% aller Reserven) und rechts die Goldreserven der Weltzentralbanken in Tonnen. Würde man die gesamten Reserven in Gold decken, müsste der Goldpreis bei mindestens 10.000 US$ notieren.

Laut einem im Frühjahr 2023 veröffentlichten Bericht des IWFs, dessen Daten schon zwei Jahre veraltet waren, sehen Sie ein erhebliches Wachstum bei den Währungsgeschäften in chinesischen RMB.

Ich empfehle Ihnen den Bericht des IWF wirklich genau zu lesen, denn er beschreibt sehr gut den Aufstieg von Chinas Währungssystem, das sich global immer weiter vernetzt:

Ungeachtet der Kapitalverkehrsbeschränkungen begann die People's Bank of China (PBC) nach der globalen Finanzkrise 2008, die Internationalisierung des RMB zu fördern. Der damalige Gouverneur Zhou Xiaochuan rief zu einer Reform der globalen Finanzarchitektur auf (Zhou, 2009), was bei einem späteren Treffen der Gruppe der 20 (G20, 2009) aufgegriffen wurde.

Im Jahr 2009 begann die PBC, grenzüberschreitende Abrechnungen in RMB zuzulassen, zunächst im Rahmen von Pilotprojekten in ausgewählten Provinzen und seit 2011 landesweit. Aufgrund der strengen Kontrolle der grenzüberschreitenden Kapitalströme ist die RMB-Liquidität außerhalb Chinas begrenzt.

Um dieses Problem zu lösen, hat die PBC bilaterale Swap-Linien (Anhang II) und Offshore-Clearingbanken eingeführt, um die grenzüberschreitende Verwendung des RMB zu erleichtern.

Im Jahr 2015 wurde der RMB in den Korb der Sonderziehungsrechte aufgenommen, ein Meilenstein der Internationalisierung des RMB.

Seit 2017 hat sich auch die finanzielle Liberalisierung Chinas beschleunigt und die inländischen Kapitalmärkte sowie der Finanzsektor im Allgemeinen für ausländische Investoren geöffnet, und RMB-Anleihen wurden in wichtige globale Indizes aufgenommen (Schipke u. a. p(2019)).

Wenn sich diese Trends fortsetzen, werden sie dazu beitragen, die finanzielle Integration Chinas mit dem Rest der Welt zu vertiefen und Hindernisse für die globale Verwendung des RMB abzubauen.“

Wobei 25 % der Länder, die den RMB am meisten nutzen ihren Anteil der chinesischen Währung RMB an ihren internationalen Überweisungen in den letzten 10 Jahren von praktisch 0 auf über 70 % erhöht.

Dabei werden zusehends mehr Transaktionen über das chinesische länderübergreifende CIPS-System (Cross Border Interbank Payment System) als SWIFT-Alternative abgewickelt. So wuchs das Transaktionsvolumen von CIPS seit 2020 um 200%.

Die oft ausgesprochene Behauptung, der RMB würde bei internationalen Währungsgeschäften immer das Nachsehen gegenüber dem US-Dollar haben, weil er bisher nicht frei konvertierbar sei, also strikten Kapitalverkehrskontrollen unterliegt, ist nach dieser Betrachtung schlichtweg antiquarisch.

Ein weiterer Faktor, der die sinkende Bedeutung des US-Dollars gut erklärt, ist die Kreditvergabe für die Projekte der neuen chinesischen Seidenstraße (BRI), welche den Dollar seit 2020 als wichtigste Rechengröße verdrängt hat:

Wie Philoinvestor in seinem Artikel schrieb:

„Es muss kein direkter Konkurrent des Dollars vorhanden sein, damit das System zusammenbricht. Tatsächlich bricht das System zusammen, wenn das Ausland beginnt, seine Dollarreserven zu reduzieren, weil das System immer höhere Dollarreserven braucht, um zu funktionieren.“

Gewinner der neuen, weniger US-zentrierten Weltordnung sind die BRICS und ASEAN-Staaten

Darunter sind Aktien und Anleihen von Schwellenländern, die ein prominenter Geldmanager derzeit als einmalige Gelegenheit bezeichnet.

In einem faszinierenden Aufsatz weist Louis-Vincent Gave, vom gleichnamigen Gavekal Research, auf die jüngsten tektonischen geopolitischen Veränderungen von den politischen Maßnahmen der USA hin. Wie die Sanktionen gegen Russland.

Gavekal Research betonte, dass diese Veränderungen dazu führen, dass Russland praktisch nur noch Rohstoffe in seiner eigenen Währung (Rubel) oder an befreundete Handelspartner in lokaler Währung verkaufte, wie dem chinesischen Renminbi, in indischer Rupie, dem brasilianischen Real oder thailändischen Baht anstelle des Dollars.

Um US-Zölle und Handelsbarrieren zu umgehen und seinen Absatz näher an sein Land zu bringen, würde auch China seine Handelsrouten von Nordamerika in andere Schwellenländer verlagern, so Gave. Der Handel zwischen den (BRICS+)-Schwellenländern würde also nicht mehr durch den US-Dollar bestimmt, so Gave weiter und kann das durch seine eindrucksvolle Grafik belegen, welche das monatliche Importvolumen für Rohstoffe aus Russland nach China und Indien belegt:

Das US-Anlegermagazin Barrons berichtete über die Erkenntnisse von Louis Gave:

„Gave verglich dies mit den Ereignissen nach dem Fall von Konstantinopel an die Osmanen im Jahr 1453, was bedeutete, dass Europäer, die Seide oder Gewürze aus Asien wollten, bezahlen mussten, was immer die Osmanen verlangten. Um diese Kosten zu vermeiden, segelte Christoph Kolumbus 1492 auf der Suche nach einer neuen Route nach China, während Vasco da Gama 1498 durch Afrika nach Indien ging. Im 19. Jahrhundert rutschte das Osmanische Reich in wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit.

Die Globalisierung endete damals nicht, aber ihre Zentren verlagerten sich nach London, Rio de Janeiro und Kapstadt, schrieb Gave.

„Heute scheint die Vorstellung, dass sich die Welt de-globalisiert, jedem, der in Dubai, Singapur, São Paulo oder Mumbai lebt, lächerlich zu sein. Vielmehr durchläuft die Welt eine neue Welle der Globalisierung, die sich von ihren Vorgängern unterscheidet.

Chinas Handelsüberschuss ist gestiegen, bemerkte er, da er die Exporte in der Wertschöpfungskette nach oben verschoben und aggressiv preisige Investitionsgüter wie Automobile exportiert hat. Diese Waren gingen nach Südostasien, in den Nahen Osten und nach Afrika, anstatt in die USA.

Und da die Vermögenswerte der russischen Oligarchen beschlagnahmt wurden, ist es weniger wahrscheinlich, dass die Einnahmen in westliche Vermögenswerte recycelt werden, von Pariser Immobilien über englische Fußballmannschaften bis hin zu den USA. Staatsanleihen und mehr in die Schwellenländer selbst, behauptete Gave.“

Eine regelrechte Überraschung sei daher, dass Staatsanleihen aufstrebender Länder, die in US-Dollar notieren, die Entwicklung von US-Anleihen übertroffen hätten.

Gave stellte auch fest, dass die Rendite für diese Emerging Markets-Staatsanleihen unter die der fünfjährigen US-Anleihen gefallen sei, was sehr ungewöhnliches Phänomen wäre, das es so in der Historie noch nie gab. In Vergangenheit wurden die Emerging Marktes stets von „Devisennot“ geplagt und die Anleihen regelrecht „zerquetscht“, wodurch viele relativ arme jedoch oft an Rohstoffen reiche Länder gezwungen waren ihre Rohstoffe zu tiefen US-Dollarpreisen zu verscherbeln.

Anstatt eine historische Abkehr von westlicher Dominanz und Dollar-Hegemonie zu beklagen, sollten Investoren diese aufstrebende neue Weltordnung darum nutzen, um ihr Depot zu diversifizieren, wie Gave es beschreibt.

Im Gegensatz zu US$-Anleihen seien Anleihen von Schwellenländern, die auf ihre eigenen Währungen lauten, selten so attraktiv wie heute. Die Kombination aus ihren höheren Renditen und ihren niedrigen lokalen Währungen im Vergleich zum gegenwärtig hohen Dollarstand, würden sie attraktiv machen.

Einige Beispiele für hochverzinste Lokalwährungsanleihen finden Anleger bei der Börse München mit dem Anleihenfinder. Nach meinem Geschmack wäre die brasilianische Anleihe mit mittlerer Laufzeit aus Renditesicht spannend, wie die XXXXXXXXXXXXXXXXXXX BRL-Anleihe (ISIN: XXXXXXXXX) mit einem Kupon von 10,75% und einer Rendite bis zur Rückzahlung 2028 von ca. 9% jährlich.

Brasiliens Real verlor über die letzten 10 Jahre gegenüber dem US-Dollar beträchtlich an Wert. Sollte sich der Real positiver entwickeln, könnten Anleger neben den Zinsen weitere Währungsgewinne erwarten. Allerdings möchte ich betonen, dass „Papiergeld-Währungen“ zueinander stark schwanken und darum für mich allenfalls eine Ergänzung wären. Wer vor Währungsabwertung und Inflation geschützt bleiben möchte, sollte in Korrekturphasen lieber die Aktien der Schwellenländer kaufen, wie ich Ihnen dies mittels einem Brasilien ETF in der Monatsausgabe 9/2023 von Dezember 2023 vorgestellt hatte.

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Verbesserte Aussichten bei Gold & Eisenerz steigern Dividenden-Potential https://cambridge-club.com/verbesserte-aussichten-bei-gold-eisenerz-steigern-dividenden-potential/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=verbesserte-aussichten-bei-gold-eisenerz-steigern-dividenden-potential Mon, 15 Jan 2024 08:47:28 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2749 Die Aussichten für Rohstoffe 2024 sind viel besser als vor 12 MonatenWeltweit hat das staatliche Investitionsvolumen längst markant zugenommen. Wir sollten uns bei der Analyse dabei keineswegs auf die Entwicklungen bei uns (USA/EU) versteifen.Die Bevölkerung Chinas und Indiens umfasst heute mit fast 3 Milliarden Menschen schon 10-Mal mehr als die EU und beide Wirtschaftssysteme wachsen […]

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Die Aussichten für Rohstoffe 2024 sind viel besser als vor 12 Monaten

Weltweit hat das staatliche Investitionsvolumen längst markant zugenommen. Wir sollten uns bei der Analyse dabei keineswegs auf die Entwicklungen bei uns (USA/EU) versteifen.

Die Bevölkerung Chinas und Indiens umfasst heute mit fast 3 Milliarden Menschen schon 10-Mal mehr als die EU und beide Wirtschaftssysteme wachsen mit einer Jahresrate von 5% in China sowie 7% in Indien. Beide Länder investieren seit Jahren in den Aufbau ihrer Industrie. Indien investiert seit über einem Jahrzehnt mehr als 30 % seiner Wirtschaftsleistung, während Chinas exportorientierte Wirtschaft sogar 43 % seiner Wirtschaftsleistung investiert. Selbst wenn die relativen Investitionsanteile Chinas prozentual sinken sollten, steigen sie nominal dennoch weiter und werden in Indien eher noch markanter wachsen, das durch sein Bevölkerungswachstum zusätzlich angetrieben wird.

Chinas Zentralbank, die People's Bank of China (PBOC), hat kommerziellen Kreditgebern eine Rekordsumme von 112 Mrd. US$ an einjährigen Krediten zur Verfügung gestellt, um die Stagnation des Immobilienmarkts zu beenden und seine Wirtschaft anzukurbeln.

Winnie Wu, ein China-Analyst der Bank of America schreibt:

„Unserer Ansicht nach durchläuft China eine weitere kritische Phase der wirtschaftlichen Neuausrichtung. Trotz der schwachen BIP- und Aktienentwicklung könnte eine vielversprechendere Zukunft bevorstehen.“

Chinas Wachstumsentwicklung ist keine Blase

Auch ich habe vor mehreren Jahren vor den Folgen gewarnt, falls Chinas Schuldenwachstum sich eines Tages abschwächen könnte. Doch auch ich habe mich letztlich geirrt, aber bin im Gegensatz zu den ständigen Pessimisten fähig meine Prognose zu verbessern.

Obwohl Chinas Wachstum und Verschuldung seit 20 Jahren als „Blase“ bezeichnet wird, hat sich die Verschuldung im Gesamtbild eigentlich nicht übermäßig erhöht und liegt weiterhin unterhalb dem, was sich „andere“ Industriestaaten erlauben.

China hat bei der Staats- und Privatverschuldung, die jeweils erst bei etwa 50-60% seiner gesamten Wirtschaftsleistung liegt, sogar noch weiteres Potenzial, die Schulden mittels Investitionsmaßnahmen langsam weiter zu erhöhen.

Auch hier gilt im Grunde vereinfacht gesagt: Die billionenschweren Investitionsvorhaben, die in China bei jährlich $7,6 Billionen, Indien >$900 Milliarden und der EU: 3,7 Billionen € liegen, wird nirgendwo am Mangel von einigen Hunderten Milliarden US$ „Pleite“ gehen.

Tatsächlich profitieren die Rohstoffpreise längst schon wieder davon, dass die staatlichen Investitionsprogramme in nötige Infrastruktur und Bauprojekte wachsen.

Es ist festzustellen, dass die Aussichten für die wichtigsten Industriemetalle längst von absehbarer Knappheit beherrscht werden, die von unzureichenden Investitionen seit mindestens 5-6 Jahren verursacht worden sind. Tatsächlich war der Höhepunkt der Investitionswelle in den Rohstoffen in den Jahren 2011 bis 2014. Der entstandene Engpass lässt sich auf Sicht von mehreren Jahren nicht einfach beheben, bevor es zu signifikanten Preissteigerungen kommt.

Es fällt im ganzen Rohstoffsektor auf: Die Realität ist besser als die Erwartungen!

Die Preissetzungsmacht für die Rohstoffe hat sich längst von den Verbrauchern zu den Rohstoffproduzenten verschoben. Staaten und Zentralbanken können nur noch „Geld drucken“, um den Importbedarf ihrer Bevölkerung zu decken. Das gilt für die Eurozone und die USA genauso wie für China und Indien. Niemand hat jemals behauptet, dass eine weltweite Leitwährung an Wert steigen müsste. Tatsächlich kann sie stetig abwerten und trotzdem stark an Bedeutung wachsen, wie der US-Dollar über drei Jahrzehnte von 1970 bis zur Jahrtausendwende beweisen konnte. 

Derzeit aber läuft es tatsächlich sehr gut für die Stahl- und Zementindustrie, weil diese Projekte natürlich langfristig geplant sind und nicht plötzlich wegbrechen. Ein Faktor ist dabei, dass die privaten Bauvorhaben durch staatliche Infrastrukturinvestitionen ergänzt bzw. ausgeglichen werden. Ein Indikator dafür sind die aktuellen Eisenerzpreise um 140 US$ pro Tonne. Hier stehen die Chancen gut, dass die Quartals-Gewinne bei den großen Bergbau-Konzernen um >50% steigen.

Es ist interessant, dass die Analystenschätzungen für den Eisenerzpreis unisono unter 100 US$ pro Tonne lagen. Daraus folgt, dass die Analysten ihre Erwartungen für 2024 deutlicher nach oben korrigieren müssten. Noch sind sie diesbezüglich sehr verhalten.

Möglicherweise folgt auf die 140 US$/t auch noch mal eine Korrektur und wir sehen doch noch mal eine Eintrübung bis zum 2. Halbjahr 2024, aber ich wollte Sie nur nochmals darauf hinweisen, dass Sie langfristige Investitionen nicht nur von den kurzfristigen Verallgemeinerungen abhängig machen sollten.

Die meisten Bergbau-Aktien notieren auf Sicht der letzten 12 Monate weiterhin größtenteils im Minus, weil die Wirtschaftserwartungen für die westlichen Industriestaaten so schlecht aussehen.

Die wirklich spannenden Aktien bzw. Einzelwerte aus diesen Segmenten kennen unsere Investment-Club-Mitglieder genau aus der Vermögensaufbauliste.

So freut es uns um so mehr, dass aktuell zwei bereits dividendenstärke Titel aus den Bereichen Gold und Eisenerz gerade das Potential zeigen ihre Dividenden für 2024/2025 möglicherweise um deutliche 30-40% steigern zu können.

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Ausbruch der Nahostkrise zum exakt 50. Jahrestag des Jom Kippur Krieges https://cambridge-club.com/ausbruch-der-nahostkrise-zum-exakt-50-jahrestag-des-jom-kippur-krieges/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=ausbruch-der-nahostkrise-zum-exakt-50-jahrestag-des-jom-kippur-krieges Fri, 20 Oct 2023 08:03:00 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2055 Die jüngsten Ereignisse haben der Angst vor einem 3. Weltkrieg sowie einer bedeutsamen geopolitischen Aufteilung von der unipolaren US-zentrischen, zu einer neuen multipolaren Weltordnung – weiteren Nachschub verliehen.Der Milliardär und Hedgefondsgründer Ray Dalio schätzt, dass die Wahrscheinlichkeit für einen 3. Weltkrieg zwischen den USA und China jetzt auf 50% gestiegen sei. Die wirtschaftlichen und politischen […]

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Die jüngsten Ereignisse haben der Angst vor einem 3. Weltkrieg sowie einer bedeutsamen geopolitischen Aufteilung von der unipolaren US-zentrischen, zu einer neuen multipolaren Weltordnung – weiteren Nachschub verliehen.

Der Milliardär und Hedgefondsgründer Ray Dalio schätzt, dass die Wahrscheinlichkeit für einen 3. Weltkrieg zwischen den USA und China jetzt auf 50% gestiegen sei. Die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse erinnern ihn dabei stark an die „populistische Phase“ zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg. Mein jüngster Gast im Cambridge Club war der libertäre Wirtschaftswissenschaftler Benjamin Mudlack, einer der bekanntesten Vertreter und Kenner der „Österreichischen Schule“ im deutschsprachigen Raum, die vom Austro-Amerikaner Ludwig von Mises begründet wurde.

Der Cambridge Club hat diese Ereignisse in seiner jüngsten 2-stündigen Geheimratstagung besprochen und analysiert – Link zum Video-Webinar – und ist dabei zum Ergebnis gekommen, dass die Verwerfungen, wie sie unser Gast Benjamin Mudlack in seinem Buch „Geldzeitenwende“ – Amazon Link – beschreibt, das Potenzial haben, die Edelmetallpreise, die Energiepreise und die Inflation 2024 zu befeuern. Mit Blick auf meine langfristige Vermögensaufbaustrategie halte ich besonders in der Nordsee tätige Öl- und Gaskonzerne aus Norwegen und Großbritannien für die renditeträchtigste Möglichkeit, weil diese weit weg vom Krisenherd Nahost befinden, aber von den dortigen Störungen der Weltrohölversorgung dennoch massiv profitieren würden.

So schreibt Herr Mudlack in seiner neuesten Kolumne für die sehr empfehlenswerte libertäre Seite Freiheitsfunken:

„Die Kaufkraft des US-Dollars wurde, gerechnet in Gold, von 1971 bis 2022 um mehr als 98 Prozent herabgesetzt.“

Herr Mudlack weist in einer weiteren Kolumne daraufhin, dass derzeit nur noch eine kleine Minderheit vom Wirtschaftswachstum profitieren, indem ihre Vermögenswerte steigen.

Um seine These zu untermauern, weist Herr Mudlack daraufhin, dass die Kaufkraft der durchschnittlichen US-Arbeitseinkommen, gerechnet in Aktienanteilen des Dow-Jones-Index, seit 1971 um 83,33 Prozent gesunken sei.

Er beschreibt dies als Umverteilungseffekte von den arbeitenden Menschen hin zur Finanzoligarchie.

Anlageexperten weisen darauf hin, dass einfach jeder in Aktien investieren könne, um diese Vermögensvorteile zu bekommen. Jedoch hinkt dieser Vergleich gewaltig, wenn Sie sich die heutigen Bewertungsverhältnisse anschauen, die Aktien in einer Welt des „leichten Geldes“ erreicht haben.

Anstatt eine dem Zinsumfeld angepasste vernünftige Bewertung mit dem 10-15-fachen Reingewinn, kosten die meisten Indexschwergewichte heute mehr als das 20-fache ihrer teils noch aufgeblähten Gewinne. Ein Korrekturpotenzial um -30 bis -50% ist also imminent vorhanden!

Der bekannte Ökonom Dr. Paul C. Martin – ehemals stellvertretender Chefredakteur von Bild – schrieb schon seit Mitte der 70er Jahre in seinen Artikeln für die Wirtschaftswoche „Gold schlägt Geld“, woraus ein Buch wurde, das bis Anfang der 80er Jahre zum Bestseller wurde. Der nachfolgende schleichende Goldpreisrückgang wird Börsenjournalisten gerne als Zeichen für blinde Gier und prozyklisches Anlegerverhalten zitiert. Die Börsenzyklen sind stets von pro-zyklischen Gier- und anti-zyklischen Angstphasen geprägt.

Jedoch äußern sich 0815-Finanzjournalisten generell gerne verächtlich über Gold, wie die neueste Kolumne aus dem Spiegel von August 2023:

Kritisieren möchte ich hierbei nicht explizit den Inhalt, der sich hinter einer Bezahlschranke verbirgt, sondern den fragwürdigen Zeitpunkt dieser Warnung vor Gold. Der Spiegel hat bereits eine lange Tradition, stets an markanten Tiefpunkten vor der Vermögenssicherung mit Gold zu warnen

Als Beispiel hier ein Spiegel-Artikel von August 1976:

„Rascher noch als die Preise sank die Stimmung von Goldhändlern und -spekulanten. Allein in den letzten neun Monaten verloren die Horter, die auf Zinsen ohnehin verzichteten, knapp ein Fünftel ihres Einsatzes -- Besitzer von Aktien oder Anleihen hingegen konnten in der gleichen Zeit nicht nur Dividenden und Zinsen abrufen, sondern erlebten einen langsamen, aber sicheren Kursanstieg ihrer Wertpapiere. Noch schlimmer erging es jenen Reichen, die sich bereits vor eineinhalb Jahren für das Gold erwärmt hatten: Sie verloren seit Ende 1974 fast die Hälfte ihrer Anlage.“

Wie die meisten Bürger heute wissen, war der Spiegel ursprünglich ein von Rudolf Augstein für die Besatzungszone Westdeutschlands aufgelegtes Wochenmagazin, das unter strikter Rigiden der USA und Großbritannien stand und heute sicher weiterhin von dieser Ausrichtung geprägt wird, wundert sich hingegen nicht über diese Häme, die angesichts der folgenden Goldpreisexplosion völlig fehl am Platze schien.

Der Cambridge Investmentclub findet die aussichtsreichsten Aktien für dieses inflationäre und von Kriegen oder Krisen geprägte Marktumfeld. Der erfahrene Geheimrat und das Cambridge-Club Investment-Team stellt Ihnen in den Wochenausgaben Aktien vor, die in der Regel nur wenige kennen und deren innerer Wert deutlich unterschätzt wird.

Erfahren Sie in der jüngsten Wochenausgabe von einer neuen Value-Perle: Es ist die Aktie eines krisensicheren, global führenden Nahrungsmittelkonzerns - der mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 6 nur ein Drittel so hoch bewertet wird, wie eine Nestle. Dazu kommt eine außergewöhnlich attraktive Dividendenrendite zwischen 6-8% je nach Analystenprognosen und Gewinnentwicklungen ab 2024. Cambridge-Club Chefanalyst Andreas Lambrou ist der Meinung, dass das Kurspotenzial über die kommenden 24 Monate bei bis zu +100% liegen sollte, wobei das Wertaufholpotenzial auf 5-Jahressicht noch höher, bei bis zu 200% liegt.

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Cambrigde-Club Special: “Flächenbrand in Israel” https://cambridge-club.com/cambrigde-club-special-flaechenbrand-in-israel/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=cambrigde-club-special-flaechenbrand-in-israel Thu, 19 Oct 2023 08:31:09 +0000 https://cambridge-club.com/?p=2045 Der Cambridge-Club präsentiert "Flächenbrand in Israel"Das Investment-Club Live-Webinar vom 18.10.2023Erfahren Sie hautnah von unseren Gästen, warum die Situation in Israel und im Gaza jetzt weiter eskaliert. Andreas Lambrou, Vorsitzender des Cambridge Investment Clubs spricht mit ausgewählten Experten.Live zugeschaltet schildert uns zunächst ein Flüchtling aus Israel wie er die Raketen-Angriffe der Hamas selbst hautnah erlebte und […]

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Der Cambridge-Club präsentiert "Flächenbrand in Israel"Das Investment-Club Live-Webinar vom 18.10.2023

Erfahren Sie hautnah von unseren Gästen, warum die Situation in Israel und im Gaza jetzt weiter eskaliert. Andreas Lambrou, Vorsitzender des Cambridge Investment Clubs spricht mit ausgewählten Experten.

Live zugeschaltet schildert uns zunächst ein Flüchtling aus Israel wie er die Raketen-Angriffe der Hamas selbst hautnah erlebte und warum er nach Deutschland flüchtete.

Flächenbrand in Israel: Augenzeuge berichtet - Ölversorgung stockt, Goldpreis explodiert?

Für die wirtschaftlichen Aussichten machen unsere eingeladenen Experten düstere Prognosen. Krisenvorsorge Experte Robert Jungnischke meint, dass durch die höhere LKW-Maut, CO2 Steuer schon Anfang 2024 die nächste Inflationswelle bevorsteht.

Käme es zudem zu einer Unterbrechung der Rohölversorgung aus dem Nahen Osten, wäre jetzt der schlimmste Zeitpunkt dafür und würde extrem negative Auswirkungen haben. Benjamin Mudlack, ist Wirtschaftswissenschaftler und Anhänger der österreichischen Schule. Als ein angesehener Geld- und Goldexperte prognostizierte er in seinem Buch eine Zeitenwende, die Zusammenbruch unseres Geldsystems führen dürfte.

Die Ereignisse im Nahen Osten könnten ein entscheidender Vorbote für dieses Ereignis werden, dem sich niemand entziehen kann. Die Wahrscheinlichkeit ist jetzt groß, dass der Goldpreis, Silber, die Energiepreise wie Rohöl und andere Rohstoffe noch knapper und teurer werden. Außerdem bieten Rohöl-Aktien laut Andreas Lambrou weiterhin extreme Chancen und hohes Renditepotenzial.

Welche konkreten Investment-Tipps unsere Experten haben, erfahren Sie GRATIS im "Cambridge Investment Club" Discord Chat.

Wir laden Sie herzlichst ein, um mit Hunderten Anlegern rund um die Uhr 24 Stunden täglich über die neuesten Entwicklungen zu diskutieren und dabei Aktienchancen sowie Risiken besser einzuschätzen.

Der Cambridge Investmentclub findet die aussichtsreichsten Aktien für dieses inflationäre und von Kriegen oder Krisen geprägte Marktumfeld. Der erfahrene Geheimrat und das Cambridge-Club Investment-Team stellt Ihnen in den Wochenausgaben Aktien vor, die in der Regel nur wenige kennen und deren innerer Wert deutlich unterschätzt wird.

Erfahren Sie in der jüngsten Wochenausgabe von einer neuen Value-Perle: Es ist die Aktie eines krisensicheren, global führenden Nahrungsmittelkonzerns - der mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 6 nur ein Drittel so hoch bewertet wird, wie eine Nestle. Dazu kommt eine außergewöhnlich attraktive Dividendenrendite zwischen 6-8% je nach Analystenprognosen und Gewinnentwicklungen ab 2024. Cambridge-Club Chefanalyst Andreas Lambrou ist der Meinung, dass das Kurspotenzial über die kommenden 24 Monate bei bis zu +100% liegen sollte, wobei das Wertaufholpotenzial auf 5-Jahressicht noch höher, bei bis zu 200% liegt.

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BRICS Länder bereiten sich auf die multipolare Weltordnung vor! https://cambridge-club.com/brics-laender-bereiten-sich-auf-die-multipolare-weltordnung-vor/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=brics-laender-bereiten-sich-auf-die-multipolare-weltordnung-vor Sat, 26 Aug 2023 14:12:56 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1875 Die BRICS+ Länder haben Anfang dieser Woche ihr Gipfeltreffen begonnen. Der ganz große Wurf – wie es eine einheitliche Goldwährung zum Ausgleich der gegenseitigen Handelsbilanz wäre – dürfte bei dem Treffen allerdings ausbleiben.Die Marktstrategin Lyn Alden argumentierte, dieses Modell sei fehlerhaft: „Die Unterlegung eines fraktionierten Bankensystems mit Gold funktioniert nur vorübergehend, weil sich die Währungen […]

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Die BRICS+ Länder haben Anfang dieser Woche ihr Gipfeltreffen begonnen. Der ganz große Wurf – wie es eine einheitliche Goldwährung zum Ausgleich der gegenseitigen Handelsbilanz wäre – dürfte bei dem Treffen allerdings ausbleiben.

Die Marktstrategin Lyn Alden argumentierte, dieses Modell sei fehlerhaft:

„Die Unterlegung eines fraktionierten Bankensystems mit Gold funktioniert nur vorübergehend, weil sich die Währungen schneller vermehren als das Gold“.

Stattdessen sieht Alden ein wahrscheinlicheres Ergebnis darin, dass die BRICS-Staaten ihre Abhängigkeit vom US$ für grenzüberschreitende Zahlungen verringern, indem sie zunehmend ihre eigenen Währungen für den Handel verwenden und den China-Handel insbesondere mit chinesischen Yuan abwickeln dürften.

Es ein offenes Geheimnis, dass sich die Führer der BRICS vor einer „Dollar-Schwemme“ fürchten.

So sprach Dilma Rousseff, die ehemalige Präsidentin Brasiliens und Leiterin der New Development Bank davon, dass die BRICS von einem unipolaren (US-dominierten), zu einem multipolaren Weltfinanzsystem umschwenken sollten. Diese Pläne stehen im Widerspruch zur Interpretation unserer westlichen Leitmedien, die weiterhin an der Dollar-Vorherrschaft glauben wollen, obwohl der BRICS- Anteil der Weltwirtschaft mittlerweile über das Niveau der G7-Staaten gewachsen ist:

Diese stetige Erhöhung der Bedeutung der BRICS – vor allem in den Sektoren Energie, Rohstoffe und Industrie – spiegelt sich meines Erachtens nicht an den Kapitalmärkten wider, die über die letzten Jahre von einem enormen Anstieg der US-Technologie- und Startup-Industrien geprägt waren. Dafür waren besonders die tiefen Zinsen ausschlaggebend, die Risikoanlagen spannender machte, gegenüber höher „verzinsten“ Value-Aktien oder Anleihen.

Laut einer aktuellen Analyse der Bank of America würde der US-Staatshaushalt – ohne eine Korrektur bei den Zinsen oder Ausgaben – schon in wenigen Jahren auf das Niveau des 2. Weltkriegs bei 44% des gesamten Wirtschaftsaufkommens wachsen.

Vermutlich werden sie den US-Dollar nicht generell ablehnen, so lange man für diesen noch Waren und Dienstleistungen in aller Welt kaufen kann. Allerdings werden die Vorteil von Bankreserven im Dollarraum natürlich geringer je mehr Dollar in Umlauf kommen und je kleiner der Handel mit dem Dollarraum wird.

Die US-Notenbank von Dallas stellte fest, dass während das Handelsvolumen Chinas mit den USA seit 2001 bis zum Ausbruch der Pandemie zunächst stark zugenommen und beinahe einen Anteil von 20% erreichte, es mittlerweile unter das Niveau seiner Nachbarländer Mexiko und Kanada zurückgefallen ist. Die Bedeutung Chinas für den US-Außenhandel fällt damit beinahe auf ein relatives 20-Jahrestief, das zuletzt in den Jahren 2005/06 erreicht wurde. Gleichzeitig wuchs im vergangenen Jahr der Handel zwischen den BRIC-Ländern und hierbei besonders der Handel zwischen China und Russland um über 70%. Die aktuellen Daten aus China, die in der folgenden Grafik noch keine Berücksichtigung fanden, bestätigen, dass die Lieferungen in die USA im Juli um 23,1 % zurückgegangen sind.

Es läuft weiterhin darauf hinaus, dass mit den BRICS und USA/EU zwei Wirtschaftsräume entstehen. Wobei die BRICS vor allem ihre Waren, vor allem Rohstoffe, gegen preiswert produzierte Güter aus China tauschen können, wobei sie ihre überschüssigen Reserven eher in Gold investieren, ohne die Verwässerung der Währungsreserven befürchten zu müssen. Weiterhin haben wir es auf der anderen Seite mit dem westlichen Euro- und Dollarraum zu tun, der vor allem Wissen & Dienstleistungen offeriert. Wobei diese Waren aus den USA und Europa mitunter weniger gefragt sind.

Über die Vor- und Nachteile dieser Abhängigkeit lässt sich diskutieren, aber es ist allgemein bekannt, dass dieser Dollarzentrismus den heimischen Markt der USA bevorteilt, der von der Kreditvergabe und Dienstleistungsgesellschaft abhängig ist und zu wenige Wachstumsimpulse für die Weltwirtschaft generiert, die von einer Erhöhung des allgemeinen Produktionsniveaus profitiert.

Zu diesem Ergebnis kommt auch Jacques Sapir, der in seinem Beitrag für das American Affairs Journal, Volume VI, Ausgabe 4 (Winter 2022): Seiten 81–86, eine

„Geostrategische Bewertung der russischen und chinesischen Wirtschaft“ durchführte und feststellte:

„In Kriegszeiten verlieren die Dienstleistungen gegenüber der Landwirtschaft, der Industrie und dem Baugewerbe an Bedeutung. Es ist dann notwendig, den Anteil der güterproduzierenden Sektoren in verschiedenen Volkswirtschaften zu berechnen, um ein genaues Bild davon zu bekommen, wie sie wirklich im Vergleich stehe“.

Nach dieser Betrachtung sei die Wirtschaft Russlands größer als Deutschland, gemessen am kaufkraftbereinigten Ausstoß (PPP) seiner Produktionswirtschaft und das trotz erheblicher Sanktionen und finanzieller Probleme, die den Geld- und Warenfluss stören.

Ich gebe zu, dass die Ergebnisse von Herr Sapir durchaus kontrovers diskutiert werden sollten und zwischen dem Lebensstandard von Russland und Deutschland noch eine große Lücke klafft.

Allerdings bestätigen die jüngsten Veröffentlichungen aus Deutschland in die gleiche Richtung, dass Deutschland nicht mehr unwidersprochen als ein führendes Industrieland gelten kann.

Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in Deutschland (PMI) präsentierte sich mit einem weiteren Absturz, wie es ihn seit Mai 2020 nicht mehr gegeben hat. Währenddessen die Politiker künftig einfach mehr Geld drucken wollen, um ihre Maßnahmen zu finanzieren.

Die Biden Administration hat in den ersten 10 Monaten seines Haushaltsjahres ein Defizit von 1,62 Billionen Dollar angehäuft, wie aus dem Monatsbericht des Congressional Budget Office für Juli hervorgeht. Ohne die Verschiebung einiger Zahlungstermine wäre das Defizit laut CBO mit 1,7 Billionen Dollar sogar noch höher ausgefallen und entspricht einem Anstieg von 131 % gegenüber dem Vorjahr. Der größte Posten bei den Ausgaben in diesem Jahr waren bisher die Zinsen für die offenen Kredite, die um 146 Mrd. US$ auf 572 Mrd. US$ bzw. 34 % der Ausgaben hochschnellten.

Mit einer solchen extremen finanziellen Lockerung sind die BRICS als Einheit nicht mehr einverstanden, denn sie fürchten den "Verwässerungseffekt", der durch die immensen Doppeldefizite aus der Haushalts- und Handelsbilanz entstehen.

Darum mussten die Zentralbanken der USA und EU mittlerweile reagieren und haben nun die Zinsen erhöht, um Billionenguthaben wieder positiv zu verzinsen. Nur wird das nicht mehr lange funktionieren, weil ganz einfach die mit Krediten aufgeblähte Wirtschaft dabei nicht mitspielt.

Zudem ist die Realisierung der nächsten Stufe der geplanten Energiewende praktisch unisono von tiefen Zinsen abhängig, sonst würden diese Investitionen mit niedriger Effizienz sich niemals gegenüber konventionellen Energiequellen rechnen.

Jeremy Grantham, Mitbegründer der in Boston ansässigen Investmentfirma Grantham Mayo Van Otterloo (GMO), sagte vor wenigen Wochen erneut eine nicht abzuwendende Rezession in den USA voraus, die "vielleicht bis weit ins nächste Jahr hineinreicht".

Laut Danielle Park, Autor des Finanzblogs Juggling Dynamite:

„In der Zwischenzeit bewegt sich die Geldpolitik mit mehrmonatiger Verzögerung durch die Wirtschaft, und der Großteil der raschen Straffung seit März 2022, die gerade erst zu wirken beginnt, wird das globale BIP-Wachstum in den nächsten 18 Monaten bremsen.“

Der Verzögerungseffekt steigender Zinsen, wird sich bis Ende 2024 stark auswirken:

Weiter betont Frau Park:

„Die relative Überbewertung von Aktien gegenüber Staatsanleihen ist heute so extrem wie seit mindestens 35 Jahren nicht mehr (der Wilshire 5000 im Vergleich zu den Anleihekursen ist unten seit 1990 dargestellt) - und deutet darauf hin, dass eine epische Mittelwertumkehr bevorsteht, bei der die Aktienkurse fallen und die Kurse von Staatsanleihen steigen.“

Ein weiteres Argument für fallende Aktienkurse, ist die sinkende Aufnahmebereitschaft für immer mehr Anleihen.

Viele Entwicklungsländer legen 60 % ihrer Reserven in Form von Staatsanleihen in den USD an - in der Regel sind sie preisunempfindliche Käufer. Allerdings ist die Nachfrage in den Entwicklungsländern, die über 300 Mrd. USD ausmacht, versiegt.  Der Ökonom Edward Yardeni führte in seiner Analyse an, dass die ausländischen Käufer von US-Staatsanleihen weiter austrocknen würde.  

Gold ist ein historisch stabiler Wert, der jetzt, da Staatsanleihen international in Ungnade fallen, eine der wenigen Optionen darstellt, um sich vor der Dollarabwertung zu schützen.

S&P stufte diese Woche mehrere US-Banken unter Hinweis auf schwierige Bedingungen ab

Zuvor hatte Moody's im vergangenen Monat 10 Banken herabgestuft und ein Analyst von Fitch warnte letzte Woche auf CNBC, dass man gezwungen sein könnte, Dutzende von Banken herabzustufen, darunter auch JPMorgan Chase.

Meine Meinung: Der BRICS Einfluss wächst langsam aber stetig

Für den neuen Wirtschaftsblock der BRICS-Länder unter der Führung des produktivsten und größten Warenproduzenten Chinas, ist ein höheres Maß an Kooperation, und Integration des Finanzsektors zwingend nötig, um neue Wachstumsperspektiven zu erschaffen. Besonders aus China fehlen derzeit neue Wachstumsimpulse. Das Wirtschaftswachstum 2023 könnte dabei unter das Ziel von 5% sinken, wobei ich betonen möchte, dass die meisten globalen Industrieländer nicht einmal mehr in die Nähe solcher Wachstumsraten kommen und die EU dieses Jahr höchstens mit 1% wachsen dürfte.

Der Yale Professor und ehemalige Chefökonom der Investment Bank Morgan Stanley, Stephen Roach, merkte in einem Artikel für die Finanzial Times an:

„Die Mischung ist das Problem. Je nach Maßstab kontrolliert der (chinesische) Staat immer noch mindestens 30-40 Prozent der Wirtschaft. Daraus folgt, dass bei der Bewertung der potenziellen Rückzahlung der jüngsten politischen Stimuli Chinas Vorsicht geboten ist. Die People's Bank of China hat begonnen, die Zinssätze geringfügig zu senken. Es ist jedoch schwer zu glauben, dass dies in einer schwächelnden Wirtschaft, die bereits zu sehr von zinsabhängigen Investitionen in Produktionskapazitäten, Infrastruktur und Bauwesen abhängig ist, viel bewirken wird. (…) Pan Gongsheng, der neue Gouverneur der Zentralbank, hat angedeutet, dass die PBoC die vernünftigen Finanzierungsanforderungen der Bauträger unterstützen würde.“

Ebenfalls zurückhaltend gegenüber Chinas Lockerungspolitik bleibt auch Aaron Castello, der führende Asien-Analyst bei Cambridge Associates. Chinas Regierung seien zurzeit eher die Hände gebunden und man dürfte planen in den kommenden Monaten darauf zu warten, bis die US-Notenbank hinsichtlich ihrer Straffungsmaßnahmen resignieren. Erst wenn die Zinsen im Einklang mit den USA gesenkt werden, könnte das für Wachstum bei den weltweiten Investitionen sorgen, ohne die Wechselkurse zu stark zu gefährden.

Langfristig spielt den BRICS aus meiner Sicht der höhere Anteil an der Weltbevölkerung und sein Rohstoffreichtum in die Hände. Je höher zudem der Anteil der ideologisch geprägten und unproduktiven Investitionen wird, desto schneller fällt der Außenwert des Dollars. Das führt zu einem Umdenken und Gegenmaßnahmen der BRICS-Länder.

Mittlerwiele ist es bereits bestätigt:
Das BRICS-Bündnis großer Schwellenländer soll sich von fünf auf elf Mitglieder vergrößern. Das haben die bisherigen Mitglieder Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika auf ihrem Gipfel in Johannesburg am Donnerstag beschlossen. Die neuen Mitglieder sollen zum 1. Januar 2024 beitreten.

Aufgenommen werden sollen Saudi-Arabien, der Iran, die Vereinigten Arabischen Emirate, Argentinien, Ägypten und Äthiopien. Damit werden gleich vier Länder aus der arabisch-muslimischen Welt Mitglied.

Die Aussichten für unsere Strategie des realen Werterhalts mit Edelmetallen und Rohstoff- und insbesondere Energie-Aktien bleiben darum sehr günstig.

Mit meinem exklusiven Dienst "Rohstoff-Club" erhalten Sie genau den Wissensvorsprung für Ihre besonnene und erfolgreiche Strategie zum nachhaltigen Vermögensaufbau, genau in diesen turbulenten Zeiten.

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Trotz Hitzeschutzplan & Regenwetter jetzt antizyklische Renditen sichern https://cambridge-club.com/trotz-hitzeschutzplan-regenwetter-jetzt-antizyklische-renditen-sichern/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=trotz-hitzeschutzplan-regenwetter-jetzt-antizyklische-renditen-sichern Tue, 08 Aug 2023 11:04:00 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1837 Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen bestätigen, wir befinden uns zumindest in Nordeuropa in mit den der kältesten Sommerferien, die ich selbst jemals erlebt habe. Insofern beurteile ich die Medienberichte zum „Hitzesommer 2023“ als eine weitere Hysterie, die dazu dient, eine vorschnelle und nicht ausgereifte Energiewende voranzutreiben. Vorbeugende Schutzmaßnahmen wie sie Gesundheitsminister Lauterbach vor wenigen […]

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Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen bestätigen, wir befinden uns zumindest in Nordeuropa in mit den der kältesten Sommerferien, die ich selbst jemals erlebt habe. Insofern beurteile ich die Medienberichte zum „Hitzesommer 2023“ als eine weitere Hysterie, die dazu dient, eine vorschnelle und nicht ausgereifte Energiewende voranzutreiben.

Vorbeugende Schutzmaßnahmen wie sie Gesundheitsminister Lauterbach vor wenigen Wochen als „Hitzeschutz ist Lebensschutz“ bezeichnete und vorgeschlagen hatte Kirchen als Kälteräume zugänglich zu machen.

Nach der Definition von Herrn Lauterbach, ist es im Sommer in Deutschland zu heiß, wenn 35 Grad erreicht sind und die Luftfeuchtigkeit mehr als 70 Prozent beträgt. In einem solchen Fall soll der Hitzeschutzplan des Gesundheitsministerium eingreifen. Dieser Plan soll die Zahl der Hitzetoten bei Hitzewellen halbieren, dürfte aber auch weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens bedeuten. Ob Ihre Region von einer Hitzewelle betroffen sein könnte, erfahren Sie unter der Seite Hitzewarnungen.de des Deutschen Wetterdienstes.

Eine gefährlich einseitige Empfehlung des Bundesgesundheitsministeriums lautet dabei ausschließlich nachts zu lüften und tagsüber die Fenster geschlossen zu halten.

Es wird sogar in Ratgebern dazu geraten, die Badewanne mit kaltem Wasser zu befüllen oder schlimmer noch feuchte Tücher aufzuhängen.

Der Wetterexperte Jörg Kachelmann klärt darum die Bevölkerung auf und verfasste einen Artikel, in dem er die Hitzeschutztipps der Bundesregierung provokant als „aktive Sterbehilfe“ bezeichnete.

Er führte dabei aus: 

„Sonnenschutz hält auch Kachelmann für wichtig, doch er rät dringend davon ab, tagsüber alle Fenster zu verrammeln – zumindest, wenn sich Menschen in der Wohnung befinden. Stattdessen empfiehlt er, Fenster so zu öffnen, dass ein leichter Durchzug entsteht. Dazu solle man am besten noch einen Ventilator auf höchster Stufe laufen lassen. Alles zusammen sorge für die dringend nötige Kühlung und halte die Luftfeuchte auf einem erträglichen Niveau.“

Ich kann dem nur zustimmen. Wenn Sie schon mal versucht haben sich im Hochsommer in Ihrer Wohnung bei geschlossenen Fenstern aufzuhalten und die Luftfeuchtigkeit mit nassen Tüchern oder Wickeln erhöht haben, sollten Sie wissen, dass diese Maßnahmen nicht nur sehr unangenehm, sondern möglicherweise sogar lebensbedrohlich werden könnten.

Statt sich mit solchen Fragen zu beschäftigen, vermisse ich in der Hitzedebatte ein klares Bekenntnis der Bundesregierung und Medien zu Klimaanlagen. Seit einigen Jahren lebe ich auf Zypern, wo Klimaanlagen praktisch Standard sind. Der Hochsommer lässt sich dort selbst bei 40 Grad im Schatten noch leichter aushalten als in Deutschland bei 30 Grad. Sie brauchen dabei nicht einmal die Raumtemperatur extrem auf abkühlen. Es reicht schon aus die Luft zu entfeuchten.

Obwohl jeder Kleinwagen heutzutage eine Klimaanlage serienmäßig verbaut hat, gibt es nur wenige klimatisierte Wohnungen in Deutschland. Laut Tagesschau haben in Deutschland lediglich 3 Prozent der Haushalte eine Klimaanlage. Dabei wäre diese vor allem für alte Menschen und Altenheime wohl ein besserer Schutz als die fragwürdigen Tipps unseres Gesundheitsministers.

Klimaanlagen sind natürlich verpönt, wie die Tagesschau zu berichten weiß, verbrauchen diese einfach zu viel Strom:

„Bereits 2018 schätzte die IEA, dass etwa zehn Prozent des globalen Stromverbrauchs auf das Konto von Klimageräten und Ventilatoren gehen. Das Umweltbundesamt attestiert den Klimaanlagen eine schlecht Ökobilanz.

Tatsächlich wird der Stromverbrauch jedoch auch ohne Klimaanlagen erheblich wachsen. So verbraucht die IT-Technik bis zu 25% der Energie eines Bürogebäudes, Wärmepumpen und E-Autos dürften den Stromverbrauch in den nächsten Jahren verdoppeln.

So berichtet Dr. Olaf Zinke für das Magazin Agrarheute unter dem Titel:

Wärmepumpen: Was wäre, wenn alle Leute damit heizen?
„Die lokalen Netzbetreiber gehen derzeit davon aus, dass der Stromverbrauch in Deutschland aufgrund der Elektrifizierung von Verkehr und Wärme bis 2045 um mehr als das Doppelte steigen wird.“

Um das zu gewährleisten, müsste das Stromnetz in einem gigantischen Ausmaß ausgebaut werden:

„Gemäß dem Ausbauszenario des Netzentwicklungsplans Strom 2013 müssen die Übertragungsnetzbetreiber bis 2032 rund 145.000 Kilometer neue Stromleitungen verlegen, um eine erfolgreiche Integration erneuerbarer Energien zu gewährleisten. Die Bundesländer schätzen ihrerseits den erforderlichen Ausbau sogar auf etwa 280.000 Kilometer ein.“

Die von politischer Seite einseitig vorangetriebene Ausbau der Wärmepumpen und E-Mobilität, stößt damit bereits heute an seine Grenzen, wie Agrarheute bestätigte:

„Vonovia, Deutschlands größter Immobilienkonzern, kann derzeit rund 70 Prozent seiner bereits installierten Wärmepumpen nicht nutzen. Das sagte Vorstandschef Rolf Buch der Wirtschaftswoche“.

Weiterhin möchte ich betonen, dass der gegenwärtige Schwerpunkt meiner Anlagestrategie beim Aufbau von Vermögen liegt und insbesondere darin, die Energiekrise als Chance für einen beschleunigten Vermögensaufbau zu nutzen. 

Dabei stelle ich mich auf die Seite, weiterhin in die lebensnotwendigen „fossilen“ – und damit auch in die „natürlichen“ Energieformen zu investieren, die selbst ohne staatliche Subventionen wettbewerbsfähig bleiben

So habe ich für Cambridge Club beschrieben, warum der Ausbau des Windstroms an ökonomischen und technischen scheitert.

Die Tagesschau fragte, ob sich die Windkraft-Branche vor einer Krise befände:

„Vattenfall stoppt Windkraft-Projekt in der Nordsee

Östlich von Norfolk soll einer der größten Windparks Großbritanniens entstehen. Der Konzern Vattenfall will hier drei Areale mitten in der Nordsee ausbauen, unter anderem das Projekt Norfolk Boreas mit bis zu 140 Turbinen, die den Strom für 1,5 Millionen Haushalte liefern könnten. Doch der schwedische Energiekonzern hat den Bau nun gestoppt. Zur Begründung sagte die Vorstandsvorsitzende von Vattenfall, Anna Borg, auf einer Veranstaltung für Investoren und Journalisten: Die Kosten seien drastisch gestiegen, Preise von Zulieferern um bis zu 40 Prozent.

Schon vor dem Jahreswechsel hatte ich Ihnen eine Entwicklung skizziert, bei der Öl- und Gas aus der Nordsee eine Renaissance erleben würden. Vor allem die kurzsichtige Steuerpolitik in Großbritannien, die gegen die Ölindustrie gerichtet waren und zu einem Ausverkauf des Sektors führten, scheint sich langsam zu bessern.“

Mehr zu diesem Thema finden Sie in diesem Artikel:

Ein Spitzenökonom und wahrhaftiger Wirtschafts- und Geldexperte ist Dr. Markus Krall. Er beschreibt auch in seinem jüngsten Interview indirekt die Kernstrategie des Cambridge Clubs:

„Immer wieder werde ich gefragt, wie ich mein Geld anlege.

Der beste Rat, außer Gold, sind meiner Meinung nach Aktien resilienter Unternehmen, die Dinge herstellen, die man IMMER braucht.

Ganz vorne dabei: Energie, und zwar nicht grüne (bäh), sondern fossile. Öl, Kohle, Braunkohle, Gas, Uran.

Kaufen Sie alles, was Greta, Annalena, Louisa und Ricarda hassen.

Warum denke ich das?

Ganz einfach: Wo subventioniert wird, erfolgen Überinvestitionen in nicht-wettbewerbsfähige Anlagen. Was sich nur mit Subventionen und Steuermodellen rechnet, rechnet sich am Ende gar nicht.

Was aber politisch bekämpft wird, da wird zu wenig investiert.

Die Nachfrage nach dem Produkt übersteigt daher schon bald das Angebot, die Preise und die Margen steigen, die Gewinne sprudeln. Daran verdient man als Aktionär dann kräftig mit und das ist im Gegensatz zu den grün-gewaschenen, in Wahrheit umweltschädlichen Windrädern etc. auch nachhaltig.

Nur nachhaltige Gewinne ermöglichen auch nachhaltigen Umweltschutz.

Das ist doch Sonnenkollektorenklar!“

Wie für Herrn Dr. Krall, ist für mich schon längst selbstverständlich, dass ich mein Geld lieber dort nach einem antizyklischen Ansatz investiere, wo Engpässe und Überrenditen zu erwarten sind.

Diese Eigenschaften treffen weiterhin für den Energiesektor zu, vor allem bei Uran und Rohöl und davon abgeleitete Produkte, wie Industriemetallen – allen voran dem Kupfer sowie Lebensmitteln (Fischfonds).

Im Cambridge Rohstoff-Club wurde ebenso rechtzeitig im März zur weiteren Erhöhung der Uran-Investments geraten, seit unserem ersten Kauf haben Anleger schon +111% Rendite erzielt.

Unabhängig von den Entwicklungen im Niger 🇳🇪 bleibt Uran ein Top Investment, um von der Energiewende und Energiekrise zu profitieren.

Aktivieren Sie JETZT Ihren exklusiven Clubzugang noch heute:

https://cambridge-club.com/rohstoff-club/

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Was bedeutet die geplante Gold-Währung der BRICS+ Länder https://cambridge-club.com/was-bedeutet-die-geplante-gold-waehrung-der-brics-laender/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=was-bedeutet-die-geplante-gold-waehrung-der-brics-laender Fri, 14 Jul 2023 09:40:16 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1762 In dieser Woche fokussiere ich mich auf die ersten konkreten Informationen, die uns hinsichtlich einer „Gold-Währung“ vorliegen. Schon jetzt sind alle mutmaßlichen Pläne schon aus gesicherten Quellen. Laut dem staatlichen Sender Russia Today hat die russische Regierung am letzten Freitag bestätigt, dass die BRICS-Länder (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) eine neue Währung einführen werden, […]

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In dieser Woche fokussiere ich mich auf die ersten konkreten Informationen, die uns hinsichtlich einer „Gold-Währung“ vorliegen. Schon jetzt sind alle mutmaßlichen Pläne schon aus gesicherten Quellen.

Laut dem staatlichen Sender Russia Today hat die russische Regierung am letzten Freitag bestätigt, dass die BRICS-Länder (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) eine neue Währung einführen werden, die durch Gold gedeckt sein soll. Die offizielle Ankündigung wird voraussichtlich während des BRICS-Gipfels im August in Südafrika erfolgen.

Eine iranische Quelle berichtete davon, dass BRICS-Staaten riesige Mengen an Gold kaufen, um die neue Währung zu stützen.

Eine iranische Quelle berichtete davon, dass BRICS-Staaten riesige Mengen an Gold kaufen, um die neue Währung zu stützen.

Minister für Makroökonomie der Eurasischen Wirtschaftskommission, Sergey Glazyev, beschrieb im Dezember bereits seine Sicht im Aufsatz: Goldrubel 3.0 und führte dabei überdies aus, welche Rolle die Goldbindung einst in der Sowjetunion spielte.

Sergey Glazyev unterrichtet uns konkret von den gigantischen Goldtransfers von West nach Ost, die unter Goldkennern seit mindestens 20 Jahren bekannt sind und immer wieder zu Spekulationen führen, wann die Nationen aus dem Schatten ins Licht treten:

„China, das bei der Goldproduktion an erster Stelle steht, hat ein gesetzliches Verbot für die Ausfuhr des gesamten geförderten Goldes. Nach Angaben der Shanghai Gold Exchange haben die Kunden in den letzten 15 Jahren 23.000 Tonnen des Metalls angehäuft (in physischer Form erworben). Indien gilt als Weltmeister in der Anhäufung von Gold - mehr als 50.000 Tonnen (die Reserve Bank of India hat fast zwei Größenordnungen weniger). Seit einem Vierteljahrhundert fließt Gold von West nach Ost über die wichtigsten Umschlagplätze (London, Schweiz, Türkei, VAE usw.) mit einer Kapazität von 2.000 bis 3.000 Tonnen pro Jahr. Bleibt das "verabscheuungswürdige Metall" in den Tresoren der westlichen Zentralbanken oder wurde es durch Swaps und Leasing "demonetisiert"? Der Westen wird dies nie sagen, und es wird keine Prüfung von Fort Knox geben.“

Es ist bemerkenswert, dass der Aufsatz nur in russischer Sprache veröffentlicht und damit von den westlichen Medien praktisch unbeachtet blieb.

Glazyev betont:

„In den letzten 20 Jahren hat sich das Volumen des Goldbergbaus in Russland fast verdoppelt, während es sich in den USA fast halbiert hat. Es ist wie beim Uran-Deal (HUU-NOU): Nachdem der reale Reichtum demonetisiert wurde, haben die USA die Kompetenz und das Interesse an der Produktion und Verarbeitung dieser strategischen Ressourcen (Gold, Uran usw.)
verloren - die Druckerpresse kauft, was immer wir wollen.“

Der Goldbergbau, der heute kaum 1 % des BIP ausmacht, könnte (aufgrund des Anstiegs sowohl der Produktion als auch der relativen Ölpreise) durchaus auf 2 bis 3 % des BIP anwachsen und die Grundlage für das rasche Wachstum des gesamten Rohstoffsektors (30 % des BIP) und den Ausgleich des Außenhandels bilden, der immer noch auf der Arroganz der Emittenten "harter" Währungen und den Risiken der Abwertung und der unzureichenden Konvertierbarkeit "weicher" Währungen beruht. In diesem Fall wird Russland aufgrund eines gut organisierten weltweiten "Goldrausches" (und die russische Bevölkerung hat, den Zentralbanken der Welt folgend, ihre Investitionen in Gold bereits um das Vierfache im Vergleich zum Vorjahr erhöht) in der Lage sein, die Goldproduktion (allein aufgrund von drei großen Lagerstätten, die bereits in Betrieb genommen wurden) von 330 Tonnen um das 1,5-fache auf 500 Tonnen zu steigern und auch in diesem strategischen Industriezweig weltweit führend zu werden. "Als Bonus werden wir einen starken Rubel, einen starken Haushalt und, wenn die Strategie der fortgeschrittenen Entwicklung umgesetzt wird, eine starke Wirtschaft bekommen.“

Für Ihre Goldinvestitionen dürfte sich damit eine Aufwertung von aktuellen Preisen um 2.000 US$ auf mindestens 3.000 US$ pro Unze realisieren lassen. Gleichzeitig sollte der Goldbergbau weltweit um Faktor 2-3 an Bedeutung wachsen, was Investitionen in starken Goldminenprojekten und Produzenten natürlich sehr attraktiv erscheinen lässt.

Die technische Ausgangslage für die Goldminen, hat sich über die jüngsten Wochen erheblich verbessert, wie der Verlauf des GDX-ETF zeigt:

Die Einführung einer neuen Welt-Goldwährung, wäre das symbolträchtigste und mit Abstand wichtigste Ereignis, seitdem Nixon und die USA als letzte große Nation im Sommer 1971 den Goldstandard beziehungsweise ihr Eintauschversprechen für US-Dollar in Gold gebrochen haben.

Dieses historische Ereignis beendete den wohl größten Falschspieler-Trick des Jahrtausends, der schleichend im 18. Jahrhundert begonnen hatte, als die Bank of England den europäischen Kontinent nach den napoleanischen Kriegen stabilisieren und dabei sein „modernes Bankenwesen“ etablieren sollte, dem die meisten Staaten bis heute treu blieben.

Ein kurzer Ausflug in die Geschichte: Alles begann 1816 mit der großen Münzprägung, dem „Great Recoinage“ und der Einführung des „Sovereign“, einer Goldmünze mit einem Goldanteil von etwas mehr als einer Viertel Unze Gold. Diese Münze blieb so zusagen bis zum 1. Weltkrieg ein gültiges Zahlungsmittel.

Noch wichtiger, dieses Prägegesetz von 1816 führte das moderne Konzept unseres bis heute bekannten Mindestreserve-Bankwesen ein und legalisierte die Geldschöpfung durch private Banken Diese Regelung führte zu einer noch nie dagewesenen Geldmenge, aber auch zu enormen Schwachstellen im System. Darum wurden mit dem Bankgründungsgesetz von 1844 die geschaffene Geldmenge der Privatbanken strikt begrenzt und eine 100% Deckung durch Gold oder Staatsanleihen verlangte.

Das Bild oben zeigt den Ökonomen Murray Rothbard, der immer wieder betonte, dass der einzelne Mensch frei sein sollte, seinen Geschäften friedlich und ohne Einmischung von irgendjemandem, einschließlich der Regierung, nachzugehen.

Der Artikel - Märkte ohne Grenzen: Eine Biographie von Murray Rothbard – von Jim Powell vom 4. Juli 2000, für die libertäre Internetseite https://www.libertarianism.org/ beschreibt Rothbards Ideale:

Er wandte sich gegen Raub, ob er nun von einem Kriminellen oder einem Steuereintreiber begangen wird. Er räumte ein, dass es viele Probleme gebe, die den privaten Sektor beträfen, aber in der Vergangenheit habe der Staat die Dinge immer nur durch seine Eingriffe in die Freiheit verschlimmert, indem er die Unternehmen und die Menschen unterdrückt habe.

Regierungen seien darauf aus, ihre Macht auszuweiten, und nicht, den Menschen zu dienen. Aus diesem Grund neigen Regierungen, unabhängig davon, welche politische Partei an der Macht ist, dazu, größer zu werden, mehr Gesetze zu erlassen und mehr von dem zu besteuern und auszugeben, was hart arbeitende Menschen produzieren.

Rothbard bestand darauf, dass Politiker und Bürokraten nicht in der Lage sind, die Probleme der freien Märkte zu beheben, da sie unvollkommene Menschen mit begrenztem Wissen sind, die von ihrem eigenen Interesse getrieben werden - und die Macht besitzen, die gesamte Wirtschaft zu stören, wozu selbst die mächtigsten Unternehmensleiter nicht in der Lage sind.“

In seinem Aufsatz: Das Plädoyer für einen echten Gold-Dollar schreibt Rothbard:

„In der Tat hat jeder Nationalstaat seit 1933, und insbesondere seit dem Ende der Goldeinlösung 1971 das uneingeschränkte Recht und die Macht, Papiergeld zu schaffen, das in seinem eigenen geografischen Gebiet als gesetzliches Zahlungsmittel fungiert. Ich behaupte, dass wenn eine Person oder Organisation jemals das Monopolrecht zur Geldschöpfung erhält, dazu neigen wird, dieses Recht bis zum Äußersten zu nutzen. Der Grund dafür ist einfach: Jeder oder jede Gruppe, die befugt ist, Geld praktisch aus dem Nichts herzustellen, wird von diesem Recht Gebrauch machen, und zwar mit großem Eifer. Denn die Macht, Geld zu schaffen, ist in der Tat ein berauschendes und profitables Privileg.“

Rothbard zeichnete in vielen Schriften weiter die intellektuelle Geschichte der natürlichen Rechte und der wirtschaftlichen Freiheit vom alten China bis zum Europa des frühen 19. Jahrhunderts nach. Zu seinen Lieblingsdenkern gehörten Lao-Tzu, Chrysippus, Marcus Tullius Cicero, Francisco Suarez, Jacques Turgot, Jean-Baptiste Say und Frederic Bastiat.

Jener Frederic Bastiat kletterte in jungen Jahren eine unglaublich steile Wissensleiter empor, denn er starb schon im Alter von 49 Jahren. Legendär sind seine Streitschriften, die er sich mit Vertretern des Marxismus lieferte.

Das bekannteste Werk von Frederic Bastiat ist der 74-seitige Aufsatz, "Das Gesetz". Dieses Werk wurde kurz vor Bastiats Tod im Jahr 1850 veröffentlicht.

Dieser Aufsatz, den ich Ihnen auf deutscher Sprache verlinkt habe und sich bestens für eine Sommerlektüre am Strand eignet, ist eine Widerlegung von Karl Marx' Kommunistischem Manifest, das zwei Jahre zuvor veröffentlicht worden war.

Hätten die Menschen besser auf Bastiat gehört, statt ihn bis heute zu vergessen, wären ihnen vermutlich Abermillionen Tote durch Hunger und Gewalt im 19. und 20. Jahrhundert erspart worden.

Bastiat schrieb in "Das Gesetz", dass jeder Mensch ein natürliches, von Gott gegebenes Recht hat, seine Person, seine Freiheit und sein Eigentum zu verteidigen, und dass das Gesetz die natürlichen Rechte jedes Einzelnen schützen und erhalten sollte.

Auch die Zeitung die Welt beschreibt Bastiat im positiven Sinne als einen Querdenker:

„Wahr ist, dass weniger der Freihandel als der Agrarprotektionismus mit einhergehenden verteuerten Lebensmittelpreisen zur massenhaften Verarmung im 19. Jahrhundert beitrug. Und der diente nur den Interessen einiger Großgrundbesitzer, die Bastiat ebenso brandmarkte wie den Kolonialismus. Protektionismus bedeute immer Gewalt und Raub, meinte Bastiat. Er setzte vielmehr auf Wachstum und die Genossenschaften bei der Fürsorge für die Armen.“  

Besonders zutreffend beschreibt Bastiat den Staat mit dem Zitat:

„Der Staat ist eine große Fiktion, in der jedermann auf Kosten von jedermann zu leben versucht."

Machen wir nun einen kurzen Zeitsprung in das Jahr 2020. Die meisten Bürger haben in den Medien praktisch nichts darüber erfahren, dass der US-Notenbankausschuss am 15. März 2020 die Mindestresenanforderungen mit Wirkung vom 26. März 2020 auf null Prozent senkte. Seit dieser geradezu absurden Maßnahme entfällt die Pflicht für private Banken anstandshalber einige Reservenüberschüsse zu halten.

Die EZB wendet einen einheitlichen positiven Mindestreservesatz an, der seit dem 18. Januar 2012 bei 1 % liegt, nachdem er am 1. Januar 1999 auf 2 % gesenkt worden war.

Sie sehen also schon, wie das in den meisten Schul-Lehrbüchern oft verwendete Anschauungsbeispiel für Mindestreserven und den daraus entstehenden Geldschöpfungsmechanismus, bei dem typischerweise eine 10% Reservenhöhe erklärt wird, längst überholt ist.

Seit spätestens 20 Jahren tendieren die Mindestreservesätze in den westlichen Industriestaaten (G7) einheitlich Richtung Null-Linie und führen zu einem noch nie zuvor in der Historie dagewesenen Multiplikator-Effekt.

Bei einer Reserve von 10%, können 90% der Einlagen ausgeliehen werden, beim Satz von 1% sind es 99%. Der Multiplikator wächst somit von 10 auf 100 und besagt, dass pro 1 € Bankguthaben 100 € Kredite geschaffen werden können.

Während eines Kreditbooms müssen also immer weniger Reserven vorgehalten werden, während die Zentralbanken in einer Kontraktionsphase, wie zurzeit, sehr schnell einschreiten müssen, um dem privaten Bankensektor ihre „faulen Kredite“ abzunehmen.

Aktuell ist das besonders am Beispiel deutlich, das die bei den Zentralbanken aufgenommenen Liquiditätshilfen aufzeigt, die stets mit Staatsanleihen besichert werden, die bis zum Endfälligkeitstermin gehalten werden und zu 100% beleihungsfähig sind, obwohl ihr Marktwert aufgrund der höheren Zinsen längst deutlich niedriger liegt.

Es werden also Papiere als werthaltig verbucht, deren Wert allein schon durch die Inflationsrate aufgefressen wird und dem kein entsprechend höherer „Zins-Kupon“ gegenübersteht, der für einen Inflationsausgleich sorgen könnte.

Viele historisch bewanderte Bankkunden – darunter vor allem Institutionelle Anleger, zu denen auch Zentralbanken der BRICS gehören – haben im Gegensatz zum „Privatkunden und Sparer“, diesen Systemfehler und die immensen Risiken des Mindestreservesystems längst erkannt und investieren lieber in Alternativen, wie Edelmetalle, Rohstoffe oder schichten in Lokalwährungen um, in Länder die außer Zinsen noch ein gesundes Mindestreservesystem besitzen.

Tatsächlich gibt es nämlich noch Ausnahmen, wie Sie an den Reservesätzen sehen können, die der Datenanbieter CEIC verfolgt:

So weist Brasilien, mit 21%
Mindestreservensatz (MRR) noch immer immens hohe Reservenquoten aus, obwohl man diese mit der Pandemie von 45% senkte. Selbst China besitzt noch immer einen durchschnittlichen MRR von 7,6%, wobei China einen großen Unterschied macht, zwischen den sicheren Staatsbanken einerseits, die immer noch 5% und damit fünfmal mehr Reserven vorhalten müssen als EU-Banken und andererseits, den Privatbanken, die bis zu 10% Reserven halten. Sogar Südkorea – das sich vermutlich noch ihrer großen Probleme seit der Finanzkrise Ende der 90er Jahre erinnert – leistet sich mit 7% einen für Industrieländer vergleichbar hohen MRR.

Ich würde nicht so weit gehen und jedes Land mit einem hohen MRR als sicheres Land für Ihre Bankguthaben zu bezeichnen. Es kommt sicher auch noch auf die Kreditqualität der Volkswirtschaft an. Es sollte Ihnen trotzdem bewusstwerden, dass die EU und USA mit einem überhitzten Immobilienmarkt kämpfen und immer mehr Investitionskredite, mit dem primären Ziel zur Förderung von alternativen Energien ausgeben. In Zukunft werden diese Kreditvolumen wesentlich geringere Realzinsen erwirtschaften. So liegt der errechnete Zinsfuß (IRR) eines Solar- oder Windkraftwerkprojekts – das nach 10 Jahren so fehleranfällig wird, dass man die Anlagen ersetzen muss, was auch aus Umweltaspekten sehr fragwürdig scheint – lediglich bei 6-8%, gegenüber 15% bei Gaskraftwerken liegen. Mit der Folge, dass sich die Nettoerträge halbieren, während die Investitionskosten und Energiepreise – die eine Belastung für die Gesamtwirtschaft darstellt – im Verhältnis deutlich steigen.

Aktuelle Datenerhebungen zeigen, dass aus Deutschland im vergangenen Jahr netto mehr als 100 Milliarden Euro abgeflossen sind. Ein Armutszeugnis einer sterbenden Industrie- und Exportnation.

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Beflügelt neue BRICS-Währung den Goldpreis? https://cambridge-club.com/befluegelt-neue-brics-waehrung-den-goldpreis/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=befluegelt-neue-brics-waehrung-den-goldpreis Sun, 02 Jul 2023 11:39:50 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1689 In den letzten zwei Jahren konnten Gold & Minenaktien nicht so stark von den vorherrschenden Lieferketten-Problemen und den Inflationsschüben profitieren, wie Rohstoff-Werte aus dem Energie- und Industriesektor. Allerdings werden viele Diskussionen, zur Neuordnung der Warenströme und Währungen innerhalb des BRICS+ Staatenverbunds, erst jetzt diskutiert und werden nach meiner Überzeugung für den Dollar- und Euroraum zu […]

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In den letzten zwei Jahren konnten Gold & Minenaktien nicht so stark von den vorherrschenden Lieferketten-Problemen und den Inflationsschüben profitieren, wie Rohstoff-Werte aus dem Energie- und Industriesektor. Allerdings werden viele Diskussionen, zur Neuordnung der Warenströme und Währungen innerhalb des BRICS+ Staatenverbunds, erst jetzt diskutiert und werden nach meiner Überzeugung für den Dollar- und Euroraum zu sehr erheblichen, zumeist negativen Konsequenzen führen.

Die neue BRIC-Währung könnte dem Goldpreis bis Herbst Flügel verleihen

Wie Forbes in seiner jüngsten Ausgabe schreibt:

„Im August 2023 wird Südafrika Gastgeber für die Staats- und Regierungschefs Brasiliens, Russlands, Indiens, Chinas und Südafrikas sein - eine Gruppe von Nationen, die unter dem Akronym BRICS bekannt ist. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Schaffung einer neuen gemeinsamen BRICS-Währung.

Der BRICS-Gipfel findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem sich die Länder in der ganzen Welt mit einer sich verändernden geopolitischen Landschaft konfrontiert sehen, die die traditionelle Vorherrschaft des Westens in Frage stellt. Und während die BRICS-Länder seit über einem Jahrzehnt versuchen, ihre Abhängigkeit vom Dollar zu verringern, haben die westlichen Sanktionen gegen Russland nach dessen Einmarsch in der Ukraine diesen Prozess beschleunigt.

Unterdessen haben steigende Zinsen und die jüngste Schuldenkrise in den USA bei anderen Ländern die Besorgnis über ihre auf Dollar lautenden Schulden und den Untergang des Dollars geweckt, sollte die weltweit führende Volkswirtschaft ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen.“

Zwar zweifelt der Forbes-Redakteur weiterhin an einer erfolgreichen Etablierung einer neuen BRICS-Währung gegenüber dem US-Dollar, allerdings muss er dennoch zugeben, dass die neuen Staaten energischer als je zuvor an der Ablösung vom US-Dollar und westlichen Zahlungssystemen arbeiten – wie ich es auch in der Ausgabe 25/2023 mit dem Hinweis auf das CIPS Zahlungssystem zeigte.

Die BRICS-Länder verfügen laut Forbes über ein riesiges Netzwerk miteinander verbundener Mechanismen, die Regierungsbeamte, Unternehmen, Wissenschaftler, Denkfabriken und andere Interessengruppen länderübergreifend miteinander verbinden.

Was verbirgt sich hinter der WOKE-Bewegung

Wobei der im Westen angebrochene „Werteverfall“ mit Sicherheit einer der größten Verbindungselemente darstellt, der die BRICS in ihrem traditionellen Verständnis eint.

In diesem Zusammenhang scheint mir ein Hinweis auf die im Westen völlig gegen die Grundsätze von Traditionen und Familienwerten von oben herab und gegen die Bevölkerungsmehrheiten angezettelte WOKE Bewegung angemessen.

Ich muss gestehen, dass ich bisher gar nicht wusste, was der sperrige Begriff „Woke“ eigentlich bedeuten soll. Außer, dass ich mich schon mehrfach über Medien aufregte, die mit dieser widernatürlichen Bewegung sympathisieren, ohne die wahren Hintergründe zu beleuchten.

Wikipedia schreibt dazu:

„Woke [woʊk] (englisch für erwacht, wach) ist ein im afroamerikanischen Englisch in den 1930er Jahren entstandener Ausdruck, der ein „erwachtes“ Bewusstsein für mangelnde soziale Gerechtigkeit und Rassismus beschreibt.“

Wobei es längst nicht beim Bewusstsein bleibt, tatsächlich gibt es eine Reihe von Programmen, die für einen Ausgleich sorgen wollen, indem sie das Ziel verfolgen den westlichen Wohlstand zu vernichten und damit die Vorherrschaft des „weissen Mannes“ zu brechen.

Tatsächlich schließen sich immer mehr Unternehmen und Verbände dieser Bewegung an, die im Kern eher als eine zentralistisch-kommunistische Struktur gesehen werden kann.

Die britische Zeitung Express titelte:

Sie sollten wissen: Im Jahr 2022 flossen mehr als 109 Milliarden Britische Pfund in den "Woke-Kapitalismus" und wurde in globale Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsprojekte (ESG) investiert.

„Experten warnen: "Wokeismus im Westen hilft China, die globale Führung zu übernehmen“

Tatsächlich reist Chinas Präsident Xi schon seit Monaten rund um die Welt und sagt immer wieder:

„Im Gegensatz zum Westen werden wir euch nicht vorschreiben, was ihr zu tun habt".

China-Experte Dean Cheng, früher bei der Heritage Foundation, weist darauf hin:

„Der westliche "Wokeismus" ist eine absolute Katastrophe, wenn es um realistische Diplomatie gegenüber einem Land wie China geht. Der Westen hat in der Vergangenheit zu Hause und im Ausland schlimme Dinge getan, aber der Wokeismus sagt, dass ihm niemals vergeben werden kann.“

Die mit Abstand beste Analyse lieferte mir mein guter Bekannter Dr. Marc Faber in seiner jüngsten Ausgabe des Gloom Boom Doom Reports. Er verlinkt darin einen sehr guten Artikel über „What and Why is Woke“ des Brownstone Instituts, der eine Erklärung liefert, was „Woke“ bedeutet und legt die Fehler und Absurdität dieser Idee schonungslos offen.

Der führende Autor dieser Abhandlung ist Paul Frijters, Professor für Wellbeing Economics in der Abteilung für Sozialpolitik an der London School of Economics, UK. Er ist spezialisiert auf angewandte Mikroökonometrie, einschließlich Arbeits-, Glücks- und Gesundheitsökonomie, und Co-Autor des Buchs „The Great Covid Panic“.

Auf den Punkt gebracht schreiben die Autoren, dass „Woke“ ein

„steriler Todeskult von unproduktiven, weinerlichen Kindern ist, die sich bei einem Überfall auf die Erwachsenen, die sie zu ersetzen hoffen, gegenseitig finden".

So schreiben die drei Autoren für das Brownstone Institute:

„Wir beginnen mit einer Liste von Einstellungselementen, die nach Ansicht der meisten Menschen zum Wokesein gehören sollten. Dabei haben wir die Qual der Wahl, denn es gibt ein ganzes Sammelsurium an Beispielen aus dem persönlichen, politischen und unternehmerischen Bereich, aus denen wir die Kernelemente herausfiltern können.

Hier sind unsere fünf wichtigsten:

Identitätsdiebstahl. Das beste Beispiel dafür ist die Aneignung des Geschlechts, bei der jeder, der sagt oder glaubt, eine Frau zu sein, tatsächlich eine Frau ist und von anderen auch so behandelt werden muss, auch unter Androhung sozialer Missbilligung und sogar gesetzlicher Strafen. Es fehlt der Respekt vor früheren Identitäten.

Illiberalität. Die "Woke"-Perspektive zeichnet sich in vielen Bereichen dadurch aus, dass sie den Glauben an öffentliche Debatten und den Wert unterschiedlicher Standpunkte aufgibt, bis hin zur Bereitschaft, in öffentliche Räume einzudringen und diese zu sabotieren, in denen solche Debatten und Standpunkte geführt werden.

Abschaffungskultur (Cancel-Culture). Der Imperativ der Abschaffung der Kultur zeigt sich in der Zerstörung von Symbolen und Ritualen der ehemals vorherrschenden westlichen Kultur: das Fällen von Denkmälern, die Verunstaltung von Kunstwerken, die Negierung traditioneller Feiertage, die Nutzung von Störungen und Chaos, um auf die Ursachen aufmerksam zu machen, und die Angriffe auf die Karrieren derjenigen, die die bestehende Kultur verteidigen.

Opferrolle. Woke setzt in der Öffentlichkeit vor allem auf Hilflosigkeit und Opferrolle, vorzugsweise die Opferrolle, die sich aus wahrgenommenen Ungerechtigkeiten durch die traditionelle westliche Kultur ergibt.

Alarmismus. Woke propagiert die Idee des Zusammenbruchs der Zivilisation aufgrund von durch den Menschen verursachten Bedrohungen (wie Klima, Viren oder die chinesische Regierung) und führt immer neue Totems ein, die angeblich diesen Zusammenbruch abwenden sollen.“

Die primären Aktivitäten der "Woke"-Bewegung können laut dieser Abhandlung von Professor Frijeters und seinen Kollegen „kollektiv als ein territorialer Überfall betrachtet werden: eine Übernahme der kulturellen und wirtschaftlichen Räume, die zuvor von anderen Gruppen und Kulturen besetzt waren. Dies ist ein historisch gesehen normaler Vorgang in Zeiten von Turbulenzen, wenn opportunistische Gruppen die Unruhe in der Bevölkerung ausnutzen, um Privilegien an sich zu reißen und die bestehende Kultur zu untergraben. In diesem Sinne ist das Phänomen des "Woke" nur eine Erweiterung anderer, recht junger Überfälle im Westen.“

Mit anderen Worten, möchte ich abschließend sagen, dass die „Woke“ Bewegung vor allem das Ziel verfolgt bestehende Werte durch neue „Unwerte“ zu ersetzen. Ähnlich wie auch andere Bewegungen, wie die Moderne Geldtheorie (MMT), auf die ich schon mehrfach eingegangen bin, versucht, die Schwächen eines Geldsystems auszunutzen und als Vorteile zu verkaufen.

Dass ein solches Wertesystem von der Mehrheit der Menschen abgelehnt wird, ist kaum verwunderlich.

Insofern dürfte die Schaffung der neuen BRICS-Währung ein ganz natürlicher Abwehrmechanismus sein, mit dem sich die bevölkerungsreichsten Länder der Welt, vom vordiktierten „neuen Wertesystems“ des Westens abkoppeln werden.

Forbes schließt seine Abhandlung mit den Worten:

„Eine neue Weltwirtschaftsordnung wird nicht über Nacht aus einer neuen BRICS-Währung oder einer Entdollarisierung entstehen. Aber sie kann möglicherweise aus der Verpflichtung der BRICS entstehen, ihre Politik zu koordinieren und zu innovieren - etwas, das diese Währungsinitiative darstellt.“

Meine Meinung: „Get woke, go broke“

Ich möchte nicht betonen müssen, dass ich grundsätzlich nie einen Menschen wegen seiner Rasse, Hautfarbe, Geschlecht oder sexuellen Neigungen beurteilen würde. Darum ist die „Einimpfung“ von universellen Schuldgefühlen und Überhöhung von Minderheiten als „bessere Menschen“, wie es die „Woke“ Bewegung versucht, das denkbar schlechteste Mittel um zu überzeugen, sondern nur ein weiteres Instrument um die Masse so zu manipulieren, dass sie für alle Kosten des wirtschaftlichen Neuanfangs (Great Reset) aufkommt, während die „Reichen“ weiterhin in ihren Privatjets herumfliegen und jüngst sogar einen neuen Helikopter-Service für Europa eröffnet haben. Wie der Privatfluganbieter Flexjet mitteilte, erwartet er für europäische Hubschrauberflüge eine starke Nachfrage von ultrareichen Kunden.  

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Neue Denkmuster oder Trendwende? Kapitalströme formieren sich https://cambridge-club.com/neue-denkmuster-oder-trendwende-kapitalstroeme-formieren-sich/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=neue-denkmuster-oder-trendwende-kapitalstroeme-formieren-sich Fri, 26 May 2023 07:50:11 +0000 https://cambridge-club.com/?p=1152 Natürlich ändern Anleger ihre in den letzten 10 Jahren geformten Denkmuster nicht von Heute auf Morgen. Darum erleben Sie heute auch schon eine Konzentration der Vermögen in den größten der großen Tech-Titeln. Aber es sind starke Entwicklungen im Gange. Anleger kaufen zwar noch immer das vermeintlich positive Gewinn-Momentum der großen „Big-Tech-Aktien“. Doch die Bewertungsmaßstäbe sind […]

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Natürlich ändern Anleger ihre in den letzten 10 Jahren geformten Denkmuster nicht von Heute auf Morgen. Darum erleben Sie heute auch schon eine Konzentration der Vermögen in den größten der großen Tech-Titeln.

Aber es sind starke Entwicklungen im Gange.

Anleger kaufen zwar noch immer das vermeintlich positive Gewinn-Momentum der großen „Big-Tech-Aktien“. Doch die Bewertungsmaßstäbe sind längst wieder ungesund hoch, so ähnlich wie im 1. Halbjahr 2021, bevor wir im Wachstumsmarkt-Segment einen Einbruch der defizitären Geschäftsmodelle erlebt haben, der bis zum Jahreswechsel 2022/23 anhielt. 

Infolge dieser Korrektur, erlebten einige Aktien einem womöglich lebensverkürzenden „CRASH“ um -90%. Gleichzeitig wurde ein Trendwechsel eingeleitet – weg von Wachstums-, hin zu Value-Werten.

Als Anleger dürfen Sie sich glücklich schätzen, dass Sie als Rohstoff-Investor von solchen mutmaßlich höchst kriminellen Machenschaften außen vor bleiben. Tatsächlich sind es nur die Vorboten der kommenden Zeitenwende.  So entwickelt sich längst ein Parallelsystem der Wirtschaftssysteme. Grob lässt sich das aufteilen in eine westliche und eine östliche Welt, an deren Peripherie sich die Kapitalströme treffen, ähnlich wie ein großer Kapitalumschlagsplatz.

So strömten über die letzten Jahre – seit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs noch schneller – Milliardenvermögen in den boomenden Immobilienmarkt von Dubai und in den Nahen Osten und ließen die Preise explodieren.

Aus China gelangen zudem immer mehr Kapitalströme nach Singapur. Wie The Diplomat jüngst berichtete:

„Im Jahr 2022 wurden in Singapur Investitionen in Höhe von 22,5 Milliarden SGD zugesagt, verglichen mit 11,8 Milliarden SGD im Jahr 2021 und 17,2 Milliarden SGD im Jahr 2020. Es wird erwartet, dass diese Investitionen etwa 17.000 neue Arbeitsplätze schaffen werden.

Wohlhabende Chinesen scheinen auch ihr Vermögen und ihre Familien nach Singapur zu verlagern.

Aus Gründen der geopolitischen Diversifizierung. High Net Worth Individuals (HNWI) aus China haben in Singapur alle Private-Banking-Dienstleistungen gefunden, die denen in der Schweiz ähneln, sowie die Private-Equity- und Risikokapital-Dienstleistungen von London und New York, ergänzt durch die Präsenz aller großen globalen Banken, die dort vertreten sind. In jüngster Zeit hat die Währungsbehörde von Singapur (Monetary Authority of Singapore, MAS) attraktive Steuer- und Residenzprogramme sowie andere Standortanreize für die Einrichtung von Family Offices (FO) in Singapur angeboten.“

Sollten Sie mit dem konkreten Gedanken eines Wohnsitzwechsels nach Dubai, Singapur spielen oder in andere „Brückenstaaten“ wie meinen derzeitigen Wohnsitz Zypern, die Schweiz, in der ich fast 5 Jahre lebte oder auch Thailand und Uruguay – die ich zwecks Prüfung eines Wohnsitzwechsels ebenfalls bereist habe und in denen ich ein Kontaktnetz zu langjährigen Bekannten und heutigen Cambridge Club Geheimratsmitgliedern unterhalte, so wenden Sie sich gerne direkt per Email an mich, mit dem Betreff: „Auswanderungsmöglichkeiten“  redaktion@cambridge-club.com und ich werde Sie gerne auf meine Informationsliste zum Thema Auswanderung setzen.  Gemeinsam haben diese Destinationen, dass sie sich je nach Land schon ab 1.000-2.000 Euro Monatseinkommen +500 Euro pro Person im Haushalt oder ab 250.000 Euro Kapital, für alle freischaffenden Künstler, Selbstständige, Selbstversorger oder Aussteiger-Individualisten eignen. Es sind allesamt Staaten, in denen Ihr Geld noch willkommen ist und Ihr Einkommen sowie Kapitalerträge nicht über Gebühr besteuert werden und die generell als „lebenswert“ angesehen werden können.  

Mehr darüber erfahren Sie als Interessent bald schon in kompakten Auswanderer-Reports, die mein Team und ich für Sie erstellen werden.



Das erwartet Sie in Andreas Lambrou's Monatsbrief: 

"Rohstoff-Club"

Erfahren Sie einmal pro Woche, direkt von mir, welche Aktien im Rohstoffsektor (Gold & Silber, Energie und Industrie), das größtmögliche Rendite-Potenzial und Inflatiosschutz bieten.

Einige Anleger vertrauen dem DAX Index, weil sie davon ausgehen, dass die deutschen Werte eine solide Anlage wären.

Es gibt wohl kaum einen schlimmeren Selbstbetrug.  Der DAX Index notiert heute bei 15.900 Punkten. Das sind gerade +28% mehr als beim Hoch des Jahres 2015. In einer Zeit, die als eine der stärksten Börsenhausse der Historie widerspiegelt, hätten Sie gerade mal 3% pro Jahr verdient, inklusive Dividenden.

Meine drei Investitionslisten stehen seit Start bei rund +40% zuzüglich Dividenden, die bei teils >10% jährlich liegen:    

  • Gold & Silber Bergbau: +39% (Silber +102% seit Kauf im März 2020)    
  • Energie (Rohöl + Erdgas + Uran): +32% (Bester Titel: +173% seit März 2020)    
  • Industrie (Bergbau + Stahl): +49% (Stärkste Aktie +178% seit Oktober 2020)

Neben dem stetigen, soliden Aufbau meines Vermögens, den ich Woche für Woche beschreibe, unterhalte ich ein spekulatives Depot, dessen Auswahl ich in meiner Spekulationsliste offenlege:

In der vergangenen Woche habe ich die explosiven Aktien eines spekulativen Öl-Projektentwicklers mit >120% Rendite in nur 12 Monaten reduziert. Meine Leser und ich selbst konnten also schon im Vorfeld der nun kurz bevorstehenden Projektentwicklung einen so hohen Gewinn einfahren, der es uns erlaubt, die weiteren Entwicklungen zu verfolgen, ohne Kapital zu riskieren.


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